Österreich
Spinnt er?
„Wie tickt Anton Faber?“ fragte sich kürzlich die Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’ über den Pfarrer des Stephansdoms. Pfarrer Anton Faber (43) hat kürzlich Verona Feldbusch am Hochaltar seiner ehrwürdigen Kirche getraut.
(kreuz.net, Wien) Es gebe natürlich Leute, die glaubten, daß er spinne, sagt Pfarrer Anton Faber über sich selber. Der Priester sprach mit der Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’.

Der angeführte psychologische Befund mag auf verschiedenen Verhaltensweisen des Dompfarrers beruhen:

Er ist Fallschirmspringer, segelt mit dem Paragleiter, wirft sich am Gummiseil vom Wiener Donauturm, klettert auch mal auf den Südturm des Stephansdom, besucht nachts im Priesterhemd Wiener Lokale und hat am letzten Samstag Verona Pooth – vormals Feldbusch – im Stephansdom getraut.

Verona Feldbusch (37) ist eine Hamburger Schönheitskönigin und Entertainerin, die im Show-Business die Figur der etwas dümmlichen, aber bei Männern heißbegehrten Frau verkörpert.

Für den Obmann des Vereins ‘Rettet den Stephansdom’ ist die Feldbusch-Hochzeit im Stephansdom ein dicker Brocken. Er übte deswegen öffentliche Kritik am Dompfarrer.

Diese Hochzeit gehöre nicht in den Dom. Pfarrer Faber sei ein „Hirte seiner Eitelkeit“.

Der Priester, Kanonikus, Domkapitular, Dompfarrer, Dechant und Zeremoniär des Wiener Erzbischofs, Christoph Kardinal Schönborn, nimmt die Angriffe gelassen.

Vor der ‘Presse’ verteidigt Pfarrer Faber seine Art der Pastoral. Er sei kein Society-Priester: „Ich ergreife die Gelegenheit, bei verschiedenen Anlässen die Kirche nach außen präsent zu machen.“

Er erntet in diesen Kreisen „sehr positives Erstaunen“.

Ganz im Sinne der ‘Presse’ sind auch des Dompfarrers Ansichten zur Moral und Unmoral, wobei der Übergang zwischen beiden fließend ist.

Er wünscht sich einen offiziellen kirchlichen Ritus, der Geschiedenen eine Wiederverheiratung ermöglicht.

Auch für praktizierende Homosexuelle – die in einer dauerhaften unzüchtigen Beziehung leben – solle die Kirche ein entsprechendes Heiratsritual bereitstellen.

Natürlich sollten dabei die Grenzen zum Sakrament der Ehe – was immer das auch heißen mag – nicht zum Verschwinden gebracht werden.

Bei der kirchenfeindlichen ‘Presse’ hat der Dompfarrer mit solchen Aussagen die Prüfung jedenfalls bestanden:

„Das macht ihn irgendwie liebenswürdig. Den Herrn Dompfarrer“, urteilt der Journalist väterlich und zufrieden.
      
27 Lesermeinungen
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#27   Stimme aus Wien   19:34:36 | Sonntag, 18. September 2005
Evelin
Als Verschwörungstheorie bezeichnet man den Versuch, Ereignisse, Zustände oder Entwicklungen durch eine geheime Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken von zwei oder mehr Personen zu einem verborgenen, illegalen oder illegitimen Zweck.
Zu meinem Entsetzen bin ich draufgekommen, dass in manchen Zitaten vatikanischer Dokumente V2 einfach als ökumenisches Konzil zitiert wird. Das ist glatte Geschichtsfälschung und ein Beleg dafür, dass der Geist der Lüge mitten in der Hl. Kirche wirkt!
Ein klassischer Beispiel einer solchen Theorie.
Evelin, sagen Sie mal, gibt es ein Kompendium für die hier benutzte Verschwörungstheorien?
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#26   Evelin   18:38:25 | Sonntag, 18. September 2005
V2 selbst hat diese Autorität abgelehnt,
indem es ausdrücklich keine Definitionen und Verurteilungen durchführen wollte. Es ist daher kein ökumenisches Konzil. Die Bezeichnung „pastorales Konzil“ ist nur eine – kirchenrechtlich inexistente – Kunstfigur der V2- und post-V2-Apologetik, mit welcher letzlich Glauben und Lehre der Kirche zerstört werden sollen.
Zu meinem Entsetzen bin ich draufgekommen, dass in manchen Zitaten vatikanischer Dokumente V2 einfach als ökumenisches Konzil zitiert wird. Das ist glatte Geschichtsfälschung und ein Beleg dafür, dass der Geist der Lüge mitten in der Hl. Kirche wirkt!
Der Gatte der Evelin
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#25   Stimme aus Wien   13:06:31 | Sonntag, 18. September 2005
Evelin
Dogmengeschichte: Ganz einfach. Was schon immer in der Offenbarung enthalten war – und sei es 1.900 Jahre lang – wird eines Tages, weil als kirchliche Lehre in Frage gestellt, für alle als verpflichtend erklärt. Das heißt nicht, dass ein Dogma, welches 1950 erklärt wurde, sich weniger auf die Offenbarung stützt als ein Dogma des 4. Jh. n. Chr.
Gnaz richtig! Woher nehmen sie dann das Recht, einem Konzil diese Autorität abzuerkennen – als würde die Tradition bis V2 alles notwendige bereits erklärt haben und keine Weiterentwicklung der Tradition notwendig sei?
Weltverschwörungstheorien – bleiben Weltverschwörungtheorien: also, eine grobe Verkehrung der Realität.
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#24   Evelin   12:35:42 | Sonntag, 18. September 2005
Bischöfe, Ehe, Weltverschwörung
@ Stimme aus Wien: Gemeinschaft aller Bischöfe Reine V2-Figur, ohne den Papst geht nichts.
Dogmengeschichte: Ganz einfach. Was schon immer in der Offenbarung enthalten war – und sei es 1.900 Jahre lang – wird eines Tages, weil als kirchliche Lehre in Frage gestellt, für alle als verpflichtend erklärt. Das heißt nicht, dass ein Dogma, welches 1950 erklärt wurde, sich weniger auf die Offenbarung stützt als ein Dogma des 4. Jh. n. Chr.
Weltverschwörungstheorien Sie glauben, solche haben keine Berechtigung? Dann müssen Sie noch viel dazu lernen. Diesbezüglich hängt nichts von Ihrer subj. zeitgeistigen Auffassung ab, sondern handelt es sich um Realitäten.
@ Rosa von Lima: … damals einen sehr guten Eindruck gemacht …hier im Forum Unrecht tut. Auf einen momentanen Eindruck darf man nicht bauen, zu leicht liegt man daneben. Hw. Faber ist ein „Halbkonservativer“, der aber einige persönl. Schwächen hat. Neu an obigem Artikel ist, dass er auch dogmatisch daneben liegt. Generell tut man ihm hier auf diesem Forum nicht Unrecht.
… einmal verheiratet war – ob … Ziviltrauung oder kirchl. Trauung – sollte er nicht mehr kirchlich heiraten dürfen.
Das Zusammenleben nur mit standesamtlicher Eheschließung wird von der Kirche dem Konkubinat gleichgehalten. Sie ist ungültig als Ehe im Sinne der Hl. Kirche.
Der Gatte der Evelin
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#23   Rosa von Lima   22:31:02 | Samstag, 17. September 2005
@Dr. Peter Enderfers
Ich bin zwar Schweizerin, war aber vor wenigen Monaten in Wien und habe im Stephansdom – sogar in der zweitvordersten Bank – an einer hl. Messe teilgenommen, welche vom Dompfarrer zelebriert wurde. Er hat mir damals einen sehr guten Eindruck gemacht, und ich bin mit Ihnen der Meinung, dass man ihm hier im Forum Unrecht tut. Ich finde einfach, wenn jemand einmal verheiratet war – ob jetzt Ziviltrauung oder kirchliche Trauung – sollte er nicht mehr kirchlich heiraten dürfen. Da sollte die RKK einmal über die Bücher gehen. Ich kenne Ehepaare, die extra nur eine Ziviltrauung anstreben, damit sie dann beim Scheitern dieser Ehe das 2. Mal kirchlich heiraten können.
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#22   Beatrix   22:08:46 | Samstag, 17. September 2005
@ Rosa von Lima
Ja, das halte ich auch für wahrscheinlich.
Mir geht’s gewiß auch nicht darum, für Frau Feldbusch Partei zu ergreifen. Aber die Bewertung über die Gültigkeit der Ehe usw. obliegt nunmal dem Zelebranten, nicht uns hier im Forum.
Allerdings muß ich zugeben: Diese Zivilehe, von der sie sprachen, habe ich nicht bedacht.
Naja, das „Ehewesen“ ist ohnehin reich an allem Möglichen. Da könnte ich allerhand aus den Offizialaten preisgeben.
Meine Kritik an dem, was über den H. H. Dompfarrer zu lesen ist, finde ich aber schon angemessen, nicht aus Rechthaberei, sondern mehr aus Enttäuschung über die von mir sehr geschätzte Erzdiözese Wien!
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#21   Stimme aus Wien   21:58:30 | Samstag, 17. September 2005
Evelin
Ohne den Papst haben sie keine Autorität und gegen die Tradition auch nicht.
Der Papst ist der Bischof von Rom – also sehr wohl Gemeinschaft aller Bischöfe.
Alles, was verpflichtend gelehrt werden darf, ist in der Offenbarung bereits enthalten und insoferne auch nicht neu
Wie würden Sie die „Dogmengeschichte“ erklären? Da ist auch der Grund dafür, dass die Tradition nie eine statische Größe bleibt, sondern immer weiter entwickelt wird. Ihr Inhalt bleibt nicht stehen – sie wird immer reicher.
Nein, hingegen lassen sich viele durch die V2-NOM-Propaganda täuschen!
Bitte, Argumente ohne Weltverschwörungstheorien benützen – die sind lächerlich.
Und übrigens: es scheint, aus Ihren Wortmeldungen folgend, dass ich wesentlich mehr von der Lehre der Römisch Katholischen Kirche verstehe als Sie.
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#20   Rosa von Lima   21:52:09 | Samstag, 17. September 2005
@Dr. Peter Enderfers
Immerhin war die Feldbusch einmal – sofern ich richtig orientiert bin – kurze Zeit mit Dieter Bohlen verheiratet. Wahrscheinlich haben sie sich dazumal nur zivil trauen lassen, sodass eine katholische Trauung stattfinden konnte. Aber ich denke, die Feldbusch hält es wie die meisten Paare heute: Die Kirchen sehen sie jetzt bis zur Erstkommunionfeier ihres Nachwuchses nicht mehr von innen. Aber ein rauschendes Hochzeits-Fest hat’s gegeben, das zählt!
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#19   Evelin   21:31:11 | Samstag, 17. September 2005
@ Wiener Stimme
Nein, das reicht nicht. Wenn eine bessere Meßzeit wäre, dann würden auch mehr Gläubige die Hl. Messe bei der Priesterbruderschaft St. Petrus besuchen. Von Werktagsmessen kann man gar nichts schließen. Wenn es nach dem Meßbesuch geht, müßte die FSSP längst eine eigene Kirche haben, da es Kirchen mit weniger Meßbesuchern in Wien gibt.
Der Gemeinschaft aller Bischöfe der röm.kath. Kirche die Autorität abzuerkennen
Ohne den Papst haben sie keine Autorität und gegen die Tradition auch nicht. Im übrigen kann man auch nicht von allen Bischöfen reden.
etwas vebindliches und neues zu lehren
Alles, was verpflichtend gelehrt werden darf, ist in der Offenbarung bereits enthalten und insoferne auch nicht neu.
nicht in den eigenen Kram passt
Der Inhalt der Tradition steht fest, es geht nicht um subj. Befindlichkeiten.
Ökumene ein wichtiger Bestandteil der Kirche
Die richtig verstandene: ja, das ist die Rückkehrökumene!
auf keinem Fall mit der Lehre der Römisch Katholischen Kirche vereinbar.
Was wissen Sie überhaupt von der Lehre der Kirche?
Selbstblendung?
Nein, hingegen lassen sich viele durch die V2-NOM-Propaganda täuschen!
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#18   Gotthard   21:01:18 | Samstag, 17. September 2005
Grundsätze
mein Pfarrer hat folgende Regeln, an die er sich strikt hält:
1.es werden nur Kinder aus der Gemeinde getauft…
2. es werden nur Paare aus der Gemeinde getraut …
3. er fährt zu keiner Trauung in eine „Traukirche bzw -kapelle“
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#17   Evelin   20:54:43 | Samstag, 17. September 2005
Zum Dompfarrer Toni Faber
Hw. Faber ist mein Konversions- und Firmpfarrer. Dafür danke ich ihm aufrichtig.
Er ist prinzipiell sehr gläubig und kirchlich, hat aber ein Problem, dass er ein bisserl zu weich ist, was Personen betrifft. Wie viele seiner Berufskollegen, unterscheidet er nicht so zwischen Person und Sache.
Er schätzt durchaus feste Standpunkte, kann sich aber selber nicht durchringen, sie wirklich zu vertreten.
Da Verona und Franjo Pooth alle Voraussetzungen für eine sakramentale Ehe erfüllt haben, konnten sie sich gegenseitig das Sakrament der Ehe spenden.
Ob das nun im Wr. Stephansdom hätte stattfinden sollen oder nicht, ist Geschmacksfrage. Verona Pooth hat sich eben durchgesetzt.
Frau Evelin
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#16   Beatrix   19:23:35 | Samstag, 17. September 2005
Zum Thema
Was die Eheschließung selbst angeht, so halte ich es mit Paulus. Frau Feldbusch ist nicht „besser“ oder „schlechter“ als viele andere auch, die sich dieses Sakrament spenden.
Zum Dompfarrer: Ich teile die formulierte Kritik an seinen Aussagen und seinem Tun ausnahmslos!
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#15   Stimme aus Wien   18:10:07 | Samstag, 17. September 2005
Evelin
Der Gemeinschaft aller Bischöfe der röm.kath. Kirche die Autorität abzuerkennen etwas vebindliches und neues zu lehren – da das nicht in den eigenen Kram passt – ist das nicht vieleicht ebenso Zeichen dafür, dass man vom Relativismus bereits verdorben wurde?
Wenn diese Gemeinschaft lehrt, dass die Ökumene ein wichtiger Bestandteil der Kirche ist, dass sich die Kirche nicht in die eigene Wände zurpckziehen darf, sondern Ansprechpartner für die Welt bleiben muss, dann meinen sie ganz bestimmt nicht dass diese Forderungen den Seelen schaden können, sondern ganz im Gegenteil.
Ihre Meinung betreffend der irrigen Ideologie mag für Sie persönlich plausibel vorkommen, ist aber weder mit der Vernunft und auf keinem Fall mit der Lehre der Römisch Katholischen Kirche vereinbar.
Das Festhalten an dieser Meinung als Rechtgläubigkeit und Traditionstreue zu bezeichnen ist ganz einfach eine Selbstblendung.
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#14   Marcel   18:08:44 | Samstag, 17. September 2005
Gehorsam
Evelino schrieb: Wenn Gehorsam das Seelenheil von Gläubigen gefährdet, darf kein Christ gehorsam sein!
Das ist genau der Punkt; und ihn betonte auch der Erzbischof Lefebvre ständig: Gehorsam gegen Gott kommt vor dem Gehorsam gegen (hohe bis höchste) Würdenträger.
(Ich höre schon wieder ein paar Närrlein „Luther“ rufen.)
Doch dieses recht verstandene Prinzip des katholischen Gehorsams verstehen nicht sehr viele Menschen. Wer wollte es ihnen verübeln: es ist kompliziert in dieser Notsituation, nachdem die Katholiken bis vor ~50 Jahren mit einer langen Reihe sehr guter Oberhirten verwöhnt wurden. Wer hätte geahnt, daß diese Reihe sich ins Gegenteil verkehrt? (Es gab eine Befürchtung des hl. Pius X., wenn ich mich recht erinnere.)
Wieviele folgten schon dem hl. Athanasius?
Damit genug für heute. Allen Katholiken wünsche ich einen gesegneten Sonntag. Beten wir zudem dafür, daß der morgige Wahltag nicht jenes Schicksal Deutschlands einleiten wird, das ihm angesichts seiner himmelschreienden Sünden zustünde.
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#13   Evelin   17:35:56 | Samstag, 17. September 2005
Die Gläubigen brauchen die alte Messe, nicht kanonische Niederlassungen!
Zitat „turk“: Und wer die Petrusbruderschaft derart subtil abwertet, hat noch nicht begriffen, daß die Piusbruderschaft keinen Monopolanspruch auf die reche Traditionsvermittlung beanspruchen kann und darf.
Es geht überhaupt nicht um Monopol, es geht auch nicht um Gehorsam, sondern um das Seelenheil der Gläubigen!
Das Nichtzelebrieren der alten Messe in solchen Diözesen, in denen die alte Messe an Sonntagen nicht erlaubt wird, ist seitens der Ecclesia Dei -Gemeinschaften ein Frevel am Seelenheil ihrer Gläubigen. Der persönliche Gehorsam ist denen wichtiger als das Seelenheil der Gläubigen: So schaut es aus!
Außerdem setzt das Nichtzelebrieren in „verbotenen Diözesen“ eine V2-NOM-Ideologie voraus, also die Behauptung, dass es ohne die alte Messe (und überhaupt die alte Liturgie) geht und der V2-Ökumenismus-Relativismus-Interreligiosismus-Modernismus etc. den Seelen nicht schaden kann. Beides eine irrige Ideologie.
Weiteres Beispiel für das Imstichlassen: Die Auerbacher Schwestern haben ja auch lieber die ihnen anvertrauten Schüler im Stich gelassen (die jetzt die frühsexualisierende Sexualverziehung „genießen“) um ihrem persönlichen Gehorsam zu huldigen.
Wenn Gehorsam das Seelenheil von Gläubigen gefährdet, darf kein Christ gehorsam sein!
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#12   Stimme aus Wien   17:32:41 | Samstag, 17. September 2005
Evelin
Es gibt eine ganze Reihe von Rektoratskirchen, selten oder kaum benützten Kapellen. Auch dort, wo kaum Messen stattfinden, kommt die FSSP nicht hinein.
Glauben Sie nicht, dass die in der Kapuzienerkirche angebotene Gottesdienste für die von den FSSP betreute Gemeinde ausreicht? Oder meinen sie die Anzahl dieser Gemeindemitglieder sich irgendwo bei 100.000 bewegt? Jetzt mal ehrlich: wie viele Messbesucher gibt es bei einer Werktagsmesse?
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#11   Marcel   17:26:25 | Samstag, 17. September 2005
Mit Kanones auf Spatzen schießen
Hochwürden schrieb: Und wer die Petrusbruderschaft derart subtil abwertet, hat noch nicht begriffen, daß die Piusbruderschaft keinen Monopolanspruch auf die reche Traditionsvermittlung beanspruchen kann und darf.
Im Gegenteil haben einige sehr subtil begriffen, daß man nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann. Übertragen: Man kann keine wahrhaftige Traditionsvermittlung vornehmen und gleichzeitig sich schriftlich dem modernistischen Rom und seinen kirchenzerstörenden V.II-Dokumenten unterwerfen.
Es ist ein Illusion, anzunehmen, daß die FSSP auf Dauer die traditionelle Lehre und die hl. Messe aller Zeiten hochhalten kann. Dies zeigt sich bereits in ihr, wie Evelino schon mehrmals scharfsinnig hier im Forum angemerkt hat. Warten wir noch ein Weilchen ab und beobachten, wie der Großteil der FSSP-Priester auf die ständigen Trauerspiele ihrer modernistischen Führung und ihres „Weg mit der Wandlungsworte-‘Magie’“-Lugmayer reagieren werden. Falls sie nicht vorher schon ihre Priotate an die V.II-Diözesen abgeben, wie kürzlich in Frankreich.
Der Abschuß’ P.Bisigs war erst der Anfang. Dieses sah der Erzbischof Lefebvre voraus – man muß dazu „nur“ klar denken können.
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#10   Evelin   17:22:52 | Samstag, 17. September 2005
Stimme aus Wien: Schon wieder falsch!
Zitat: Viele Gemeinden in Wien haben keine eigene Kirche. Z.B.: außer der kroatischen Gemeinde besitzt in Wien keine einzige fremdsprachige Gemeinde eine eigene Kirche – obwohl die einzelnen Gemeinden zahlenmäßig weit stärker sind als die Gemeinde, die von dieser Priesterbruderschaft betreut wird.
Doch: Die polnische Gemeinde hat die Gardekirche (Rennweg, WienIII), die Italiener haben die Minoritenkirche (Wien I), die Tschechen haben die Kirche zur allerheiligsten Dreifaltigkeit (Rennweg, Wien III.), die ukrainisch-unierten bzw. griechisch-katholischen haben die Kirche St. Barbara (Postgasse, Wien I), die Melchiten (armenisch-kath.) haben eine Kirche.
Es gibt noch einige andere, ich kenne aber nicht alle, weil mich dieses babylonische NOM-Sprachengewirr ohnedies nicht interessiert. Z.B. hat zwar die französisch-sprachige Gemeinde keine eigene Kirche, aber dennoch eine Sonntag-Vormittagmesse (Maria am Gestade, Wien I).
Nur die Tradition hat keine Kirche, in welcher sie am Vormittag die Hl. Messe im überlieferten Ritus lesen können.
Es gibt eine ganze Reihe von Rektoratskirchen, selten oder kaum benützten Kapellen. Auch dort, wo kaum Messen stattfinden, kommt die FSSP nicht hinein. Das ist das „besondere Entgegenkommen“ durch die Bischöfe, welches die Ecclesia Dei-Gemeinsch. auszeichnet – wenn sie überhaupt in die V2-Diözesen hineindürfen. Es gab Bischöfe, die wollten nicht einmal mit Vertretern der FSSP reden, z.B. der em. Bischof v. Graz, Weber.
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#9   turk   17:09:59 | Samstag, 17. September 2005
Kanonische Niederlassung in Wien!
Tja, und trotzdem redet Ihr um den Brei. Faktum ist, daß die Priesterbruderschaft St. Petrus eine kirchenrechtlich einwandfreie Niederlassung auf dem Gebiet der Erzdiözese Wien besitzt. Das haben nicht viele Diözesen. Und wer die Petrusbruderschaft www.petrusbruderschaft.de/…niederlassungen.html derart subtil abwertet, hat noch nicht begriffen, daß die Piusbruderschaft keinen Monopolanspruch auf die reche Traditionsvermittlung beanspruchen kann und darf.
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#8   Stimme aus Wien   17:07:33 | Samstag, 17. September 2005
Der Gatte der Evelin
Viele Gemeinden in Wien haben keine eigene Kirche. Z.B.: außer der kroatischen Gemeinde besitzt in Wien keine einzige fremdsprachige Gemeinde eine eigene Kirche – obwohl die einzelnen Gemeinden zahlenmäßig weit stärker sind als die Gemeinde, die von dieser Priesterbruderschaft betreut wird.
Wieso muss die Priesterbruderschaft unbedingt eine Kirche besitzen – und, da das nicht der Fall sein kann, wieso ist der wiener Erzbischof deswegen unbedingt so „schlecht“?
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#7   Marcel   17:04:17 | Samstag, 17. September 2005
So ist es
… werte Traditionsstimme.
Für die meisten Modernisten sind „Priesterbruderschaften“ sowieso einerlei: auf ein X hinten im Namen mehr oder weniger kommt es da nicht an… Wir dagegen wissen: kleine Änderung, große Wirkung.
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#6   Evelin   16:55:55 | Samstag, 17. September 2005
Stimme aus Wien: Quatsch sagt man nicht,
schon gar nicht, wenn man nicht Recht hat. Worauf sich Marcel bezog, war ganz eindeutig meine Äusserung, dass die Petrusbruderschaft in Wien keine Kirche habe.
Davon zu unterscheiden sind die dennoch von der Priesterbruderschaft St. Petrus in Wien zelebrierten Messen.
Das ist klar auseinanderzuhalten! Die FSSP könnte sonst insb. an Sonntagen günstigere und traditionellere Meßzeiten anbieten!
Der Gatte der Evelin
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#5   Stimme aus Wien   15:33:30 | Samstag, 17. September 2005
Marcel: Quatsch
Die Priesterbruderschaft feiert jeden Werktag um 8.00 Uhr und jeden Sonn- und Feiertags um 18:00 Uhr die Indult-Messe in der Kapuzienerkirche in der wiener Innenstadt.
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#4   turk   15:33:15 | Samstag, 17. September 2005
Solange keine Ringe gesegnet werden …
Solange nicht – wie innerhalb der ehemaligen selbsternannt konservativ-katholischen Pöltner „Homoclique“ offenbar geschehen – Beziehungsringe mit eingraviertem Beziehungsbeginn mit dem alten (!) lateinischen Rituale als „Eheringe“ gesegnet werden … man darf also hoffen, daß Hochwürden Toni von der aufgeflogenen Gruppe keine diesbezüglichen Ratschläge erhalten hat. Als Weihbischofskandidat wird er wohl jetzt mit solchen, oben wiedergegebenen Gedankengängen eher ausscheiden …
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#3   Marcel   14:50:39 | Samstag, 17. September 2005
Mit leeren Händen
Evelin schrieb: Nur die Tradition nicht: Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat keine Kirche in Wien und bekommt trotz cardinalen Zusagen auch keine.
Dieses „Nichtbekommen“ von den V.II-Bischöfen hätte die FSSP auch haben können, wenn sie bei ihrem Lehrmeister, dem heiligmäßigen Erzbischof Lefebvre, geblieben wäre: bei der FSPPX.
Mehr noch: dann hätten sie nun wenigstens eine eigene Kirche.
Es hat sich die schriftliche Unterwerfung unter Rom und alle Texte des irrenden V.II aber sehr „gelohnt“.
(Es ist ja an anderen Orten nicht viel besser: in einigen Orten, wo die FSSP ein Priesterseminar hat, dürfen die Priester nur zu so unmöglichen Zeiten die Konzilskirchengebäude für ihre überlieferte hl. Messe benützen, daß gewährleistet ist, daß kein normaler Pilger/Meßbesucher sich dorthin verirrt.)
Drum ist die Moral der Geschichte: man prüfe sehr genau, wem man sich ausliefert.
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#2   Paulus   14:39:19 | Samstag, 17. September 2005
Auch Verona Feldbusch darf heiraten!
Auch Verona Feldbusch hat das Recht, eine sakramentale Ehe zu vollziehen. Und sofern kirchenrechtlich nichts dagegen spricht, ist es auch nicht angebracht, ihr dieses Recht abzusprechen. Zusätzlich hat sie auch einen kirchlichen Ehekurs absolviert. Wo leben wir denn, wenn Menschen das Recht auf den Vollzug der Sakramente abgesprochen wird?
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#1   Evelin   14:32:49 | Samstag, 17. September 2005
Ist die Moral einmal ruiniert, lebt’ sich fortan ungeniert…
…wußte schon Wilhelm Busch.
Zitat: …besucht nachts im Priesterhemd Wiener Lokale…
Klingt nicht nach Missionsauftritten…
Dem eigenen Unvermögen wird sodann die Lehre angepaßt.
Bei Cardinal Schönborn haben alle Narrenfreiheit. Pfr. Joop Roeland von der Ruprechtskirche hängt den Red Ribbon hinaus am Weltaidstag und hat ein ökumenisches „Seelsorgeteam“, welches Schwule in ihrem falschen Tun bestärkt.
Die „Rock-Jugendkirche“ hat eine eigene Kirche. Die serbisch-orthodoxen haben eine katholische Kirche.
Nur die Tradition nicht: Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat keine Kirche in Wien und bekommt trotz cardinalen Zusagen auch keine.
Die Papalisten meine, das hat alles nichts mit V2 und NOM zu tun, das sei nur der Mißbrauch. Sie wollen nicht wahrhaben, dass V2 und NOM selbst schon der Beginn des Mißbrauchs der Hl. Kirche sind.
Der Gatte der Evelin
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