Wieviele Geheimnisse und Botschaften gibt es in Medjugorje?
Vor einem Jahr hielt der Bischof von Mostar-Duvno, einen Vortrag über die Erscheinungen in der Pfarrei Medjugorje, die zu seinem Bistum gehört: „Es ist, als ob sich die Eltern bei ihren Kindern bedanken, weil sie geboren wurden.“ Aus dem Vortrag des Diözesanbischofs.
(kreuz.net, Dublin) Mons. Ratko Perić (61), der Bischof von Mostar, hielt seinen Vortrag am St. Patrick’s
College in Maynooth bei Dublin (Irland). Seit 1896 ist Maynooth eine Päpstliche Universität.
Mons.
Ratko Peric wurde am 29. Mai 1992 von Papst Johannes Paul II. zum Koadjutorbischof der Diözese Mostar-Duvno
ernannt. Ein Jahr später wurde er Diözesanbischof.
Die Seher, welche die täglichen Erscheinungen haben,
verfügen über neun Geheimnisse. Die anderen Seher, welche die Erscheinung nur einmal im Jahr sehen,
verfügen über zehn Geheimnisse. Es ist nicht klar, ob die neun beziehungsweise zehn Geheimnisse identisch
sind oder ob jeder Seher seine eigenen Geheimnisse besitzt.
Wenn man diese Geheimnisse mit den anerkannten
Erscheinungen von Lourdes und Fatima vergleicht, stellt man fest, daß es in Lourdes keine Geheimnisse
gegeben hat und in Fatima ein Geheimnis drei Teile besaß. In Medjugorje wurden bisher 9 beziehungsweise
10 oder möglicherweise sogar 57 Geheimnisse auf drei Seher mit jeweils 10 Geheimnissen und auf andere
drei Seher mit je 9 Geheimnissen aufgeteilt. Bisher wurde keines dieser Geheimnisse öffentlich gemacht.
In den ersten Jahren wurde über das „große Zeichen“ geredet. Dieses „große Zeichen“ hat sich bisher
nicht ereignet und die Erwartung danach hat auch nachgelassen.
Wie viele angebliche Botschaften gibt
es in Medjugorje? Die Botschaften von Medjugorje lassen sich – wie üblicherweise gesagt wird – auf fünf
zusammenfassen. Aber diese fünf sind etwa fünfzehn: Frieden, Bekehrung, Gebet, Fasten, Wachen, Buße,
eucharistische Anbetung, Bezeugung, Glaube, Aufruf zur Heiligkeit, Eucharistie, Wort Gottes, monatliche
Beichte, Rosenkranzgebet…
Zur Frage, welche fünf die eigentlichen Botschaften darstellen, sind sich
die Autoren uneinig. Die Italiener, die Franzosen, die Kroaten – jeder hat eine eigene Deutung.
Es ist
hier wichtig zu sagen, daß es neben den täglichen Botschaften an jedem 25. Tag des Monats eine besondere
monatliche Botschaft gibt. Sie wird Marija Lunetti in Italien geoffenbart und von ihr an das Pfarramt
in Medjugorje zur Beglaubigung weitergeleitet und von dort an die ganze Welt.
Uns scheint, daß die Neuigkeit
von Medjugorje darin besteht, daß die »Königin des Friedens« an jedem 25. des Monats eine Sondermitteilung
mit dem Inhalt: »Danke, Kinder, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid« verkündet.
Die Muttergottes bedankt
sich bei den Sehern dafür, daß sie Zeit und Lust haben, sie zu empfangen und mit ihr zu sprechen. Gemäß
dem Wortlaut dieser Botschaften ist die Muttergottes erstaunt, daß die Seher ihrem Ruf gefolgt sind,
und sie ist ihnen dafür dankbar. Es ist, als ob sich die Eltern bei ihren Kindern bedanken, weil sie
geboren wurden, oder die Ärzte bei den Kranken, weil sie gesund sein möchten.
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Pater Livio Fanzaga Pater Fanzaga ist der Gründer von „Radio Maria“ in Italien und er wirkte mit bei
der Gründung von „Radio Maria“ in 50 Ländern, Direktoren der diesbezüglichen Vereinigungen müssen
jeweils Priester sein, mit der kanonischen Erlaubnis des jeweiligen Bischofs. Über Medjugorje darf in
„Radio Maria“ nur der Leiter selbst sprechen, dieser betont immer, dass es noch kein endgültiges Urteil
der Kirche gegeben hat, die Kirche „uns aber in Freiheit gewähren lässt.“ „Die Anregung dazu (Anm.:
zum Engagement bezügl. „Radio Maria“) verdanke ich einem Ereignis im Jahre 1986, als eine Pilgergruppe
über die Seherin Vicka in Medjugorje die Botschaft erhielt: „Verkündet die Bekehrung! Verbreitet die
Botschaft der Königin des Friedens und seid Zeugen der Liebe.“ … … Ist die Pfarre vollkommen ? (Anm.:
Frage der Jourmalistin) Es ist auch besser so, dass sie nicht vollkommen ist, damit sie nicht stolz wird.
Die Gottesmutter belässt der Pfarre alle ihre Schwächen … Das ist ein heiliger Ort, ein Ort der Gnaden …
Die Gottesmutter hat gesagt: „Hier vergebe ich besondere Gnaden.“ … … Ja! Vergessen wir auch nicht,
dass das Zeichen eines Tages hier sein wird, in diesem Land, an diesem Ort, auf dem Erscheiungsberg, von
hir aus sichtbar. das Schönste also wird noch kommen. Das ist alles nur Vorbereitung.“ (Zitat Pater Fanzaga
in der Zeitschrift Medjugorje Nr. 89, S 34 ff) also „Radio Maria“ in 50 Ländern ! – nicht vergessen was
es bedeutet (an „Kreuz“) soetwas zu verwirklichen … also bitte beten … lg
#26 Stefan M. 16:35:21 | Dienstag, 28. Februar 2006
Großer Schwindel namens Medjugorje Ich muss leider auch mitteilen, dass Medjugorje leider nur ein großer
Schwindel ist! Ich empfehle hierbei das Buch von Kevin Orlin Johnson „20 Fragen zu Medjugorje“. Ich finde,
dass die Botschaften aus Fatima und Lourdes so wertvoll sind und wir erst einmal versuchen sollten nach
diesen zu leben.
#25 Ignatius 17:25:54 | Mittwoch, 14. September 2005
Eine Frage der Ehre @Elendstersünder : Wenn Ihr Piusbrüder glaubt, Ihr könnt mich durch das Löschen
meiner Beiträge, persönliche Beleidigungen oder Anmaßungen vergraulen, liegt Ihr falsch. Ihr könnt
mir höchstens den Zugang sperren, bis dahin werde ich aber weiterhin die Wahrheit schreiben. Das ist
für mich eine Gewissensfrage. Du solltest dich Held nennen. Sag mir mal wie du wissen können würdest,
dass wir „Piusbrüder“ dir die Beiträge löschen?! Haben wir übermenschlich-medjugorjanische Fähigkeiten,
dass wir das können ohne Administratoren zu sein? Würden wir uns selber „Lefebvristen“ heissen in redaktionellen
Beiträgen –- oder ist das alles nur Tarnung weil das hier ja ein „fsspx-portal“ sein würde, wie eine
andere Supernase gemutmaßt hat? Gehts noch? Alle was an der <selbstzensiert>? Fsspx-Paranoia? Medju-Fsspx-Trauma?
Oder was…? Jetzt sei bitte wieder ganz lieb dann bin ich es auch und pfeife meine „Piusbrüder“ zurück…
)) Im Ernst: die Löschrichtlinien sind doch klar und deutlich, wer dagegen verstößt wird gelöscht,
das trifft alle gleichermaßen. Also nicht aufregen und dran denken, dass wir Brüder im Herrn Jesus Christus
sind –- bzw es doch sein sollten.
Eine Gewissensfrage Wenn Ihr Piusbrüder glaubt, Ihr könnt mich durch das Löschen meiner Beiträge,
persönliche Beleidigungen oder Anmaßungen vergraulen, liegt Ihr falsch. Ihr könnt mir höchstens den
Zugang sperren, bis dahin werde ich aber weiterhin die Wahrheit schreiben. Das ist für mich eine Gewissensfrage.
#23 Ignatius 12:34:59 | Dienstag, 13. September 2005
Wunder Punkt Hier sind sich die schismatischen Piusbrüder und die Ketzer einig: „Medugorje ist ein Schwindel“.
… Instaurare omnia in Levebvre. Marcel: Fass! )) Oh Mann Elendster Sünder. Nicht schon wieder… Jetzt
war der Thread mit fünf Tagen Sendepause schon fast tot, und du versucht nun, das tote Pferd neu zu reiten…
Wie alt bist du eigentlich? Wenn jemand dein Medju anrührt, hauste auf die Fsspx? Du sollst doch nicht
mehr die Schismatikerkeule auf DIE Fsspx hauen, weil DIE des nicht ist. Hast übersehen, dass vom Katholikus
und Konrad ERSTAUNLICH zurückhaltende Töne kamen wegen Medju? Das war nicht immer so glaube ich. Sind
die schon weiter als du, was diesen falschen „Erscheinungsort“ angeht? Steckst’ die nun auch zur Fsspx?
So ein blinder Hass auf die Fsspx ist aber eine elendste Sünde, elendster Sünder! Mach mal ‘nen Punkt.
Oder besser zwei.
@ Filip Jovic: Eigentlich sind auch private Pilgerfahrten verboten! Nämlich dann, wenn diese unter der
Vorgabe erfolgen, es gäbe dort Erscheinungen (Ereignisse, welche noch geprüft werden müßten) oder
wenn diese unter der Vorgabe erfolgen, es handle sich um eine anerkannte Wallfahrtsstätte. Jetzt stellt
sich die Frage: Welcher Pilger fährt nach Medjugorje unter der Annahme, dass dort weder Erscheinungen
sind noch eine kirchlich anerkannte Wallfahrtsstätte vorliege? Es gibt wohl ein paar Neugierige, die
derartige Annahmen nicht hegen. 99% der Pilger fahren aber unter den genannten Annahmen dort hin. Der
Unterschied der beiden Texte: 1.) muß sich in der Pilgerfahrt nicht bloß eine „Anerkennung“ der „Erscheinungen“
ausdrücken (was Pilgern ja gar nicht zusteht), sondern es genügt die Annahme, dass dort Erscheinungen
sind, um sie zu einer verbotenen Pilgerfahrt zu machen; 2.) Sind Pilgerfahrten auch dann verboten, wenn
die Annahme besteht, es handle sich um eine anerkannte Wallfahrtsstätte (das ist in Ihrem Text ganz weggelassen).
3.) Überdies ist in dem richtigen Text ausgedrückt, dass keine weitere Untersuchung mehr erforderlich
ist, dass Verfahren zur Prüfung der „Erscheinungen“ somit abgeschlossen ist; also ist auch die Aussage
falsch, die Kirche müßte noch etwas prüfen oder könnte erst nach „Ende der Erscheinungen“ ihre Prüfung
durchführen oder beenden.
#20 Filip Jovic 17:02:00 | Donnerstag, 8. September 2005
@Stimme aus dem Tradiland Stimme aus dem Tradiland: „Pilgerfahrten nach Medjugorje sind grundsätzlich
verboten!“ Richtig. Offizielle Pilgerfahrten sind verboten. Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet. Erzbischof
T. Bertone: „Letzlich, soweit es Pilgerreisen betrifft, die von privater Seite organisiert und durchgeführt
werden, weist diese Kongregation darauf hin, dass solche Reisen unter der Bedingung erlaubt sind, dass
sie nicht unter der Vorgabe erfolgen, es handle sich um Reisen zu einer anerkannten Wallfahrtsstätte
und zu Ereignissen, die immer noch der Untersuchung durch die Kirche bedürfen.“ Habe ich das nicht auch
zitiert (s. unten)? Wo ist denn der inhaltliche Unterschied zu dem von mir unten Zitiertem? Stimme aus
dem Tradiland: „D.h., Medjugorje ist keine anerkannte Wallfahrtsstätte, Pilgerreisen sind nur unter der
Bedingung erlaubt, dass seitens der Pilger u. ihrer Organisation keine „Erscheinungen“ zu Grunde gelegt
werden (die, weil noch laufend, noch untersucht werden müssen).“ Was die Glaubenskongregation zu dem
Thema sagt, ist auch für mich Richtschnur. Filip Jovic
@ Filip Jovic: Pilgerfahrten nach Medjugorje sind grundsätzlich verboten! Der nach meiner Auffassung
nunmehr zuständige Bischof Peric hat wiederholt ausgedrückt: „Constat de non supernaturalitate“. Wahrscheinlich
deshalb hat die Glaubenskongregation bei einer Anfragebeantwortung behauptet, es sei nunmehr die bosnisch-herzegowinische
Bischofskonferenz zuständig, welche allerdings untätig blieb. Andererseits hat aber die Glaubenskongregation
(Msgr. Tarcisio Bertone, Sekretär, nunmehr Cardinal und Bischof von Genua) am 26. Mai 1998 folgendes
an Bischof Aubry von Saint Denis de la Reunion geschrieben – korrekte, nicht medjugorianische Übersetzung:
„Letzlich, soweit es Pilgerreisen betrifft, die von privater Seite organisiert und durchgeführt werden,
weist diese Kongregation darauf hin, dass solche Reisen unter der Bedingung erlaubt sind, dass sie nicht
unter der Vorgabe erfolgen, es handle sich um Reisen zu einer anerkannten Wallfahrtsstätte und zu Ereignissen,
die immer noch der Untersuchung durch die Kirche bedürfen.“ D.h., Medjugorje ist keine anerkannte Wallfahrtsstätte,
Pilgerreisen sind nur unter der Bedingung erlaubt, dass seitens der Pilger u. ihrer Organisation keine
„Erscheinungen“ zu Grunde gelegt werden (die, weil noch laufend, noch untersucht werden müssen). Die
typischen Pilgerreisen dorthin ignorieren jedoch diese Vorgaben.
#18 Catholicus 13:09:19 | Donnerstag, 8. September 2005
@Marcel Was der heutige Ortsbischof im Alleingang macht, ist Ungehorsam gegen Rom. So scheint es tatsächlich.
Gerade bei Privatoffenbarungen hat die Kirche immer eine weise Zurückhaltung geübt. So ist man gut beraten,
sich auf die von der Kirche anerkannten Erscheinungen zu beschränken und alles übrige sein zu lassen.
#17 Marcel 12:09:43 | Donnerstag, 8. September 2005
Das falsche Tandem Medjugorje-Amsterdam Der marianische P. Hönisch (KPE), Ex-Medjugorjaner, warnt vor
Medjugorje. Hier im Herbst 2001 img189.imageshack.us/my.php?image=hoenisch… Medjugorje und die ebenfalls
falsche Amsterdam-„Erscheinung“ hängen eng zusammen. Das Betonen auch die Vorkämpfer von Amsterdam,
die stark in die Medjugorje-Propaganda verwickelt sind. Die von Dr. Berger herausgegebene Zeitschrift
„Theologisches“ publizierte im Mai 2005 diesen Artikel: „Amsterdam – die Erscheinungen der Frau aller
Völker an Ida Peerdeman“ www.stichtingvaak.nl/…en/Theologisches.pdf (PDF). Sowohl Ortsbischof/-konferenz
als auch Rom fällten darüber vor 50 Jahren ein ablehnendes einstimmiges entgültiges Urteil: – „…
Die Aufstellung des Bildes und das öffentliche Beten des Gebets in allen Kirchen ist verboten und die
Geistlichen haben Abstand zu nehmen von jeglicher Verehrung.“ (Mgr. Huibers, 29.5.1954). – „… Die öffentliche
Verehrung des Bildnisses ist nicht erlaubt.“ (Bischofskommission, 7.5.1956) – „… Schriften und Broschüren
über diese Sache erhalten keine kirchliche Approbation.“ (Hl. Offizium, 6.4.1957) – „… die Glaubenskongregation
{…} fordert Priester und Laien auf, alle Formen von Propaganda für die angeblichen Erscheinungen und
Botschaften der ‘Frau aller Völker’ einzustellen.“ (Glaubenskongregation, 25.5.1974) Was der heutige
Ortsbischof im Alleingang macht, ist Ungehorsam gegen Rom – nichts Neues in der Konzilskirche.
@Filip Jovic Wenn dein Verstand eingeschaltet wäre, wären deine Formulierungen nicht so abfällig ausgefallen.
Na, doch so ein Medjugorjesympathisant, der sich auf die Füsse getreten fühlt. Bei dir sieht das wohl
ganz anders aus, wenn Du schreibst: „Von mir aus kann dieser ganze Botschafts- und Gospaspuk in die Hölle
fahren, aus der er auch kommt. Wohl bekomms.“ Wo kommt denn in so einer Äußerung noch der Verstand vor,
den GOTT auch dir „zum Nachdenken gegeben hat“? Ich hatte dazu eine Privatoffenbarung und befinde mich
weiterhin in bester Gesellschaft … Wo ich in überaus nachsichtiger Weise nur den Botschafts- und Gospaspuk
in die Hölle fahren lasse, – ist Bischof Zanic noch ein wenig gestrenger … aber lies selbst. Am 25.
Juni 1987 traf Bischof Zanic in der St. Jacobus Gemeinde von Medjugorje ein, um Firmungen vorzunehmen.
Gleichzeitg nutze er die Gelegenheit, um die Gemeinde am 6. Jahrestag der „Erscheinungen“ über seine
persönlichen Ansichten nicht im Unklaren zu lassen. „ Jene, die der GOTTESMUTTER Worte in den Mund legen“,
sagte er mit Bestimmtheit, „ verdienen den tiefsten Platz in der HÖLLE.Was das „wunderbare Zeichen“ betrifft,
dass Marinko Ivankovic angekündigt hat, und das sich nicht später als bis zum 15. August 1986 zeigen
sollte, endlich ist es eingetroffen“, verkündete der Bischof. „Es ist DEIN SCHWEIGEN“ verkündete er
der eingeschüchterten Menge. „ Du bist nicht hier.“
#15 Filip Jovic 11:36:45 | Donnerstag, 8. September 2005
@hcr und Verstand hcr: „Wenn du ihn (den von Gott gegebenen Verstand) abschaltest beleidigst du GOTT,
der ihn dir zum Nachdenken gegeben hat.“ … „… träum schön weiter vor dich hin auf deiner rosaroten
Wolke der Botschaftsinflation aus Medjugorje. „ Wenn dein Verstand eingeschaltet wäre, wären deine Formulierungen
nicht so abfällig ausgefallen. Ich befinde mich weder im Lager der „Medjugorijaner“ (war auch nie in
diesem Wallfahrtsort), noch im Lager der „Gegner“ von Medjugorje. Meine Haltung bezüglich Medjugorje
ist neutral und richtet sich exakt nach dem, was die zuständigen Ortsbsichöfe und der Hl. Stuhl erklärt
haben und erklären. Bei dir sieht das wohl ganz anders aus, wenn Du schreibst: „Von mir aus kann dieser
ganze Botschafts- und Gospaspuk in die Hölle fahren, aus der er auch kommt. Wohl bekomms.“ Wo kommt denn
in so einer Äußerung noch der Verstand vor, den GOTT auch dir „zum Nachdenken gegeben hat“? ‘n schönen
Tag noch. Filip Jovic
Nochmals zu Andrija @ Andrija – Zitat: Der Bischof Peric soll mal lieber eigene Versäumnissse der offizielen
Kirche in der Vergangenheit analysieren und sich fragen warum Bosnien ortodox oder muslimisch statt katholisch
ist. Wir jedenfalls benötigen keine Dolchstoß-Nest-Beschmutzer die sich gekränkt fühlen, da die Mönche
nun den Acker bearbeiten. Dass Bosnien-Herzegowina heute mehrheitlich nicht mehr katholisch ist, ist insbesondere
den Osmanen (die die Bogumilen zum Islam zwangsbekehrt haben und die Serben Richtung Westen gedrückt
haben), den Kommunisten und den Bürgerkriegsparteien der Jahre 1992-1995 zu verdanken. Um Versäumnisse
der Kirche geht es da überhaupt nicht, da die Hl. Kirche und das Habsburgerreich durch mehr als 200 Jahre
den Kampf gegen die Türken fast im Alleingang geführt haben. Unterstützung kam von Polen und von ein
paar katholischen Fürsten in Deutschland. Die Protestanten haben im Rücken eine zweite Front errichtet –
mit Unterstützung Frankreichs. Insb. die Okkupation Lothringens und des Elsaß unter Ludwig XIV. (darunter
auch maßgebliche vorder-österreichische Territorien), der Augsburger Religions“friede“, der 30jährige
Krieg. Zum Dank dafür, dass Österreich noch 1737 einen – verlustreichen – Krieg gegen die Türken geführt
hat, hat sich Preußen unter Friedrich „dem Großen“ 1740 ff. noch Schlesien geholt.
@Toby Mir fehlen einfach die BEWEISE dafür, dass es nur Halluzinationen sein sollen … – unterschätze
niemals die „Botschaftsgeilheit“ des Pilgervolkes ! Wenn du das geschickt verpackst und noch einen Geistlichen
findest der dir privat eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellt, spricht sich das herum wie ein Lauffeuer.
Dann lass es noch ein paar Kindelein sein, die die Botschaften schwätzen und der Wiedererkennungswert (
Fatima, LaSalette, Lourdes usw… ) steigert sich im leichtgläubigen Volk noch einmal. Lass das ganze
in romantischer Umgebung stattfinden und es wird laufen. Und mal ganz ehrlich, wer in einem Pilgerbus
hat nicht schon einmal die Stimme der „Gospa“ vernommen oder wurde nicht einer Eingebung gewürdigt. Man
wäre ja geradezu ein wenig begnadeter Aussenseiter ) in diesem exclusiven Club !
#12 Konrad 11:06:00 | Donnerstag, 8. September 2005
BEWEISE fehlen mir, dass es sich in M. bei dieser Häufigkeit und inhaltlichen Banalität um echte, aufrichtige
Erscheinungen der Gottesmutter handelt. Oder hast Du, Toby, da etwas in der Hand? Halluzinationen haben
ja nicht die Millionen Pilger, die beten und beichten, sondern vielleicht die durchaus geschäftstüchtigen
Seherinnen und Seher, von denen kein einziger bisher sich für den Ordens- oder Priesterstand entscheiden
konnte.
Halluzinationen es muss nicht Betrug sein, es kann auch Naivität, Täuschung oder Halluzination sein.
Wahrscheinlich Letzteres. @ Konrad Aha … Halluzinationen … seit 24 Jahren … Millionen Gläubige,
die dort hingefahren sind … glaubst Du wirklich, dass diese Menschen alle so dumm sind? Mir fehlen einfach
die BEWEISE dafür, dass es nur Halluzinationen sein sollen …
@Filip Jovic Wenn die „dortige“ Gospa („Gospa“ ist nichts anderes als der kroatische Begriff für die
ehrwürdige Jungfrau und Gottesmutter Maria) von Athanasius als „häretisch“ bezeichnet wird, dann greift
er nicht nur dem Urteil der Kirche vor, sondern beleidigt auch Maria und alle, die sie verehren. Wenn
du deinen von Gott gegebenen Verstand einschaltest beleidigst du niemanden. Wenn du ihn abschaltest beleidigst
du GOTT, der ihn dir zum Nachdenken gegeben hat. Allein 1982 „verpennt“ die angebliche Seherin zwei Erscheinungstermine
und lässt die „Gospa“ unverrichteter Dinge wieder abziehen. Wer da wohl wen beleidigt ? usw… träum
schön weiter vor dich hin auf deiner rosaroten Wolke der Botschaftsinflation aus Medjugorje. Von mir
aus kann dieser ganze Botschafts- und Gospaspuk in die Hölle fahren, aus der er auch kommt. Wohl bekomms.
#9 Filip Jovic 10:28:39 | Donnerstag, 8. September 2005
zu Stimme aus dem Tradiland und Athanasius Stimme aus dem Tradiland: „… die Jugosl. Bischofskonferenz,
die 1991 „non constat de supernaturalitate“ (nichts Übernatürliches) festgestellt hat …“ „nichts Übernatürliches“
heißt nicht „nicht übernatürlich“. Es wurde von den kroatischen Bischöfen am 10.04.1991 lediglich
festgestellt, daß man es (noch) nicht weiß / behaupten kann. Eine (Nicht)Übernatürlichkeit konnte
nicht nachgewiesen werden: „… Aufgrund der bisherigen Untersuchungen kann man noch nicht bestätigen,
daß es sich hier um übernatürliche Erscheinungen, Offenbarungen handelt.“ Dies hat auch Erzbischof
Bertone, als Sekretär der Glaubenskongregation des Hl. Stuhls 1998 betätigt. Bertone hat in diesem Zusammenhang
auch festgetellt, daß Bischof Peric’ Auffassung, daß es sich in Medjugorje nicht um übernatürliche
Erscheinungen handelt, Peric’ persönliche Überzeugung ist. Erzb. Bertone hat am 26. Mai 1998 ebenso
erklärt: „Um schließlich auf die Pilgerfahrten nach Medjugorje zu sprechen zu kommen, die privater Natur
sind, bleibt das Kongregat bei seiner Meinung, dass sie erlaubt sind, solange sie nicht als eine Anerkennung
der gegenwärtigen Ereignisse betrachtet werden, die die Kirche noch prüfen muss.“ Wenn die „dortige“
Gospa („Gospa“ ist nichts anderes als der kroatische Begriff für die ehrwürdige Jungfrau und Gottesmutter
Maria) von Athanasius als „häretisch“ bezeichnet wird, dann greift er nicht nur dem Urteil der Kirche
vor, sondern beleidigt auch Maria und alle, die sie verehren. Filip Jovic
@ Andrija Zitat: Was die Anerkennung betrifft, so liegt dem ein historischer Streit zwischen dem Bischof
und den Franziskanern zugrunde, der nichts mit den eigentl. Erscheinungen zu tun hat. Falsch, denn was
hat die Jugoslawische Bischofskonferenz, die 1991 „non constat de supernaturalitate“ (nichts Übernatürliches)
festgestellt hat, mit irgendwelchen Streitigkeiten des Ortsbischofs von Mostar zu tun? Dass es überhaupt
noch Katholiken auf dem Balkan gibt ist nur den Franziskanern und derer selbstlosen Aufopferung zu verdanken.
Falsch: Es die Gnade Gottes. Die Franziskaner verdanken ihre quasi-Monopolstellung vor Ort nur der Willkür
der Osmanen, die andere Priester als Franziskaner nicht hereinließen bzw. nicht arbeiten ließen. Die
Katholiken vor Ort stehen zu 100% hinter den Franziskanern. Ein Fehler, denn sie werden so deren Untergang
teilen. Besagt außerdem nichts: Medjugorje ist die „cash cow“ der Herzegowina. Allfällige Zweifel werden
nicht ausgesprochen. Ich habe einmal in der Nähe von Medjugorje einen Priester getroffen, der ganz zornig
war, wie er nur erfahren hat, dass wir in Medjugorje wohnen (und eben einen Ausflug gemacht haben). Dieser
sagte „alles falsch!“ Dieser war eindeutig auch Katholik.
#7 Justus 09:12:12 | Donnerstag, 8. September 2005
Katechismus „Im Laufe der Jahrhunderte gab es sogenannte ‘Privatoffenbarungen’, von denen einige durch
die kirchliche Autorität anerkannt wurden. Sie gehören jedoch nicht zum Glaubensgut der Kirche“ (Katechismus
der katholischen Kirche, Nr. 67). Kein Katholik ist verpflichtet, irgendwelche Privatoffenbarungen für
wahr zu halten – auch nicht moralisch, wie manche Erscheinungsjünger glauben machen wollen. Meinesteils
bin ich froh, auch „anerkannte“ Marienerscheinungen wie in Lourdes und Fatima guten Gewissens ignorieren
zu können. „Selig bist Du, Jungfrau Maria, und allen Lobes überaus würdig. Denn aus Dir ging hervor
die Sonne der Gerechtigkeit“ (Messformular von Mariä Geburt, Ruf vor dem Evangelium). DESHALb ist Maria
selig zu preisen, und nicht, weil sie in Lourdes, Fatima oder Medugorje (angeblich) erschienen ist!
#6 Athanasius 08:51:15 | Donnerstag, 8. September 2005
@Andrija Sie sind wohl allzusehr indoktriniert. Ich bin Traditionalistischer Röm.-Katholik, aber nicht
gegen ALLE Erscheinungen nach 1968. Nicht gegen ALLE Wunder. Aber während der Verwirrung und Apostasie
in der Kirche will der Satan noch mehr davon profitieren in dem er die letzten treuen Reste statt zur
überlieferten hl. Messe zu allerhand Erscheinungsstätten führt, wo er dann ab und zu Häresien (etwa
Allerlösung, Indifferentismus usw) verbreitet. Und würdest Du als Medjugorjaner der häretischen dortigen
„Gospa“ das gleiche behaupten von Papst Pius XII., als würde er mit „lutherischer Arroganz“ nur die Erscheinungen
von „vor 1917“ annehmen? Vor 1962 wurden ja auch die meisten „Erscheinungen“ verboten oder nur ein wenig
toleriert (etwa Amsterdam). Möglich authentische Phänomene sind mir schon bekannt, sind aber nicht die
heutigen „modernen“ Pilgerstätten wie Amsterdam und Medjugorje, sondern sehr unbekannt.
#5 Gotthard 02:23:34 | Donnerstag, 8. September 2005
Jahrzehnte Ist noch niemandem der Freunde von Medugorje der Gedanke gekommen, warum ausgerechnet – gegen
alle Traditionen der Marienerscheinungen – in Medugorje eine jahrzehntelange fast tägliche Erscheinungspraxis
wahr sein sollte? Für ist noch interessanter, dass Erscheinungen mit den „Sehern“ auch auswandern …
ein vollständig neue Tradition von Erscheinungen …
#4 Criticus 01:17:39 | Donnerstag, 8. September 2005
Keine Polemik, sondern gewichtige Umstände Es geht in diesem Artikel nicht um plumpe Polemik, sondern
um die Frage, weshalb die allerseligste Gottesmutter tagtäglich erscheint und Botschaften banalsten Inhalts
kundtut. Ein wichtiger Grundsatz in der Bewertung solcher Offenbarungen ist der, daß Gott Wunder nicht
ohne Not vermehrt. Wenn aber die Gottesmutter einer Seherin aufträgt, sie solle ihrer Großmutter gehorsam
sein, so kann ich keine großartige Bedeutung für die Christenheit feststellen.
Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. Bei dem Thema
Medugorje muß ich leider immer wieder eine gewisse lutherische Arroganz bei unseren trad. Mitbrüdern
feststellen. Als ob die Kirche keine Früchte mehr nach 1968 tragen dürfe. Was die Anerkennung betrifft,
so liegt dem ein historischer Streit zwischen dem Bischof und den Franziskanern zugrunde, der nichts mit
den eigentl. Erscheinungen zu tun hat. Dass es überhaupt noch Katholiken auf dem Balkan gibt ist nur
den Franziskanern und derer selbstlosen Aufopferung zu verdanken. Die Katholiken vor Ort stehen zu 100%
hinter den Franziskanern. Der Bischof Peric soll mal lieber eigene Versäumnissse der offizielen Kirche
in der Vergangenheit analysieren und sich fragen warum Bosnien ortodox oder muslimisch statt katholisch
ist. Wir jedenfalls benötigen keine Dolchstoß-Nest-Beschmutzer die sich gekränkt fühlen, da die Mönche
nun den Acker bearbeiten.
Lieber Toby es muss nicht Betrug sein, es kann auch Naivität, Täuschung oder Halluzination sein. Wahrscheinlich
Letzteres. Aber viele haben in Medjugorje beten, beichten und anbeten gelernt. Gott schreibt gerade auch
auf krummen (Balkan-)Zeilen. Aber wir sind nicht Gott – weder die „Seher“, noch die Franziskaner, noch
der Bischof von Mostar. Nur der Papst kann bei einem global verbreiteten Phänomen wie es M. seit langem
ist, feststellen, ob es sich um übernatürliche Erscheinungen handelt (constat de supernaturalitate),
ob das nicht feststeht (non constat) oder ob es im Gegenteil gar keinen übernatürlichen Ursprung gibt
(constat de non supernaturalitate). Bis es zu einer solchen Entscheidung kommt sind wir gut beraten, uns
an Lourdes, Fatima oder Banneux als anerkannte Marienerscheinungen zu halten (Amsterdam ist durch das
Vorpreschen eines Diözesanbischofs ein Sonderfall).
Reine Polemik Mit Verlaub, das ist reine polemik, unwissenschaftlich, unseriös. Egal, wie man nun zu
Medjugorje stehen mag. So etwas dient kaum der Wahrheitsfindung. Wenn Medjugorje nicht übernatürlich
ist, was ist es dann? Betrug? Dann sollte Seine Exzellenz bitte auch BEWEISEN, dass es sich um Betrug
handelt und die Täter überführen. Aber mit reiner Polemik kommt man nicht weiter …