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Montag, 26. September 2005 09:22
Eine Mitarbeiterin des ‘Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen’ beschrieb die Nicht-Zugehörigkeit von Prior Roger Schütz zur katholischen Kirche als „wahres Opfer“.
Zurück zum Artikel 8 Lesermeinungen:
Mittwoch, 9. November 2005 00:34
Agiafortuni: Zum Opfer von Prior Schultz
Der oekumenische Rat zur Einheit der Christen ist das troianische Pferd in der katholischen Kirche. Wenn Prior Schultz von der Richtigkeit des katholischen Lehre überzeugt war, hätte er übertreten müssen. Sein Verzicht, es zu tun, als Opfer auszulegen ist ein Hohn. Zur Enzyklika ut omnes unum sint hat sich übrigens Romano Amerio in Stat Veritas geäussert.
Samstag, 8. Oktober 2005 23:31
@Tradistimme
Auch ich kann bestätigen, daß JP II falsch die Schrift zitiert und zwar willkürlich, um den Schein zu erwecken, die Schrift würde seine falschen und verfehlten Positionen stützen.
Ich muß sagen, daß mich diese Erkenntnis schockiert hat und fast in die Arme des Sedisvakantismus getrieben hätte.
Mittwoch, 28. September 2005 10:48
Dolfus: Offene Fragen
Es gibt einander widersprechende Angaben, auch was die Erklärung des Vatikan-Sprechers betrifft, „sein katholischer Glaube wäre wohlbekannt“.
War er nun katholisch oder nicht, oder aus falschen Gründen weiterhin Protestant, Gott wird die Gründe kennen. Ewiges Leben und ewige Verdammnis hängen davon ab. Denn ohne die Kirche keine Rettung, trotz 1000er guter Werke.
Montag, 26. September 2005 21:01
Adrianus: Konversion
Wenn ich recht informiert bin – allerdings fehlt mir gerade die Zeit, das genau zu überprüfen – wollte Frere Roger zu dem Zeitpunkt, als sich ein anderes Mitglied der Gemeinschaft von Taize (Max Thurian) dazu entschloß, um Aufnahme in die Katholische Kirche zu bitten, diesen Schritt mit ihm gemeinsam vollziehen. Es war wohl Paul VI., der ihn gebeten hat, diesen Schritt nicht zu gehen, um des ökumenischen Charakters der Gemeinschaft willen. Als Frere Roger dann beim Requiem für Johannes Paul II. die Kommunion empfing, hatte ich angenommen, er habe den Schritt zu Kirche doch getan, aber dem scheint nicht so zu sein.
Montag, 26. September 2005 20:08
Sarah: Frère Roger
Opfer für die Einheit – das ist ja mal eine ganz neue Auslegung!
Wenn ein Mensch zu der Erkenntnis kommt, dass der röm.-kath. Glaube der richtige ist, ist es auch seine Pflicht, diesen Glauben anzunehmen, andernfalls versündigt er sich. Ausserhalb der Kirche ist kein Heil. Ich denke, da gibt es auch keine Ausnahme für besondere Menschen. Wenn es also Frère Rogers Sehnsucht war, katholisch zu werden, hätte er diesen Glauben auch öffentlich bekennen müssen. Damit hätte er der Einheit der Christen einen grösseren Dienst erwiesen als mit der Heuchelei. Wieviel junge Menschen hätte er durch sein Vorbild auf den richtigen Weg bringen können. Ich frage mich, was Jesus wohl dazu gesagt haben könnte.
Montag, 26. September 2005 15:41
Evelin: Armer Frère Roger Schütz!
Er tut mir sehr leid. Ich bin mir aber sicher, dass er jetzt endlich ein Mitglied der Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia sein darf (hier kann es ihm niemand verbieten). Leider hat er zu Lebzeiten auf falsche (katholische!!) Ratgeber gehört.
Montag, 26. September 2005 13:14
MilesChristi: Opfer wozu ?
Ich verstehe die Dame nicht. Wenn Schutz die Einheit wollte dann hätte er römisch-katholisch werden sollen, und nicht bis zu seinem Lebensende zur weiteren Geistesverwirrung vor allem bei jungen Menschen beitragen.
Sein „Opfer“ ist umsonst. Protestanten die nach Taizé fahren werden protestantisch bleiben (vielleicht etwas hochkirchlich angehaucht), Katholiken werden verwirrt und zunehmend protestantistisiert bzw. in ihren bereits protestantisierten Ansichten bestätigt.
Montag, 26. September 2005 11:21
Stimme aus dem Tradiland: D.h., JoPaII. ist daran schuld, dass Roger Schutz nicht katholisch wurde
Im übrigen muß man bei JoPaII. nachprüfen, ob Kirchenväterzitate überhaupt stimmen. Er zitiert die Kirchenväter nämlich genauso falsch wie die Hl. Schrift. Zum Teil handelt es sich dabei um andere Formulierungen als im Originalzitat, z.T. zum „aus dem Zusammenhang reißen“ und z.T. um Interpretationen entgegen der Intention des Originaldokuments bzw. der Originalsstelle der Hl. Schrift.
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