Orthodoxie
Überzogene Erwartungen
Die Hoffnung auf eine kirchliche Einheit zwischen Katholiken und Orthodoxen ist unrealistisch. Das erklärten kürzlich Vertreter der Orthodoxie. Manche von ihnen betrachten die Katholiken im besten Fall als Schismatiker – im schlimmsten: als ungetaufte Heiden.
(kreuz.net, Assisi) Der Romkorrespondent der US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’, John Allen, sprach Anfang September in Assisi mit Vertretern der Orthodoxie.

Assisi ist eine Stadt in der mittelitalienischen Region Umbrien unweit von Perugia.

Anlaß der Begegnungen war ein Symposium zum Thema „Die Eucharistie in der östlichen und der westlichen Tradition“.

Das Treffen katholischer und orthodoxer Theologen wurde von der päpstlichen Universität ‘Antonianum’ und der ‘Aristoteles Universität’ in Thessaloniki in Nordgriechenland organisiert.

Die päpstliche Universität ‘Antonianum’ befindet sich in Rom und wird von den Franziskanern geleitet.

Dem Symposium kam eine besondere Bedeutung zu, da Papst Benedikt XVI. dem Ökumenismus mit den Orthodoxen eine persönliche Priorität beimißt. Der Heilige Vater verfaßte für den Kongreß sogar ein Grußwort.

John Allen berichtet, daß sich die meisten Orthodoxen darüber einig sind, daß die Erwartungen der ökumenischen Bewegung seit dem Zweiten Vatikanum unrealistisch und überzogen seien.

Eine „volle, sichtbare und strukturelle Einheit“ zwischen den „getrennten Zweigen der Christenheit“ werde sich in nächster Zukunft nicht realisieren lassen.

Das erklärte zum Beispiel der griechisch-orthodoxe Metropolit von Aleppo, Paul Jasidschi. Aleppo liegt in Nordsyrien in Vorderasien.

Es handle sich – so der Metropolit – bei dieser Frage nicht um einen politischen Streit. Die Frage sei nicht, ob Rom oder Konstantinopel der mächtigste Thron sei: „Es geht um theologische Probleme.“

Die Orthodoxen könnten den Papst durchaus als eine Art obersten Patriarchen akzeptieren. Aber die Art und Weise, wie er seinen Primat ausübe, sei problematisch. Das Bischofskollegium müsse über dem Papst stehen:

„Die Wahrheit läßt sich leichter erfassen, wenn die Bischöfe in einer Synode zusammenarbeiten.“

Die Orthodoxen könnten – so der Metropolit weiter – kein System annehmen, in dem der Papst mächtiger sei als die Bischöfe.

Das bedeute nicht, daß eine Zusammenarbeit zwischen Orthodoxen und Katholiken unmöglich sei: „Wir sind uns in vielen Dingen eins. Die ekklesiologischen Unterschiede sind zwar geringfügig. Sie wiegen trotzdem schwer.“

Ein anderer orthodoxer Theologe, Petros Vassiliadis, schlug in dieselbe Kerbe. Eine strukturelle Einheit zwischen den Katholiken und den Orthodoxen sei unvorstellbar:

„Wir können zwei große Traditionen anerkennen – die östliche und die westliche –, aber nicht in einer einzigen Struktur.“

Die Orthodoxen würden dem Juristdiktionsprimat des Papstes niemals zustimmen. Vassiliadis begründete dessen Ablehnung mit einer Autonomie der Ortskirche und des Bischofsamtes:

„In der orthodoxen Welt kann ein Patriarch außerhalb seiner eigenen Diözese ohne Erlaubnis des zuständigen Ortsbischofs nicht einmal eine Messe zelebrieren. Manchmal wird die Genehmigung verweigert.“

Der Bischof genieße eine praktisch uneingeschränkte Stellung.

Metropolit Jazidschi und Theologe Vassiliadis erklärten übereinstimmend, daß die Ziele der ökumenischen Bewegung neu zu bestimmen seien.

„Wir müssen uns vom Gedanken der strukturellen Einheit lösen“, erklärt Vassiliadis.

Stattdessen könne man einen Schwerpunkt auf das gegenseitige Verständnis und auf gemeinsame kulturelle oder soziale Aktionen setzen. Als Beispiel nennt der byzantinsche Theologe den Kampf für die christliche Seele Europas: „Mehr kann man wohl nicht erwarten.“

Ein Schritt nach vorne wäre – so Vassiliadis –, wenn die Orthodoxen mit den Katholiken ebenso verfahren würden, wie die Katholiken mit ihnen, und sie als Geschwisterkirche akzeptierten.

Die Katholiken anerkennen die Gültigkeit der Sakramente der orthodoxen Gemeinschaften. Umgekehrt sei dies nur teilweise der Fall, bedauert der orthodoxe Theologe.

Der Theologe erwähnte das Beispiel, daß Katholiken, die sich zur Orthodoxie abwenden, wegen einer behaupteten Ungültigkeit der Taufe vor allem in Griechenland oft noch einmal getauft werden.

Die russische Orthodoxie anerkennt dagegen das Taufsakrament der Katholiken und Lutheraner.

John Allen erwähnt abschließend, daß der katholische apostolische Vikar in Anatolien, Bischof Luigi Padovese (58), die Dinge rosiger sehe. Anatolien ist der Teil der Türkei östlich des Bosporus.

Bischof Padovese hält die Einheit für erreichbar: „Schließlich leben wir in einer Ära des Pluralismus. Es wird nicht schnell gehen, aber ich denke, es wird geschehen.“
      
22 Lesermeinungen
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#23   Franz Kappes   06:09:47 | Sonntag, 9. November 2008
Guten Morgen
Warum denn ungetauft? Die Taufe auch nicht bei unierten Kirchen anerkannt?
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#22   Athanasius   17:11:06 | Freitag, 16. September 2005
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#21   stimme der vernunft †   14:34:17 | Freitag, 16. September 2005
nicht maßgeblich
Ach sag das doch gleich, du bist gar nicht katholisch, sondern gehörst du zur Piussekte! Dann ist das natürlich was anderes.
Mit euren Sektenvorschriften und -katechismen kenn ich mich nicht aus, tut mir leid.
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#20   Peccator   13:04:40 | Freitag, 16. September 2005
@Stimme der Unvernunft
Der von Dir zitierte „Kathechismus“ ist nicht maßgeblich, sofern er der traditionellen Lehre der Kirche widerspricht. Die traditionelle Lehre sagt: „Bei einer Wesenserklärung dieser wahren Kirche Christi, welche die heilige, katholische, apostolische, römische Kirche ist, kann nichts Vornehmeres und Vorzüglicheres, nichts Göttlicheres gefunden werden, als jener Ausdruck, womit sie als der ‘mystische Leib Jesu Christi’ bezeichnet wird (Mystici Corporis, H19; ähnlich „Lumen Gentium n7.).
Wie gesagt: die unierten Kirchen gehörten wie andere „Teilkirche“ (z.B. die deutsche, die französische etc.) zur EINEN Hl. römisch-katholischen Kirche. Ihre Einheit wird in dem von mir angeführten Zitat unten bestimmt. Da die unierten Kirche diese Bestimmung der Einheit erfüllen, sind sie Teil der römischen Kirche; sie erkennen den römischen Papst als Oberhaupt an.
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#19   stimme der vernunft †   12:37:25 | Freitag, 16. September 2005
häretisch!
guckt euch mal den Katechismus an, speziell ab Kanon 831.
Und im Kanon 834 heisst es gar:
Die Teilkirchen sind im Vollsinn katholisch durch die Gemeinschaft mit einer von ihnen: mit der Kirche von Rom,
Mit einer von ihnen, der Kirche von Rom!
Eure behauptung, die Kirche von Rom sei die einzige Kirche widerspricht katholischer Lehre, ist häretisch und zu verwerfen!
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#18   Sozialkatholisch   12:20:02 | Freitag, 16. September 2005
Leib Christie
Der Leib Christie ist die hl. röm/kath Kirche!
Aber wenn der Herr seine Braut (den Leib) zu sich heimholt, werden nicht alle Katholiken dabei sein und nicht alle Nicht-Katholiken nicht dabei sein.
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#17   stimme der vernunft †   11:07:19 | Freitag, 16. September 2005
@peccator
oh, bitte, dann erklär es mir doch, das sollte dir ja leicht möglich sein, oder?
Wo in dem von dir zitierten Text steht, daß die Unierten Teil der römisch-katholischen Kirche sind?
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#16   Peccator   10:10:19 | Freitag, 16. September 2005
@Stimme der Unvernunft
Ich sag doch, daß Du nicht lesen kannst und dann wohl auch nicht verstehen.
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#15   stimme der vernunft †   10:04:53 | Freitag, 16. September 2005
@peccator
Im Unterschied zu Dir kann ich lesen!
Im Unterschied zu dir bin ich auch in der Lage das Gelesene zu verstehen.
Wo bitte steht in dem was du da zitierst etwas, was deine Position unterstützt?
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#14   Peccator   09:03:13 | Freitag, 16. September 2005
@Stimme der Unvernunft
„Unter Einheit ist nicht bloß die numerische Einheit oder Einzigkeit zu verstehen, sondern vor allem die innere Einheit oder Einzigkeit im Sinne des Ungeteiltsein.
Die von Christus gestiftete Kirche ist einzig und einig. De fide.
(…) 2. Einheit der Gemeinschaft
Sie besteht einerseits in der Unterwerfung der Glieder der Kirche unter die Autorität der Bischöfe und des Papstes (Einheit der Regierungoder hierarchische Einheit), andererseits in der Verbindung der Glieder untereinander zu einer sozialen Einheit durch Teilnahme an demselben Kult und an denselben Gnadenmitteln (Einheit des Kultesoder liturgischeEinheit). (…) Zerstört wird die Einheit des Glaubens durch die Häresie, die Einheit der Gemeinschaft durch das Schisma.
(aus: Ludwig Ott: Grundriss der Dogmatik, 11. Aufl., Bonn 2005, S. 426)
Im Unterschied zu Dir kann ich lesen!
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#13   hcr   18:07:47 | Donnerstag, 15. September 2005
@Stimme
Für Kinder gilt auch: Durch die Taufe – egal in welcher Gemeinschaft, soweit sie christlich ist – wird ein Kind nicht nur Christ, sondern auch Katholik.
Nicht jeder Taufritus ist von der r.k. Kirche anerkannt.
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#12   FioreGraz   17:47:48 | Donnerstag, 15. September 2005
@Tradi
Die volkommene TRennung erfolgt nur dann wenn die Wahrheit bewußt ist und bewußt verleugnet wird. Dann und nur dann, ansonsten leben sie in einer unvolkommenen Einheit, oder MAkel wie man das auch immer nennen mag.
LG
Fiore
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#11   Stimme aus dem Tradiland   17:20:20 | Donnerstag, 15. September 2005
Eine Taufe
Für Kinder gilt auch: Durch die Taufe – egal in welcher Gemeinschaft, soweit sie christlich ist – wird ein Kind nicht nur Christ, sondern auch Katholik. Erst später kommt es bei in anderen Gemeinschaften Getauften häufig dazu, dass durch das Anhangen an falschen Lehren und der Nichtanerkennung des päpstl. Primats die Abtrennung von der Kirche erfolgt – zum Zeitpunkt der jeweiligen religiösen Mündigkeit des jeweiligen Kindes.
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#10   FioreGraz   16:59:16 | Donnerstag, 15. September 2005
@pec
Die unierten Kirchen heißen deshalb so, weil sie uniiert sind, d.h. zur Union (=Einheit) der römisch-katholischen Kirche gehören. Sie sind daher nicht Neben-Kirchen oder zusätzliche Kirchen zu der EINEN römisch-katholischen Kirche. So einfach ist das!
Das ist eine Auslegung des GLaubensbkentisses wider deselbigen. Es heist „die eine heilige katholische und apostolische Kirche“ un damit ist nicht (nur) die röm.kath. gemeint. „Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“ (eine Kirche), in der man damit Aufgenommen wird, auch wenn ma nicht sichtbar in der Einheit mit Rom steht.
LG
Fiore
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#9   stimme der vernunft †   15:40:48 | Donnerstag, 15. September 2005
@pecccator
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Und der kann auch überall nachlesen, daß die römisch-katholische Kirche nur eine von einer ganzen Reihe Kirchen ist, die der Jurisdiktion des Papstes unterstehen.
Diese sind alle uniert und eben nicht römisch
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#8   Peccator   15:07:21 | Donnerstag, 15. September 2005
@Stimme der Unvernuft
Die unierten Kirchen heißen deshalb so, weil sie uniiert sind, d.h. zur Union (=Einheit) der römisch-katholischen Kirche gehören. Sie sind daher nicht Neben-Kirchen oder zusätzliche Kirchen zu der EINEN römisch-katholischen Kirche. So einfach ist das!
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#7   Athanasius   14:40:40 | Donnerstag, 15. September 2005

Wissen Sie, daß die Russisch-Orthodoxe Kirche, ausser ihrer jahrhundertelange Arroganz, jetzt eigentlich nur die Katholische Kirche als unglaubwürdig ansieht, weil sie keinen Wahrheitsanspruch mehr macht???
Daß ehemalige Schismatiker in Russland und der Ukraine, fast nur zu den traditionalistisch-Röm.-Katholischen (Ostritus) Organisationen übergehen, eben weil die Konzilskirche selbst keinen Anspruch auf Bekehrung und Wahrheit mehr macht. (Die Priesterbruderschaft Sankt Josaphat wächst, und jüngstlich ging ein „Ortsbischof“ der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche über zu einer sedisvakantistischen Kongregation in den USA – zur C.M.R.I.)
Nur Rückkehrökumene hat Zukunft und nur sie ist Römisch-Katholisch (sieh Mortalium Animos, Pius XI.). Aber das will Benedikt XVI. mit Kardinal Kasper absolut NICHT.
Die jurisdiktionelle Primatschaft des Papstes von Rom ist zudem ein Dogma dem sich die Schismatiker des Ostens unterwerfen müssen. Aber was soll das, wenn der heutige Papst diese selbst in Frage stellte und gar das „orthodoxe Bekenntnis“ als „wahrer und mehr der frühen Kirche treu“ beschrieb! Gelangen wir so nicht zur falschen ökumenische Gegenkirche die Anna-Katharine Emmerick sah?
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#5   stimme der vernunft †   13:20:50 | Donnerstag, 15. September 2005
@peccator
Gott hat EINE Kirche gegründet, die Hl. römisch-katholische Kirche
Diese Aussage ist so falsch, daß sich selbst der Papst mit Grausen abwenden würde, könnte er sie hören.
Das hieße nämlich zum Beispiel, daß die Unierten nicht zur Kirche gehören.
Wenn doch nur diejenigen, die hier immer so laut herumproleten, wenigstens wüssten, worüber sie sprechen.
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#4   Benedikt   12:32:38 | Donnerstag, 15. September 2005
Gemeinsame Struktur
Von einer gemeinsamen Struktur war glaube ich auch nie die Rede. Gegenseitige Sakramentenanerkenntnis und Akzeptanz der Ämter und ihrer Inhaber währe doch eine Art von Einheit, mit der man gut leben könnte.
@Peccator
„Die Wahrheit läßt sich leichter erfassen, wenn die Bischöfe in einer Synode zusammenarbeiten.“
Die Orthodoxen könnten – so der Metropolit weiter – kein System annehmen, in dem der Papst mächtiger sei als die Bischöfe.
Das behaupten auch alle Modernisten. Als ob die Wahrheit etwas mit der Mehrheit zu tun hätte.
Während die heutigen „Antimodernisten“ offenbar gern alles so lesen und auslegen, wie sie es gerne hören wollen, um wieder mal vermeintlichen Modernismus festzustellen. Es steht in der entsprechenden Textstelle aber nichts davon, dass NUR die Mehrheit die Wahrheit finden kann, sondern das es dann einfacher wird. Und das ist nichts, was es in der kath. Kirche nicht auch gibt. Die Einberufung von Konzilen wäre ohne diese Erkenntnis völlig überflüssig, genauso wie die Tatsache, dass Pius XII. nicht einfach ex Cathedra sprach, sondern dass die vorher gründlich geprüft wurde und die Meinungen von Bischöfen weltweit eingeholt wurde.
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#3   Sozialkatholisch   12:13:34 | Donnerstag, 15. September 2005
Alles Menschen
Ich denke auch, das die röm/kath Kirche die Kirche ist die Jesus gewollt hat und in der die fülle der Wahrheit vorhanden ist. Trotzdem kann man von den orthodoxen Büdern u. Schwestern noch einiges lernen, besonders in manche liturgischen Bereichen und auch vereinzelte Formen der Volks.- frömmigkeit
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#2   FioreGraz   12:07:31 | Donnerstag, 15. September 2005
NEt nur Modernisten
Das behaupten auch alle Modernisten. Als ob die Wahrheit etwas mit der Mehrheit zu tun hätte. Früher sagte man: „Freßt Sch…, Milliarden Fliegen können sich nicht täuschen“.
Wurde schon vom Konzil von Konstanz behauptet.
LG
Fiore
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#1   Peccator   11:34:26 | Donnerstag, 15. September 2005
Aufruf zur Umkehr
„Die Wahrheit läßt sich leichter erfassen, wenn die Bischöfe in einer Synode zusammenarbeiten.“
Die Orthodoxen könnten – so der Metropolit weiter – kein System annehmen, in dem der Papst mächtiger sei als die Bischöfe.
Das behaupten auch alle Modernisten. Als ob die Wahrheit etwas mit der Mehrheit zu tun hätte. Früher sagte man: „Freßt Sch…, Milliarden Fliegen können sich nicht täuschen“.
Die Orthodoxen Schismatiker schätzeb immerhin die Situation der Ökomene richtig ein. Dies haben sie den meisten Katholiken voraus. Unsere Aufgabe wäre es, mit großer Energie für die Bekehrung der Schismatiker zu werben und endlich wieder das Apostolat in den orthodox geprägten Ländern aufzunehmen. Gott hat EINE Kirche gegründet, die Hl. römisch-katholische Kirche, und er wollte nicht mehrere Kirchen. Dies ist eine dogmatische Wahrheit. Alles muß alles für die Rückkehr der getrennten Christen getan werden, ohne Beachtung von deren christlichen Vereinen.
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