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Montag, 5. September 2005 11:30
Die umstrittene Theologin Uta Ranke-Heinemann hat den Besuch von Benedikt XVI. in Deutschland positiv bewertet. Mit dem Papst seien revolutionäre Veränderungen in der Kirche möglich.
Zurück zum Artikel 16 Lesermeinungen:
Donnerstag, 8. September 2005 14:25
Stimme aus dem Tradiland: @ Gotthard: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß oder wie?
Hier zwei Beispiele:

Das erste betrifft einen Bericht über weibliche Imame in Nürnberg;

der zweite Bericht betrifft eine islamische Vorbeterin in New York

Wie Gotthard auch sonst laufend Behauptungen aufstellt, ohne eine Ahnung zu haben.
Mittwoch, 7. September 2005 21:57
Gotthard: @ evelin
solche Nachrichten kann es nicht geben, da es sie nicht gibt…
Mittwoch, 7. September 2005 21:25
Evelin: Es gibt immer wieder
Nachrichten von islam. Imaminnen. Ich denke, das dürfte auch etwas mit der rigiden Geschlechtertrennung zu tun haben. Für strenggläubige Muslime wäre es schlechthin undenkbar, dass man sich als Frau (z. B. bei Exerzitien) mit dem betreuenden Priester bespricht.

In Indien (den Hinduismus gibt es ja nicht) gibt es verschiedene indische Religionen, die weibliche Geistliche kennen. Sie haben ja auch Göttinnen.
Dienstag, 6. September 2005 23:58
Gotthard: Frage
Es gibt ja diverse Religionen mit verheirateten Geistlichen (Islam, Hinduismus, altheidnische Religionen), auch weiblichen Geistlichen
Wo bitte schön gibt es im Islam und im Hinduismus weibliche Geistliche?
Dienstag, 6. September 2005 23:15
Evelin: Ist sie eigentlich noch Christin?
Sie lehnt den Erlösungsglauben ab, glaubt nicht an die Jungfrauengeburt etc. etc.
Was will sie überhaupt in der Kirche?
Ihr Argument, dass ein verheirateter Klerus Frauenpriesterweihen und mit den Frauenpriesterweihen dann Frauenrechte bringen wird, ist – religionsvergleichend betrachtet – ein Schwachsinn.
Es gibt ja diverse Religionen mit verheirateten Geistlichen (Islam, Hinduismus, altheidnische Religionen), auch weiblichen Geistlichen – von Frauenrechten ist mir dort noch nichts aufgefallen.

Das Zölibat und der Opfergedanke ist außerdem nicht etwas Männliches. Scheinbar hat Frau R.-H. noch nichts von geweihten Jungfrauen gehört. Wenn man Mutter von Kindern ist, versteht man sehr gut, was ein Opfer ist.

Ranke-H. glaubt scheinbar, dass das Paradies kommt, wenn Frauen mindestens zu 50% in allen öffentlichen Bereichen des Lebens beteiligt sind, weil Frauen scheinbar reine engelhafte Übermenschen sind und alles richtig machen, reine Pazifistinnen seien.
Montag, 5. September 2005 23:26
Dr. Peter Enderfers: Köstlich, aber wahr!
Köstlich ist es, daß Ranke-Heinemann im Artikel als ehemalige Theologin und nicht als ehemalige Theologieprofessorin bezeichnet wird. Das mag zwar nach dem Hochschulrecht usw. nicht korrekt sein, aber es besitzt eine Aussage, die mir eine Menge bedeutet: Theologe ist keine Berufsbezeichnung allein, sondern auch eine Art Auszeichnung, eine Art Qualitätsbezeichnung. Bravo!

Edf, 5.IX.
Montag, 5. September 2005 21:46
Benedikt: @ Pelagius
Hatte die alte Dame teutonischer Theologie übrigens ihre Mitarbeiterinnen in Portugals Marienheiligtum im Sinn, als sie von Staubsaugern sprach?
Hrhr… einfach köstlich… danke für einen geschenkten Lacher an einem stressigen Tag. (off-topic muss auch mal sein…)
Montag, 5. September 2005 21:19
apex: die „gute“, „alte“ Frau Heinemann
Frau Ranke-Heinemann wörtlich:

„Ich halte es für möglich, daß dieser erste deutsche Papst 500 Jahre nach Luther im Lande Luthers den Zölibat aufhebt. Ratzinger ist einer, der sich belehren läßt – er ist ein Gelehrter. Das unterscheidet ihn total von Johannes Paul II.“

Tja, unsere liebe Frau Heinemann möchte offensichtlich Punkte sammeln – die Frage ist nur bei wem? – bei Gott, bei dem jetzigen Papst, oder bei den Medien, um wieder ins „Licht“ der Aufmerksamkeit zurückzukehren???
Fast 30 Jahre lang hat sie innerhalb der Kirche nur Schwachsinn verkündet. Solange sich die Medien für sie interessierten, solange konnte sie sich „leisten“ den Papst – JPII – zu hassen. Jetzt, nachdem die Jugendliebe gestorben ist und niemand mehr sich ernsthaft für sie interessiert, möchte sie ohne Aufgabe ihrer Häresien und Lügen in das Leben der heiligen Kirche offensichtlich zurückzukehren.
Montag, 5. September 2005 18:02
Konrad: @mimi
natürlich haben Sie vollkommen recht. Es ist nur ein Argument der Abschreckung für die, die immer noch nicht begriffen haben, warum das Priestertum an den Mann als Repräsentant des Erlösers gebunden ist. Wobei natürlich die persönliche Heiligkeit mehr als nur eine Empfehlung ist. Trotzdem hatte der hl. Augustinus gegen die Donatisten recht, dass zur gültigen Sakramentenspendung diese Heiligkeit nicht gefordert (wohl aber gewünscht!) ist.
Montag, 5. September 2005 17:29
Mimi: –
Das bekannte Buch von ihr hatte ich mir als Neu-Katholik damals auch ganz ahnungslos gekauft… Asche über mein Haupt… und dann völlig verwirrt meinen Pfarrer dazu befragt…
Selbst er, der es nun wirklich nicht mit Tradition hat und alles „vorkonziliare“ ablehnt, hat für diese Frau nur ein Lachen übrig…
Und für mich ist es unfehlbar sicher, dass unser Herr nur Männer zum Priestertum berufen hat… wobei – @Konrad – sie da für mich keine Rolle spielt, weil es heute generell leider viele Priester gibt, die kein gutes Beispiel geben.
Montag, 5. September 2005 16:52
Werner M. Könemann: Ranke-Heinemann
Ist doch herrlich, wie diese Frau auch mit ihren 77 Jahren noch so zu Späßen aufgelegt sein kann und anderen damit eine Freude macht. Aber Gott sei Dank sind es und werden es wohl auch Späße bleiben.
Montag, 5. September 2005 14:04
Elendester Sünder: Ranke-Heinemann
hat ein seltenes rhetorisches Talent, aber mehr nicht.
Montag, 5. September 2005 12:37
Konrad: Wenn Frau Ranke-Heinemann
so weitermacht mit der verlogenen Belobigung des Hl. Vaters wird sie endgültig ihr ewiges Heil verspielen. Es gibt kaum ein besseres Argument gegen eine mögliche Weihe von Frauen zu Priestern als ebendiese Person.
Montag, 5. September 2005 12:37
Pelagius: Staubsauger-Theologie
„Ratzinger ist einer, der sich belehren läßt – er ist ein Gelehrter. Das unterscheidet ihn total von Johannes Paul II.“ Dieser Satz der Unbelehrbaren scheint mir der köstlichste zu sein.

Hatte die alte Dame teutonischer Theologie übrigens ihre Mitarbeiterinnen in Portugals Marienheiligtum im Sinn, als sie von Staubsaugern sprach? Dann hätte sie noch hinzufügen sollen, Frauen könnten auch mit Gesang einiges in der Kirche bewegen – bereits ein Fortschritt gegenüber dem paulinischen „Mulier tacet in Ecclesia“, nicht wahr?

Ach, es ist herzzerreißend dumm!
Montag, 5. September 2005 12:27
Fabianus: Zölibat
Den Zölibat abschaffen, Frauenrechte in der Kirche stärken, verheiratete Priester zulassen- abgesehen davon, dass ich all diese unsinnigen Forderungen nicht mehr hören kann nur eins: Diese Forderungen sehen die Kritiker in der evangelischen Kirche erfüllt. Dass die Besucherzahlen in der evangelischen Kirche noch geringer sind als in der katholischen verschweigen sie. Dies beweist: Eine Anpassung an die von der Arroganz des eigenen individuellen Geistes geprägten Zeit füllt die Kirche nicht. Hat die evangelische Kirche aufgrund dieser Punkte mehr Besucher?Liegt die Scheidungsrate nicht gerade bei verheirateten Priestern besonders hoch?
Priester müssen, um mit Paulus zu sprechen, Gott von ganzem Herzen dienen. Ihr Herz darf nicht geteilt sein. Die sogenannten Bewegungen „Wir sind Kirche“ und „Kirche von unten“ kann man mit einer Verschwörung der Apostel gegen JESUS CHRISTUS gleichsetzen. Diese Ketzer sollten von Rom besonders beobachtet werden. Sie reden dem Zeitgeist nach dem Munde und kommen deswegen so gut an. Dagegen heisst es in Zukunft verstärkt anzugehen.
Montag, 5. September 2005 12:20
philosophus: Die Frau R.-H.
Was will Frau Ranke-Heinemann eigentlich?

Sie ist als Revolutionärin bekannt. – Und nun überträgt sie ihr „Weltbild“ auf Papst Benedikt XVI.?

Nein, danke.
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