Geburtshaus des Papstes verkauft + Fast fertig + Siebenjährige Prostituierte + Im Petersdom + Nachwuchs geklonter Tiere
Geburtshaus des Papstes verkauft
Deutschland. Das Geburtshaus von Papst Benedikt XVI. im oberbayerischen
Marktl am Inn wird nach Informationen der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ vom Erzbistum München und
Freising sowie den Bistümern Regensburg und Passau gemeinsam erworben. Rund 450 Interessenten aus aller
Welt hatten sich mit Geboten zwischen zwei und fünf Millionen Euro für die Immobilie interessiert. Welchen
Preis die drei bayerischen Bistümer bezahlen werden, ist noch nicht bekannt. Die 39jährige Eigentümerin
hatte das Haus samt 1000 Quadratmeter großem Grundstück erst 1999 gekauft und in den Folgejahren renoviert.
Sie wollte es wegen dem Medienrummel seit dem Konklave verkaufen. Die offizielle Bekanntgabe des neuen
Besitzers soll innerhalb der nächsten vier Wochen erfolgen.
Fast fertig
Die Renovierungsarbeiten der
päpstlichen Gemächer im Apostolischen Palast sind nahezu abgeschlossen. Dies berichtete die römische
Nachrichtenagentur ‘adnkronos’ unter Berufung auf vatikanische Quellen. Das Appartement soll von Grund
auf erneuert worden sein. Benedikt XVI. habe auch eine neue Einrichtung bekommen. Viele der von ihm selbst
ausgewählten Möbel seien in Deutschland hergestellt worden. Sie hätten ein „modernes Design“, weiß
die Agentur. Außerdem habe der Papst ein neues Klavier erhalten.
Siebenjährige Prostituierte
Italien.
In Italien sind 2000 minderjährige Ausländerinnen als Prostituierte tätig. Das jüngste Opfer, das
von der Polizei gefunden wurde, war erst siebenjährig. Das berichtete die in Rom erscheinende Tageszeitung
‘Il Messaggero’ mit bezug auf eine Studie der Gesundheitsbehörde im norditalienischen Rimini. Zwölf
Prozent der minderjährigen Prostituierten waren HIV-positiv. Die Mädchen stammen großteils aus Rumänien,
Moldawien und Albanien. Auch Buben werden immer häufiger zur homosexuellen Prostitution ausgenutzt. Vor
allem junge Albaner, Nigerianer und Südamerikaner werden für die gleichgeschlechtliche Unzucht ausgebeutet.
Im Petersdom
Vatikan. An der Außenmauer der Peterskirche ist eine fünf Meter große Marmor-Statue
des Heiligen Josemaria Escrivà de Balaguer errichtet worden. Dies berichtete ‘Radio Vatikan’. Der Gründer
des Opus Dei wurde im Jahr 2002 heiliggesprochen. Sein Bildnis soll in den nächsten Tagen von Papst Benedikt
XVI. gesegnet werden. Es steht in einer Außennische direkt neben dem Übergang vom Petersdom in die Sakristei
der Basilika. Die Statue befindet sich in der Nähe der Figuren der Heiligen Birgitta von Schweden sowie
der Heiligen Katharina von Siena. Schon seit Tagen wird der Verkehr im Vatikan zum Aufstellen der Figur
umgeleitet.
Nachwuchs geklonter Tiere
USA. Seit rund einem Monat leben in einem Zoo in New Orleans acht
Nachkommen von geklonten Wildkatzen. New Orleans befindet sich im US-Bundesstaat Louisiana im Süden der
Vereinigten Staaten. Nach Angaben des ‘Audubon-Zentrum für gefährdete Tierarten’ sei es noch nie zuvor
gelungen, gesunde Junge von nicht verwandten Zwillingstieren einer bedrohten Tierart heranzuzüchten.
Das Institut will seinen Erfolg für den Erhalt vom Aussterben bedrohter Arten nutzen.
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4 Lesermeinungen
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#4 Athanasius 12:45:00 | Mittwoch, 31. August 2005
– Das schlimmste ist, das Opus Dei wird immer als „erzkonservativ“ in den Medien beschrieben, während
man zwar sektarisch und intern strikt ist, aber daneben eine ökumenistische Richtung verfolgt, die u.a.
stark beim Talmudismus zurückzufinden ist. Die tridentinische hl. Messe – obwohl Liturgiekritik am Vatikan
auch von Escrivá nicht ausblieb in den 1960er Jahren – und die Traditionalisten werden von dem Opus Dei
stark angegriffen, zudem da die Grundpfeiler des Opus Dei – Geschlossenheit, Ökumenismus, Elitesierung –
von der katholischen Tradition verworfen und aktiv bekämpft werden.