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Chinesische Ränkespiele + Hausgemachte vatikanische Terrorprobleme + Femininer Kapuziner + Erste Früchte der Repression + Schmerzhafte Wahrheit
Chinesische RänkespieleChina. Die chinesischen Behörden und der Vatikan verhandeln angeblich darüber, ob die chinesischen Bischöfe, die vom Vatikan für die kommende Bischofssynode eingeladen wurden, nach Rom reisen dürfen. Nach der Einladung hatte ein Sprecher der ‘Patriotischen Vereinigung’ erklärt, daß die Einladung in den Vatikan aus politischen Gründen abgelehnt worden sei. Die ‘Patriotische Vereinigung’ ist eine vom Staat kontrollierte Gegenkirche, die 1957 vom kommunistischen Regime gegründet wurde, um die in die Illegalität gedrängte Katholische Kirche zu unterlaufen. Nun würdigte der Regierungsverantwortliche für die Religionen nach einem Bericht der römischen Nachrichtenagentur ‘AsiaNews’ die Einladung des Papstes. Er bezeichnete sie als ein „Zeichen der Harmonie“. Doch den eingeladenen Bischof der verfolgten Untergrundkirche betrachte er nicht als Bischof.
Hausgemachte vatikanische Terrorprobleme
Vatikan. Zwischen der vatikanischen Gendarmerie und der Schweizer Garde herrschen seit Jahren Spannungen und Koordinationsprobleme. Das bestätigte Enrico Martinelli, 14 Jahre lang Leiter der Sicherheitsdienste im Vatikan, gegenüber dem am Freitag erschienenen italienischen Boulevardmagazin „Panorama“. Die beiden Ordnungskräfte hielten sich gegenseitig für inkompetent und würden deshalb schlecht zusammenarbeiten, so Martinelli: „Der Mangel an Koordination ist für die Sicherheit des Papstes noch gefährlicher als der islamistische Terrorismus.“
Femininer KapuzinerItalien. Die Blutstränen, die eine Statue des heiligen Pater Pio in der italienischen Stadt Marsicovetere geweint haben soll, sind wohl nicht übernatürlichen Ursprungs. Marsicovetere liegt in der Region Basilicata, südlich von Rom. Untersuchungen im Labor ergaben, daß das Blut von einer Frau stammt. Die Meldung von den Bluttränen waren im vergangenen Mai von der Lokalpresse verbreitet worden. Nach einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur ‘Ansa’ bestätigt die Kirche solche Phänomene nur selten: „Zwischen 1905 und 2002 anerkannte der Vatikan nur zwölf übernatürliche Ereignisse. Gleichzeitig verwarf er 284.“
Erste Früchte der Repression
Österreich. Seit zwei Monaten sind die Kinderschlachthöfe in Wien durch die Einführung eines sogenannten Wegweiserechtes quasi unter Polizeischutz gestellt. Die repressive Maßnahme wurde mit den Stimmen der Sozialisten und Christdemokraten erlassen. Beide Parteien setzten sich für die Kinderabtreibung ein. Bisher sind sieben Lebensschützer in Wien aufgrund des neuen Gesetzes aus dem Umkreis von Kinderschlachthöfen verwiesen worden. Nach Angaben eines kinderfeindlichen feministischen Nachrichtenportals würden die Lebensrechtler jetzt schwangeren Müttern, die ihre Kinder in den Schlachthof tragen, nicht mehr „nachlaufen“. Seit dem Inkrafttreten des Wegweiserechtes Mitte Juli gebe es sogar einzelne Tage, an denen die Lebensrechtler keine Beratungen vor Kinderschlachthöfen anbieten würden.
Schmerzhafte Wahrheit
Deutschland. Kürzlich hat der Benediktinerpater Michael Gebhart von der Abtei Weltenburg den untreuen Seelen seiner Pfarrei Teuerting in der Predigt den Kopf gewaschen. Teuerting im Kreis Kelheim befindet sich in Niederbayern. Doch statt in Sack und Asche zu gehen, fühlten sich die getadelten Sünder bei der Ehre gepackt. Anfang letzter Woche titelte ein Lokalblatt „Pater beleidigt seine Gemeinde“. Der Benediktiner hatte seine Schäfchen darauf hingewiesen, daß die Sonntagsmesse wichtiger ist als ein Zeltlager. Doch deswegen ist die reulose ‘Katholische Landjugend’ der Pfarrei beleidigt. Dabei hat sich der Pater sogar entschuldigt. Doch die ‘Landjugend’ schmollt angeblich immer noch, weil sie in der Stellungnahme des Priesters nicht eigens erwähnt worden sei. Einige von ihnen würden – wenn überhaupt – lieber ins Nachbarsdorf zur Heiligen Messe fahren.
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