Legionäre Christi
Die Ankläger der Legion Christi
Das Buch ‘Schweigegelübde’ präsentiert solid begründete Vorwürfe sexueller Unzucht, die von neun ehemaligen Legionären gegen den Gründer der Legion Christi, Pater Marcial Maciel, gerichtet werden. Von Michael Rose, Web-Herausgeber der ‘New Oxford Revue’.
(kreuz.net) Unter den Anklägern der Legion finden sich ehemalige Legionäre, die in der Kongregation wichtige Posten einnahmen, bevor sie aus der Legion austraten.

In den letzten fünf Jahren hat die Legion ihre Vorwürfe zurückgewiesen, indem sie die Ankläger der Verschwörung bezichtigte und ihre Person ohne soliden Beweis zu diskreditieren versuchte.

Bei diesen Männern handelt es sich jedoch um angesehene Berufsleute. Keiner von ihnen fordert eine finanzielle Wiedergutmachung.

Eine der Spezialitäten der Legion scheinen Rufmorde zu sein, die sich auf keine substantiellen Anhaltspunkte stützen. Das zeigt der Fall des ehemaligen Legionärs Juan Vaca.

Als Vaca den Gründer der Legion öffentlich der sexuellen Unzucht bezichtigte, bezeichnete ihn Pater Owen Kearns – der Herausgeber und Chefredaktor der US-amerikanischen Wochenzeitung ‘National Catholic Register’, die den Legionären gehört – als einen „stolzen, statutsbewußten Menschen, der über seine beruflichen Mißerfolge erbost und enttäuscht ist“ und der „in der Legion mehr Macht“ wollte.

Juan Vaca war zum Zeitpunkt, als er aus der Gemeinschaft austrat, der Obere der Legionäre in den USA.

Ich habe mit Menschen gesprochen, die Vaca persönlich kennen. Sie sagen, daß die Charakterisierung seiner Person durch Pater Kearns völlig verzerrt sei.

Berry und Renner zeichnen das Bild eines zuvorkommenden, bescheidenen Mannes.

Doch es ist für die Legion und für deren Laienbewegung ‘Regnum Christi’ von großer Bedeutung, die Person von Pater Maciel zu verteidigen. Beide Organisationen sind nämlich um den Kult des Gründers aufgebaut.

Pater Maciel wird ‘Nuestro Padre’ – Unser Vater – genannt. Man betrachtet ihn innerhalb der Legion als einen lebendigen Heiligen.

Außenstehende erklären dagegen, daß der Pater größenwahnsinnig mit einem Hang zu theatralischen Inszenierungen und spektakulären Auftritten sei.

So landete er einmal im persönlichen Helikopter mitten in einer Versammlung von kreischenden Halbwüchsigen – vielleicht in Nachahmung eines Rockstars.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Warum orthodoxe Katholiken über die Legionäre Christi verärgert sind
2. Die Ankläger der Legion Christi
3. Abgesagte Auftritte 4. ‘Christus ist mein Leben’ 5. Heiligenlegenden 6. Kritiken aus der katholischen Ecke
      
16 Lesermeinungen
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#16   Stimme aus dem Tradiland   14:25:28 | Mittwoch, 7. September 2005
Zu turk & Catholicus
@ turk: Ihre Ausführungen wären im Prinzip richtig, wenn es wirklich eine Redaktionslinie bei kreuz.net gäbe. Dies ist aber nicht der Fall, wie folgendes Impressum von kreuz.net zeigt:
kreuz.net ist die Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind. kreuz.net akzeptiert ohne Namen eingereichte Informationen und betrachtet es als Ehrensache, die strikte Anonymität seiner Informanten zu wahren.
D.h., kreuz.net akzeptiert sogar anonyme Zusendungen. Dass und ob die „Initiative“ eine Linie hat, steht nirgends. Nach dem Inhalt der Artikel bewegt sich die Linie in einer relativ großen Spannweite zwischen halbkonservativ und traditionalistisch.
@ Catholicus: Ihr Vertrauen auf die Richtigkeit kirchlicher Untersuchungen kann ich nicht teilen. Vielmehr ist in Hinblick auf die Entwicklung in den Vereinigten Staaten (Konkurs mehrerer Diözesen nach verantwortungsloser Nur-Versetzung hs. Priester) sowie auch einige Fälle in Europa (z.B. Geras, Waldviertel, Niederösterreich), wo über Jahrzehnte trotz Beschwerden nichts getan wurde, eher das Gegenteil wahrscheinlich.
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#15   MilesChristi   22:28:37 | Dienstag, 6. September 2005
Unverantwortlich ?
Ich denke nicht. Erstens sind die Vorwürfe nicht von kreuz.net ins Licht gebracht worden; sie kursieren seit Monaten im Internet, auch im deutschsprachigen, sie wurden auch in einem anderen Forum erwähnt. Die Vorwürfe wurden von verschiedenen katholischen, nicht nur traditionalistischen Nachrichtenagenturen aufgegriffen.
Unverantwortlich wäre meines Erachtens der Versuch, diesen Vorwürfen NICHT nachzugehen – wie es mit ähnlichen bzw. teilweise noch schlimmeren Fällen in zahlreichen Diözesen der USA gewesen ist. Dort wurden JAHRE-, ja JAHRZEHNTELANG Priester, die Kinder und Jugendlichen mißbraucht haben, von den zuständigen Bischöfen von Pfarrei nach Pfarrei einfach weiterverschoben, sobald es sich raustellte, daß dieser Priester wieder „tätig“ wurde. Eine Schande ohnesgleichen. Die Bischöfe wußten es, der Vatikan wußte es, und die Reaktionen kamen nur, als die ersten Opfer zum Gericht gezogen sind. Einer dieser Bischöfe, der durch Nichtstun mitschuldig geworden ist, ist der ehemalige Bischof von Portland (Oregon), später von San Francisco (California), William Kardinal Levada, jetziger Präfekt der Glaubenskongregation.
Wenn aber der Vatikan entschieden hat, die Untersuchungen wiederaufzunehmen, heißt es nicht, daß es Zweifel gibt ? Daß der Vatikan klar stellen will, ob diese Vorwürfe stimmen oder nicht ?
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#14   Catholicus   22:13:23 | Dienstag, 6. September 2005
Unverantwortliches Vorgehen
Gehen wir vom „worst case“ aus, der besagt, dass die Vorwürfe stimmen würden (was grundsätzlich im Bereich des Menschenmöglichen liegt, da nur unser Herr Jesus Christus und die Gottesmutter Maria frei sind von jeder Sünde): Wäre es dennoch verantwortungsvoll, mit eventuell belastenden Informationen in der Weise umzugehen, wie es der von kreuz.net zitierte Autor tut? Ich denke nicht.
Was jedenfalls gegen die Glaubwürdigkeit der Vorwürfe spricht: die bereits erfolgte, zu keinem belastenden Ergebnis gekommenen kirchlichen Untersuchungen; die integre Persönlichkeit Pater Maciels, die von vielen innerhalb und außerhalb der Legion Christi bezeugt wird; die Widersprüche der Ankläger.
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#13   turk   22:07:50 | Dienstag, 6. September 2005
kreuz.net muß sich langsam entscheiden
kreuz.net müßte sich langsam entscheiden. Glaubwürdig ist die gesamte weiterhin unsystematisch wirkende Redaktionslinie erst dann, wenn kreuz.net in allen Homosexuellen- bzw. weitergehend in allen (Amts)mißbrauchsfällen klar auf der Seite der Opfer und auf der Seite der Wahrheit (der Fakten) steht. Wenn in einem der Anti-Legionäre-Artikel plötzlich steht „Doch keiner der Verteidiger von Pater Maciel traf sich mit den Anklägern. Denn die Legion und die Neokonservativen, denen beiden ein Interesse für Geld und Macht nachgesagt wird, sind Verbündete“, so müßte im übertragenen Sinn für den längst geklärten Homosexuellen-Pornographie-Skandalfall St. Pölten den Schreibern oder Einsendern vieler bisheriger Pölten-Vernebelungs-Artikel und damit der kreuz.net-Redaktion wahrscheinlich vorgeworfen werden, daß weder Opfer noch unbeeinflußte Zeugen ernstgenommen wurden bzw. einseitige Einsendungen in keiner Weise gegengeprüft werden. Es bleibt weiterhin äußerst problematisch, wenn aufgedeckte Priester meinen, mit (durch echte Fotos bereits eindeutig dokumentierten) homoerotischen Positionen auch noch „Schmerzensgeld“ einklagen zu müssen, falls sie damit überhaupt je durchkommen werden, was aufgrund des letzten OLG-Beschlusses in Wien immer unwahrscheinlicher wird. Eine solche Prozeßführung macht sowohl diese Priester als auch die Kirche am Ort leider völlig unglaubwürdig.
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#12   Lilith   22:06:20 | Dienstag, 6. September 2005

Hier sind die Wölfe.
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#11   Rocky   22:00:35 | Dienstag, 6. September 2005
Morgen…
Am Ende des Artikel ist angegeben: morgen… Sollte das der Fall sein – und die Selbstzerfleischung untereinander nicht mit Gebet eingetauscht wird, werde ich mich von kreuz.net verabschieden! Der kreuz.net ticker auf … einer … Homepage wird dabei auch endgültig verschwinden!
Tschüss bis dann!
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#10   Evelin   20:40:40 | Dienstag, 6. September 2005
„Volle Einheit mit dem Hl. Vater“
@ Grebert: Es geht ihnen dabei darum, mit der (römischen) Kirche in voller Einheitzu stehen, sowohl was die Lehre, als auch was die Liturgie betrifft.
Wenn das so ist, muß man vor den Legionären Christi warnen! Ich kann den scheinheiligen Ausdruck „in voller Einheit mit dem Hl. Vater“ nicht mehr hören, denn er ist ideologischer (papalistischer) und nicht katholischer Natur. Der katholische Glaube hat bedingungslosen Gehorsam niemals verlangt!
Offenkundig ist die Vereinigung der Legionäre Christi durchaus mit dem Opus Dei vergleichbar: Führerkult, egal was dem „Führer“ vorgeworfen werden mag (alles „modernistische“ Verleumdungen, natürlich nur von schlecht gesinnten Ex-Mitgliedern), Mitmachen jeden Blödsinns, wenn es auch der Hl. Vater macht, also z.B. bedingungslos Handkommunion (außerdem wollen wir uns ja unauffällig in der V2-Kirche einnisten, allfällige Kritik wäre kontraproduktiv); die Folge davon Ökumenismus, Laizismus und Modernismus (alles das bekommt man auch über den NOM herein – ist nur eine Frage der Zeit).
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#9   Grebert   20:06:33 | Dienstag, 6. September 2005
Messe
Lieber Miles Christi,
die Legionäre feiern schlichtweg die „Messe des Hl. Vaters“, mag heißen: Wenn der Papst Novus Ordo feiert, feiern sie ihn auch, wenn er sie bittet, den römischen Ritus zu feiern, tun sie selbstverständlich auch dies.
Es geht ihnen dabei darum, mit der (römischen) Kirche in voller Einheitzu stehen, sowohl was die Lehre, als auch was die Liturgie betrifft.
Dies kann man von anderen Vereinigungen nicht gerade behaupten!
LG Grebert
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#8   MilesChristi   18:48:02 | Dienstag, 6. September 2005
@ Didimus
Ja, ich meinte, daß sie lediglich die „neue“ Messe lesen, aber nicht die Messe aller Zeiten *gg
Bezüglich der Legion, wie gesagt, meine wenigen Kontakte zu einem Priester derselben waren doch sehr positiv; Schade, daß solche guten Priester noch nicht erkannt haben, daß sie zurück zur Tradition der Kirche kommen sollten und IHRE Messe zelebrieren.
Aber das ist ein anderes Thema. Ich denke nur, daß einige der Vorwürfe glaubwürdig klingen bzw. sie scheinen mir mindestens einer tieferen Untersuchung wert; es wäre wirklich sehr gut, wenn sie nochmals und dann endgültig geklärt würden. Man kann aber auch nicht Berichte von ehemaligen Mitgliedern einfach als Unfug deklarieren – nur weil sie eben keine Mitglieder mehr sind.
Warten wir ab, was die Untersuchung sagt.
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#7   Zur Kenntnisnahme   18:12:19 | Dienstag, 6. September 2005
Fundiertes Sachbuch?
Beim „googeln“ findet man unter „Vows of Silence“ folgendes:
www.legionaryfacts.org/VOWS.html.
Das kreuz.net-Team gehört zwar zu den fleißigsten Übersetzern im katholischen Internet und Michael Ross ist unter vielen Aspekten ein verdienstvoller Autor, aber hier scheinen doch beide deutlich übers Ziel zu schießen, wenn „Vows of Silence“ ein fundiertes Sachbuch sein soll.
Da ließen sich wohl wichtigere Artikel finden.
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#6   Didimus   17:41:12 | Dienstag, 6. September 2005
Was soll das??
Ich muß mich Kreuzfidel und Rocky anschließen, was soll dieser Schmutzkübel, den kreuz.net hier in trautem Einklang mit kirchenfeindlichen Kräften über eine katholische Ordensgemeinschaft und ihren Gründer gießt?
P. Marciel hat schon in den 90ern, als die angeblichen Fälle von Kindesmißbrauch, die damals schon vierzig Jahre zurückgelegen wären, wieder aufgewährmt wurden, eine feierliche Erklärung agbegeben, daß die besagten, gegen ihn erhobenen Vorwürfe falsch seien. Und man kann ergänzen, durch ständige Wiederholung auch nicht wahrer werden.
Die Legionäre Christi sind eine blühende Ordensgemeinschaft, die trotz strenger Auswahlkriterien und einer langen und harten Ausbildung nicht die geringsten Nachwuchssorgen hat. Sei beweisen, daß es möglich ist, in vollem Einklang mit dem Stellvertreter Christi und gemäß dem Zweiten Vatikanischen Konzil im Lichte der lebendigen Tradition der Kirche zu leben und zu wirken, ohne gleichzeitig in charismatisches Fahrwasser zu geraten.
Mir persönlich sagt ihre Spiritualität sehr zu. Anderen mag sie nicht zusagen. In der Kirche ist Platz für viele.
@Miles: Selbstverständlich zelebrieren die LC-Priester die Messe (*g*); allerdings, auch meines Wissens nur im Neuen Ordo.
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#5   MilesChristi   16:23:18 | Dienstag, 6. September 2005
LC
Es ist mir nicht bekannt, daß Priester der Legion Christi die Messe zelebrieren; soweit ich weiß lesen sie ausschließlich die NO-Messe !?
Die Legionäre sind mir allerdings lieber als Gruppierungen wie Charismatiker oder Neokatechumenat.
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#4   Kreuzfidel   16:11:08 | Dienstag, 6. September 2005
Schade Kreuz.net
Katholischer Journalismus sollte doch nicht die Zeitgeist Presse mit Subjektivismus übertrumpfen.
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#3   Rocky   15:42:35 | Dienstag, 6. September 2005
… nicht verstehe
Gut geurteilt! Soweit ich diesen Orden kenne, zelebrieren sie beide Riten: den altehrwürdigen RÖMSICHEN MESSRITUS und den NOM. Zwei Dinge in Kürze:
1) Reicht es nicht, wenn uns die echten Feinde bekämpfen? (Freimaurer, Atheisten u.dgl.). Müssen wir uns auch gegenseitig bekämpfen? Ich finde diese begonnene „Serie“ daher absurd!
2) Was verstehen Christen (Katholiken!) unter Erlösung: Nicht die bedingungslose Vergebung. Ist nicht der wichtigste Satz des CHristentums: VERGIB UNS UNSERE SCHULD, WIE AUCH WIR… Wer hat schon nachgefragt, ob – für den Fall – P. Maciel nicht Früheres längst in Reuetränen getränkt hat? Warum nur werfen WIR „den ersten Stein“ – und überlassen dies nicht denen, die sowieso nur Steine gegen uns werfen?
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#2   zwobbel   11:34:46 | Dienstag, 6. September 2005
Ich kenne diese Gemeinschaft nicht
Die Legionäre Christi kenne ich nciht, hatte nur mal gehört das es die gibt.
Aber folgender Satz ist für mich überhaupt kein Argument:
„Pater Maciel wird ‘Nuestro Padre’ – Unser Vater – genannt. Man betrachtet ihn innerhalb der Legion als einen lebendigen Heiligen.“
Das gleiche traf z.B. auch auf Theresa von Avila zu als sie noch lebte.
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#1   Stimme aus dem Tradiland   11:20:11 | Dienstag, 6. September 2005
Was ich nicht verstehe
Angenommen, die Anschuldigen ehemaliger Mitglieder der Legionäre Christi stimmen: Wieso sind die Legionäre Christi dann die praktisch erfolgreichste V2-Priesterbewegung (was die Anzahl der Priesterberufungen betrifft)?
Inwiefern hätte eine sündhafte Lebensweise des Gründers Einfluß auf die Gemeinschaft als solche, wenn deren Regeln an sich in Ordnung sind? Sind die Legionäre Christi eine „faule Frucht“ oder eine gute mit lediglich einem unzüchtigen Gründer?
Wenn aber von der Gemeinschaft Lügen verbreitet werden – und sei es auch „nur“ in Zusammenhang mit der Person ihres Gründers – dann ist nicht bloß irgendwie „der Wurm drinnen“, sondern der Vater der Lüge persönlich an Bord.
Dann wird aber diese Gemeinschaft in nicht allzu ferner Zukunft wie ein Kartenhaus zusammenbrechen und viele mitreißen (Berufungen und Glauben vernichten)…
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