08:15:03 | Mittwoch, 14. September 2005
Noch ein katholischer Politiker… + Propaganda für die Hilflosentötung + Bischof Mixa als Schauspieler + Fleischhandel + Zuviele Emotionen
Noch ein katholischer Politiker…Italien. Der frühere EU-Kommissionschef und italienische Ex-Ministerpräsident
Romano Prodi forderte jüngst eine staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinates. Der Politiker ist ein
praktizierender Katholik und persönlicher Freund des römischen Kardinalvikars Camillo Ruini. Prodi gilt
als Favorit der oppositionellen Mitte-Links-Allianz ‘Unione’ bei der Kür eines Spitzenkandidaten für
die Parlamentswahlen 2006. Der Politiker könnte damit nächster italienischer Ministerpräsident werden.
Die Vatikanzeitung ‘L’Osservatore Romano’ bezeichnete Prodis Homo-Vorstoß in ihrer Dienstagsausgabe als
„inakzeptablen Angriff auf die Familie“.
Propaganda für die HilflosentötungDeutschland. Gestern Dienstag
wurde die deutsche Brigitte R. (53) der Tötung ihres Sohnes schuldiggesprochen. Die Hilflosenmörderin
wurde nicht bestraft. Ihr Sohn Ricardo R. war im Alter von 19 Jahren – am Tag seiner bestandenen Abiturprüfung –
mit dem Motorrad auf der regennassen Fahrbahn bei Tempo 20 gestürzt. Er fiel so unglücklich, daß er
sich schwere Hirnverletzungen zuzog. Ricardo wurde zum Pflegefall und war ganz auf die Hilfe seiner Mutter
angewiesen. Er konnte lediglich durch Augenzwinkern kommunizieren. Auf diese Weise soll er seine Mutter
aufgefordert haben, ihm beim Selbstmord beizustehen. Am 11. Dezember 2004 mixte die Mutter ihrem Sohn
darum eine Giftmischung. Sie selber schluckte ebenfalls einen Teil davon. Ein Feuerwehrmann fand Mutter
R. drei Tage später. Sie konnte gerade noch gerettet werden. Die Richterin verkündete den Schuldspruch
„fast bedauernd“, berichten die deutschen Medien.
Bischof Mixa als SchauspielerDeutschland. Der Bischof
von Eichstätt, Mons. Walter Mixa, – ab Oktober
neuer Oberhirte des Bistums Augsburg – hat sich als Schauspieler
versucht. Er wirkte bei einer Hörspielreihe für den Radiosender des Bistums Eichstätt als Sprecher
mit. Die fünfteilige Krimiserie handelt von einem fiktiven Erpressungsfall, der sich im Umfeld von Kunst
und Kirche abspielt und unerwartet zu einem Mord führt. Die je dreiminütigen Kurzkrimis werden in der
Woche vom 19. bis zum 23. September ausgestrahlt.
FleischhandelUkraine. Die ukrainische ‘Nationale
Akademie der Wissenschaften’ vermarktet die Körperteile frühgeborener Kinder zu Schönheitszwecken.
Die britische Zeitung ‘Timesonline’ ermittelte, daß das Forschungsinstitut
nicht nur abgetriebene, sondern
auch frühgeborene Kinder lebend oder tot und oft ohne Wissen der Mutter verkauft. Lebendgeborene Kinder
gelten als wertvoller, weil Gewebe und Organe besser entwickelt und erhalten sind. Das Institut behauptet,
legal zu agieren. Nach geltendem ukrainischem Recht werden alle Geburten die entweder jünger als sieben
Monate oder leichter als ein Kilogramm sind, als „Abtreibung“ registriert. Die leichteste Frühgeburt
der Welt
überlebte vor rund einem Jahr mit einem Geburtsgewicht von 250 Gramm.
Zuviele Emotionen„Was
mich in den Vereinigten Staaten bei der konservativen Bewegung und bei den christlichen Führergestalten
zu denken gibt, ist, daß ihre Emotionen oft das gesunde Urteil verstellen. Vierzig Minuten, nachdem eine
Person für ein Amt ernannt ist, gibt es keine Möglichkeit, diese Person sachlich und umfassend zu beurteilen.
Doch genau das ist geschehen.“
Howard Phillips, der Gründer der US-amerikanischen ‘Verfassungspartei’
über die neokonservativen Reaktionen auf die Ernennung von John Roberts ins Oberste Gericht der USA.
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#9
Benedikt 11:02:32 | Freitag, 16. September 2005
#8
wi-bi 10:36:00 | Freitag, 16. September 2005
#7
Beatrix 16:25:43 | Mittwoch, 14. September 2005
#6
roemkath 16:13:51 | Mittwoch, 14. September 2005
#5
Beatrix 15:12:08 | Mittwoch, 14. September 2005
#4
bonifatius 14:51:28 | Mittwoch, 14. September 2005
#3
roemkath 11:36:38 | Mittwoch, 14. September 2005
#2
Benedikt 10:45:30 | Mittwoch, 14. September 2005
#1
Athanasius 08:49:38 | Mittwoch, 14. September 2005