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Mittwoch, 14. September 2005 13:21
Die einzige Pfarrei in Österreich, die der Gemeinschaft ‘Emmanuel’ anvertraut ist, versucht ihre Gläubigen durch moderne Darstellungen in die alte barocke Pfarrkirche zu locken. Der Pfarrer bezeichnet sich selber als Künstler. Bilder.
Zurück zum Artikel 9 Lesermeinungen:
Mittwoch, 14. September 2005 20:42
Athanasius: @a-man
Ich spreche der Pfarre auch nicht alles ab.

Übrigens finde ich es viel gefährlich wenn die Häresien des Modernismus, und des liturgischen Chaotismus, sowie des Charismatismus, vermischt werden mit authentisch katholischer Praxis. Obwohl die Sakramentsspendung von Priestern die dieser Gesinnung sind auch höchst zweifelhaft ist und der Einfluss des Emotionalismus nicht fern sein kann.

Glaubt ein Priester der auf ‘nem Metalltisch zelebriert wohl an die Reale Präsenz? Ist seine Zelebration, dabei im Auge genommen die protestantischen Wurzeln des Charismatismus sowie des Neuen Messbuches (Novus Ordo Missae), wohl eine gültig katholische?
Mittwoch, 14. September 2005 20:35
a-man: man sollte St. Andrä selbst einmal besuchen
Ich persönlich bin auch nicht so begeistert von den „Ausstllungen“ in der Kirche, aber in St. Andrä gibt es auch viel Gutes. Z.B. gibt es in der Kapelle mit dem tatsächlich grauenhaften Altar täglich 10 Stunden Anbetung vor dem Allerheiligsten. Regelmäßige Beichtzeiten sucht man in den meisten Pfarren auch vergeblich, St. Andrä hats.
Ich finde es einfach der Pfarre und dem Pfarrer gegenüber ungerecht, ihn und das Pfarrleben so darzustellen.
mfg, a-man
Mittwoch, 14. September 2005 18:00
Typisch: es leben die emotionalistischen Charismatiker.

Die ‘Emmanuel’-Gemeinschaft ist eine charismatische Gemeinschaft versammelter ‘Zungensprecher’ die die vom hl. Paulus verurteilte Glossalie betreiben, ein Relikt emotionalen Heidentums (Delphi, aber auch Voodoo-Rituale).

Das Sprechen in Zungen, in linguis, ist das Verstehen und Reden von Fremdsprachen zur Prophetie, vor allem aber zur Verkündigung des Glaubens in aller Welt. Der hl. Pater Pio besitzte die Gabe im Beichtstuhl auch. Er verstand da Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Deutsch und Niederländisch, sogar Polnisch. (Obwohl er Karol Wojtyla ziemlich hart und attackierend zusprach als der junge polnische Kaplan und Schauspieler zu ihm kam. Die meisten polnischen Kleriker durften ja seitens der Kommunisten gar nicht über den eisernen Vorhang reisen…)

Aber das „Neue Pfingsten“ der Konzilskirche sieht so aus. Metalltisch als Mahltisch, der Schädel vor dem Kreuz statt drunten, und die römischen Kaseln Padre Pios hinter Glas gedrückt und als altmodisch aufgehangen.
Mittwoch, 14. September 2005 17:16
Leopold: Danke für den guten Bericht.
Ich denke, dass diese Kunst sehr viel zur Vermittlung der Ehrfurcht beiträgt.
Mittwoch, 14. September 2005 15:29
Benedikt: Meine Güte…
…ich begreife nicht, was mit solchen Theatervorführungen bezweckt werden soll. Warum zelebriert der Priester nicht einfach eine Messe, wie das die meisten anderen auch tun? Ohne Leinwände, Projektoren, seltsame Kunstprojekte. Das kann doch nicht so schwer sein.

@ Sulpicius: Denkmalschutz greift hier nicht, weil es sich nicht um etwas dauerhaft befestigtes handelt. Lediglich bei dem „Altar“ in der Seitenkapelle könnte etwas faul sein, wenn dafür ein anderer künstlerisch wertvoller entfernt wurde.
Mittwoch, 14. September 2005 15:23
Sulpicius: Meines Erachtens…
wird die Barockkirche kulturgeschändet! Wo ist der Denkmalschutz?
Mittwoch, 14. September 2005 15:20
Evelin: Wer irgendwelche Filme ansehen möchte,
der soll ins Kino etc. gehen.
Liturgie ist Liturgie und Kino ist Kino.
Die Vorführungen in der besagten Kirche in Saarbrücken sind ekelhaft.
Die Bilder des Herrn Pfarrer Glettler geschmacklos. Mag er begabt sein, ein ästhetisches Empfinden geschweige denn liturgisches Empfinden hat er nicht.
Mittwoch, 14. September 2005 15:05
mrnka: Kunst
Das sind Dinge, die man mit einem klinischen Interesse sehen sollte. Der Priester dieser Kirche ist offenbar krank. Es erinnert alles an das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern.

Das sind unübersehbare Dekadenzerscheinungen einer untergehenden Kultur und Zivilisation.

Aber man muß sich diesen krankhaften Auswüchsen nicht ausliefern: Es gibt noch die Kapellen der Tradtion.
Mittwoch, 14. September 2005 14:02
splattergay †: Horrorfilme in der Kirche
In einer Kirche in Saarbrücken wurde auch schon mehrmals erotische u. Horrorfilme gezeigt. Der Pastor ist selbst ein Splatterfan. Wegen einem Film (Geisterstadt der Zombies) hatte er zwar Schwierigkeiten, weil er wegen § 131 StgB verboten ist (Gewaltverherrlichung) aber durch die Abtarnung des Titels in der Presse hat er ihn doch gezeigt. Wegen dem zeigen von 2 Schwulenfilmen gab es aber keine Proteste. Sehr gute Sache, finde ich.
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