Es gibt auf dieser Erde nur eine Person, die den US-Bischöfen Vorschriften machen kann. Nein, nicht der Papst. Der wird laufend ignoriert. Die Person ist Teresa M. Kettelkamp. Sie ist die Direktorin des bischöflichen Büros für Kinder- und Jugendschutz.
(kreuz.net) Das Büro, dessen ausführende Direktorin Teresa Kettelkamp ist, wurde nach den riesigen Unzuchtsskandalen
der letzten Jahre von der US-Bischofskonferenz eingerichtet.
Früher arbeitete Frau Kettelkamp für die
Polizei des US-Bundesstaates Illinois. Illinois liegt im Nordosten der USA bei den großen Seen.
Sie
ist auch Mitglied des Beirates des ‘Zentrums für Frauen und Polizeidienst’. Das berichtete die US-Nachrichtenagentur
‘Catholic World News’ am Freitag.
Das ‘Zentrum für Frauen und Polizeidienst’ ist eine Abteilung der
‘Stiftung Feministische Mehrheit’ – auf Englisch: ‘Feminist Majority Foundation’.
Von dieser Stiftung
hört man in den US-Medien vor allem im Zusammenhang mit der Kinderabtreibung. Die Gruppe kämpft an vorderster
Front gegen die Lebensrechte ungeborener Kinder.
Jetzt befiehlt Teresa Kettelkamp, die mit dieser kinderfeindlichen
Gruppe zusammenarbeitet, den US-Bischöfen, wie sie sich bezüglich des Kinder- und Jugendschutzes zu
verhalten haben.
Es gibt keine direkten Anhaltspunkte, daß sich Frau Kettelkamp persönlich für die
Kinderabtreibung engagiert hat.
Bekannt ist nur, daß sie ihren Namen und vielleicht ihre Beratungsdienste
einer Organisation zur Verfügung stellt, die gegen die Unversehrtheit von Kindern kämpft.
„Kann man
sich vorstellen, daß die US-Bischofskonferenz jemanden anstellen würde der zum Beispiel – wenn auch
nur lose – mit dem Ku Klux Klan verbunden wäre?“ fragt sich ‘Catholic World News’ abschließend.
Ein
Leser kommentiert: „Hallo Leute, greift die US-Bischöfe nicht zu hart an. Sie sind gute Kerle. Ich habe
gehört, daß einige von ihnen sogar an Gott glauben.“
Ein anderer Leser stellt die Frage: „Warum Ku
Klux Klan? Die Bischöfe würden niemanden anstellen, der mit dem Opus Dei, Regnum Christi, den ‘Priestern
für das Leben’ oder der ‘Rosenkranz Altar Gesellschaft’ in Verbindung steht.
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2 Lesermeinungen
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#2 Petrus Radii 21:27:48 | Sonntag, 18. September 2005
Kein Märchen! Den Bericht über die US-Bischöfe kann ich bestätigen, da ich ihn zuerst auf Englisch
gelesen habe. Hier das direkte Link: „www.cwnews.com/…ord/offtherecord.cfm?task=singledis…“. Noch
schlimmer, hat ein Bischofsbehörde einen kürzlich gestorbenen Rabbi gelobt, der sich jahrelang heftig
für Abtreibung, Verhütungsmittel, und Homosexualität eingesetzt hatte. Eine reine Unverschämtheit!