„Ein Tag ohne Sport ist ein verlorener Tag“, erklärt der Priester und Vizeoffizial der Diözese Eichstätt, Dr. Alexander Pytlik, in einem Zeitungsartikel zum Thema „Mein liebster Platz“.
Hw. Pytlik auf seiner Webseite padre.at.
(kreuz.net, Eichstätt) Die Bischofsstadt Eichstätt liegt in Bayern, etwa auf halber Strecke zwischen
Nürnberg und München. Der Offizial ist der Leiter eines diözesanen Gerichtes. Sein Stellvertreter heißt
Vizeoffizial.
Dr. Pytlik gehört als Priester kirchenrechtlich zur österreichischen Militärdiözese.
Er ist aber zur Zeit am Eichstätter Diözesangericht tätig.
Im vergangenen Jahr wurde er als Rechtsberater
von Bischof Klaus Küng bei der Apostolischen Visitation der Diözese St. Pölten bekannt. Es ging damals
um schwere Anschuldigungen gegen die Seminarleitung und einzelne Seminaristen.
Der Priester ist auch
im ganzen deutschen Sprachraum und darüber hinaus für sein Internetapostolat bekannt.
Pytlik erklärt
in einem Artikel in der Eichstätter Lokalzeitung ‘Donaukurier’, sein „liebster Platz“ seien die Strände
der im östlichen Mittelmeer gelegenen Insel Zypern. Diese lernte er im Rahmen eines früheren Einsatzes
als Militärseelsorger kennen.
Da er aber nicht dauerhaft auf Zypern leben könne, müsse er normalerweise
mit dem Eichstätter Freibad Vorlieb nehmen. Dieses sucht er wenn möglich jeden Tag und selbst bei ungünstiger
Witterung auf.
Der Artikel ist mit einem Foto illustriert, auf dem sich der Vizeoffizial in der Badehose
und mit einer gelben Baseballmütze im Eichstätter Freibad präsentiert.
Er betrachte es als seine priesterliche
Pflicht, seinen Körper durch täglichen Sport fit zu halten.
Aufgrund seiner konservativen Einstellung –
zum Beispiel trage er bei der Messe das Birett – werde er in der Diözese Eichstätt immer wieder angefeindet
und sei auch immer wieder das Ziel von Intrigen.
Am 18. September wird der Vizeoffizial Besuch aus St.
Pölten bekommen. Mons. Klaus Küng, der Bischof von St. Pölten, wird in der Kirche von Buchenhüll ein
Pontifikalamt zelebrieren.
Die kleine Wallfahrtskirche von Buchenhüll liegt etwa fünf Kilometer von
Eichstätt entfernt und wird von Pytlik seelsorglich betreut.
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266 Lesermeinungen
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#267 Rudolfus 10:51:36 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Auch das angeblich „wie eine zweite Schweiz“ seit 1955 neutrale Österreich beteiligt sich mit seinem
Heer an internationale Missionen in internationaler Kooperation an internationalen Hilfseinsätzen. Die
Schweiz gibt jedenfalls ein anderes Beispiel vor und fährt seit zwei Weltkriegen, die sie „versäumte“,
sehr gut mit dem Schweizer Weg.
#265 Rudolfus 10:30:20 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@H.v.O.: Bischof Marx und „Cardinal“ Lehmann sind ja auch nur Soldaten der Kirche, aber nicht Soldaten
des staatlichen Heeres. Ein Militärgeistlicher ist immer auch ein staatlicher Soldat des staatlichen
Heeres. Sowohl das deutsche als auch das österreichische Militär sind derzeit in Auslandsmilitäreinsätze
in Kriegsgebieten verwickelt, z.B. Afghanistan für das deutsche Heer.
Lieber janusköpfiger RuDollfus, ich habe erhebliche Zweifel, dass Sie mit Ihrer Aussage recht haben.
Für den 10km-Lauf würde ich jedenfalls schon mal „Bischof“ Reinhard Marx und „Kardinal“ Karl Lehmann
vorschlagen, den Zweiten, wenn er von seinem Kardiologen, in pectore, für gesund erklärt wurde. Wir
könnten uns dann weiterunterhalten, wenn die Beiden angekommen sind. Wird ne Weile dauern schätze ich.
#263 Rudolfus 10:18:45 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Jener Geistliche ist ein Geistlicher einer Militärdiözese und damit auch ein offizieller Soldat seines
staatlichen Bundesheeres. Das Bundesheer und auch die Bundesheergeistlichkeit ist zu sportlicher Ertüchtigung
verpflichtet.
#262 Dolfus 10:56:45 | Freitag, 23. September 2005
„zur Seligsprechung vorgesehen“?! Dieser Kommentar ist mehr als irreführend. Als „zur Seligsprechung
vorgesehen“ kann man maximal einen Diener Gottes bezeichnen, dessen Seligsprechungsprozeß bereits abgeschlossen
ist. Ein laufender Seligsprechungsprozeß kann auch einen Kandidaten ablehnen, sonst wäre er ja unnötig.
Gerade bei Johannes Paul II. wäre meiner Meinung nach ein positiver Ausgang ein kleines Wunder.
Abschließende Grüße an die lieben Paparazzi (harhar) Meine abschließende Meldung über den Diener
Gottes (= weil zur Seligsprechung vorgesehen!) Johannes Paul II. wurde abgezwackt, ich setze also fort:
The first 15 years of his pontificate he took breaks to go skiing, and the miracle about that was the
Italian paparazzi actually left him alone on the slopes. Von dieser Stelle aus noch rasch viele Grüße
an die Paparazzi des „13.“ und etwaiger „Artverwandter“ bei kreuz.net, sei es im Forum (eher anzunehmen),
sei es in der Redaktion (weniger anzunehmen) (harharhar, da muß ich jetzt laut lachen.) „He has been
a terrific sportsman“, said George Weigel, author of a biography of John Paul. „As a young man he was
a very active soccer player, a skier, a hiker. As a young priest he became very involved in a ministry
to university students built around hiking, skiing and kayaking.“ „Pius XI as a priest was a very famous
mountaineer, that’s probably the most recent example“, Weigel said of the early 20th century pontiff when
asked to name another athletic pope. „And Saint Peter (HERE HE COMES!)] was a fisherman.“ „John Paul II
was the pope who chose sports, with all the valor that it represents, as one of the principal vehicles
of dialogue with humanity and particularly with youths“, Franco Carraro, the Italian soccer federation
president, said Saturday. „Children and sportsmen all over the world, in these 27 years, have had respect
and an absolutely extraordinary love for John Paul II“, Carraro said. „[kursiv]There is no doubt that
his memory will re…
#260 Marcel 18:42:14 | Donnerstag, 22. September 2005
E-Papier ist geduldig Evelin schrieb: Nein, Herr Dr. Enderfers, ich bin nicht von der Redaktion und auch
keine Administratorin oder Moderatorin. Nun, diese Aussage wird von den Verschwörern (Elenster, Enderfster
Sünder, Brothart, uam.) geradezu als Bestätigung ihrer Theorie aufgefaßt werden müssen: daß Kreuznet
eben doch ein FSSPX-Propaganda-Portal ist und einer ihrer Bischöfe höchstpersönlich Administrator.
Es ist nur Tarnung, so wie auch der von der Redaktion gelegentlich verwendete Begriff „Lefebvristen“.
Das nennt man Legen falscher Spuren, um von den eigentlichen „Hintermännern“ abzulenken. Wer anonym agiert,
hat etwas zu verbergen! Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es ist. (Karl Valentin)
#258 Beatrix 17:55:01 | Donnerstag, 22. September 2005
Redaktion So langsam würde mich nämlich auch interessieren, wer die Redaktion eigentlich ist. Die Angaben
im Impressum sind ja ziemlich dünn und er innern irgendwie an Briefkastenfirmen…
#257 Evelin 17:53:15 | Donnerstag, 22. September 2005
Most athletic pontiffs Pope John Paul II was an avid sportsman and perhaps the most athletic pontiff in
history. WOW! Maybe the first pontiff St. Peter could have been a little bit more athletic because he
worked physically. Nein, Herr Dr. Enderfers, ich bin nicht von der Redaktion und auch keine Administratorin
oder Moderatorin. Ich kann nicht einmal eine Homepage erstellen. Das mit der „Sitzung ist geschlossen“
war halb Spaß – halb Ernst.
Diener Gottes Johannes Paul II. Auch wenn es hier Poster gibt, die dem verstorbenen Papst noch nicht die
notwendige Wertschätzung entgegenbringen, sei mir erlaubt, ihn noch ein wenig in diese Diskussion einzubeziehen.
Aus einem der vielen Sportartikel, die über ihn erschienen sind, möchte ich ein paar am 3. April 2005
erschienene Zeilen einbringen, zunächst den Überschriftteil: Pope John Paul II: 1920 – 2005. Pope as
sportsman loved to ski, swim. As a young priest, John Paul’s ministries incorporated physical activity
to draw people together and teach teamwork. Und es geht flott weiter: Pope John Paul II was an avid sportsman
and perhaps the most athletic pontiff in history. From his days as „Lolek the Goalie“ to numerous hiking
and kayaking trips for spiritual gatherings, the pope always found time to satisfy his love for the outdoors.
When he wasn’t playing soccer, „Lolek“ – his nickname – would take daring swims in the flooded Skawa River
with his boyhood friend Jerzy Kluger during the warmer months. In the winter, the future pontiff played
ice hockey on the Skawa’s frozen surface and went skiing. The pope stopped skiing several years ago, but
Kluger said he was still swimming in the pool at Castel Gandolfo as late as August 2002. Weigel said the
pope had a swimming pool built at his summer residence at Castel Gandolfo during the first summer of his
papacy. „The story goes that he justified it by saying it was cheaper than building a new conclave,“ he
said. „The first 15 years of his pontificate he took breaks to go skiing, an…
#254 Evelin 16:35:09 | Donnerstag, 22. September 2005
Meldung 253 So, die Sitzung ist geschlossen. 253 Meldungen und Diskussion bis zur vierten Seite wegen
einem Bagatellthema. Ein uns bekannter Militärgeistlicher, dem man schwer Modernismus nachsagen kann,
hat das Schwimmen gehen von Priestern, ebenfalls approbiert. @ Dr. Pytlik: Nicht gleich ausfällig werden
und Verengungen vorwerfen. Es kann jeder seine Meinung sagen. Mit Vorwürfen kommt man nicht weiter. Unter
den FSSPX-Messbesuchern finden sich meist angenehmere Zeitgenossen als unter „konservativen“ Kirchenbesuchern.
Ich mag derlei Lagerzuordnungen nicht, aber manchmal benötigt man sie doch. Im übrigen sei noch einmal
betont, dass in einer Ehe zwei Eheleute zu verschiedenen Themen verschiedene Ansichten haben können,
das ist überhaupt nichts Besonderes.
Wir können die Diskussion gerne von vorne beginnen S. g. Evelino! Immer noch kein Argument gegen das
sittlich einwandfreie Sportschwimmen von Klerikern? Langsam wird es fad, von Ihnen immer dieselbe Leier
zu hören. Bisher hat hier niemand nur ein Gegenargument gebracht, daß bei so manchem Poster bisher eine
unkatholische verkappte Leib- und Sportfeindlichkeit durch ein selbstgewähltes an vergangenen Zeiten
gebundenes Korsett versteckt wird. Wenn Sie darin also ein echtes Problem sehen, dann ist Ihnen nur schwer
zu helfen, weil Sie dann dazu tendieren werden, aus Nichtigkeiten Elefanten und aus Normalem Sünde zu
machen. Dies aber kann kein gesunder Weg sein. Allerdings verwunderte mich dies bei manchen Anhängern
der im kanonischen Bereich nicht existenten und zu keinerlei Gehorsamsanspruch legitimierten „Priesterbruderschaft
St. Pius X.“ nicht, die noch vor der Lehre der Kirche von einer angeblichen „Lehre der FSSPX“ schrieben
(siehe unten). Immerhin hat ja Ihre Gattin die Badehose „approbiert“ Und Bischof Mixa hat auch klar gesagt,
daß er kein Problem damit hätte, ins Freibad schwimmen zu gehen www.bistum-eichstaett.de/…st/jahr2004/kw34.htm,
sodaß Ihr herziges Festbeißen dreifach komisch wirkt. Herzlichen Gruß.
#252 Evelin 20:25:36 | Mittwoch, 21. September 2005
@ Quod erat demonstrandum Wie die Photos von Hw. Pytlik bei dem verlinkten Originalartikel zeigen: So
sollte ein kath. Priester in der Öffentlichkeit nicht auftreten! Der Gatte der Evelin
Noch zwei Linkverbindungen Für alle Diskussionsteilnehmer, denen noch nicht oder schon langweilig ist,
hier noch zwei mit dem oben verkürzt berichtenden Artikel zusammenhängende Linkverbindungen: 1. Gelungener
feierliche Frauendreißigerschluß in St. Marien Buchenhüll bei Eichstätt mit Sr. Exz. Dr. Dr. Klaus
Küng www.internetpfarre.de/blog/item/88/ aus St. Pölten unter massiver Beteiligung und bei strahlendem
Sonnenschein 2. Ein älterer humorvoller Eintrag vom 31. Januar 2005 mit einem durchaus diskussionwürdigen
Werbefilmchen, nicht unbedingt ganz verwandt mit dem oben diskutierten Originalartikel www.militaerpfarre.de/…rkurier_kreuznet.htm,
und zwar unter dem Thema DAS KEUSCHESTE COKE SEIT ERSCHAFFUNG ADAMS – EIN WERBEFILMCHEN FÜR PRIESTERTUM
UND SPORT, ODER? www.internetpfarre.de/blog/item/60/ Gottes Segen allen, die sich noch ein wenig Humor
bewahrt haben!
#250 Marcel 09:05:00 | Mittwoch, 21. September 2005
Hochwürden, gelobt sei Jesus Christus Hw. Pytlik schrieb: daß jeder Mensch einen begrenzten Erfahrungshorizont
hat, weshalb der Priester z. B. auf der Kanzel {…} die Glaubens- und Sittenlehre {verkünden soll} Schuster
und Leisten also. Ihre Ansicht teile ich. Ihre technischen Ausführungen über die uns angeblich nicht
zustehende Internet-Anonymität von Ihrer Internet-Kanzel herunter veranlaßte mich erst zu meinem Minireferat.
daß ich schon mehrere äußerst diffizile Mobbingprozesse begleitet habe Die Platzierung Ihres Berichtes
war das Problem: er paßte nicht zu meiner Feststellung, daß in den modernen Technikbranchen ein anderer
Wind weht und das Papier des (Arbeits-) Rechtes nicht viel / nichts gilt: es hilft nicht, wenn man in
großen Mannschaften engstens zusammenarbeiten muß und bei kirchenfeindlichen Vorgesetzten als Fundamentalist
verrufen ist. Wer dort einen Prozeß anvisiert, hat schon lange verloren: seinen Platz. Versuche man,
in einer klein- oder mittelständischen, modernen IT-Firma das Sonn- und Feiertagsgebot einzufordern.
Niemand „zwingt“ einen rechtlich, aber lehnt man diese „Bitte“ ab, ist man vorgemerkt. Was das „öffentliche
Aufdecken pseudonymer Autoren“ betrifft, gebe ich Ihnen im Grundsatz recht. Danke. Was die Anonymität
der kreuz.net-Redaktion betrifft Diese Einschätzung teile ich zwar nicht, belasse es jedoch dabei, weil
es mir nicht um die Redaktion ging, sondern um das Recht der pseudonymen Forumsteilnehmer.
#249 Evelin 18:29:56 | Dienstag, 20. September 2005
AHA! „Stellt jemand ohne Zustimmung des Betroffenen einen Zusammenhang zwischen einem pseudonym verfaßten
Artikel und der Identität des Autoren her, indem er z.B. innerhalb einer Antwort personenbezogene Daten
veröffentlicht, so stellt diese Verknüpfung eine unzulässige Datenverarbeitung und eine Persönlichkeitsrechtsverletzung
dar, die den Betroffenen berechtigt, seine Interessen mittels einer Unterlassungsklage {oder} Unterlassungserklärung
zu wahren. {Schadensersatz}“ Herzlichen Dank! Ehepaar Evelin
Freue mich über kurzfristige Zunahme der Sachlichkeit Hallo Marcel! Vielen Dank für Ihre interessanten
Ausführungen. So stelle ich mir im großen und ganzen Sachlichkeit vor. Es wäre schön, würde das Forum
von kreuz.net immer getragen sein von klar erkennbaren Informationen, um diskutieren zu können. Nehmen
Sie aber zur Kenntnis, daß jeder Mensch einen begrenzten Erfahrungshorizont hat, weshalb der Priester
z. B. auf der Kanzel nicht seine Erfahrungen verkünden soll, sondern die Glaubens- und Sittenlehre, maximal
anhand guter Beispiele, die aus der persönlichen Erfahrung kommen können, aber nicht müssen. Auch die
unterschiedlichen Fachherkünfte ergeben unterschiedliche Fachmeinungen. Wenn ich Ihnen sage, daß ich
schon mehrere äußerst diffizile Mobbingprozesse begleitet habe, dann haben Sie das zur Kenntnis zu nehmen.
Recht bahnt sich seinen Weg, aber oft langsam. Was das „öffentliche Aufdecken pseudonymer Autoren“ betrifft,
gebe ich Ihnen im Grundsatz recht. Ebenso liegen Sie ganz richtig, daß ich kein Webdesigner www.militaerpfarre.de/deutsch.htm
bin und mir die Zeit fehlt, mir hier neue Techniken der Verhinderung von „Augenkrebs“ anzueignen Was
die Anonymität der kreuz.net-Redaktion betrifft, bin ich weiterhin absolut der Überzeugung, daß dies
auf keine Kuhhaut geht und letztlich auch ein Grund sein wird, warum kreuz.net nie wirklich überzeugen
wird können.
#247 Marcel 15:30:02 | Dienstag, 20. September 2005
Anonymität/Pseudonymität, Teil 2 von 2. (Danke an Benedikt) 2.) Pseudonymität Um die in 1.) erwähnte
technische (IP-lose) Anonymität geht es hier kaum. Es genügen Pseudonyme, die verhindern, daß wir Daten
mit echtem Personenbezug hinterlegen, die uns Data-Minern, dem jetzigen oder künftigen Arbeitgeber, usw.
ausliefern. Ihr Kommentar zu meinem Mobbing-Fall ist absurd. In diesen schweren wirtschaftlichen Zeiten
und in der durch die Globalisierung geprägten (IT-) Branche gilt das Motto: „Wer aufmuckt, fliegt“. Das
Arbeitsrecht ist in der (IT-) Wirtschaft oft nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben steht! Pseudonyme
werden in den meisten Foren verwendet. Kreuz-net publiziert anonym; siehe Impressum. Daß das „öffentliche
Aufdecken pseudonymer Autoren {…} eine schwere Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des
Betroffenen dar{stellt}“ ist, zeigen Grundsatzurteile inkl. BGH, wie u.a. hier nachlesbar (URL). ….realname-diskussion.info/faq.htm
„Stellt jemand ohne Zustimmung des Betroffenen einen Zusammenhang zwischen einem pseudonym verfaßten
Artikel und der Identität des Autoren her, indem er z.B. innerhalb einer Antwort personenbezogene Daten
veröffentlicht, so stellt diese Verknüpfung eine unzulässige Datenverarbeitung und eine Persönlichkeitsrechtsverletzung
dar, die den Betroffenen berechtigt, seine Interessen mittels einer Unterlassungsklage {oder} Unterlassungserklärung
zu wahren. {Schadensersatz}“ Chatolicus soll froh sein, daß die Redaktion seine Identitätsaufdeckungen
löschte.
#245 Marcel 15:14:24 | Dienstag, 20. September 2005
Anonynmität/Pseudonymität, Teil 1 von 2 Hw. Pytlik, ich nehme meinen Satz zurück, daß wir Kirchensteuerzahler
Ihre Internet-Seiten finanzieren. Ein kurzer Blick auf Ihr W3-Apostolat zeigt, daß Sie dringend Fachmänner
für „Technik und Internet“ konsultieren sollten, um potentielle Leser nicht durch die extrem augenunfreundlich
aufgemachten und chaotisch angeordneten Texte abzustoßen. Das Innere kann nicht formlos im Raum stehen.
Innen und außen harmonieren. Warum Sie die Problematik der öffentlichen Badehosen-Priester nicht verstehen,
wurde mir jetzt über den Umweg Ihrer W3-Seiten klar. Sie liegen falsch, wenn Sie sich weiterhin anmaßen,
uns das Recht auf Anonynmität/Pseudonymität im Internet abzusprechen. 1.) Technische Anonymität Die
Datenschutzbeauftragten der Länder und der Bundesbeauftragte für den Datenschutz in Deutschland leiten
durch das Teledienstedatenschutzgesetz ein im gesetzlichen Rahmen eingebettetes Recht auf Anonymität
im Internet ab. Der Staat fördert dies. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert
Projekte, die Sinn und Zweck von Anonymität verdeutlichen und technisch realisieren helfen: Proxys, AN.ON,
Universtitäten zu diesem Themenkomplex, uam. Eine unvollständige Liste mit Veröffentlichungen zu diesem
Thema gibt es u.a. auf den Seiten des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein
(URL) www.datenschutzzentrum.de/…kte/anon/veroeff.htm, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und
Arbeit gefördert wird. 2.) folgt.
#244 Benedikt 12:22:26 | Dienstag, 20. September 2005
@ Ignatius Sehr richtig, AUCH. Ich bin der letzte, der gegen eine gewissen Kleiderordnung in der Kirche
wäre, Spaghetti-Tops und Miniröcke haben dort nichts verloren, dafür gibt es bessere Gelegenheiten.
Fr. Meves führt das unter andren als Grund an, dass mehr und mehr junge Männer das sexuelle Überangebot
auf Dauer nicht ertragen und dann schwul werden Halte ich für abenteuerlich. In Anbetracht des Überangebots
an Erotik und Pornographie müsste es ja dann viel mehr Homosexuelle geben. Findest du es O.K. dass an
jeder Tankstelle uns die Pornohefte auf AUGENHÖHE fast anspringen Würde ich mich darüber und über
ähnlich gelagerte Dinge aufregen, hätte ich einen höheren Blutdruck als ich sowieso schon habe. Da
ich den Aufenthalt in Geschäften als notwendige Zeitverschwendung betrachte, halte ich mich eh nie lang
dort auf und meine Blicke richten sich in Laufrichtung… die schwadronieren ja teilweise noch im Altarraum
herum Dort sollten sich sowieso nur solche befinden, welche die entsprechende Kirchenkleidung tragen –
mit einer kleinen Ausnahme für den braven Lektor.
#243 Ignatius 12:05:16 | Dienstag, 20. September 2005
… und bewahre uns vor der Versuchung @ Bene : Die Sünde liegt auch bei dem, der sich ablenken lässt!
Sicher AUCH, aber es ging doch eher um das UNNÖTIGE Sich-der-Versuchung-Aussetzen, oder? Vorbeugung ist
doch viel weiser –- „und führe uns nicht in Versuchung“! Jeder normaldenkene Mann weiss doch (naja DU
hast ja auch mal behauptet dass AC/DC keine Satansmusik SEI… Hm!!), dass er aus solchen Gründen von
sich aus Situationen meidet, wo die Versuchung dann da ist. Oder gehst du in die Peepshow um zu zeigen,
wie standhaft du gegen die Sünde bist? O.K. war polemisch, aber das nicht: Findest du es O.K. dass an
jeder Tankstelle uns die Pornohefte auf AUGENHÖHE fast anspringen, so dass man praktisch Scheuklappen
aufsetzen muss oder Tunnelblick um zur Kasse zu gelangen, ohne dass man von Bildern mit prallen weiblichen
Rundungen –- und anderem! –- erschlagen wird? (Fr. Meves führt das unter andren als Grund an, dass mehr
und mehr junge Männer das sexuelle Überangebot auf Dauer nicht ertragen und dann schwul werden. ) Und
selbst wenn DU standhälst, was gibt dir das Recht schwächeren Christenmännern als dir dieser Versuchung
auszusetzen an Orten, wo das NIEMALS hingehört – die Heilige Messe! Einige Vorredner sprechen mir wirklich
aus der Seele, wenn es um die UNMÖGLICHKEIT geht, dass junge Damen heute in V2-Messen auftauchen und
angezogen sind wie MTV-Schlampen. Ja und wenn du nun sagst: kuck nicht hin –- die schwadronieren ja teilweise
noch im Altarraum herum! EKELHAFT.
Die Märchenerzähler Tja, wer hat da keine Ahnung von Technik und Internet? Server und Domains sind heute
extrem günstig zu haben, z. B. um einen Euro pro Monat usw. – im Gegensatz zur damals viel diskutierten
Homepage Finanzminister Grassers haben meine Seiten www.pfarrer.at/ vergleichsweise nichts gekostet, denn
heute kann sich das sogar ein Sozialhilfe-Empfänger leisten. Es wäre wünschenswert, wenn meine Seiten
auch kirchliche Gelder haben könnte, aber dem war nie so. Wichtiger ist mir die Sendung durch den eigenen
Inkardinationsbischof www.internetpfarre.de/copyr.htm. Im übrigen habe ich bereits Mobbingprozesse begleitet,
auch gegen einen ganzen Staat. Wenn Unrecht geschieht, gibt es Rechtsordnungen. Daher bleibe ich dabei:
Anonymität rechtfertigt sich sehr selten. Und betreffend heilige Messe brauchen Sie mir nichts zu erzählen:
hier in Eichstätt gibt es den alten und neuen lateinischen Ritus. Und wir haben mit dem St. Pöltener
Bischof Dr. Dr. Klaus Küng den Frauendreißiger im Sinne des Jahres der Heiligen Messe wunderbar abgeschlossen.
Im Mittelpunkt stand das Allerheiligste Sakrament des Altares. Es gibt eben keinen Monopolanspruch auf
Tradition für eine einzige, noch dazu derzeit nicht im kanonischen Bereich existente Gruppe www.internetpfarre.de/fsspx.htm.
#241 Marcel 11:19:54 | Dienstag, 20. September 2005
Die Ignoranz der Logik virtueller Realitäten Hw. Pytlik schrieb: anonymer Katholizismus, wie er von manchen
Vorpostern zu Unrecht beansprucht wird, ist kein bekennender Katholizismus. … sprach er zu den Katakomben-Christen.
Neben Hw. Catholicus noch ein moderner Hw., der von der modernen Technikwelt so ahnungslos spricht, als
ob es sich um eine Badehose handle. Das globale gläserne Internet ist nicht das Café um die Ecke. Es
gibt solide moralische Gründe, eine gewisse Anonymität im Netz und überhaupt höchste Vorsicht beim
Betreten dieses Netzes walten zu lassen! Fragen Sie Kreuz-net. Warten Sie damit nicht solange, bis Ihre
Dateien auf den Index des anstehenden TCPA-Wahrheitsminsteriums kommen. Es ist peinlich, daß Sie Techniklaie
uns das Recht absprechen, im Internet eine gewisse Anonymität zu beanspruchen. Informieren Sie sich besser
(URL) www.datenschutzzentrum.de/ vor dem Plappern. Bedenken Sie, daß Ihr Brot erst von uns Laien in der
Welt sauer verdient werden muß. Mein Brot hängt vom Wohlwollen gottloser weltlicher „Entscheidungsträger“
ab, die auf Knopfdruck ein totales Profil all meiner Äußerungen im Internet erstellen, weil sie im Gegensatz
zu Ihnen wissen, was Data-Mining und Personalisierung bedeutet. Als einstiger Papalist „durfte“ ich bereits
unter einem satanistischen Vorgesetzten arbeiten, inkl. Mobbing. Dieser Kerl ist heute noch verantwortlich
für das Rekrutieren von Fachkräften. Empfehlen Sie katholischen Fachkräften also die Umschulung zum
Bademeister?
#240 Benedikt 11:01:11 | Dienstag, 20. September 2005
@ Stimme aus dem Tradiland Nein, siehe die Geschichte, die meisten Konzilien wurden nicht vom Papst einberufen,
daher hat er auch kein Programm vorgegeben. Einige der Konzilien fanden sogar ohne päpstlichen Vertreter
statt. Spätestens durch die Novelle des Kirchenrechts 1917 ist klar, dass jedes Konzil, das nicht vom
Papst einberufen worden ist, ungültig ist. Nein, der Papst ist in seinen Entscheidungen nicht völlig
frei, er ist an die Tradition und die Gebote Gottes gebunden Ich bin sehr gespannt, wo Sie das Gottesgebot,
wonach auf einem Konzil dogmatische Beschlüsse gefasst werden müssen, hernehmen werden. @ Mimi Bischof
Rifan konzelebriert den NOM. Auf so eine Idee käme ein traditionsverbundener Priester im Traum nicht
(auch nicht die der FSSP). Da bist du leider falsch informiert, den FSSP-Priestern ist die Konzelebration
bei der Chrisammesse erlaubt und das wird auch praktiziert. @ Marcel Dies alles dient dem Fokus auf das
Eigentliche: die hl. Messe. Die Sünde liegt auch bei dem, der sich ablenken lässt!
#239 Marcel 09:14:24 | Dienstag, 20. September 2005
Brünftiges Die meisten „FSSPX’ler“ zahlen Kirchensteuern und finanzieren das Internet-„Apostolat“ von
Hw. Pytlik mit, das auch aus Anti-FSSPX-Desinformtion besteht. Wie Irenäus und Mimi anschnitten: durch
seine Verzerrung agiert Hw. eher pro FSSPX. Insofern doch gut investiertes Geld. Man sagt ihm, daß es
sich für einen Hw. nicht geziehmt, mit einem Badehöslein in die Öffentlichkeit zu gehen. Aus dieser
Mücke macht Hw. den Elephanten: 24h-Soutane-Fanatiker, Sünde, usw. Dies von einem (Ex-?) Militärseelsorger.
Es freut mich immer wieder, wenn ganze Familien sich von der {FSSPX abwenden} Glücklicherweise eine seltene
Freude, weil die Tendenz umgekehrt ist. Über mangelnden Zuwachs an Jüngeren kann die FSSPX nicht klagen;
sie baut auf eine gesunde „Demographie“, im Gegensatz zur Vergreisung der V.II-Ortskirchen. daß bei manchen
{FSSPX-Priester} etwas faul sein muß. So, wenn einer bei der Predigt verkündete, er wüßte genau, was
Adam und Eva angehabt hätten Das ist eine Ausnahme und verzerrt nicht die gesunde Sensibilität der FSSPX
betreffs Kleiderordnung. In vielen Kapellen liegen gute Schriften zur Kleiderordnung aus, die absolut
logisch argumentieren. Normale Männer sind heilfroh, in den FSSPX-Messen nicht bei Frauen sitzen zu müssen,
die mit Miniröcken, engen Jeans oder Ausschnitten bis zum Bauchnabel werben, wie in der V.II-Kirche.
Analoges gilt für Frauen im Hinblick auf Männer. Dies alles dient dem Fokus auf das Eigentliche: die
hl. Messe.
Der klare Blick ist es, den wir brauchen Sehr geehrte Mimi! Wollen SIe damit sagen, daß es (Tod)sünde
ist, wenn ein gültig geweihter Bischof oder Priester in einem gültigen katholischen Meßritus konzelebriert?
Da muß Ihnen aber langsam klar werden, daß das, was allen katholischen Pristern kraft allgemeinen Rechtes
gestattet ist, niemals eine solche sünde sein kann. Und ganz ähnlich Ihr Argument mit dem Weg zum und
vom Sportbecken: wenn Sie meinen, daß etwas derart Normales und Zweckgebundenes (nämlich das Gehen zum
Becken, um das Sportschwimmen auszuüben) Sünde (!!!) sein sollte, dann legen Sie sich ein Korsett und
einen Maßtstab für Ihr eigenes Leben an, der nur noch von eingeredeten Sünden besteht. Und genau diesen
Fehler gab es früher häufiger (heute haben wir mehr das Problem des Laxismus), aber nicht wenige haben
gelitten unter der Hochstilisierung in sich völlig unbedenklicher Dinge zu (schweren) Sünden, obwoh
vom natürlichen Recht und somit von Gott her für die Handlung als solche gar keine Sünde vorliegen
kann. Ihre Meinungen in Ehren, aber objektiv gesehen bewegen Sie sich damit auf einer ganz schmalen Brücke,
die jederzeit einstürzen kann. Im Gebet verbunden.
@turk Sorry, aber Sie bringen nun das nächste Thema ins Spiel… ich kenne mich mit Campos zu wenig aus,
aber ich glaube, das ist nun wahrlich kein Vorbild für die FSSPX… Bischof Rifan konzelebriert den NOM.
Auf so eine Idee käme ein traditionsverbundener Priester im Traum nicht (auch nicht die der FSSP). Und
was das „sittlich einwandfreie Sportschwimmen“ angeht, so tut es mir herzlich leid, aber ich bin da ganz
anderer Ansicht und wäre es vor einem Jahr schon genauso gewesen, als ich noch nicht mal von der alten
Messe gehört hatte. Es geht nicht um das Schwimmen, es geht um den Weg von und zum Becken. Es geht darum,
dass sich das als Priester einfach nicht gehört. Was vor dem Konzil moralisch und sittlich unerlaubt
war, ist es heute immer noch. Warum sollte sich da für Gott irgendwas dran ändern, nur weil der Zeitgeist
das gerne ändern möchte? PS: Lieber Herr Dr. Enderfers, leider kann ich Ihnen auf Ihre Nachricht ja
nicht antworten, aber wie ich sicherlich erwähnte, bin ich noch bei der FSSP (sehe aber auch keinen Grund,
der dagegen spricht, ebenso zur FSSPX zu gehen). Ich lasse mich eh weder in die eine noch in die andere
Richtung irgendwie beeinflussen sondern gehe meinen Weg mit Gott. Für Ihre guten Wünsche bedanke ich
mich herzlich.
Dann sind wir schon zwei und noch viel mehr, abzüglich der Dupletten Liebe Mimi! Da sind wir schon zwei,
mindestens, die sich über die Themaverfehlung unterhalb des scherzhaften und den Originalartikel des
Eichstätter Kurier www.militaerpfarre.de/…rkurier_kreuznet.htm stark verkürzenden Artikel wundern.
Meinen SIe denn wirklich, daß normale Leser „von außerhalb“ diese Diskussion unterhalb nur ansatzweise
ernstnehmen können? Von der irrationalen und weiterhin äußerst leib- und sportfeindlich wirkenden Badehosenverteufelung
im Falle des sittlich einwandfreien Sportschwimmens von Klerikern wird hier der logische Fehlschluß in
Richtung „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ gezogen, die keinerlei Jurisdiktion besitzt und am Gelingen
des Camposprojektes erkennen könnte, wie sie diese in voller heilsnotwendiger Gemeinschaft mit dem lebendigen
Nachfolger des Petrus gewinnen könnte. Das Prinzip ubi Petrus, ibi Ecclesia gilt absolut. Darum kommt
auch die Piusbruderschaft mit allen Konsequenzen nicht herum. Niemand hat nur ansatzweise die Gottesfurcht
von Piusanhängern in Frage gestellt, nur geht es nicht an, dem heiligmäßigen Papst Johannes Paul völlig
unbewiesen genau hier indirekt einen Mangel vorzuwerfen. Das ist Hochmut reinsten Wassers, leider. Herzlichen
Gruß!
Ich kann mich über den Fortgang… …dieser Diskussion allmählich nur noch wundern. Ausgangspunkt war
das öffentliche Auftreten von Hw. im Schwimmbad. Hier fühlte er sich angegriffen und im Recht. Und nun
immer feste drauf auf die gläubigen frommen gottesfürchtigen Leute der FSSPX… Ich gehöre noch nicht
dazu, aber eigentlich sind es genau solche schon fast polemischen Aussagen wie die Dr. Pytliks, die mich
darin bestärken, dass ich dort auf jeden Fall besser aufgehoben wäre als in der Konzilskirche (wobei
ich halt noch die FSSP als Alternative habe). Wie kann Hw. nur so sicher sein, dass ER im Recht ist…
wo er doch schon in der Frage des rechten Verhaltens eines Priesters meines Erachtens so irrt… von einem
Priester, der sich öffentlich in der Badehose zeigt, erwarte ich ganz sicher nicht, die Wahrheit zu hören…
Und dann so seltsame Beispiele wie mit der Bedeckung der Ellbogen… zum einen ist das nicht offizielle
Lehre der FSSPX und zum anderen kam ich voriges Jahr in meinem ersten katholischen Sommer ganz von selbst
darauf, dass das wohl angemessener ist. Auch die Formulierung, dass JPII „zu Recht für eine rasche Seligsprechung“
vorgesehen sei, hinterlässt ein ungutes Gefühl in mir, hat dieser Papst doch leider für sehr viel Verwirrung
unter den Gläubigen gesorgt und in Richtung Ökumene völlig falsche Zeichen gesetzt (Assisi). Es steht
mir nicht zu zu urteilen, aber warum verschließen eigentlich Konzilspriester vor den ganzen Fehlern des
letzten Papstes immer komplett die Augen???
#234 Irenäus 23:04:22 | Montag, 19. September 2005
zum letzten „Diskussions“-Beitrag Eine erneute Bestätigung meiner These! Wer diesen Text liest (ich glaube
es war sogar derselbe!), wird nur überzeugt werden ,wenn er die Traditon ohnehin haßt. Die Fürsprache
Mariens haben wir letzten Endes alle nötig, aber bestimmt nicht Leute, die in ihrer Anmaßung meinen,
die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben und diesen Text eines suspekten Priesters für die Verkörperung
des unfehlbaren Lehramtes halten.
Vergessener Linkverweis Nachtrag wegen vergessenen Linkverweises und wegen Abzwackung: wer diesen schon
über Jahre im Netz befindlichen Beitrag www.internetpfarre.de/fsspx.htm als „V2-Ideologie“ abwertet und
so in Wirklichkeit als gesund bewirbt, hat die Fürsprache Mariens und des Dieners Gottes Johannes Pauls
II. bitter nötig. Es freut mich immer wieder, wenn ganze Familien sich von der Priesterbruderschaft (=
ohne jede Jurisdiktion und ohne Gehorsamsrecht) abwenden und in den Schoß der wahren Kirche zurückkehren,
die da nur sein kann, wo der wahre Papst (derzeit Benedikt XVI.) regiert. Z. B. wurde einer 10köpfigen
Familie in Kanada bald klar, daß bei manchen Priester der Piusbruderschaft etwas faul sein muß. So,
wenn einer bei der Predigt verkündete, er wüßte genau, was Adam und Eva angehabt hätten und könne
daher definieren, daß für Mädchen die Ärmel des Hemdes unbedingt über den Ellbogen hinausreichen
müssen, widrigenfalls Sünde vorliege usw. – tja, mit solchem weltfremden Kleidungsunsinn erreicht man
nur noch wenige Seelen. Und genau das ist es: die Piusbruderschaft lebt von der ständigen Ebenenverwechslung
und gerät schließlich in den totalen Widerspruch, da sie dann plötzlich doch (nach eigener Anhängerterminologie
definierte) NOM-Priester (!) in ihren Reihen akzeptiert, wenn diese nur schön FSSPX-fanatisch tun und
alle anderen päpstlich anerkannten Traditionsgruppen „brav ignorieren“ … wie lächerlich, diese Einbahnstraße
der FSSPX, ganz zu schweigen von den sedisvakantistischen Splittergruppen …
#232 Irenäus 22:48:06 | Montag, 19. September 2005
ziemlich irrational Leider ist dieser Beitrag von Pyltlik wieder eine glänzende Bestätigung für meine
These, dass hier irrationaler Fanatismus von seiten Spindelböcks oder eben auch Pytlik stattfindet. Nur
wenn die verehrten Herrschaften mir in der Hinsicht so wahnsinnig haushoch überlegen sind, möchte ich
doch mal ganz bescheiden anfragen, warum ich so kreuzfalsch liege. Was soll man vom sedisvakantistischen
Bischof Yurchik halten? Ich befürchte, Pyltlik liest diesen das erste mal diesen Namen, möchte mich
aber als „Fanatiker“ oder Sedisvakantist beschimpfen. Inhaltlich kommt nichts. Und dieser obskure Link
auf Pater Andreas: ich habe vor zwei Jahren seine Polemiken gegen die FSSPX gelesen, wirklich widerlich
primitiv und unsachlich. Aber:ich möchte hier noch einmal alle gutmeienenden aufrufen, die letzten Beiträgen
noch einmal zu lesen. Dann wird er leicht feststellen, wer so der „Fanatiker“ ist, und wer sich um ein
Mindestmaß um Rationalität bemüht.
Piusbruderschaft als Einbahnstraße ohne (!) Jurisdiktion, welcher Mangel! Es ist grotesk, daß hier ausgerechnet
Poster, die sich freiwillig Bischöfen und Priester unterstellen, welche keine Jurisdiktion besitzen und
daher auch keinerlei Gehorsam beanspruchen können, über den zu Recht für eine rasche Seligsprechung
vorgesehenen Johannes Paul II. zu Gerichte sitzen. Der Diener Gottes Johannes Paul II. lächelt über
Euch und Eure Verhärtung milde, er tritt für Euch ein, aber Ihr müßt Eure Herzen für die unsichtbaren
Gnaden öffnen, die bei jeder gültigen Heiligen Messe – egal in welchem katholischen Ritus, auch egal,
ob neu oder alt, was den lateinischen Ritus betrifft – fließen. Wer anderes behauptet, ist bekanntlich
nicht nur Häretiker, sondern gleichzeitig Sedisvakantist im Vollsinn. Ebenso ist klarer Sedisvakantist,
wer das XXI. Ökumenisches Konzil nicht als Konzil bezeichnet, hat dieses immerhin die dogmatische Sicherheit
erbracht, daß die Bischofsweihe ein eigener sakramentaler Weihegrad ist (jaja, „aber beten wir schön
brav nach, daß es nichts Dogmatisches gab am II. Vatikanum – da kennt sich eben Dr. theol. habil. Josef
Spindelböck doch besser aus als die so denkenden Vorposter). Wer [link]diesen schon über Jahre im Netz
befindlichen Beitrag[link] als „V2-Ideologie“ abwertet und so in Wirklichkeit als gesund bewirbt, hat
die Fürsprache Mariens und des Dieners Gottes Johannes Pauls II. bitter nötig. Es freut mich immer wieder,
wenn ganze Familien sich von der Priesterbruderschaft (= ohne jede Jurisdiktion und ohne Gehorsamsrecht)
abwenden und in…
#230 Irenäus 20:21:44 | Montag, 19. September 2005
@Ehepaar Evelin Das mit Thiede stammt von einem Interview mit Dr.Barth anläßlich dessen Todes; es war
wohl die Februar-Ausgabe der Kirchlichen Umschau (die Sie wahrscheinlich auch lesen). Darin berichtet
Barth, daß Thiede seinerzeit schockiert war, als in den 80-er Jahren Johannes PaulII ein Dokument unterzeichnete,
wo Bultmann als wegweisend für die Theologie bezeichnet wurde. Dabei bestand doch das Lebenswerk Thiedes
gerade darin, solchen Pseudohistorikern den Kampf anzusagen. PS:Könnte es nicht vielleicht sein, daß
Catholicus-„der böse Sepp aus Österreich“-hier einfach deswegen zurückgetreten ist, weil er sich an
den Fakten, die ich hier gerade zur Sprache gebracht habe, ansonsten die Finger verbrennen würde? Ich
habe mit Assisi noch gar nicht losgelegt, und er bricht die Diskussion einfach ab! Ein anderes Beispiel
als Thiede ist eine so grundlegend verschiedene Persönlichkeit wie der schismatische Bischof Yuri Yurchik.
Wer sich über diesen Fall informieren möchte, lese das in www.arbeitskreis-katholischer-glaube.de nach.
Da soll wohl einer noch meinen, Johannes Paul II sei die Inkarnation der Orthodoxie (im doppelten Sinne!)
gewesen!
Hätte wäre wenn Benedikt schrieb: Hätte das Konzil {gemeint ist V.II} seine Schriften als Dogmen verkündet,
Sie schneiden ein Paradoxon an. Wäre beim V.II der Heilige Geist als Beistand für unfehlbare Aussagen
angerufen worden, hätte man keine Irrtümer in die V.II-Dokumente einschleußen können. Deswegen baten
Erzbischof Lefebvre und andere traditionelle Konzilsväter nach den anfänglichen Sitzungsrunden um eine
Dogmatisierungsprüfung! Weil sie die Verschwörung der Modernisten erkannten. Doch ihr Anliegen wurde
sehr unhöflich abgeschmettert. Die Modernisten glauben nicht mehr an Dogmen und weigerten sich vehement,
dogmatische Konzilsaussagen zuzulassen: nur so können sie ihre Irrtümer verbreiten. (Die genaue Ausführung
Erzbischof Lefebvres über diese erstaunlichen Vorgänge auf dem V.II ist u.a. in seinen Büchern nachlesbar;
ich glaube u.a. in: „Offener Brief an die ratlosen Katholiken“.) wären alle FSSPX Verantwortlichen Häretiker.
Wäre das V.II dogmatisch ausgefallen – inklusive den entsprechenden Veruteilungen der modernen Irrlehren
–, gäbe es die Kirchenkrise nicht und daher auch nicht die FSSPX als Antwort darauf. Weil aber die Modernisten
sich des Konzils und der Kirchenführung bemächtigten, kam es zu keinem dogmatischen Konzil, sondern
zur Etablierung der Irrtümer. Die FSSPX ist eine Antwort darauf und mit ihr beten und kämpfen die Syllabus-Katholiken
für eine Rückkehr Roms zur ganzen überlieferten dogmatischen Lehre.
@ Benedikt Zitat: Konzil ist jede vom legitimen Papst als Konzil einberufene Versammlung. Was der Papst
dem Konzil als Programm vorgibt, ob er gar kein Programm vorgibt, oder ob er dort bloß einen Eiertanz
aufführt ist völlig irrelevant, er ist in seinen Entscheidungen diesbezüglich völlig frei und wenn
er sagt, es sei ein Konzil und es ist ordnungsgemäß einberufen, dann ist es eines. Man vergleiche dazu
auch Can 222 des 1917er CIC (damals gültig). Nein, siehe die Geschichte, die meisten Konzilien wurden
nicht vom Papst einberufen, daher hat er auch kein Programm vorgegeben. Einige der Konzilien fanden sogar
ohne päpstlichen Vertreter statt. Nein, der Papst ist in seinen Entscheidungen nicht völlig frei, er
ist an die Tradition und die Gebote Gottes gebunden, über denen er nicht steht. Insb. kann er keine Lüge
zur Wahrheit erklären. Er kann keine Synode ohne außerordentliches Lehramt und ohne allg. verbindl.
Gesetze zu einem Konzil erheben, auch dann nicht, wenn die Versammlung ursprünglich als ökumenisches
Konzil einberufen wurde. Schon an den Früchten erkennt man: V2 war kein Konzil! Was ein Konzil ist und
was eine Räubersynode, erkennt man nicht an Äußerlichkeiten (Einberufung etc.), sondern ausschließlich
an den Inhalten. So kann eine (anfängliche) Räubersynode zum Konzil werden und ein (anfängliches) Konzil
zur Räubersynode.
#227 Benedikt 17:28:14 | Montag, 19. September 2005
@ Marcel Konzil ist jede vom legitimen Papst als Konzil einberufene Versammlung. Was der Papst dem Konzil
als Programm vorgibt, ob er gar kein Programm vorgibt, oder ob er dort bloß einen Eiertanz aufführt
ist völlig irrelevant, er ist in seinen Entscheidungen diesbezüglich völlig frei und wenn er sagt,
es sei ein Konzil und es ist ordnungsgemäß einberufen, dann ist es eines. Man vergleiche dazu auch Can
222 des 1917er CIC (damals gültig). Nirgendwo ist kodifiziert, was ein Konzil alles tun muss, um ein
Konzil zu sein. Es ist aber richtig, dass die Beschlüsse des Konzils durch päpstliche Veröffentlichung
zwar gültig sind, allerdings aber keine Dogmen sind, was bedeutet das sie revidierbar sind. Darüber
sollte sich ein Traditionsbewusster wie Sie doch freuen. Hätte das Konzil seine Schriften als Dogmen
verkündet, wären alle FSSPX Verantwortlichen Häretiker.
Superdogmatisches Pastoralkonzil und andere Nebelkerzen Beim V.II handelt es sich nicht um ein ökumenisches
Konzil wie die früheren, die dogmatische Lehrentscheidungen edierten. Ein „Pastoralkonzil“ ist kein Konzil
im eigentlichen Sinne des Wortes. Der von den Konzilspäpsten benutzte Begriff „Pastoralkonzil“ ist zudem
unsauber, weil auch dogmatische Konzilien sich mit Doktrin beschäftigten und also pastoral im wahren
Sinne waren. Gemeint haben die Konzispäpste mit „Pastoralkonzil“ dieses: – den niedrigeren Rang ihres
„Konzils“ im Vergleich zu den dogmatischen, – die Betonung der besonderen Hinwendung zur modernen Welt.
Lächerlich, daß daraus heute das „superdogmatische“ Konzil wurde, dem Katholiken absolut und über allen
sonstigen Konzilien gehorchen müßten. Vielmehr öffnete das nichtdogmatische V.II die Schleusen der
Kirche, so daß die vernichtende modernistische Flut in die Kirche eindringen konnte. Erzbischof Lefebvre
sagte im Hinblick auf die gravierenden Irrtümer mehrerer V.II-Dokumente: „Dieses sogenannte Pastoralkonzil
ist weder pastoral noch aus der katholischen Kirche hervorgegangen: Es weidet nicht die Menschen und die
Christen mit der evangelischen und apostolischen Wahrheit und überdies hat die Kirche niemals so gesprochen.
Wir können auf diese Stimme nicht hören, weil sie nicht die Stimme der Braut Christi ist. Die Stimme
Christi, unseres Hirten, kennen wir. Jene aber kennen wir nicht. Das Kleid ist das eines Lammes; die Stimme
ist nicht die eines Hirten, aber vielleicht die des Wolfs.“
@ Hw. Pytlik Zitat: es ist gelinde gesagt eine bodenlose Frechheit, wenn Sie den Kampf vieler Priester
in den regulären Reihen des Katholischen Klerus komplett übersehen Ich übersehe das nicht. Aber eines
ist klar: Entweder ist dieser Kampf unvollkommen (defekt), wie das Beispiel der Handkommunion zeigt. Oder
es handelt sich um pensionierte Priester. Oder es handelt sich um Clerici Vaganti, die man aus ihren angestammten
Diözesen oder Klöstern vertrieben hat. Was die traditionelle Seelsorge insb. hinsichtl. der überlieferten
Liturgie betrifft, so werden die Gläubigen in jenen Diözesen, in denen diese nicht erlaubt wurde und
wird, von den regulären Reihen des Katholischen Klerus im Stich gelassen und oft nur von der FSSPX betreut.
Gehorsam gegenüber Unrecht ist selbst ein Unrecht – es geht um das Heil der Seelen, nicht um Brauchtumspflege
und Geschmack! Ich würde dann wenig Worte verlieren, wenn wenigstens nicht gegen die FSSPX und ihr –
hochverdientes – Apostolat polemisiert würde. Es gibt Diözanpriester, die durchaus – nota bene geheim –
mit der FSSPX sympathisieren. Auch sie halten in gewisser Weise die Stellung, agitieren aber nicht gegen
jene, die am offensten den Kampf gegen den Modernismus und den Abfall vom Glauben führen! Zwischen solchen
Diözesanpriestern – die im guten Sinne pastoral denken – und solchen V2-Ideologen wie Ihnen bestehen
halt gewaltige Unterschiede.
#224 Benedikt 16:28:00 | Montag, 19. September 2005
@ Stimme aus dem Tradiland Und ich entschuldige mich für meine Wadlbeißerei . Ich denke, dass dies eben
ein Forum ist, wo eben heiß diskutiert wird und das es (hoffentlich) kein Abbild unserer Kirche ist.
Dies ist der Ringplatz, deshalb nehme ich etwaige Anwürfe auch nicht allzu ernst und hoffe, dass man
über meine gelegentlichen Überspitzungen auch gnädig hinwegsieht. Es ist halt eine Diskussion, auch
eine Art Streit. In diesem Sinne Gelobt sei Jesus Christus
Da ich kein Wurmfortsatz der FSSPX bin muß ich auch nicht 1:1 deren Diktion übernehmen (@ Benedikt).
Im übrigen möchte ich mich wegen polemischer Äusserungen gegenüber Diskussionteilnehmern entschuldigen.
Dies betrifft insb. den Vorwurf der Ahnungslosigkeit gegenüber Benedikt.
Abschließende Fortsetzung der Abzwackung: Scheinparadies Piusbruderschaft Piusbruderschaft und 24stündiges
Soutanetragen sind weder eine Garantie gegen versteckte Perversionen noch gegen unentdeckte psychische
Krankheiten. Offenbar haben hier sich besonders „recht(s)gläubig“ gebende 1930-Spezial-Puritaner noch
kaum etwas über den Sündenfall und seine Folgen vernommen. Und psychologische Erkenntnisse scheinen
denselben auch besonders fremd zu sein. Tja, es wird Zeit, daß einige der Poster wieder von ihrer bald
zusammenbrechenden Pius-Scheinwelt www.internetpfarre.de/fsspx.htm in die Wirklichkeit heimkehren, in
der sie vor Gottes Antlitz zu bestehen hätten. Und: wird die Heilsrelevanz des Begriffes der Inkulturation
so manchen hier für immer verborgen bleiben? Und noch eines: es ist gelinde gesagt eine bodenlose Frechheit,
wenn Sie den Kampf vieler Priester in den regulären Reihen des Katholischen Klerus komplett übersehen
und stattdessen als Alternative (außerhalb des kanonischen Bereiches!!!) das Scheinparadies der Piusbruderschaft
anbieten, wo im klinisch-geschützten Bereich in bedenklich verengender Weise ausgebildet wird und so
der eigentliche Kampf des Weltpriesters im Heute komplett ausgeblendet erscheint. 2005 grüßt 1930, viel
Spaß beim Versuch, doch noch im Heute zu landen. Und: das II. Vatikanische Konzil ist das XXI. Ökumenische
Konzil der wahren Katholischen Kirche. Wenn Sie das nicht anerkennen, haben Sie jeden Anspruch auf Katholizität
verspielt. Überprüfen Sie einmal Ihre gesamte Terminologie. Es hilft der sachlichen Diskussion nicht,
wenn nur noch lieblose Kürzel w…
#221 Benedikt 16:03:22 | Montag, 19. September 2005
@ Tradiland „Wieder einmal nicht informiert“ Aus Ihrem Munde nehme ich das als Kompliment. Sogar in Interviews
mit Leuten des eigenen Generalhauses, die anschließend auf der HP der dt. FSSPX veröffentlicht werden
spricht Fellay von Konzil. Den Begriff Synode verwendet er vermutlich nur im Zwiegespräch mit Ihnen,
weil er sich nur dann sicher sein kann, richtig verstanden zu werden. Auch ist es lustig, gerade von Ihnen
als Wadlbeisser bezeichnet zu werden. Darin stehen gerade Sie mir wohl kaum nach.
@ Benedikt: Wieder einmal nicht informiert Die FSSPX nennt in ihren Publikationen V2 nicht deshalb „Konzil“,
weil sie davon ausgeht, dass es ein solches gewesen, sondern um sich verständlich zu machen und daher
den kirchenamtlichen Ausdruck zu verwenden. Lächerlich sind nur Ihre ständigen Wadlbeissereien!
#219 Benedikt 15:47:49 | Montag, 19. September 2005
@ Tradiland Hören Sie doch mit dem lächerlichen Versuch auf, das Zweite Vatikanische Konzil als Synode
zu verkaufen. Dererlei wird nicht mal von der FSSPX behauptet, vielmehr sind die Oberen der FSSPX – folgt
man Ihrer Definition im Beitrag – allesamt Lügner, weil sie von „Konzil“ und „Konzilskirche“ reden. Geben
Sie doch zu, dass Sie ein verkappter Sedisvakantist sind. Die FSSPX braucht wahrlich keine Feinde, wenn
sie noch mehr „Anhänger“ hat, wie Sie es sind. Wobei ich die anderen der FSSPX nahestehenden Teilnehmer
anders einschätze als Sie.
Keine Sorge, Hochwürden Pytlik die „zurückgebliebenen FSSPX-Poster“ sind in ihrem Alltagsleben bekennende
Katholiken, die an Sonn- und Feiertagen nicht in ihren Ortspfarren mit ihrem V2-NOM-Spuk, sondern in den
Prioraten und Kapellen der FSSPX bzw. in alten Messen (Indult) vorzufinden sind. Ich bete öffentlich
vor Abtreibungskliniken, bei welchen Anlässen ich die wenigsten katholischen Priester noch gesehen habe.
Ich spreche mit Arbeitskollegen und mache E-mail-Aussendungen an einen dreistelligen Personenkreis, wovon
das eine oder andere als Leserbrief in Medien kommt. Meine Familie und ich haben uns in einem Zeitgeistmagazin
als Katholiken bekannt, welches von vielen Zeitgeistleuten, darunter vielen Kollegen und Verwandten, gelesen
wurde und wird. Ich habe aber kein Interesse, von anonymen Dritten, z.B. den aggressiven Homosexuellen,
verfolgt zu werden. Ich habe zum Unterschied von einem katholischen Priester auch Familie. Zudem hat ja
die V2-Kirche erfolgreich eine V2-NOM-Anti-FSSPX-Schweigespirale ausgelöst und unterdrückt die traditionelle
Minderheit. Jemand, der – scheinbar traditionell – die Neue Messe liest, die Handkommunion gibt, im Messkanon
die Lüge nachbetet, wonach das Blut Christi „für alle“ vergossen werde und die weitere Lüge verbreitet,
V2 sei ein Konzil gewesen, ist in Wirklichkeit soweit angepaßt, dass er keine gröberen Schwierigkeiten,
innerkirchlich oder außerhalb befürchten muß.
Gratulation an catholicus: Konsequenz gegen Pius-X-Inkonsequenz Ich kann catholicus, nämlich Dr. theol.
habil. Spindelböck, absolut verstehen und bedaure seinen Abschied, da er mit Klarheit die Inkonsequenz
der fanatischen Piusbruderschaftsanhänger-Haltung www.internetpfarre.de/fsspx.htm mit ihren lieblos-häresienahen
Begriffen (z. B. der Unbegriff „V-2-Kirche“ …) aufgezeigt hat. Und eines ist klar: anonymer Katholizismus,
wie er von manchen Vorpostern zu Unrecht beansprucht wird, ist kein bekennender Katholizismus. Adelt beim
anonymen kreuz.net also tatsächlich das Diskutieren einen Unfug, wie ein Vorposter meinte? Kann sein,
muß aber nicht sein, und die Diskussion unterhalb dieses verkürzten Beitrages kann ich nur als einzigen
großen Scherz ansehen, als gute und schlechte Unterhaltung vor allem für „Außenstehende“, die sich
an den Kopf greifen, wie wenig hier einige Poster im Leben zu stehen scheinen und welche Probleme (!)
so manche künstlich-skrupulöse Seelen wälzen. Der bis jetzt von den 24Stunden-Soutane-Dogmatikern immer
noch nicht definierte Diskussionsgegenstand ist (sic!) nichts anderes als erheiternd. Noch erheiternder
und erhellender ist es aber, wenn hier vor absichtlicher Naivität offenbar strotzende Seelen wirklich
meinen, daß die Mitgliedschaft bei der im kanonischen Bereich inexistenten „Priesterbruderschaft St.
Pius X.“ und das 24stündige Tragen einer Soutane eine paradiesische Absolut-Garantie gegen ehemalige
„St. Pöltener Phämonene“ wären, tja offenbar haben hier sich besonders „recht(s)gläubig“ gebende 1930-Spezial-Puritaner
noch kaum etwas über de…
V.II – das 1789 der Kirche Irenäus schrieb: Allein weiß ich nicht, wie man hier mehrere Deutungen zulassen
kann. {…} Warum müssen wir mit viel guten Willen und recht gewaltsam alles in einem katholischen Sinne
umdeuten, sei es nun V2 oder {JP2} ? Diese „Deutungsvielfalt“ ergibt sich aus dem Liberalismus der V.II-Kirche:
hochrangige „Konzils“theologen haben das V.II zu Recht als 1789er-Revolution der Kirche erklärt. 1789
war der Sieg des Liberalismus: der Freiheit von Gott. Der katholische Liberalismus ist eine Schizophrenität
des Geistes, wie Erzbischof Lefebvre durch die Worte der vorkonziliaren Päpste und Theologen ausführt.
Es ist die innere Zerissensein zwischen der Anpassung an die Welt und dem Festhalten an der Lehre. Personifiziert
in Paul VI. und heute in fast allen Nachfolgern, Bischöfen, Priestern, Theologen, Laien beobachtbar.
Die V.II-Kirche ist nicht mehr zu einem klaren Ja und Nein in der Lage und duldet daher selbst den größten
Blödsinn – nur nicht die Tradition! (Vgl. Staubsauger-Fatima.) Alles wird relativiert und angepaßt an
den immer neuen Zeitgeist. Der von Christus überlieferte Glaube wird verwässert, verändert, umgedeutet
und endet als neues Evangelium. Die großen Piuspäpste haben unermüdlich ausgeführt, daß der Modernismus
und der ihn immer begleitende Liberalismus die Synthese aller Häresien darstellen: Das ist die wahre
Frucht des V.II, wie jeder mit Augen im Kopf sehen kann. Sie ist daher kein Neues Pfingsten, sondern die
immer lauter werdende Apostasie.
Quelle des Glaubens und der Lehre @ Benedikt: Die Hl. Überlieferung ist Quelle des Glaubens und der Lehre.
Mittel der Hl. Überlieferung sind die Kirchenväter, die Liturgie und – ursprünglich – die mündliche
Überlieferung. @ Catholicus: S.g. Hochwürden, mit diesem Entschluß haben Sie mehr Zeit für Ihr übriges
Internet-Engagement gewonnen, wo Ihnen die polemischen und im Sinne der Tradition kirchenkritischen FSSPXler
nicht in die Quere kommen können. Genießen Sie diese neue – auch geistliche – Lebensqualität!
#214 Catholicus 14:27:18 | Montag, 19. September 2005
Abschied Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich von diesem Forum. Einen wesentlichen Grund für den
Rückzug möchte ich benennen: Die Anonymität von kreuz.net und dessen Forum wird zunehmend dazu mißbraucht,
gegen die Kirche und ihre Hirten sowie gegen ihre Lehre zu polemisieren! – Mit freundlichen Grüßen und
Segenswünschen an alle Leser Dr. Josef Spindelböck spindelboeck.net/.
#213 Benedikt 13:15:27 | Montag, 19. September 2005
@ Stimme aus dem Tradiland: Tradition Ich würde ehrlich gesagt die Tradition nicht in der Weise überhöhen.
Die Tradition ist nicht die Quelle der heiligen Schrift, sondern das Mittel zur authentischen Weitergabe.
Oder anders: Quelle des Glaubens ist die Schrift und die Tradition das Übermittlungsinstrument. Ein Instrument
kann weder heilig noch häretisch sein (=es kommt ja immer auf den Verwender an), weswegen mE die Bezeichnung
Hl. Tradition unzutreffend ist. Irrgläubigen, die auch auf diesem Forum zahlreich zu finden sind Soviele
sinds nun auch wieder nicht. Das katholische ist in der Überzahl, auch wenn nicht alle die exakt gleiche
Auffassung einiger (!) Streitpunkte haben.
Dank an Marcel und Irenäus wg. Ihrer klaren und engagierten Beiträge von zuletzt. Tatsächlich ist es
nicht in Ordnung, wenn ein Forumsname aufgedeckt wird. Das ist eine der Methoden geistlicher Erpressuing,
wie sie von Catholicus laufend praktiziert werden. Untypisch einem katholischen Priester, beschäftigt
er sich in seinem Apostolat (?) nicht mit der Bekehrung der Irrgläubigen, die auch auf diesem Forum zahlreich
zu finden sind, sondern mit der Verfolgung der Traditionsgläubigen. Auch zeigt er sich trotz eines sehr
klaren E-mails von mir durchaus uneinsichtig. Gute Früchte sind davon natürlich nicht zu erwarten. Dank
an die kreuz.net-Redaktion für die Löschung eines Catholicus-Postings mit „Aufdeckversuch“, noch bevor
ich es selbst gesehen habe! Ich selbst bin übrigens einigen Teilnehmern bekannt, aufgrund meines Schreibstils
wäre ich das auch bei einem anderen Pseudonym. Ich bin aber nicht interessiert, dass der unbekannte „Dritte“,
der hier nicht einmal postet, persönliche Informationen bekommt, die ihm gar nicht zustehen. Quelle unseres
Glaubens ist natürlich weder der KKK noch das neue Kompendium (wenn schon, dann die rechtgläubigen Katechismen
aus der Vor-V2-Zeit wie Catechimus Romanus, Catechismus des Petrus Canisius und Catechismus Papst Pius
X., die nach wie vor gültig sind), sondern die Hl. Tradition. Letztere ist ja sogar Grundlage der Hl.
Schrift, weil wir ohne die Tradition gar nicht wüßten, was Hl. Schrift ist und was nicht.
#211 Catholicus 22:35:47 | Sonntag, 18. September 2005
@Irenäus Man muss wohl sagen, dass die eigentliche Krise der Kirche im Modernismus gründet, dass aber
die Piusbruderschaft insofern eine falsche Antwort darauf gibt, als sie meint, sie müsse Rom widerstehen,
um den Modernismus zu überwinden. Selbstverständlich müssen Worte und Taten des Papstes eine wohlwollende
Auslegung im Sinne der katholischen Lehre und Tradition erfahren, was in diesen Kreisen zu wenig geschieht.
Die Erneuerung der Kirche kann nur in einer Rückkehr zu den Quellen des Glaubens erfolgen, wie sie unter
anderem durch das neue „Kompendium“ des KKK aufgezeigt wird! Der Heilige Geist wird seine Kirche nicht
verlassen, die Fürbitte und das Beispiel der Heiligen ermutigt uns.
#210 Evelin 22:29:10 | Sonntag, 18. September 2005
@Irenäus Gerade habe ich mir von einem Freikirchler Thiede-Vorträge auf CDs zum Anhören ausgeborgt.
Sie sind ausgezeichnet. Mich hat es immer gewundert, warum er Anglikaner geblieben ist. Wo und wann hat
der verstorbene Papst Joh. Paul II etwas Positives über Bultmann gesagt?
#209 Irenäus 21:36:28 | Sonntag, 18. September 2005
Mehrere Deutungen möglich? Allein weiß ich nicht, wie man hier mehrere Deutungen zulassen kann. Warum
hat er nicht ausdrücklich darum gebeten, daß die Menschen islamischen Glaubens beschützt würden? Warum
müssen wir mit viel guten Willen und recht gewaltsam alles in einem katholischen Sinne umdeuten, sei
es nun V2 oder Johannes Paul II? Wer Götzendiener zum Gebet einlädt und sogar Kirchengebäude ihnen
dafür zur Verfügung stellt, darf sich nicht wundern, daß so etwas dabei herauskommt. Natürlich trug
daher Johannes Paul II die Verantwortung für solche Aktionen, selbst wenn er sie nicht direkt befohlen
hat. Seine skandalösen Aktionen sind einfach Legion; Thiede, dem ich paradoxerweise meine Hinwendung
zum katholischen Glauben zu verdanken habe, ist nie konvertiert, eben weil so ein Papst Bultmann als wegweisend
für die Theologie bezeichnet hat.
#208 Catholicus 21:13:45 | Sonntag, 18. September 2005
@Irenäus Nicht alles, was man dem Papst in die Schuhe schiebt, hat er persönlich zu verantworten (z.B.
die Buddhastatue auf dem Altar in Assisi). Auch gibt es Dinge, die eine verschiedene Interpretation zulassen,
z.B. die Aussage, dass der heilige Johannes den Täufer den Islam schützen möge (ich verstehe es so:
Der Heilige möge für alle Menschen bei Gott eintreten, die sich zum Islam bekennen, weil sie den wahren
Glauben noch nicht erkannt haben). Ich habe kein persönliches Problem mit Ihnen, nur werde ich meine
Nichtübereinstimmung im Hinblick auf bestimmte Sichtweisen auch weiterhin kundtun. Wenn ich mich z.B.
an Positionen von FSSPX-Anhängern reibe, so drückt das auch die Hoffnung aus, dass hier noch nicht alles
verloren ist bzw. dass ein gewisser Grundrespekt für das katholische Anliegen dort anerkannt wird.
#207 Irenäus 21:04:46 | Sonntag, 18. September 2005
@Catholicus Wie Sie meinen Beiträgen entnehmen können, bemühe ich mich grundsätzlich um ein faires
und ausgewogenes Urteil (der Beitrag mit der Bezeichnung schismatische Vereinigung „Deutsche Bischofskonferenz“
hatte nicht umsonst die Überschrift Ironisch). Wenn Sie meiner Schlußfolgerung, daß etwa die Aufstellung
einer Buddha-Statue auf einem Tabernakel oder das Überlassen von Kirchengebäuden den Heiden zum Götzendienst
keine Übertretung des 1. Gebot darstellt, ist das Ihr Problem. Aber wenigstens sollten Sie anerkennen,
daß ich meine Ansichten begründen kann und keine unflätige oder sonst wie ungehörige Behautung wäre,
die irgendwie zu löschen wäre. Und außerdem: die Wahrheit zu verkünden, ist gerade für einen Priester
ein hohes Gut, sei es nun die ewige Wahrheit oder auch natürliche Wahrheiten. Wie können Sie hier allen
Ernstes wider besseres Wissen behaupten, der Korankuß sei nur ein singuläres Ereignis gewesen? Wie war
das mit Johannes dem Täufer, er möge den Islam beschützen…? Alle diese Beispiele sind hier schon
ein dutzendmal breitgetreten worden.
#206 Marcel 20:57:56 | Sonntag, 18. September 2005
Stimmen aus der Schattenwelt? Catholicus schrieb: Ich antworte {…} jenem aus dem Schatten der Anonymität
heraus agierenden Herrn Alle – außer Sie, Hochwürden – agieren anonym und möchten dies, insbesondere
wenn sie für katholische Positionen eintreten, auch weiterhin tun, wenn sie keine beruflichen oder konzilskirchlichen
Schikanen deswegen erleben möchten. Es ist bedauerlich, daß Sie es nicht wissen, aber so sieht die Welt
aus, für die sich die Konzilskirche öffnete und der sie um jeden Preis gefallen will. Es ist gut, daß
die Redaktion Versuche löscht, die zur Aufdeckung der Identität von Teilnehmern führen könnten. für
den ich „ein echtes Problem“ darstelle Daß es genau umgekehrt ist, zeigt doch bereits die hohe Zahl Ihrer
Beiträge, die Sie aufwenden, um Ihren „Schatten-Herrn“ anzugehen, im Vergleich zur Zahl der Beiträge,
die er aufwendet, um Sie zu „bedienen“. Was Sie anderswo schreiben, ist völlig irrelevant für die Diskussion
hier. Es ist richtig, dass ich in diesem Forum meist Stellung nehme zu Beiträgen sog. FSSPX-Anhänger
(diese dominieren nämlich das Forum). Nicht einmal eine Handvoll Katholiken der FSSPX dominiert dieses
Forum im Vergleich zu mindestens doppelt so vielen Papalisten und viermal so vielen aktiven Homosexuellen?
Wie ist das möglich in einem demokratischen Forum, wo die paar „FSSPX’ler“ weder den Monarchen stellen,
noch die Redaktion, noch die Mehrheit, noch auf mächtige Lobbies zurückgreifen könnten?
#205 Catholicus 20:00:11 | Sonntag, 18. September 2005
@Irenäus Ich antworte in aller Freundlichkeit jenem aus dem Schatten der Anonymität heraus agierenden
Herrn, für den ich „ein echtes Problem“ darstelle: Es ist richtig, dass ich in diesem Forum meist Stellung
nehme zu Beiträgen sog. FSSPX-Anhänger (diese dominieren nämlich das Forum). Wenn Sie von mir etwas
lesen wollen gegen die Forderungen des modernistischen Kirchenvolks-Begehrens, so lesen Sie hier stjosef.at/artikel/kivobe.htm
nach. Eine Fundamentalkritik an Johannes Paul II. in dem Sinn wie, er sei ein Häretiker gewesen oder
ein Götzendiener werden Sie allerdings bei mir vergeblich suchen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Josef
Spindelböck.
#204 Irenäus 19:41:36 | Sonntag, 18. September 2005
@Gatte Leider stellt jener pseudokonservative Priester ein echtes Problem dar; ich weiß noch, wie er
vor kurzem gefordert hat, daß ein kritischer Beitrag von mir (wo ich nur die reine Wahrheit gesagt habe,
nämlich daß Johannes Paul II das 1. Gebot übertreten hat) gelöscht werde. Er verteidigt niemals das
Evangelium gegen Ungläubige wie Yersinia, und stellt auch niemals solche Forderungen auf gegen die Beiträge
Gotthards, die nun wirklich unter jedem Niveau sind. Er ist ja so gerecht! Er ist ja so mutig! Er hat
z.B., falls Sie es noch nicht bemerkt haben, sogar neulich versucht Ihre Identität zu lüften. Die Redaktion
nahm seinen Beitrag heraus und löschte jene Passage; ausgerechnet so einer, der sich so unbotmäßig
benimmt, hat es nötig, zu fordern, daß meine Beiträge gelöscht würden! Oder nehmen wir den Fall des
Schismatikers Lingen: mit diesem zugegebenermaßen traurigen Fall eines an der modernistischen V2-„Kirche“
verzweifelnden Alumnen mußte er sich ja unbedingt auseinandersetzen. Wann hat er sich jemals öffentlich
gegen einen abtrünnigen Bischof geäußert? Oder gegen Johannes Paul II, der Rudolf Bultmann als wegweisend
für die Exegese bezeichnet hat?
#203 Evelin 18:21:09 | Sonntag, 18. September 2005
202 @ Marcel: Wie es überhaupt eigenartig ist, dass bestimmte katholische Geistliche – solche, die weniger
vom Glauben abgefallen sind als ihre V2-NOM-Artgenossen – nie die Tradition, sondern immer nur angebliche
Notwendigkeiten des Zeitgeistes verteidigen. Daran erkennt man den geistlichen Irrweg, der mit der V2-Synode
und der Lüge, es handle sich um ein Konzil, begonnen hat. Beispiel Catholicus: Niemals schreibt er gegen
die zahlreichen hs. Kampfposter u. gg. die Zeitgeistkameraden, die hier den „Geist“ spielen, „der stets
verneint“. Aber wenn irgendwo etwas von FSSPX die Rede, ist er, der „Wächter gegen die FSSPX“, sogleich
zur Stelle, um ähnlich Fred Feuerstein in den Steinzeit-Comics die „Schisma-Keule“ zu schwingen. Der
Gatte
#202 Marcel 17:26:02 | Sonntag, 18. September 2005
Minderheit Bernado, die Konzilskirche ist leider mehrheitlich nicht mehr katholisch. Diese Aussage mögen
Sie auffassen wie Sie mögen: es ist die traurige Wahrheit und dementsprechend ist es christlich, dies
zu sagen. Warum sollte der Athanasius des 20. Jahrhunderts, Erzbischof Lefebvre, heute von mehr Katholiken
gehört und verstanden werden als der damalige vor 1600 Jahren? Weil die Menschen heute einen Deut weiser
wären? Sicherlich nicht. Also: nicht wundern. Von der Mehrheit hängt die Wahrheit Gott sei Dank nicht
ab.
#201 Bernado 15:51:55 | Sonntag, 18. September 2005
@evelin Sie schrieben: „Ich bin hier nicht derselben Meinung wie die Herrschaften Marcel, EngeldesHerrn,
Mimi und Stimme aus dem Tradiland, dennoch mag ich nicht, wenn man in dieser Weise über sie redet, da
sie es redlich meinen.“ Sie kennen aber auch das Sprichwort: „Gut gemeint ist das Gegenteil von gut“,
nicht wahr? Und wer mag schon, wie in diesem Forum oft geredet wird? Der Umgangston, der hier eingerissen
ist und anscheinend von den immer gleichen Teilnehmern in allen Diskussionsfäden „gepflegt“ wird, ist
mehr als ungut. Es wird zwar gerne „Erzbischofs Lefebrve und dessen Liebe zur Kirche, zu Rom“ reklamiert –
aber die Art, wie dann in den Beiträgen von „V2-Kirche“, „Soweit, so idiotisch. Aber gelebte V2-Praxis“,
„als die Kirche noch katholisch war“ oder „Bleiben wir also katholisch wie FSSPX“ geredet wird, spricht
weder von Liebe zur Kirche noch von Nächstenliebe gegenüber den Diskussionspartnern. Ausdrücke wie „
Das folgende Zitat aus Papst JoPaII. Vorschrift ist nicht häretisch, ergo wird es von Hw. Pytlik und
Catholicus auch nicht verteidigt“ scheinen mir eher auf eine große Lust am Schisma hinzudeuten. Dieser
Geist der Verneinung ist in meinen Augen jedenfalls weitaus diskussionswürdiger als jede „Badehosenfrage“.
Man muß schon einen sehr naiven und oberflächlichen Begriff von der herausgehobenen Stellung des geweihten
Priesters haben, um diese Stellung durch die Absage an die Schwimmbadbenutzung verteidigen zu wollen.
#199 Marcel 14:50:36 | Sonntag, 18. September 2005
Trivial Dank an Evelino für des Rätsels Lösung, wie die Kirche dieses Problem elegant und taktvoll
löste, als sie noch katholisch war: durch eigene Bäder für Priester (und vermutlich Ordensleute). Daß
es dies heute nicht/kaum mehr gibt, zeigt, daß der mit dem V.II eröffente „totale Ökumenismus“ die
Protestantisierung der Kirche bewirkt, inkl. Schleifung der wesentlichen Unterschiede zwischen Priester
und Laie. Auch wenn der Betroffene das nicht begreifen will – siehe unten –, ist es eine Tatsache: wenn
der Laie seinen Priester im Schwimmbad zu 3/4 nackt sieht, folgt die Einstufung als „der ist auch nicht
anders als ich“ und damit die psychologische Schleifung der Unterschiede. Es gibt noch protestantische
„Orden“, die hierbei katholischer sind als die V.II-Katholiken. Eine Verwandte von mir gehört zur Schwesternschaft
eines protestantischen Missionswerkes (mit Tracht; es gibt auch eine Bruderschaft). Obwohl das Werk klein
ist, unterhält es eigene Frei- bzw. Hallenbäder nur für die Schwestern und – zu anderen Zeiten – Brüder.
Warum Betroffene so viel Zeit verschwenden auf diese seltsame Diskussion, die mit dem Hinweis beendet
werden kann, daß es sich nicht geziehmt, wenn katholische Geistliche fast nackt in der Öffentlichkeit
herumschwirren –, ist trivial: wir Menschen neigen dazu, liebgewordener Angewohnheiten selbst dann irrational
zu verteidigen, wenn man uns nachweist, daß wir sie in dieser Form besser lassen würden. Mit Worten
hilft man hier wenig, mit Gebet viel.
#197 Evelin 11:46:16 | Sonntag, 18. September 2005
Evelino hat sich erkundigt und hat jetzt die ganz klare Auskunft: Früher gab es eigene Bäder für Priester.
In öffentliche Bäder durften die Priester in Badekleidung nicht hinein. Für die Traditionspriesters
gilt dies nach wie vor (m.A. nach anhand der Bekleidungsvorschriften auch für die V2-NOM-Priester). Kein
Priester der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. würde in ein öffentliches Bad gehen, um dort
zu baden. Wenn man dies als „geistige Verengung“ udgl. betrachtet, dann ist darauf hinzuweisen, dass diese
auch äußerlich sichtbare Disziplin der Traditionspriester ihre Früchte bringt. Der Abfall vom Priestertum
ist bei den Traditionspriestern minimal. Es gibt eine ganze Reihe von Priestern, die aus der Priesterbruderschaft
St. Pius X. ausgeschieden sind, darunter sogar solche, die jetzt als Diözesanpriester tätig sind. Sind
sind aber alle nach wie vor Priester. Ich kenne nur einen einzigen gegenteiligen Fall, den ersten von
EB Lefebvre geweihten Priester: Dieser ist sogar zu den Anglikanern gegangen (!), angeblich um heiraten
zu können. Wie viele NOM-V2-Priester sich mit „weiblicher Hilfe“ von ihrem Priestertum entfernt haben,
ist ja geradezu Legion. Diese Entwicklung hat schlagartig nach V2, insb. nach dem NOM 1969 begonnen, als
gleichzeitig auch das Brevier und die diszipl. Vorschriften für Priester gelockert wurden. Den ersten
Fall habe ich noch in der Volksschule erlebt, als mein von mir geschätzter Kaplan mit einer geschiedenen
Frau durchgebrannt ist. Der Gatte der Evelin
@… Sich der Sache stellen ist immer auch eine Anerkennung des Diskussionsgegenstandes, und das in dieser
Frequentiertheit! Das Wesentliche ist doch gesagt, und Sie wiederholen sich doch nur noch. Mannomann…
Ja, und die Sache öffentlich auf diese Art und Weise zu kommentieren zeigt ein Interesse an Erweiterung
der Bandbreite.
#194 Beatrix 22:23:08 | Samstag, 17. September 2005
@ H. H. Dr. Pytlik Nehmen Sie es mir nicht krumm, aber das Problem ist nicht diese bisweilen absurde,
bisweilen nötige und berechtigte Diskussion (z.B. geistliche Kleidung) im Allgemeinen! Das Problem, so
finde ich, ist, daß Sie sich dem so uneitel hingeben. Das mag man einerseits als „volksnah“, diskussionsfreudig
und argumentativ aktiv bezeichnen, denn das ist es auch, aber es adelt in gewisser Hinsicht den Unfug.
Das Wesentliche ist doch gesagt, und Sie wiederholen sich doch nur noch. Ich sage das nicht gern, weil
ich eine Menge Verständnis für Ihre Position habe, weil ich sie selber „praktiziere“, aber Sie haben
doch sehr viele Federn gelassen. Sich der Sache stellen ist immer auch eine Anerkennung des Diskussionsgegenstandes,
und das in dieser Frequentiertheit! Mannomann…
#193 Evelin 21:12:34 | Samstag, 17. September 2005
@Bernado Hr. Bernado schrieb an Dr. Pytlik: Ihre Geduld und andauernde Freundlichkeit sind zu bewundern.
Ich fürchte aber, daß da, wo entschlossenes Sektierertum und pharisäische Selbstgerechtigkeit zusammenkommen
wie bei einigen (ausrücklich:nicht allen) der hier unermüdlich tätigen Advokaten der Piusbrüder, selbst
eine Rede mit Engelszungen nichts ausrichten könnte. Ich bin hier nicht derselben Meinung wie die Herrschaften
Marcel, EngeldesHerrn, Mimi und Stimme aus dem Tradiland, dennoch mag ich nicht, wenn man in dieser Weise
über sie redet, da sie es redlich meinen. Frau Evelin
#192 Bernado 18:33:30 | Samstag, 17. September 2005
@Dr. Alexander Pytlik Ihre Geduld und andauernde Freundlichkeit sind zu bewundern. Ich fürchte aber,
daß da, wo entschlossenes Sektierertum und pharisäische Selbstgerechtigkeit zusammenkommen wie bei einigen
(ausrücklich:nicht allen) der hier unermüdlich tätigen Advokaten der Piusbrüder, selbst eine Rede
mit Engelszungen nichts ausrichten könnte. Wer mit dem Sitzfleisch denkt statt mit dem Kopf, ist durch
Argumente nur noch schwer zu erreichen. Gewiss soll man die Hoffnung nie aufgeben, aber andererseits:
Was hilft es, ausgerechnet die Nüsse knacken zu wollen, bei denen man am meisten befürchten muß, daß
sie hohl sind. In diesem Sinne wünsche ich allen ein friedliches und ertragreiches Wochenende.
#191 engeldesherrn 18:17:07 | Samstag, 17. September 2005
„Tja, Marcel… auch Sie haben mich nicht überzeugt…“ Tja, Hw. Pytlik will eben nicht verstehen und
stampft mit dem Fuß auf: „Wo steht denn nun, daß ein Prieser nicht schwimmen darf?“ Wenn er mit ehrlichem
Herzen im Gebet fragen würde, was der Herr dazu meint, der auch zu Sühne der Sünden der mangelden Scham
seiner Kleider beraubt wurde, würde er vielleicht nicht mehr ganz unbefangen in Badehose mit seinen Schäfchen
plauschen. Das stand ja auch in der Zeitung, also nicht nur 95% unter Wasser. Da heutzutage relativ nacktes
Auftreten weitverbreitet ist, spürt man keine Scham mehr. Man ist es so gewöhnt und hält diejenigen,
die Anstoß nehmen für prüde. Man lebt ja nicht mehr in den Dreißigern…
#190 Marcel 17:16:25 | Samstag, 17. September 2005
Gesunde Meeresfrüchte A.Pytlik schrieb: Problem mit dem Film „Meeresfrüchte“ {St. Pöltner} Wir sollten
uns nicht in zu „vielen Ebenen“ verlieren und nicht nichtexistente „Gegensätze konstruieren“. Über St.
Pölten sprach wir beide nicht miteinander: das ist Ihre Aufgabe allein. Ich meinte echte Meeresfrüchte,
wo doch Wasser das Thema ist. Zu viele „reine Soutanendogmatiker“ haben sich schon zu Seminarszeiten („ich
brauche unbedingt die Soutane, ständig!“) letztlich als zutiefst suspekt erwiesen haben. Da mußten Sie
also Traumatisches in Ihren modernen Seminaren erleben. Mir lief kein einziger „Soutanendogmatiker“ in
der V.II-Kirche über den Weg, sondern nur legere Badehose-Priester, bildlich gesprochen, die sich letztlich
alle als zutiefst suspekt erwiesen haben. Die „Soutanendogmatiker“, die ich nun in der FSSPX kennenlernen
durfte, sind alle wahrhaftige Priester. Von daher würde ich an Ihrer Stelle nicht immer vom Äußeren
aufs Innere schließen. Bei der FSSPX ist dieser Schluß problemlos möglich und ich muß mich noch daran
gewöhnen, daß in der V.II-Kirche fast alles andersherum ist. Schwimmen in Soutane ist und bleibt unvernünftig.
Die Nacht ist und bleibt dunkel, das möchte ich doch noch einmal in aller Deutlichkeit festhalten. Don
Camillo ist auch lustig. Wir leben im Jahr 2005 in MItteleuropa und nicht im Jahr 1930 Das stimmt; inzwischen
floß viel Wasser vom Rhein in den Tiber, und die V.II-Kirche sinkt.
#189 Evelin 17:04:21 | Samstag, 17. September 2005
Von „Angst“ war bei Marcel keine Rede… … sollte man ihm korrekter Weise daher auch nicht unterstellen.
Wir leben im Jahr 2005 in MItteleuropa und nicht im Jahr 1930 Was die theologische und liturgische Qualität
in der Hl. Kirche betrifft, muß man sagen: Leider. Was die Kirche betrifft, war ein x-beliebiges Jahr
der 30er Jahre um Dimensionen katholischer als das, was die V2-Kirche heute veranstaltet… Der Gatte
der Evelin
Wer Angst vor gesunden schwimmenden Klerikern hat, muß sich aber schon fragen … Kein Problem, Marcel,
weder damit, ob Sie nun mich meinen, oder den Scherzartikel „Birett – Badehose“ zum Anlaß anderer Gedanken
nehmen, auch kein Problem mit dem Verzehr von Meeresfrüchten, jedoch sehr wohl sehe ich ein Problem mit
dem Film „Meeresfrüchte“ (Crustacés et coquillages), der um Toleranz gegenüber einer der ehemals „St.
Pöltner Krankheiten“ wirbt, noch dazu teils mit Minderjähirgen. Zu viele „reine Soutanendogmatiker“
haben sich schon zu Seminarszeiten („ich brauche unbedingt die Soutane, ständig!“) letztlich als zutiefst
suspekt erwiesen haben. Von daher würde ich an Ihrer Stelle nicht immer vom Äußeren aufs Innere schließen.
Tja, Marcel, auch Sie haben mich nicht überzeugt. Schwimmen in Soutane ist und bleibt unvernünftig.
Ein bestimmte Art von „Soutanedogmatikern“ ist übrigens im Fall St. Pölten gerade noch rechtzeitig aufgeflogen,
sodaß mit Hilfe der von Johannes Paul II. eingesetzten Apostolischen Visitation noch Schlimmeres verhindert
werden konnte. Nicht zufällig erkannte kürzlich eine unabhängige staatliche Richterin im Kern den Wahrheitsgehalt
des damals von PROFIL photographisch und textlich aufgedeckten Widerspruchspaares „konservativ-homosexuell“.
Was unpassend ist (und damit haben wir es: es gibt kein theologisches [sic!] Argument gegen das Sportschwimmen
der Kleriker), werden Sie nicht alleine beurteilen können. Wir leben im Jahr 2005 in MItteleuropa und
nicht im Jahr 1930, vielleicht sogar in einer puritanischen und daher völlig unkatholischen Ge…
#187 Marcel 14:39:08 | Samstag, 17. September 2005
Meeresfrüchte A.Pytlik schrieb: Tja, Marcel, Sie konstruieren Gegensätze, die es nicht gibt. Keineswegs.
Beachten Sie zudem die Tatsache, daß meine Kommentare sich nicht direkt auf Sie bezogen, sondern das
Thema mir als Aufhänger für allgemeine Aussagen diente. Der Kern meines Gesagten bleibt unverändert
bestehen: a) Es geht um das öffentliche Ablegen der Soutane/Ordenstracht. Wenn die hochwürdigen Patres
oder ehrwürdigen Schwestern in ihrem Klostergarten Sportspiele spielen, so wird kein Schäfchen davon
Notiz nehmen. b) Es ist völlig unpassend, wenn ein Katholik seinem Priester/Beichtvater oder seinen Ordensschwestern
in entsprechender Montur im Freibad begegnet, im Aerobic-Raum, beim Schlamm-Catchen, beim Geräteturnen,
usw. Daß dies der Vatikan (ausnahmsweise) genauso sieht, wie Mimi referenzierte, ist enzückend, und
entscheidender als Ihre Meinung. Die Soutane hat ihren Wert, aber ich habe schon zu viele „reine Soutanendogmatiker“…
Sie als unpensionierter Priester behaupten, Sie hätten schon „zu viele Soutanendogmatiker“ gesehen? Wo?
In den Annalen? In den modernistischen Priesterseminaren nicht. Wurden Sie vor dem V.II geweiht? Oder
ist für Halbkonservative bereits jener ein „Soutanendogmatiker“, der erst 30 Minuten nach der hl. Messe
die Soutane ablegt? Im übrigen gilt: „Die Badehose hat ihren Wert, aber ich habe schon zu viele „reine
Badehosenpriester“ {erleben müssen}.[kursiv]
Humorvoller Abschluß Vielleicht können ja die hier postenden Damen bis Weihnachten gemeinsam die ideale
(selbstverständlich tief-schwarze) Badehose für Priester entwickeln Persönlich kaufe ich jedoch keine
neuen Modelle, weil a) die auf der durchaus gelungenen Photographie abgebildete von „Evelin“ im nachhinein
nicht ganz unerwartet „approbiert“ wurde und weil b) die derzeit vorhandenen und zweifellos unbedenklichen
Modelle (harhar) noch nicht von deftigem Meeressalz oder von blödem Chlor zerstört worden sind, was
jedoch so häufig vorkommt wie der Verlust von zahllosen Brillen und Badehauben in den meterhohen Wellen
bei so mancher Insel im Mittelmeer
@Evelin Ich persönlich finde ja nichts dabei, wenn ein Priester in normaler Schwimmbekleidung (Badesporthose
wie kurze Hose) einmal schwimmen geht. Ich persönlich halte es für unbedenklicher, wenn der badende
Geistliche 20 kg Übergewicht hat. Das reduziert die visuelle Kontaktaufnahme auf ein Minimum und wirkt
überhaupt abschreckend auf zu Phantasien neigende Gemüter.
#183 Evelin 11:23:19 | Samstag, 17. September 2005
Jetzt geht die Diskussion munter weiter Hr. Gotthard: Hi Gatte, Männer haben nun mal Wirkung … und
Frauen ebenso! Da nur ein Mann die Befähigung hat, zum Priester geweiht zu werden, muss seine Wirkung –
in der Regel auf die Frauen – mitbedacht werden… ein Priester kann seine Augen nicht ändern … ein
Priester in der Badehose ändert also nichts! (es sei denn, Du bist eine Soutanen-Fetischistin) Das Wort
„Fetischismus“ ist unangebracht. Im übrigen ist mein Mann männlich. Ich persönlich finde ja nichts
dabei, wenn ein Priester in normaler Schwimmbekleidung (Badesporthose wie kurze Hose) einmal schwimmen
geht. Wir mitteleurop. Frauen können übrigens gut mit der männlichen Ausstrahlung von Priestern umgehen
(so viele richtige Männer gibt es in der nachkonziliaren Kirche eh nicht mehr), wir sind ja keine überkandidelten
Italienerinnen, die dem Gänswein nachrennen. Fr. Evelin
#181 engeldesherrn 22:52:26 | Freitag, 16. September 2005
Birett und Badehose- der konservative Modernist Der Modernismus, wie er vom Hl. Papst Pius X. entlarft
wurde, beinhaltet die Modernisten und die Konservativen. Die Modernisten sind die Lokomotive, die voran
gehen und immer neue Forderungen stellen (Frauenpriestertum, Messmodernisierungen, „Ökumenische Events“
u.v.m.), die Konservativen bremsen und halten etwas an den alten Werten fest, damit der Zug nicht ganz
so schnell voranbrause. Aber es geht ständig voran. Der Katholik aber bleibt vor Ort. Er will gar nicht
woanders hin, weil sein Standpunkt die Lehre der Kirche, also die Lehre Christi ist. Bleiben wir also
katholisch wie FSSPX. Schade, dass Hw. Pytlik so eine Abneigung hat. Offenbar kennt er nicht wirklich
die Motive des Erzbischofs Lefebrve und dessen Liebe zur Kirche, zu Rom und zum Priestertum, sonst könnte
er ihn nur ehrfürchtig achten oder sogar lieben.
#180 Gotthard 22:16:11 | Freitag, 16. September 2005
Hi Gatte Männer haben nun mal Wirkung … und Frauen ebenso! Da nur ein Mann die Befähigung hat, zum
Priester geweiht zu werden, muss seine Wirkung – in der Regel auf die Frauen – mitbedacht werden. Die
Kirche nimmt wissentlich und billigend in Kauf, dass ihre Priester fast ausschließlich auf das weibliche
Geschlecht eine gewisse faszinierende Ausstrahlung haben. Der Priester IST ein Mann, mit allem was dazugehört
in der Außenwirkung. Ein Priester kann seine betörende Stimme nicht ändern … ein Priester kann sein
anziehendes Äußeres nicht ändern… ein Priester kann seine charmante Art nicht ändern … ein Priester
kann seine Augen nicht ändern … ein Priester in der Badehose ändert also nichts! (es sei denn, Du
bist eine Soutanen-Fetischistin)
#179 Evelin 22:03:20 | Freitag, 16. September 2005
Kleine Korrektur: 95% unter Wasser stimmt nicht Denn allein der Kopf eines Menschen umfaßt 10% der Körperoberfläche
eines Menschen (weiß ich aus einem Erste-Hilfe-Kurs). Sieht man noch irgendetwas anderes (z.B. den Rücken),
dann sinkt die „Sichtquote“ jedenfalls unter 90 %… Außerdem geht es nicht um das Schwimmen, sondern
um das davor und danach, in welchen Zeiträumen sich der badehosentragende Hw. Pytlik zu 100% außerhalb
des Wassers befindet… Die prinzipielle Frage ist anhand der von Mimi schon sehr weit unten beigebrachten
Links einschl. Kleidervorschriften für Priester (ohnedies V2-Vorschrift aus 1994, unterschrieben von
JoPaII.) zu Lasten Hw. Pytliks gelöst. Er will es halt nicht wahrhaben. Der Gatte der Evelin
#178 engeldesherrn 20:54:46 | Freitag, 16. September 2005
hochstilisieren Es wird eben nicht hochstilisiert, sondern es liegt ein tieferer Sinn in der Gegenüberstellung
dieser beiden Kleidungsstücke. Es gibt doch nichts intoleranteres, als die Toleranten, die Andersdenkende
gern Fanatiker nennen.
Hochstilisieren ist normalerweise typisch für Fanatiker Lieber „Engel des Herrn“! Die Anzahl der Lesermeinungen
sagt noch lange nichts über die Qualität der Diskussion aus. Sie war aber äußerst unterhaltsam und
hat mich besonders am ersten Tag sehr gefreut. Es ist weiters schön, wenn über wichtige Dinge diskutiert
wird. Faktum ist jedoch, daß bisher absolut niemand ein vernünftiges Argument gegen das Sportschwimmen
von Klerikern genannt hat. Und da ein solches mit Soutane in der Öffentlichkeit große Lächerlichkeit
auslösen würde, erübrigt sich eine weitere Diskussion über diese und andere Absurditäten gänzlich.
Alles zu seiner Zeit: wenn Sportschwimmen am Programm steht, gibt es kein Birett. Dieses gibt es bei mir
nur in der Winterszeit, und dann auch meist nur in der Liturgie, wie Sie dem Originalartikel www.militaerpfarre.de/…rkurier_kreuznet.htm
entnehmen können, da wir in St. Marien Buchenhüll keine Heizung besitzen. Daher ist u. a. das eigentlich
Lächerliche an dieser Diskussion, daß u. a. zwei Begriffe, die nur die geringste Zeit während der ganzen
Woche als Realgegenstände getragen werden, zu einem Gegensatz hochstilisiert werden, den es so gar nicht
gibt, weil es sich um eine klassische Ebenenverwechslung auch bei Ihnen handelt. Aber dieses Hochstilisieren
künstlicher Gegensätze, um z. B. den nicht korrekten Weg der derzeit dem Heiligen Stuhl nicht voll unterstellten
„Priesterbruderschaft St. Piux X.“ zu begründen, sind wir ja schon gewohnt
#176 engeldesherrn 17:28:06 | Freitag, 16. September 2005
Birett und Badehose 174 Lesermeinungen! Es geht schon lange nicht mehr ums Schwimmbad und den Padre in
Badehose, sondern Birett steht für katholisch, Messe aller Zeiten, Würde des Amtes, Lehre der kath.
Kirche, Tradition der Kirche(nicht Traditionalist!) und Badehose steht für Neuerung, moderne bzw. unpriesterliche
Kleidung, Liberalismus u. s. w. daher sind wir unterdessen u.a.bei FSSPX und V2. Somit geht es überhaupt
nicht um ein lächerliches Thema. P.Pytlik, sind die Lesemeinungen noch witzig??
#175 Gotthard 16:40:13 | Freitag, 16. September 2005
unglaublich!!!!! was aus einem solch harmlosen Tatbestand wie einem im Freibad badenden Priester alles
gemacht werden kann! Uns geht es einfach sehr sehr gut … wer solche Probleme hat, ist zu beneiden!
95 % unter Wasser, alles andere ist lächerlich Herr Andreas, ist bei Ihnen noch alles in Ordnung? Wie
oft wollen Sie sich noch wiederholen, oder haben Sie irgendwie ein Problem? Meinerseits bleibe ich betreffend
obigen erheiternden und von mir nicht bestellten Werbe-Artikel dabei: wenn sich eine Person von einem
Priester, der sich zu 95 % seiner Zeit des Sportbeckenaufenthaltes und mit 95 % seiner Gestalt unter Wasser
befindet, sexuell angezogen fühlt, dann wird dies wohl kaum am Priester selbst oder am Tragen dieser
oder jener Badekleidung liegen, sondern einzig und allein an jener im Bad untätig herumblickenden Person.
Sorry, aber mich amüsiert es ungemein, wie sehr sich da manche durchaus Gutwillige in einen großen Griesbrei
hineingeredet haben. Evelin hat unten sehr gut Stellung genommen: „Herr Andreas, Sie scheinen über die
weibliche Eigenart wenig zu wissen. Für eine Frau sind meistens ganz andere Dinge entscheidend als die
sportliche Figur eines Mannes. Verhalten, Augen, Haupthaar, Bart oder Nichtbart, Intelligenz, Dynamik
etc. Diese Dinge sieht man aber auch bei Priestern in Soutane oder Clergyman oder Post-68er-Bekleidung.
Sollen diese jetzt im Tschador herumlaufen? Ich kenne den ganzen Artikel und auch das Photo. Es handelt
sich um eine Art kurze Hose (Shorts) und keine slipähnliche Badehose. Völlig in Ordnung. Es steht übrigens
im Artikel www.militaerpfarre.de/…rkurier_kreuznet.htm, daß der Padre fast nur schwimmt oder ein kurzes
Gespräch (wienerisch: Plauscherl) führt, wenn er jemand Bekannten trifft.“
#173 Catholicus 16:19:55 | Freitag, 16. September 2005
@Stimme aus dem Tradiland Die Texte selbst sprechen eine solche nicht aus. Oh doch! Studieren Sie die
Texte konzil.stjosef.at/. Besagter Pater von der Petrusbruderschaft heißt übrigens P. Lugmayr (nicht
Lügmayr). Er hat meiner Auffassung nach überzeugend dargelegt stjosef.at/…rchliche_umschau.htm, wieso
die Kirche in ihrer Anerkennung eines Hochgebets als gültig auf unfehlbare Weise urteilen muss. Die Wandlungsworte
sind übrigens vorhanden, allerdings in indirekter Form.
Von V2 bis zur „Magie der Wandlungsworte“ @ nochmals zu Dr. Peter Enderfers – Fortsetzung: Dennoch wurde
trotzdem die genannte Erlaubnis erteilt! Die modernistischen Liturgiewissenschaftler und andere „Theologen“
nahmen dies zum Anlaß, vom Abschied Roms von der „Magie der Wandlungsworte“ zu sprechen, also der sicheren
Lehre, dass die Wandlung von Brot und Wein (Materie) durch die Wandlungsworte (Form) bei der entsprechenden
Intention des Priesters in Leib und Blut Christi zustande kommt. Unterstützung fanden sie dabei ausgerechnet
bei einem Traditionspriester: P. Lügmayr FSSP, der sich auf die „Unfehlbarkeit“ Roms in Lehrfragen (für
diesen Anlaß überhaupt nicht heranziehbar!) und das angeblich hohe Alter der Anaphora stützte, wobei
er spekulierte, dass dieses Hochgebet schon vor der Abtrennung der Assyrer in Verwendung gewesen sein
könnte. @ Catholicus – Zitat: …als Lehre … annehmen und festhalten entsprechend der Absicht der Heiligen
Synode selbst… D.h. also gar nicht, weil ja nach der Absicht der „Hl.“ Synode selbst weder Definitionen
noch Verurteilungen ausgesprochen werden sollten. Wird aber das ao. Lehramt nicht ausgeübt, kommt – theoretisch –
nur das o. Lehramt in Frage, welches aber nur verbindlich ist, wenn über längere Zeit und unangefochten –
überdies entsprechend der Tradition eine Verpflichtung ausgesprochen wird. Die Texte selbst sprechen
eine solche nicht aus, weswegen tatsächlich überhaupt keine Verpflichtung vorlag oder vorliegt.
#169 Catholicus 13:52:27 | Freitag, 16. September 2005
@Gatte der Evelin De facto wird auch V2 von Catholicus & Consorten als unfehlbar angesehen, obwohl es
nur eine Synode war, die ein paar genaugenommen zu schubladisierende Ergüsse von sich gegeben hat. Dass
das 2. Vatikanische Konzil in allen seinen Aussagen unfehlbar sei, haben weder dieses Konzil noch die
es promulgierenden Päpste jemals behauptet. Es war aber erstens ein wirkliches gültiges Konzil der Kirche
(und nicht einfach eine unverbindliche Generalsynode), zweitens hat es die bisherigen Glaubensaussagen
bestätigt und vertieft und schließlich wichtige und entscheidende Anwendungen aus dem „Depositum fidei“
auf die pastorale Situation der Kirche in der heutigen Welt vorgenommen. Was das Konzil uns vorlegt, „müssen
alle und jeder der Christgläubigen als Lehre des obersten kirchlichen Lehramtes annehmen und festhalten
entsprechend der Absicht der Heiligen Synode selbst, wie sie nach den Grundsätzen der theologischen Interpretation
aus dem behandelten Gegenstand oder aus der Aussageweise sich ergibt“ (Bekanntmachung, die der Generalsekretär
des Konzils in der 123. Generalkongregation am 16. November 1964 mitgeteilt hat).
P. Lügmayr @ engeldesherren: Soweit ich Hr. Evelino kenne, meint er das so und liegt kein Schreibfehler
vor. @ Dr. Peter Enderfers: Eine römische Kongregation (ich glaube, es war die für den Gottesdient)
hat in Übereinstimmung mit der Glaubenskongregation (eine der katastrophalsten Fehler Cardinal Ratzingers)
und dem Rat für die Einheit der Christen festgelegt und mitgeteilt, dass die mit Rom unierten chaldäischen
Christen die Gottesdienste der mit Rom nicht unierten (nestorianischen, häretischen und schismatischen)
Assyrischen „Kirche“ (diese hat vor allem im Irak einen Schwerpunkt, ist aber insgesamt eher klein) in
Erfüllung ihrer Sonntagspflicht besuchen dürfen (Hintergrund war die kleine Anzahl der mit Rom unierten
Chald. Kirche und der Assyr. „Kirche“). Soweit, so wahnwitzig. Damit nicht genug: Aus diesem Anlaß wurden
die Hochgebete (genannt Anaphora) der assyr. Gemeinschaft überprüft. Eines der wichtigsten, wenn nicht
das wichtigste ist die Anaphora des „Addai und Mari“, welche völlig eindeutig keine Wandlugnsworte aufweist,
auch nicht in „eulogischer“ (verstreuter) Form. Bei Verwendung eines solchen „Hochgebets“ kommt also keine
Wandlung zustande.