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Einladung abgelehnt + Das wahre Problem + Käuflicher Hochaltar + Arbeitsbeschaffung auf Sozialistisch + Handkuß – nein danke
Einladung abgelehnt

China. Die von Papst Benedikt XVI. eingeladenen chinesischen Bischöfe werden nicht an der kommenden römischen Bischofssynode teilnehmen. Das erklärte ein Sprecher der ‘Patriotischen Vereinigung’. Diese Gruppe ist eine vom Staat kontrollierte Gegenkirche, die 1957 vom kommunistischen Regime gegründet wurde, um die in den Untergrund gedrängte Katholische Kirche zu unterlaufen. Die Vereinigung darf öffentlich auftreten, lehnt aber die oberste Autorität des Papstes über die Kirche ab. Sowohl die schismatische Vereinigung wie auch die verfolgte Untergrundkirche habe die Einladung des Papstes abgelehnt. Die ‘Patriotische Vereinigung’ begründet ihre Absage – nicht zum ersten Mal – mit der diplomatischen Anerkennung von Taiwan durch den Heiligen Stuhl. Außerdem seien die eingeladenen Bischöfe wegen ihres Alters und ihrer Gesundheit nicht reisefähig.

Das wahre Problem

Belgien. Am letzten Dienstag äußerte sich der Erzbischof von Mechelen-Brüssel, Godfried Kardinal Danneels, bei einer Pressekonferenz unter anderem auch zum Treffen des Papstes mit dem Oberen der Priesterbruderschaft St. Pius X: „Das wahre Problem ist gewiß nicht jenes der Lateinischen Messe, die man im übrigen hier und dort, ein bißchen überall, zelebriert, sondern eher die Annahme des Zweiten Vatikanums, der großen Texte über die religiöse Freiheit, den interreligiösen Dialog und den Ökumenismus. Diese Themen liegen Benedikt XVI. besonders am Herzen. Sie sind sogar wesentliche Arbeitsgebiete seines Pontifikates.“

Käuflicher Hochaltar

Österreich. Verona (37) und Franjo (36) Pooth haben sich am Samstag im Wiener Stephansdom das Ja-Wort gegeben. Bei strahlendem Wetter jubelten Hunderte von Neugierigen vor dem Wiener Wahrzeichen der Braut zu. Unter Glockengeläut traf Verona pünktlich um 15.00 Uhr im weißen Kleid mit ihrem Sohn San Diego in einer Kutsche am Dom ein. Seit Jahren sind Verona und Franjo das erste Paar, das am gewaltigen Hochaltar der gotischen Kirche den kirchlichen Segen empfing. Verona Pooth – besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Verona Feldbusch – ist eine deutsche Schönheitskönigin. Sie erreichte unter anderem mit der Produktion von nächtlichen Fernsehshows Berühmtheit.

Arbeitsbeschaffung auf Sozialistisch

Deutschland. Deutsche Arbeitslose können sich mit Zuschüssen der ‘Bundesagentur für Arbeit’ als Prostituierte selbständig machen. Das geht aus einem Brief des Chefs der ‘Bundesagentur für Arbeit’, Frank-Jürgen Weise, hervor. Darüber berichtet das deutsche Boulevardmagazin ‘Focus’. Weise bestätigt, „daß die Förderung der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit im Bereich der Prostitution mit Existenzgründungszuschuß oder Überbrückungsgeld nicht ausgeschlossen ist“. Voraussetzung sei unter anderem die „Stellungnahme einer fachkundigen Stelle über die Tragfähigkeit des Geschäftskonzepts“. Weise soll in seinem Schreiben auch von „konkreten Einzelfällen“ sprechen. Die ‘Bundesagentur für Arbeit’ ist zu den Zuschüssen gesetzlich verpflichtet, denn das 2002 von der rot-grünen Regierung in Kraft gesetzte Prostitutionsgesetz gibt sogenannten „sexuellen Dienstleistungen“ einen rechtlichen Anstrich.

Handkuß – nein danke

Saudi Arabien. Der neue König von Saudi-Arabien, Abdullah, hat es satt, von seinen Untertanen die Hand geküßt zu bekommen. Wie die Zeitung „Arab News“ kürzlich berichtete, sagte der König bei einem Treffen mit Prinzen, Beamten und einfachen Bürgern: „Brüder, da gibt es etwas, was ich Euch sagen möchte. Das Küssen von Händen ist etwas, was unseren Werten und Moralvorstellungen widerspricht und was von freien, ehrlichen Menschen abgelehnt wird.“ Beim Küssen der Hand müsse man sich auch verneigen. Doch verneigen solle sich ein Moslem nur vor Gott: „Ich verkünde hiermit, daß ich das Küssen der Hand absolut ablehne und deshalb jeden bitte, niemandem die Hand zu küssen, außer den eigenen Eltern.“ König Abdullah bestieg den Thron Anfang August. Er folgte seinem verstorbenen Halbbruder König Fahd.
      
4 Lesermeinungen
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#4   Leo   22:06:15 | Montag, 12. September 2005
Das wahre Problem
Das Konzil VKII ruft nicht nur zur Ökumene auf, sondern – und dies wird i.a. verschwiegen – nennt auch deren unverrückbare Grenzen:
Die „ökumenische Betätigung muss ganz und echt katholisch sein, das heisst in Treue zur Wahrheit, die wir von den Aposteln und den Vätern empfangen haben, und in Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben, den die katholische Kirche immer bekannt hat“ (VKII, Dekret über den Ökumenismus, 24).
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#3   Marcel   17:15:03 | Montag, 12. September 2005
Das wahre Problem des Card. Danneels
Wie man auf von FSSPX erfährt, hat die Äußerung des modernistischen Kardinal Danneels hat einen pastoralen Hintergrund – einen sehr erfreulichen sogar:
„Mittlerweile ist die schöne Sankt Joseph-Kirche der Priesterbruderschaft, in unmittelbarer Nähe zum Europa-Parlament gelegen, im Vergleich mit den Pfarrkirchen Brüssels, das sonntäglich bestbesuchte Gotteshaus der belgischen Hauptstadt.
Die ursprünglich 1842-49 von Redemptoristen erbaute Kirche im Renaissance-Stil konnte 2001 dem ursprünglichen Zweck, der Feier der römischen Messe, zurückgegeben werden. Das ‘belgische Nationalheiligtum des hl. Joseph’ liegt am Square Frère-Orban. Die Gläubigen werden von Pater Jürgen Wegner, einem deutschen Priester der Bruderschaft, und zwei Kaplänen betreut.
Hl. Messen Sonntag: 8.00 Uhr und 10.00 Uhr, 17.00 Uhr Vesper.“
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#2   Stimme aus Wien   15:45:10 | Montag, 12. September 2005
Käuflicher Hochaltar
Was hat diese Überschrift mir dem Bericht zu tun?
Frau Verona und Herr Franjo haben im Stephansdom geheiratet – na und?
Deswegen sind die Herren im Stephansdom noch lange nicht käuflich.
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#1   Konrad   09:17:57 | Montag, 12. September 2005
In der Hoffnung
dass es – trotz Irenäus, dessen Äussserung immer noch nicht aus einem „karholischen“ Forum eliminiert wurde – noch wahrheitsliebende Teilnehmer in diesem Forum gibt und nun wieder gegen die andere Seite kämpfend: Es ist schlimm, wie Kardinal Daneels vereinfacht und die Konzilsthemen religiöse Freiheit, Ökumenismus und interreligiösen Dialog zum Schwerpunkt des neuen, von ihm in einer spontanen Reaktion zutiefst abgelehnten Pontifikates erklärt. Von diesen Konzilsthemen war beim WJT in Köln nur am Rande die Rede. Es geht um den Glauben an Christus, um eine ehrfürchtige Liturgie, um Anbetung. Es geht um die Themen, díe das wunderbare neue „Kompendium“ des KKK benennt. Das Konzil ist Vergangenheit, Christus, der wiederkommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, ist die Zukunft!(Vgl. auf kath.net den Artikel von Pfr. Stefan Hartmann: Ist Kritik am Konzil Katholiken erlaubt?)
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