Katastrophe
Ein protestantischer Prophet?
Die schweren Überschwemmungen von New Orleans sollen im Juli von einem freikirchlichen Prediger während eines Gottesdienstes vorausgesagt worden sein.
(kreuz.net, Houston) Bereits am 22. Juli soll der freikirchliche Prediger Kim Clement die Flutwelle von New Orleans vorausgesagt haben.

Clement, der in Südafrika geboren ist, erhielt seine Eingebung in einer Kirche einer Vorstadt von Houston. Houston befindet sich im US-Bundesstaat Texas im Südosten der Vereinigten Staaten.

Clement gab seine Prophetie während eines Gottesdienstes im ‘Christian Life Center’ in der Ortschaft Humble bekannt. Das berichtet der Prediger selber auf seiner Webseite.

Das sind die Worte von Clement: „Genug der vergangenen Verdammungen, die euch an die Sünden von gestern erinnern. Genug mit New Orleans und mit seinem Verrat“.

Und weiter: „O, New Orleans, Gott spricht heute abend von Houston aus zu dir und sagt: Es ist genug! Ein Gericht kommt – sagt der Geist des Herrn. Ich will die Menschen nehmen, die im Glauben gestanden sind.“

„Ich will sie über die Flut erheben, die jene zerstören wird, die ständig herumstreiten und sich gegen meinen Diener Moses oder gegen meinen Diener Bilbo auflehnen.“

„Ich will, daß ihr versteht, daß es in New Orleans große Menschen gibt, die im Glauben stehen. Aber du bist verschont worden, nicht um zu verlieren, sondern um zu gewinnen.“

„Genug davon! Ich werde den Fluch wegnehmen. Die Leiber werden sich sogar erheben. Sie werden im Wasser erscheinen. Aber ich will dich erhalten und der Gestank des Todes wird nur einige Tage dauern.“

Die Erwähnung von „Bilbo“ bezieht sich auf den Prediger Garland Bilbo, der in New Orleans der ‘Preis-Kirche’ vorsteht.

„Ich empfand keine Freude, als ich von den Zerstörungen hörte und Amerika Nachricht vom gefürchteten Wirbelsturm ‘Katrina’ bekam“, kommentiert Prediger Clement seine Prophetie: „Ich fand mich statt dessen in einem Zustand der Trauer und Tränen.“

Am Sonntag abend vor dem Eintreffen des tödlichen Hurrikans in Louisiana, habe er den Leuten während eines Gottesdienstes in Kalifornien eine Aufnahme seine Juli-Prophetie vorgespielt:

„Wir versammelten uns um den Altar und beteten um die Barmherzigkeit Gottes. Er war barmherziger als wir uns vorstellen.“

Die Flutwelle von New Orleans war angeblich nicht die erste erfüllte Prophetie von Prediger Clement.

Im Juli 1996 sagte er einen terroristischen Angriff auf die USA voraus und erklärte, daß die Vereinigten Staaten „mit natürlichen Kriegswaffen vergelten würden“.

Bei dieser Gelegenheit sagte Clement in prophetischen Worten, daß Amerika „an den Ort des Ostens ziehen wird. Wir werden gehen. Wir werden sie herunterholen für das, was sie zu unserem Volk angetan haben, als sie in ihrer Luft über Long Island flogen.“
      
7 Lesermeinungen
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#7   caritatem   07:30:52 | Sonntag, 29. März 2009
Aber mal ehrlich !!!
Einige neue Artikel die wir von + net zu lesen bekommen,
entsprechen dem Wortlaut nach,bestimmt nicht der Wahrheit.Vieles wird „verhetzt“,damit wir uns so richtig aufregen und los tippen sollen.
Deswegen alles etwas differenzierter betrachten !!!
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#6   St. Anton †   05:00:55 | Sonntag, 29. März 2009
Grenzen der Prophezeihung
Bei der Auswahl der eigenen Frisur war der protestantische Prophet offensichtlich deutlich weniger treffsicher.
Schade, daß die heilige röm./kath. Kirche keinen solchen Propheten hat. Er hätte ja einiges zu tun, könnte beispielsweise PR-Disaster unseres Papstes vorhersagen und diesem, wenn er den Mund öffnet, rechtzeitig einen Wink geben.
(Benedikts Vorgänger hatte das nicht nötig – der war zwar kein Intellektueller, aber den Umgang mit den Medien beherrschte er weit besser)
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#5   Detlef Rose   23:45:11 | Mittwoch, 21. September 2005
Propheten

1. hatten’s schon immer schwer.
2. erst hinterher ist man schlauer – so sieht’s auch das Alte Testament: Nur der Prophet, dessen Prophetie eintrifft, ist kein falscher Prophet.
3. Warum sollte Gott nicht einen Bussruf massiv unterstreichen? Erst die Koinzidenz der Ereignisse im Leben eines betroffenen Menschen macht die Naturgewalten zur Anrede Gottes an den Einzelnen.
4. Ein Prophet, der mit seiner Gabe „Geschäfte“ macht (auch geistliche!), ist äußerst suspekt. Ob dieser Fall hier vorliegt, kann ich allerdings auf die Schnelle nicht beurteilen. Dazu müßte man sich intensiver mit der Homepage (übrigens vielen Dank für den Link!) befassen.
DAR www.d.a.rose.ms/
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#4   stimme der vernunft †   15:57:13 | Mittwoch, 21. September 2005
@peccator
Danke für den Hinweis.
Ich glaube, und das sage ich jetzt völlig im Ernst und mit voller Überzeugung, wenn alle ihre Meinung so oft und so ausgiebig bedenken würden wie ich die meine, dann gäbe es weniger Streit auf der Welt (und wie es hier aussähe, kann man sich gar nicht erst vorstellen).
Womit ich nicht sagen will, daß vielleicht der eine oder andere noch mehr über seine Meinung nachdenkt als ich bevor er sie hinausposaunt, aber die Mehrheit tut es gewiss nicht.
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#3   Peccator   15:43:04 | Mittwoch, 21. September 2005
Stimme der Unvernunft
Vieles von dem, was Sie sagen, ist durchaus richtig. Aber wirklich unerträglich ist die ungeheuer überhebliche, arroganten Art in der Sie dies tun. Vielleicht könnten Sie wenigstens gelegentlich mal darüber nachdenken, ob das, was Sie als Ihre Meinung gefunden haben, auch evtl. falsch sein könnte. Besten Dank für Ihre Bemühung.
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#2   stimme der vernunft †   14:42:03 | Mittwoch, 21. September 2005
bin auch ein Prophet
Höret oh ihr Sünder! Es wird eine Hungersnot geben in Afrika! Und es wird einen Krieg geben!
Und viele Menschen werden nach dem Essen Bäuerchen machen!
Amen, das prophezeie ich euch!
Übrigens prophezeit dieser Prediger, daß diejenigen gestraft werden, die nicht auf den evangelikalen Prediger Bilbo hören.
Wenn der Mensch also Recht hätte und wirklich ein Prophet wäre, hiesse das in Konsequenz, das der Evangelikalismus die wahre Religion und der Katholizismus eine falsche ist.
Also hört mehr auf euren gesunden Menschenverstand als auf solche Schwätzer.
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#1   Benedikt   12:36:23 | Mittwoch, 21. September 2005
Nichts als Spinnereien
Vorhersage, das ich nicht lache. Was New Orleans blüht, wenn ein Hurrikan kommt, konnte man Monate vor dem Ereignis in offiziellen Regierungspapieren nachlesen. Dazu gibt es in den USA eine regelmäßige sog Hurrikan-Saison. Im Lichte des Ganzen erscheint mir diese „Vorhersage“ als reine Raterei. Der Prediger hat vermutlich schon 100 mal vom Strafgericht für New Orleans gesprochen, diesmal wurde es halt zufällig wahr.
Ich betätige mich dann auch mal als Weissager: In San Francisco und Tokio werden sich nicht allzu ferner Zeit große Erdbeben ereignen OO
Lächerlich.
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