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Noch ein katholischer Politiker… + Propaganda für die Hilflosentötung + Bischof Mixa als Schauspieler + Fleischhandel + Zuviele Emotionen
Noch ein katholischer Politiker…

Italien. Der frühere EU-Kommissionschef und italienische Ex-Ministerpräsident Romano Prodi forderte jüngst eine staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinates. Der Politiker ist ein praktizierender Katholik und persönlicher Freund des römischen Kardinalvikars Camillo Ruini. Prodi gilt als Favorit der oppositionellen Mitte-Links-Allianz ‘Unione’ bei der Kür eines Spitzenkandidaten für die Parlamentswahlen 2006. Der Politiker könnte damit nächster italienischer Ministerpräsident werden. Die Vatikanzeitung ‘L’Osservatore Romano’ bezeichnete Prodis Homo-Vorstoß in ihrer Dienstagsausgabe als „inakzeptablen Angriff auf die Familie“.

Propaganda für die Hilflosentötung

Deutschland. Gestern Dienstag wurde die deutsche Brigitte R. (53) der Tötung ihres Sohnes schuldiggesprochen. Die Hilflosenmörderin wurde nicht bestraft. Ihr Sohn Ricardo R. war im Alter von 19 Jahren – am Tag seiner bestandenen Abiturprüfung – mit dem Motorrad auf der regennassen Fahrbahn bei Tempo 20 gestürzt. Er fiel so unglücklich, daß er sich schwere Hirnverletzungen zuzog. Ricardo wurde zum Pflegefall und war ganz auf die Hilfe seiner Mutter angewiesen. Er konnte lediglich durch Augenzwinkern kommunizieren. Auf diese Weise soll er seine Mutter aufgefordert haben, ihm beim Selbstmord beizustehen. Am 11. Dezember 2004 mixte die Mutter ihrem Sohn darum eine Giftmischung. Sie selber schluckte ebenfalls einen Teil davon. Ein Feuerwehrmann fand Mutter R. drei Tage später. Sie konnte gerade noch gerettet werden. Die Richterin verkündete den Schuldspruch „fast bedauernd“, berichten die deutschen Medien.

Bischof Mixa als Schauspieler

Deutschland. Der Bischof von Eichstätt, Mons. Walter Mixa, – ab Oktober neuer Oberhirte des Bistums Augsburg – hat sich als Schauspieler versucht. Er wirkte bei einer Hörspielreihe für den Radiosender des Bistums Eichstätt als Sprecher mit. Die fünfteilige Krimiserie handelt von einem fiktiven Erpressungsfall, der sich im Umfeld von Kunst und Kirche abspielt und unerwartet zu einem Mord führt. Die je dreiminütigen Kurzkrimis werden in der Woche vom 19. bis zum 23. September ausgestrahlt.

Fleischhandel

Ukraine. Die ukrainische ‘Nationale Akademie der Wissenschaften’ vermarktet die Körperteile frühgeborener Kinder zu Schönheitszwecken. Die britische Zeitung ‘Timesonline’ ermittelte, daß das Forschungsinstitut nicht nur abgetriebene, sondern auch frühgeborene Kinder lebend oder tot und oft ohne Wissen der Mutter verkauft. Lebendgeborene Kinder gelten als wertvoller, weil Gewebe und Organe besser entwickelt und erhalten sind. Das Institut behauptet, legal zu agieren. Nach geltendem ukrainischem Recht werden alle Geburten die entweder jünger als sieben Monate oder leichter als ein Kilogramm sind, als „Abtreibung“ registriert. Die leichteste Frühgeburt der Welt überlebte vor rund einem Jahr mit einem Geburtsgewicht von 250 Gramm.

Zuviele Emotionen

„Was mich in den Vereinigten Staaten bei der konservativen Bewegung und bei den christlichen Führergestalten zu denken gibt, ist, daß ihre Emotionen oft das gesunde Urteil verstellen. Vierzig Minuten, nachdem eine Person für ein Amt ernannt ist, gibt es keine Möglichkeit, diese Person sachlich und umfassend zu beurteilen. Doch genau das ist geschehen.“

Howard Phillips, der Gründer der US-amerikanischen ‘Verfassungspartei’ über die neokonservativen Reaktionen auf die Ernennung von John Roberts ins Oberste Gericht der USA.
      
9 Lesermeinungen
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#9   Benedikt   11:02:32 | Freitag, 16. September 2005
@ wi-bi
Na, die Bezeichnung „Homo-Ehe“ will die Redaktion vermutlich gerade vermeiden. Da der Begriff Ehe ja leider von Kirchenhassern wie Bismarck & Co. staatlich okkupiert wurde weiß man es ja nicht mehr so genau, aber der Begriff „Ehe“ mein per definitionem eine Verbindung zwischen Mann und Frau. Der Begriff „Homo-Ehe“ ist daher so etwas wie ein Paradoxon. Lebenspartnerschaft usw. sind da korrektere Begriffe (die auch die religiöse Schärfe herausnehmen, längst nicht alle Homosexuellen sind ja irgendwie religiös)
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#8   wi-bi   10:36:00 | Freitag, 16. September 2005
Liebes kreuz.net Team,
mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass Sie an dem Wortspiel „Homo-Konkubinat“ gefallen gefunden haben. Leider trifft es nicht den Kern der Sache. Unabhängig vom Pro oder Kontra einer homosexuellen Partnerschaft, ist ein Konkurbinat eine rechtlich nicht abgesicherete, nicht verheimlichte Beziehung. Der Volksmund nennt das auch „Wilde Ehe“. Eben das wird von den Homosexuellen nicht ja nicht gefordert (auch wenn es so schön böse klingt). Das gibt es ja bereits. Richtig gewesen wäre „Homo-Konnubium“. Ich empfehle auch Ausdrücke wie „Lebenspartnerschaft“ oder wie bereits in den Köpfen der Menschen vorhanden: „Homo-Ehe“.
Sollte Ihnen das nicht polämisch genug erscheinen, probieren Sie doch mal „Endogamie“, „Homo-Doppel“ oder wie der Papst bereits sagte „Pseudo-Ehe“.
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#7   Beatrix   16:25:43 | Mittwoch, 14. September 2005
Korrektur
was insofern in keiner Verbindung zur meinen Aufgabe in Augsburg steht!
Verzeihung! Ich meinte, „was in keiner Verbindung zu seiner (Mixas) (neuen) Aufgabe in Augsburg steht!“
Ich möchte ausdrücklich festhalten, daß ich nicht der ernannte Bischof von Augsburg bin und es von daher auch nicht um MEINE Aufgabe geht… ;-D
Spaß bei Seite: Gemeint ist, daß Kritik am CO (Ich selbst kenne mich mit diesem leider nicht aus, finde lediglich die Idee hervorragend!) zulässig sein muß, da Mixa Urheber und langjähriger Aufseher dort ist. Die Kritik an der Kritik geht glaube ich von dem Irrtum aus, das CO sei in Augsburg.
Liebe Grüße!
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#6   roemkath   16:13:51 | Mittwoch, 14. September 2005
@bonifatius
Sie vergessen, dass Dr. Walter Mixa seit 1996 Bischof von Eichstätt ist und er 1998 das Collegium Orientale gegründet hat. Dem Treiben des dortigen Rektors steht er scheinbar ohnmächtig gegenüber, scheut sich jedenfalls konsequent zu handeln. Ja, jetzt geht er nach Augsburg… Da kann er sich dann endgültig drücken…
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#5   Beatrix   15:12:08 | Mittwoch, 14. September 2005
Bonifatius
Ich glaube die Kritik vom roemkath hat nichts mit Ungeduld zu tun, da das CO zur Diözese Eichstätt gehört, was insofern in keiner Verbindung zur meinen Aufgabe in Augsburg steht!
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#4   bonifatius   14:51:28 | Mittwoch, 14. September 2005
roemkath – warum soviel Ungeduld?
Eigentlich ist es nicht der Mühe wert auf einen solch kindischen Einwurf zu erwidern.
Nur eine Bitte: Laßt dem neuen Bischof in Augsburg noch ein klein wenig Zeit bevor ihr beginnt ihn fertig zumachen. Auch der liebe Gott brauchte sechs Tage zur Erschaffung der Welt.
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#3   roemkath   11:36:38 | Mittwoch, 14. September 2005
H.H. Bischof Dr. Walter Mixa…
… täte besser daran, sich entschieden um die Missstände im Eichstätter Collegium Orientale und um ihre Behebung zu kümmern. Mit Wissen des Bischofs wird dort tagtäglich Interzelebration zwischen katholischen und orthodoxen Priestern des byzantinischen Ritus praktiziert, Interkommunion mit Protestanten, liturgischer Synkretismus, etc… praktiziert. Zu was Bischöfe Zeit und Muße haben… Noch ein Ärgernis mehr!
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#2   Benedikt   10:45:30 | Mittwoch, 14. September 2005
Schauspieler
Ein SCHAUspieler der in einem HÖRspiel mitwirkt, das zudem ausgestrahlt wird… entzückend ;-))
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#1   Athanasius   08:49:38 | Mittwoch, 14. September 2005

Der Politiker ist ein praktizierender Katholik und persönlicher Freund des römischen Kardinalvikars Camillo Ruini.
„Praktizierender“ Konzilskatholik únd Freimaurer, sollte man da hinzufügen. Und Mitglied einer verbotenen Linkspartei.
„Jeder der sich sozialistischen Vereinigungen anschliesst, beläuft die Exkommunikation dem Heiligen Stuhl vorbehalten.“
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