Euthanasie
Bahn frei für den Mord an lebensunwürdigen Behinderten
Angeblich arbeitet die niederländische Justiz gegenwärtig daran, die Tötung von behinderten Babys zu legalisieren. Im Zuge einer Gesetzesnovelle wird deshalb auch deren Spätabtreibung erlaubt werden.
(kreuz.net, Den Haag) In den Niederlanden soll ein Gesetz zur Tötung lebensunwerter Babys in Arbeit sein. Dies berichtete die niederländische Tageszeitung ‘NRC Handelsblad’ am gestrigen Dienstag.

Damit wird ein Antrag von niederländischen Todesärzten vom März diesen Jahres in die Tat umgesetzt.

Der Gesetzesentwurf sieht vor, Babys, die an einer unheilbaren oder – wörtlich – „unerträglichen“ Krankheit leiden, legal auszumerzen.

Zwischen einem ungeborenen und geborenen Kind wird dabei kein Unterschied mehr gemacht: Auch die Kinderabtreibung nach der 24. Woche soll im Zuge der Novelle erlaubt sein, wenn ein passendes Krankheitsbild vorliegt.

Todesärzte aus der nordniederländischen Stadt Groningen stellten den Antrag auf legale Kindstötung Mitte März, nachdem sie bekannt gemacht hatten, die Hilflosentötung schon seit geraumer Zeit ohne entsprechende rechtliche Deckung an neugeborenen behinderten Kindern durchzuführen.

Die Todesärzte verlangen in ihrer Petition an das Parlament einen „ehrlichen Umgang“ mit den „unerträglichen“ Leiden behinderter Neugeborener. Diese Kinder hätten keine Hoffnung auf eine Zukunft.

Qualvolle Leiden würden auf sie zukommen, schreiben die Ärzte beschwörend.

Die Petition fordert, die Ermordung lebensunwürdiger Kinder zu legalisieren. Deren Eliminierung soll künftig nicht mehr der Justiz, sondern einer Kommission aus Kinderärzten, Gynäkologen und Richtern gemeldet werden müssen.

Laut dem „NRC Handelsblad“ gestanden die Kindertöter von Groningen die Ermordung von 22 behinderten Neugeborenen zwischen den Jahren 1997 und 2004 ein. Es wurde nicht klar, wegen welcher Krankheitsbilder diese Säuglinge nachgeburtlich entsorgt wurden.

Von rechtlichen Maßnahmen gegen die Groninger Kindertöter durch die niederländische Justiz wurde bis dato nichts bekannt.

Kritiker der Vorlage, stellen klar, daß es eine Frage der Zeit sei, bis ein mit Hasenscharte geborenes Kind aufgrund des zukünftigen niederländischen Euthanasiegesetzes von Todesärzten ausgemerzt wird.

Schon jetzt zählt die Hasenscharte in vielen Ländern zu jenen Behinderungen, welche die Abtreibung eines Kindes rechtfertigen.
      
9 Lesermeinungen
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#9   Filia_Nocte   09:35:32 | Montag, 27. März 2006
ich glaub es hackt!
Nur weil ein Mensch behindert ist, hat er das recht zu leben! Ich bin selber mit „Behinderten“ aufgewachsen und habe keinen Schaden fdavon getragen!
Und das ein Kind einer geistig Behinderten!!!
Und ja, ich bin geistig gesund!!!
Meine Mutter ist definitiv KEINE Geldverschwendung!!!
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#8   Hrodgar   09:23:49 | Freitag, 24. März 2006
Heidnische Stellungnahme!
Wer in der Heutigen Zeit,trotz aller technischer Möglichkeiten,trotz allen Reichtums Kinder umbringt, weil sie „Geldverschwendung“ seien, hat sich endgültig von der Sippengemeinschaft der Menschen ausgeschlossen!
In der Frühmittelalterlichen Edda steht:
Leben ist besser, auch Leben in Armut:
Der Lebende kommt noch zur Ruh.
Feuer sah ich des Reichen Reichtümer fressen,
Und der Tod stand vor der Tür.
Der Hinkende reite, der Handlose hüte,
Der Taube taugt noch zur Tapferkeit.
Blind sein ist besser als verbrannt werden:
Der Tote nützt zu nichts mehr.
(verbrannt werden=beisetzungsritual)
Einem Sterbenden die Schmerzen nehmen ist ok. Dafür gibt es medizin.
Aber ein Kind umbringen ist nicht ok. Das wurde aus Verzweiflung und not früher getan. aber es war damals falsch und ist es heute!
Es gibt einen Punkt, wo man sagt: Keine Wiederbelebung!
Aber es gibt keinen wo man sagt: Umbringen.
Ich sah viele schwerstkranke Kinder als meine Tochter mit Leukämie im Krankenhaus lag.Glaubt mir. Und am Vorabend ihres Heimgehens haben wir noch zusammen gelacht! Obwohl sie wußten, was kommt!
Also erzählt mir jetzt nichts von wenn und falls! Ein Kind ist zu schützen!das ist unsere Aufgabe.Das kann ich nicht begründen, das glaube ich einfach.wenn einer mir damals gesagt hätte, meine Kleine sei Geldverschwendung, bei dieser Krankheit, den hätte ich zu in die nächste Welt geschickt!Und Heute ist diese „Geldverschwendung“ gesund und in der Hochbegabtenförderung!
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#7   GigaShadow †   10:27:57 | Sonntag, 19. März 2006
Nein ?
Wer in der heutigen Zeit ,
trotz VorsorgeUntersuchungen ein Behindertes Kind
zu Welt bringt , der sollte auf sich allein gestellt werden.
Reine Verschwendung von Geldern , Steuern und Krankenkassengebühren ,die für die Verwendung für
Krankheiten gesunder Kinder besser aufgehoben
wären .
Ihr vergesst , daß in früheren Zeiten(Mittelalter /bwz.
zur Zeit der fiktiven Gestalt Jesus ) selbst in Christlichen
Hochburgen , Behinderte von deren Eltern/ Gemeinschaft
ausgestossen wurden, da wurden auch nur die Gesunden
Kinder behalten !
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#6   Detlef Rose   23:24:21 | Mittwoch, 21. September 2005
Politisches Handeln aller Christen ist gefragt!
Aus welcher Quelle schöpft dieser Artikel? Worauf kann man sich beziehen bzw. berufen? Erfahren eigentlich diejenigen Politiker, die klar gegen solches Unrecht auftreten, unsere direkte Zustimmung per Brief, Mail oder Anruf? Schon allein deren öffentliche Unterstützung wäre hier hilfreich! DAR www.d.a.rose.ms/
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#5   Irenäus   21:49:54 | Mittwoch, 21. September 2005
himmelsschreiende Sünde
Sodom scheint sich mal wieder selbst übertroffen zu haben; an der Sache freilich ändert das nichts. Schließlich macht es keinen Unterschied, ob ein Mensch im Mutterleib oder außerhalb ermordet wird. Wir dürfen bei aller Empörung auch nicht das Seelenheil der Betroffenen außer acht lassen; allein, ich halte es für recht unwahrscheinlich, dass Menschen, die zu einer enormen Bosheit in der Lage sind, sich bekehren. ich werde dann freilich, wenn es soweit beim Endgericht kommt, keine Träne über dieses Pack verlieren; die Seligen werden laut dem doctor angelicus kein Mitleid für die Verdammten empfinden, auch wenn ihre gerechten Strafen noch so quallvoll sind. Dieser Gedanke, dass Gott gerecht ist, hält mich angesichts dieses Unrechtes aufrecht:
Seilig, die hüngern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden gesättigt werden.(Matth 5,6).
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#4   astragigi   21:25:43 | Mittwoch, 21. September 2005
Ach regt Euch doch nicht so auf!
Liebe Mitchristen,
die Holländer sind doch nicht besser als wir ob vor oder nach der Geburt ermorden ist doch nun wirklich egal. Also liebe Freunde nicht hier meckern, sondern jedem von dieser Sache erzählen, der dieses Seite nicht kennt und dann aktiv was dagegen machen.
Solange wir uns immer nur hier im „engen“ Kreis aufregen bewegt sich das alles nur weiter in diese Richtung.
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#3   saschata   20:30:15 | Mittwoch, 21. September 2005
Einfach nur Grauenhaft
Sie töten Kinder, die schon auf der Welt sind. Dürfen wir so mit unseren Nachwuchs umgehen. Das ist das 3 Reich Legal. Das ist einfach nur schrecklisch. Es geht dann wohl bald weiter. Unheilbar Kranke, Menschen mit falschen Genen, Menschen nach einen Unfall, was bilden sie sich eigentlsich ein. Sie können doch nicht so einfach in das Handwerk Gottes eingreifen. Was sind das nur für Menschen. Ich bete für sie, Herr Lass ihnen vernüftige Menschen Würdige Gedanken kommen.
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#2   Sozialkatholisch   12:14:53 | Mittwoch, 21. September 2005
Das ist die falsche Freiheit
Die Verrohung der Menschen nimmt immer mehr zu, die Achtung vor dem Leben und der Schöpfung nimmt immer mehr ab. Ich bin mal gespannt was für ethische und moralische Fragen in den nächsten Jahren noch liberalisiert werden.
Wie heißt es so schön in der Bibel: In den letzten Tagen wird die Liebe in den Herzen der Menschen erkalten.
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#1   Initiative "Nie wieder!"   09:40:54 | Mittwoch, 21. September 2005
Hitler läßt grüßen
In Deutschland sind wir z.Zt noch einen Schrift den Holländern voraus…wir können bis zum Einsetzen der Eröffnungswehen rechtmäßig ungeborene Kinder ermorden. Verschleiert wird dies oft mit dem Begriff der medizinischen Indikation.
Holland wird vielleicht als erstes Land die Kindereuthansie einführen, d.h.: Ermorden von Kindern nach der Geburt ( bei Behinderung etc.). Mir fällt da nur noch ein: Hitler läßt grüßen.
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