Piusbruderschaft
Rettungsringe für die Ertrinkenden im Vatikan
Papst Benedikt XVI. empfing heute den Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Audienz. Die Bruderschaft wollte ein positives Signal für die Tradition erwirken.
(kreuz.net, Castelgandolfo) Der Heilige Vater hat heute Montag vormittag Bischof Bernard Fellay, den Generaloberen der von Erzbischof Marcel Lefèbvre († 1991) gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X., empfangen.

Dies gab Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls bekannt. Die Audienz fand in der päpstlichen Sommerresidenz Castelgandolfo statt.

In der Mitteilung des Vatikansprechers heißt es, daß das Treffen „von einem Klima der Liebe zur Kirche und dem Wunsch, zur vollständigen Einheit zu gelangen“ geprägt war:

„Obwohl man sich der Schwierigkeiten bewußt ist, zeigte sich der Wille, schrittweise und in angemessenen Zeiträumen voranzuschreiten.“

Papst Benedikt XVI. wurde vom Präsidenten der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“, Darío Kardinal Castrillón Hoyos, begleitet.

Mons. Bernard Fellay kam mit seinem Stellvertreter, Pater Franz Schmidberger.

P. Schmidberger ist der Regens des deutschsprachigen Priesterseminars der Bruderschaft im bayerischen Zaitzkofen.

Pater Niklaus Pfluger, der Distriktsobere von Deutschland, erklärte, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. das Treffen gewünscht habe, um Einfluß auf Rom auszuüben und eventuell ein positives Signal für die Tradition zu erwirken. Pater Pfluger äußerte sich in einem Interview auf der Homepage der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Der Distiktsobere von Deutschland erklärte sich in bezug auf eine Annäherung mit Rom skeptisch:

„Die verantwortlichen Autoritäten in der Kirche selber sind zu sehr in der modernistischen Haltung festgefahren.“

Der Papst strebe offensichtlich keine Rückkehr zur alten und überlieferten Messe an: „Die Haltung des Papstes in bezug auf die Messe ist eher so geartet, daß er eine ‘Reform der Reform’ beabsichtigt.“

Das erschwere die Sache ungemein.

Warum die Priesterbruderschaft St. Pius X. angesichts ihrer Skepsis dennoch das Gespräch suche?

Man habe Sorge um die römisch katholische Kirche, erklärte der Distriktsobere:

„Niemand soll sagen können, die Priesterbruderschaft hätte nicht alles in ihrer Macht stehende versucht, um den überlieferten Glauben an alle weiterzugeben, auch an diejenigen, die ihn einst über Bord geworfen haben.“

Man könnte die Bruderschaft mit einem Rettungsboot vergleichen, das noch viele Rettungsringe hat, während im Hintergrund die Titanic versinkt:

„Wir werfen diese Rettungsringe denjenigen zu, die sie wollen.“

Sechs Fragen an Pater Pfluger
      
65 Lesermeinungen
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#65   Marcel   15:34:19 | Sonntag, 4. September 2005
Enten und Schwäne
Ein US-Artikel vom 2.9.2005 für National Catholic Reporter. Drei Abschnitte behandeln die Audienz: Benedict and the Lefebvrites; Speaking with Fr. Franz Schmidberger and the Vatican; The skittishness was palpable …ionalcatholicreporter.org/word/word090205.htm
Das übliche. Man kann aber herauslesen, daß es größte Differenzen zwischen der FSSPX und einigen römischen Kurienmitarbeitern gibt. Die Frage ist, wie viel die letzteren zu „melden“ haben.
P. Schmidberger wird im Interview zitiert, wie er sagt, daß wichtige V.II-Dokumente mit der vorkonziliaren päpstlichen Lehre unvereinbar und daher für die FSSPX _inakzeptabel_ sind.
Er fährt mit dem – ich denke viel zu optimistischen – Hinweis fort, daß deswegen aber eine Einigung mit Rom noch nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist:
Schmidberger said, it’s not that Rome must renounce chunks of Vatican II before „normalization“ can occur. It’s rather that, from the Lefebvrite point of view, a right to challenge the council’s teaching must be guaranteed.
Diese Möglichkeit der Einigung unter völliger Beibehaltung der FSSPX-Haltung, große Teile des V.II abzulehnen, gibt es gemäß gewissen Vatikan-Mitarbeitern jedoch keineswegs, z.B. Cardinal Pompedda, der im Artikel zitiert wird, daß für Leute wie ihn eine Einigung mit der FSSPX nur dann eintreten kann, wenn die FSSPX sich völlig unter die V.II-Dekrete unterwirft.
Dies jedoch kommt auch nach Aussage der FSSPX-Bischöfe wiederum nicht in Frage.
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#64   Agiafortuni   10:44:54 | Samstag, 3. September 2005
Dr.Otterbeks liebe Historiker
Montini’s Pontifikat als eines der segensreichsten zu bezeichnen heisst der Blindheit im Sinne des Aischylos verfallen zu sein. Montini war sein Langzeitgedächtnis abhanden gekommen, ansonsten hätte er sich an seine eigenen Freveltaten als Substitut im Vatikan und Erzbischof von Mailand erinnert. Daher war sein Vorgehen gegen Erzbischof Lefebvre, einen im Vergleich zu ihm unbescholtenen Kirchenmann, schlechthin unverschämt.
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#63   Dr. Otterbeck   10:38:36 | Samstag, 3. September 2005
4. Oktober 1966
Na schön, gebe ich also mein Geburtsdatum bekannt. Wer weiß, was damals –- taggenau –- in der kath. Weltkirche „geschah“, bekommt von mir ein Foto mit Montini drauf (bei Angabe der Anschrift an meine, die „online“ leicht zu finden ist).
„Simple comme un enfant, gravis la côte!“
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#62   Athanasius   22:55:09 | Freitag, 2. September 2005
___
Otterbeck,
Bist ein Konzilslyriker. Und vergötzt in der Tat die nachkonziliaren Päpste. Und wenn Du die neuen Hochgebete glorifiziert, belästerst Du zugleich Pius XII. und Mediator Dei. Das solltest mal lesen.
Aber leb’ ruhig weiter in Deiner Illusionswelt.
die durch seine Endredaktion gingen,
Glaubst des, Otterbeck? Das war doch Msgr. Bugnini mit seiner Kommission. Da dran hat Paul VI. nicht mitgearbeitet.
___________
Wie naiv und dumm können Leute sein. Otterbeck ist sicherlich der Konzilsgeneration (nato 1925-40), kein Spezialist, niemals Jugendlicher.
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#61   Dr. Otterbeck   12:34:27 | Freitag, 2. September 2005
Liebe Historiker,
zunächst einmal Dank an Marcel, dass er offenbar erstmals präzise ausspricht, dass er den lebendigen Gott mit dem Augenblick des gegenwärtiggesetzten Messopfers „totalidentifiziert“; an dem Punkt wäre weiter zu räsonnieren. Als erste Hilfeempfehle ich die Predigt BXVI vom 21.08.
Vielleicht neige ich momentan ein bisschen zur Montini-Vergötzung, zugegeben, aber doch als bewusstes Gegengewicht gegen die Verfemung eines der mutigsten, klügsten und –- on the long run –- segensreichsten Pontifikate seit Leo IX. On verra!
Wer des Italienischen mächtig ist, sollte am besten täglich unter www.vatican.va etwas von Paul VI lesen; seine präzise Sprache hat Wojtyla quantitativ und poetisch übertroffen, aber nicht qualitiativ. Und wer die vier Hochgebete von 1967/69 bewusst betet, die durch seine Endredaktion gingen, kann nur danken, dass damals keine Schwätzer amtierten, die uns –- zum Glück bislang noch kaum auf römischer Ebene –- ihre Poesiealben öffnen, und die Elaborate daraus dann als „Gebete“ verwerten. Gegen solche Kreativität wehrt sich die Tradition mit vollem Recht.
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#60   Marcel   21:32:11 | Donnerstag, 1. September 2005
Enten
Vermutlich eine Ente der weltlichen Presse im Ökumenismus-Taumel? Oder ist mit den genannten „Vatican sources“ der Vatikangärtner gemeint?
Verweis gefunden auf „The Remnant“ www.remnantnewspaper.com/…
Times Online, UK : www.timesonline.co.uk/…09-1754891_1,00.html
August 29, 2005
Pope opens talks with Latin Mass renegades
From Richard Owen in Rome
POPE BENEDICT XVI, who reached out to Muslims and Jews last week on his first trip to his native Germany since his election, is preparing to mend an enduring schism within the Roman Catholic Church.
Vatican sources say that the Pope is planning to lift the excommunication of a group of renegade ultra-traditionalists by his predecessor, John Paul II, 17 years ago.
{…}
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#59   Pelagius   21:04:48 | Donnerstag, 1. September 2005
@ Stimme
Werte Stimme,
warum denn gleich so gereizt? Fragen wird man doch dürfen. Und was spricht denn dagegen, in die Werbung auch die Priesterbruderschaft St. Pius X. aufzunehmen? Ich verstehe Ihre Probleme damit nicht ganz. Vielleicht deshalb, weil ich selbst keine damit habe?
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#58   Stimme aus dem Tradiland   17:13:06 | Donnerstag, 1. September 2005
@ Pelagius: Warum beschränken Sie sich nicht auf die offiziellen V2-Kirchen-Seiten?
Dort bleibt auf Kirchensteuer-finanzierten Webseiten die FSSPX sicherlich außen vor oder gibt es nur Desinformation à la „Schisma der FSSPX“. Wenn Ihnen das lieber ist, können Sie ja kreuz.net zukünftig meiden und sich mit den mehr oder weniger „glaubenstreuen“ offiziellen V2-Kircheninformationen befassen…
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#57   Pelagius   16:52:13 | Donnerstag, 1. September 2005
Warum eigentlich…
… bietet kreuz.net der Priesterbruderschaft St. Pius X. keinen Platz in der Werbespalte. Wäre doch passend. Oder ist man der Meinung, unzähligen Verweise auf Seiten der Bruderschaft in Artikeln und Lesermeinungen seien der Werbung schon genug?
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#56   Marcel   16:04:52 | Donnerstag, 1. September 2005
Einheit in Wahrheit
Gotthard schrieb: dieser Herr soll sich um seinen Laden kümmern… was kümmert ihn die Kurie? Mit der will er doch nichts zu tun haben…
Falls Sie schon volljährig sind, bitte ich Sie herzlich, einmal folgenden beiden offenen Briefe des Brief Erzbischof Lefebvre an den Papst zu lesen:
1.) diesen von 1974 www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=211
2.) diesen von 1983 www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=186
Sie müssen dem Inhalt nicht zustimmen, aber zur Kenntnis nehmen. Falls Sie den Inhalt verstandesmäßig erfassen, werden Sie endlich verstehen, was das Anliegen der Priesterbruderschaft St. Pius X. ist: Der katholischen FSSPX liegt alles an der vollen Einheit mit Rom in der Wahrheit, aber nicht auf Kosten der Wahrheit. (Leider zu schwer erkennbar für die liberalen V.II-Katholiken.)
In der Beurteilung des Artikels der Tagespost (TP) stimme ich ganz mit der Traditionsstimme überein: kein großer Wurf und arg dotiert mit unzähligen Unwahrheiten, wie üblich in der nachkonziliaren Kirchenzeit.
In Anbetracht der vielen miesen Kommentare in völlig weltlichen Medien muß man aber wohl schon froh sein, daß einem in der TP die Gehässigkeiten nicht „nur so um die Ohren“ flogen.
Glücklicherweise liegt die Lösung der Kirchenkrise in Gottes Hand: er bestimmt, wann Rom zum ganzen katholischen Glauben zurückkehrt. Dann ist das „Problem“ mit der FSSPX ebenfalls gelöst, weil nicht sie das Problem ist.
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#55   Stimme aus dem Tradiland   15:38:04 | Donnerstag, 1. September 2005
Gotthard: Frage
Was kümmert Sie eigentlich kreuz.net, wenn Ihnen sowieso nie etwas paßt? Tauchen Sie hier nur zu Belästigungszwecken auf?
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#54   Gotthard   15:17:24 | Donnerstag, 1. September 2005
Fellay
dieser Herr soll sich um seinen Laden kümmern … was kümmert ihn die Kurie? Mit der will er doch nichts zu tun haben…
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#53   Stimme aus dem Tradiland   15:13:35 | Donnerstag, 1. September 2005
@ Ignatius: Cobra übernimmt!
Hier noch der Link direkt zum Artikel in der Tagespost:
„Stufenweise und in vernünftigen Zeiten“Papst Benedikt XVI. und der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. sprachen über die Einheit der Lefèbvrianer mit Rom www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=16956
So positiv finde ich den Artikel allerdings nicht. Es werden einige Irrtümer verbreitet, so über den Begriff der Tradition, den Zweck der Comission Ecclesia Dei, sowieso die Wiedergabe des problematischen motu proprio, die Bezeichnung der Gespräche als in gewisser Weise „ökumenisch“, die Behauptung von dem „vollzogenen Schisma.“
Unverfroren überhaupt die Bezeichnung von Anhängern oder Mitgliedern der FSSPX als „Lefèbvrianer“. Mit größerem Recht der gleichen Berechtigung könnte man die V2-Anhänger als „Assisianer“ bezeichnen. Diese setzt begrifflich keinen (nicht existierenden) Personenkult wie „Lefèbvrianer“ voraus und weist auf die in der V2-Kirche herrschenden Irrlehren hin.
Interessant immerhin die Wiedergabe folgenden Zitates S.Ex. Bischof Fellay: „Der moderne Mensch lebt, ohne sich darum zu kümmern, was die Wahrheit oder das Gute ist“, so Fellay. „Was wird der Papst tun können? Was wird er tun wollen? Die Ernennung von Msgr. Levada, Erzbischof von San Francisco, zum Präfekten der Glaubenskongregation, lässt ein Desaster vorhersehen.“
Ich teile die Einschätzung von Bischof Fellay.
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#52   Pelagius   15:05:29 | Donnerstag, 1. September 2005
@ Dr. Otterbeck
„M.L. steht Foucault näher als Foucauld.“
Aber Herr Dr. Otterbeck! Das ist dann doch ein wenig weit hergeholt: Martin Luther mit Foucault zu vergleichen…
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#51   Ignatius   14:26:39 | Donnerstag, 1. September 2005
Tagepost : Fsspx eine nicht zu vernachlässigende Realität
Lest doch bitte mal das da auch noch (warum muss ich das jetzt machen, liebe Traditionalistenfreunde?? „Cobra, übernehmen Sie!“)
„In ihrer heutigen Ausgabe (Donnerstag, 1. Sept.) bezeichnet die Deutsche Tagespost die Priesterbruderschaft als eine „nicht zu vernachlässigende Realität“. Der halbseitige Artikel mit drei Farbbildern gilt der Berichterstattung über die augenblicklichen Gespräche mit Rom.“
… hier auf der Fsspx-Seite www.fsspx.info/news/news.php?show=190
Netter Schluss der Tagespost: „Die Bruderschaft und die von ihr betreuten Gläubigen stellen somit eine nicht zu vernachlässigende Realität dar, deren Besorgnissen Gehör geleistet wird.“
Dass wir real sind, wusste ich zwar schon. Dass unseren Besorgnissen nicht nur Gehör geschenkt sondern geleistet wird, tja, das wusste ich noch nicht: mal sehen, gelle. (Wer leistet Gehör? Doch hoffentlich der Papst, und nicht irgendein Fuzzy?)
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#50   Marcel   09:59:37 | Donnerstag, 1. September 2005
Wo sind sie geblieben, die Früchtchen?
Otterbeck schrieb: In diesem Rahmen wäre ein angemessener Raum für die Tradition möglich, aber eben nicht für das kaputte Tradi-Weltbild, das einen postmodernen Flickenteppich von Zitaten aus der Tradition versammelt, aber eben keine Fühlungnahme mit dem Wort des lebendigen Gottes wünscht.
Imponiert evtl. den Geschichts- und Traditionslosen, die sich mit der Luther-„Messe“ Pauls VI. abspeisen lassen (müssen) im wörtlichen Sinn.
Woche für Woche dürfen wir Traditionskatholiken in der hl. Messe aller Zeiten auf geheimnisvolle Weise auf engeste denkbare „Fühlungnahme“ mit dem Wort des lebendigen Gottes „gehen“: wenn der Herr unter unser Dach eingeht.
Genügte Ihnen das nicht? Deswegen die Luther-„Messe“? Deswegen die Anbiederung an die Welt, die des Satan ist?
Damit man Ihre Rede nachvollziehen kann: erzählen Sie uns mehr über die schönen neuen Kleider der V.II-Kirche seit dem „neuen geistlichen Pfingsten“.
Wo, wann und wie gehen denn heute die säkularisierten Katholiken oder die Ungläubigen auf stärkere „Fühlungnahme“ mit dem Wort des lebendigen Gottes?
Wie hat die V.II-Kirche durch ihre Anpassung an die Welt und mit ihrem Neuen Evangelium die Welt christlicher gemacht als die alte Kirche ohne Anpassung an die Welt mit dem „alten“ und ewigen Evangelium? In Taizé? In Asissi? In Moskau?
Wo sind die Früchte? Wo ist der Glauben der V.II-Kirche? Wo ist die Bekehrung der Völker, wo die Mission?
Erzählen Sie bitte, ich lausche gespannt.
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#49   Stimme aus dem Tradiland   09:37:56 | Donnerstag, 1. September 2005
Dr. Otterbeck: Typisch dialektisch!
Zitat: dass jede Regelung in der Liturgie auf einer gesunden Überlieferung beruhen müsse.
In Wirklichkeit hat der NOM weder mit der Überlieferung noch gar mit einer „gesunden Überlieferung“ zu tun. Am allerwenigsten „jede Regelung“ des NOM! Lachhaft!
Mit Ihrer Paul VI.-Vergötzung tun Sie weder der Hl. Kirche noch sich selbst etwas Gutes!
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#48   Dr. Otterbeck   09:10:39 | Donnerstag, 1. September 2005
Antikriegstag
Wäre ein Friedensschluss mit den Tradi möglich gewesen, wenn nicht ein Konzil, sondern Montini als Papst Pius XIII. (der er geworden wäre, hätte ihn Pacelli zum Kardinal erhoben) die Liturgiereform im Alleingang verfügt hätte? Er hätte sie durchgeführt, genau in den Grenzen, die seine Ansprache an das liturg. Consilium vom 13.10.1966 umreißt; unter www.vatican.va, Paul VI, Ansprachen. Einheit der lex credendi und der lex orandi; und auch de Saventhem formulierte schon 1968, dass Gehorsam gegenüber dem Papst erforderlich sei. Im Ap. Schreiben zur Eröffnung des Glaubensjahres am 22.02.1967 verlangte dieser, dass jede Regelung in der Liturgie auf einer gesunden Überlieferung beruhen müsse. Also kein Vorrang für die „Kreativität“. In diesem Rahmen wäre ein angemessener Raum für die Tradition möglich, aber eben nicht für das
kaputte Tradi-Weltbild, das einen postmodernen Flickenteppich von Zitaten aus der Tradition versammelt, aber eben keine Fühlungnahme mit dem Wort des lebendigen Gottes wünscht. M.L. steht Foucault näher als Foucauld.
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#47   Benedikt   18:46:57 | Mittwoch, 31. August 2005
@ Ignatius
Die Tatsache, dass es auch noch andere „nicht schöne“ Sachen gibt, ändert nichts.
Ich glaube, es wäre falsch verstandene Tradition, wenn man das Vokabular lang vergangener Zeiten wieder auspackn würde *gg*. Manchmal gings schon deftig zu im deutschen Sprachraum…heute wärs ein Fall für den Staatsanwalt.
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#46   Stimme aus dem Tradiland   18:44:41 | Mittwoch, 31. August 2005
Benedikt: Ich kann Ihr Wehklagen nicht nachvollziehen!
Sie sollten sich lieber über Falschübersetzungen, Irrtümer und Lügen der offiziellen V2-Kirche beklagen, zum Beispiel die Lüge im Hochgebet, das Blut Christi wäre „für alle“ vergossen worden. Die Falschübersetzung der Bibel (Einheizübersetzung – mit „z“), des KKK (deswegen jetzt eine Korrekturausgabe erschienen), die Fehler in päpstlichen Dokumenten vor allem unter JoPaII (teilw. sogar offiziell zugestanden – durch Veröffentlichung einer anderen Fassung in der AAS), die Kasperliaden der V2-Kirche vor, am und nach dem WJT in Köln; die katastrophale Personalauswahl (bis heute: siehe Erzbischof Levada als Präfekt der Glaubenskongregation); den irrsinnigen Partikelverlust bei V2-Messen und und und.
Und da regen Sie sich über die Forderung nach der Demission Bischof Lehmanns als Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, die sowieso schon sogar von Roma aus beschlossene Sache ist. Dies, obwohl ein Rücktritt seit Jahrzehnten fällig wäre und das nicht nur von Lehmann, sondern auch allen anderen deutschen Bischöfen! P. Pfluger hat nicht einmal den Rücktritt Lehmanns als Bischof von Mainz gefordert!
Was haben Sie für Prioritäten? Leben Sie am Mond? Oder leben Sie nur wieder Ihre Anti-FSSPX-Ideologie aus unter irgendwelchen Vorwänden?
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#45   Ignatius   18:37:38 | Mittwoch, 31. August 2005
Oje
Auch wenn es keine schöne Sache ist, so über einen Kardinal herzuziehen
Ich sage dir nun mal, was „keine schöne Sache“ ist: dass dieser … „Kardinal“ … zigtausende von Seelen in den Abgrund führt! Seit Jahrzehnten. Ungehindert von den Kirchenoberen! Ach was ungehindert, sogar noch zum Bischof und Kardinal erhoben hamm’ se ihn, damit er ja noch mehr Seelen in die Hölle stürzen kann.
Die Seelen müssen in den Vordergrund rücken, es hat in der Kirche einzig um die Seelen zu gehen!
Du bist doch auch ein Anhänger der Tradition, tu mir doch bitteschön mal den Gefallen und krame die guten mittelalterlichen Heiligen heraus, die ihre veirrten Kirchenfürsten mit Worten bedachten, wogegen sich meine (oder des Paters) Worte wie eine Lobhudelei ausmalen.
Wir Weicheicher in den Spassgesellschaften sind leider nicht mehr gewohnt, ein klares Ja und Nein zu reden, nur noch Blabla. Hm! Hätten wir nur unsere Hl. Inquisition behalten, dann wäre die Lehre rein geblieben und somit unsere Seelen und somit unsere Gesellschaft.
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#44   Benedikt   18:33:06 | Mittwoch, 31. August 2005
@ Irenäus, Ignatius
Ich sagte ja bereits, dass es hier nicht um eine Bewertung des Kardinals geht. Im übrigen wusste ich bisher nicht, dass er exkommunziert wurde… vielleicht hat Ignatius dafür ja einen Link ;-).
Ich finde einfach, dass sich so ein Verhalten unter Amtsträgern in der Öffentlichkeit einfach nicht gehört, vor allem nicht, wenn der eine ein Priester und der andere Kardinal ist. Pater Pfluger kann Lehmann ja einen Brief schreiben.
Ich würde es bedauern, wenn eine Rückkehr der FSSPX in die Kirche damit einhergehen würde, dass man sich von da an jeder – einschließlich des Episkopats – erzählen lassen muss, was man ihrer Meinung nach für ein lausiger Christenmensch ist. Es ist einfach unhöflich, wenn man derart selbstgerecht und ad hominem argumentiert. Eine deutliche Botschaft was die Missstände angeht – das ist gut! Jeder, der betroffen ist, wird sich angesprochen fühlen. Alles andere führt nur zu einer zänkischen Kirche, wie man sie aus Österreich kennt. Sinnlos, mutlos, hoffnungslos :-(
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#43   Irenäus   18:25:18 | Mittwoch, 31. August 2005
Ergänzung
Auch wenn es keine schöne Sache ist, so über einen Kardinal herzuziehen, stellt sich die Frage, was ihm das Recht gibt, öffentlich (!) ein lehramtliches Dokument als Betriebsunfall zu bezeichnen und öffentlich de facto Dogmen zu leugen (Absage an eine Rückkehrökumene). Im Vergleich dazu ist Pflugers Aussage nur eine Lappalie.
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#42   Ignatius   18:19:15 | Mittwoch, 31. August 2005
@ Bene
Ein Priester einer Bruderschaft hat nicht darüber zu fabulieren, was wäre wenn etwas mit einem KARDINAL der römischen Kirche passiert.
Wieso, weil du dem Priester der Bruderschaft weisungsbefugt bist? :)
Wie man eine Demission auch immer beurteilt – solche Wünsche sollte man aus der Öffentlichkeit fernhalten, da sie einem einfachen Priester gegenüber einem Kardinal nicht zustehen.
Nun ja der Kardinal ist ja ein Häretiker, Atheist oder beides, und dadurch selber exkommuniziert. Er hat also weder dir noch mir was zu sagen geschweige denn einem Pater der Bruderschaft, die ihm sowieso nicht untersteht. Wenn die Synodenkirche funktionieren würde, wäre Lehmann Pfarrei-Haushälter auf einer schottischen Schafsinsel.
Überhaupt sollte man solche Dinge den zuständigen Stellen überlassen.
Du meinst den römischen Stellen? Guter Witz, denn die tun ja nix mehr seit der Räubersynode!
Vielmehr handelt es sich hier um eine gezielte Provokation.
Nene, das was Lehmann schon immer von sich gab, das ist Provokation. Ich weiss jetzt nicht, ob du da auch immer aufgeschrien hast wie hier, aber ich denke mal eher nicht.
Würde Lehmann zB die Demission Meisners fordern, dann möchte ich gar nicht wissen, was sich hier für ein Sturm entwickeln würde.
Wenn der Pater Pfluger die Demission eines seiner Bischöfe fordern würde, dann dürftest du dich zurecht aufregen. Aber als Katholik ist er ja gehorsam.
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#41   Benedikt   18:03:35 | Mittwoch, 31. August 2005
@ Ignatius
Ein Priester einer Bruderschaft hat nicht darüber zu fabulieren, was wäre wenn etwas mit einem KARDINAL der römischen Kirche passiert.
Wie man eine Demission auch immer beurteilt – solche Wünsche sollte man aus der Öffentlichkeit fernhalten, da sie einem einfachen Priester gegenüber einem Kardinal nicht zustehen. Überhaupt sollte man solche Dinge den zuständigen Stellen überlassen. Es ist egal, was der Pater in privater Umgebung denkt und sagt, in einer öffentlichen Stellungnahme, noch dazu zu diesem weit beachteten Thema wie der Audienz, hat das nichts zu suchen. Vielmehr handelt es sich hier um eine gezielte Provokation.
Würde Lehmann zB die Demission Meisners fordern, dann möchte ich gar nicht wissen, was sich hier für ein Sturm entwickeln würde.
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#40   Ignatius   17:56:01 | Mittwoch, 31. August 2005
Der Spruch geht runter wie Öl
Offenbar weiß die FSSPX-Leitung mal wieder mehr als der Rest der Welt. Wo steht etwas von einer Demission Lehmanns?
Na horch mal, werter Bene, der Pater Pfluger wird doch wohl noch anmerken dürfen, dass es ein guter Tag sein wird, wenn der linke Lehmann endlich geht! Irgendwann kommt der Tag sicher, hihi.
Warum muss der gute Pater Pfluger dauernd Öl ins Feuer gießen?
Öl? Der spricht doch nur aus, was sowieso alle gläubigen Katholiken denken. Mit oder ohne Fsspx. Der Laurentius hat da sogar ein Sprüchlein drüber gedichtet… ein bisserl ein Schüttelreim, aber egal. Feuer ins Öl ist es trotzdem nicht.
Er soll sich um sein Problem mit Rom kümmern, da hat er weiß Gott genug zu tun.
Eigentlich glaube ich ja eher, dass Rom ein Problem mit der Fsspx hat, nicht die Fsspx mit Rom… aber da werden wir zwei jetzt hier nicht so richtig einig, was ja auch egal ist eigentlich. Hauptsache die Kirche kommt wieder in Ordnung!
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#39   Benedikt   17:42:02 | Mittwoch, 31. August 2005

Grandios der Schluss des guten Pater Pflugers: „Daß die Verhandlungspartner heute beschlossen haben, sich von ihrem Weg nicht abbringen zu lassen, ist eine schlechte Botschaft für diejenigen, die ‘vorkonziliar’ als ein Schimpfwort betrachten. Für den lieben Gott und Seine Kirche war es heute hingegen ein guter Tag. Der nächste gute Tag wird dann die Demission Lehmanns als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz sein.“
Offenbar weiß die FSSPX-Leitung mal wieder mehr als der Rest der Welt. Wo steht etwas von einer Demission Lehmanns? Warum muss der gute Pater Pfluger dauernd Öl ins Feuer gießen? Er soll sich um sein Problem mit Rom kümmern, da hat er weiß Gott genug zu tun.
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#38   Ignatius   17:38:01 | Mittwoch, 31. August 2005
Ein schlechter Tag für Lehmann – ein guter für die Kirche“
Bevor ihr euch im anderen Thread weiter die virtuellen Köpfe einschlagt, lest doch bitte mal das da:
„Presseerklärung des Deutschen Distrikts zum Gespräch zwischen dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Fellay, mit dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI., in Castel Gandolfo am 29. August 2005“
… hier auf der Fsspx-Seite www.fsspx.info/news/news.php?show=189
Grandios der Schluss des guten Pater Pflugers: „Daß die Verhandlungspartner heute beschlossen haben, sich von ihrem Weg nicht abbringen zu lassen, ist eine schlechte Botschaft für diejenigen, die ‘vorkonziliar’ als ein Schimpfwort betrachten. Für den lieben Gott und Seine Kirche war es heute hingegen ein guter Tag. Der nächste gute Tag wird dann die Demission Lehmanns als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz sein.“
Und wie. :-))
PS: „Stimme aus dem Tradiland“, du hast recht mit dem, was du mir weiter unten über Hauke, Meju, … geschrieben hast.
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#37   Marcel   15:10:09 | Mittwoch, 31. August 2005
Noch einmal „The Angelus“
Treffend zum Thema Balthasar ist auch noch ein kurzer Artikel in der Februar-Ausgabe 2005 von „The Angelus“: The Root of the Matter www.sspx.ca/…uary/Root_Matter.htm.
Es wird anhand Balthasars häretischem Buch „Schleifung der Bastionen: Von der Kirche in Dieser Zeit“ der Umstand behandelt, daß Balthasar ein entscheidender Wegbereiter des V.II war, auf dem die kirchenzerstörende Revolution bekanntlich mit der Kirche vermählt wurde.
Daß die falsche Privatoffenbarung Adriennes von Speyr, der Balthasar erlag, dazu beitrag, daß er sich immer stärker von der ewigen Kirche löste, legt Bischof Williamson in diesem Brief aus dem Jahre 1993 www.sspx.ca/…amson/June4-1993.htm (sehr) kurz dar.
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#36   Stimme aus dem Tradiland   14:41:37 | Mittwoch, 31. August 2005
@ Ignatius: Haukes Aufsatz zu Ende lesen!
Natürlich drückt sich Prof. Hauke zunächst vorsichtig aus, er gehört ja zum V2-Establishment. Gegen Ende kommt es aber knüppeldick. In Wirklichkeit führt Prof. Hauke Hans Urs v. Balthasar als schweren Häretiker und als Hörigen einer falschen „Mystikerin“, Adrienne v. Speyer vor! Außer Johannes Rothkranz, der bekanntlich einer anderen Richtung (in -oder außerhalb der Kirche?) angehört, kenne ich keine andere derartige fundamentale Kritik an diesem „Säulenheiligen“ von V2 und Post-V2.
Was kath.net betrifft, so sind die Beiträge höchst unterschiedlich. Sehr gute Beiträge findet man dort z.B. von Don Reto Nay, dem geistl. Betreuer der Amici de Deo.
Obwohl fundamental gegen die falschen „Erscheinungen“ von Medjugorje finde ich auch diese Beiträge – nicht in ihrer conclusio, sondern in ihrem Inhalt – teilweise sehr interessant. So konnte man von der unverzüglichen „Heiligsprechung“ P. Slavko Barbaric’ nach dessen Tod durch die „Gospa“ ebenso erfahren, wie von den – angeblichen – „Erscheinungen“ der „Gospa“ am 25. Juni 2001 vor hunderten Gläubigen in der Kirche von Medjugorje und überdies davon, dass bald nach JoPaII. Ableben dieser – angeblich – dem „Sehers“ Ivan „erschienen“ ist.
Als Informationsquelle scheint mir kath.net nicht generell zu verwerfen zu sein. Der Artikel von Prof Hauke ist tatsächlich ausgezeichnet.
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#35   Ignatius   14:15:31 | Mittwoch, 31. August 2005
Den Gag kapier’ ich nicht…
@Evelin: „hier der ausgezeichnete Aufsatz Auf den Spuren des Origenes – Über die Größe und Grenze Hans Urs von Balthasars. Ein Beitrag von Professor Manfred Hauke von der Theologischen Fakultät in Lugano (Schweiz)“
Habe ich die Pointe verpasst oder was ist an diesem Beitrag jetzt nochmal so ausgezeichnet? Dass Hauke den Balthasar mit Samthandschuhen anfasst, finde ich nicht OK, weil Balthasar eben neben einzelnen Lichblicken ein Häretiker war, der bis zum bitteren Ende die All-Erlösungs-Irrlehre verteidigt hat, und das muss man ja schon dazusagen. Du meintest doch gleichzeitig mit dem Link auch, dass Balthasar auf den guten alten Index gekommen wäre, wenns den noch geben würde…
Oder meint Hauke dies mit den „Grenzen“ des Balthasar und dem nötigen „Antivirusprogramm“? Aber warum redet der Mann nicht Klartext?
Hm…!
Aber vielleicht ist das auch der Gag, weil der Artikel auf der Privatoffenbarungsschwipps-Seite kath.net veröffentlicht wird und Baltasar von den „Amsterdam“- und „Mejdu“-Fans ja nun ständig zitiert wird. Da darf man auch nicht Klartext reden…
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#34   Marcel   10:17:49 | Mittwoch, 31. August 2005
Danke
… an Evelin für den WWW-Verweis und die Korrektur meines URLs zum exzellenten Text Bischof Fellays! Auch ich schätze „The Angelus“ sehr.
(Ein langer Text, in der Tat, aber beim Lesen denke ich dann immer, er könnte noch fünf Mal länger sein, so gut sind die Worte des treuen Apostelnachfolgers. Seltenheitswert unter Bischöfen in der heutigen Zeit.)
Warum der (2. Korrekturverweise) des URL übrigens nicht funktionierte, lag offenbar daran, daß ich den Verweis in kursive Formatierung setzen wollte, was aber offenbar der Kreuznet-„Parser“ nicht mochte.
Mir gingen HTML- oder meinetwegen BBCode-Steuerkommandos wesentlich leichter von der Hand. Oder vielleicht brächte ein Vorschau-Knopf schon Abhilfe?
Egal, Hauptsache daß… :)
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#33   Stimme aus dem Tradiland   09:41:14 | Mittwoch, 31. August 2005
@ Evelin
Danke für die Links! Sind beides hervorragende Abhandlungen. Gleichzeitig ist damit die Spannweite dessen abgesteckt, was noch oder besonders katholisch ist. Vom glaubenstreuen – innerhalb der V2-Strukturen tätigen – Theologieprofessor bis zum Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X.!
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#32   Evelin   22:59:25 | Dienstag, 30. August 2005
Wie schon ausgeführt:
@ Gotthard: Zuerst lesen, dann denken, dann posten – in dieser Reihenfolge.
Der Index wäre gut. Auf diesen kämen die Schriften vieler V2-Periti, von Karl Rahner, von Hans Urs v. Balthasar – hier der ausgezeichnete Aufsatz Auf den Spuren des Origenes – Über die Größe und Grenze Hans Urs von Balthasars. Ein Beitrag von Professor Manfred Hauke von der Theologischen Fakultät in Lugano (Schweiz) kath.net/detail.php?id=11355 von kath.net – Hans Küng und wohl auch das eine oder andere von Joseph Ratzinger – mindestens müßte er die eine oder andere These im Sinne der katholischen Lehre klarstellen oder widerrufen.
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#31   Gotthard   22:22:16 | Dienstag, 30. August 2005
wissen müssen?
Warum müssen Katholilken etwas wissen, was ein exkommunizierter Mann geschrieben hat?
In früheren Zeiten kamen solche Schriften auf den Index und das Lesen war streng verboten. Gäbe es doch diese gute alte Tradition noch!!!!!!!!
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#30   Evelin   22:17:52 | Dienstag, 30. August 2005
Jetzt aber der funktionierende Link zum Aufsatz aus The Angelus!
Beim Link muß man im zweiten Schritt das als Muster angegebene www.kreuz.net weglöschen, weil sonst die hineinkopierte Adresse des Links mit kreuz.net zusammen ein nicht abrufbare Kombination ergibt.
Der Aufsatz von Bischof Fellay vom November 2004 „Was Katholiken wissen müssen“ in The Angelus www.sspx.ca/…cs_Need_Know_pg2.htm ist wirklich sehr lesenswert. Er ist aber auch ziemlich lange und auf Englisch und sollte man sich dafür Zeit nehmen. Viel Spaß beim Lesen und Dank an Marcel!
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#29   Marcel   21:10:47 | Dienstag, 30. August 2005
Die „freundlichen“ Exkommunikations-Vorreiter
Pardon, URL und Beschreibung waren in meinem Beitrag von 15:35h vertauscht.
Der richtige Text Bischof Fellays ist dieser hier: [link]What Catholics need to know[link]www.sspx.ca/…ed_Know_pg2.htm[link] (The Angelus, November 2004) :
{…}
There is one more event which I cite to show you what is going on. A little less than two months ago, five entities under the Ecclesia Dei Commission made a move towards Rome, towards Cardinal Castrillon Hoyos, and put pressure on him to get Rome to excommunicate us. Of these five groups, I know four: the Priestly Union of St. John Baptist Mary Vianney [Campos], the Benedictine Monastery of St. Madeleine of Le Barroux [France], the Fraternity of St. Peter, and the Institute of Christ the King. They asked Rome to excommunicate us. I know already the answer from Rome, from the Pope, from his Secretary of State, and from Cardinal Castrillon Hoyos: All of them say, „No, it is not the time. We want to come to a peaceful situation, so we don’t want to excommunicate the Society of Saint Pius X.“ It is very interesting to see that the Society of St. Peter wants us to be excommunicated. You may wonder why. I’ll give you some examples.
{…}
(Hervorhebung durch mich.)
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#28   barnabas   20:30:12 | Dienstag, 30. August 2005
Frühling im Spätsommer
Das Treffen des Heiligen Vaters, mit den Oberen der Piusbruderschaft könnte ein erstes zartes Frühlingspflänzchens für eine Wende in der Kirche sein.
Pater Franz Schmidberger hat sich in vielen seiner Ansprachen, in Zaitzkofen, sehr positiv über Papst Benedikt XVI. geäußert. Er brachte oft seine Freude über die Wahl Kardinal Ratzingers zum Papst, gegenüber uns Gläubigen, zum Ausdruck. Unentwegt rief er zum Gebet für den neuen Heiligen Vater auf.
Das Bild auf dieser Webseite, auf dem der Papst und Pater Schmidberger sich die Hände geben, hat mich persönlich sehr gefreut.
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#27   Bonaventura   19:12:17 | Dienstag, 30. August 2005
@MilesChristi
Pater Josef Bisig FSSP
Ist zur Zeit Subregens im Amerikanischen Seminar der Petrusbruderschaft
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#26   MilesChristi   16:53:09 | Dienstag, 30. August 2005
P. Bissig
Weiß jemand, was Pater Bissig zur Zeit tut bzw. wo er ist ?
Auch wenn ich denke, daß es gute Priester in der Petrusbruderschaft gibt kann ich die Hetze die von vielen gegen die FSSPX betrieben wird nur mit Erstaunen und Traurigkeit beobachten.
Solche Töne hört man zB vom Institut Christus König weniger, obwohl Msgr. Walch bereits die Neue Messe konzelebriert hat.
Weiß jemand über die Beziehungen zw. dem Institut Philip Neri und der älteren Indult-Gemeinde in Berlin ?
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#25   Marcel   15:35:54 | Dienstag, 30. August 2005
@Bonaventura: FSSPX, FSSP, Tradition, V.II, …
Aber ich denke das auch die Gläubigen die Beweggründe verstehen sollten warum Pater Bisig und andere sich damals von der FSSPX getrennt haben.
Als ehemaliger FSSP-Unterstützer verstehe ich diese subjektiven Beweggründe. Dennoch bleiben sie objektiv falsch. Erzbischof Lefebvre lag richtig und P. Bisig falsch: ohne Traditions-Bischöfe keine Tradition.
Heute ist das alles etwas anders als damals, man begegnet heute einander mit mehr Respekt und Verständnis ohne auch nur ein Jota von seiner Überzeugung abzuweichen.
Noch 2004 übte die FSSP Druck auf Rom aus, endlich die FSSPX zu exkommunizieren.
Nachzulesen bei Bischof Fellay: [link]www.sspx.ca/…ow_pg2.htm[link]What Chatolics need to know[link].
Auf die Gründe des Ansinnens und die FSSP geht der FSSPX-Generalobere in dem Interview ein.
Man kann nicht zugleich der Tradition dienen und sich dem häretischen V.II und allen daraus entsprungenen Reformen unterwerfen. Diese Zerreißprobe kann auf Dauer nicht funktionieren ohne Selbstbetrug.
Generalkapitel der FSSP ein guter Generaloberer gewählt wird und das Treiben von Pater Devillers endlich ein Ende hat.
Es ist diese Illusion, die ich bemängelte. Wenn der neue Generalobere dem liberalistischen Rom mißfällt, wird er gespitzt. P. Bisig wurde rechtmäßig gewählt und trotzdem von Rom abgeschossen.
In Brüderlicher Liebe, Bonaventura
Danke. In Christus verbunden,
Marcel
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#24   Bonaventura   13:27:26 | Dienstag, 30. August 2005
Eine kruze Frage
@GOTTHARD
Können Sie noch etwas anderes als Verleumden und Modernistischen Unfug verzapfen?
Mir scheint diese Frage gerechtfertigt wenn ich Ihre Einträge verfolge.
Machen Sie sich doch nicht lächerlich, und spielen Sie nicht mit Ihrem Seelenheil.
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#23   Gotthard   12:55:07 | Dienstag, 30. August 2005
Goesche
Dieser Pfarrer Goesche ist eine zwielichtige Person. Während er seinem Heimatbistum gegenüber offiziell „krank“ war (und bezahlt wurde), hat er als Pius-Bruder in Berlin gewirkt.
Anschließend hat er sich selbständig gemacht mit diesem „Institut“.
Ähnlich entstehen in den USA Freikirchen…
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#22   Marcel   12:53:42 | Dienstag, 30. August 2005
Priorate, nicht Seminare (diesmal mit – hoffentlich – korrigierter Formatierung)
Kurz, weil 1500:
Eifer {…} Wahrheit {…} Menschenverstand
Konsequentes Denken und Handeln beinhaltet keine Preisgabe von Wahrheit oder Verstand. Ich lasse mich lediglich nicht – mehr – von der Illusion der FSSP täuschen.
Die FSSP hat überhaupt keine Seminare in Frankreich
Pardon! Mein Fehler, von Seminaren gesprochen zu haben, wenn P. Pfluger drei Priorate in Frankreich gesagt hat.
Schadenfreude
Keine; es ist der Hinweis auf die logische Entwicklung der FSSP, die Mgr. Lefebvre voraussah: daß die FSSP geschleift werden wird vom modernistischen Rom.
Man sieht es jedes Jahr deutlicher.
Ich war derjenige, der es zu spät merkte: erst, als P. Bisig, den ich übrigens sehr schätzte, von Rom abgeschossen wurde.
Die Tradition sollte an einem Strang ziehen.
Sicher!
Man sollte sich aber nicht der Illusion hingeben, daß die FSSP als Gesamtwerk die Tradition verteidigt; sie mußte sie verraten, als sie sich den Häresien des V.II unterwarf.
Die Haltung der FSSPX www.sspx.org/articles_index.htm zur FSSP: „… They are therefore Conciliar Catholics and not traditional Catholics…“
Evtl. unangenehm zu hören, aber logisch.
dass gerade P. N. Pfluger in der eigenen Bruderschaft als sehr Extrem und „scharf“ verschriehen ist.
Sagte dies der Bischof oder der Meßdiener?
Es zählt P. Pflugers absolute Treue zu Christus: zur hl. Überlieferung und zum Werk Mgr. Lefebvres.
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#21   Bonaventura   12:49:37 | Dienstag, 30. August 2005
@Marcel
Ich hoffe Sie verstehen, dass dies kein Angriff auf Sie oder die FSSPX war, nichts würde mir ferner liegen, zumal ich die FSSPX sehr schätze.
Aber ich denke das auch die Gläubigen die Beweggründe verstehen sollten warum Pater Bisig und andere sich damals von der FSSPX getrennt haben.
Heute ist das alles etwas anders als damals, man begegnet heute einander mit mehr Respekt und Verständnis ohne auch nur ein Jota von seiner Überzeugung abzuweichen.
Manch einem bei der FSSPX wünschte ich das er wüßte wie treu viele Priester der FSSP dem wahren Glauben sind. Und glauben sie mir, die Spaltungen die es in der FSSP gibt, gibt es auch in der FSSPX.
Beten wir lieber gemeinsam dafür das auf dem nächsten Generalkapitel der FSSP ein guter Generaloberer gewählt wird und das Treiben von Pater Devillers endlich ein Ende hat.
Ich glaube fest das es auch durch die Hinwendung der FSSP zu Rom bald zu Einigungen und einem Umdenken in Rom kommen wird. Aber tun wir nicht so als wäre das alleiniger Verdienst der FSSPX.
In Brüderlicher Liebe, Bonaventura
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#20   Marcel   12:23:18 | Dienstag, 30. August 2005
Priorate, nicht Seminare
Kurz, weil 1500:
Eifer {…} Wahrheit {…} Menschenverstand
Konsequentes Denken und Handeln beinhaltet keine Preisgabe von Wahrheit und Verstand. Ich lasse mich lediglich nicht – mehr – von der Illusion der FSSP täuschen.
Die FSSP hat überhaupt keine Seminare in FrankreichPardon! Mein Fehler, von Seminaren gesprochen zu haben, wenn P. Pfluger drei Priorate in Frankreich gesagt hat. Schadenfreude Keine; es ist der Hinweis auf die logische Entwicklung der FSSP, die Mgr. Lefebvre voraussah: daß die FSSP geschleift werden wird vom modernistischen Rom.
Man sieht es jedes Jahr deutlicher.
Ich war derjenige, der es zu spät merkte: erst, als P. Bisig, den ich übrigens sehr schätzte, von Rom abgeschossen wurde.Die Tradition sollte an einem Strang ziehen.Sicher!
Man sollte sich aber nicht der Illusion hingeben, daß die FSSP als Gesamtwerk die Tradition verteidigt; sie mußte sie verraten, als sie sich den Häresien des V.II unterwarf.
Die Haltung der FSSPX www.sspx.org/articles_index.htm zur FSSP:
„… They are therefore Conciliar Catholics and not traditional Catholics…“
Evtl. unangenehm zu hören, aber logisch.dass gerade P. N. Pfluger in der eigenen Bruderschaft als sehr Extrem und „scharf“ verschriehen ist.
Sagte dies der Bischof oder der Meßdiener?
Es zählt P. Pflugers absolute Treue zu Christus: zur hl. Überlieferung und zum Werk Mgr. Lefebvres.
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#19   Bonaventura   11:42:26 | Dienstag, 30. August 2005
Übernahme von FSSP Seminaren in Frankreich!?
@Marcel: Ihren Eifer für die Kirche und auch für die Piusbruderschaft in allen Ehren, aber man darf dabei weder Wahrheit noch gesunden Menschenverstand preisgeben.
Die FSSP hat überhaupt keine Seminare in Frankreich, auch geht es nicht um Übernahme im Sinne einer Kaperung durch die Diözese, sondern um Einigungen im Sinne von Traditionalistisch geführten Personalpfarreien.
Auch finde ich die Schadenfreude dich ich glaube bei Ihnen Herauslesen zu können sehr unangebracht.
Die Tradition sollte an einem Strang ziehen.
So habe ich es bis jetzt bei den Priestern der FSSP und der FSSPX kennengelernt.
Bitte bedenken Sie auch, dass gerade P. N. Pfluger in der eigenen Bruderschaft als sehr Extrem und „scharf“ verschriehen ist. (was nichts daran ändert das er ein äusserst sympathischer Mensch ist)
@ GOTTHARD: Was für eine Be- und Verschränkte Sicht der Dinge haben sie eigentlich? Ihre Modernistischen Verbalergüsse sind ja nicht auszuhalten!
Wenn IHNEN an der UNA SANCTA CATHOLICA ET APOSTOLICA ECCLESIA etwas liegen würde, wie Sie uns hier glauben machen wollen, würden Sie anders reden, dass versichere ich Ihnen.
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#18   Benedikt   11:34:15 | Dienstag, 30. August 2005
@ Toby
Sehr interessant das zu lesen. Kannst du ein paar konkrete, damals geäußerte Kritikpunkte an der neuen Perikopenordnung nennen?
(Oder natürlich auch ein anderer, der davon weiß) Danke.
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#17   MilesChristi   10:06:56 | Dienstag, 30. August 2005
Institut Philip Neri
Danke für die Infos wegen der Situation um P. Göschel. Die Errichtung dieses Instituts war ja äußerst merkwürdig; gerade ein Institut päpstlichen Rechts für 2,3 Priester ? Das Vorhaben war klar vom Anfang an, es ging nur darum, der FSSPX Schäden zuzufügen.
Es handelt sich also um ein ein reines Indult für die hauseigene Kapelle des Instituts.
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#16   Stimme aus dem Tradiland   09:25:52 | Dienstag, 30. August 2005
@ palestrina
Zum Institut Philip Neri in Berlin: Dieses wurde mit Unterstützung des Ortsbischofs, Cardinal Sterczinski – oder wie sich der schreibt – gegründet und verfügt über einen „Indult“ für die alte Messe (dürfte auch eine Ecclesia Dei Gemeinschaft sein) und zwar für die gesamte Erzdiözese Berlin.
Auf Bitten des – schon zu DDR-Zeiten höchst aktiven und verdienstvollen – Vereins „Die Arche“ in Potsdam wurden seitens des Instituts auch in Potsdam Hl. Messen im überlieferten Ritus angeboten. In kürzester Zeit untersagte der falsche Ortsbischof diese Hl. Messen.
Damit ist klar erwiesen, dass seine Unterstützung für die Institutsgründung nur der Beschädigung der Priesterbruderschaft St. Pius X. galt. Ansonsten ist dieser falsche Bankrotteur, der sich Bischof nennt, höchst interessiert, die alte Messe in seiner Diözese zu unterdrücken.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Vorgang nicht zu schweren Verwerfungen und insbesondere der moralischen Demontage des Institutsleiters, Pfr. Goesche, geführt hat. Denn „durch die Blume“ heißt das, dass sich das Institut nicht ausbreiten darf. Wozu dann ein Institut und mehrere Priester? Nur für eine Kapelle in Berlin?
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#15   Dr. Otterbeck   09:08:03 | Dienstag, 30. August 2005
Die „Titanic“ ist unsinkbar!
Gerade der Glaube an Unfehlbarkeit und Unsinkbarkeit der petrinischen Kirche befähigt diese zur Reform ohne Preisgabe des depositum fidei. Den Vatikan kurzerhand zur „Titanic“ zu erklären ist genauso wüst wie in früherer Zeit von der Weltverschwörung gesprochen wurde. Das Hl. Messopfer würde heute nur noch im Museum besichtigt, anstatt weltweit gefeiert, wenn der Mut zur Liturgiereform gefehlt hätte. Das aber wäre doch nur im Interesse der „Verschwörer“ gewesen; in nomine Domini musste die Liturgie neue Horizonte erreichen. Und sie tut es, realpräsent.
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#14   Marcel   08:29:10 | Dienstag, 30. August 2005
Zeit
Hier wird versucht, die bekannte Masche von „außerhalb der FSSPX kein Heil“ am Köcheln zu halten
Es gibt Ihre „Masche“ nicht in der FSSPX, wohl aber gibt es die klare Kritik an jenen, die sich aus scheinheiligen Gründen von der FSSPX gelöst haben: Die Träger des Berliner Institutes nahmen die Gespräche zwischen der Bruderschaft und Rom {2000/2001} zum Anlaß, sich zu trennen. Sie waren aber nicht die Ursache. Die Ursache für die Trennung war eine ganz andere. Sie lag in zwischenmenschlichen Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen mit den Oberen. Da paßte es gut ins Konzept, die Gespräche, in denen die Bruderschaft nicht eine Handbreit von ihrer Position abgewichen ist, als Vorwand zu nehmen und zu behaupten, es gäbe gar keine Krise mehr. Das war aber nicht der Grund zur Trennung. Hätte es die obengenannten Schwierigkeiten nicht gegeben, hätten sich die jetzt von uns Getrennten gar nicht nach Rom gewandt.
Die Zeit wird alles in Kürze sowieso zeigen.
Auf P. Pfluger ist allemal Verlaß (was jene, denen er den Kopf waschen mußte, natürlich nicht so sehen).
Arbeiten Sie übrigens für das Institut?
Viel interessanter als das Institut, das genug mit der „Rückendeckung“ des faszinierenden Ortsbischof zu tun hat, ist übrigens die potentielle Übernahme der FSSP-Seminare in Frankreich durch die modernistische Ortskirche.
Also: abwarten, und Tee trinken. Die Tradition hat alle Zeit der Welt.
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#13   palestrina   07:53:59 | Dienstag, 30. August 2005
Institut St. Philipp Neri
Es ist falsch, daß in P. Pflugers Interview etwas von der „Selbstauflösung des Institutes“ steht.
Da ist die Rede von dem Institut, „das vor dem baldigen Aus steht“.
Beides ist schlicht Unsinn.
Hier wird versucht, die bekannte Masche von „außerhalb der FSSPX kein Heil“ am Köcheln zu halten, außerdem potentielle Spender für eine, als Konkurrenz empfundene, Gemeinschaft von ihrem Vorhaben abzubringen.
Desweiteren ein Beweis für einen recht freien Umgang mit der Wahrheit, der für eine traditionalistische Bruderschaft seltsam anmutet.
Man brauche sich nur mal vorzustellen, man würde als Priester in Diensten so einer Bruderschaft beobachten, daß von den Oberen eine Einigung mit Rom mittels genau derselben Verlogenheit und Desinformation verhindert wird, und das, obwohl man sich danach sehnt, die Tradition in Einheit mit dem Heiligen Vater leben zu können – da würde ich auch über die Gründung von etwas Neuem nachdenken.
Die Piusbruderschaft ist auf dem besten Weg, den Segen, der auf ihrer historischen Mission lag, zu verspielen.
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#12   Agiafortuni   00:27:24 | Dienstag, 30. August 2005
una sancta catholica et apostolica
Wer glaubt, die Konzilskirche sei die una, sancta, catholica et apostolica irrt sich gewaltig. Anstelle der Konzilsdekrete wäre es klüger die Schriften eines Bellarmins, Cajetans oder Melchior Canos zu lesen. Dort erfaährt man weitaus mehr über das Katholischsein als in Gaudium et Spes
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#11   Gotthard   23:43:58 | Montag, 29. August 2005
Weite
Es zeugt von der Weite und der großherzigen Gesinnung und ökumenischen Einstellung unseres Papstes, diese Abordnung der Pius-Sekte mit dem angeblichen (exkommunizierten) Bischof empfangen zu haben.
Diese Mini-Truppe stellt – laut Interview – schon erstaunliche Forderungen auf.
Ich gönne ihnen ihr sektireriesches Sonderleben … sie sollen nur unsere una, sancta, catholica et apostilica ecclesia in Frienden lassen. SIE wird durch die Pforten der Unterwelt nicht zerstört werden!!!!!!!!!!!!
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#10   Aurelius   21:23:19 | Montag, 29. August 2005
Website des Bundes für Liturgie und Gregorianik
Die Website des Bundes für Liturgie und Gregorianik, also der Bonner Indult, ist momentan offline, wird aber wohl in den nächsten Tagen, und somit auch das Missale Romanum von 1954, wieder erreichbar sein.
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#9   Evelin   20:43:29 | Montag, 29. August 2005
Liturgiereformen seit 1951
@ Bonaventura: Was genau meinen Sie, wenn Sie von den Änderungen nach 1954 sprechen?
Eine kurze Übersicht über die Liturgieentwicklung seit 1878 erschien als Bericht über einen Vortrag des traditionalistischen Priester DDr. Gregor Hesse auf kreuz.net www.kreuz.net/article.554.html Dort findet sich auch die Bestelladresse für Tonkassetten und CDs für den gesamten Vortrag.
Die von mir gemeinten Änderungen der Karwochen- und Osterliturgie fanden schon 1951 statt, waren aber im Misale von 1954 noch nicht verpflichtend.
Die Una Voce D. begründet die Zurverfügungstellung eines Missales 1954 des Bundes für Liturgie und Gregorianik www.nocturnale.de/…iturgie/missale.html damit, dass dieses noch die frühere Karwochenliturgie (einschließlichder 12 Prophetien des Karsamstags) enthalte.
Die Abänderungen der Karwochen- und Osterliturgie von 1951 enthielten einige – nach Quo Primum eigentlich verbotene – Signifikanzänderungen, darunter die Ersetzung der Missa Praesanctificatorum (Messe der vorgeheiligten Gaben) durch einen Wortgottesdienst mit Kommunionspendung am Karfreitag.
Eine Übersicht über alle von Papst Pius XII. von 1951 – 1958 genehmigten Liturgieänderungen ist mir nicht bekannt. Vor allem sind einige davon in Dekretform nach dem Tode Papst Pius XII. von Papst Johannes XXIII. vorgefunden worden und dann mitsamt weiteren Änderungen des zuletzt genannten Papstes im Meßbuch 1962 herausgebracht worden.
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#8   Toby   19:27:45 | Montag, 29. August 2005
@ Benedikt
Ich halte die neue Perikopenordnung allerdings für durchaus kritikwürdig. Bedenken hat auch ein gewisser Joseph Ratzinger angemeldet, wenn ich mich recht erinnere, in seinem Buch „Das Fest des Glauben“, erste Auflage 1981. Ansonsten wieder vollste Zustimmung!
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#7   Bonaventura   17:50:46 | Montag, 29. August 2005
Situation in den Seminaren
Ich gebe Benedikt vollkommen recht, man achtet nicht darauf was in den Seminaren los ist. Ich spreche aus eigener Erfahrung, ich habe ein Diözesanes Seminar verlassen nachdem mir klar wurde was los ist und das ich nur für die Tradition weitermachen kann.
Ich war in Wigratzbad und in Zaitzkofen, von beiden Seminaren kann ich nur sagen: Wer wirklich ein Priester Jesu Christi werden will, soll in eines dieser Seminare gehen! (ich möchte jetzt hier keine Bewertung der Unterschiede zwischen FSSPX und FSSP vornehmen, die einen sorgen sich um die andren habe ich erlebt, mir geht es bei dieser Empfehlung um den Katholischen Geist in den Priesterseminaren)
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#6   Benedikt   17:43:47 | Montag, 29. August 2005
Reform der Reform
Hielt ich vor nicht ganz so langer Zeit für keine schlechte Idee. Mittlerweile bin ich skeptischer. Eine Ref. d. Ref. birgt nur die Gefahr der Schaffung eines dritten Ritus’. Wenn schon Reform, dann sollte man das Missale von 1962 wieder einführen und die Leseordnung aus dem Missale von 1970 integrieren. Das wäre auch mit d. Konzil leicht zu vereinbaren.
Man darf gespannt sein…aber auf kurze Zeit wird sich nichts ändern. Eines darf man nicht vergessen: Die liturg. Probleme, die hier auf dieser Seite und anderen aufgegriffen werden, sind Probleme, die geschätzt 80 – 90% der Katholiken nicht bewusst sind. Soll heißen: Es gibt – wie immer man das findet – mE keinen breiten Wunsch in der Kirche, irgendetwas in der Hinsicht zu ändern.
Das war vor dem Konzil anders. Allein die Bekanntgabe wurde damals weltweit begrüsst, der „Volksaltar“ war da schon in etlichen Kirchen eingeführt.
Dieser Enthusiasmus ist heute nicht auf breiter Ebene vorhanden. Im Gegenteil: Die vom ominösen „Geist des Konzils“ Beseelten würden die Einführung der alten Messe einfach ablehnen. Wer glaubt von euch, dass ein Priester, der sich seine eigenen Hochgebete schreibt, sich eine Rückkehr zur Alten Messe vorschreiben lässt? Er kümmert sich ja nicht mal um die bestehenden Vorschriften!
Eine Rückkehr kann daher nur die Frucht einer jahrzehntelangen Arbeit in der Kirche und insbesondere in den Seminarien sein. Grundsätzlich wird ja viel zu wenig beachtet, was in den Seminarien geschieht.
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#5   Stimme aus dem Tradiland   17:42:33 | Montag, 29. August 2005
Pater Pfluger
@ Marcel:Ganz richtig, das Interview ist hervorragend. Interessant die Information über den Verlust von 3 FSSP-Prioraten in Frankreich und die angeblich bevorstehende Selbstauflösung des Institus Philip Neri. Wir werden sehen, ob es eintrifft; ich bin da überhaupt nicht schadenfroh, aber der Berliner Bischof ist dem Institut in den Rücken gefallen, als Pfr. Goesche mit seinen Priestern auf Ersuchen der Laiengruppe „Die Arche“ Hl. Messen im überlieferten Ritus anbieten wollte, was aber durch Cardinal Sterczinski – oder wie sich der schreibt – verboten wurde.
All das zeigt Bischof Fellay ganz klar, daß es hier nicht mehr um halbkonservative Schönheitsoperationen geht und daß wir nicht nach Rom gehen, um irgendeine Prälatur päpstlichen Rechts zu werden, um dann in dem ökumenischen Chor der vielen Religionen mitsingen zu dürfen. Hervorragend, zugleich sogar witzig ausgedrückt!
Es muß nicht jeder Katholik die ultimative Lösung der Krise aus dem Zylinder seiner eigenen Vorstellungen ziehen, wie dies insbesondere die Sedevakantisten tun. Auch richtig, könnte allenfalls ein Hinweis darauf sein, das P. Pfluger die Sedisvakantisten als Katholiken sieht, was man m.A. von Fall zu Fall untersuchen müßte.
Sollte Kardinal Ratzinger jedoch auch als Papst den modernistischen Weg einschlagen (was nach den Akzenten des Weltjugendtages zu befürchten ist), dann ist unser Weg so klar wie zuvor. Ganz richtig, weiterer Kommentar entbehrlich!
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#4   Bonaventura   17:37:33 | Montag, 29. August 2005
Bitte um Erläuterung
@stimme aus dem Tradiland:
Was genau meinen Sie wenn Sie von den Änderungen nach 1954 sprechen?
Was erachten Sie an den Änderungen die zum Missale von 1962 geführt haben für schlecht ?
Als Freund der Tradition interessiert es mich brennend mich auch in diesen feinen verästelungen weiter zu bilden. PS: Habe ihnen eine Nachricht zu kommen lassen, freue mich auf Antwort
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#3   Marcel   17:23:49 | Montag, 29. August 2005
Father Brown
Auch an dieser Stelle mein Dank an die Kreuznet-Redaktion für den wohlwollende Hinweis auf den Antrittsbesuch des FSSPX-Generaloberen Bischof Fellay mit seinem Assistenten P. Schmidberger bei unserem Papst Benedikt XVI.
Diesesmal war Kreuznet sehr schnell; das im Artikel referenzierte Kurzinterview mit dem deutschen Distriktoberen P. Plfuger kannte ich noch nicht. Ich halte es für exzellent. Ein weiser Streiter Gottes – und doch sehr umgänglich.
Noch 2004 hätte ich nicht gedacht, daß man einmal so viele gute Priester „auf einem Haufen“ erleben kann (sicher haben sie auch ihre Fehler, dennoch erstaunlich, dieser Geist).
Wenn unsere Altvorderen uns erzählen (aus der jüngeren Vergangenheit oder über Schriften aus der älteren), daß das früher, vor der großen Kirchenkrise, sehr häufig so war, kommen wir Jüngeren doch sehr ins Staunen… Wo leben wir denn!
Es wäre gut, in drei von vier Dorfkirchen einen Father Brown [1] zu haben oder einen Pater Plower…
[1] Den Originalen von Chesterton, nicht den Rühmann-Verschnitt.
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#2   Stimme aus dem Tradiland   17:16:12 | Montag, 29. August 2005
Wenn schon Reform der Reform,
dann gleich Rückkehr zum Missale von 1954 – vor den Bugnini-Reformen Papst Pius XII. (z.B. Palmsonntag, Karfreitag – Abschaffung der Missa praesanctificatorum, Karsamstag, Osternacht, mit den ersten Signifikanzänderungen der Hl. Messe entgegen Quo Primum Papst Pius V.).
Im übrigen wird es interessant sein, was die Führung der Priesterbruderschaft St. Pius X. über die Gespräche mit dem Hl. Vater verlautbaren wird.
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#1   Aurelius   17:08:47 | Montag, 29. August 2005
Rom nicht reif für die FSSPX?
„Die verantwortlichen Autoritäten in der Kirche selber sind zu sehr in der modernistischen Haltung festgefahren.“
Es war ja zu erwarten… Es liegt jetzt erst einmal an der Priesterbruderschaft, die Gräben zu schließen.
Rom wird nicht und kann auch nicht komplett zum Vetus Ordo Missae zurückkehren ohne, daß noch mehr Porzellan zerschlagen wird. Es wird folglich auch nur dann eine Einheit geben, wenn beide Seiten, d.h. auch (und vor allem die Piusbruderschaft) sich zu Kompromissen bereit zeigt. Der oben zitierte Kommentar Pater N. Pflugers ist in dieser Hinsicht wohl er eine der üblichen Parolen und zeigt die erforderiche Kompromissbereitschaft nicht.
Eine Reform, der Reform? Auch die Piusbruderschaft weiß, daß das Missale Romanum von 1962 nicht die Messe ist, wie sie immer war. Auch das Missale der heiligen Papstes Pius V. ist eine revidierte Version eines Messritus (stadtrömisch? römische Kurie? Sowas in der Art). Eine Reform der Reform auf der Basis des Missale von 1962 wäre zu begrüßen und wenn im Endeffekt ein Ordo Missale dabei herauskommt, das die wesentlichen Probleme des Missale Pauls VI. aus der Welt räumt, wäre das zu begrüßen.
Ein Generalindult, von dem allerdings auch schon die Rede ist, wäre da sicherlich das beste.
Eine komplette Rückkehr zum vetus Ordo allerdings ist wohl ebenso utopisch wie eine Rückkehr hinter das Konzil.
Inwieweit Rom zu einer Gemeinschaft mit der FSSPX ist, wird sich also zeigen ;-)
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