Respekt für den Katholiken Martin Hohmann
Fast 40.000 Bürger haben sich zu diesem mutigen Christdemokraten bekannt. Sie verpaßten damit der CDU einen verdienten Denkzettel und setzten ein Signal für Gerechtigkeit.
(kreuz.net, Münster) Gestern äußerte sich Felizitas Küble zum Wahlkampf des ehemaligen CDU-Politikers
Martin Hohmann (57). Frau Küble ist Sprecherin des ‘Kardinal-von-Galen-Kreises’ und Leiterin des ‘KOMM-MIT-Jugendverlags’.Der ‘Kardinal-von-Galen-Kreis’ in Münster setzt sich seit 35 Jahren für die christlichen Grundsätze ein, die den mutigen „Löwen von Münster“ geprägt haben.
Kardinal Clemens August Graf von Galen wird am 9. Oktober 2005 in Rom seliggesprochen:
„Zu diesen Idealen gehört der christliche Patriotismus, aber auch der uneingeschränkte Schutz des menschlichen Lebens, das aktive Eintreten gegen Kinderabtreibung und Euthanasie.“
Hohmann war seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Fulda.
Infolge einer angeblich antisemitischen Rede im Oktober 2003 wurde er als erster Abgeordneter aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und später auch aus seiner Partei – der CDU – ausgeschlossen.
Versuche, die Rede Hohmanns zu kriminalisieren, scheiterten.
Die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Fulda lehnte es ab, ein entsprechendes strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen Hohmann einzuleiten.
Diese Entscheidung wurde später trotz Beschwerden – unter anderem seitens des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’ – durch die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main bestätigt.
Bei der Bundestagswahl am Sonntag trat Hohmann in seinem Wahlkreis Fulda als parteiloser Direktkandidat an. Er verlor jedoch mit 21,5% der Erststimmen gegen den CDU-Kandidaten Michael Brand. Brand erreichte 39,1%.
Daraufhin erklärte Hohmann noch am Wahlabend, seine politische Karriere beenden zu wollen.
Der ‘Kardinal-von-Galen-Kreis’ wisse sich in seinem Einsatz für die zeitlos gültigen, christlichen Werte mit dem Abgeordneten Martin Hohmann verbunden, heißt es in der gestern veröffentlichten Stellungnahme.
Der Fuldaer Abgeordnete sei als langjähriger CDU-Parlamentarier von einer Partei ausgeschlossen worden, die dem Zeitgeist offenbar mehr verpflichtet sei als dem hohen „C“.
„Martin Hohmann hat im Wahlkreis Fulda einen großartigen Erfolg errungen, zu dem wir ihm und seinen Helfern herzlich gratulieren“, erklärt Frau Küble.
21,5 % der Wähler hätten dem unabhängigen Kandidaten ihre Erststimme gegeben:
„Das sind fast 40.000 Bürger, die sich zu diesem mutigen Christdemokraten bekannt haben und damit der CDU nicht nur einen verdienten Denkzettel verpaßten, sondern auch ein Signal für Fairneß, Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit setzten“.
Dieses beachtliche Wählervotum wendet sich zugleich gegen Mediendiktatur, Meinungsterror und den linksliberalen Anpassungskurs der CDU.
Der ‘Kardinal-von-Galen-Kreises’ hätte sich noch mehr gefreut, wenn Martin Hohmann per Direktmandat den Weg in den Bundestag geschafft hätte.
„Gleichwohl ist sein großartiger Achtungserfolg ein erfreuliches Zeichen für selbstbewußte Bürgerschaft jenseits aller Medienmanipulation“.
Das sei ein Signal des Aufbruchs und der Hoffnung für Fulda und Deutschland.
Weiterlesen:
Samstag, 28. Januar 2006 17:15
GerdEric: Sach mal, liebe Redaktion
habt ihr nichts Cernünftiges zu bieten?
Samstag, 24. September 2005 16:05
Irenäus: @Lykophron
Historiker nehmen, im Gegensatz zu Theologen, fast nie den Begriff „historisch-kritische Methode/Forschung“ in den Mund.
Samstag, 24. September 2005 14:07
Lykophron: bonifatius – historisch-kritische Forschung
Wenn Sie den Begriff „historisch-kritische Methode / Forschung“ nicht kennen, schlage ich vor, Sie gehen
zuerst mal in die nächste Universitätsbibliothek und machen sich mit einigen wissenschaftlichen Grundbegriffen
vertraut. Die historisch-kritische Methode ist übrigens eine deutsche Errungenschaft. Für eine erste
Orientierung:
http://www.bautz.de/bbkl/r/ranke_l.shtml
http://….klassiker.historicum.net/19/niebuhr.htm
http://www.bautz.de/bbkl/r/ranke_l.shtml
http://….klassiker.historicum.net/19/niebuhr.htm
Samstag, 24. September 2005 11:55
MilesChristi: Russische Revolution
Isaac Bashevis Singer, der große jiddische Schriftsteller, der als Kind in Polen lebte, beschreibt in
einigen seiner Romane die Figur des jüdischen kommunistischen Kommissars, der besonders grausam gegen
Rabbiner, Priester etc. vorgeht…
Er wußte, wovon er schrieb.
Er wußte, wovon er schrieb.
Samstag, 24. September 2005 11:34
bonifatius: Lykophron
Solschenizyn bekennt im Vorwort, dass es kaum jüdische Literatur gibt ( auch englischsprachige ), die sich der Mühe unterzog, diese unselige Zeit der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in Rußland aufzuarbeiten. Hier steht also seine Aussage gegen die ihrige. Nur weil er zu einer ihnen nicht passenden Beurteilung kommt „versteht er von historisch-kritischer Forschung nichts“. („kritische“??? Forschung; Muß denn Forschung a priori nicht kritisch sein? Oder ist kritisch als zeitgeistig zu verstehen?)
Freitag, 23. September 2005 13:24
Dolfus: Schlagworte gefährlich
Wer liest schon die lange Hohmann-Rede, auch wenn ihre Fakten historisch korrekt sein mögen?
Was bleibt, sind Schlagwörter wie „jüdischer Bolschewismus“ etc.
Der Anlaß Hohmanns war allerdings insofern verständlich, als seit Jahrzehnten Kollektivanklagen allein gegen Deutschland durch die Welt geistern.
Hoffentlich ist der Geist des 19./20. Jahrhunderts bald ausgetrieben, der der Geist von Nationalstaaten war; Nationenkonflikte und -kriege resultierten daraus, incl. aller ethnischen Säuberungen, ob nun im Osmanischen Reich, in der UdSSR, auf dem Staatsgebiet der alten Donaumonarchie, in Polen und der Tschechei oder eben im größten europäischen Staat, dem Staat der Deutschen, einst bekannt als Land der Dichter und Denker, heute als Barbarenland gebrandmarkt.
Was bleibt, sind Schlagwörter wie „jüdischer Bolschewismus“ etc.
Der Anlaß Hohmanns war allerdings insofern verständlich, als seit Jahrzehnten Kollektivanklagen allein gegen Deutschland durch die Welt geistern.
Hoffentlich ist der Geist des 19./20. Jahrhunderts bald ausgetrieben, der der Geist von Nationalstaaten war; Nationenkonflikte und -kriege resultierten daraus, incl. aller ethnischen Säuberungen, ob nun im Osmanischen Reich, in der UdSSR, auf dem Staatsgebiet der alten Donaumonarchie, in Polen und der Tschechei oder eben im größten europäischen Staat, dem Staat der Deutschen, einst bekannt als Land der Dichter und Denker, heute als Barbarenland gebrandmarkt.
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