Vier Bischöfe aus der Volksrepublik China werden an der nächsten Bischofssynode teilnehmen. Mindestens zwei von ihnen sind kirchenrechtlich Schismatiker.
(kreuz.net, Rom) Unter den vier eingeladenen Bischöfen befinden sich zwei Vertreter der sogenannten „Patriotischen
Vereinigung“. Das berichtete die römische Nachrichtenagentur ‘Asianews’.
Die Bischofssynode wird im
Oktober in Rom stattfinden.
Die „Patriotische Vereinigung“ wurde 1957 vom kommunistischen Regime eingerichtet,
um die in den Untergrund gedrängte katholische Kirche zu konkurrenzieren. Sie wird streng von der Partei
überwacht.
Die ‘Patriotische Vereinigung’ lehnt die oberste Autorität des Papstes über die Kirche
ab und lebt deswegen nicht in Einheit mit ihm und der universalen Kirche.
Dazu erklärt Kanon 751 des
Kirchenrechtes: „Schisma ist die Verweigerung der Unterwerfung unter den römischen Papst.“
Der Vatikan
hat die ‘Patriotische Vereinigung’ nie anerkannt.
Die beiden schismatischen Bischöfe, die an der Synode
teilnehmen, sind Mons. Aloysius Dschin Luxian, der Bischof von Schanghai, und der Erzbischof von Xian,
Mons. Antonius Li Duan. Xian befindet sich in Nordchina und ist die Hauptstadt der Provinz Schaanxi.
Beim dritten Bischof handelt es sich um Mons. Josephus Wei Dschingyi. Mons. Wei ist der legitime katholische
Bischof von Qiqihar. Die Stadt befindet sich in Nordostchina.
Der vierte Bischof ist Mons. Lukas Li Dschingfeng.
Er ist Bischof von Fengxiang (Schaanxi). Mons. Li wurde in den letzten Wochen von der chinesischen Regierung
anerkannt. Die Stadt Fengxiang befindet sich 1000 km südwestlich von Peking.
In China lebt die katholische
Kirche im Untergrund und wird schwer verfolgt. Sie gilt – weil sie sich der kommunistischen Kontrolle
entzieht – als illegale Organisation.
Es ist das erste Mal, daß ein Papst Mitglieder der romtreuen Untergrundkirche
zu einer Bischofssynode nach Rom einlädt.
Im Jahre 1998 hatte Papst Johannes Paul II. zwei patriotische
Bischöfe zur damaligen Bischofssynode über Asien nach Rom gebeten.
Es scheint, daß der Vatikan mit
der gleichzeitigen Einladung von Untergrund- und Staatsbischöfen ausdrücken will, daß er die Kirche
in China als Einheit betrachtet.
In den letzten Jahren sollen nach Angaben von ‘Asianews’ wenigstens
85% der patriotischen Bischöfe privat gebeten haben, mit dem Papst und der Kirche versöhnt zu werden.
Jetzt stellt sich die Frage, ob die kommunistische Regierung den eingeladenen Bischöfen erlauben wird,
nach Rom zu reisen.
Während der Bischofssynode im Jahre 1998 waren die zwei Sitze der beiden patriotischen
Bischöfe leer geblieben.
Noch im September 1994 erklärte Papst Johannes Paul II., daß die große Mehrheit
der chinesischen Katholiken den Pfad des Leidens und des Schweigens eingeschlagen habe, um die Treue zu
Kirche und Papst in ihrer Fülle zu leben:
„Mit tiefer Sympathie und Dankbarkeit für ihr großzügiges
und heroisches Beispiel wenden wir unsere Herzen zu diesen unseren Brüdern und Schwestern, die deswegen
große Bedrängnis erleiden.“
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61 Lesermeinungen
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#61 athanasius1957 12:35:02 | Montag, 19. September 2005
Wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht das selbe! zwei sehr interessante Artikel über die
Frage schismatisch und nicht schismatisch in Bezug auf CPA Maryknoll schreibt auf der u.a. Webside wörtlich
„The Chinese Seminary Teachers and Formators Project is an initiative begun by the Maryknoll Society in
1991 with Vatican approval to assist in the education and spiritual formation of clergy, religious and
laity from the China church through graduate studies in U.S. Catholic seminaries and universities.“ society.maryknoll.org/index.php?module=MKArtic…
Ähnliches finden Sie auf der Homepage der Dominikaner von HH P. Dominik Germeshausen OP (1998) …ww.dominikaner-mission.de/…a/kircheninchina.php
Wo sind derartige Verbindungen mit den Untergrundseminarien bekannt? Euer Athanasius1957
Sitzungprotokolle als Quelle… @ Catholicus – Zitat: Siehe die Rezension von Florian Kolfhaus in „Theologisches“,
wo angemerkt wird, dass sich die Dissertation auf die Sitzungsprotokolle der Theologischen Kommission
und die Akten des Konzils stützt, d.h. sachlich sehr wohl begründet ist. Natürlich sind solche Protokolle
als Quelle ernst zu nehmen. Allerdings stehen die wesentlichsten Dinge für die Geschichtssschreibung
dort nicht drinnen: Wer wann warum von außern interveniert hat. Welcher katholische „Konzils“theologe
oder -vater wird zugegeben, dass er einen protestantischen Text ins V2 eingeschleust hat? Dies noch dazu
in einem hochoffiziellen – korrekturgelesenen – Protokoll? In Anlehnung an den Spruch „ich glaube an keine
Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe“, könnte man mit gleicher Berechtigung sagen: „Ich glaube
an kein Protokoll, welches ich nicht selbst verfaßt habe“…
#59 Catholicus 14:55:51 | Dienstag, 13. September 2005
@Stimme aus dem Tradiland Auch wenn Sie die kurze Zusammenfassung der Ergebnisse von Frau A. v. Teuffenbach
in der „Tagespost“ nicht überzeugt: es ist offenbar doch mehr dahinter, als es scheint. Siehe die Rezension
von Florian Kolfhaus in „Theologisches“ www.theologisches.net/kolfhaus.htm, wo angemerkt wird, dass sich
die Dissertation auf die Sitzungsprotokolle der Theologischen Kommission und die Akten des Konzils stützt,
d.h. sachlich sehr wohl begründet ist.
@ Konrad und eine V2-papalistische Streitschrift Von Unwissenschaftlichkeit in Bezug auf die Ausführungen
Marcels kann keine Rede sein. Zunächst einmal steht es Aussage gegen Aussage: P. Gaudron verfügt über
eine Brief des mir namentlich nicht bekannten protestantischen Theologen aus dem Jahre 2000, in dem dieser
behauptet, dass er den „subsistit-Änderung an Peritus Joseph Ratzinger herangetragen habe. Sodann geht
die Autorin Alexandra von Teuffenbach einfach von der Prämisse aus, dass V2 ein Konzil gewesen sei (gemeint
im Kontext eindeutig: ein ökumenisches, mindestens diesem gleichzuhaltendes), um aufbauend auf dieser
Prämisse zu behaupten: „Theologenmeinungen gehen in der Kirchengeschichte häufig irre, ein Konzil nie“,
letzteres bezogen auf V2. Also ganz einfach: „Subsistit in“ muß richtig, sein, weil es in einem V2-Text,
nämlich Lumen Gentium, steht. Soweit, so unwissenschaftlich. Nett ist auch, dass Frau v. Teuffenbach
P. Sebastian Trompp positive Absichten attestiert. Dessen Interpretationsvorstellungen werden allerdings
von der herrschenden Lehre, noch mehr im tatsächlichen Tun (also in den Früchten) vom Papst abwärts,
darunter auch den von den Bischöfen nicht beanstandeten Theologenmeinungen, nicht gestützt. Als V2-papalistische
Streitschrift ist Frau v. Teuffenbachs Arbeit gut, mit Wissenschaft haben ihre Annahmen, Mutmaßungen
und falschen Schlußfolgerungen nichts zu tun!
Unvoreingenommen Konrad schrieb: und man sieht, dass Marcel genau die Interpretation der Kirchenrelativierer
übernommen hat. Die papalistische Relativierungsphase habe ich hinter mir. „Man sieht“ doch nichts anhand
Ihres Textchens in der papalistischen Tagespost. Lesen Sie mal den sehr erfahrenen Kirchenhistoriker Georg
May, der zeigt Ihnen das Gegenteil auf. Man kann wirklich Wirken des Hl. Geistes in den Konzilstexten
entdecken So wie das von diesem „Geist“ verursachte „neue Pfingsten“ in der Kirche? Dieses „Pfingsten“
unter JP2, der alles unter die Ökumene stellte – gemäß dem V.II – und sagte, daß die Einheit aller
Christen indes nur ein Schritt auf eine noch größere Einheit hin sei: „Die Einheit der Christen ist
offen für eine immer noch weitere Einheit, nämlich die der ganzen Menschheit.“ Lange hat JP2 gedacht,
sein Pontifikat sei ein neuer Advent. Sie denken das noch heute. Die Wirklichkeit dämmerte JP2 am Ende:
„Die Zeit, in der wir leben, vermittelt {…} den Anschein des Verlorenseins. Viele Männer und Frauen
scheinen desorientiert“. So hat sich z.B. über Europa eine „Art praktischer Agnostizismus und religiöse
Gleichgültigkeit“ ausgebreitet, so sehr, daß „die europäische Kultur den Eindruck einer ‘schweigenden
Apostasie’ {erweckt}“. (Zitiert nach: „Vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie“.) Niemals wirkt der Hl.
Geist „ambivalent“ oder trägt zum Chaos bei – beides ganz eindeutige Folgen des V.II – „wenn man nur
unvoreingenommen ist“.
@Marcel Die Ansicht und die unwissenschaftliche Vermutung von P. Gaudron ist total überholt. Warum folgen
Sie nicht dem Link von Catholicus mit der Kurzfassung einer Dissertation zu diesem Thema?
Warum etwas Bewährtes abschaffen? Folgen des „Substistit“ Der sehr verläßliche Dogmatiker P. Matthias
Gaudron – er lehrt Dogmatik im Priesterseminar in Zaitzkofen – verfaßte 2001 eine Abhandlung über „Dominus
Jesus“: „{…} Wie wir übrigens vor kurzem erfahren haben, wurde die Formulierung „subsistit in“ von
einem protestantischen Pastor vorgeschlagen. Wir besitzen einen Brief dieses Pastors, in dem er bestätigt,
daß er auf dem II. Vatikanischen Konzil als Beobachter eingeladen war und daß er diese Formulierung
schriftlich dem damaligen theologischen Berater von Kardinal Frings, Joseph Ratzinger, überreichte, der
sie dem Kardinal weitergab. Daß das Konzil sich die entscheidende Formulierung, mit der das Selbstverständnis
der katholischen Kirche ausgedrückt werden sollte, von einem Protestanten diktieren ließ, ist wirklich
allerhand. {…}“ Dies würde sich decken mit der Information, daß das „Substistit“ auf Anregung des
protestantischen Theologen und Konzilsbeobachters Wilhelm Schmidt an Kardinal Frings (durch seinen Theologen
Ratzinger) übergeben worden ist. Unabhängig davon, wer konkret diese Bezeichnung vorschlug, ist klar,
wer die Nutznießer davon sind: die Protestanten und die protestantisierten „Katholiken“, die den Ökumenismus
seit dem V.II vorantreiben. Ebenfalls steht fest, daß der vorkonzilare Papst Pius XII. die Lehre der
Kirche verteidigte durch das Festhalten an dem die 2000-jährige Kirchenverständnis bestens zum Ausdruck
bringenden Bezeichnung: Die Kirche Christi ist die katholische Kirche!
Über die evangelische Interpretation des „subsistit in“ Hier noch eine ev. Äusserung zum „subsistit-Problem“:
Ökumenische Theologie. Die Suche nach der Einheit der christlichen Kirchen; verfaßt von Hans Joachim
Stein www.ekir.de/…n/aktuell/Neuner.doc (eine doc-Datei, ich beziehe mich dort auf Seite 8 unter V.
„Die röm.-kath. Kirche“): Mit dem II. Vatikanum geschah die entsch. Öffnung Roms für die Ökumene.
Zwar wurde das Konzil entgegen manch hochgesteckten Erwartungen im Vorfeld kein Unionskonzil, doch durften
nicht-römische Kirchen amtliche Beobachter entsenden, die faktisch den Rang priv. Berater hatten. Eine
wesentliche ökum. Weichenstellung war die Gründung des Sekretariats zur Förderung der Einheit der Christen;
das bedeutendste ökumenische Ereignis die Aufhebung der gegenseitigen Exkommunikation zwischen Ost und
West. Die Konfessionen wurden zu Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften aufgewertet, die römische Kirche
relativierte sich in Lumen gentium selbst, indem sie nicht mehr behauptete, daß die Kirche Jesu Christi
mit der katholischen Kirche identisch sei (est), sondern daß sie in der katholischen Kirche verwirklicht
sei (subsistit in). Es wird nicht ausdrücklich ausgeschlossen, daß es auch andere Subsistenzen geben
kann. (Hervorhebung von mir) In der Sache stimmt dieser Aufsatz evangelischer Theologen mit den Äusserungen
Cardinal Kaspers überein. „Die katholische Kirche relativierte sich selbst“, d.h., stellte sich selbst
in Frage.
Danke, Catholicus, für den Link und man sieht, dass Marcel genau die Interpretation der Kirchenrelativierer
übernommen hat. Man kann wirklich Wirken des Hl. Geistes in den Konzilstexten entdecken, wenn man nur
unvoreingenommen ist (hier auf kreuz.net haben viele ein nahezu unheilbares Anti-V2 Ressentiment, aber
vielleicht können wir doch „aufklärend“ wirken). Deshalb sollte das Buch „das verschwiegene Konzil“
Aufmerksamkeit finden (unterwww.stjosef.at www.kreuz.net/ zu finden)
Zum „subsistit“ nicht der damalige Peritus J. Ratzinger, sondern Sebastian Tromp selbst hat das „subsistit“,
über das sich erst nachher die Modernisten ein Interpretationsmonopol aneigneten, vorgeschlagen (vgl.
A. v. Teuffenbachs wichtige Arbeit dazu)!
Die tragischen Folgen der V.II-Ambivalenzen vor Ort… So müßte man bei allen wirklichen oder scheinbaren
Mehrdeutigkeiten der Aussage oder des Verhaltens zunächst versuchen, alles in Einklang mit der Lehre
der Kirche auszulegen. Viele Probleme lassen sich auf diese Weise bereinigen.“ Die Ambivalenz ist doch
eines der Hauptprobleme. Die modernistischen Kräfte, die maßgeblich das Durchsetzen der V.II-Dokumente
mit ambivalenten „Definitionen“ (Widerspruch) betrieben, um die Rechtgläubigen zu täuschen, nutzen seither
das Auslegungspotential der Zweideutigkeiten für ihre Revolutionen vor Ort. Vor lauter Theorie können
wir nicht die Praxis vergessen: diese spricht eine traurige Sprache. Wir war draußen an der Nachkonzilsfront,
in den Ortskirchen, haben den Kampf der gottfeindlichen modernistischen Kräfte erlebt, hautnah; um ein
Haar hätten sie mich „erlegt“. Vermutlich leben Sie, Hochwürden, in einer Glaubensoase und kennen vielleicht
nicht die geistlichen Schützengräben in den vielen sturmreif geschossenen Ortskirchen, wo die Modernisten
wüten, die Tabernakel verbannen, die Gläubigen von der wahren Kirche entfremden? Schon wegen uns Laien,
die den Modernisten schutzlos ausgeliefert sind, muß Rom wieder eine kräftige Stimme und Hand erlangen.
Doch dies geht nur, wenn die V.II-Dokumente im gleißenden Licht der Tradition bereinigt werden. Dieses
ist menschlich gesehen unrealistisch, solange noch jene Personen hohe Posten in der Kurie bekleiden, die
ausgerechnet modernistische Theologen beim V.II waren. Doch die Uhr tickt.
#49 Catholicus 15:26:09 | Montag, 12. September 2005
@Stimme aus dem Tradiland Bischofsweihen gegen den erklärten Willen des Papstes sind nun einmal per se
mit der Exkommunikation verbunden und stellen von sich aus einen schismatischen Akt dar. Wer hat also
die betroffenen Bischöfe auf die Anklagebank gesetzt, wenn nicht sie selber – durch ihren Akt? Hier wäre
Umkehr nötig!
Fortsetzung zu Cardinal Kaspers Interpretation von „subsistit in“ Damit wurde es möglich zugleich zu
sagen, daß sich außerhalb des sichtbaren Gefüges der katholischen Kirche nicht nur einzelne Christen
finden sondern Elemente der Kirche Jesu Christi selbst. Diese Elemente sind keine traurige Überreste
sondern lebendige geistliche Wirklichkeiten, welche dynamisch zur Fülle und zur Einheit drängen. Dazu
gehören besonders : die Verkündigung des Wortes Gottes und die Taufe, die beide kirchenbegründend sind…
Außerhalb der katholischen Kirche findet sich darum – wie die Enzyklika „Ut unum sint“ sagt – kein ekklesiales
Vakuum. Es findet sich dort zwar nicht „die“ Kirche, wohl aber Kirchenwirklichkeit. Es finden sich außerhalb
der katholischen Kirche Glaube Hoffnung und Liebe, Zeichen und Zeugnisse der Heiligkeit bis hin zum Martyrium;
in den orthodoxen Kirchen findet sich auch die Eucharistie und das Bischofsamt in apostolischer Sukzession.
So kann das Konzil sagen, daß der Heilige Geist in diesen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften gegenwärtig
wirksam ist und sich ihrer als Mittel des Heils bedient Sind diese Äusserungen haarscharf an der Häresie
oder schon mitten drinnen? @ Catholicus: „In dubio pro reo“: Die nachsynodalen Päpste haben ihrerseits
die Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X. auf die Anklagebank gesetzt. Bis heute wird behauptet,
dass sie – die vorne weg die Tradition zu verteidigen und bewahren suchen – exkommuniziert seien, gar
sich im Schisma befänden.
#47 Catholicus 14:38:51 | Montag, 12. September 2005
In dubio pro reo Da in den Diskussionbeiträgen auf kreuz.net regelmäßig das sog. nachkonziliare Lehramt
der Päpste bzw. auch deren persönliches Verhalten auf dem Prüfstand steht und die Päpste in ihren
Aussagen und ihrem Verhalten regelrecht auf die Anklagebank verwiesen werden, gilt es hier, ein wichtiges
Rechtsprinzip festzuhalten: „In dubio pro reo“, d.h. im Zweifel für den, dem etwas vorgeworfen wird.
So müßte man bei allen wirklichen oder scheinbaren Mehrdeutigkeiten der Aussage oder des Verhaltens
zunächst versuchen, alles in Einklang mit der Lehre der Kirche auszulegen. Viele Probleme lassen sich
auf diese Weise bereinigen. Was dann immer noch an Unklarheiten und subjektiv empfundenen Ärgernissen
bleibt, ist vor allem dem Gebet anzuempfehlen; der laute Protest dagegen setzt nur allzu leicht diejenigen
selber ins Unrecht, die in Ermangelung echter kirchlicher Gesinnung und eines minimalen Wohlwollens auf
Seiten bestimmter Personen nichts Gutes sehen wollen und als selbst berufene Ankläger des kirchlichen
Lehramts bzw. der kirchlichen Autorität auftreten.
Qui bono? Die Konzilsformulierung: „Die einzige Kirche Christi ist verwirklicht in der katholischen Kirche“
(subsistit in) ist ein Paradebeispiel für die Ambivalenz des V.II. Euer Wort sei Ja und Nein. Was ist
der Grund, die von Christus geforderte klare und einfache Rede zu meiden und die Dinge zu verkomplizieren?
Wem nützt dies? Der Durchsetzung der Irrlehre des Ökumenismus! Prof. May hat das in seinem Buch „Die
Ökumenismusfalle“ anhand des „Subsistit“ des V.II gut dokumentiert. (Siehe „The Ecumenism Trap“ auf The
Angelus www.sspx.ca/…us_Magazine_2005.htm in 02+04/2005.) Die überlieferte Lehre lautete: Die Kirche
Christi ist die katholische Kirche. („Est“) Die Formulierung „Subsistit“ wurde auf dem V.II eingeführt,
um die anderen Religionen aufzuwerten. Die modernistische, relativistische Theologie, die die anderen
Religionen als Heilswege sieht, gehört zu diesem Ansatz des V.II. Kardinal Ratzinger hat in „Dominus
Jesus“ versucht, dem „Subsistit“ eine konservative Auslegung zu geben, die historisch unhaltbar ist. Warum
verteidigt er es? Weil es sein „Baby“ ist! Das „Subsistit“ wurde im modernistischen Sinne eingefügt:
er selbst hat als Konzilsberater diesen Formulierungsvorschlag eingereicht, und zwar auf Anregung des
protestantischen Theologen und Konzilsbeobachters Wilhelm Schmidt! Kürzer: mit dem traditionellen „Est“
wäre kein Ökumenismus zu machen gewesen, sondern „nur“ Konversion. Deswegen mußte diese klare Formel
eliminiert werden.
Subsistit in – ein uralter Streit Catholicus: 10. September 2005, 11.20 Uhr 1. Tatsache ist, dass die
Hl. Kirche vor V2 den Ausdruck „subsistit in“ nie in dieser Weise verwendet hat; 2. Ebenso ist Tatsache,
dass der Ausdruck vom Reformationstheologen Melanchton genau in gegenteiligem Sinne, als von den „Halbkonservativen“
(Papalisten) behauptet, verwendet wurde; 3. Bedeuten im Zweifel verschiedene Ausdrücke verschiedenes,
vor allem, wenn sie davor nie gleichgesetzt wurden; d.h. „subsistit in“ bedeutet etwas anderes als „est“.
4. Kann man den zweideutigen Ausdruck an die Tradition zurückbinden; Tatsache ist aber, dass dies nie
geschieht, weder in Wort (z.B. „Ut unum sint“) noch Tat („Augsburger Rechtfertigungserklärung“, Ökumenismus).
Interessant ist, was S. Em. Cardinal Kasper in einem Festvortrag vom November 2001 vor der Evangelischen
und der katholischen Akademie zu Berlin www.eaberlin.de/7398.htm darüber sprach: Das ökumenische Anliegen
schlug sich zunächst in der Kirchenkonstitution „Lumen gentium“ nieder. Gegenüber der Enzyklika Pius
XII. „Mystici corporis“ (1943) wurde eine wichtige Änderung vollzogen. Es hieß jetzt nicht mehr: Die
katholische Kirche ist die Kirche Jesu Christi, sondern vorsichtiger: Die Kirche Jesu Christi subsistiert
(subsistit) in der katholischen Kirche, d.h. sie ist in ihr konkret verwirklicht und konkret anwesend.
#44 MilesChristi 12:30:06 | Samstag, 10. September 2005
Vesper An sich nicht verwerflich, wenn unter Katholiken praktiziert. Aber die Geste des Papstes hat den
Häretiker aufgewertet und Verwirrung gesät.Seit wann küßt der Nachfolger Petri den Ring eines Häretikers
?? Was hat Papst Leo XIII zu den anglikanischen „Weihen“ gesagt ? Daß sie ungültig und nichtig sind.
Somit ist der anglikanische „Erzbischof“ von Canterbury ein Laie, der sich wie ein Kleriker kostümiert.
#43 Gotthard 12:18:11 | Samstag, 10. September 2005
Vesper Ist es, wenn der verstorbene Papst Johannes Paul II den Ring des kostümierten Laien der sich Erzbischof
von Canterbury nennt, küßt oder ihn gar zum gemeinsamen Beten der Vesper einlädt ? Respekt vor Menschen
ist Dir wohl nicht in die Wiege gelegt worden, was? Was ist Verwerfliches am gemeinsamen Gebet der Vesper?
Sollte täglich praktiziert werden!!!!!1
#42 MilesChristi 12:06:06 | Samstag, 10. September 2005
@ Catholicus Sie schreiben: „Der recht verstandene Ökumenismus, wie ihn die Kirche verwirklichen möchte,
kann und wird auf kein einziges Dogma des katholischen Glaubens verzichten. „ Was ist aber der recht verstandene
Ökumenismus ? Beinhaltet dieser eine Diskussion mit dem Ziel, daß Protestanten und Orthodoxen zurück
zur Kirche Christi kommen, die sie verlassen haben ? In diesem Sinne wäre Ökumenismus zu begrüßen.
Aber ist „recht verstandener Ökumenismus“ wenn der Oberökumaniker Kardinal Gasper dies kategorisch ablehnt ?
Ist es, wenn der verstorbene Papst Johannes Paul II den Ring des kostümierten Laien der sich Erzbischof
von Canterbury nennt, küßt oder ihn gar zum gemeinsamen Beten der Vesper einlädt ? Oder wenn dieser
Papst die Hlg. Kommunion REGELMÄSSIG an den Protestanten SChutz reichte ? Es wurden seit der Erfindung
des Ökumenismus jede Menge an katholische Wahrheit aufgegeben – zwar nicht offiziell, aber in der Praxis !
Warum ist es so, daß viele katholische Kirchen sich kaum von protestantischen unterscheiden ? Warum ist
es so, daß sehr viele Katholiken denken, daß es kaum Unterschiede zwischen ihrer Kirche und den protestantischen
Vereinen mehr besteht ?! Nennen Sie mir bitte EIN BEISPIEL vom „recht verstandenen Ökumenismus“. Leider
hat Papst Johannes Paul II mit seinem persönlichen Beispiel dazu beigetragen, Verwirrung bei den Gläubigen
zu säen. Nennen Sie mir bitten EINEN SATZ von ihm, indem er die Protestanten einlädt, zurück zur Kirche
zu kommen !
#41 Catholicus 11:28:10 | Samstag, 10. September 2005
@Marcel Die Kirche Christi ist nicht in der katholischen Kirche neben anderen verwirklicht, wie das V.II-„subsistit
est“ es behinhaltet. Schon wieder ein Auslegungsfehler, der dem 2. Vatikanischen Konzil ein Behauptung
unterstellt, die nie gemacht wurde. In „Dominus Iesus www.vatican.va/…ominus-iesus_ge.html“ (Nr. 16)
können Sie nachlesen, wie das „subsistit“ korrekt zu verstehen ist: „Mit dem Ausdruck ‘subsistit in’
wollte das Zweite Vatikanische Konzil zwei Lehrsätze miteinander in Einklang bringen: auf der einen Seite,
dass die Kirche Christi trotz der Spaltungen der Christen voll nur in der katholischen Kirche weiterbesteht,
und auf der anderen Seite, ‘dass außerhalb ihres sichtbaren Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung
und der Wahrheit zu finden sind’, nämlich in den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die nicht in
voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen. Bezüglich dieser Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften
ist festzuhalten, dass ‘deren Wirksamkeit sich von der der katholischen Kirche anvertrauten Fülle der
Gnade und Wahrheit herleitet’.“ Es ist also keine Relativierung der einzigen Kirche Christi mit dem Ausdruck
„subsistit“ durch das Konzil beabsichtigt oder erfolgt!
Ökumene mit dem allem und jedem {Ökumene… Getrennte, die zur} Kirche Christi gehören, welche in der
katholischen Kirche verwirklicht ist. Hochwürden, nein. Die Kirche Christi IST die katholische Kirche.
Die Kirche Christi ist nicht in der katholischen Kirche neben anderen verwirklicht, wie das V.II-„subsistit
est“ es behinhaltet. Diese Erkenntnis war es, die mich eine Doppel-Rückkehr-Ökumene in meiner Familie
vom schierigen Anfang bis zum glücklichen Ende erleben ließ. Diese Einheit ist auch nach den Aussagen
der Päpste seit Pius XII. nur in der Wahrheit möglich. Auch? _Nur_ nach Aussage der vorkonziliaren Päpste.
In „Die Ökumenismus-Falle“ führt Prof. May aus, wie die Bischöfe seit dem V.II die Ökumene auf Kosten
der Wahrheit verwirklichen. Dies ist „unschaffbar“, deswegen befinden wir uns in einer der größten Kirchenkrise
der Geschichte. Der recht verstandene Ökumenismus, wie ihn die Kirche verwirklichen möchte, kann und
wird auf kein einziges Dogma des katholischen Glaubens verzichten. Ein rein vorkonziliarer Satz. Seit
dem V.II schleifen die Bischöfe ein Dogma nach dem anderen. (Verwässern ist in der Praxis gleichbedeutend
mit Schleifen.) Dass der Papst jene Bischöfe zu einer Synode einlädt, die sich auf dem Weg zur vollen
Einheit befinden, kann man nur befürworten! Zeigen Sie bitte _eine_ Aussage der schismatischen „Kirche“
Chinas, daß dort irgendjemand die Einheit mit Rom sucht, unter Absagung von der kommunistischen Irrlehre.
#39 Catholicus 10:14:24 | Samstag, 10. September 2005
@Marcel In der Ökumene geht es um die Wiederherstellung der vollen Einheit mit den getrennten Brüdern
und Schwestern, welche zwar an Christus glauben, jedoch nicht zur wahren Kirche Christi gehören, welche
in der katholischen Kirche verwirklicht ist. Diese Einheit ist auch nach den Aussagen der Päpste seit
Pius XII. nur in der Wahrheit möglich. Der recht verstandene Ökumenismus, wie ihn die Kirche verwirklichen
möchte, kann und wird auf kein einziges Dogma des katholischen Glaubens verzichten. Dass der Papst jene
Bischöfe zu einer Synode einlädt, die sich auf dem Weg zur vollen Einheit befinden, kann man nur befürworten!
Oder sollte man den verlorenen Sohn abweisen, wenn er zum Vater kommen will? – Der Bruder des verlorenen
Sohnes grollte, weil er sich schlechter behandelt fühlte, als der zurückgekehrte. So ähnlich scheinen
mir manche, die sich überhaupt nicht freuen können über jene, die eine Bereitschaft zur Rückkehr nach
Rom bekunden!
Rückkehr-Ökumene Catholicus schrieb: Annäherung ehemaliger oder noch bestehender Schismatiker an die
Katholische Kirche mit dem Papst {…} Insofern freue ich mich, dass Papst Benedikt die Bischöfe eingeladen
hat, von denen er voraussetzt, dass sie alle die päpstliche Autorität anerkennen wollen! Auch Papst
Pius XII. würde sich freuen. Hochwürden, das ist eine unlogische und daher unhaltbare Behauptung. Erstens
anerkennen die schismatischen chinesischen Bischöfe nicht die päpstliche Autorität. Ohne rosarote Brille
sieht man das sofort. Zweitens war es Pius XII., der die von Rom abgespaltenen chinesischen Bischöfe
exkommunizierte. Er würde sie daher nicht zu einer katholischen Synode einladen oder sich darüber freuen!
Es geht nicht um die anbiedernde Annäherung der Kirche an Schismatiker, Heiden, Götzendiener, usw.,
sondern um deren Einsicht und Rückkehr in die Kirche. Pius XII. war der letzte Papst, der das noch klar
aussprach. Jeder Ökumene erteilte er eine Absage, weil ihm mit seinen Vorgängern bewußt war, daß die
einzige Ökumene die „Rückkehr-Ökumene“ ist. Pius XII. sagte über die Ungläubigen, Häretiker und
Schismatiker, die vom Schoß der Kirche getrennt sind, daß wenn sie „… ihr Auge auf die Kirche richten
und ihre gottgegebene Einheit betrachten, dann werden sie sich wahrlich genötigt sehen, eine solche Gemeinschaft
der Liebe zu bewundern und unter der Anregung und Hilfe der Gnade sich angezogen fühlen, an dieser Einheit
und Liebe teilzuhaben.“ (Myst. Corp. 755)
#36 Gotthard 22:21:18 | Freitag, 9. September 2005
Modernist „Modernisten erkennt man immer daran, dass sie der Kirche vorwerfen, die Kirche hätte in der
Zeit zwischen 1933 und 1945 zu Unrecht geschwiegen und heute werfen sie ihr vor, sich zu Unrecht einzumischen.
Folglich hätte sie, die Kirche, heute die Klappe zu halten bzw. sie kann mit jedem Drecksstaat kooperieren.“
ist ja absolut nett …habe ich aber nichts mit am Hut … Du vielleicht …oder wer auch immer dieses
unzitierte Zitat gesagt hat und wen bzw was er/sie gemeint hat.
Gaaaanz langsam für Gotthard Bevor du hier deine Argumenta ad hominem gleich in der Titelzeile zum besten
gibts, nochmal gaaaanz langsam für dich zum Mitdenken, zu was du dich argumentativ äußern sollst, wenn
du möchtest oder nicht, wenn nicht. „Modernisten erkennt man immer daran, dass sie der Kirche vorwerfen,
die Kirche hätte in der Zeit zwischen 1933 und 1945 zu Unrecht geschwiegen und heute werfen sie ihr vor,
sich zu Unrecht einzumischen. Folglich hätte sie, die Kirche, heute die Klappe zu halten bzw. sie kann
mit jedem Drecksstaat kooperieren.“ Alles andere, was du bis jetzt geschrieben hast, war nicht mein Thema:
Es juckt mich nicht, wie du „Modernist“ definierst. Es juckt mich nicht, wenn du mich persönlich beleidigst.
Es juckt mich nicht, was du von Pius XII. hälst. Es juckt mich nicht, wer für dich nicht alle Tassen
im Schrank hat. Obiger Satz stammt nicht aus FSSPX Quellen. Dieses Totschlag-Argument kann ich gleich
wegnehmen. Gut Nacht!
#34 Athanasius 22:12:02 | Freitag, 9. September 2005
@der-Gotthard 1. Du hast gegen Pius XII. und die deutschen Bischöfe agiert. Von Galen und 800.000 Juden
allein von Pius XII. gerettet werden vergessen. Zugleich auch Titus Brandsma O.Carm., der für die Proteste
der Niederländischen Bischöfe (damals als ultra- ultra-antimodernistisch bekannt…im Gegensatz zu den
deutschen die unter Hitler die Chance sahen [Herren]Volksprache in die hl. Messe einzuführen) 2. Pius
XII. kannt den vom Regime kontrollierten Klerus nur all zu gut. Die NPA mag später den Namen bekommen
haben, das Prinzip der Regimeskontrolle war älter! 3. Die Bischöfe von damals waren alle exkommuniziert
und die heutigen auch in sofern sie dem Bekenntnis der damaligen Bischöfe anhängen. (Tun die meisten,
und fast alle billigen Abtreibung – seitens der Religionskommission.) 4. Im Vergleich zu den heutigen
„Katholiken“ wie Kirche von Unten und Wir Sind Kirche oder Catholics for a Free Choice sind natürlich
Chinas Staatskirchkatholiken Heilige. Ich kann nicht über ihre interne Opinion sprechen, aber sie sind
wohl dann Häretiker wenn sie innerlich die Häresien und Sünden der Regimeskleriker zustimmen.
#33 Gotthard 21:57:35 | Freitag, 9. September 2005
Romulus versteht leider nur, was er will 1. Klar bin ich ein Modernist, weil ich im heute lebe… genauso
war Paulus ein Modernist, weil er im Heute mit der Botschaft Jesu Christi lebte. 2. Lesen ist nicht Dein
Hobby, das merke ich. Schlimmer wäre allerdings, du könntest nicht aufnehmen, was geschrieben wird,
denn … 3. habe ich nichts gegen Papst Pius XII. und die deutschen Bischöfe während der Nazi-terror-herrschaft
geschrieben … 4. sondern diese Zeit mit ihren kirchlichen Möglichkeiten herangezogen, um die chinesische
Kirche von heute verstehen zu können. Wer nämlich 5. von den heutigen chinesichen Bischöfen, die der
NPA angehören, als Nachweis ihrer Katholizität einen öffentlichen Aufstand gegen die furchtbare chinesische
Abtreibungspraxis fordert, hat nicht alle Tassen im Schrank … oder lebt in einer Sonderwelt, die ich
nicht ernst nehmen kann.
Haha, erwischt )) Haben also gleich die zwei richtigen aufgejault, obwohl ich eure Namen gar nicht genannt
habe. Über die Stöckchen, die ihr hinhaltet, springe ich nicht drüber. Da müßt ihr schon etwas eher
aufstehen. Also, was ist jetzt? Argumente, Freunde, will ich hören zu meiner Aussage von unten!
@Romulus und woran erkennt man Fanatiker? An ihrer Sprache! Jetzt deckst du auch noch die katholischen
Nazis, die meist Modernisten waren und beleidigst die „natura pura“ der Chinesen, die ihren Staat sicher
besser im Griff haben – auch moralisch – als wir aufgeklärten, versauten und im Wohlstand verkommenen
Europäer (womit Konrad auch einmal als Fanatiker geredet hat!).
Modernisten wie zwei eifrige Schreiber hier erkennt man immer daran, dass sie der Kirche vorwerfen, die
Kirche hätte in der Zeit zwischen 1933 und 1945 zu Unrecht geschwiegen und heute werfen sie ihr vor,
sich zu Unrecht einzumischen. Folglich hätte sie, die Kirche, heute die Klappe zu halten bzw. sie kann
mit jedem Drecksstaat kooperieren. China ist ein DRECKSSTAAT, kapiert das endlich mal!
#28 Gotthard 21:10:26 | Freitag, 9. September 2005
oh Athanasius 1. ob Pius XII. die NPA in China schon kannte, weiß ich nicht. Sie wurde in seinem Todesjahr
gegründet. 2. Die NPA gab es noch nicht, als dieser Papst die zitierte Enzyklika schrieb… 3. Es wurde
freundlicher Weise die Cardinal Kung Stiftung in den USA genannt. Sie kann hier besucht werden: …ardinalkungfoundation.org/Guidelines/index.htm
4. Dort ist in vatikanischen Dokumenten (aus 1988) zu lesen, dass die Bischofsweihen der NPA nicht ungültig
seien…(In accordance with the Doctrine of the Church and the canonical discipline, such ordinations
are to be considered graviously illicit; those who receive the ordination and those who confer it, incur
in the excommunication „latae sententiae“, reserved to the Holy See. (cfr. Decree of the Holy Office of
April 9, 1951 and Canon 1382 in the codex of Canon Law) Judging from the information at our disposal,
it seems that in these ordinations no such elements are present as to make them per se invalid. Naturally
in such situations no definitive judgment is possible until each case is carefully and duly examined under
all aspects.) With regard to the sacraments administered by priests ordained by Bishops not recognized
by the Roman Pontiff, the presumption is in favor of the validity of their ordination and therefore also
of the sacraments they administer. Ja, Priesteramtkandidaten dürfen in die NPA-Seminare eintreten, wenn
kein anderes Seminar zur Verfügung steht. etc
#27 Athanasius 20:58:09 | Freitag, 9. September 2005
@MilesChristi Ich versteh’ es auch nicht, dass unser Gotthard – offensichtlich heimgesucht von den Notfallskonsekrationen
der FSSPX – immer wieder Vergleiche ziehen will die negativ für die FSSPX, und positiv für egal welchen
anderen (Kirchenfeinden) ausfallen (Kommunisten, Nazis, Liberalen, Juden, Hindus, Häretiker). Jeder der
Pius XII. Ad Sinarum Gentes liest, liest der Bannspruch gegen jeden Katholiken der sich der NPA Chinas
anschliesst. Von dem schlechten Wollen und die Indoktrinierung von Gotthard im religiösen sowie im historischen
Bereichen zeugen seine Aussagen zu Pius XII. Pius XII. hat nicht geschwiegen. 1939 versuchte er einen
international Komplott gegen den Nazismus zu organisieren, und der informierte jüdische Historiker Pinchas
E. Lapide bewies in „Rome and the Jews“ (1967) das die Katholische Kirche – mehr spezifisch Pius XII. –
mehr für die Juden getan hat als egal welche andere Organisation. (Um noch zu schweigen von den Ergebnissen
neuer Studien durch jüdische Untersucher, oft keine Freunde der Kirche, die die Rettungsrolle der Katholiken
gestehen müssen.) Aber bei Liberalen, Ökumenisten, Kommunisten und Hetzer (zB Hochhuth), gilt bei Gotthard
noch: „Deutschland Deutschland über alles“ und „Wer sich mit Pius X. verbündet, den Tod durch Deutschlands
Modernismus findet.“
#26 MilesChristi 20:38:04 | Freitag, 9. September 2005
Irre Versuche Warum versuchen einige offensichtlich Geisteskranken, die FSSPX in JEDER Diskussion einzubringen
bzw. sie bei JEDER Gelegenheit in den SChmutz zu ziehen ? Das bleibt mir ein Rätsel ! Es sind die gleichen
Leute, die dem Märchen vom „schweigenden“ Pius XII huldigen, obwohl es schon längst als kommunistische
(!) Propaganda entlarvt wurde. Ich bin gespannt, ob das Buch „The Myth of Hitler’s Pope“ je ins Deutsche
übersetzt wird. Rom hat wiederholt klargestellt, daß Katholiken nichts mit der Patriotischen Vereinigung
zu tun haben sollten. Alles bei der erwähnten Cardinal Kung Foundation, die ja von Chinesen betrieben
wird und nicht von der kommunistischen Regierung gesteuert ist.
#25 Gotthard 20:26:37 | Freitag, 9. September 2005
@MilesChristi die „Patriotische Vereinigung“ und ihre Mitglieds-Katholiken sind direkt NIE exkommuniziert
worden! Wenn heute etwa 80% der Bischöfe der offiziellen Kirche den Kontakt mit Rom suchen und wohl auch
gefunden haben …wunderbar. Damit können sie wegen unerlaubter Bischofsweihe nicht mehr exkomuniziert
sein. Öffentliche Stellungnahmen eines chinesischen Bischofs gegen die staatliche Ein-Kind-Politk und
die weitestvertrete Abtreibung zu fordern – mag Dein Gewissen beruhigen … ist allerdings absoluter Unfug-
und das weißt Du selbst. Der von Dir so hoch geschätzte Pius XII. hat auch nicht täglich gegen das
schlimmste Verbrechen im 2ß. Jahrhundert – die Judenvernichtung – protestiert. Die deutschen Bischöfe
haben ebensowenig gegen die Judenvernichtung öffentlichen Gegendruck aufgebaut… 1957 – das Jahr der
Gründung der Patriotischen Vereinigung, die Zeit der Kulturrevolutin und heute sind nicht in einen Topf
zu werfen. Ginge es allerdings nach dir, gäbe es keinerlei Bewegung auf diesem so schwierigen Feld, das
nicht die Kirche bereitet hat, sondern ein diktatorischer Staat. Das Pius-Schisma ist allerdings ein innerkirchliches
Schisma, ohne jeglichen staatlichen Einfluss.
#22 MilesChristi 20:04:28 | Freitag, 9. September 2005
@ Benedikt Ich habe die Geschichte auch gelesen – aber die kommunistische Regierung hat dementiert, daß
der als Bischof geweiht wurde bzw. von ihrer Seite als Bischof akzeptiert wurde. Es gab zuerst eine Pressemitteilung,und
diese wurde einige Tage später von den Kommunisten dementiert. Sicher sollte die Einheit wieder hergestellt
werden. Aber auf Kosten der Wahrheit ? Gut, das ist doch der Weg Roms nach dem II Vatikanum, indem man
bereit ist, Wahrheiten aufzugeben bzw. sie aufzulockern, um bei den Protestanten oder Orthodoxen nicht
anzuecken. Warum nicht klar sagen: ihr Bischöfe müßt euch von der Patriotischen Vereinigung öffentlich
lossagen ! Schaut mal das Beispiel der Beziehungen mit der Orthodoxie: Papst JP II hat den Schismatikern
Reliquien und Ikonen geschenkt, hat den Ober-Ökumanischer-Guru Kardinal Kasper nach Moskau geschickt
(um jegliche Form von Missionierung zu unterbinden!) … Ergebnisse ? Rom kompromittiert sich wenn sie
die Bischöfe, die Bischöfe geworden sind weil sie der Kommunistischen Partei genehm sind, aufwertet.
Rom ist bereit, die diplomatische Beziehungen mit Taiwan zu beenden, um den Kommunisten zu gefallen !?
Wenn nicht mal Bischöfe bereit zum Äußersten sind, was kann man von den Gläubigen erwarten ?
#21 Benedikt 19:43:21 | Freitag, 9. September 2005
@ MilesChristi Ich habe erst unlängst einen Artikel über Luxian gelesen, erinnere mich aber nicht mehr
an Details. Ich meine aber, dass er schon vor seiner „Ernennung“ zum Bischof von Shanghai geweihter Bischof
war
#20 MilesChristi 19:33:48 | Freitag, 9. September 2005
@ Catholicus Ich behaupte, daß die kommunistische Regierung in China als Ziel hat, alle Religionen unter
Kontrolle zu halten, weil sie ihren Machtanspruch gefährden (könnten). Die „Patriotische Vereinigung“
ist Teil dieses Plans der kommunistischen Regierung. Und ja, ich behaupte, daß die Bischöfe dieses Vereins
ALLE mit dem Regime kompromitiert sind, sonst wären sie NIE zu Bischöfen geweiht worden. Ich bin gespannt,
wann sie anfangen werden, die offizielle Abtreibungspolitik als Übel anzuprangern. WErden sie das tun
?
#19 Catholicus 18:59:02 | Freitag, 9. September 2005
Situation der Verfolgung @Miles Christi Mir ist die Situation der Verfolgung der Kirche in China bewußt,
die bis in die Gegenwart heranreicht. Sollte Rom aber übersehen, dass sich viele der „schwach Gewordenen“
doch nach der vollen Einheit der Kirche sehnen? Soll das alles nur Simulation sein, wenn so und so viele
„patriotische“ Bischöfe, nachdem sie von der Regierung ernannt wurden, auch noch das „Placet“ des Papstes
erhalten wollen, damit sie mit ihm in Einheit stehen? Ich fürchte, wenn man über diese Menschen den
Stab bricht, macht man es sich zu einfach. Das Martyrium in Ehren – aber nicht alle haben die Berufung
dazu. Und so wie es in der Kirchengeschichte Roms die „lapsi“ gab, die in Verfolgungen versagt haben,
dann aber wieder die kirchliche Gemeinschaft gesucht haben und von der Kirche als barmherzige Mutter in
Gnaden und ohne Vorwürfe aufgenommen wurden, so ähnlich scheint es auch jetzt in China zu sein: eine
breite Bewegung der Rückkehr zu Rom hat längst eingesetzt, und diese schließt auch Menschen ein, die
„patriotisch“ waren oder sind! Der Papst hat ganz Recht, wenn er diesen gegenüber eine offene Bereitschaft
der Annahme bekundet.
#17 Gotthard 18:21:31 | Freitag, 9. September 2005
@ Athanasius er heiligmässige Papst Pius XII., der nicht nur die Bischöfe der Chinesischen „katholischen“
Staatskirche exkommunizierte, aber auch die Gläubigen damit bedrohte, wenn sie deren Irrtümern (Abtreibung,
Verhütung, Staatsterror) zustimmen würde. kannst Du mir bitte zur Information einen Link über diese
Exkommunikation geben?
#16 MilesChristi 18:04:15 | Freitag, 9. September 2005
@ Catholicus Was heißt hier „schwierige Situation“ ? Untertreiben Sie nicht, haben Sie Angst, Rom dadurch
zu kritisieren ? Die Kirche wird in China heute noch VERFOLGT, es gibt sehr oft Berichte über Inhaftierungen
und über Tode von Priestern und Gläubigen. Glauben Sie jetzt an die kommunistische Propaganda ? Wenn
Sie Englisch lesen können, dann informieren Sie sich über die wahre Situation der Kirche in China über
die Website der Cardinal Kung Foundation, …rdinalkungfoundation.org. Um als Bischof der Kommunisten-„Kirche“
geweiht zu werden – ähnlich wie damals in der Sowjetunion wo die überwältigende Mehrheit der orthodoxen
Bischöfe KGB-Agenten waren, einschließlich des jetztigen Patriarchen Alexei II – muss man seine Kompromisse
eingehen. Und das haben diese Menschen sicherlich getan.
@MilesChristi na, dann wehr dich halt mit deiner angeblichen „Ahnung“. Mir würde reichen, wenn du nicht
so vermessen über Menschen und Bischöfe in einer unvergleichbaren Situation richten würdest. Die patriotischen
Bischöfe mussten wohl eingeladen werden, um den Untergrundbischöfen auch das Kommen zu ermöglichen.
Dazu braucht man kein China-Experte zu sein, dazu reicht ein bischen Einblick in kirchliche Diplomatie,
von der ich vielleicht mehr verstehe als du.
#14 Catholicus 17:55:08 | Freitag, 9. September 2005
Hintergründe Wenn inzwischen Rom, sprich: der Papst, etwa 80 Prozent der 74 Bischöfe der offiziellen
katholischen Kirche Chinas, die ohne seine Zustimmung eingesetzt wurden, als geweihte Oberhirten in der
Apostel-Nachfolge anerkannt hat, so ist dem sicher eine Bekundung ihrer prinzipiellen Einheit mit dem
Heiligen Vater, auch unter schwierigen Bedingungen, vorausgegangen. Das bedeutet in keiner Weise eine
Abwertung des Glaubenszeugnisses jener, die in den vergangenen Jahren Verfolgungen, ja selbst das Martyrium
auf sich nehmen mußten. Auch Rom weiß um die schwierige Situation vieler Bekenner des katholischen Glaubens
auch heute noch in China. Es müssen aber Wege der Zusammenführung und der Einheit unter dem Stellvertreter
Christi gefunden werden, sodass ein Zustand innerer Zerrissenheit schrittweise überwunden wird, der der
Kirche Chinas eher aufgezwungen wurde, als dass sie ihn gesucht hätte.
Romulus und MilesChristi! redet nicht so vermessen daher! Was habt ihr an euren PCs schon Ahnung von Martyrium?!
Was habt ihr Ahnung von der Situation in China unter einer Diktatur ?! Catholicus hat genau den richtigen
Ton getroffen. Diese Bischöfe und die FSSPX-Bischöfe sind zwei völlig verschiedene, überhaupt nicht
vergleichbare Kirchensituationen.
#11 Benedikt 17:45:08 | Freitag, 9. September 2005
@ Romulus: Soso ein Hohn… Der Bischof von Shanghai hat über 20 Jahre für seine Überzeugung hinter
Gittern verbracht, vielleicht berücksichtigst du das auch bei deiner Bewertung.
#10 MilesChristi 17:39:52 | Freitag, 9. September 2005
Mißtrauen Es geht nicht um unfundiertes Mißtrauen, sondern um eine klare Tatsache. Das Zeichen ist klar:
versöhnt euch mit den Kommunisten, mit ihrem Staatsterror, mit ihrer Abtreibungspolitik. Warum wurde
Mindszenty verraten ? Warum wurde der Kommunismus beim letzten Konzil nicht namentlich verurteilt ?
#9 Catholicus 17:28:36 | Freitag, 9. September 2005
Misstrauen gegenüber Rom Manche wollen offenbar um keinen Preis glauben, dass der Papst mit dieser Einladung
an chinesische Bischöfe etwas Gutes für die Kirche tun will und beabsichtigt! So raubt man dem Amt,
das die Einheit der Kirche stiftet und versinnbildet, seinen eigentlichen Sinn. Beten wir für den Heiligen
Vater und die Kirche Chinas!
#8 MilesChristi 17:23:51 | Freitag, 9. September 2005
@Catholicus Kommen Sie bitte, das ist doch reinste Propaganda der Kommunistenfreunde ! Jeder, der sich
zum schismatischen Bischof der „Patriotischen Vereinigung“ weihen ließ, ist bis zum Hals mit dem Regime
kompromitiert, wenn nicht Mitarbeiter in einem der Sicherheitsorgane sprich Geheimpolizei ! Nicht umsonst
durften sie Bischöfe werden. Das ist für mich noch ein Beweis daß das jetzige Rom mit zwei Zungen redet:
zum einen werden traditionsverbundene Bischöfe als Schismatiker gebrandmarkt, die NICHTS außer der katholischen
Lehre predigen; gleichzeitig werden Bischöfe aus einer kommunistisch gelenkten Vereinigung, die HINTER
DER ABTREIBUNGSPOLITIK der Kommunisten steht, zur Synode eingeladen, ihre Priester werden u.a. mit meinem
Kirchensteuergeld finanziert etc etc, und gleichzeitig werden die echten Katholiken Chinas (die Untergrundkirche)
vergessen ?? Wie damals mit Mindszenty ?
#7 Catholicus 17:07:31 | Freitag, 9. September 2005
Glaubenseinheit mit dem Bischof von Rom Wofür haben diese Märtyrer ihr Blut vergossen? Wohl für die
Unversehrtheit des Glaubens und die Einheit mit Rom. Wenn diese Einheit nun auch von schismatischen Bischöfen
verstärkt gesucht wird und Rom diesem Bemühen entgegen kommt, dann erledigt sich das Schisma gleichsam
von innen her und wird schrittweise überwunden. Auch so kann das Blut der Märtyrer Frucht bringen!
#4 Catholicus 15:27:18 | Freitag, 9. September 2005
Annäherung begrüßenswert Wenn es eine Dynamik der Annäherung ehemaliger oder noch bestehender Schismatiker
an die Katholische Kirche mit dem Papst gibt, so kann man das nur begrüßen. Ein unseliges Erbe muss
ja nicht für immer weitergeführt werden. Insofern freue ich mich, dass Papst Benedikt die Bischöfe
eingeladen hat, von denen er voraussetzt, dass sie alle die päpstliche Autorität anerkennen wollen!
Auch Papst Pius XII. würde sich freuen.
#3 Athanasius 14:58:29 | Freitag, 9. September 2005
@Gotthard Wie immer weisst Du alles besser als der heiligmässige Papst Pius XII., der nicht nur die Bischöfe
der Chinesischen „katholischen“ Staatskirche exkommunizierte, aber auch die Gläubigen damit bedrohte,
wenn sie deren Irrtümern (Abtreibung, Verhütung, Staatsterror) zustimmen würde. Zwar läufen die Grenzen
sehr wechselnd, doch kann kein Katholik sich aktiv zur Staatsreligionspolitik Chinas bekennen wenn er
katholisch bleiben will. Das Du der Fall Lefebvres mit dem chinesischen Schisma beweist ihren bösen Willen
und ist unhistorisch. Übrigens exkommunizierte Pius XII. nicht nur wegen der Weihen, sondern wegen der
Staatsinfiltrierung. Welch ein Bruch mit dem Pontifikat Pius XII. ist diese offizielle Einladung durch
Benedikt XVI! Übrigens ist es für Chinas treue Katholiken extra schwierig. Die tridentinische hl. Messe
gilt bei der Untergrundkirche als ungehorsam und die kommunistische Autorität ersetzte die alte Liturgie
mit dem Novus Ordo nach Folgenanschauung. Es gibt nur eine Handvoll nicht-CPA, nicht-modernistische treue
Kleriker in China!
#2 MilesChristi 14:48:16 | Freitag, 9. September 2005
Chinesen Die Patriotische Vereinigung ist nicht nur schismatisch, sondern auch häretisch. Die Einladung
von deren Bischöfen zeigt, wie ernst das heutige Vatikan die eigenen Aussagen nimmt. Die Einladung ist
darüberhinaus eine Affront an all diejenigen chinesischen Katholiken, die sich standhaft geweigert haben,
in die „Vereinigung“ einzutreten. Für qualifizierte und fundierte Information über die Situation der
Kirche in China sei hier auf die englischsprachige Website der „Cardinal Kung Foundation“ hingewiesen.
Nein, Cardinal Kung hatte mit der FSSPX (leider) nichts zu tun. Die Vorgänge erinnern mich zu sehr an
den Verrat an Mindszenty seitens Paul VI., oder an den Verrat an die Unierten seitens Johannes Paul II.
Freiheit? Dazu erklärt Kanon 751 des Kirchenrechtes: „Schisma ist die Verweigerung der Unterwerfung unter
den römischen Papst.“ Verweigerung ist ein Akt des Wollens … vielleicht ist es diesen Bischöfen unmöglich
gemacht worden, sich zu unterwerfen …bzw in Gemeinschaft mit dem Papst zu wirken? Im Blick auf die Pius-Bischöfe
gilt die Beschreibung des CIC 751…deren Weihe war ein freiwilliger und bewußter Akt der Nicht-Unterwerfung