kreuzmeldungen
Im Stand der Gnade + Homo-Dokument + Dementiert? + Leichen in der Garage + Berührende Entschuldigung + Kirchenschwinden
Im Stand der Gnade

Vatikan. Papst Benedikt XVI. äußerte sich bei der gestrigen Generalaudienz zu Psalm 127. Auf Deutsch erklärte er, daß dieser Psalm auch auf das große Geschenk der Kinder verweise: „Kinder sind keine ‘Belästigung’ und kein ‘Produkt’, das persönliche Wünsche befriedigt. Sie sind ‘eine Gabe des Herrn’ [Ps 127, 3].“ Gottes Segen ruhe auf jenen, die dieses große Geschenk mit offenem Herzen empfangen. „Ebenso wissen wir aus dem Glauben: Unsere Werke können bleibende, ja sogar ewige Frucht bringen, wenn die Gnade Gottes in uns wirkt und wir mit ihr zusammenarbeiten. Denn mit den guten Taten, die wir im Stand der Gnade vollbringen, sammeln wir unvergängliche Schätze im Himmel.“

Homo-Dokument

Vatikan. Die Kongregation für katholische Erziehung wird ein Dokument über die kirchliche Verfahrensweise mit Seminaristen, die homosexuelle Versuchungen haben, herausgeben. Dies berichtete die Nachrichtenagentur ‘CNA’ unter Berufung auf „Quellen im Vatikan“. Das Schreiben soll einer Praxis entgegenwirken, wonach Sodomisten – sofern sie keine gleichgeschlechtliche Unzucht betreiben – in Priesterseminaren aufgenommen werden. Im Dokument soll herausgearbeitet sein, daß die Akzeptanz von Homos aufgrund des engen Zusammenlebens von Allumnen ungerecht wäre – sowohl gegen die sexuell verwirrten als auch gegen die anderen Seminaristen. ‘CNA’ vermutet, daß das Schreiben Mitte September veröffentlicht wird. Es würde damit kurz vor Beginn der Visitation aller US-Seminare erscheinen. Hintergrund der Visitation ist der in den Vereinigten Staaten immer weiter schwelende Skandal um Fälle klerikaler Unzucht mit Minderjährigen.

Dementiert?

Deutschland. Zum Verkauf des Geburtshauses von Papst Benedikt XVI. sei noch keine Entscheidung gefallen. Das erklärte die Pressesprecherin der Eigentümerin der Immobilie am Mittwoch: „Es ist noch alles offen.“ Die Besitzerin habe sich noch für keinen Käufer entschlossen. Die deutsche Tageszeitung ‘Die Welt’ hatte zuvor berichtet, daß das Haus im oberbayerischen Marktl am Inn von dem Erzbistum München und Freising sowie den Bistümern Regenburg und Passau gekauft werde.

Leichen in der Garage

USA. Im US-Bundesstaat Pennsylvania wurden in einer Garage 400 Kinderleichen gefunden. Pennsylvania befindet sich im Nordosten der Vereinigten Staaten. Der zuständige Gerichtsmediziner erklärte am Dienstag, daß die meisten Körper in beschrifteten Plastikbehältern mit Konservierungsflüssigkeit aufbewahrt worden seien. Die Garage habe einem Bestattungsunternehmer gehört, der im Auftrag eines Krankenhauses abgetriebene oder bei Fehlgeburten gestorbene Kinder einäschern sollte. Die Kinder starben noch vor ihrem 4. Lebensmonat. Deshalb mußte ihr Tod nicht der Polizei oder dem Leichenbeschauer gemeldet werden. Der Anwalt des Bestatters meinte, daß gegen seinen Mandanten keine Vorwürfe vorlägen. Es ist noch unklar, weshalb dieser die Kinderleichen aufbewahrte.

Berührende Entschuldigung

USA. Joshua Heldreth (10), der älteste von acht Geschwistern, wurde am Karfreitag diesen Jahres verhaftet, weil er der verdurstenden Terri Schiavo ein Glas Wasser bringen wollte. Der Junge wurde vor Gericht schuldiggesprochen und zu 25 Stunden Sozialdienst verurteilt. Zusätzlich mußte er seine Tat schriftlich bereuen. „Der Grund warum ich Ihr Eigentum betreten habe war, weil Jesus das gleiche getan hätte“, erklärt der Zehnjährige in seiner handschriftlichen Entschuldigung. Sie wurde am Mittwoch von den kanadischen Lebensrechtsnachrichten ‘LifeSite’ veröffentlicht. Es habe ihn traurig gemacht – so der Junge –, Frau Schiavo so durstig zu sehen: „Ich wußte, daß sie ohne Wasser sterben würde.“ Er sei von Christus gerufen, Verteidiger der Wehrlosen zu sein: „Es tut mir leid, daß Ihnen dies nicht gefiel und daß Sie mir nicht erlaubten, mitzuhelfen, ihr Leben zu retten. Eines Tages werden Sie Gott erklären müssen warum. Es wird mir dann nicht möglich sein, Ihnen zu helfen, wie ich versucht habe, ihr zu helfen. Ich bete jeden Tag für Sie.“

Kirchenschwinden

www. Zwei deutsche Weblogger haben ein neues Blogprojekt gestartet: Unter dem Titel „Kirchenschwinden“ wollen sie über Umnutzung, Verkauf oder Abriß katholischer Kirchen in Deutschland informieren. Es handelt sich um eine deutschsprachige Variante des englischsprachigen Weblogs ‘Catholic Church Conservation’. „Hoffentlich gibt’s möglichst wenig Material dafür!“, kommentierte ein befreundetes Onlinetagebuch den Neustart.
      
24 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#24   Evelin   15:44:23 | Samstag, 3. September 2005
@ VirOblationis
Völlig richtig! Ich habe nicht nachgesehen und bin durchaus grundsätzlich gegen die Verlegung von Festen ohne im Sinne der Tradition stichhaltigen Grund. Was ist das Problem bei der Verlegung des Christkönigsfestes von Ende Oktober auf das Ende des Kirchenjahres?
Der Gatte der Evelin
Redaktion benachrichtigen
#23   virOblationis   15:30:29 | Samstag, 3. September 2005
Vivat Christus Rex!
Werte Stimme!
Betrachten wir die Herrschaft Christi nicht nur unter eschatoligischem Aspekt!(*) Es wäre doch schön, wenn schon vor der Wiederkunft und dem Auftreten des Anti-Christs) einige katholische Staaten neu entstehen würden. Dazu müßte natürlich zuerst einmal Rom zu seiner eigenen Tradition zurückfinden. Dann könnten sich die Katholiken auch wieder mit voller Kraft gesellschaftspolitisch engagieren und der Herrschaft des Christkönigs eine Bahn brechen.
(*) Vgl. die Stellung des Christkönigsfestes (im trad. Kalender) am letzten So. im Oktober. – Es ist doch bezeichnend, daß die Liturgie-Reform das Fest ans Ende des Kirchenjahres verschob!
Redaktion benachrichtigen
#22   Stimme aus dem Tradiland   16:14:20 | Freitag, 2. September 2005
Herrschaftsanspruch des Heilandes
@ Yersinia: Der Herrschaftsanspruch Christi, des Königs, kann von den Menschen nicht durchgesetzt werden. Als Folge der Erbsünde herrscht in der Welt der „Herrscher der Welt“, das ist der Satan. Ihm wird es sogar gelingen, die Weltherrschaft des – menschlichen – Antichristen aufzurichten.
Christus König wird seine Herrschaft antreten, wenn er wiederkehrt. Wann, das wissen wir nicht. Dennoch ist ihm auch jetzt alles unteran – im Himmel und auf der Erde. Die Herrschaft des Satan ist geistliche Usurpation! Die Menschen sind aber verpflichtet, Christus den Weg zu bereiten, ihm die Straßen zu ebnen. Also für seine Herrschaft auch in dieser Welt auch dann zu kämpfen, wenn ein – direkter – Erfolg nicht zu erwarten ist!
Redaktion benachrichtigen
#21   Yersinia   15:23:35 | Freitag, 2. September 2005
@marcel
das Beten lass nur meine Sache sein und die Wissenschaften wissen serioserweise um ihre je eigene begrenzte Weltsicht Bescheid – aber @andreas hat hier Dinge angefuhrt, die so nicht gesagt wurden, darum der „Film“ – aber mir hat noch niemand geantwortet, wie dieser Herrschaftsanspruch desw (katholischen) Christentums durchzusetzen ware bzw ob die Durchsetzung dieses Herrschaftsanspruchs auch auf autoritarem Wege erfolgen kann?
Redaktion benachrichtigen
#20   Marcel   10:37:50 | Freitag, 2. September 2005
Es lebe das universelle Christkönigstum
Yers schrieb: den Rest, @andreas, den du schreibst, hat in diesem Forum niemand gesagt – könnte es sein, dass da bei dir ein „Film“ abläuft?
Andreas’ Ausführungen sind sehr gut und tatsächlich hat er das Thema sehr weise erkannt. Sie, Yers, betrachten uns Menschen und die Schöpfung viel zu sehr unter den Gesichtspunkten der vergleichenden Verhaltensforschung und damit müssen sie uns letztendlich für eine Herde intelligenter Affen halten. Somit mißdeuten Sie auch das Christentum als ein „Angebot“ unter vielen im Banenen-Supermarkt.
Das ist das Problem, auf das schon der weise Chemie-Professor Max von Thürkauf ständig verwies: wenn eine wissenschaftliche Gattung, die aus ihrer (sehr) kleinen Schießscharte nur den Horizont erblickt, diesen Auschnitt dann für alles hält, was es unter dem und im Himmel gibt. Anmaßung.
Legen Sie doch einmal Ihre Soziologiebücher beseite und lesen Sie betend die Hl. Schrift, die Kirchenväter und einige Heilige mehr. Und beten Sie direkt. Durch Beten erheben Sie Ihre Seele zu Gott, versetzen Sie sie in die Wahrheit, in die Demut, in das Gottvertrauen und in den Frieden Gottes, wie gute Apostel zu sagen pflegten. Dadurch erhalten Sie dann das rechte Maß, die Schöpfung Gottes und Seine Ordnung zu betrachten.
Redaktion benachrichtigen
#19   apex   10:11:47 | Freitag, 2. September 2005
Herrschaftsanspruch der Christentums
In einem Land wie Polen, bildete die „Herrschaft“ der Kirche immer eine Opposition zur aktuellen Herrschaft der staatlichen Regierung. Besonders spürbar und sichtbar war es in der Zeit des Kommunismus, wo die Kirche nicht nur spirituell aber auch physisch ein Zufluchtsort war und das nicht nur für die Gläubigen und Gegner des Kommunismus, sondern heimlich auch für viele Kommunisten (Parteigenossen der kommunistischen Partei) selbst – denn auch sie (paradoxerweise) ließen ihre Kinder heimlich taufen und in der Weihnachts- und Osterzeitzeit nahmen heimlich an Gottesdiensten teil. Somit war das (römisch-katholische) Christentum auch ein Teil der Herrschaft in diesem Lande (als Opposition).
Aber leider ist mit der Freiheit und dem EU Beitritt auch die Versuchung in dieses Land hineingekommen, in der Freiheit selbst eine glaubens-, gott- und kirchenfreie Selbstbestimmungsphilosophie konstruieren zu wollen und zu können, als ob diese den Menschen das Heil bringen könnte.
Redaktion benachrichtigen
#18   Andreas   09:26:55 | Freitag, 2. September 2005
Herrschaftsanspruch des Christentum
Der Herrschaftsanspruch des Christentumes ergibt sich automatisch aus der Königsherrschaft Jesu Christi.
Nur ein Unterschied:
Es ist ein Reich des Friedens und der Liebe, aber in einer Dimension und einer Herkunft, die „nicht von dieser Welt“ ist.
Ansonsten könnte man ja glatt in Versuchung geraten, daß es sich um Woodstock II handele (Peace and Love).
Peace and Love ist in Wirklichkeit ohnehin nur:
Peace = Toleranz, Gleichheit, Synkretismus, Liberalismus…
Love = Lust, Sex, „Tue, was Du willst“, Süchte,…
Vielleicht die Grundprobleme unserer Zeit.
Und von bestimmten Kreisen ganz bewußt gewollte „Werte“.
Noch nie war die Menschheit sich selbst gegenüber so abhängig wie heute.
Das Königtum Christi widerspricht diesem diametral!
Und wer einen Herrschaftsanspruch des Christentums, der sich auch politisch manifestieren kann, abstreitet, leugnet letztendlich auch das Königtum Christi, oder er interpretiert es in ganz toller Manier, à la Road Rahner oder McLehman oder Burger Küng oder …
In Christo
Andreas
Redaktion benachrichtigen
#17   virOblationis   08:58:59 | Freitag, 2. September 2005
ad Ignatium
Ist es nicht bezeichnend für die derzeitige Lage der Kirche, daß man bereits jubelt, wenn der Papst die katholische Gnadenlehre verkündet statt sich dem Protestantismus anzubiedern? – Aber auch ich freue mich natürlich.
Redaktion benachrichtigen
#16   Benedikt   22:42:49 | Donnerstag, 1. September 2005
@ Andreas
Zu empfehlen sind auch noch die weiteren Episoden: „Das Konzil schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Traditionalisten“ ;-))) SCNR
Redaktion benachrichtigen
#15   Andreas   22:04:45 | Donnerstag, 1. September 2005
@ Yersinia
Hallo, jepp, bei mir läuft gerade ein Film:
Star Wars X,
Schlacht der Modernisten
Redaktion benachrichtigen
#14   Yersinia   17:38:16 | Donnerstag, 1. September 2005
natürlich heißt Mission im Wortsinn „Sendung“
mit der Bedeutung, den Glauben den Völkern zu verkünden – den Rest, @andreas, den du schreibst, hat in diesem Forum niemand gesagt – könnte es sein, dass da bei dir ein „Film“ abläuft? – meine Anfrage an @marcel bezog sich auf einen eventuellen – v.a. politischen – Herrschaftsanspruch des katholischen Christentums in Staat und Gesellschaft;
Redaktion benachrichtigen
#13   Rosa von Lima   17:07:14 | Donnerstag, 1. September 2005
zu Dementiert
Genau diese Meldung stand heute auch in unserer Tageszeitung!
Redaktion benachrichtigen
#12   Andreas   16:56:55 | Donnerstag, 1. September 2005
…Mission = Sendung!!
Hallo!
Mal was für alle nachkonziliaren Lateingrößen:
Als ich 1997 Abitur machte mit Großem Latinum war missio = Sendung, Auftrag
Verkündigung hat was mit nuntiare zu tun, missio kommt von mittere = senden, gehen, schicken.
Also, wenn Jesu missio sagt (oder das griechische oder aramäische Äquivalent), dann meint er:
Ihr habt von mir den Auftrag, daß…
ich sende Euch,
Ihr geht dahin, um…
Und nicht:
Wenn Ihr da ein paar feine Menschen findet, die nicht zu böse zu Euch sind, könnt Ihr denen ja mal was erzählen, oder akzeptiert die wie sie sind, und immer freundlich bleiben…
Hieß es nicht:
Ihr sende Euch wie Schafe mitten unter die Wölfe????
Aber vermutlich hat irgendein schlauer Bibelforscher mittlerweile festgestellt, daß Jesu „Verkündigung“ meinte, und missio die Vulgata-Fehlübersetzung ist, um den Herrschaftsanspruch der von Menschen gemachten Institution Kirche zu besiegeln.
Diese böse Kirche, die keinen ungehemmten Sex erlaubt, unser einziges Problem. So ein Mist aber auch!!!
Was war das bei Jesus, dem Wanderprediger, noch so toll!
Redaktion benachrichtigen
#11   Yersinia   16:19:39 | Donnerstag, 1. September 2005
@marcel: „Mission“ meint Verkündigung
und ist letztlich ein Angebot, das christliche Leben anzunehmen – ein Angebot steht aber einem Herrschaftsanspruch entgegen; mit Mission kann das Christentum verbreitet, aber nicht definitv durchgesetzt werden;
Redaktion benachrichtigen
#10   Ignatius   14:42:50 | Donnerstag, 1. September 2005
Dem Luther sein Sola Fide keine Gnade!
Na, merkt Ihr was?
Ja klar, dass Luther DER Wegbereiter des rosaroten Pantoffelheldentums war, des Liberalismus, des Progressismus, des Subjektivismus … gehört ja eh alles zusammen … des nationalistischen Anti-Kaiserreiches und weiterer Ketzereien. Weil der Mensch sich von Gottes Kirche „emanzipiert“ hat, wie die Emanzen sagen, und dann, tja, dann ist alles möglich, weil die Richtschnur fehlt…
Ist natürlich ein bisserl gestrafft jetzt, aber im Kern schon so ganz grob so.
Redaktion benachrichtigen
#9   Stimme aus dem Tradiland   14:01:52 | Donnerstag, 1. September 2005
Rosarote Pantoffelhelden…
@ Andreas: Köstlich, bei so viel Ernst auf diesem Forum darf auch einmal ein Spaß dabei sein… Ich fürchte nur, selbige rosarote Pantoffelhelden werden sich hier auf kreuz.net wieder diskriminiert vorkommen… (und sich sogleich postend zu Wort melden) Schnüff, buähh,…:-)
Im übrigen: Gut!
Redaktion benachrichtigen
#8   Andreas   13:54:01 | Donnerstag, 1. September 2005
…im Stande der Gnade…
Hallo!
Nachdem hier mal wieder jeder sich nur mit Homos und sonstigen rosaroten Pantoffelhelden vergnügt, mal was Wesentliches, was ganz oben zu lesen ist.
Unser Papst hat mit seiner Äußerung die Rechtfertigungslehre der Protestanten ad absurdum geführt und das betont, was die Kirche immer gelehrt hat:
Du bist im Stande der Gnade? Prima!
Du tust mal was Gutes und bemühst Dich darum? Noch besser!
Warum?
Weil das Deinem „unbeheizten, feuerfreien“ Weiterleben nach dem irdischen Tod viel, viel bringt!
Luther sagt:
Adam ist von Anfang an mit einem Sinn für das Böse ausgestattet gewesen, er konnte garnicht anders, als zu sündigen, so wie wir auch.
Also, was nützen gute Werke?
Die Tat Jesu am Kreuz hat uns alle wieder gerecht gemacht!
Wir können sündigen wie wir wollen, Jesu Tod nimmt das alles auf.
Außerdem können wir eh nicht anders.
Na, merkt Ihr was?
Redaktion benachrichtigen
#7   stimme der vernunft †   13:33:59 | Donnerstag, 1. September 2005
eigentlich…
… sollte man ja meinen, daß es bei einem zölibatären Priester egal ist, mit wem er keinen Sex hat.
Aber natürlich kommt so ein Dokument der hier versammelten Homophobengemeinde gerade recht, da können sie dann mal wieder ganz nach vorne in den Tempel rennen und lautstark beten „Herr, ich danke dir, daß ich nicht bin, wie die anderen Menschen, Zöllner Sünder, oder gar Schwule“
Redaktion benachrichtigen
#6   Marcel   10:14:28 | Donnerstag, 1. September 2005
Zwei
Apex schrieb, die Trad.stimme zitierend: „Übrigens hat genau das Erzbischof Lefebvre in den Seminaren der FSSPX von Anfang an gefordert und durchgesetzt: Dass niemals jemand als Priesterseminarist akzeptiert wird, der irgendwann hs. Taten gesetzt hat.“
Stimme, das ist nichts neues.
In den polnischen Priesterseminaren, in den Seminaren der Slowakei, in Tschechien, in Slowenien werden Seminaristen,
Stimmt, der Erzbischof Lefebvre lehrte nie etwas neues, sondern immer das alte: die ewige Lehre der Kirche.
Als Franzose belgischer Abstammung kam er von dort, wo die V.II-Revolution sich ungebremst entfaltete, weil die Konzilsrevolutionäre aus dem Rhein-Bermudadreieck kamen. Deswegen setzte dort das Werk des Erzbischof an, als Oase in der geistlichen Wüste.

Zur universellen Christuskönigsherrschaft, die mit Daniel 7,14 ausgedrückt werden kann: „Ihm – dem Menschensohn – wurde nun Macht und Herrlichkeit und die Königsherrschaft gegeben. Alle Völker, Nationen und Sprachen sollten ihm dienen. Seine Herrschaft sollte eine ewige Herrschaft sein, die nie vergehen wird, und sein Königtum soll niemals untergehen.“
Yers schrieb: wie soll dies deiner Meinung nach durchgesetzt werden?
Durch die Mission der Kirche, alle Menschen zu taufen. Dies kann sie, wenn sie und ihre Gläubigen heilig sind.
Also für uns: Treue halten zu Jesus Christus und Seiner Kirche, opfern, beten, sühnen, und so als Christen in der Welt wirken.
Kurzum: Durch „ora et labora“.
Redaktion benachrichtigen
#5   apex   09:43:01 | Donnerstag, 1. September 2005
Homo Dokument
Bin schon gespannt, wann sich die Schwulenlobby zum geplanten „Reinheit-und-Keuschheit-für-die-Priesterseminare-Papier“ äußert.
ich schätze, dass noch vor der Herausgabe – wie das im deutschen Christentum üblich ist. ;-)
Übrigens hat genau das Erzbischof Lefebvre in den Seminaren der FSSPX von Anfang an gefordert und durchgesetzt: Dass niemals jemand als Priesterseminarist akzeptiert wird, der irgendwann hs. Taten gesetzt hat.
Stimme, das ist nichts neues.
In den polnischen Priesterseminaren, in den Seminaren der Slowakei, in Tschechien, in Slowenien werden Seminaristen, bei denen sich solche Tendenzen irgendwie bemerkbar machen, fristlos entlassen. Dazu braucht man in den slawischen Ländern kein neues kirchliches Dokument und die Zahl der Priesterberufungen nimmt dort nicht ab – im Gegenteil zu Westeuropa, wo manche Bischöfe auch bereit wären die s.g. „nichtpraktizierenden“ Homos in Priesterseminaren zu dulden.
Redaktion benachrichtigen
#4   Yersinia   09:39:15 | Donnerstag, 1. September 2005
@marcel: „daß das universelle Königstum Christi zu herrschen hat in Kirche und Staat“
wie soll dies deiner Meinung nach durchgesetzt werden?
Redaktion benachrichtigen
#3   Stimme aus dem Tradiland   09:32:48 | Donnerstag, 1. September 2005
@ Marcel: Sehr schön ausgedrückt!
Bin schon gespannt, wann sich die Schwulenlobby zum geplanten „Reinheit-und-Keuschheit-für-die-Priesterseminare-Papier“ äußert. Übrigens hat genau das Erzbischof Lefebvre in den Seminaren der FSSPX von Anfang an gefordert und durchgesetzt: Dass niemals jemand als Priesterseminarist akzeptiert wird, der irgendwann hs. Taten gesetzt hat. Die reine Neigung (Versuchung zu einer hs. Sünde), die sich nie nach aussen gezeigt hat und mit Keuschheit und Reinheit beantwortet wird, ist hier offenbar nicht gemeint.
Redaktion benachrichtigen
#2   Marcel   09:11:01 | Donnerstag, 1. September 2005
Die Folgen der Eliminierung der Universellen Christkönigsherrschaft
Ja, es ist „verrückt“, wie schon die Traditionsstimme sagte, und eine ganz logische Entwicklung der säkularisierten Staaten: wer von Gott abfällt, verliert das einzige Maß aller Dinge und kann nur ver-rückt werden im besten Sinne des Wortes.
Denken wir daran: es war die beständige Lehre der vorkonziliaren Kirche, mit höchster Lehrautorität zu betonen, daß das universelle Königstum Christi zu herrschen hat in Kirche und Staat. Nichts anderes, als der Völkerapostel lehrte: daß jeder Staat, der sich von Gott löst, verfällt.
Es war die V.II-Kirche, die auch in diesem Punkt mit der klaren überlieferten Lehre der ewigen Kirche gebrochen hat, und also die verbleibenden katholischen Staaten drängte, endlich diese universelle Königsherrschaft abzuschaffen. Dies war der Preis für den Kuhandel mit der freimaurerischen Satanssekte (Kardinal Bea vor dem Konzil gegenüber Bnai Brith)!
Es ist tragisch, daß dies heute kaum noch jemand begreift (sondern gleich mit islamischen Gottestaaten daherkommt, dieser diabolischen Nachäffung des katholischen Verbundes von Kirche und Staat).
Was uns der gottlose Staat USA vorexerziert (Staat, nicht Bürger), ist das, was den ehemals katholischen Staaten allen blüht: die ersten „Früchte“ sehen wir ja schon überdeutlich im – geistlich gar nicht mehr – alten Europa. Zuerst den Gesinnungsterror der Feinde Gottes, dann den realen Terror gegen Leib und Leben der Christenmenschen.
Redaktion benachrichtigen
#1   Stimme aus dem Tradiland   08:33:44 | Donnerstag, 1. September 2005
Verrückt!
Dass ein 10jähriges Kind wg. des Versuchs einer Leidenslinderung bzw. Lebensrettung verurteilt wird! Ein böses Urteil, wie es leider typisch für die von Freimaurern bereits gegründeten Vereinigten Staaten ist!
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenGeburtshaus des Papstes verkauft + … kreuzmeldungenNeubesetzungen? + … kreuzmeldungenDer immer neue Gott + … kreuzmeldungenPatron von Krakau? + … kreuzmeldungenEin echter Märtyrerpapst + … kreuzmeldungenPapst in Polen + … kreuzmeldungenEine neue Epoche + … kreuzmeldungenEin bewegtes Herz + … kreuzmeldungenGöttliche Spiele + … kreuzmeldungenBenediktus-Hymne + … kreuzmeldungenChinesisch-katholischer Durchbruch + … kreuzmeldungenEnttäuschung verflogen + … kreuzmeldungenNichts als die Wahrheit + … kreuzmeldungenVergessen + … kreuzmeldungenZwei Päpste + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net