[ « 655 656 657 658 659 » ]
Sonntag, 18. September 2005 17:06
Heilige Krieger gegen die zerfranste Disco-Subkultur
Junge Ordensmänner aus dem niederösterreichischen Blindenmarkt betätigen sich als Texter und Komponisten. Als Frucht ihrer Bemühungen ist eine CD entstanden. Sie läßt aufhorchen: Hier wird dem Herrn ein neues Lied gesungen.
Mitglieder der 'Servi Jesu et Maria' beim Musizieren.
Mitglieder der ‘Servi Jesu et Maria’ beim Musizieren.
(kreuz.net, Blindenmarkt) ‘Fahrtenlieder der Trutz Nachtigall’ heißt eine CD, die bereits vor vier Jahren durch das Engagement junger Ordensmännern entstanden ist. Mitglieder der ‘Servi Jesu et Maria’ – kurz: SJM – singen darauf Lieder, die sie selber komponiert und getextet haben.

Die SJM ist eine neo-jesuitische Priesterkongregation, die ursprünglich in Deutschland entstand und jetzt ihr Zentrum in der niederösterreichischen Ortschaft Blindenmarkt – zwischen Linz und St. Pölten – besitzt.

Der ungewöhnliche Ohrenschmaus erzählt von heiligen Dingen sowie von der Schönheit der Natur und Pfadfinderei: Bergkulissen, Lagerfeuer und Meereshorizonte tauchen vor den Augen des Zuhörers auf.

Leidenschaftliche Texte, malerische Stimmungen und hinreißende Instrumentalisierungen vermitteln Freude und werfen ein Licht in eine andere – bessere – Welt.

Deckblatt der CD
Deckblatt der CD
Lieder zur Ehre Gottes rufen zu einem heiligen Leben auf. So heißt es an einer Stelle:

„Nun stehet alle Mann für Mann und leget Gottes Rüstung an, das Böse zu bekriegen“. „So leget Gottes Waffen an und macht die Erde untertan dem Herrn im Himmel droben.“

Der Name der SJM-Singgruppe ist programmatisch: ‘Trutz-Nachtigall’. Der Name bezeichnete ursprünglich eine Sammlung geistlicher Lieder- und Gedichte des deutschen Jesuitenpaters Friedrich von Spee-Langenfeld († 1635).

Pater von Spee war unter anderem ein mutiger Kämpfer gegen den Hexenwahn, der sich vor allem in jenen Gebieten ausbreitete, wo der Einfluß der Katholischen Kirche schwach war.

„Sein Einsatz“ war – nach den Worten des Generaloberen der SJM, P. Andreas Hönisch auf der Hülle der CD – für die Überwindung der damaligen „Subkultur“ wegweisend.

Die CD der ‘Servi Jesu et Mariae’ stellt sich ein ähnliches Ziel.

Sie könne – so Pater Hönisch – mit ihren hinreißenden Melodien Wegweiser für einen „neuen Aufbruch und eine neue Singkultur der Jugend sein, die von der immer gleichen Subkultur heutiger Disco-»Musik« die Nase voll hat.

Die Visionen des Generaloberen sind nicht unrealistisch.

Die musikalisch hochstehenden Kompositionen beweisen, daß es junge Katholiken gibt, die sich nicht mit oberflächlicher Kunst, billigen Rhythmen und banalen Melodien zufrieden geben.

Mit den ‘Fahrtenliedern der Trutz-Nachtigall’ sind die jungen Ordensmänner ihrem eigenen Aufruf nachgekommen:

„Jungen, eure frohen Herzen seien freiem Dienst geweiht, haltet eure reinen Hände einer neuen Zeit bereit!“

Die CD kann für 10,50 Euro beim SJM-Verlag erworben werden:

SJM-Verlag
Nibelungenring 1
D – 86356 Neusäß
verlag@sjm-congregation.org
6 Lesermeinungen:
Montag, 19. September 2005 14:10
Gotthard: Texte
wenn alle Texte die Qualität der 2 zitierten haben, dann gute Nacht …
Sonntag, 18. September 2005 21:11
Aurelius: @Evelin
Es handelt sich einerseits um ein schädliches Bakterium, andererseits um eine okkulte Rockband…

…deren Manager bestmmt Freimaurer ist.

Zum Thema: Nach den Bericht zu urteilen ist wieder einmal eine CD produziert worden, welche die Welt nicht braucht. Warum tun sich Katholiken denn immer so schwer mit sowas? Wo sind all die guten Bands wie Stryper gebliben?
Sonntag, 18. September 2005 18:22
Evelin: @ Marcel
Ob Yersinia weiblich ist, wage ich nicht zu behaupten. Es handelt sich einerseits um ein schädliches Bakterium, andererseits um eine okkulte Rockband…

Der Gatte
Sonntag, 18. September 2005 17:56
Marcel: Tatsache, kein Unsinn
… ein bißchen Beschäftigung mit der Geschichte ohne rosarote Ideologie-Brille würde Ihnen das zeigen, werte Vorrednerin.
Sonntag, 18. September 2005 17:56
Evelin: Die stärkste Hexenverfolgung gab es in protestantischem Gebiet
Ob Yersinia das glaubt oder nicht, spielt dabei keine Rolle… In Rom (Kirchenstaat) gab es überhaupt nur zwei Hexenprozesse…

Der Gatte
Sonntag, 18. September 2005 17:22
Yersinia: „der sich vor allem in jenen Gebieten ausbreitete
wo der Einfluß der Katholischen Kirche schwach war“ – wie kommt man denn auf diesen Unsinn?
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2010 kreuz.net