„Wie tickt Anton Faber?“ fragte sich kürzlich die Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’ über den Pfarrer des Stephansdoms. Pfarrer Anton Faber (43) hat kürzlich Verona Feldbusch am Hochaltar seiner ehrwürdigen Kirche getraut.
(kreuz.net, Wien) Es gebe natürlich Leute, die glaubten, daß er spinne, sagt Pfarrer Anton Faber über
sich selber. Der Priester sprach mit der Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’.
Der angeführte psychologische
Befund mag auf verschiedenen Verhaltensweisen des Dompfarrers beruhen:
Er ist Fallschirmspringer, segelt
mit dem Paragleiter, wirft sich am Gummiseil vom Wiener Donauturm, klettert auch mal auf den Südturm
des Stephansdom, besucht nachts im Priesterhemd Wiener Lokale und hat am letzten Samstag Verona Pooth –
vormals Feldbusch – im Stephansdom getraut.
Verona Feldbusch (37) ist eine Hamburger Schönheitskönigin
und Entertainerin, die im Show-Business die Figur der etwas dümmlichen, aber bei Männern heißbegehrten
Frau verkörpert.
Für den Obmann des Vereins ‘Rettet den Stephansdom’ ist die Feldbusch-Hochzeit im
Stephansdom ein dicker Brocken. Er übte deswegen öffentliche Kritik am Dompfarrer.
Diese Hochzeit gehöre
nicht in den Dom. Pfarrer Faber sei ein „Hirte seiner Eitelkeit“.
Der Priester, Kanonikus, Domkapitular,
Dompfarrer, Dechant und Zeremoniär des Wiener Erzbischofs, Christoph Kardinal Schönborn, nimmt die Angriffe
gelassen.
Vor der ‘Presse’ verteidigt Pfarrer Faber seine Art der Pastoral. Er sei kein Society-Priester:
„Ich ergreife die Gelegenheit, bei verschiedenen Anlässen die Kirche nach außen präsent zu machen.“
Er erntet in diesen Kreisen „sehr positives Erstaunen“.
Ganz im Sinne der ‘Presse’ sind auch des Dompfarrers
Ansichten zur Moral und Unmoral, wobei der Übergang zwischen beiden fließend ist.
Er wünscht sich
einen offiziellen kirchlichen Ritus, der Geschiedenen eine Wiederverheiratung ermöglicht.
Auch für
praktizierende Homosexuelle – die in einer dauerhaften unzüchtigen Beziehung leben – solle die Kirche
ein entsprechendes Heiratsritual bereitstellen.
Natürlich sollten dabei die Grenzen zum Sakrament der
Ehe – was immer das auch heißen mag – nicht zum Verschwinden gebracht werden.
Bei der kirchenfeindlichen
‘Presse’ hat der Dompfarrer mit solchen Aussagen die Prüfung jedenfalls bestanden:
„Das macht ihn irgendwie
liebenswürdig. Den Herrn Dompfarrer“, urteilt der Journalist väterlich und zufrieden.
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27 Lesermeinungen
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Evelin Als Verschwörungstheorie bezeichnet man den Versuch, Ereignisse, Zustände oder Entwicklungen
durch eine geheime Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken von
zwei oder mehr Personen zu einem verborgenen, illegalen oder illegitimen Zweck. Zu meinem Entsetzen bin
ich draufgekommen, dass in manchen Zitaten vatikanischer Dokumente V2 einfach als ökumenisches Konzil
zitiert wird. Das ist glatte Geschichtsfälschung und ein Beleg dafür, dass der Geist der Lüge mitten
in der Hl. Kirche wirkt! Ein klassischer Beispiel einer solchen Theorie. Evelin, sagen Sie mal, gibt es
ein Kompendium für die hier benutzte Verschwörungstheorien?
V2 selbst hat diese Autorität abgelehnt, indem es ausdrücklich keine Definitionen und Verurteilungen
durchführen wollte. Es ist daher kein ökumenisches Konzil. Die Bezeichnung „pastorales Konzil“ ist nur
eine – kirchenrechtlich inexistente – Kunstfigur der V2- und post-V2-Apologetik, mit welcher letzlich
Glauben und Lehre der Kirche zerstört werden sollen. Zu meinem Entsetzen bin ich draufgekommen, dass
in manchen Zitaten vatikanischer Dokumente V2 einfach als ökumenisches Konzil zitiert wird. Das ist glatte
Geschichtsfälschung und ein Beleg dafür, dass der Geist der Lüge mitten in der Hl. Kirche wirkt! Der
Gatte der Evelin
Evelin Dogmengeschichte: Ganz einfach. Was schon immer in der Offenbarung enthalten war – und sei es 1.900
Jahre lang – wird eines Tages, weil als kirchliche Lehre in Frage gestellt, für alle als verpflichtend
erklärt. Das heißt nicht, dass ein Dogma, welches 1950 erklärt wurde, sich weniger auf die Offenbarung
stützt als ein Dogma des 4. Jh. n. Chr. Gnaz richtig! Woher nehmen sie dann das Recht, einem Konzil diese
Autorität abzuerkennen – als würde die Tradition bis V2 alles notwendige bereits erklärt haben und
keine Weiterentwicklung der Tradition notwendig sei? Weltverschwörungstheorien – bleiben Weltverschwörungtheorien:
also, eine grobe Verkehrung der Realität.
Bischöfe, Ehe, Weltverschwörung @ Stimme aus Wien: Gemeinschaft aller Bischöfe Reine V2-Figur, ohne
den Papst geht nichts. Dogmengeschichte: Ganz einfach. Was schon immer in der Offenbarung enthalten war –
und sei es 1.900 Jahre lang – wird eines Tages, weil als kirchliche Lehre in Frage gestellt, für alle
als verpflichtend erklärt. Das heißt nicht, dass ein Dogma, welches 1950 erklärt wurde, sich weniger
auf die Offenbarung stützt als ein Dogma des 4. Jh. n. Chr. Weltverschwörungstheorien Sie glauben, solche
haben keine Berechtigung? Dann müssen Sie noch viel dazu lernen. Diesbezüglich hängt nichts von Ihrer
subj. zeitgeistigen Auffassung ab, sondern handelt es sich um Realitäten. @ Rosa von Lima: … damals
einen sehr guten Eindruck gemacht …hier im Forum Unrecht tut. Auf einen momentanen Eindruck darf man
nicht bauen, zu leicht liegt man daneben. Hw. Faber ist ein „Halbkonservativer“, der aber einige persönl.
Schwächen hat. Neu an obigem Artikel ist, dass er auch dogmatisch daneben liegt. Generell tut man ihm
hier auf diesem Forum nicht Unrecht. … einmal verheiratet war – ob … Ziviltrauung oder kirchl. Trauung –
sollte er nicht mehr kirchlich heiraten dürfen. Das Zusammenleben nur mit standesamtlicher Eheschließung
wird von der Kirche dem Konkubinat gleichgehalten. Sie ist ungültig als Ehe im Sinne der Hl. Kirche.
Der Gatte der Evelin
#23 Rosa von Lima 22:31:02 | Samstag, 17. September 2005
@Dr. Peter Enderfers Ich bin zwar Schweizerin, war aber vor wenigen Monaten in Wien und habe im Stephansdom –
sogar in der zweitvordersten Bank – an einer hl. Messe teilgenommen, welche vom Dompfarrer zelebriert
wurde. Er hat mir damals einen sehr guten Eindruck gemacht, und ich bin mit Ihnen der Meinung, dass man
ihm hier im Forum Unrecht tut. Ich finde einfach, wenn jemand einmal verheiratet war – ob jetzt Ziviltrauung
oder kirchliche Trauung – sollte er nicht mehr kirchlich heiraten dürfen. Da sollte die RKK einmal über
die Bücher gehen. Ich kenne Ehepaare, die extra nur eine Ziviltrauung anstreben, damit sie dann beim
Scheitern dieser Ehe das 2. Mal kirchlich heiraten können.
#22 Beatrix 22:08:46 | Samstag, 17. September 2005
@ Rosa von Lima Ja, das halte ich auch für wahrscheinlich. Mir geht’s gewiß auch nicht darum, für Frau
Feldbusch Partei zu ergreifen. Aber die Bewertung über die Gültigkeit der Ehe usw. obliegt nunmal dem
Zelebranten, nicht uns hier im Forum. Allerdings muß ich zugeben: Diese Zivilehe, von der sie sprachen,
habe ich nicht bedacht. Naja, das „Ehewesen“ ist ohnehin reich an allem Möglichen. Da könnte ich allerhand
aus den Offizialaten preisgeben. Meine Kritik an dem, was über den H. H. Dompfarrer zu lesen ist, finde
ich aber schon angemessen, nicht aus Rechthaberei, sondern mehr aus Enttäuschung über die von mir sehr
geschätzte Erzdiözese Wien!
Evelin Ohne den Papst haben sie keine Autorität und gegen die Tradition auch nicht. Der Papst ist der
Bischof von Rom – also sehr wohl Gemeinschaft aller Bischöfe. Alles, was verpflichtend gelehrt werden
darf, ist in der Offenbarung bereits enthalten und insoferne auch nicht neu Wie würden Sie die „Dogmengeschichte“
erklären? Da ist auch der Grund dafür, dass die Tradition nie eine statische Größe bleibt, sondern
immer weiter entwickelt wird. Ihr Inhalt bleibt nicht stehen – sie wird immer reicher. Nein, hingegen
lassen sich viele durch die V2-NOM-Propaganda täuschen! Bitte, Argumente ohne Weltverschwörungstheorien
benützen – die sind lächerlich. Und übrigens: es scheint, aus Ihren Wortmeldungen folgend, dass ich
wesentlich mehr von der Lehre der Römisch Katholischen Kirche verstehe als Sie.
#20 Rosa von Lima 21:52:09 | Samstag, 17. September 2005
@Dr. Peter Enderfers Immerhin war die Feldbusch einmal – sofern ich richtig orientiert bin – kurze Zeit
mit Dieter Bohlen verheiratet. Wahrscheinlich haben sie sich dazumal nur zivil trauen lassen, sodass eine
katholische Trauung stattfinden konnte. Aber ich denke, die Feldbusch hält es wie die meisten Paare heute:
Die Kirchen sehen sie jetzt bis zur Erstkommunionfeier ihres Nachwuchses nicht mehr von innen. Aber ein
rauschendes Hochzeits-Fest hat’s gegeben, das zählt!
@ Wiener Stimme Nein, das reicht nicht. Wenn eine bessere Meßzeit wäre, dann würden auch mehr Gläubige
die Hl. Messe bei der Priesterbruderschaft St. Petrus besuchen. Von Werktagsmessen kann man gar nichts
schließen. Wenn es nach dem Meßbesuch geht, müßte die FSSP längst eine eigene Kirche haben, da es
Kirchen mit weniger Meßbesuchern in Wien gibt. Der Gemeinschaft aller Bischöfe der röm.kath. Kirche
die Autorität abzuerkennen Ohne den Papst haben sie keine Autorität und gegen die Tradition auch nicht.
Im übrigen kann man auch nicht von allen Bischöfen reden. etwas vebindliches und neues zu lehren Alles,
was verpflichtend gelehrt werden darf, ist in der Offenbarung bereits enthalten und insoferne auch nicht
neu. nicht in den eigenen Kram passt Der Inhalt der Tradition steht fest, es geht nicht um subj. Befindlichkeiten.
Ökumene ein wichtiger Bestandteil der Kirche Die richtig verstandene: ja, das ist die Rückkehrökumene!
auf keinem Fall mit der Lehre der Römisch Katholischen Kirche vereinbar. Was wissen Sie überhaupt von
der Lehre der Kirche? Selbstblendung? Nein, hingegen lassen sich viele durch die V2-NOM-Propaganda täuschen!
#18 Gotthard 21:01:18 | Samstag, 17. September 2005
Grundsätze mein Pfarrer hat folgende Regeln, an die er sich strikt hält: 1.es werden nur Kinder aus
der Gemeinde getauft… 2. es werden nur Paare aus der Gemeinde getraut … 3. er fährt zu keiner Trauung
in eine „Traukirche bzw -kapelle“
Zum Dompfarrer Toni Faber Hw. Faber ist mein Konversions- und Firmpfarrer. Dafür danke ich ihm aufrichtig.
Er ist prinzipiell sehr gläubig und kirchlich, hat aber ein Problem, dass er ein bisserl zu weich ist,
was Personen betrifft. Wie viele seiner Berufskollegen, unterscheidet er nicht so zwischen Person und
Sache. Er schätzt durchaus feste Standpunkte, kann sich aber selber nicht durchringen, sie wirklich zu
vertreten. Da Verona und Franjo Pooth alle Voraussetzungen für eine sakramentale Ehe erfüllt haben,
konnten sie sich gegenseitig das Sakrament der Ehe spenden. Ob das nun im Wr. Stephansdom hätte stattfinden
sollen oder nicht, ist Geschmacksfrage. Verona Pooth hat sich eben durchgesetzt. Frau Evelin
#16 Beatrix 19:23:35 | Samstag, 17. September 2005
Zum Thema Was die Eheschließung selbst angeht, so halte ich es mit Paulus. Frau Feldbusch ist nicht „besser“
oder „schlechter“ als viele andere auch, die sich dieses Sakrament spenden. Zum Dompfarrer: Ich teile
die formulierte Kritik an seinen Aussagen und seinem Tun ausnahmslos!
Evelin Der Gemeinschaft aller Bischöfe der röm.kath. Kirche die Autorität abzuerkennen etwas vebindliches
und neues zu lehren – da das nicht in den eigenen Kram passt – ist das nicht vieleicht ebenso Zeichen
dafür, dass man vom Relativismus bereits verdorben wurde? Wenn diese Gemeinschaft lehrt, dass die Ökumene
ein wichtiger Bestandteil der Kirche ist, dass sich die Kirche nicht in die eigene Wände zurpckziehen
darf, sondern Ansprechpartner für die Welt bleiben muss, dann meinen sie ganz bestimmt nicht dass diese
Forderungen den Seelen schaden können, sondern ganz im Gegenteil. Ihre Meinung betreffend der irrigen
Ideologie mag für Sie persönlich plausibel vorkommen, ist aber weder mit der Vernunft und auf keinem
Fall mit der Lehre der Römisch Katholischen Kirche vereinbar. Das Festhalten an dieser Meinung als Rechtgläubigkeit
und Traditionstreue zu bezeichnen ist ganz einfach eine Selbstblendung.
Gehorsam Evelino schrieb: Wenn Gehorsam das Seelenheil von Gläubigen gefährdet, darf kein Christ gehorsam
sein! Das ist genau der Punkt; und ihn betonte auch der Erzbischof Lefebvre ständig: Gehorsam gegen Gott
kommt vor dem Gehorsam gegen (hohe bis höchste) Würdenträger. (Ich höre schon wieder ein paar Närrlein
„Luther“ rufen.) Doch dieses recht verstandene Prinzip des katholischen Gehorsams verstehen nicht sehr
viele Menschen. Wer wollte es ihnen verübeln: es ist kompliziert in dieser Notsituation, nachdem die
Katholiken bis vor ~50 Jahren mit einer langen Reihe sehr guter Oberhirten verwöhnt wurden. Wer hätte
geahnt, daß diese Reihe sich ins Gegenteil verkehrt? (Es gab eine Befürchtung des hl. Pius X., wenn
ich mich recht erinnere.) Wieviele folgten schon dem hl. Athanasius? Damit genug für heute. Allen Katholiken
wünsche ich einen gesegneten Sonntag. Beten wir zudem dafür, daß der morgige Wahltag nicht jenes Schicksal
Deutschlands einleiten wird, das ihm angesichts seiner himmelschreienden Sünden zustünde.
Die Gläubigen brauchen die alte Messe, nicht kanonische Niederlassungen! Zitat „turk“: Und wer die Petrusbruderschaft
derart subtil abwertet, hat noch nicht begriffen, daß die Piusbruderschaft keinen Monopolanspruch auf
die reche Traditionsvermittlung beanspruchen kann und darf. Es geht überhaupt nicht um Monopol, es geht
auch nicht um Gehorsam, sondern um das Seelenheil der Gläubigen! Das Nichtzelebrieren der alten Messe
in solchen Diözesen, in denen die alte Messe an Sonntagen nicht erlaubt wird, ist seitens der Ecclesia
Dei -Gemeinschaften ein Frevel am Seelenheil ihrer Gläubigen. Der persönliche Gehorsam ist denen wichtiger
als das Seelenheil der Gläubigen: So schaut es aus! Außerdem setzt das Nichtzelebrieren in „verbotenen
Diözesen“ eine V2-NOM-Ideologie voraus, also die Behauptung, dass es ohne die alte Messe (und überhaupt
die alte Liturgie) geht und der V2-Ökumenismus-Relativismus-Interreligiosismus-Modernismus etc. den Seelen
nicht schaden kann. Beides eine irrige Ideologie. Weiteres Beispiel für das Imstichlassen: Die Auerbacher
Schwestern haben ja auch lieber die ihnen anvertrauten Schüler im Stich gelassen (die jetzt die frühsexualisierende
Sexualverziehung „genießen“) um ihrem persönlichen Gehorsam zu huldigen. Wenn Gehorsam das Seelenheil
von Gläubigen gefährdet, darf kein Christ gehorsam sein!
Evelin Es gibt eine ganze Reihe von Rektoratskirchen, selten oder kaum benützten Kapellen. Auch dort,
wo kaum Messen stattfinden, kommt die FSSP nicht hinein. Glauben Sie nicht, dass die in der Kapuzienerkirche
angebotene Gottesdienste für die von den FSSP betreute Gemeinde ausreicht? Oder meinen sie die Anzahl
dieser Gemeindemitglieder sich irgendwo bei 100.000 bewegt? Jetzt mal ehrlich: wie viele Messbesucher
gibt es bei einer Werktagsmesse?
Mit Kanones auf Spatzen schießen Hochwürden schrieb: Und wer die Petrusbruderschaft derart subtil abwertet,
hat noch nicht begriffen, daß die Piusbruderschaft keinen Monopolanspruch auf die reche Traditionsvermittlung
beanspruchen kann und darf. Im Gegenteil haben einige sehr subtil begriffen, daß man nicht auf zwei Hochzeiten
gleichzeitig tanzen kann. Übertragen: Man kann keine wahrhaftige Traditionsvermittlung vornehmen und
gleichzeitig sich schriftlich dem modernistischen Rom und seinen kirchenzerstörenden V.II-Dokumenten
unterwerfen. Es ist ein Illusion, anzunehmen, daß die FSSP auf Dauer die traditionelle Lehre und die
hl. Messe aller Zeiten hochhalten kann. Dies zeigt sich bereits in ihr, wie Evelino schon mehrmals scharfsinnig
hier im Forum angemerkt hat. Warten wir noch ein Weilchen ab und beobachten, wie der Großteil der FSSP-Priester
auf die ständigen Trauerspiele ihrer modernistischen Führung und ihres „Weg mit der Wandlungsworte-‘Magie’“-Lugmayer
reagieren werden. Falls sie nicht vorher schon ihre Priotate an die V.II-Diözesen abgeben, wie kürzlich
in Frankreich. Der Abschuß’ P.Bisigs war erst der Anfang. Dieses sah der Erzbischof Lefebvre voraus –
man muß dazu „nur“ klar denken können.
Stimme aus Wien: Schon wieder falsch! Zitat: Viele Gemeinden in Wien haben keine eigene Kirche. Z.B.:
außer der kroatischen Gemeinde besitzt in Wien keine einzige fremdsprachige Gemeinde eine eigene Kirche –
obwohl die einzelnen Gemeinden zahlenmäßig weit stärker sind als die Gemeinde, die von dieser Priesterbruderschaft
betreut wird. Doch: Die polnische Gemeinde hat die Gardekirche (Rennweg, WienIII), die Italiener haben
die Minoritenkirche (Wien I), die Tschechen haben die Kirche zur allerheiligsten Dreifaltigkeit (Rennweg,
Wien III.), die ukrainisch-unierten bzw. griechisch-katholischen haben die Kirche St. Barbara (Postgasse,
Wien I), die Melchiten (armenisch-kath.) haben eine Kirche. Es gibt noch einige andere, ich kenne aber
nicht alle, weil mich dieses babylonische NOM-Sprachengewirr ohnedies nicht interessiert. Z.B. hat zwar
die französisch-sprachige Gemeinde keine eigene Kirche, aber dennoch eine Sonntag-Vormittagmesse (Maria
am Gestade, Wien I). Nur die Tradition hat keine Kirche, in welcher sie am Vormittag die Hl. Messe im
überlieferten Ritus lesen können. Es gibt eine ganze Reihe von Rektoratskirchen, selten oder kaum benützten
Kapellen. Auch dort, wo kaum Messen stattfinden, kommt die FSSP nicht hinein. Das ist das „besondere Entgegenkommen“
durch die Bischöfe, welches die Ecclesia Dei-Gemeinsch. auszeichnet – wenn sie überhaupt in die V2-Diözesen
hineindürfen. Es gab Bischöfe, die wollten nicht einmal mit Vertretern der FSSP reden, z.B. der em.
Bischof v. Graz, Weber.
Kanonische Niederlassung in Wien! Tja, und trotzdem redet Ihr um den Brei. Faktum ist, daß die Priesterbruderschaft
St. Petrus eine kirchenrechtlich einwandfreie Niederlassung auf dem Gebiet der Erzdiözese Wien besitzt.
Das haben nicht viele Diözesen. Und wer die Petrusbruderschaft www.petrusbruderschaft.de/…niederlassungen.html
derart subtil abwertet, hat noch nicht begriffen, daß die Piusbruderschaft keinen Monopolanspruch auf
die reche Traditionsvermittlung beanspruchen kann und darf.
Der Gatte der Evelin Viele Gemeinden in Wien haben keine eigene Kirche. Z.B.: außer der kroatischen Gemeinde
besitzt in Wien keine einzige fremdsprachige Gemeinde eine eigene Kirche – obwohl die einzelnen Gemeinden
zahlenmäßig weit stärker sind als die Gemeinde, die von dieser Priesterbruderschaft betreut wird. Wieso
muss die Priesterbruderschaft unbedingt eine Kirche besitzen – und, da das nicht der Fall sein kann, wieso
ist der wiener Erzbischof deswegen unbedingt so „schlecht“?
So ist es … werte Traditionsstimme. Für die meisten Modernisten sind „Priesterbruderschaften“ sowieso
einerlei: auf ein X hinten im Namen mehr oder weniger kommt es da nicht an… Wir dagegen wissen: kleine
Änderung, große Wirkung.
Stimme aus Wien: Quatsch sagt man nicht, schon gar nicht, wenn man nicht Recht hat. Worauf sich Marcel
bezog, war ganz eindeutig meine Äusserung, dass die Petrusbruderschaft in Wien keine Kirche habe. Davon
zu unterscheiden sind die dennoch von der Priesterbruderschaft St. Petrus in Wien zelebrierten Messen.
Das ist klar auseinanderzuhalten! Die FSSP könnte sonst insb. an Sonntagen günstigere und traditionellere
Meßzeiten anbieten! Der Gatte der Evelin
Marcel: Quatsch Die Priesterbruderschaft feiert jeden Werktag um 8.00 Uhr und jeden Sonn- und Feiertags
um 18:00 Uhr die Indult-Messe in der Kapuzienerkirche in der wiener Innenstadt.
Solange keine Ringe gesegnet werden … Solange nicht – wie innerhalb der ehemaligen selbsternannt konservativ-katholischen
Pöltner „Homoclique“ offenbar geschehen – Beziehungsringe mit eingraviertem Beziehungsbeginn mit dem
alten (!) lateinischen Rituale als „Eheringe“ gesegnet werden … man darf also hoffen, daß Hochwürden
Toni von der aufgeflogenen Gruppe keine diesbezüglichen Ratschläge erhalten hat. Als Weihbischofskandidat
wird er wohl jetzt mit solchen, oben wiedergegebenen Gedankengängen eher ausscheiden …
Mit leeren Händen Evelin schrieb: Nur die Tradition nicht: Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat keine
Kirche in Wien und bekommt trotz cardinalen Zusagen auch keine. Dieses „Nichtbekommen“ von den V.II-Bischöfen
hätte die FSSP auch haben können, wenn sie bei ihrem Lehrmeister, dem heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre,
geblieben wäre: bei der FSPPX. Mehr noch: dann hätten sie nun wenigstens eine eigene Kirche. Es hat
sich die schriftliche Unterwerfung unter Rom und alle Texte des irrenden V.II aber sehr „gelohnt“. (Es
ist ja an anderen Orten nicht viel besser: in einigen Orten, wo die FSSP ein Priesterseminar hat, dürfen
die Priester nur zu so unmöglichen Zeiten die Konzilskirchengebäude für ihre überlieferte hl. Messe
benützen, daß gewährleistet ist, daß kein normaler Pilger/Meßbesucher sich dorthin verirrt.) Drum
ist die Moral der Geschichte: man prüfe sehr genau, wem man sich ausliefert.
Auch Verona Feldbusch darf heiraten! Auch Verona Feldbusch hat das Recht, eine sakramentale Ehe zu vollziehen.
Und sofern kirchenrechtlich nichts dagegen spricht, ist es auch nicht angebracht, ihr dieses Recht abzusprechen.
Zusätzlich hat sie auch einen kirchlichen Ehekurs absolviert. Wo leben wir denn, wenn Menschen das Recht
auf den Vollzug der Sakramente abgesprochen wird?
Ist die Moral einmal ruiniert, lebt’ sich fortan ungeniert… …wußte schon Wilhelm Busch. Zitat: …besucht
nachts im Priesterhemd Wiener Lokale… Klingt nicht nach Missionsauftritten… Dem eigenen Unvermögen
wird sodann die Lehre angepaßt. Bei Cardinal Schönborn haben alle Narrenfreiheit. Pfr. Joop Roeland
von der Ruprechtskirche hängt den Red Ribbon hinaus am Weltaidstag und hat ein ökumenisches „Seelsorgeteam“,
welches Schwule in ihrem falschen Tun bestärkt. Die „Rock-Jugendkirche“ hat eine eigene Kirche. Die serbisch-orthodoxen
haben eine katholische Kirche. Nur die Tradition nicht: Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat keine
Kirche in Wien und bekommt trotz cardinalen Zusagen auch keine. Die Papalisten meine, das hat alles nichts
mit V2 und NOM zu tun, das sei nur der Mißbrauch. Sie wollen nicht wahrhaben, dass V2 und NOM selbst
schon der Beginn des Mißbrauchs der Hl. Kirche sind. Der Gatte der Evelin