Bischof für 6.000 Katholiken + Beschämendes Zeugnis + Feministen für Abschaffung der Ehe + Kindertötung in Deutschland + Selektion von Homos
Bischof für 6.000 Katholiken
Estland. Zum zweiten Mal seit der Reformation ist in Estland ein katholischer
Bischof geweiht worden. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Estland ist ein baltischer Staat in Nordeuropa.
Der Franzose Philippe Jourdan (45) empfing am Samstag die Bischofsweihe. Mons. Jourdan gehört zur Personalprälatur
‘Opus Dei’. Bereits Ende März ernannte ihn Johannes Paul II. zum Apostolischen Administrator von Estland.
Der neue Bischof ist für rund 6.000 Katholiken verantwortlich. Die genaue Zahl der Gläubigen lasse sich
nur schwer schätzen, vielleicht sind es auch 10.000, erklärte der Neugeweihte. Estland ist ein Missionsland.
Knapp 70 % der 1,4 Millionen Esten ist religionslos. Die größte Glaubensgemeinschaft sind die Protestanten.
Sie zählen rund 180.000 Mitglieder.
Beschämendes Zeugnis
„Die kirchenmusikalische Vereinigung und
die kirchenmusikalische Ausbildung in Deutschland stellten von sich ein beschämendes Zeugnis im Hinblick
auf die Papst-Messe in Köln aus.“
Professor László Dobszay von der Franz Liszt – Musikhochschule in
Budapest zur Musik in der Papst-Messe auf dem Weltjugendtag 2005.
Feministen für Abschaffung der Ehe
Schweden. Eine neu gegründete schwedische Frauenpartei mit dem Titel „Feministische Initiative (FI)“
will in ihrem Land die Ehe abschaffen. Die Feministen schlagen vor, völlig offene Formen des freiwilligen
Zusammenlebens von zwei oder mehreren Personen – ungeachtet des Geschlechtes – gesetzlich zu regeln: „Die
Geschichte der Ehe handelt ja nicht von Liebe und Zusammenleben, sondern von Besitz“, begründete Parteigründerin
Tiina Rosenberg die Forderung.
Kindertötung in Deutschland
Deutschland. Gestern Montag veröffentlichte
das Statistische Bundesamt in Wiesbaden die Zahlen der Kinderabtreibung für das zweite Quartal 2005.
Dem Amt wurden für die drei Monate, April, Mai und Juni insgesamt 32.000 Kinderabtreibungen gemeldet.
Das sind über 500 Abtreibungen pro Arbeitstag. 41 Prozent der Mütter, die ihr Kind töten ließen, brachten
vor dieser Tat noch kein Kind zur Welt. 79% der Kinder wurden durch Zerstückelung und Absaugung eliminiert.
Die Vernichtung der Leibesfrucht durch die Abtreibungspille ist am Zunehmen. Ihr Anteil stieg auf über
acht Prozent. Im zweiten Quartal 2004 starben 7 % der abgetriebenen Kinder durch die Abtreibungspille.
44 Prozent der Mütter, die ihr Kind durch Abtreibung umbrachten, waren verheiratet.
Selektion von Homos
Die Welt: Was ist, wenn wir eines Tages diagnostizieren könnten, ob ein Fötus zum Beispiel homosexuell
wird? Wären solche Gründe auch akzeptabel für eine Abtreibung?
James Watson: Frauen müssen die Freiheit
haben, das zu tun, was sie für das Beste für ihre Familie halten. Frauen aus verschiedenen Kulturen
und unter verschiedenen Umständen werden da verschiedene Einstellungen haben. Was für die eine richtig
ist, muß für die andere nicht gelten. Genetische Entscheidungen sollten von den Müttern getroffen werden,
in Abstimmung mit ihren Familien. Da sollte der Staat keinen Einfluß nehmen.
Der amerikanische Biologe
James Watson (77) klärte mit seinem Partner Francis Crick im Jahr 1953 die Struktur des menschliches
Erbgutes auf. Watson leitet heute das ‘Cold Spring Harbor Laboratory’ in New York.
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8 Lesermeinungen
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#8 Ignatius 12:46:21 | Mittwoch, 14. September 2005
Die Dummheit des Menschen Ich habe mich an dem Begriff „depperter Adam“ gestoßen. Adam war bestimmt nicht
deppert, denn es heißt ja im Schöpfungsbericht: „Und Gott sah, daß es gut war.“ Also muß Adam mindestens
mit normaler menschlicher Intelligenz begabt gewesen sein… Ah geh, wands nöt verstehst dass deppert
dumm haisst dann schleich’ di! Zu deutsch: mit deppert ist dumm gemeint und das waren der Adam und die
Eva ja wohl wenn sie Gott willentlich mißachteten. Heute nicht anders mit uns. Hat mit IQ nix zu tun.
Mach mal keinen theologischen Streit draus sonst müssen wir den Heiligen Thomas fragen, was der zum Thema
Dummheit tolles geschrieben hat.
@Dr. Enderfers Ich bin kein Strohmann und gehöre – außer der katholischen Kirche – keiner Organisation
an. Warum solche Verdächtigungen? („Wir sind Kirche“ kenne ich nur aus der Presse.) Ich habe mich an
dem Begriff „depperter Adam“ gestoßen. Adam war bestimmt nicht deppert, denn es heißt ja im Schöpfungsbericht:
„Und Gott sah, daß es gut war.“ Also muß Adam mindestens mit normaler menschlicher Intelligenz begabt
gewesen sein…
#6 Beatrix 20:47:56 | Dienstag, 13. September 2005
@ Sirilo Schauen Sie doch in den Katechismus und versuchen Sie die Brücken zwischen Liebe, Freiheit und
Schwäche und erkennen! In einem anderen Artikel habe ich Ihr Kirchenverständnis bemängelt, nun das
Gottes- und Menschenverständnis. Sind Sie ein Strohmann von WirSindKirche oder so?
Depperter Adam? @Ignatius: Warum hat eigentlich Gott in seiner unendlichen Weisheit einen „depperten Adam“
geschaffen? Etwas mehr Intelligenz bei Adam – und dann wäre uns der Sündenfall erspart geblieben???
Frage: Was ist, wenn wir eines Tages diagnostizieren könnten, ob ein Fötus zum Beispiel katholisch wird?
Dann wird er als Staatsfeind abgetrieben werden müssen.
Kinder abtreiben, weil sie homosexuell werden? Das ist ja abartig! Selbst, wenn es die Möglichkeit gäbe,
dies im Voraus zu sehen, ist das doch kein Grund ein Kind zu töten!!! Das ist ja noch krasser als manch
anderer Grund für eine Abtreibung, wo hier das Kind doch voll lebendsfähig und ohne Behinderung zur
Welt kommt! Das wäre echt krank so etwas vorzunehmen.
#1 Ignatius 10:40:41 | Dienstag, 13. September 2005
Evarier Die Welt: Was ist, wenn wir eines Tages diagnostizieren könnten, ob ein Fötus zum Beispiel homosexuell
wird? Wären solche Gründe auch akzeptabel für eine Abtreibung? James Watson: Frauen müssen die Freiheit
haben, das zu tun, was sie für das Beste für ihre Familie halten. Frauen aus verschiedenen Kulturen
und unter verschiedenen Umständen werden da verschiedene Einstellungen haben. Was für die eine richtig
ist, muß für die andere nicht gelten. Genetische Entscheidungen sollten von den Müttern getroffen werden,
in Abstimmung mit ihren Familien. Da sollte der Staat keinen Einfluß nehmen. Die Evas spielen den „Führer“
und machen die Selektion, sieben aus, was lebensunwert ist und der Endlösung zugeführt wird – kostengünstiger
ohne Züge, Gas, usw. Statt der Lampenschirme kann man auch andere Sachen aus dem „anfallenden Material“
machen, wie ja regelmässig auf Kreuz.net zu lesen ist (Kosmetikcreme oder so ähnlich). Der Gröfaz lacht
in der Hölle. Das ergibt dann den reinrassigen Eva-Arier : abgeküzt Evarier. Das Menschlein hält sich
für Gott. Das hat der Teufel schon der unfolgsamen Eva und über sie dem depperten Adam ins Ohr gesäuselt.
Wieder glauben wir dem Bösewicht. Mei, san mir dumm!