Gomorrhismus
Bischöfe in Sorge – Laien in Aktion?
In Sorgen wiegen sich die Bischöfe Belgiens wegen eines Gesetzes, das Homo-Paaren die Adoption von Kindern erlauben soll. Einen Schritt weiter gehen die Laien: Sie werden morgen für den Schutz der Familie auf die Straße gehen.
(kreuz.net, Brüssel) Die belgische Familienorganisation „Comité Actie Gezin/Action Famille“ ruft zu einem Protestmarsch gegen die Politik der Regierung des Landes auf.

Anlaß ist ein Gesetzesantrag im belgischen Parlament, der Kinder zur Adoption an homosexuell Konkubinierende ausliefern soll.

Obwohl es in Belgien seit zwei Jahren möglich ist, ein Homo-Konkubinat standesamtlich registrieren zu lassen, verbietet das gegenwärtige Gesetz die Adoption von Kindern durch sexuell Verdrehte.

Das neue Gesetz untergräbt nach einer Erklärung der Organisatoren des Marsches nicht nur das Herz der Familie, sondern mißachtet auch das Recht des Kindes auf eine Mutter und einen Vater.

Die Organisatoren weisen zudem auf die seelische Last hin, die einem Kind auferlegt wird, das bei gleichgeschlechtlichen Unzüchtigen aufwachsen muß.

Auch die belgischen Bischöfe unterstützen den Marsch für die Familie.

In einer Presseaussendung vom vergangenen Freitag weisen sie darauf hin, daß sie bereits Ende Mai „ihre tiefe Sorge“ über den Gesetzesentwurf zum Ausdruck gebracht hätten.

Es sei von entscheidender Bedeutung, „die Verschiedenheit der Geschlechter als fundamentalen Bezugspunkt für Ehe und Familie aufrechtzuerhalten“.

Alle Demonstranten, die am kommenden Samstag am Marsch für die Familie teilnehmen, laden die Bischöfe dazu ein, mit diesem Schritt eine „friedliche Geste zugunsten der Familie zu setzen, die eine der Säulen unserer Gesellschaft ist“.

Wer am Samstag nicht dabei sein kann, hat die Möglichkeit, eine Online-Petition gegen den Gesetzesantrag zu unterzeichnen.

Während einer Pressekonferenz erklärte der Erzbischof von Mechelen-Brüssel, Godfried Kardinal Danneels, daß er am ‘Marsch für die Familie’ nicht teilnehmen werde. Eine solche Protestaktion gehöre – so der Kardinal – in den Verantwortungsbereich des Laienapostolates.

Der Bischof von Namur, Mons. André Leonard, wird an der Demonstration teilnehmen. Namur befindet sich im Süden Belgiens.
      
16 Lesermeinungen
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#16   cairochon   08:27:27 | Sonntag, 11. September 2005
@Sulpicius
Erklären Sie mir bitte, warum Pädophilie eine Perversion sein soll und Homosexualität nicht.
Das ist eigentlich ganz einfach.
Der Pädophile fühlt sich sexuell zu Kindern hingezogen. Hat das Kind ein bestimmtest Alter überschritten so lässt das Interesse des Pädophilen nach. Der Pädophile liebt folglich nicht „den Menschen“ sondern ausschliesslich „das Kind“. Der Homosexuelle dagegen liebt genauso wie auch der Heterosexuelle „den Menschen“. Aus diesem Grund gilt Pädophilie auch als Paraphilie und Homosexualität nicht!
Cairochon
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#15   virOblationis   22:06:03 | Samstag, 10. September 2005
Pädophilie u.a.m.
Die Pädophilie ist wohl das nächste „Phänomen“, das entkriminalisiert werden soll. Der Grüne D. Cohn-Bendit berichtet doch bereits ganz offen von seinen recht eindeutigen Kontakten zu Kindern während seiner Tätigkeit in einem Kindergarten. – Die Befreiung der Perversionen dient Vertretern der „Frankfurter Schule“ als Mittel zur Veränderung der (christlich geprägten) gesellschaftlichen Verhältnisse.
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#14   Sulpicius   20:22:41 | Samstag, 10. September 2005
@Römisch-katholisch
Schon richtig. Aber trotzdem sind die Pädophilen ja angeblich veranlagt. Veranlagung befreit ja nach der Logik der Homo-Lobby von Schuld. Demnach könnten die Pädophilen u.a. auch nichts dafür. Abgesehen davon, schaden sich Homosexuelle auch, wenn auch „nur“ physisch.
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#13   Römisch-Katholisch   19:21:02 | Samstag, 10. September 2005
@sulpicius
Es ist ja wohl noch ein Unterschied, ob ein Erwachsener ein Kind gegen seinen Willen für seine Bedürfnisse missbraucht oder ob zwei Erwachsene freiwillig, mit ihrem gegenseitigen Einverständnis irgendetwas tun. Das heisst nun aber nicht, dass ich homosexuelle Praktiken als natürlich ansehe, im Gegenteil.
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#12   Sulpicius   17:48:51 | Samstag, 10. September 2005
@Marlene
Erklären Sie mir bitte, warum Pädophilie eine Perversion sein soll und Homosexualität nicht. Angeblich sind die Pädophilen ja auch veranlagt.
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#11   Marlene †   15:58:30 | Samstag, 10. September 2005
@Athanasius
„Dass nicht jede sex Neigung konform der Natur ist und oft gegen die Natur eingeht, beweisen uns die psychischen Krankheiten von Pädophilie, Bestialität, Solo-Sexualität, Gerontophilie, Necrophilie usw.“
Dass Sie Homosexualität nun schon mit Bestialität und Necrophilie vergleichen und als Krankheit bezeichnen ist schon ein starkes Stück und ist ziemlich bezeichnend, für diese Internetseite hier.
Ebenso könnte ich Hardliner wie Euch hier und andere religiöse, katholische Eiferer mit der Taliban vergleichen. Einen großen Unterschied sehe ich da in der Tat nicht mehr.
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#10   methusalix †   00:56:38 | Samstag, 10. September 2005
der Facharzt für Neurologie
und grosse Psychotherapeut Dr. med. Athanasius hat gesprochen!
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#9   Athanasius   20:48:12 | Freitag, 9. September 2005

Ich bin nicht von der Homophobie angefasst, und die Römisch-Katholische Kirche ist es in ihrer sehr ausgeglichenen Ablehnung homosexueller TATEN auch nicht.
Oder würde man sonst alle Normalbürger von etwa vor 1960 vorwerfen heimlich homosexuelle Wünsche zu haben?
Mir laufen immer wieder die Träne beim Lachen von den Wängen, nach der Lektur jener 68er Psychologie oder etwa der Psychologischen Erklärung des Sex-Obsessionskindls Sigmund Freud (der auch in der Kokain-Szene bekannt war)…
So komisch. Ich kenne homosexuelle sehr gut. Es ist eine psychische Krankheit, sei’s auch oft ohne Schuld. Sie sind nicht „ansteckend“ im Normalfall, haben aber grosse Fixierung auf Sex und sexuelle Veranlagung (während mir das nicht auffällt, und sogar egal ist). Dass nicht jede sex Neigung konform der Natur ist und oft gegen die Natur eingeht, beweisen uns die psychischen Krankheiten von Pädophilie, Bestialität, Solo-Sexualität, Gerontophilie, Necrophilie usw.
Aber da wird wahrscheinlich unser jüdische „Cocain Doctor“ Sigmund Freud wohl wieder eine Erklärung geben?
Ich lese lieber das gute Buch des einfachen, normalen Juden Daniel Cohen. Der kennt sich mit Sodom atque Gomorra aus.
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#8   methusalix †   19:47:57 | Freitag, 9. September 2005
Hallo Evelin!
Ich lasse einen ausgewiesenen Fachmann auf dem Gebiet der Psychotherapie für mich antworten:
Zitat: „Der Professor für Klinische Psychologie an der Universität Basel und Psychotherapeut in privater Praxis in Binningen / BL, Schweiz, Prof. Dr. Udo Rauchfleisch, nimmt zu den Versuchen, Homosexualität zu heilen, deutlich Stellung: „Die eigentliche sexuelle Orientierung mit den daran geknüpften Gefühlen, den erotischen und sexuellen Phantasien sowie den sozialen Präferenzen lässt sich nicht verändern. Die vielen Beispiele von gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen, die unter massivem Druck von außen eine Veränderung vorgenommen haben (d.h. angeblich „geheilt“ waren) und über kurz oder lang wieder entsprechend ihrer ursprünglichen sexuellen Orientierung leben, legen ein beredtes Zeugnis für diese prinzipielle Unveränderbarkeit der sexuellen Orientierung ab. Häufig wird die Änderung im Sexualverhalten mit schweren Depressionen, zentralen Selbstwertproblemen und tiefer Verzweiflung erkauft und kann bis zum Suizid der betreffenden Menschen führen, …“
So weit so schlecht Evelin. Sie sehen, mit der falschen Aussage Homosexualität sei heilbar machen Sie Menschen krank und das ist SICHER eine TODSÜNDE!
Eine genaues, unvoreingenommenes Studium dieser
www.zwischenraum.net www.kreuz.net/
Seite ist zum ersten Schritt weg von der Todsünde empfehlenswert.
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#7   Evelin   19:09:00 | Freitag, 9. September 2005
Zur Adoption
@ Methusalix
Erstens: die herkömmlichen Eltern kümmern sich sehr wohl in den meisten Fällen um ihren Nachwuchs.
Zweitens: wenn ein homosexuell empfindender Mensch aus einer heterosexuellen Beziehung Kinder mitbringt, hat er ja schon das Sorgerecht.
Drittens: Bin ich aus bekannten Gründen gegen ein Adoptionsrecht homosexuell empfindender Personen.
Im einem anderen Thread über Homosexualiät habe ich empfohlen, dass sich Homosexuelle mit ihren eigenen Empfindungen ehrlich auseinandersetzen. Darauf habe ich Reaktionen bekommen, auf die ich nicht reagiert habe. Ich pflege – anders als mein Mann – selten im Forum endlos herumzudiskutieren. Ich schreibe mein Posting, und dann verabschiede ich mich wieder vom Bildschirm. Ich habe die Reaktionen jetzt erst gelesen und freue mich über die Ehrlichkeit.
Trotzdem bitte ich, sich mit Literatur von geheilten Homosexuellen auseinanderzusetzen. Gilt auch für heterosexuell veranlagte Menschen, man lernt dabei einiges.
Richard Cohen, Ein anderes Coming Out, Brunnen Verlag,Gießen 2001
und gute Webseiten:
www.wuestenstrom.de
www.narth.com
www.dijg.de
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#6   methusalix †   18:23:24 | Freitag, 9. September 2005
zum Thema Adoption
Ich stelle folgende Überlegung zur Diskussion:
Die meisten Adoptionen werden nicht völlige „Fremdadoptionen“ sein, also Annahmen an Kindes statt (wie der deutsche Gesetztestext lautete) von für beide Partnerinnen/Partnern fremde Kinder, sondern von Kindern die ein Teil der Partnerschaft aus einer Ehe mitbringt. Die Kinder werden also bei einem LEIBLICHEN Elternteil und einem ADOPTIV-Elternteil leben.
Solche Patchwork-Familien funktionieren oft besser als herkömmliche, weil sich die Beteiligten klar sind, dass diese Familie ein kostbares Geschenk ist, das gehegt und gepflegt werden muss, während herkömmliche Eheleute mit Kindern alles als Selbstverständlichkeit betrachten und sich keinerlei Mühe mehr geben. Sicher ein Grund, warum so viele Ehen scheitern.
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#5   Lilith   17:57:32 | Freitag, 9. September 2005
@Beobachterin
Auch ist in einer homosexuellen „Partnerschaft“ kein Platz für ein Kind – die Interessen von Homosexuellen liegen ganz woanders.
Woher kennst du denn die Interessen von Homosexuellen??
Kennst du jedes Paar persönlich?
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#4   Marlene †   17:55:40 | Freitag, 9. September 2005
Meine Güte…
Ihr seid ja echt schon fixiert!!! Was anderes als Homohetze könnt Ihr nicht, oder?
Homophobie ist eine Krankheit, die man durch Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologisch orientierte Therapie in den Griff kriegen kann. Informiert Euch bei Eurer regionalen Ärztekammer nach geeigneten Adressen guter Therapeuten und Therapeutinnen. Euch kann geholfen werden! Oft ensteht Homophobie durch eigene unterdrückte homosexuelle Wünsche, die dann nach außen projeziert werden und ein Eigenleben entwickeln.
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#3   Beobachterin   16:17:42 | Freitag, 9. September 2005
merkwürdig
Schon merkwürdig, daß die politischen Meinungsführer nicht wahrnehmen, daß es sich bei der Forderung nach Adoption von Kindern durch Homoesexuelle um nichts anderes als eine Provokation handelt. Aber man hat bisher auch schon bei den absurdesten Forderungen dieser Klientel mitgemacht, so daß man sich zu Recht fragen muß, wann denn nun wirklich lange genug der Krug zum Brunnen gegangen ist.
Mehr normale Paare wünschen die Adoption eines Kindes als Homosexuelle, von denen es tatsächlich kaum welche gibt, die auch in der Realität ein Kind adoptieren würden. Auch ist in einer homosexuellen „Partnerschaft“ kein Platz für ein Kind – die Interessen von Homosexuellen liegen ganz woanders.
Merkwürdig auch die Vorstellung, daß neben einem Kinderzimmer, nebenan im Schlafzimmer, zwei homosexuelle Männer in den Betten liegen. Was für Bild von Gesellschaft und Familie müßte in solchen Kindern heranwachsen! Die Erlaubnis zur Adoption von Kindern durch Homosexuelle ist eine perverse Idee und wäre eine Versündigung und ein Verbrechen an wehrlosen Kindern. Das sollte man immer wieder laut und deutlich sagen.
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#2   covadonga   16:17:13 | Freitag, 9. September 2005
Ich find’ auch, …
… daß es wichtiger ist, daß Bischöfe auch künftig von der Politik zu Eröffnungen von Autobahnteilstücken eingeladen werden, als daß sie zu ihrem Glauben stehen.
Schließlich muß man ja im Dialog bleiben.
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#1   Evelin   15:53:55 | Freitag, 9. September 2005
Eine Cardinals-Lüge
Während einer Pressekonferenz erklärte der Erzbischof von Mechelen-Brüssel, Godfried Kardinal Danneels, daß er am ‘Marsch für die Familie’ nicht teilnehmen werde. Eine solche Protestaktion gehöre – so der Kardinal – in den Verantwortungsbereich des Laienapostolates.
Der Bischof von Namur, Mgr. André Leonard, wird an der Demonstration teilnehmen. Namur befindet sich im Süden Belgiens.
Feig, inkompetent, Lügenpinkel, Zeitgeistmodernist: Cardinal Danneels…!
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