Kardinal für die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats
Das Homo-Konkubinat sei eine „Tatsache“, meinte kürzlich ein emeritierter Kurienkardinal. Aus solchen Tatsachen würden Rechte und Pflichten hervorgehen, die der Staat „nicht ignorieren“ könne.
(kreuz.net, Rom) „De facto Verbindungen sind ein Faktum. Aus Fakten gehen Rechte und Pflichten hervor“,
erklärte Mario Francesco Pompedda (76) vor der Tagesschau des zweiten italienischen Staatssenders ‘Tg2’.
Mario Francesco Kardinal Pompedda wurde 1999 von Papst Johannes Paul II. zum Leiter des Obersten Gerichtshofs
der Kirche – der Apostolischen Signatur – ernannt. 2001 ernannte ihn der Papst zum Kardinal. Im März
2004 zog sich Kardinal Pompedda altershalber von seinen Ämtern zurück.
Kardinal Pompedda äußerte
sich im Interview über die gegenwärtig in Italien gelenkte Debatte über die Anerkennung von „Zivilrechten“
von de facto Paaren.
„Es scheint mir nicht angemessen, daß der Staat dieses Phänomen vollständig ignoriert.
Eine solche Vorgangsweise wäre auch weder praktisch auszuführen, noch vorstellbar, noch rechtlich in
Ordnung“, fügte der Kardinal hinzu.
Damit erklärte Kardinal Pompedda indirekt, daß er keine grundlegende
Unvereinbarkeit zwischen der katholischen Lehre und rechtlichen Konstruktionen sieht, welche ein Homo-Konkubinat
anerkennen.
Auf die Frage, ob diese Auffassung im Widerspruch zur katholischen Lehre stehe, erklärt
der Kardinal:
„Ich meine nicht, wie auch? Die Gefahr besteht in einer faktischen Gleichstellung. Ein
Gesetz, das eine Gleichstellung mit der Familie – die auf der Ehe zwischen Mann und Frau gründet – bewirkt,
ist zu vermeiden. Das würde zu Zweideutigkeiten führen. Die Erzeugung von Zweideutigkeiten würde schwerwiegende
Probleme hervorbringen.“
Die Aussagen des Kardinals unterstützen – nach Ansicht eines römischen Beobachters –
den Anführer der mitte-links Opposition Romano Prodi. Prodi ist ein bekennender Katholik.
Der Artikel im ‘Osservatore’ trug den Titel: „Stimmensuche und Zerstörung der Familie.“
„Es scheint zur Regel zu werden, daß der Vatikan in heißen Fragen mit gespaltener Zunge spricht“, erklärte
der genannte römische Beobachter angesichts der widersprüchlichen Stellungnahmen des Kardinals und der
Tageszeitung des Vatikan.
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29 Lesermeinungen
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@Tradi Nach deiner Definition gibt es also eine Liebe zwischen Heterosexuellen und zusätzlich noch den
Akt zur Kinderzeugung, zwischen Homosexuellen aber keine Liebe? Oder habe ich das falsch verstanden? Wie
kommst du darauf, dass Liebe ausschließlich körperlicher Natur ist, wenn sie zwischen zwei Menschen
gleichen Geschlechtes ist? Homosexuelle Liebe spielt sich im Prinzip auch auf allen Ebenen ab auf denen
sich auch heterosexuelle Liebe abspielt, abgesehen von der Kinderzeugung, welche aber bei einem heterosexuellen
Paar von dem der eine Partner vielleicht unfruchtbar ist, auch wegfällt.
#27 MilesChristi 21:28:31 | Sonntag, 25. September 2005
Ach Andreas… … nein, DU wirst es nie verstehen, daß Gott die Menschen als Mann und Frau schuf, damit
die beiden EIN FLEISCH werden, und nicht damit sie Mann mit Mann oder Frau mit Frau ihre Unzucht treiben.
Liebe und Geilheit haben so wenig miteinander zu tun wie Kinderzeugung mit Homosexualität… (@ Berliner
Andreas)… Ebensowenig sind Sünde und Liebe miteinander vereinbar. Dies schon deswegen, weil Gott die
Liebe einerseits und die Wahrheit andererseits ist. Liebe gegen Gott gibt es nicht!
An Alle Auch Homosexuelle haben ein Recht auf Liebe. In diesem muß sich kein kleinkarierter Frömmler
darüber Sorgen machen, wie Gott mit uns umgeht. Jeder soll sich um den Balken in seinem Auge kümmern.
@hcr Wenn er sagt: Herr sei mir Sünder gnädig, wird er barmherzigkerit erlangen. Der Herr sieht auch
auf das Wollen nicht nur auf das Vollbringen. Der Herr will das keiner verloren geht. Kyrie eleison
Knecht Ruprecht Mich würde nur interessieren, als was dieser Kardinal nun seine Meinung äußert? Wenn
er aus dem Geschäft ist, dann ist er doch auch nicht mehr Vertreter der Kirche, sondern ein normaler
Angehöriger der Kirche oder nicht? Und wenn diesem normalen Angehörigen der Kirche die Homeehe so wichtig
wäre, dann würde er dies sicherlich in seinem Amt als Vertreter der Kirche schon kund tun. Im Amt der
Kirche, hat der Kardinal sicherlich jegliche Form der sexuellen Erkrankenung bedauert, und seelsorgerisch
betreut.
#21 Chrysostomos 10:30:20 | Samstag, 17. September 2005
Chrysostomos Das Thema Homosexualität erscheint in kreuznet in einem überrepräsentierten Ausmaß! Jeden
Tag eine Kolummne! Was man daraus für tiefenpsychologische Schlüsse ziehen kann…???? Ich werden kreuznet
wieder abbestellen – ich bin langsam aber sicher dieser gebetsmühlenartigen Langeweile überdrüssig!
Ich erwarte mir Informationen über Glauben, geistliches Leben, Aszese, aber nicht dieses ständige Wühlen
in den Unterhosen anderer! Wehe Dir, wenn Du den Splitter im Auge Deines Nächsten herauszihen willst,
aber Deinen eigenen Balken… !!!!
@sozi… Unser Herr wird keinen verlorengehen lassen der bei ihm anklopft und aufrichtig nach ihm sucht.
Was wird der HERR einem Schwulen wohl sagen, wenn der Schwule aufrichtig gesucht, gefunden hat und ihm
geöffnet wurde ?
#19 ottaviani 08:42:41 | Samstag, 17. September 2005
der gute kardinal argumentiert als Jurist und spricht nihct von einer unbedenklichkeit daß ist der schluß
den der werte autor zieht daß ein laizistischer staat sich natürlich nicht nach kath. prizipien richtet
ist klar auf drängen des nachkonziliaren vatikans wurde italien mit dem neuen konkordat ich glaube 1984
zum laizistischen staat wenn mir jemand dazu etwas mitteilen möchte bitte unter spectator@chello.at ich
lese hier nur 1 mal am Tag mit
Neue Bund Als die homosexuellenparade durch Jerusalem zog griff ein orthodoxer Jude einen homosexuellen
mit einem Messer an und verletzte ihn schwehr. Er hatte dabei vieleicht auch die Geschichte von Sodom
im Kopf (als Motivation). Dank Jesu Christie können wir heute allen Leuten mit Liebe begegnen und nicht
nur das schlechte, sondern auch das Gute in ihnen sehen. Unser Herr wird keinen verlorengehen lassen der
bei ihm anklopft und aufrichtig nach ihm sucht. Übrigens find ich es komisch, dass Leute die Verständnis
für homosexuelle zeigen selbst schnell in die homosexuelle Ecke gestellt werden.
#17 Yersinia 07:46:34 | Samstag, 17. September 2005
eigenartig, dass kreuz.net homosexuelle Menschen immer sehr schrill darstellt; tatsächlich sind alle
homosexuellen Männer und Frauen (aber um die geht es ja nicht) aus meinem Bekanntenkreis völlig normal
angezogen und gehen einem bürgerlichen Leben nach; auffällig ist aber, dass beide Herrschaften auf den
Bildern eine „Tracht“ anhaben – es fällt einem im Leben ja nur das auf, was in irgend einer Weise mit
einem selbst zu tun hat.
#16 Ignatius 20:04:57 | Freitag, 16. September 2005
Wer was wie @ Lesbe Lilith : Gott segne Kardinal Pompedda! WELCHEN Gott meint DU ? Bitte an-kreuz-en!
[ ] Den Rübengeistgott, der keiner ist? [ ] Den Modernistengott, der keiner ist? [ ] Den Sodomistengott,
der keiner ist? [ ] Alle Götter bzw den Gott des Tages? [ ] Den Dreieinen Gott, der allein Gott ist und
der Barmherzigkeit UND Gerechtigkeit walten lässt und deswegen Lot aus Sodom und Gomorra evakuierte,
bevor er diese Großstädte plattmachte?
Toleranz Natürlich ist Homosexualität eine schwere Sünde. Aber warum sollte man Leute die nicht mit
Gott leben wollen diskriminieren? Erbrecht, Auskunftrecht usw. Wenn Leute mit Gott leben wollen müssen
sie dann die Konsequenzen ziehen und ihre Homosexuellen Partnerschaften aufgeben. Wenn jemand in der Homosexuellen
Sünde verstrickt ist und anfängt Gott zu suchen, dann wird er von bestimmten „Gläubigen“ immer wieder
geistlich so vor den Kopf gestossen das er/sie den Weg zur katholischen Kirche niemals findet. Gott liebt
den Sünder und hasst die Sünde. Und es gibt noch viel mehr Sünde als Homosexualität. Übrigens hat
es in der Geschichte immer wieder Phasen mit mehr und mit weniger Homosexualität gegeben, die sich, wie
sollte es auch anders sein, ablösen.
#12 Niedermünster 18:50:26 | Freitag, 16. September 2005
Seien wir vorsichtig! Wir sollten uns hier nicht gegenseitig verdächtigen. Homosexualität kommt sowohl
in modernen- als auch in traditionellen Kreisen vor. Es ist nur die Frage wie man dami umgeht. Wir sollten
weder zu lasch damit umgehen noch ausfallend gegenüber Homosexuellen werden noch sollten wir aus sentimentalen,
humanistischen Gründen Homosexualität verharmlosen.
Aus Fakten gehen Rechte und Pflichten hervor: Mord ist eine „Tatsache“. Abtreibung ist eine „Tatsache“.
Vergewaltigung ist eine „Tatsache“. Kindesmissbrauch ist eine „Tatsache“. Terrorismus ist eine „Tatsache“.
… Luthertum ist eine „Tatsache“. Buddhismus ist eine „Tatsache“. Hinduismus ist eine „Tatsache“. Zeugen
Jehovas sind eine „Tatsache“. Moonsekte ist eine „Tatsache“. Atheismus ist eine „Tatsache“. Modernismus
ist eine „Tatsache“. … Voodo ist eine „Tatsache“. Hexentum ist eine „Tatsache“. Satanismus ist eine
„Tatsache“. Freimaurerei ist eine „Tatsache“. … „Aus Fakten gehen Rechte und Pflichten hervor“ ?!?
#10 Ignatius 17:08:11 | Freitag, 16. September 2005
Warme Diskussion @Andreas : Die Wirrköpfe findet man vornehmlich in der Priesterbruderschaft Pius X.
Zu mehr reichts dir nicht als hier STÄNDIG die Fsspx zu beleidigen? Weil die im Gegensatz zum großen
Rest der Synodenkirche –- Ausnahme: Kreuz.net –- die Sodomie noch klar und deutlich als schwere Sünde
bezeichnen und euch Sodomisten zur Umkehr aufrufen auch in Wort und Tat (Gebets-Gegenzug zu den Schwuchtelparaden).
Nimms doch mal mit den Teilnehmern hier argumentativ auf anstatt auszuweichen auf eine Organisation, die
hier gar nicht offiziell vertreten ist und sich daher auch nicht wehrt. Hinterrücks ist das. Eine echte
Spezialität von euch warmen Brüdern.
@…hard leben 2 Schwule zusammen …einer kommt ins Krankenhaus … dürfen die Ärzte dem anderen NICHTS
sagen… Ist das richtig und menschlich? Ist Ihr Freund im Krankenhaus ? Welche Auskunft wurde Ihnen verwehrt
und mit welcher Begründung ?
#8 Athanasius 16:51:54 | Freitag, 16. September 2005
– den Anführer der mitte-links Opposition Romano Prodi. Prodi ist ein bekennender Katholik. Jaja, bekennender
Konzilskatholik únd Freimaurer. Hier zeigt sich wieder mal wie durch und durch abtrünnig, häretisch
und unmoralisch die Konziliare Hierarchie ist. Mit Angriff und Verwerfung der Dogmen (Extra Ecclesiam
Romanam nulla salus, Abschaffung des Mosaischen Gesetzes, Lehre über Religionsverhältnis/Quanta Cura)
kamen direkt auch Verwerfung und Angriff auf die Moralität. Homosexualität beherrscht die Seminare und
Priesterkandidaten (sieh Michael Rose’s Buch „Goodbye Good Men“). Und ich gratuliere alle Konzilskatholiken
inklusive Benedikt XVI. mit diesem schönen „Neuen Pfingsten“. Parce nobis Domine. Ut hereticos et schismaticos
ad Sanctam Fidem Catholicam reducere digneris, Te rogamus audi nos!
#7 Bonaventura 16:42:52 | Freitag, 16. September 2005
Wo bitte… will man bei den Äusserungen des Kardinals eine Jesuanische Gesinnung diagnostizieren ? (Mal
davon abgesehen das es so etwas ja gar nicht gibt, den das würde implizit bedeuten das diese „Gesinnung“
ein konstrukt Menschlicher Empfindung wäre und Jesus Christus ein Sozialrevulutionär; über die Wahrheit
diesbezüglich müssen wir ja hier nicht weiter reden!) Der Kardinal entfernt sich hier in einem sehr
gefährlichen Ausmaß von der Lehre der Kirche, die ja nichts anderes ist als die Lehre Christi! Und das
die Homosexualität Gott ein Greuel ist darf der geneigte Leser in der Heiligen Schrift nachlesen! Halten
wir fest, Toleranz (bitte auch diesen Begriff genau kennen bevor man ihn so inflationär benutzt wie manche
hier) gegenüber Homosexuellen, und auch der feste Wille diesen Menschen zu helfen von Ihrem Sündhaften
und Gotteslästerlichen Treiben zu lassen,ist nicht dem Evangelium zu entnehmen. Wir können diese Handlungsweise
dem bekannten Augustinussatz entnehmen „ Die Sünde ist abzulehnen, der Sünder nicht“ (was ja bei jeder
art von sünde gilt) Bleibt uns nur übrig auch für diesen verirrten und wohl auch verwirrten Kardinal
zu beten!
#6 Gotthard 16:35:32 | Freitag, 16. September 2005
realistischer Kardinal leben 2 Schwule zusammen …einer kommt ins Krankenhaus … dürfen die Ärzte
dem anderen NICHTS sagen… Ist das richtig und menschlich?
Boni Die beiden verantworutungsbewußten Katholiken beweisen einen klaren Verstand und jesuanische Gesinnung.
Die Wirrköpfe findet man vornehmlich in der Priesterbruderschaft Pius X.
Ich lach mich schief! @ Berliner Andreas: Von der Verwendung der Begriffe „konservativ“ usw. kann ich
angesichts Ihrer völligen Unkenntnis nur abraten. Bloß weil Sie ein Photo mit einem Herren in Cardinalstracht
sehen, heißt das nicht, dass der „konservativ“ ist.
#3 bonifatius 15:29:04 | Freitag, 16. September 2005
Prodi & Pompedda – Begriffsverwirrung oder Etikettenscheindel Kreuz.net!? Ist derjenige, der sich öffentlich
gegenden Dekalog stellt, ein bekennender Katholik??? Ja, ja, es gibt immer wieder auch seelisch- geistig
ver(w)irrte Kardinäle.
Tradilein Der Artikel zeigt, daß auch stramm konservative Verstand haben können. Und Kath.net wirbt
ein weiteres mal für Aufklärung, Toleranz und Akzeptanz unter den Menschen. Dafür bin ich Kath.net
sehr dankbar.
Und was sagt der Hl. Vater zu dem irrgläubigen Cardinal? Oder herrscht in der Hl. Kirche jetzt tatsächlich
Meinungsfreiheit, welche von den vorsynodalen Päpsten als Wahnsinn bezeichnet wurde? Die Cardinalswürde
gehört S.Em. Pompedda weggenommen, das Tragen bischöfl. Insignien, die bischöfl. Amtsausübung und
die Ausübung des Priesteramtes verboten. Was wird aber tatsächlich geschehen? Nichts…