09:22:37 | Montag, 26. September 2005
Eine Mitarbeiterin des ‘Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen’ beschrieb die Nicht-Zugehörigkeit von Prior Roger Schütz zur katholischen Kirche als „wahres Opfer“.
(kreuz.net) Ende August äußerte sich Frau Paola Fabrizi, Mitarbeiterin im Päpstlichen Rat zur Förderung
der Einheit der Christen, zu Gestalt von Prior Roger Schütz.
Frau Fabrizi sprach mit Radio Vatikan.
Der ‘Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen’ wurde im Juni 1960 von Papst Johannes XXIII.
als Kommission zur Vorbereitung des Zweiten Vatikanums gegründet.
Nach Konzilsende machte Papst Paul
VI. das Sekreteriat zu einer ständigen Einrichtung. Ihr gegenwärtiger Präsident ist der deutsche Kurienkardinal
Walter Kasper.
Prior Schütz, der im Burgund eine ökumenische Gemeinschaft gründete, wurde Mitte August
in der Kirche von Taizé
von einer geistig umnachteten Rumänin erstochen.
Das Beispiel des aus der Schweiz
stammenden reformierten Pfarrers sei für alle ein Mahnmal, selber das „Opfer der Einheit“ zu leben, erklärte
Frau Fabrizi die Bedeutung von Prior Schütz.
Anschließend erklärte sie die Beziehung von Prior Schütz
zur katholischen Kirche mit einem Satz aus der Enzyklika „Ut unum sint“.
Die Enzyklika wurde im Mai 1995
von Papst Johannes Paul II. promulgiert und trägt den Untertitel „Über den Einsatz für die Ökumene“.
Darin zitiert Papst Johannes Pauls II. im vorletzten Punkt ein Wort des heiligen Cyprian († 258): „Das
größte Opfer, das wir Gott darbringen können, ist unser Friede und die brüderliche Eintracht, ist
das von der Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes versammelte Volk.“
Der Papst fährt
fort: „Sollten wir zu Beginn des neuen Jahrtausends den Herrn nicht mit erneutem Schwung und reiferem
Bewußtsein inständig um die Gnade bitten, uns alle auf dieses Opfer der Einheit vorzubereiten?“
Diese
Worte sind – nach Frau Fabrizi – der Schlüssel, um den Gründer der ökumenischen Gemeinschaft in Taizé
zu verstehen.
Ihn habe es brennend danach verlangt, katholisch zu werden.
Aber er „durchlebte den Zustand
der Nicht-Zugehörigkeit zur katholischen Kirche als wahres Opfer, um den anderen zu zeigen, wie leidvoll
es ist, den Ruf Christi nicht in der ganzen Fülle teilen zu können.“
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Agiafortuni 00:34:26 | Mittwoch, 9. November 2005
#7
Brandenburgis 23:31:20 | Samstag, 8. Oktober 2005
#6
Dolfus 10:48:40 | Mittwoch, 28. September 2005
#5
Adrianus 21:01:33 | Montag, 26. September 2005
#4
Sarah 20:08:42 | Montag, 26. September 2005
#3
Evelin 15:41:53 | Montag, 26. September 2005
#2
MilesChristi 13:14:38 | Montag, 26. September 2005
#1
Stimme aus dem Tradiland 11:21:42 | Montag, 26. September 2005