Abgeschoben
Bereits vor zwei Jahren wurde eine junge Südamerikanerin in Österreich des Landes verwiesen. Der Grund? Sie wollte sich nicht länger prostituieren.
(kreuz.net, Wels) Martin Humer ist in Österreich landesweit als ‘Pornojäger’ bekannt. Ein Schwerpunkt
seiner Arbeit ist auch der Kampf gegen den internationalen Menschenhandel vor allem im Zusammenhang mit
der Prostitution.Humer wohnt in Grieskirchen in Oberösterreich. Die Ortschaft befindet sich 40 km westlich von Linz.
Ein besonderer Dorn im Auge ist dem Pornojäger das in Österreich existierende Prostituiertenvisum. Es läßt Mädchen unter der Bedingung ins Land, daß sie dort ihre Haut verkaufen.
In einem Brief vom 13. Juli 2005 forderte Pornojäger Humer die Staatsanwaltschaft von Wien und Wels auf, gegen die Erfinder dieses Visums zu ermitteln und eine Strafverfolgung zu veranlassen.
Für das skandalöse Prostituiertenvisum sind das österreichische Innen- und Außenministerium verantwortlich.
Humer begründet seinen kreuz.net vorliegenden Brief an die Staatsanwaltschaft Wels und Wien mit einem konkreten Fall: der Geschichte von Frau Matitza Cordero.
Frau Cordero ist Staatsbürgerin der Dominikanischer Republik.
Sie wurde mit dem Bescheid vom 9. Juli 2003 der Polizeidirektion Wels von der Republik Österreich des Landes verwiesen und in ihre Heimat – die Dominikanische Republik – abgeschoben.
Frau Cordero kam Ende des Jahres 2002 mit einem sogenannten Prostituiertenvisum nach Österreich.
Mit diesem Visum war sie in drei Städten in Oberösterreich als Prostituierte tätig. Zuletzt verkaufte sie sich in Wels sexuell.
Die Stadt Wels liegt rund 20 Kilometer westlich der oberösterreichischen Hauptstadt Linz.
Am 30. Juni 2003 entschloß sich Frau Cordero, aus der Prostitution auszusteigen.
Sie zog aus ihrer bisherigen Wohnung aus, lebte bei einer Freundin und begann eine Tätigkeit als Tänzerin in einem einschlägigen Nachtlokal.
Eines Abends wurde sie mitten aus der Arbeit von der Polizei abgeholt.
Die Begründung: Frau Cordero war im Club nur als Tänzerin und nicht als Prostituierte angestellt.
Die Polizei wies sie darauf hin, daß ihre Aufenthaltserlaubnis nur das Betätigungsfeld der Prostitution erlaube. Eine Tätigkeit als Tänzerin dürfe sie mit ihrem Visum nicht ausüben.
Da Frau Cordero damals kein Bargeld besaß, konnte sie die notwendigen Mittel für ihren Unterhalt nicht nachweisen. In Österreich hatte sie weder Angehörige noch sonstige familiäre Bindungen.
Deshalb wurde Frau Cordero in ihr Heimatland, die Dominikanische Republik, abgeschoben. Gegen die entlaufene Prostituierte wurde in Österreich ein Aufenthaltsverbot von fünf Jahren verfügt.
Martin Humer weist in seinem Brief an die Staatsanwaltschaft auf den Widersinn hin, daß die österreichische Polizei gegen Prositutierte ermittelt, die aus diesem üblen Geschäft aussteigen wollen.
Gleichzeitig unternehme man nichts gegen die Hintermänner des einschlägigen Gewerbes, welche die Not von jungen Mädchen zu ihren Gunsten ausnützen.
Frau Cordero wollte aus der Prostitution aussteigen und als Tänzerin weiterbeschäftigt sein. Sowohl die Bundespolizei-Direktion Wels als auch die Sicherheitsdirektion für Oberösterreich weisen in ihren Bescheiden darauf hin, daß Frau Cordero ein Prostituierten-Visum habe und daher in Österreich nur als Prostituierte beschäftigt werden könne und nicht als Tänzerin.“
Humer streicht aus der Begründung der Abschiebung von Frau Cordero vor allem einen Punkt hervor:
Es handle sich – so der Bescheid der Behörde – um eine Maßnahme in einer demokratischen Gesellschaft „für die nationale Sicherheit, die öffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung, zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutze der Gesundheit, zum Schutze der Moral, zum Schutze der Rechte und Freiheiten anderer.“
Die Betroffene legte dagegen Berufung ein. Sie erklärte, daß ihr Visum auch Tanzen und Animieren beinhalte.
Die oberösterreichische Sicherheitsdirektion lehnte diese Argumentation mit folgender Stellungnahme ab:
„Dies umso mehr, als Sie in einem Nachtklub tätig waren, in welchem die Ausübung von Prostitution (Geschlechtsverkehr) verboten war und Ihr Visum ausschließlich diese Tätigkeit abdeckt.“
Hätte das Mädchen aus Südamerika ihren Körper in Österreich weiterverkauft, wäre ihr nichts passiert, bemerkt Humer.
Dafür hätten die Demokraten Verständnis gehabt:
„Aber nur tanzen? Das war den Welsern zuwenig und der Polizei zuviel!“
Martin Humer fragt sich, ob gegen die Erfinder des Prostituierten-Visums, nicht wegen Amtsmißbrauch und dringendem Verdacht auf Bestechung ermittelt werden sollte.
Weiterlesen:
Sonntag, 4. September 2005 18:26
Evelin: Eine riesen Sauerei!
Allerdings nehme ich an, dass die „Ermittlungen“ der Staatsanwaltschaft im Sande verlaufen werden. Denn
die Freimaurer lassen sich das von Ihnen erfundene Prostituierten-Visum, welches – mindestens indirekt –
der moralischen Unterminierung der Gesellschaft (die „zu wenig output“ an prostitutionswilligen Frauen
hat) dient, sicher nicht kaputt machen.
Und die Menschenrechte? Werden immer nur im Sinne der Freimaurer, die sie schließlich auch erfunden haben, ausgelegt. Recht auf Leben? Nicht für Ungeborene! Recht auf freie Meinungsäußerung? Nicht für Lebensschützer! Recht auf Gleichheit? Nicht für die kinderreichen Familien? Recht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit? Nicht für ausstiegswillige Prostituierte!
Die Beispiele werden mit Verschärfung der EU-Freimaurerherrschaft sicher immer mehr. Die Menschenrechte sind genauso ein Propagandavokabel wie die Demokratie!
Der Gatte der Evelin
Und die Menschenrechte? Werden immer nur im Sinne der Freimaurer, die sie schließlich auch erfunden haben, ausgelegt. Recht auf Leben? Nicht für Ungeborene! Recht auf freie Meinungsäußerung? Nicht für Lebensschützer! Recht auf Gleichheit? Nicht für die kinderreichen Familien? Recht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit? Nicht für ausstiegswillige Prostituierte!
Die Beispiele werden mit Verschärfung der EU-Freimaurerherrschaft sicher immer mehr. Die Menschenrechte sind genauso ein Propagandavokabel wie die Demokratie!
Der Gatte der Evelin
Sonntag, 4. September 2005 14:29
Niclaas: Von der Redaktion entfernt
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