Die aus Deutschland stammende Regina Nicolosi wollte schon immer für die Kirche arbeiten. Jetzt ließ sie sich – inzwischen Großmutter – von einer obskuren Gruppe zur Diakonin ordinieren.
(kreuz.net) Regina Nicolosi (63) war bis zu ihrer Ordination ihr Leben lang katholisch und arbeitete als
Pastoralassistentin in einem Pflegeheim.
Am letzten 25. Juli ließ sie sich in einer Gruppe von ehemals
katholischen Frauen zur Diakonin ordinieren. Das berichtete die im US-Bundesstaat Minnesota erscheinende
Zeitung ‘Women’s Press’.
Frau Nicolosi möchte sich im kommenden Jahr von der gleichen Gruppe auch zur
Frauenpriesterin ordinieren lassen.
Ihre Diakonen-Ordination fand auf den internationalen Gewässern
des St. Lawrence Fluß statt, der die Grenze zwischen Kanada und den USA bildet.
Mit Frau Nicolosi wurden
fünf Frauen zu Diakoninnen und vier weitere zu Frauenpriesterinnen ordiniert:
„Es war einfach eine erfreuliche
Erfahrung“, erklärt Nicolosi: „Ich spürte wie meine Freude sich vertiefte. Ich fühlte, das es richtig
war. Eine gute Sache.“
Warum sie als Progressive Teil dieser „konservativen Institution geblieben sei“,
wird Frau Nicolosi gefragt:
„Ich mußte mein Heimatland Deutschland verlassen, als ich mich in einen
Amerikaner verliebte“, erklärt Frau Nicolosi: „Ich konnte meine Kirche nicht auch noch verlassen.“
Sie
liebe die Kirche. Die Kirche gebe ihr viele sehr schöne Dinge. Man könne sagen, daß sie die Kirche
im Blut habe.
Ein Onkel von Frau Nicolosi war Jesuit. Ihr Bruder und ein Cousin sind auch Priester. Letzterer
nahm sogar an ihrer umstrittenen Ordination teil.
Schon als kleines Mädchen habe sie die Messe nachgespielt.
Später hätte sie immer gerne für die Kirche gearbeitet: „Doch ich wollte auch heiraten und Kinder haben“,
erklärt Frau Nicolosi, die Mutter von vier erwachsenen Kindern ist und einen Enkel besitzt.
Keines ihrer
Kinder praktiziere den Glauben, aber alle würden die Ordination ihrer Mutter unterstützen.
Der Wunsch,
Priesterin zu werden, sei entstanden, als ihr Gatte Charles sich 1978 darauf vorbereitete, zum Ständiger
Diakon geweiht zu werden: „Ich machte die ganze Ausbildung mit ihm mit.“ Sie habe ihm bei der Weihe Alba
und Stola angelegt. In dieser Zeit habe sie selber einen Ruf gehört, aber sie konnte nicht geweiht werden.
Schließlich erwarb sie sich einen Master in Pastoraltheologie. Gegenwärtig schreibt Frau Nicolosi an
einem Doktorat.
Die Ordination zur Frauenpriesterin wird am 24. Juni 2006 auf dem Bodensee stattfinden.
Frau Nicolosi gibt die Hoffnung nicht auf, daß die Ordinationen ihrer obskuren Gruppe eines Tages von
der Kirche anerkannt werden:
„Vielleicht wird Benedikt eines Morgens aufstehen und der Heilige Geist
wird in sein Ohr flüstern: ‘Hei Ben, ich bin eine Frau. Warum willst du nicht, daß die Frauen in der
Führung der Kirche das Heilige repräsentieren?“
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18 Lesermeinungen
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Das Individuum Das ist genau das, was ich immer sage. Der Teufel spaltet die Menschen bis zum „Individuum“,
(lat. individuus, -a, -um; Adjektiv – unteilbar) ein teuflisch inspirierter, humanistischer Kampfbegriff,
der im 16. Jahrhundert zeitgleich mit dem rosenkreuzerischen Lutherismus aufkam, aber unabhängig von
diesem marschierte. Es ist heute dem Weibe der Floh ins Ohr gesetzt worden, es wäre gleichberechtigt
mit dem Manne. Eine Hausfrau, die dem Mann gehorsam ist, wäre eine dumme Kuh, lernen wir aus dem Fernsehen;
ungeachtet der „Strohepisteln“ des hl. Paulus, nach denen das Weib unter dem Mann steht und das Maul in
der Kirche zu halten hat. Solange wir weiter uneins sind, können wir weiter versklavt werden.
#17 virOblationis 08:48:05 | Donnerstag, 1. September 2005
Unmöglichkeit des „Diakonats der Frau“ Zur Unmöglichkeit einer Weihe zur Diakonin sei auf eine kurze
Studie von Sabine Düren, Diakonat der Frau (Buttenwiesen 2000), verwiesen, zu der Kardinal Meisner das
Vorwort geschrieben hat.
#16 Dr. Otterbeck 08:42:02 | Donnerstag, 1. September 2005
Das Opfer kann die Frau nicht darbringen; sagt eine Frau am Altar „Das ist mein Leib“, so passiert nichts.
Ohne dass wir genau wissen warum: Die Tatsache, dass der Erlöser nur Jesaus allein ist, zwingt dazu,
dass in persona Christzi nur gültig der getaufte Mann handeln kann. Fragen der Gleichberechtigung müssen
aus dem allg. Priestertum heraus gelöst werden. Auch der Diakonat der Frau funktioniert nicht. Aktiviert
werden könnten Ordensfrauen, Frauen in Säkularinstituten oder auch –- fast in Vergessenheit geraten
–- geweihte Jungfrauen. Nur dadurch, dass die Priesterschaft sich mit einem Beamtenapparat verwechselbar
gemacht hat, lässt den Ruf nach „Zugang“ zu den Stellen für Frauen plausibel erscheinen. Das gelebte
Priestertum ist für Frauen so wenig attraktiv wie die Mutterschaft für den Mann. Der Wille des Herrn
ist eindeutig: Es gibt keine Priesterinnen im Neuen Bund; die Getaufte ist Christus anders verbunden als
der Getaufte.
#15 christfidel † 23:40:09 | Mittwoch, 31. August 2005
@ gotthard: gottesbild den hl. geist auf die menschliche geschlechtlichkeit zu deminuieren warum schreibst
du nicht:auf die Weiblichkeit … WENN ICH WEIBLICHKEIT MEINE, DANN SCHREIBE ICH AUCH WEIBLICHKEIT. WENN
ICH ALLGEMEIN DIE GESCHLECHTLICHKEIT ALS GOTTESBESCHREIBUNG NICHT ZULASSE, DANN SCHREIBE ICH DAS. wir
haben Gott doch immer auf unsere menschliche „Männlichkeit“ deminuiert… ICH JEDENFALLS NICHT! HISTORISCH
IST DAS IN DER TAT DER FALL, DAß SICH DAS BILD DES MANNES DURCHGESETZT HAT. DAS WIRD GOTT GENAUSO WENIG
GERECHT WIE DIE FEMINISTISCHE THEOL. HEUTE! „Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, als Mann und Frau
erschuf er ihn“… ich weiß, er ist eine besch… Bibelstelle ICH WÜßTE NICHT, WARUM PERIKOPEN „BESCH…“
SEIN SOLLTEN… IN DER TAT SCHUF GOTT DEN MENSCHEN ALS DAS WESEN DAS VON SEINEN GEISTESGABEN GOTT AM NÄCHSTEN
KOMMT VON ALLEM GESCHÖPFEN, ABER DAS AUF DIE ÄUßERE ERSCHEINUNG DES MENSCHEN ZU BEZIEHEN ODER AUF GESCHLECHTLICHKEIT,
HALTE ICH FÜR UNFUG. GESCHLECHTLICHKEIT IST IN DEM SINNE NICHTS GÖTTLICHES, DA WIR SIE JA GEMEIN MIT
DEM TIEREN HABEN. ICH BEZIEHE DIE PERIKOPE EHER AUF KULTUR UND DIE FÄHIGKEIT GOTT TEILWEISE ZU FASSEN
UND ZU BEGREIFEN
@christfidel den hl. geist auf die menschliche geschlechtlichkeit zu deminuieren warum schreibst du nicht:auf
die Weiblichkeit … wir haben Gott doch immer auf unsere menschliche „Männlichkeit“ deminuiert… „Gott
schuf den Menschen nach seinem Bild, als Mann und Frau erschuf er ihn“… ich weiß, er ist eine besch…
Bibelstelle
#13 christfidel † 23:10:45 | Mittwoch, 31. August 2005
probleme über probleme „Vielleicht wird Benedikt eines Morgens aufstehen und der Heilige Geist wird in
sein Ohr flüstern: ‘Hei Ben, ich bin eine Frau. Warum willst du nicht, daß die Frauen in der Führung
der Kirche das Heilige repräsentieren?“ den hl. geist auf die menschliche geschlechtlichkeit zu deminuieren
ist schon ein deutliches indiz, welches die mangelnde befähigung dieser frau für IRGENDEIN AMT in der
kirche zum ausdruck bringt. über den irrsin der weihe muß ich glaube ich weiter nichts sagen… was
mich allerdings an solchen geschichten immer wieder nachdenklich stimmt (die des homo-pfarrers gestern
auch) ist die überlegung wie viele menschen durch diese leute und ihre falsche verkündigung vergiftet
und in die irre geführt werden – ein problem daß mir aus dem staatlichen religionsunterricht ebenfalls
bekannt ist! ich sehe so etwas (trotz der schwarzen schafe im klerus) immer als argument GEGEN laien-religionslehrr
und pastoralreferenten im allgemeinen!
@ Römisch-Katholisch Mich würde noch Wunder nehmen, wie sie denn ihre Kirche nennen; römisch-reformierte
Kirche oder evangelisch-katholische Kirche? Das gibt es schon: …ch-reformierte-kirche.com/ …wie schon
gesagt: das westliche Christentum verblödet buchstäblich.
Bedenklich und lächerlich Das Getue dieser Emanzen ist bedenklich, letztendlich aber einfach lächerlich
und nicht ernst zu nehmen. Warum macht man überhaupt ein solches Aufsehen um Leute, die mit der katholischen
Kirche nicht das geringste am Hut haben? Diese „Ordinierten“ und auch alle, die daran beteiligt waren,
haben sich selbst exkommuniziert, sprich aus der Kirche ausgeschlossen. Da ja in der westlichen Welt bekanntlich
Religionsfreiheit herrscht, dürfen Sie ihren Glauben ruhig praktizieren und ihren „priesterlichen“ Dienst
wahrnehmen. Mich würde noch Wunder nehmen, wie sie denn ihre Kirche nennen; römisch-reformierte Kirche
oder evangelisch-katholische Kirche?
@ Yersinia Die Vergötzung der Frau ist deutlich außerhalb der Kirche zu erkennen. Was sich Frauen/Mütter
mit Hilfe des Gesetzes (das sich an unserer kulturell bedingten Denkweise orientiert) erlauben, bringt
viele geschiedene Männer, die nach der Scheidung ihre Kinder regelmäßig sehen möchten, an die Grenzen
ihrer Geduld. Das Gesetz des deutschen Staates sieht in dieser Hinsicht nicht vor, den Männern gleiche
Rechte einräumen. Allein die Frau (durch das Gesetz des deutschen Staates geschützt), kann die Beziehung
des Vaters, nach der Scheidung, zu seinen Kindern bestimmen. Sie kann ihren Ex sogar verklagen, wenn der
nicht beweisen kann, dass er sich an die Bestimmungen des Sorgerechts hält. Wenn ich also auch sehe,
dass in einer Erstkommunionmesse eingeladene Priester während des Kommunionempfanges sitzen bleiben,
während die buntgekleidete Pastoralreferentin sich nicht nehmen lässt, den Erstkommunionkindern die
Kommunion zu spenden, kann ich davon ausgehen, dass nach den 40 nachkonziliaren Jahren lückenhafter Katechese
und idiotenhaften Religionsunterrichtes, das Christentum Westeuropas einfach systematisch verblödet.
Romulus Liebes kreuz.net Team, bitte verschont uns Leser in Zukunft mit solchem Mist. Richtig, es ist
Mist. Aber wenn dieser Mist nicht genannt und entsprechend benannt wird, wird er sich in der Kirche ungehindert
ausbreiten, bis wir vor der Realität stehen, in der die gottlose und verdrehte Mehrheit den Status, die
Struktur und die Art der Glaubensverkündigung der Kirche bestimmen wird. Na dann, Gute Nacht!
Also wirklich Liebes kreuz.net Team, bitte verschont uns Leser in Zukunft mit solchem Mist. Und wenn die
sich zum Papst wählen lassen würde, wäre mir’s wurscht. Denkt doch auch mal okonömisch: Vergeudeter
Webspace, den Ihr teuer bezahlen müßt.
was soll diese Meldung? warum werten Sie eine Hysterikerin dadurch auf, dass sie von ihr so gross berichten?
Das hat nichts mit der Kirchenkrise zu tun, von der Msgr. Fellay den Hl. Vater bittet er möge sie beenden,
sondern mit der Krise einer lächerlichen Dame!
Vergötzung der Frau und die Folgen… Höchste Zeit für eine gründliche Reinigung innerhalb der Kirche.
Auf die Vernunft allein, kann man in dieser verblödeten Gesellschaft nicht zählen. @ Stimme aus dem
Tradiland An den Früchten werdet ihr sie erkennen! Zitat aus dem Artikel: Keines ihrer Kinder praktiziere
den Glauben, aber alle würden die Ordination ihrer Mutter unterstützen. Kommentar überflüssig! Sehr
treffend erkannt! Zum Glauben an Gott und zur Kirche bekennt sich der Pöbel nur dann, wenn er der Kirche
mit seinen Äußerungen und seinem Verhalten schaden kann.
#2 Bonaventura 15:42:30 | Mittwoch, 31. August 2005
Da kann man ja nur annehmen… das diese Dame morgens wach geworden ist und ein Flüstern gehört hat
„Hey du, hier ist der Wahnsinn, wirf deinen Verstand und dein Seelenheil weg und lass dich zur Diakonin
weihen“. Merken diese Leute eigentlich was sie A) für einen Unfug von sich geben und B) Wie sehr sie
Gott und die Kirche lästern ?
An den Früchten werdet ihr sie erkennen! Zitat aus dem Artikel: Keines ihrer Kinder praktiziere den Glauben,
aber alle würden die Ordination ihrer Mutter unterstützen. Kommentar überflüssig!