15:19:22 | Dienstag, 13. September 2005
Vor einem Monat gebar eine US-amerikanische Wachkomapatientin per Kaiserschnitt ein relativ kräftiges und gesundes Mädchen. Die Mutter starb kurz nach der Geburt. Jetzt ist das Kind seiner Mutter nachgefolgt.
(kreuz.net, Arlington) Susan Anne Catherine, die kleine Tochter der inzwischen verstorbenen Wachkomapatientin
Susan Torres (26) ist tot. Das Kleinkind starb letztes Wochenende.
Seine Mutter, Susan Torres, erlebte
im vierten Schwangerschaftsmonat aufgrund einer Krebserkrankung einen Zusammenbruch. Die Ärzte diagnostizierten
einen schweren Hirnschaden.
Die Familie Torres lebte in Arlington. Die Stadt befindet sich in der Nähe
der Bundeshauptstadt Washington im US-Bundesstaat Virginia an der Ostküste der Vereinigten Staaten.
Die Mutter wurde bis zur Geburt ihres Kindes künstlich am Leben gehalten, um ihre Leibesfrucht zu retten.
Nach einem drei Monate langen,
dramatischen Wettlauf gegen die Zeit gebar Mutter Tores Anfang August
ihre Tochter Susan Anne Catherine. Susan Torres starb kurz darauf nach Empfang der Sterbesakramente.
Ihre Tochter, Susan Anne Catherine Torres, wurde mittels Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Sie stand am
Anfang des siebten Schwangerschaftsmonates. Das Kind wog bei der Geburt rund 820 Gramm und war gut 34
Zentimeter groß.
Tochter Susan schien relativ gesund zu sein.
Doch der Zustand des Mädchens verschlechterte
sich letzte Woche rapid. Das Kind erlitt eine für frühgeborene Kinder nicht ungewöhnliche Magen-Darminfektion.
Die Ärzte stellten einen Darmdurchbruch fest, den sie zu operieren versuchten. Doch die Infektion hatte
bereits den ganzen Körper des Säuglings geschwächt.
Am letzten Sonntag starb das Mädchen in einer
Kinderklinik in Washington an Herzversagen. Susan Anne Catherine Torres war fünf Wochen alt.
Ein Onkel
der kleinen Susan erklärte, daß ihr Tod nach dem Ringen um ihre Geburt für die Angehörigen ein schrecklicher
Verlust sei: „Wir möchten uns bei allen Menschen bedanken, die uns in den letzten 17 Wochen im Gebet
unterstützt haben.“
Susans Großvater väterlicherseits sandte dem kanadischen Lebensschutzdienst ‘LifeSite’
eine Nachricht:
„Ich möchte sie wissen lassen, daß Baby Susan gestern Nacht, am 12. September um 12.01
heimgekehrt ist. Sie starb in den Armen ihres Vaters. Sie kämpfte für jeden der letzten Schläge ihres
kleines Herzens.“
Die Ärzte stellten die Monitorüberwachung ab und legten die Kleine in die Arme ihres
Vaters: „Jedesmal wenn er zu ihr sprach, schlug ihr Herz. Doch der Schaden ihrer Organe war größer als
die Kraft der Ärzte, diesen Schaden zu heilen.“
Über seinen Sohn – den Vater der kleinen Susan – erklärte
der Großvater des verstorbenen Kindes: „Ich weiß, er ist mein Sohn. Doch ich muß sagen, daß er der
beeindruckendste Mann ist, den ich jemals kennengelernt habe.“
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Benedikt 15:28:54 | Dienstag, 13. September 2005