Politik
Respekt für den Katholiken Martin Hohmann
Fast 40.000 Bürger haben sich zu diesem mutigen Christdemokraten bekannt. Sie verpaßten damit der CDU einen verdienten Denkzettel und setzten ein Signal für Gerechtigkeit.
(kreuz.net, Münster) Gestern äußerte sich Felizitas Küble zum Wahlkampf des ehemaligen CDU-Politikers Martin Hohmann (57). Frau Küble ist Sprecherin des ‘Kardinal-von-Galen-Kreises’ und Leiterin des ‘KOMM-MIT-Jugendverlags’.

Der ‘Kardinal-von-Galen-Kreis’ in Münster setzt sich seit 35 Jahren für die christlichen Grundsätze ein, die den mutigen „Löwen von Münster“ geprägt haben.

Kardinal Clemens August Graf von Galen wird am 9. Oktober 2005 in Rom seliggesprochen:

„Zu diesen Idealen gehört der christliche Patriotismus, aber auch der uneingeschränkte Schutz des menschlichen Lebens, das aktive Eintreten gegen Kinderabtreibung und Euthanasie.“

Hohmann war seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Fulda.

Infolge einer angeblich antisemitischen Rede im Oktober 2003 wurde er als erster Abgeordneter aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und später auch aus seiner Partei – der CDU – ausgeschlossen.

Versuche, die Rede Hohmanns zu kriminalisieren, scheiterten.

Die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Fulda lehnte es ab, ein entsprechendes strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen Hohmann einzuleiten.

Diese Entscheidung wurde später trotz Beschwerden – unter anderem seitens des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’ – durch die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main bestätigt.

Bei der Bundestagswahl am Sonntag trat Hohmann in seinem Wahlkreis Fulda als parteiloser Direktkandidat an. Er verlor jedoch mit 21,5% der Erststimmen gegen den CDU-Kandidaten Michael Brand. Brand erreichte 39,1%.

Daraufhin erklärte Hohmann noch am Wahlabend, seine politische Karriere beenden zu wollen.

Der ‘Kardinal-von-Galen-Kreis’ wisse sich in seinem Einsatz für die zeitlos gültigen, christlichen Werte mit dem Abgeordneten Martin Hohmann verbunden, heißt es in der gestern veröffentlichten Stellungnahme.

Der Fuldaer Abgeordnete sei als langjähriger CDU-Parlamentarier von einer Partei ausgeschlossen worden, die dem Zeitgeist offenbar mehr verpflichtet sei als dem hohen „C“.

„Martin Hohmann hat im Wahlkreis Fulda einen großartigen Erfolg errungen, zu dem wir ihm und seinen Helfern herzlich gratulieren“, erklärt Frau Küble.

21,5 % der Wähler hätten dem unabhängigen Kandidaten ihre Erststimme gegeben:

„Das sind fast 40.000 Bürger, die sich zu diesem mutigen Christdemokraten bekannt haben und damit der CDU nicht nur einen verdienten Denkzettel verpaßten, sondern auch ein Signal für Fairneß, Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit setzten“.

Dieses beachtliche Wählervotum wendet sich zugleich gegen Mediendiktatur, Meinungsterror und den linksliberalen Anpassungskurs der CDU.

Der ‘Kardinal-von-Galen-Kreises’ hätte sich noch mehr gefreut, wenn Martin Hohmann per Direktmandat den Weg in den Bundestag geschafft hätte.

„Gleichwohl ist sein großartiger Achtungserfolg ein erfreuliches Zeichen für selbstbewußte Bürgerschaft jenseits aller Medienmanipulation“.

Das sei ein Signal des Aufbruchs und der Hoffnung für Fulda und Deutschland.
      
47 Lesermeinungen
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#47   GerdEric   17:15:33 | Samstag, 28. Januar 2006
Sach mal, liebe Redaktion
habt ihr nichts Cernünftiges zu bieten?
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#46   Irenäus   16:05:27 | Samstag, 24. September 2005
@Lykophron
Historiker nehmen, im Gegensatz zu Theologen, fast nie den Begriff „historisch-kritische Methode/Forschung“ in den Mund.
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#45   Lykophron   14:07:51 | Samstag, 24. September 2005
bonifatius – historisch-kritische Forschung
Wenn Sie den Begriff „historisch-kritische Methode / Forschung“ nicht kennen, schlage ich vor, Sie gehen zuerst mal in die nächste Universitätsbibliothek und machen sich mit einigen wissenschaftlichen Grundbegriffen vertraut. Die historisch-kritische Methode ist übrigens eine deutsche Errungenschaft. Für eine erste Orientierung:
www.bautz.de/bbkl/r/ranke_l.shtml
….klassiker.historicum.net/19/niebuhr.htm
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#44   MilesChristi   11:55:55 | Samstag, 24. September 2005
Russische Revolution
Isaac Bashevis Singer, der große jiddische Schriftsteller, der als Kind in Polen lebte, beschreibt in einigen seiner Romane die Figur des jüdischen kommunistischen Kommissars, der besonders grausam gegen Rabbiner, Priester etc. vorgeht…
Er wußte, wovon er schrieb.
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#43   bonifatius   11:34:01 | Samstag, 24. September 2005
Lykophron
Solschenizyn bekennt im Vorwort, dass es kaum jüdische Literatur gibt ( auch englischsprachige ), die sich der Mühe unterzog, diese unselige Zeit der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in Rußland aufzuarbeiten. Hier steht also seine Aussage gegen die ihrige. Nur weil er zu einer ihnen nicht passenden Beurteilung kommt „versteht er von historisch-kritischer Forschung nichts“. („kritische“??? Forschung; Muß denn Forschung a priori nicht kritisch sein? Oder ist kritisch als zeitgeistig zu verstehen?)
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#42   Dolfus   13:24:40 | Freitag, 23. September 2005
Schlagworte gefährlich
Wer liest schon die lange Hohmann-Rede, auch wenn ihre Fakten historisch korrekt sein mögen?
Was bleibt, sind Schlagwörter wie „jüdischer Bolschewismus“ etc.
Der Anlaß Hohmanns war allerdings insofern verständlich, als seit Jahrzehnten Kollektivanklagen allein gegen Deutschland durch die Welt geistern.
Hoffentlich ist der Geist des 19./20. Jahrhunderts bald ausgetrieben, der der Geist von Nationalstaaten war; Nationenkonflikte und -kriege resultierten daraus, incl. aller ethnischen Säuberungen, ob nun im Osmanischen Reich, in der UdSSR, auf dem Staatsgebiet der alten Donaumonarchie, in Polen und der Tschechei oder eben im größten europäischen Staat, dem Staat der Deutschen, einst bekannt als Land der Dichter und Denker, heute als Barbarenland gebrandmarkt.
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#41   kali   12:00:14 | Freitag, 23. September 2005
@Lykophron
Anders ein echter Historiker: dieser untersucht die Quellen und kommt sine ira et studio zu einem Schluß, den er zu Anfang vielleicht noch nicht für möglich gehalten hätte.
Was verstehen Sie unter einem „echten Historiker“? Etwa einen politisch korrekten Historiker? Daß ein Historiker zu einem Schluß kommt, den er zu Anfang vielleicht noch nicht für möglich gehalten hätte, wäre die Idealvorstellung eines solchen. Dies ist zur Zeit, zumindest in der BRD aber nicht möglich. Solche Historiker würden wirtschaftlich und gesellschaftlich vernichtet werden und ihre Wohnung mit der JVA eintauschen. Beispiele dafür gibt es ja zur genüge.
Übrigens stammen die von Martin Hohmann dargelegten Zusammenhänge (wie von einem Leser schon erwähnt wurde) aus dem Buch „Jüdischer Bolschewismus“ von Johannes Rogalla von Bieberstein.
Wie mir ein seit 5 Jahren hier lebender in Moskau geb. Russe, mit dem ich befreundet bin, bestätigte sind diese Dinge mittlerweile auch in Rußland bekannt (dürfen dort sogar ausgesprochen werden).
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#40   Lykophron   00:18:37 | Freitag, 23. September 2005
nachvollziehbare Quellen
Eben das, finde ich, stimmt nicht. Die Quellenhinweise sind für einen Westeuropäer, der des Russischen nicht mächtig ist, nicht nachvollziehber, da Solschenizyn fast nur russische Quellen anführt. Er hat zwar einige Jahre in den USA gelebt, Englisch spricht er trotzdem nicht, kann deshalb die entsprechende Literatur nicht lesen. Seine Quellenauswahl ist überhaupt recht beschränkt; es wird zwar viel zitiert, aber immer wieder aus denselben Werken. Andererseits kann ein westlicher des Russischen unkundiger Leser seine Quellen nicht überprüfen.
Zu seiner Arbeitsweise: Solschenizyn will seine These belegen, biegt dafür Widersprechendes zurecht. Anders ein echter Historiker: dieser untersucht die Quellen und kommt sine ira et studio zu einem Schluß, den er zu Anfang vielleicht noch nicht für möglich gehalten hätte.
Schließlich gibt es schon einige seriöse Werke zum Thema „russische Revolution“, auch von westlichen Historikern.
Halten Sie sich an die. Solschenizyn ist zwar wie gesagt ein großer Schriftsteller, aber von historisch-kritischer Forschung versteht er nichts.
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#39   bonifatius   23:39:37 | Donnerstag, 22. September 2005
Lykophron: Russische Revolution
Es ist müßig, ihnen Legion von Beispielen mit nachvollziehbaren Quellenhinweisen zu geben, die Scholzenizyn in seinen Werken aufführte, wonach in den Spitzengremien bis hinunter zu den unteren Parteigremien und dem Beamtenapparat die Juden gegenüber der Russischen Bevölkerung überproportional vertreten waren. Die Juden haben demnach eingerüttelt Maß an Verantwortung am Völkermord in Russland zu tragen. Auch wenn dies Fakt ist, ist das sicherlich keine Entschuldigung für den Völkermord an den Juden. Dies war ebenso verwerflich und abscheulich.
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#38   Lykophron   11:04:09 | Donnerstag, 22. September 2005
Nochmals russische Revolution
Wenn in den Reihen der Bolschewiken v.a. Juden waren, denen das gewöhnliche russische Volk ablehnend gegenüberstand, wie haben die Bolschewiken es denn geschafft, den Bürgerkrieg gegen die Weißen zu gewinnen? Die Weißen standen für orthodoxe Kirche, Zar etc., also hätten sie die ungeteilte Unterstützung des einfachen russischen Volkes, dessen Anhänglichkeit an den Zaren und das alte System Solschenizyn zu betonen nicht müde wird, genießen müssen. Nun, die Weißen verloren den Bürgerkrieg, obwohl sie in ihren Reihen viele fähige Militärs mit Weltkriegserfahrung hatten (z.B. Denikin, Wrangel, Judenitsch) und auch vom Ausland unterstützt wurden (im März 1918 besetzten Truppen der Entente Murmansk und Wladiwostok). Die russische Revolution scheint also doch eine einigermaßen russische Erscheinung gewesen zu sein.
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#37   covadonga   09:55:30 | Donnerstag, 22. September 2005
Kleine Frage:
Wie ist das jetzt? Kann bitte jemand bei „Staatsbriefe“ anfragen?
Haben die Amis die Flut im teutschen Tyrol ausgelöst, deren Folgen von den Volksgenossen so effizient beseitigt wurden oder waren es doch die Freimaurer?
Und ist Reservemajor Hohmann (wow, wie beeindruckend) eine Reinkarnation Siegfrieds?
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#36   Lykophron   01:18:41 | Donnerstag, 22. September 2005
bonifatius
Sein Vorwort in Bd. I beginnt mit folgender Bemerkung: „Ein halbes Jahrhundert lang hat meine Arbeit an der Geschichte der russischen Revolution gedauert…“
Nun, ganz genau lautet es so: Сквозь полвека работы над историей российской революции я множество раз соприкасался с вопросом русско-еврейских взаимоотношений.
„Während eines halben Jahrhunderts Arbeit an der Geschichte der russischen Revolution bin ich oftmals mit der Frage der russisch-jüdischen Beziehungen in Berührung gekommen.“
Wie lange sich jemand mit etwas beschäftigt hat, kann, muß aber nichts über die Qualität des Ergebnisses aussagen.
Sie urteilen über Solschenizyn pauschal, anmaßend und überheblich.
Nun, wir urteilen alle. Warum ich pauschal, anmaßend und überheblich? Ich habe immerhin gesagt, daß er ein großer Schriftsteller ist.
Noch etwas zum…
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#35   bonifatius   22:40:22 | Mittwoch, 21. September 2005
Lykophron Erwiderung
„Was mit den Juden unter den Nazis passiert ist, ist nicht so schlimm, da die Juden selbst sich einiges haben zuschulden kommen lassen“,- diese Aussage in diesem Wortlaut ist mir völlig neu. Bitte im Quellenangabe. Jedenfalls war in seiner sog. Anstößigem Rede, die ich einige male gelesen habe, dies so nicht enthalten.
Und nun zu ihrer Solschenizynkritik:
Sie haben die von mir zitierten Werke nicht gelesen. Sie wissen auch nichts über seine Quellenangaben… Sein Vorwort in Bd. I beginnt mit folgender Bemerkung: „Ein halbes Jahrhundert lang hat meine Arbeit an der Geschichte der russischen Revolution gedauert…“.Über 1000 Seiten einchließlich Quellenangaben umfaßt diese Arbeit, „wobei mehr jüdische Stimmen zu Wort kommen als russische.“ (S.7 BdI)
Sie urteilen über Solschenizyn pauschal, anmaßend und überheblich.
Zur Sache empfehle ich ihnen ein weiteres Buch: „Jüdischer Bolschewismus“ Mythos und Realität von J.R. von Biberstein ISBN 3-935063-14-8. Ist ebenso wenig antisemitisch wie vorgenanntes Werk.
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#34   Irenäus   22:34:25 | Mittwoch, 21. September 2005
Na wer weiß…
Vielleicht ist auch Lykophron schuld…
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#33   Lykophron   22:30:01 | Mittwoch, 21. September 2005
staatsbriefe
www.staatsbriefe.de/…pest_und_cholera.pdf
Interessant, dieser Brief. Wir sind hier offenbar unter Verschwörungstheoretikern. Ist ja alles ganz einfach. Wenn man sich etwas nicht erklären kann, man mit etwas nicht einverstanden oder mit etwas unzufrieden ist, sind wahlweise die Juden, der Vatikan, die Jesuiten, die Freimaurer, die Amerikaner, die Russen oder Micky Maus schuld.
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#32   Benedikt   18:22:22 | Mittwoch, 21. September 2005
@ Supicius
Ach, demnach ging zB die Kirchengründung noch von anderen Kausalitäten aus. Da bin ich aber mal gespannt, welche das sind!
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#31   Sulpicius   18:15:14 | Mittwoch, 21. September 2005
@Benedikt
Hast du gerade behauptet, dass der II. WK nicht von Hitler geplant wurde?
Für einen seriösen Historiker verbieten sich monokausale Gedankenspiele.
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#30   Ignatius   16:19:57 | Mittwoch, 21. September 2005
Armes Deutschland! Rot-rot-(grün)rote Volksfrontregierung
Feinsinnige Kommentare von einem Dr über die traurige Zukunft unseres Landes. Der Dr ist der ein bisserl ein Kauz aber kann sehr klar denken: private.addcom.de/…x.schmid/agentur.htm
(nicht vom ätzenden Layout ablenken lassen)
Der hat den besten Kommentar zum Usa-Wirbelsturm geschrieben den ich bisher sah. Kommt irgendwann unterhalb der aktuellen Poltikmeldungen.
( Der Mann ist kein „Lefebvrist“ auch wenn er der Piusbruderschaft wohlgesonnen ist. Das vorbeugend gesagt wegen meinen lieben Piusbruderschaftshasskäppchen. )
Für die These dass Hitler mit Satan im Bunde war, gibt es einige Anzeichen. Es gab ein paar wirkungsvolle Fernexorzismen die genau jene Ergebnisse zeitigten wie wenn heute ein Exorzist einen Besessenen exorziert. Es bleibt die Tatsache dass Hitler Dinge „vorausahnte“ die er nicht wissen konnte (wenn man den genauen Ablauf der (meisten) Attentate studiert ist man sehr erstaunt). Dass er ständig von Vorsehung faselte : auch kein Zufall. Es gab wie gesagt die Aussagen des ex Leibfotografs der Hitler stauchenweiss aus seinem Zimmer kommen sah und murmeln hörte: „Sie waren wieder da“ (das ist kein Witz ausm Gruselfilm sondern steht so sinngemäss in der Biografie).
Auch der tapfre Wehrmachtsgeneral Groppe hat einiges gesagt (sein Sohnemann ist der gute P.Groppe SJ). Einmal sagte Gen. Groppe dem Himmler ins Gesicht angesichts eines weiteren (w)irren (Führer-) Befehls, dass man sich nun entscheiden muss „zwischen Gott und dem Satan“.
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#29   Beatrix   15:58:02 | Mittwoch, 21. September 2005
@ Elendester Sünder:
1. Ich habe keinen Anlaß, Hohmann als Nationalist zu bezeichnen. Ich bin zwar kein Anhänger von ihm, aber nach meiner Einschätzung gehört er mehr in die Kategorie der „Rhetorik-Deppen“ neben Ph. Jenninger.
Wenn Sie entlarvende Quellen haben, schaue ich mir diese aber gern an!
2. Den Begriff „ernstzunehmend“ habe ich weniger moraliserend gemeint als Sie nun. „Ernstzunehmend“ in dem Kontext meines Postings (s.u.) zielt auf PolitkerInnen, die in der Lage sind, Mehrheiten zu organisieren oder (im Fall Hohmann) eben nicht. Ich habe den Begriff nicht qualitativ anwenden wollen.
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#28   Benedikt   15:33:16 | Mittwoch, 21. September 2005
@ Elendester Sünder
Übrigens finde ich es erstaunlich, wenn Großgrundbesitzer und Industrielle eine sozialistische Partei finanzieren.
Nationalsozialismus und Sozialismus unterscheiden sich hier. Den Industriellen hat Hitlers Aufschwung genutzt, und das Großgrundbesitzern eine Lebensraumerweiterung (=noch mehr Land) toll finden ist auch einleuchtend.
@ Ignatius
Vom Angriff Russlands wusste man am 3.09.39 ja noch gar nichts. Als es soweit ware, wäre eine Kriegserklärung der Briten und Franzosen an Frankreich ja Wahnsinn gewesen.
Die Liquidierung der Donaumonarchie war natürlich zumindest ein russisches Ziel, das ist klar.
Ach ja, Hitler WAR ein Satansdiener.
Allerdings. Wenn er nicht sogar ein naher Verwandter war.
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#27   Elendester Sünder   15:30:32 | Mittwoch, 21. September 2005
WAL, Nationalisten und Politiker
Lieber Ignatius, sehr gut erkannt. Deine Einschätzung über WAL teile ich vollkommen.
Dr. Peter Endefers: Wie kommst Du darauf, daß Hohmann kein Nationalist ist? Wer ist nach Deiner Meinung heute in der BRD ein ernstzunehmender Politiker?
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#26   Ignatius   15:12:36 | Mittwoch, 21. September 2005

@ Elendster Sünder : Nicht Marzahn und sein WAL. Damit machst du es den linksfaschistischen Antifa-Wadenbeissern zu einfach –- die kreisen schon wie Aasgeier überm Thread. Überleg mal, wer damals die Hetze lostrat gegen Hohmann. Das war generalstabsmäßig eingefädelt. Liefre den chronischen Deutschenhassern nicht auch noch Munition.
Mahrzahn hat sich ganz verrannt. Er hat echte Verschwörungen entdeckt und unechte und alle zusammengemischt usw und herausgekommen ist ein ungenießbarer Brei. Seine affigen Bibelauslegungskünste sind „famos“ –- er könnte sofort als Freikirchenprediger anfangen. Immer das selbe Problem : wenn man wahres mit falschem vermischt … WAL ist das Ergebnis wenn man ohne Anleitung der kath. Kirche Deutungen vornimmt und alles vermixt.
@ Bene : es ist Tatsache, dass Hitler UND Stalin zusammen Polen überfielen und DANN England & Frankreich NUR Hitlerdeutschland den Krieg erklärten und nicht etwa dem anderen Aggressor auch. Ausländische Historiker haben schon lange festgestellt dass WK2 nur die Fortführung von WK1 war und dass WK1 KONSTRUIERT wurde für die Liquidierung die Donaumonarchie –- das weiss man nicht erst seit der Seligsprechung des Kaiser Karl I. Ach ja, Hitler WAR ein Satansdiener. Ihm half der Teufel noch über jedes Attentat hinweg und warum nicht an die Macht. In der Hitler-Biografie des ex Hitler-Fotografen kommen Stellen, die sagen wie es dem Gröfaz nach den Sitzungen ging.
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#25   Beatrix   14:31:18 | Mittwoch, 21. September 2005
Wieder zum Thema
Hohmann ist gewiß kein Antisemit, kein Neonazi, kein Nationalist und kein Geschichtsklitterer.
Hohmann ist aber auch kein ernstzunehmender Politiker mehr. Sein „Programm“ zur BTW 05 bestand im Wesentlichen daraus, sich als Opfer „der da oben“ zu positionieren und dadurch Protestwähler zu gewinnen.
Dies ist ihm zum Teil gelungen: Eine Bewertung seines Ergebnisses hängt von der Prämisse ab. Ich halte es für erwartungsgemäß, andere für eine Enttäuschung, Überraschung, Niederlage, ein respektables Signal…
Fakt ist nur, für Ein-Mann-Programme ist in der deutschen Demokratie kein Platz und für Protestphänomene höchstens eine Legislatur. Hohmann hat dies nicht erreicht (im Gegensatz zu Lafontaine, Schill u.a.) und ist damit ein für allemal weg vom Fenster, egal wie man zu ihm steht, aber das steht wohl fest.
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#24   Elendester Sünder   14:23:35 | Mittwoch, 21. September 2005
Der größte Filmschauspieler Deutschlands
Leni Riefenstahl schreibt in ihren Memoiren, Hitler hätte ihr gesagt, er wäre der größte Filmschauspieler Deutschlands. Schauspieler schreiben in der Regel keine Drehbücher.
Übrigens finde ich es erstaunlich, wenn Großgrundbesitzer und Industrielle eine sozialistische Partei finanzieren.
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#23   Benedikt   13:44:27 | Mittwoch, 21. September 2005
@ Kali: Geschichtsklitterung?
Nur als Nachfrage: Hast du gerade behauptet, dass der II. WK nicht von Hitler geplant wurde?
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#22   kali   13:30:10 | Mittwoch, 21. September 2005
Weltkriege
Der zweite Weltkrieg (auch der erste) war geplant wie eine Theateraufführung (allerdings nicht von Hitler). Um die mitlerweile bekannten Zusammenhänge nicht Öffentlich zu machen bedient man sich ja der polit. Korrektheit. Auch leistet sich die BRD eine von Steuergeldern finanzierte Kaostruppe (Antifa) um jeden niederzumachen, der den Kopf aus dem Morast hervorhebt. Die rechtliche Grundlage für dieses Vorgehen mußte die BRD ja 1990 bei den 2+4 Verträgen (Anerkennung der in den Nürnberger Prozessen „festgestellten“ Dinge als deutsches Recht.) unterschreiben. „Geben Sie Gedankenfreiheit, Sir“ ist ein bekannter Ausspruch. Danach würde dann auch das Eintreten, was im Johannesevangelium 8, Vers 32 steht.
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#21   Benedikt   13:28:13 | Mittwoch, 21. September 2005
@ Elendester Sünder: Alles bekannt
um so erstaunlicher ist die Finanzkraft, mit der sich Hitler durchgesetzt hat
Durch Spenden aus der wohlgesonnenen Industrie und von Seiten ostelbischer Großgrundbesitzer. Grundbesitzern kann – wie Sie sicher wissen – eine Inflation relativ egal sein. Daher bliebt die Finanzkraft dieser Leute auch bestehen.
Überhaupt ist zu fragen, warum dem Deutschen Reich derart herbe Kapitulationsbedingungen auferlegt wurden
Das war damals schlicht und einfach normal, siehe zB die Reparationen die Frankreich nach 1871 an das Dt. Reich zu zahlen hatte und die hier die sog. Gründerzeit entscheidend beflügelten. Nach dem II. WK wurden keine Reparationen verlangt, weil dies erst nach einem offiziellen Friedensvertrag diskutiert werden sollte. Es gibt Amerikaner, die den 2+4 Vertrag als Friedensvertrag ansehen und daher die Aufnahme von Verhandlungen bezügl. Reparationen fordern. Aber offiziell hat der II. WK bis heute mW keinen wirklichen Friedensvertrag, weswegen sich das mit den Reparationen mittlerweile erledigt hat.
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#20   Elendester Sünder   13:05:41 | Mittwoch, 21. September 2005
Doch dann kam Hitler…
Ganz richtig, Benedikt. Es gab eine allgemeine Unzufriedenheit aufgrund der wirtschaftlichen Lage und um so erstaunlicher ist die Finanzkraft, mit der sich Hitler durchgesetzt hat, wenn man betrachtet, daß die meisten Parteimitglieder der NSDAP arbeitslos waren und kaum Parteispenden oder Mitgliedsbeiträge leisten konnten. Überhaupt ist zu fragen, warum dem Deutschen Reich derart herbe Kapitulationsbedingungen auferlegt wurden und was die Ursache für die Weltwirtschaftskrise war, die letztlich Hitler den Nährboden bereiteten, wie Du treffend sagst.
Um den Bezug zu diesem religiösen Forum herzustellen: War es der Plan des Fürsten der Welt, das neue Jerusalem „vorzuäffen“? Wenn ein israelischer Staat an biblischer Stätte errichtet werden soll, wie bewegt man die Juden, insbesondere die Juden Europas, in Palästina Pionierarbeit zu leisten? Denn viele, um nicht zu sagen fast alle, waren keine begeisterten Zionisten. Ein deutscher Arzt jüdischen Glaubens beispielsweise hatte vielleicht ganz andere Pläne. Doch dann kam Hitler…
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#19   Benedikt   12:19:01 | Mittwoch, 21. September 2005
@ Elendester Sünder: Denken
Das Aufkommen Hitlers war nicht „wunderhaft“. Ihm wurde im Nachkriegsdeutschland der ideale Nährboden geboten. Es gab tausende, die dachten wie er und hunderte, die Splittergruppen gegründet haben. Nun, seine Gruppe, die NSDAP hat sich durchgesetzt, so etwas soll es öfter geben. Um von der Entfesselung des Krieges hat er schon 1924 fabuliert. Das ganzen ist viel weniger ein Wunder, als Sie Glauben. Selbst die Kanzlerschaft Adenauers ist überraschender als der „Erfolg“ Hitlers.
Es ist interessant zu fragen, ob es diesen Staat heute ohne den letzten Weltkrieg und die Deportationen geben würde.
Jo, genauso ob es dann die EU geben würde, oder die UNO. Oder ob ganz Europa in roten Fluten ersoffen wäre. Ziemlich müßige Spekulationen.
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#18   Elendester Sünder   12:00:55 | Mittwoch, 21. September 2005
Denken!
Vaterlandsliebe gehört unabdingbar zum Christsein dazu.
Parteiübergreifende Seilschaften in der Politik sind offensichtlich; man muß nur die Augen öffnen. Weitverbreitet ist der Ausdruck von der politischen Bühne; man kann es auch Theater nennen.
Über die Rolle Deutschlands und der Juden im zweiten Weltkrieg hat Norbert Harry Marzahn in seinem Buch WAL einiges erhellendes geschrieben. Der Kernsatz lautet: Deutschland ist die Henne, die als Ei den sich israelisch nennenden Staat gelegt hat. Es ist interessant zu fragen, ob es diesen Staat heute ohne den letzten Weltkrieg und die Deportationen geben würde.
Wenn man sich das einwenig durch den Kopf hat gehen lassen, kann man weiter darüber nachdenken, welche Kräfte das alles inszeniert haben könnten. Nur soviel: Das Aufkommen Hitlers und der zweite Weltkrieg waren so wunderhaft wie beispielsweise der Verlust der britischen Kolonien Nordamerikas im Unabhängigkeitskrieg.
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#17   kali   08:50:58 | Mittwoch, 21. September 2005
Toby:@Kali
Die 20-25% waren ein Versehen meinerseits. Die FZ hatte in der zweiten Spalte der Wahlergebnisse z.B.:75 oder 80% gültige Stimmen angegeben. Im Umkehrschluß habe ich dann 20-25% ung. Stimmen angenommen, was natürlich nicht stimmt, da die Nichtwähler in dieser Summe ja auch noch vorhanden sind.
Bitte mein Versehen zu entschuldigen.
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#16   Ignatius   08:15:13 | Mittwoch, 21. September 2005
Wer zuerst Nazi schreit lebt länger in der Politik
Die Faschismuskeule wird wieder geschwungen. Gegen den letzten aufrechten katholischen deutschen Poltiker im Bundestag.
@ Congadonga : besser als die Amis, weil „wir“ nach Hochwassern in Tirol schneller aufräumen als die in New Orleans?
Der omen-hafte Wirbelsturm hat gezeigt dass die Usa kein funktionierender Staat IST. Ebenfalls dass sich die paar superreichen Machthaber einen Dreck drum scheren wenn das „Volk“ –- ein zusammengewürfelter Haufen der sich LYNCHT sobald der Sherif fehlt –- dahinsiecht. Jeder halbwegs denkfähige Beobachter weiss zu gut dass die Usa nur noch funktionieren, weil sie seit ihrer Gründung durch verbrecherische Raubkriege auf Kosten der anderen leben –- eine SPD-Tante musste wegen soeiner Aussage zu Unrecht ihren Strohut nehmen. Die Atombombenabwürfe zeigten die Teufelsfratze der Freimaurer-Usa.
Wegen ihrer Gottlosigkeit und der Us-Reeducation haben die Deutschen eine Selbstzerfleischungsmanie entwickelt –- deswegen stirbt das Volk. Aber allein das Wort Reeducation ist politisch total inkorrekt und bringt mindestens den Nazivorwurf ein. Stichwort : Antifa-Yersina: fass!
@ Lykrophon : allerdings ist einer wie Hohmann m.E. auf dem Holzweg, wenn er es so probiert: „Was mit den Juden unter den Nazis passiert ist, ist nicht so schlimm, da die Juden selbst sich einiges haben zuschulden kommen lassen.“
Was eine PLUMPE Verleumdung Hohmanns.
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#15   covadonga   06:18:35 | Mittwoch, 21. September 2005
Blödsinn
kali: zum besseren Verständnis der sog. Wahl
www.staatsbriefe.de/…pest_und_cholera.pdf
Also, pardon, mein lieber. Das ist doch der übelste pseudointellektuelle braune Kram. Paranoider Antiamerikanismus und Revisionismus. Und „wir“ Deutschen sind besser als die Amis, weil „wir“ nach Hochwassern in Tirol schneller aufräumen als die in New Orleans?
Aus der richtigen Analyse der Beliebigkeit der Volksparteien werden völlig kranke Schlüsse gezogen. Oder glauben Sie wirklich, daß die CDU/CSU aus Amerika ferngesteuert wird? Von wem dort eigentlich? Etwa „den Juden“?
Wenn das die soziale Basis von Hr. Hohmann ist, dann bin ich froh, daß er nicht gewählt wurde. Deutschland hat den Zweiten Weltkrieg begonnen, massivste Verbrechen begangen und auch aus eigener Inkompetenz verloren. Und das ist gut so und völlig unkompliziert. Verschwördungstheorie brauchts da keine.
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#14   Lykophron   00:58:51 | Mittwoch, 21. September 2005
Hohmann – Solschenizyn
Das Schlagwort Antisemitismuskeule mußte ja noch kommen…
Ich schreibe hier zum ersten Mal, von einer anderen beschämenden Diskussion weiß ich nichts. Von Hohmann habe zum ersten Mal anläßlich dieser unsäglichen Rede gehört.
Den Ausdruck „vaterlandslose Gesellen“ hat bis jetzt hier noch niemand gebraucht. Eine solche Diskussion überlasse ich den Deutschen (wobei ich durchaus finde, daß sie sich nicht dauernd Asche auf das Haupt streuen müssen, sondern selbstbewußter auftreteten könnten; allerdings ist einer wie Hohmann m.E. auf dem Holzweg, wenn er es so probiert: „Was mit den Juden unter den Nazis passiert ist, ist nicht so schlimm, da die Juden selbst sich einiges haben zuschulden kommen lassen.“) M.E. disqualifiziert dieser Hohmann sich damit, daß er sich auf solche abstrusen Quellen wie Henry Ford und Solschenizyn verläßt (wenn er seine Quellen überhaupt angibt, bei Solschenizyn ist das ja nicht sicher). Nur weil jemand berühmt ist, heißt das noch lange nicht, daß das, was er sagt, vernünftig ist.
Über Rußland wissen die meisten sowieso wenig, und bevor man sich zu einem solchen Thema wie dem Beitrag der Juden an der Revolution äußert, sollte man sich mal überlegen, welche Quellen überhaupt vertrauenswürdig sind. Solschenizyn jedenfalls ist mit Vorsicht zu genießen. Sicher ein großer Schriftsteller, aber als politischer Denker und Historiker hat er seine Eigenheiten.
Schließlich ist es immer problematisch, sich nur an ein Buch zu halten. Kann zu Einseitigkeiten führen.
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#13   bonifatius   21:00:29 | Dienstag, 20. September 2005
Respekt für den Katholiken Hohmann
Es gibt halt auch immer wieder vaterlandslose Gesellen. Wenn man also sein Vaterland, seine Heimat liebt, dann ist man bei uns ein national(sozial)istischer Mief (Antisemitismuskeule). Schon einmal entzündete sich hier eine beschämende Diskussion über Hohmann, Meisner, und P.Spiegel von den gleichen Teilnehmern – allerdings unter anderem Pseudonym – wobei versucht wurde ( Gregor), Repressalien anzudrohen. Lykophron und anderen empfehle ich deshalb das 2003 im Herbig Verlag erschienene 2 bändige Werk von A. Solschenizyn „Die Juden in der Sowjetunion“ ISBN 3-7766-2356-x, aus dem vermutlich Hohmann seine Schlussfolgerungen zog.
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#12   Beatrix   17:18:00 | Dienstag, 20. September 2005
@ Kali
Die Quelle zieht einen leicht nationalistischen Mief hinter sich her…
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#11   Toby   17:17:59 | Dienstag, 20. September 2005
@ Kali
Die hohe Zahl von ungültigen Stimmen (20-25%) dürfte doch schon sehr verdächtig sein.
Wie soll man das verstehen? Wo gab es diese hohe Zahl von ungültigen Stimmen? In Fulda?
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#10   kali   16:27:16 | Dienstag, 20. September 2005
zum besseren Verständnis der sog. Wahl
www.staatsbriefe.de/…pest_und_cholera.pdf
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#9   turk   16:21:03 | Dienstag, 20. September 2005
Pölten-Desinformantin Küble ist zum Wahlkämpfen kaum geeignet
Respekt ja, aber das war es dann auch schon. Jeder, der nur ansatzweise weiß, wie Frau Küble gegen den vom Papst eingesetzten Visitator zu Beginn des Jahres gehetzt hat und kürzlich an dieses anonyme Portal ihre letzte Rechtsverdrehung eines gültigen österreichischen Urteils 1. Instanz einer unabhängigen Richterin gelesen hat, wird sich noch mehr fragen, ob ihre Hohmann-Propaganda a) stimmig ist und b) total kontraproduktiv war. Schade um den KOMM-MIT-Verlag und die Abonnenten, die in solches schräges Fahrwasser geraten. Offenbar ist es in den all zu rechtslastigen Kreisen modern geworden, auf sich äußerlich konservativ gebende Homokuß- und Homobetouchungsgruppen hereinezufallen, wie es im ehemaligen „Fall St. Pölten“ passiert ist.
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#8   Sarto   15:10:45 | Dienstag, 20. September 2005
Verlust für Deutschland
Mit Major Martin Hohmann verliert der Deutsche Bundestag einen der letzten christlichen Patrioten.
Ich finde es sehr schade, dass Hohmann sich aus der Politik zurückziehen will. Zentrum oder Christliche Mitte nähmen ihn sicher gerne auf. Auch eine Parteineugründung wäre der Erwägung wert. Hohmann könnte zur zentralen Figur einer christlichen politischen Bewegung werden, die der Selbstzerstörung des deutschen Volkes durch die 68er-Revolutionäre Einhalt gebieten könnte.
Ein Ausscheiden Hohmanns aus der Politik wäre ein großer Verlust für Deutschland.
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#7   Romulus   14:46:38 | Dienstag, 20. September 2005
@ Gotthard
Da kann ich dir nur 100 % zustimmen. Ja, so ist es.
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#6   Gotthard   13:53:33 | Dienstag, 20. September 2005
unsensibel
Dieser Martin Hohmann hat mit seiner unglücklichen Rede bewiesen, dass er als Politker unbrauchbar war, da er ein höchst sensibles Politik-Feld so unsensibel rethorisch bearbeitet hat. DAS disqualifiziert ihn – überzeugter Katholik hin oder her.
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#5   Lykophron   13:49:04 | Dienstag, 20. September 2005
Mutiger Christdemokrat
Nun, mutig, das will ich nicht beurteilen, jedenfalls war die Rede sehr unglücklich, um nicht zu sagen dumm.
Warum soll z.B. Henry Ford eine verläßliche Quelle sein? Dieser war zwar ein erfolgreicher Unternehmer, was nichts über seine Qualität als Historiker sagt.
Wenn sich Hohmann schon als Historiker versucht, sollte er wenigstens eine Ahnung von dem haben, wovon er spricht. Zuerst einmal genügt es nicht, einfach einige Zitate beizubringen, wenn man beweisen will, daß der Sozialismus wirklich eine jüdische Erfinfung ist. Es gibt genug Sozialisten, die keine Juden waren (Fourier, Proudhon, Owen, Engels waren m.W. keine Juden).
Des weiteren kann man sich fragen, warum denn Juden – wenn es denn wirklich so war – einen so großen Anteil an der russischen Revolution hatten. Während des 19. Jahrhunderts gab in Rußland immer wieder Pogrome, Antisemitismus war und ist in Rußland gesellschaftsfähig. Ist es da verwunderlich, daß sich Juden in einer Bewegung engagieren, die eine gesellschaftliche Umwälzung und eine bessere Zukunft verspricht? Nun, diese Hoffnung war von kurzer Dauer, schon unter Stalin kam es wieder zu antijüdischen Säuberungen, und es wird kein Zufall sein, daß seit dem Fall des eisernen Vorhangs viele russische Juden in den Westen (Deutschland, USA, Israel) ausgewandert sind.
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#4   Beatrix   12:57:37 | Dienstag, 20. September 2005
ad Kali
Naja, wenn sie einen konkreten Verdacht haben, sollten Sie Strafanzeige stellen, ansonsten besser Mund halten…
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#3   kali   12:38:10 | Dienstag, 20. September 2005
Martin Hohmann
Daß der parteilose Martin Hohmann von den Wählern in seinem Wahlkreis nur 21% der Wähler hinter sich haben soll, kann ich mir nicht vorstellen. Er ist einer der aufrichtigsten und geradlinigsten Menschen die ich kenne. In meinem Bekanntenkreis kenne ich fast keinen, der ihn nicht wählen wollte. Um parteilose Abgeordnete (die man ja mit den sogenannten Parteien nicht steuern kann) aus dem Debattierklub fernzuhalten, bedient man sich eines einfachen Tricks. Auf dem Wahlzettel sind zwei Stimmen anzukreuzen. Wer auf der linken Seite sein Kreuz bei Hohmann macht und auf der rechten Parteienseite einen Stich durch diese Landschaft macht(weil er genug von diesen Klub’s hat), hat ungültig gewählt. Die hohe Zahl von ungültigen Stimmen (20-25%) dürfte doch schon sehr verdächtig sein. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?
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#2   FioreGraz   12:02:42 | Dienstag, 20. September 2005
@Justus
Wohl eher weil sie sie glaubten, das stimmt mich bedenklicher.
LG
Fiore
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#1   Justus   09:52:04 | Dienstag, 20. September 2005
Sieg
Politisch hat der bekennende Katholik Martin Hohmann einen Achtungserfolg erzielt, moralisch sogar einen Sieg: Einen Sieg über Lüge und Verleumdung! Noch am Wahltag konnte man in den Medien vernehmen, dass Hohmann wegen einer antisemitischen Rede aus der CDU ausgeschlossen worden sei. Dass besagte Rede genau das Gegenteil von dem beinhaltete, was die Medien ihren Konsumenten weiß machen wollten, braucht hier nicht weiter ausgeführt zu werden. Wer sich nur ein wenig mit der Sache beschäftigt hat, weiß ohnehin Bescheid. Tröstlich ist, dass immerhin mindestens 21,5 % der Fuldaer Wähler die Lüge durchschaut haben!
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