Vor einer Woche organisierte die Priesterbruderschaft St. Pius X. eine Pilgerreise in den portugiesischen Wallfahrtsort Fatima. Die Gläubigen erlebten einige Überraschungen.
(kreuz.net, Fatima) Am Montag, dem 22. August, erreichten vier Bischöfe, 150 Kleriker, 50 Ordensschwestern
und mehr als 2000 Gläubige Fatima, um für die Entweihung des Heiligtums vom 5. Mai 2004 Sühne zu leisten.
Die Wallfahrer waren insgesamt drei Tage lang unterwegs.
Fatima liegt rund 130 Kilometer nördlich der
portugiesischen Hauptstadt Lissabon.
Mit dem Rektor von Fatima, Mons. Luciano Guerra, war für
das Eintreffen der Wallfahrer am letzten Montag die Zeit von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr vereinbart worden.
Trotz der Übereinkunft wurde der Prozession der Weg zum Heiligtum durch Barrieren abgeschnitten. Nach
einigem Zögern der Ordner beschloß man, dennoch weiterzugehen.
Als die Pilger das Heiligtum erreichten,
waren dort Frauen am Staubsaugen.
Ein Priester, der häufig nach Fatima pilgert, sprach diesbezüglich
mit dem Herausgeber der US-amerikanischen Monatszeitung ‘Catholic Family News’.
Er habe es noch nie erlebt,
daß am hellichten Tag unter Anwesenheit von betenden Pilgern die Erscheinungskapelle gereinigt worden
wäre.
Die Putzeinlage war nur von kurzer Dauer.
Die Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X.
knieten sich gemeinsam mit den Priestern und Gläubigen nieder. Eine Absperrkette hielt die Betenden rund
fünf Meter vom eigentlichen Heiligtum entfernt.
Die Pilger begannen, die Herz-Jesu-Litanei und den Rosenkranz
auf Lateinisch zu beten.
Nach dem zweiten Gesetzchen wurde das „Christus vincit“ angestimmt.
Gleichzeitig
erschienen zwei Ordensschwestern, um Taizé-Gesänge ins Mikrophon zu trällern. Die beiden Schwestern
wurden von einem Priester des Heiligtums instruiert, der die Wallfahrer aus dem Hintergrund mit Argusaugen
beobachtete.
Ein irischer Redemptoristenbruder sprang über eine kleine Mauer und versuchte, das Mikrophon
der Schwestern abzuschalten. Er wurde von Ordnern unsanft zur Gruppe zurückgebracht.
Die Schwestern
verließen daraufhin ihren Platz am Mikrophon.
Gleichzeitig erklang die Beschallungsanlage des Wallfahrtsortes.
In überdimensionaler Lautstärke ertönten auf dem ganzen Gelände sakrale Klänge.
Die Musik überdröhnte
das Weihegebet an das Unbefleckte Herz Mariens im Anschluß an den Rosenkranz fast gänzlich.
Ein Hotelbesitzer
in Fatima sagte ‘Catholic Family News’, daß er bereits 20 Jahre hier lebe, doch zum ersten Mal Musik
vom Heiligtum gehört habe. Er wohnt 20 Gehminuten vom Heiligtum entfernt.
Der Distriktobere von Kanada,
P. Jean Violette, kommentierte:
„Ich bin sicher, wenn wir Turbane getragen hätten, wären wir vom Rektor
direkt an der Statue begrüßt worden. Wir hätten uns an den Händen gehalten und ein nettes, ökumenisches
Treffen abgehalten.“
Stattdessen sei man grobschlächtig empfangen worden.
Der Generalobere der Priesterbruderschaft
St. Pius X., Mons. Bernard Fellay, erklärte:
„Wir erlebten während eines kurzen Sühneaktes eine sehr
schäbige Antwort von Seiten des Heiligtums.“ Man habe provoziert, doch es sei alles gutgegangen.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kurzes Video Ein paar bewegte Bilder der Prozession zum Heiligtum sowie die Störaktionen gegen die Wallfahrt
der Priesterbruderschaft St. Pius X. … gibt es hier als Quicktime-Video (~fünf Minuten). www.fsspx.info/ticker/more.php?show=112835975…
Die Störaktion der V.II-Ortskirche ist eine Schande.
#57 franco.felice 21:26:29 | Dienstag, 13. September 2005
Selbstverständlich muß es heißen 544 – 553! Kaiser Justinian I., Byzanz, der Kaiser dessen Versäumnisse
bis in die letzten Ereignisse auf dem Balkan greifen, brachte andererseits mehr Zeit dafür auf, die damalige
Kirche auf ein folgenschweres Konzil vorzubereiten, bei dem getrickst wurde, als hätte es bereits einen
Kardinal Marcinkus gegeben. Seiner Gemahlin, einer ehemaligen Konkubine, die sich später ihres Tuns schämte
und als Beweis für plötzlich religiöse Verzückung ganze Hundertschaften ihrer ehemaligen Berufsgenossinnen
Folter und Tod überantwortete, haben wir ein Streichkonzert ungeheuren Ausmaßes in den damaligen, noch
dem Feuer vom Jahre 389 entgangenen Niederschriften religiöser Werke älterer Kirchenlehrer, wie auch
in den Evangelien selbst zu verdanken. Die gefälligeren Fassungen wurden dann nach Abschluß des Konzils
(553) zur ersten Etappe im Dogmen-Terror der ebenfalls auch mächtiger werdenden römischen Kurie, die
sich allmählich, der ärmlichen Nachfolge Christi immer mehr entsagend, durch Schwert und Scheiterhaufen,
Gebet und Ablaß, fast explizit anderthalb Jahrtausende später und weltlich ungleich überzeugender mit
der Anhäufung von Aktienpaketen für alle möglichen Beteiligungen (u. a. Fabrikation von Antibabypillen
etc.) oder der Gründung einer eigenen Bank beschäftigte, die dann (Alexander VI. wäre entzückt gewesen)
1978 einen betrügerischen Bankrott in Milliardenhöhe hinlegte. „Mein Reich ist nicht von dieser Welt!“
Da hatte Cesaressa Theodora wohl eine Stelle übersehen.
Naturgewalten während der Fatima-Sühnewallfahrt der FSSPX Sigisbea schrieb: Welch ein Zufall?! {Rom
und} die Region Latium wurden heute Nachmittag {22.8.2005} um 14:02 Uhr von einem Erdbeben der Stärke
4,5 bis 4,8 auf der Richter-Skala betroffen. Es gab einen Toten, viele Menschen gerieten in Panik. Die
Naturphänomene, die die Fatima-Sühnewallfahrt der FSSPX begleiteten, sind durchaus interessant. Danke
für die genaue Angabe der Richterskalen-Stärke: Die FSSPX-Meldung zur Fatima-Sühnewallfahrt sprach
noch von 4,4 , während der „Spiegel“ von 4,5 bis 4,8 spricht. Die FSSPX-Zusammenfassung vom 28.8.2005
www.fsspx.info/news/news.php?show=184 schloß deswegen mit einer ähnlichen Frage wie der Ihren: „Begleitet
wurde die Wallfahrt von zwei Naturschauspielen, die zum Nachdenken anregen: Am Sonntag {21.8.2005}, am
Tag des Pontifikalamtes zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariens, war hinter dem Heiligtum eine übergroße
Rauchsäule – ein Waldbrand im dahintergelegenen Leiria hatte sie verursacht. Die große Rauchentwicklung
führte zu einer Verdunkelung am Sonntag Nachmittag, sodaß mit bloßen Augen eine rotglühende Sonne
zu sehen war (siehe Bildergalerie). Am Montag gab es nach Angaben der italienischen Geologen ein Erdbeben
in Rom der Stärke 4,4 auf der Richterskala. Das Erdbeben setzte genau in dem Augenblick ein, da die Prozession
in Fatima sich auf den Weg machte (13:02 Ortszeit – 14:02 MEZ) Zufall?“ (Hevorhebung durch mich)
#55 franco.felice 08:02:30 | Sonntag, 4. September 2005
Bonaventura und Vorwurf Häresie: So kann ‘s gehen, wenn man direkt ins Formularfenster schreibt und sich
ein Beitrag wegen Überlänge nicht absenden läßt. Man streicht, ändert, stellt Sätze um – und plötzlich,
unter 1500 Zeichen angekommen, ist der Beitrag weg und man findet ihn ohne Möglichkeit zur Korrektur
im Forum wieder. Die Kritik ist berechtigt. Der erste Absatz und der damit vermittelte Eindruck ist falsch.
So war das nicht gemeint. Jesus war keineswegs Synkretist. Und keineswegs wollte ich den Eindruck erwecken,
ich würde Jesus nur als Propheten sehen. Nur in Ihrer Ansicht der „reinen und unverfälschten“ Lehre
Christi erlauben Sie mir doch Zweifel. Denn genau das Evangelium – oder das, was zwischen 1544 und 1553
nicht der Zensur zum Opfer fiel (vergl. Justinian u. Theodora) –, zwingt zu relativieren. Beispiel: „Auch
sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Mt 23, 9:“
Und ? Der Papst läßt sich sogar „Heiliger Vater“ nennen. Das kann man dann nicht als Häresie bezeichnen,
da Legislative und Exekutive nicht gegen sich selbst vorgehen können – oder müssen? So verschließe
ich mich doch keineswegs der Realität und auch nicht des rationalen Denkens, oder? Nichts für ungut
Franco
#54 Sigisbea 16:10:18 | Samstag, 3. September 2005
Erdbeben Welch ein Zufall?! Erdbeben erschüttert Rom Die italienische Hauptstadt und die Region Latium
wurden heute Nachmittag(d.h.22.8.05) um 14:02 Uhr von einem Erdbeben der Stärke 4,5 bis 4,8 auf der Richter-Skala
betroffen. Es gab einen Toten, viele Menschen gerieten in Panik. Das besonders im Zentrum von Rom und
an den Stränden deutlich spürbare Beben hatte sein Epizentrum in Anzio in der Region Latium. Quelle:
www.spiegel.de WebReporter: snickerman
#53 christfidel † 21:10:33 | Dienstag, 30. August 2005
@ franco: gottesverständnis fehlanzeige! wenn in dem von gott offenbarten elemente inhärent sind, die
nicht völlig neu sind, ist kein 1. kein qualitativer mangel der religion und 2. keine rechtfertigung,
sich selbst irgendwelche religionen zusammenzuschustern. aus ihrem beitrag, auf den ich im detail wegen
seiner großen sachlichen defizite nicht eingehen möchte, spricht in jedem fall der relativistische ansatz,
das christentum sei nur eine von vielen religionen und jesus sei so eine art fehlbarer religionsstifter
a la mohammed. wenn sie eine religionswissenschaftliche diskussion beginnen wollen, sind sie hier an der
falschen adresse. wenn sie theologische frage haben, nur zu, aber bisher kam nichts…
#52 Bonaventura 21:05:36 | Dienstag, 30. August 2005
Was für eine ausgemachte Häresie! Bei Ihren Ketzerischen Behauptungen, frage ich mich was Sie hier überhaupt
verloren haben. Ihre Hirngespinnste sind absolut haltlos und mit einem Blick in die Heilige Schrift sofort
zu stürzen! Würden Sie die von Gott geschenkte fähigkeit des rationalen Denkes nicht ungenutzt lassen,
wäre Ihnen das sicherlich selbst bewusst geworden. Lesen Sie doch mal das Evangelium. Dann wissen Sie
das Jesus Christus keine selbstgebastelte Lehre verkündet hat, sonder das Reich Gottes ohne irgendwelche
Beigaben mit Buddhistische Lehren, denn die widersprechen ganz eindeutig der Christlichen Lehre wie man
sie auch im Evangelium nachlesen kann. Zudem überlieferte die Kirche, die von Christus zum Heil der Seelen
und zum Kampf gegen den Satan eingesetzt wurde, die reine und unverfälschte Lehre Christi. Stellen Sie
sich der Realität!
#51 franco.felice 20:54:37 | Dienstag, 30. August 2005
Ach nein, christfidel scheint Synkretismus so gar nicht zu gefallen. Was aber würde er denn sagen, wenn
Jesus gar buddhistische Thesen bis hin zu den Essenern in seine Lehren eingeflochten hätte. Wenn also
Jesus sich synkretisch betätigte – immerhin, obwohl er selbst Jude war (aus dem Geschlechte Davids –
jener David, der Frauen Greise und Kinder umbringen ließ, damit seine Raubzüge nicht offenbar würden
–) schmolz er selbst das Gute verschiedener Religionen in seine Evangelien ein; was er auch bedenkenlos
tun konnte, da alles Gute in Kultur und Sitte durch Gottes Worte, die in den Menschen von Beginn an gelegt
wurden, entstanden war und überliefert wurde. Nur die heutige Kirche, die keinen „Synkretismus“ betreibt –
braucht sie auch nicht mehr, da sie einen hauseigenen „Stellvertreter“ Gottes (!!!) auf „heiligsten Stuhl“
setzte, der kraft der im IV. Jahrhundert von einem gewissen Brandschatzer Theophilus verbrannter Originalschriften
der Frühchristen und Kirchenlehrer „legitimiert“, keine Synkrise mehr „nötig“ hat. Sie kann, losgelöst
der verbrannten Urlehre ihres Herrn und Meisters, in penetrant zugeschanzten Ämtern und Würden, von
Pomp und Reichtum umgeben und sich von Dogma zu Dogma hantelnd, auf Synkretismus verzichten. Längst Äonen
von Christi ursprünglicher Lehre entfernt, zieht sie, durch die Erfahrung vieler Jahrhunderte hindurch
routiniert, samt ihrer „diskretischen Religion“ dahin.
@ Bonaventura warum wallfahrst du denn an solch schreckliche Stätten? Deine Bockwurst kannst du doch
auch zuhause essen … und für Sühne und Gebet musst du nicht nach Kevelaer …
#48 Bonaventura 19:18:31 | Dienstag, 30. August 2005
@christfidel Sehr gut beobachtet! Schrechlich wenn jemand wie Gotthard meint eine Wallfahrt wäre so etwas
wie eine fromme Kaffeefahrt! Ich Fahre Wallfahre regelmässig nach Kevelaer und muss immer wieder sehen
wie so etwas dort veranstaltet wird und es ist immer wieder schrecklich. Meines Wissen nach hat die Muttergottes
zu Gebet und Sühne und nicht zum Bockwurst essen und Gesellig sein aufgerufen. Wünschenswert wäre es
wenn User wie Gotthard wirklich mal Ihre Gesellschaftwallfahrt nach Mekka machen würden. Vielleicht brauch
es erst den Fanatismus eines Muselmanen um jemandem zu zeigen wie man sich an Heiligen Stätten benimmt.
#47 christfidel † 18:08:44 | Dienstag, 30. August 2005
@ gotthard: unsinn und widersprüche am laufenden band! Ich weiß zwar nicht, warum Du Sakramentsmissbrauch
für wahrscheinlich hälst, wenn auch zB hindu-Tamilen in Kevelaer anwesend waren… (In Südindien wird
der Heilige Antonius zB von sehr sehr vielen Hindus als Heiliger verehrt …) das nennt man dann synkretismus.
prost mahlzeit! Eine Wallfahrt hat sehr sehr viele Aspekte: Feier der Sakramente, Verehrung Mariens …Beten
des Kreuzweges …usw ABER auch Mittagessen, geselliges Beisammensein von Menschen, die sonst weit verstreut
leben …Wiedersehen von Freunden und Familienmitgliedern … und auch Gespräche von Eltern über die
Verheiratung ihrer Kinder … (Du musst es nicht glauben, ich weiss es!) Du darfst Deine Wallfahrten rein
spirituell ausrichten … zum katholisch sein gehört Seele UND Leib. sie sagen’s doch selber! entweder
liegt sakramentenmißbrauch vor (wenn wie sie sagen leib UND seele zum zuge kommen), oder eben eine unsachgemäße
wallfahrt (wenn der leib bedient wird), was (mir als anwohner können sie es glauben) die atmosphäre
extrem stört. ich frag mich, wann der kegelclub köln-west ne tour nach mekka unternimmt und sich da
mal gutgehen läßt, und vor allem wie die reaktionen dort ausfallen…
@ Bonaventura Ich weiß zwar nicht, warum Du Sakramentsmissbrauch für wahrscheinlich hälst, wenn auch
zB hindu-Tamilen in Kevelaer anwesend waren… (In Südindien wird der Heilige Antonius zB von sehr sehr
vielen Hindus als Heiliger verehrt …) Eine Wallfahrt hat sehr sehr viele Aspekte: Feier der Sakramente,
Verehrung Mariens …Beten des Kreuzweges …usw ABER auch Mittagessen, geselliges Beisammensein von Menschen,
die sonst weit verstreut leben …Wiedersehen von Freunden und Familienmitgliedern … und auch Gespräche
von Eltern über die Verheiratung ihrer Kinder … (Du musst es nicht glauben, ich weiss es!) Du darfst
Deine Wallfahrten rein spirituell ausrichten … zum katholisch sein gehört Seele UND Leib.
Tatsachen, keine „Projektionen“ Meine Auflistung bestand aus Tatsachen, keinen Projektionen, und nicht
ich trug sie zusammen, sondern die treuen Apostelnachfolger S.E. Erzbischof Marcel Lefebvre und S.E. Bischof
Antonio de Castro Mayer, in ihrem offenen Brief an Papst Johannes Paul II. (JP2) vom 21. November 1983.
Hier ist ihr Bischöfliches Manifest www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186 zu finden, das die
knappe Auflistung im Anhang ausführlicher darlegt. Wem in diesem Brief von 1982 das insgesamte verheerende
Pontifikat JP2 noch nicht berücksichtigt genug ist, dem sei die gute Zusammenfassung 25 Jahre Pontifikat
empfohlen, die den Titel trägt: „Vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie“. www.fsspx.org/…EtudeOecum/index.htm
Doch was nutzen Tatsachenbeschreibungen: wer nicht sehen will, sieht nicht! Wenn die V.II-Revolutionäre
entgegen der überlieferten Lehre behaupten, daß 12+1=121 ist, und ein irrender V.II-Papst dieses abnickt,
dann gilt für den Papalisten eben ab sofort 12+1=121. Obwohl dieser blinde Gehorsam nicht katholisch
ist. Wir befinden uns eben in einer sehr tragischen Kirchenkrisensituation, da gehören solche weiteren
Tragiken leider dazu. „Die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe.“ (Georg May)
#43 Laurentius2 14:12:53 | Dienstag, 30. August 2005
Unglaublicher Artikel Wenn der Bericht korrekt ist, wovon ich ausgehe, kann man die verbitterte Halsstarrigkeit
mancher Piuspriester und- bischöfe sehr gut nachvollziehen, ja sogar teilen !!
#42 Bonaventura 13:48:50 | Dienstag, 30. August 2005
@Gotthard & @ Christfidel Erst einmal bitte ich mir hier sehr deutlich das SIE aus, meines Wissens nach
kennen wir uns nämlich nicht so gut, das ein DU gerechtfertig wäre. Dann muss ich zu Ihrem Eintrag sagen:
Schlimm genug! Und was meinen Sie wieviel Sakramentsmissbrauch es da wahrscheinlich schon gegeben hat,
weil alle zu Zwecken der Integration auch fröhlich mit zur Heiligen Kommunion gehen. Aber wie ich Sie
kenne haben Sie auch dafür eine gute Ausrede! Erklären Sie mir doch bitte mal was eine Wallfahrt Ihrer
Meinung nach ist ?! Oder besser, schlagen Sie mal nach im Lexikon was eine Wallfahrt ist, dann werden
Sie sehen das Ihr Singletreff da nix zu suchen hat. @Christfidel: Teile Ihre Ansicht bezüglich der Klatsche
von Herrn Gotthard.
Projektionen? @ Catholicus: Wird etwa nicht von den V2-Päpsten behauptet, die Moslems würden den gleichen
Gott anbeten wir wir? Wurde nicht die Religionsfreiheit postuliert, die vor Gott mitnichten existiert.
Wurde nicht behauptet, der Hl. Geist hätte sich gewürdigt, in häretisch-schismatischen Gemeinschaften
zu wirken und zwar in dem Sinne, dass diese alternative Wege zum Heil wären? Hat nicht das Lehramt sogar
eine „Messe“ ohne Wandlungsworte („Addai und Mari“) einer häretisch-schismatischen Gemeinschaft zum Meßbesuch
von Katholiken für geeignet erklärt? Hat nicht mit Papst Paul VI. sich mit einem Federstrich durch die
Promulgation des NOM über die gesamte Tradition hinweggesetzt. Wurde nicht kürzlich auf die Rückkehrökumene,
somit auf das Dogma „extra ecclesiam nulla salus“, „verzichtet“ (was zwar weder möglich, noch zulässig
ist, aber erklärt wurde. Abgesehen von diesennachweislichen päpstlichen Behauptungen ist es viel schlimmer,
dass zwischen rechtgläubigen Äusserungen der V2- und post-V2-Päpste und ihrem Tun bzw. Unterlassen
ein diametraler Gegensatz besteht?
#39 christfidel † 13:36:58 | Dienstag, 30. August 2005
@gotthard: bonaventrua hat völlig recht! / gotthard rastet aus… schleierhaft bleibt mir aber ihr aggressiver
diskussionsstil. ich habe die entwicklung in kevelaer beschrieben, sie haben der beschreibung nicht widersprochen,
sondern sogar meine beschreibung übernommen, lediglich eine andere wertung vorgenommen, und schreiben
dann am ende: Diese Kübel voller Verleumdungen über diese Wallfahrt auszugießen ist schon ein starkes
Stück… das müssen sie mir mal erklären! mein gegenwärtiger eindruck ist, daß sie ganz gehörig
einen an der klatsche haben. ich bin mal gespannt, wie sich da wieder rausreden…
#38 Bonaventura 13:24:18 | Dienstag, 30. August 2005
@Gotthard sagen sie mal…jetzt gehen ihnen die Gäule aber vollends durch nicht wahr ?! Gegen den Aspekt
der Flüchtlingsintegration habe ich ja prinzipiell nichts, aber dafür is doch keine Wallfahrt da ! Und
wie bitte kommen sie zu der perfiden Haltung eine Wallfahrt auch als Heiratsmarkt zu legitimieren? Man
merkt Ihnen an das Sie durch und durch Modernist sind! Sprechen Sie doch zur nächsten Tamilenwallfahrt
eine Einladung aus, zur der dann diese Wallfahrt zum Partnertreff verkommt. Vielleicht könnte man Ihre
Unsinnigen Ideen auch noch steigern in dem dort demnächst zur wallfahrt noch ein Großer Basar veranstaltet
wird. Viellicht mit einem Handel für Heilige Kühe!
#37 Catholicus 13:21:40 | Dienstag, 30. August 2005
Unzulässige Projektionen Marcel spricht von den Päpsten des V.II, die folgendes behaupteten: einen „latitudinaristischen“
und ökumenischen Begriff von der in ihrem Glauben gespaltenen Kirche; eine kollegiale Regierung und eine
demokratische Ausrichtung der Kirche; einen falschen Begriff der Naturrechte des Menschen (Religionsfreiheit);
ein irrigen Begriff von der Gewalt des Papstes; eine protestantische Auffassung des heiligen Meßopfers
und der Sakramente; die freie Verbreitungsmöglichkeit der Häresien, die durch die Abschaffung des Heiligen
Offiziums gekennzeichnet ist; uam.Zu einer sachlichen Auseinandersetzung gehört es, dass man dem „Gegner“
(in diesem Fall dem Lehramt der nachkonziliaren Päpste) nicht etwas unterstellt, was sie selber gar nicht
behaupten. All das nämlich, was Sie hier behaupten, sind bloße Projektionen gewisser Traditionalisten,
die auf diese Weise ein Feinbild haben, gegen das sie ankämpfen können und damit (scheinbar) im Recht
sind. Was aber wäre (und in Wirklichkeit ist es so!), wenn das Lehramt der Kirche all diese Irrtümer
und Häresien gar nicht in der Weise vertritt, wie sie Marcel beschreibt?
Tamilen-Wallfahrt in Kevelaer Was ist dagegen einzuwänden, wenn zu der größten Wallfahrt der katholischen
Tamilen in Deutschland AUCH Nicht-Katholiken kommen? Wer sich nur ein wenig auskennt in der Situation
von Flüchtlingen und Menschen in der Fremde, wird auch den Aspekt des „Sich-Treffens“ als einen zutiefst
wichtigen und richtigen Gesichtspunkt ansehen. Diese Wallfahrt ist übrigens auch ein beliebter „Heiratsmarkt“…
Diese Kübel voller Verleumdungen über diese Wallfahrt auszugießen ist schon ein starkes Stück…
Gradwanderung Zu sagen, „na, wir haben jetzt die Tradition und dann wird schon alles gut“ reicht alleine
wohl nicht aus. So müssen ja viele jetzige Traditionalisten aufpassen, nicht in den Sedisvakantismus
abzurutschen. Prof. Georg May sagt: Die Kirchenkrise ist eine Krise der Bischöfe. Über die momentane
Kirchenkrise sagte jemand kürzlich sehr treffend: „Es ist eben eine Gradwanderung zwischen der Schlucht
des Sedisvakantismus auf der einen und dem Papalismus auf der anderen Seite.“ Daß ein gelähmtes Lehramt
kein Dauerzustand ist, sollte uns nicht nur angesichts der Kirchengeschichte klar sein. Schließlich lieben
wir Katholiken unser Papstamt und wünschen uns nichts sehnlichster, als einen voll „funktionierenden“
Papst, der Christus und sein _ganzes_ Evangelium in Wort und Tat vertritt.
@ Marcel Oh Benedikt, erkennen Sie doch bitte einmal vor lauter Bäumen den Wald! Es geht nicht um ein
oder das Heidenritual in Fatima, sondern den kirchenzerstörenden Ökumenismus, der eben in Fatima so
deutlich zutage tritt, daß ihn fast jeder erkennen kann. Auch so etwas hat es schon gegeben. Ich erinnere
nur an das fränkische Eigenkirchensystem, das eben bis zu Mission der iroschottischen Mönche drauf und
dran war, die Kirche wirklich zu zerstören. Von daher in Fatima noch relativ lokal, auch wenn der Synkretismus
in andere einige Gemeinden eingesickert ist. Auch Tradition wird auf Dauer gegen solche Dinge nicht helfen,
der Christ muss immer genau prüfen und vorsichtig sein, dass er vom rechten Pfad nicht abweicht. Zu sagen,
„na, wir haben jetzt die Tradition und dann wird schon alles gut“ reicht alleine wohl nicht aus. So müssen
ja viele jetzige Traditionalisten aufpassen, nicht in den Sedisvakantismus abzurutschen.
Depositum fidei: De iure und de facto @ Catholicus: De iure wurde natürlich das Depositum fidei der Hl.
Kirche und dem Hl. Vater anvertraut. Aber es ist wie mit den Talenten im Gleichnis Christi. Die Amtsträger
der auf Erden sichtbaren Kirche haben von den 100.000 Talenten, die sie erhalten haben schon 70.000 hinausgeschmissen,
um dem „Zeitgeist“, den Freimaurern, den Protestanten, den Moslems, den Juden, den Journalisten, den Atheisten,
den Kommunisten, usw. eine Freude zu machen. Die kleine Petrusbruderschaft St. Pius X. hat 1970 durch
die Gnade Gottes, welche durch die Hl. Kirche wirkt (welche auch bei der Gründung der FSSPX Pate gestanden
ist), ein Talent erhalten und dieses mittlerweile auf 10 Talente vervielfacht. Wen wird Christus belohnen,
wenn er wiederkehrt? Die ungetreuen Verwalter der V2-Kirche, die zwar noch 30.000 Talente innehaben, aber
70.000 hinausgeschmissen haben? Oder die kleine Gemeinschaft, die ihr einziges Talent verzehnfachen konnte?
Und noch sind wir nicht so weit: Das Ende ist noch nicht da. Das Vergeuden der anvertrauten Talente geht
unvermindert weiter, während die FSSPX nach wie vor Stein auf Stein aufbaut und ihre Talente vermehrt.
Das Urmeter der hl. Überlieferung Wenn man meint, die Priesterbruderschaft St. Pius X. würde gleichsam
das „Urmeter“ der Kirche hüten, dann frage ich mich, ob denn das „depositum fidei“ wirklich nur dieser
Bruderschaft anvertraut wurde oder nicht doch dem Nachfolger Petri und den mit ihm in Gemeinschaft stehenden
Bischöfen! Wenn Sie sich dies schon fragen, dann fragen Sie sich doch gleich mit, wo das Urmeter des
„depositum fidei“ war zur der kirchlichen Notzeit während … – des Papstes Petrus, als er vom Völkerapostel
Paulus sich belehren lassen mußte in der Frage der Judenmission, – des Papstes Honorius, als er die monothelitische
Häresie behauptete, wonach Jesus Christus keinen menschlichen Willen habe und deshalb nicht wahrer Mensch
sei, – des Papstes Liberius, der die arianische Häresie behauptete, wonach Jesus Christus nur Mensch
und nicht wahrer Gott sei, – der Päpste des V.II, die folgendes behaupteten: einen „latitudinaristischen“
und ökumenischen Begriff von der in ihrem Glauben gespaltenen Kirche; eine kollegiale Regierung und eine
demokratische Ausrichtung der Kirche; einen falschen Begriff der Naturrechte des Menschen (Religionsfreiheit);
ein irrigen Begriff von der Gewalt des Papstes; eine protestantische Auffassung des heiligen Meßopfers
und der Sakramente; die freie Verbreitungsmöglichkeit der Häresien, die durch die Abschaffung des Heiligen
Offiziums gekennzeichnet ist; uam.
#31 Catholicus 10:17:14 | Dienstag, 30. August 2005
„Urmeter“ und „depositum fidei“ Wenn man meint, die Priesterbruderschaft St. Pius X. würde gleichsam
das „Urmeter“ der Kirche hüten, dann frage ich mich, ob denn das „depositum fidei“ wirklich nur dieser
Bruderschaft anvertraut wurde oder nicht doch dem Nachfolger Petri und den mit ihm in Gemeinschaft stehenden
Bischöfen!
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. als „Urmeter“ @ Ernst Rüdiger Dicker: Ihr Vergleich mit dem in Paris
aufbewahrten Urmeter ist ein großes Kompliment für die Priesterbruderschaft. Diese Formulierung erscheint
mir treffend, auch wenn die Hl. Tradition natürlich viel wichtiger ist als das Urmeter.
#29 christfidel † 01:38:32 | Dienstag, 30. August 2005
@ hindurituale am hl. altar/ kommerzialiserung = banalisierung der wallfahrt am beispiel kevelaer es wird
hier von einem problem berichtet, das nicht aus fatima beschränkt ist. in kevelaer findet alljährlich
die „tamilenwallfahrt“ statt, die mit glaube in der regel wenig zu tun hat, wenn man mal mit den leuten
spricht und dann erfährt, daß ein BETRÄCHTLICHER teil nur aus gründen des zusammentreffens kommen
und noch nicht mal christlich ist, geschweige denn katholisch! „maria? das ist doch die ehefrau eures
gottes, oder doch seine tochter?“
primitives Verhalten Wenn dies so stimmt, wie von der FSSPX berichtet, so ist das Verhalten der Wallfahrtsleitung
von Fatima wirklich nur primitiv. Auf keinen Fall zu vergleichen mit der freundlichen Aufnahme die den
Pilgern jener Bruderschaft im Heiligen Jahr 2000 in Rom bereitet wurde. Wahrscheinlich ist hier in Fatima
das Verhalten dem eines Hundes, der getreten wird, zu vergleichen. Immerhin war ja das Ziel der Wallfahrt
eine ausdrückliche Kritik an dem Verhalten der Walfahrtsleitung bezüglich des Hindurituals, das auch
nach meiner Meinung ein grosses Ärgernis war. Das Verhalten der Leitung des Heiligtums lässt sich so
aber wahrscheinlich menschlich erklären, nicht aber rechtfertigen. Mehr Grösse hätte ein freundlicheres
Verhalten gezeigt, wenn man schon nicht bereit war, das frühere Tun in Frage zu stellen.
@Gotthard Bei Ihren „qualifizierten“ und überaus „anständigen“ Äußerungen möchte Ihnen erst einmal
anraten, wenigstens die Autorität der Logik und des menschlichen Anstandes anzunehmen. Und warum sollten
die Katholiken das Urteil der Kirche annehmen? Sagen Sie doch selbst: Ein kirchliches Dokument in den
Ring zu werfen, gilt nichtvom 26. August 0:14Uhr. Ach ja, Logik gilt bei Ihnen nicht.
Die FSSPX bewahrt das Urmeter… …das Urmeter der katholischen Tradition. In diesen stürmischen Zeiten
des Umbruchs ist die FSSPX die Bewahrerin, wenn auch in Ungehorsam zu Rom. Wir werden sehen, ob nicht
Rom einmal dankbar sein wird, dass das Urmeter der katholischen Lehre vor dem Pastoralkonzil, welches
man könnte sagen fast eine neue Religion hervorgebracht hat, dass also die überlieferte katholische
Lehre vor diesem unendlich überbewerteten Pastoralkonzil durch die FSSPX bewahrt und gelehrt wird. Wenn
es draufankommt, wird es die katholischen Priester der FSSPX geben. Sonst werden wohl kaum welche da sein.
Gottes Segen Euch allen, Ernst Rüdiger
Zur Versöhnung mit Rom Versöhung mit Rom? Ich kann nur sagen: Pius-Brüder, kehrt um und versöhnt euch
mit der Kirche Jesu Christi!!!!!!!!!!!!!!! Kehrt um und kehrt in den Schoss der Mutter Kirche zurück!!!!!!!!
Seht eure störrische Verblendung ein … und unterwerft euch dem Urteil der Kirche!!!!!!!!!
#24 MilesChristi 23:43:43 | Montag, 29. August 2005
Guerra Es gab letztes Jahr Gerüchte in der portugiesischen Presse wonach das Vatikan mit dem Geschehenen
in Fátima (Hindu-Ritual) überhaupt nicht glücklich war. Das Verhalten hat mit der FSSPX wenig zu tun;
es handelt sich um Gläubigen, die keine Ansprache gehalten haben bzw. halten wollten (am Platz), sondern
da waren, um ein Sühnegebet zu sprechen und den Rosenkranz zu beten.
#23 Agiafortuni 23:01:08 | Montag, 29. August 2005
Zur Versöhnung mit Rom Der heilige Pius X hat seinerzeit den abbé und späteren Kardinal Liénart –
einer der grossen Frevler am letzten Konzil – wegen Modernismus strafversetzt. Das gleiche sollte Benedikt
XVI mit Msgr. Guerra und mit dem Abt von Einsiedeln tun. So lange solches Unwesen in der Kirche getrieben
wird, hat die Priesterbruderschaft kein Interesse sich mit Rom zu versöhnen. Trotzdem ist der Besuch
Msgr. Fellay bei Benedikt XVI eine gute Sache.
#22 Bonaventura 22:02:11 | Montag, 29. August 2005
Für jeden Offensichtlich Zumal ja für jeden Menschen guten Willens erkannbar ist, das diese Hinduveranstaltung
dort eine Lästerung Mariens ist und damit auch den Göttlichen Heilsplan lästert. Selbst wenn man mit
der Piusbruderschaft nichts zu tun hat, oder haben will, ist das Verhalten das Mgr. Guerra dort gezeigt
hat unter aller Würde und respektlos. Auch das dürfte jedem Klar sein. Vielleicht ist diese traurige
Begebenheit ein Anlass dazu, dass einige Menschen endlich die Augen aufmachen und sehen was los ist. Beten
wir dafür! PS:@ Aurelius, habe dir eine Nachricht zukommen lassen.
#20 Bonaventura 21:39:03 | Montag, 29. August 2005
@Aurelius Auch wenn ich dir zur Eigentumsfrage recht gebe, kann ich es doch ein wenig verstehen bei dieser
dreisten Art der Gebetsstörung wie sie die Piusbruderschaft und die Gläubigen in Fatima erleben mussten.
Da hätte man mit der gleichen Konsequenz letzten Mai den Hindupriester vom Altar schubsen müssen. Denn
DER hatte DORT wirklich nichts verloren.
Richtig so Ein irischer Redemptoristenbruder sprang über eine kleine Mauer und versuchte, das Mikrophon
der Schwestern abzuschalten. Er wurde von Ordnern unsanft zur Gruppe zurückgebracht. Richtig so. Pilger
haben auch die Finger von der technischen Ausstattung zu lassen, auch wenn ihnen nicht gefällt, wozu
diese benutzt wird.
Fatima Weiß jemand, warum Maria an einem Ort erschienen ist, der nach der Tochter des Propheten Mohammed
(Fatima) benannt wurde? Ja, weil die moslemische Fürstin Fatima, die „vor langer Zeit“ in Europa lebte,
sich vom falschen Islam zum Katholizismus bekehrte! Deswegen steht der Name Fatima für die einzige mögliche
Ökumene: Die Rückkehr-Ökumene; Eintritt in die einzige Religion Gottes, die eine, heilige, apostolische,
katholische Kirche. Das Gegenteil davon ist der V.II-Ökumenismus, der die einzig wahre Religion herunterzieht
auf die Stufe der falschen, von Satan gestifteten Religionen, sie alle gleichzumachen sucht. Das also,
was man heute in Fatima erleben muß: einen furchtbaren Frevel, der – nicht nur – Europa noch Kopf und
Kragen kosten wird, wenn wir nicht umkehren.
#16 MilesChristi 18:42:44 | Montag, 29. August 2005
@ Konrad Aus meinem Priorat (München) waren viele Jugendlichen und der Prior in Fátima anwesend, und
ich kann bestätigen, daß es so war vie vorgetragen. Nur: ich halte die Nonnen wirklich nicht für schuldig.
Verantwortlich ist der Heiligtumsrektor, Msgr. Guerra, der gleiche, der es den Hindus erlaubte, dort ein
Götzendienst zu halten und sich mit denen noch ablichten ließ… ER wird sich eines Tages auch dafür
(mutwillige Störung eines Gebets) verantworten müssen.
Die Ökumenismus-Falle Na, da wär ich aber vorsichtig, das alles auf das Konzil abzuwälzen. Heidenrituale
haben sich in den 2000 Jahren immer wieder in die Kirche eingeschlichen, zumeist viel offizieller und
weiter verbreitet als in Fatima. Sie waren zB der Grund für die Missionsreisen der iro-schottischen Mönche.
Oh Benedikt, erkennen Sie doch bitte einmal vor lauter Bäumen den Wald! Es geht nicht um ein oder das
Heidenritual in Fatima, sondern den kirchenzerstörenden Ökumenismus, der eben in Fatima so deutlich
zutage tritt, daß ihn fast jeder erkennen kann. Ein himmlischer Wink mit dem Zaunpfahl. Der Ökumenismus
zerstört die Kirche weltweit. Er wütet überall! Das ist das Problem. Daß dieser Ökumenismus-Ungeist
auf dem V.II losgelassen wurde, ist nicht meine Einschätzung, sondern die des Kirchenrechtlers und -historikers
Prof. Georg May, die er in seinem berühmten Buch „Die Ökumenismusfalle“ ausführt. Das Buch kann ich
empfehlen. Eines der Mosaiksteine, die meinen Weg zur ganzen katholischen Tradition pflasterten. (Eine
Rezension des Buches habe ich bisher erst in Englisch auf The Angelus www.sspx.ca/Angelus/ gefunden; leider
ist im Internet erst Teil I des Zweiteilers verfügbar.) Bischof Ziegelbauer hat übrigens auch einiges
gesagt und geschrieben zum Zusammenhang V.II, Fatima, Ökumene. Das Buch „Ökumene gegen Herz Mariä Weihe“
empfehle ich diesbezüglich (herausgegeben von KSA, dem „Katholischen Schriften-Apostolat“, hat mit der
FSSPX nichts zu tun).
@ Marcel Fatima steht hier nur stellvertretend für den Ökumenismus-Ungeist, den man auf dem V.II aus
der Flasche entfleuchen ließ. Na, da wär ich aber vorsichtig, das alles auf das Konzil abzuwälzen.
Heidenrituale haben sich in den 2000 Jahren immer wieder in die Kirche eingeschlichen, zumeist viel offizieller
und weiter verbreitet als in Fatima. Sie waren zB der Grund für die Missionsreisen der iro-schottischen
Mönche.
Fatima statt Fata Morgana! @ Marcel: Hervorragendes Posting – wie schon einige andere am heutigen Tage!
Freunde der Tradition halten sich lieber an Fatima anstatt eine Fata Morgana. Köstlich – mit diesem Marcel’schen
Poem werde ich jetzt mit Vergnügen „hausieren“ gehen. Insbesondere ist der Vergleich zwischen „Fata morgana“
und dem „Neuen Pfingsten“ außordentlich treffend! Gar keine Sorge, es sich mit Catholicus & den Halbkonservativen
zu verscherzen von wegen „V2“? Vielleicht „darf“ man ja „V2“ schreiben, solange man nicht „Kirche“ hinzufügt…
Fatima Wenn das alles so stimmt wie hier berichtet ist es ein Skandal, eine Missachtung jeder Höflichkeit.
Die beiden Nonnen sollten sich extrem schämen für ihre Provokation mit den Taize-Gesängen. Es wird
ein lustiges Fegefeuer für sie und den sie instruierenden „Priester“!
„Der Ökumenismus ist eine tödliche Krankheit“ (Prof. Georg May) Wo ist denn da Catholicus mit einem
kritischen Kommentar? Oder ist alles in Ordnung, weil es ohnedies nur Leute „schismatischen Geistes“ betrifft?
Papalisten müssen sich verstecken ob des Wütens ihrer hochgelobten V.II-Kirchenführer. Brandmarkten
sie deren Taten [1], würde dies ihre V.II-Illusion [2] empfindlich beeinträchtigen. Sie sind gefangen
in ihrem V.II-Elfenbeinturm. Leider wissen sie auch nichts von der harschen Kritik vieler Heiliger an
irrenden Hirten. Ich sage das ohne Triumpf, sondern voller Trauer. Erstens weil ich selber lange Jahre
darin gefangen war, zweitens, weil es tragisch ist, ansehen zu müssen, daß viele gutgläubigen Katholiken
die Zeichen der Zeit nicht sehen und weiter den Irrweg entlangschreiten, der ihnen von falschen Hirten
gezeigt wird. Der Widersacher Gottes trifft die Kirche immer dann am empfindlichsten (Arianismus uam.),
wenn er die obere Hierarchie zu verirren versteht. Daß diese oft ohne böse Absicht (guten Glaubens)
dabei mitmacht(e), sei – hier – sekundär. Freunde der Tradition halten sich lieber an Fatima anstatt
eine Fata Morgana. [1] Fatima steht hier nur stellvertretend für den Ökumenismus-Ungeist, den man auf
dem V.II aus der Flasche entfleuchen ließ. [2] „Geistliches Pingsten“, „(Ökumenistischer) Frieden auf
Erden“, usw.
Vergleich Die einzigen Male, wo ich Zeuge derartiger Störungen des Gebets von Gläubigen wurde, waren
wütende Demonstrationen von Linksradikalen und FeministInnen gegen die Gebetsvigilien für das ungeborene
Leben in Wien vor Abtreibungskliniken. Den Linksradikalen kann man noch zugute halten, dass sie von Gott
nichts wissen, jedenfalls aber nicht an ihn glauben und schon gar nicht im Namen der Hl. Kirche handeln.
In Vergleich dazu schlimmer ist die Wallfahrtsdirektion von Fatima, die zumindest von ihren theoretischen
Aufgaben her etwas vom einen und dreifaltigen Gott, von Gebet, von der glorreichen Gottesmutter, dem Gebot
der Nächstenliebe etc. wissen sollte. Wo ist denn da Catholicus mit einem kritischen Kommentar? Oder
ist alles in Ordnung, weil es ohnedies nur Leute „schismatischen Geistes“ betrifft?
Die Wahrheit ist unteilbar Spätestens durch dieses erbärmliche Verhalten hat sich die Wallfahrtsleitung
auch rein menschlich diskreditiert. Seine Armseligkeit so offen zur Schau zu stellen, ist schamlos, Schamlosigkeit
aber – nach Freud – Beginn des Schwachsinns. Schande für Fatima! Ja. Doch Gott schreibt auch auf sehr
krummen Linien gerade: Möge dieses schäbige Verhalten daher den gutmeinenden, bisher noch ahnungslosen
Katholiken helfen, deutlicher zu erkennen, wie schlimm die Kirchenkrise wirklich ist und daß nur die
absolute Treue zu Christus uns retten kann. Dazu gehört zuerst die Umkehr vom kirchenzerstörenden Weg
des Ökumenismus und dann das Wort Christi, daß wir sein ganzes Evangeliums einzuhalten haben und nicht
nach Gutdünken etwas weglassen können, wie es im Ökumenismus – Paradebeispiel Fatima! – leider seit
über 40 Jahren gemacht wird. Instaurare omnia in Christo: Alles in Christus erneuern!
Gut gebrüllt Löwe Danke für die treffende Einschätzung Marcel! Ich musste auch etwas schmunzeln bei
dem Turbankommentar! Ich hoffe das jetzt mehr leuten die Augen geöffnet werden und das immer mehr Menschen
zur Gesunden Lehre zurückfinden. Wir alle sind aufgerufen Sühne zu leisten und die Piusbruderschaft
im Gebet zu unterstützen. (Das ist kein Aufruf einem FRAGLICHEN Schisma anzuhängen, nur als Hinweis
für die ganz Schlauen hier ) Helfen wir der Heiligen Kirche durch unser Gebet!
Niveau- und schamlos Spätestens durch dieses erbärmliche Verhalten hat sich die Wallfahrtsleitung auch
rein menschlich diskreditiert. Seine Armseligkeit so offen zur Schau zu stellen, ist schamlos, Schamlosigkeit
aber – nach Freud – Beginn des Schwachsinns. Schande für Fatima!
Staubsaugerlärm in Gottes Ohr? Vergelts’ Gott, werte Kreuznet-Redaktion, für diesen guten Bericht. Vermutlich
hat sich ein kleiner Verweisfehler auf die Bildergallerie eingeschlichen; wenn ich Ihren Verweis anklicke,
kommen vier Leerbilder auf der FSSPX-Seite. Der korrekte URL scheint mir zu lauten: Fatima-Wallfahrt der
Priesterbruderschaft 2005 www.fsspx.info/special/?id=img11252105… Die Idee des Distriktoberen mit den
Turbanen zeugt von einer gesunden Portion schwarzen Humors. Staubsaugerlärm und Störfunk-Lautsprecher
können doch nicht die Gebete der gläubigen Katholiken davon abalten, zum Throne des Allerhöchsten zu
gelangen. Wissen die V.II-Kirchenoberer es nicht besser? Erinnert an den russischen Astronaten im All:
„Hier ist es dunkel. Gott sehe ich nirgends“… Möge der Himmel die Sühnewallfahrt der FSSPX gnädiglich
annehmen. Diene alles der größeren Ehre unser geliebten Jungfrau Maria, der Himmelskönigin, und damit
der größeren Ehre Gottes. Am Ende wird ihr unbeflecktes Herz doch triumphieren, wie sie uns in Fatima
versprochen hat. Je eher wir ihren Wünschen entsprechen (Rosenkranz-Gebet, Rußland-Weihe, uam.), desto
schneller kann sie helfen. Sie wird der Welt den Frieden Christi bringen.
@Gotthard Bitte sparen Sie sich Ihre Polemischen und absolut, entschuldigen Sie den Ausdruck, Schwachsinnigen
Äusserungen. Wenn Sie nur den Funken Ahnung hätten, den es braucht um bei diesem Thema mitreden zu können,
wüssten Sie das die Piusbruderschaft durchaus keine Sekte ist. Wäre sie das, würden Verhandlungen zwischen
dem Vatikan und der Bruderschaft nicht von der Komission „ECCLESIA DEI“ geführt werden, die nur innerkirchliche
Belange behandelt und ein Teil der Römischen Kleruskongreagtion ist. Zumal wären bei einer Sekte, Gespräche
zwischen dem Papst und der Piusbruderschaft unsinnig (so wie Ihre Äusserungen) denn dieses Verhalten
würde ja anzeigen, das man versucht nicht Katholisches fest in der Kirche zu intergrieren. Wobei, viele
Rechtgläubige Katholiken werden mit zustimmen, in weiten Bereichen ja schon der Fall ist. Nichts desto
trotz, sollten Sie sich Informieren oder, dass wäre noch besser, Ihre Geistlosen Kommentare für sich
behalten.
Noch eine Fatima-Sühneaktion In den IK-Nachrichten Pro Sancta Ecclesia (Auflage: 20.000 Stück mindestens
10 mal jährlich) gab es Hinweise auf die Sühneaktion des Initiativkreises Wien, Niederösterrreich,
Burgenland wegen der Entweihung des Heiligtums von Fatima (in mehreren österr. Diözesen gab es eine
zusätzliche Beilage). Dieser organisierte und organisiert von Mai bis Oktober an jedem Monatsdreizehnten
jeweils einen Sühnerosenkranz, und eine Sühnemesse im überlieferten Ritus. Teilweise ist nachher auch
ein Vortrag. 13. September 2005 ab 19.00 Uhr Sühne-RK und Hl. Messe in Walpersdorf bei Herzogenburg,
Niederösterreich. 13. Oktober 2005 ab 10.00 Uhr Sühn-RK, Hl. Messe in der Basilika am Sonntagberg, südlich
von Amstetten, Niederösterreich , am Nachmittag Vortrag Hw. Lochner zu La Salette und Fatima und schließlich
euchar. Andacht in der Basilika.
Pfui Teufel, betende Menschen zu stören! Eine Frechheit, dass die betenden Gläubigen so empfangen und
behandelt wurden. Gut, dass Sie Fotos gemacht haben, dass alle dieses schändliche Benehmen der Verantwortlichen
sehen können.