kreuzfidel
kreuzfidel: Eine Opus Dei Familie
Wenn die drei Söhne einer Opus Dei Familie die Mama beschenken, kommt Freude auf.
(kreuz.net) Drei Söhne einer Opus-Dei-Familie verließen das Elternhaus, machten sich selbständig und wurden reich. Als sie sich nach vielen Jahren wieder versammelten, redeten sie miteinander über die Geschenke, die sie ihrer betagten Mutter machten.

Der erste sagte:
– Ich habe für unsere Mutter ein enormes Haus gebaut.

Der zweite sagte:
– Ich habe für unsere Mutter einen Mercedes mit Chauffeur gekauft.

Der dritte sagte:
– Ich habe euch beide übertroffen: Ihr wißt, wie sehr unsere Mutter es liebt, in den heiligen Evangelien und den Briefen des Apostels zu lesen und daß sie nicht mehr gut sieht. Ich habe ihr einen großen gefleckten Papageien gekauft, der das ganze Neue Testament auswendig kennt. Zwanzig Jahre lang wurde der Papagei von fünfzehn Professoren des Päpstlichen Athäneums vom Heiligen Kreuz in Rom unterrichtet. Ich habe pro Jahr eine Million Euros in das Projekt investiert, zwanzig Jahre lang. Aber es hat sich gelohnt. Mama braucht nur das Kapitel zu nennen, und der Vogel beginnt den Text aufzusagen.

Kurze Zeit später sandte Mama ihre Dankesbriefe.

An den ersten Sohn schrieb sie:
– Lieber Hieronymus, das Haus, das du gebaut hast, ist sehr groß. Ich lebe in einem einzigen Zimmer, aber ich muß das ganze Gebäude reinigen.

Dem zweiten Sohn schrieb sie:
– Lieber Cyprianus, ich bin zu alt um zu reisen. Die ganze Zeit bin ich im Haus. Bisher habe ich den Mercedes nie gebraucht, und der Chauffeur sitzt den ganzen Tag herum.

Dem dritten Sohn schrieb sie:
– Liebster Josemarià, du warst der einzige Sohn, der begriffen hat, was deiner Mutter wirklich gefällt. Der gebratene Vogel hat hervorragend geschmeckt.
      
1 Lesermeinung
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#1   Dolfus   08:58:58 | Dienstag, 7. Dezember 2004
Purpurroter Papagei?
Eine lustige Geschichte, die sich hoffentlich nicht wirklich abgespielt hat. Gerüchten zufolge handelt es sich bei dem gelehrigen Vogel nämlich um einen jener Cardinäle „in pectore“ (zusammen mit einem chinesischen Untergrundbischof), deren Name geheimgehalten werden. (Theologische Anm.: Für eine Cardinalscreierung kann der Papst theoretisch den Candidaten von der Pflicht, Kleriker zu sein, dispensieren, was für einen sprechenden Vogel schon mal vorgekommen sein soll.)
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