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Eucharistie und Hurrikan + Ist da eine Atombombe explodiert? + Einer bleibt + Doch kein Altenheim + Doppelte Aufgabe + Vorher und nachher
Eucharistie und Hurrikan

Vatikan. Papst Benedikt XVI. verbrachte gestern seinen letzten diesjährigen Sonntag in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo und hielt auch von dort aus das Angelusgebet. Dabei dankte er den Helfern, die in den Vereinigten Staaten Hurrikan-Opfer unterstützen. Der Papst wies die Gläubigen auf die Verbindung zwischen Eucharistie und Barmherzigkeit hin: „In der Eucharistie schenkt sich der Herr mit seinem Leib, seiner Seele und seiner Gottheit, und wir werden eins mit ihm.“ Unsere Antwort darauf „muß sich in einer Umkehr zur Liebe, zur Vergebung, zur gegenseitigen Annahme und Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse aller Menschen äußern.“ Es gebe viele Formen, unseren Nächsten jeden Tag zu dienen.

Ist da eine Atombombe explodiert?

„Alle religiösen Gemeinschaften in Kanada leiden wegen der Erhaltung ihrer Gebäude unter finanziellen Schwierigkeiten. Doch besonders ausgeprägt ist das Problem bei der Katholischen Kirche, die wichtigste historische Religionsgemeinschaft in Quebec. Die Anzahl der praktizierenden Katholiken ist dort von 80% im Jahre 1960 auf einige Prozent gefallen (vereinzelt wird ihre Zahl heute mit 5% angegeben).“

Aus einem Bericht der Schweizerischen Presseagentur APIC/KIPA vom 22. September

Einer bleibt

Deutschland. Am letzten Samstag verabschiedete sich Bischof Walter Mixa in einer heiligen Messe von der Diözese Eichstätt. Mons. Mixa wurde vom Papst am 16. Juli zum neuen Oberhirte der Diözese Augsburg ernannt. Es konzelebrierten der Erzbischof von Bamberg, Mons. Ludwig Schick, der Erzbischof der Eichstätter Partnerdiözese Gitega im ostafrikanischen Burundi sowie der Augsburger Weihbischof Josef Grünwald. Mons. Grünwald leitete das Bistum Augsburg während der letztjährigen Sedisvakanz als Diözesanadministrator. In einem Hirtenwort zum Abschied von Eichstätt erklärte Bischof Mixa: „Päpste kommen und gehen. Bischöfe kommen und gehen. Priester kommen und gehen. Wichtig aber ist, daß Jesus Christus bleibt.“ Am 1. Oktober beginnt Mons. Mixa sein neues Amt als Bischof von Augsburg mit einem Pontifikalamt.

Doch kein Altenheim

Deutschland. Das Altenheim Marienstift zieht das Gelände der Bochumer Marienkirche für einen Neubau nicht mehr in Erwägung. Das berichtete ‘Radio Bochum’ heute morgen. Die neugotische Marienkirche soll nach dem Willen von Bischof und Lokalklerus abgerissen werden. Der Trägerverein des Altenheim Marienstift hat Planungen in Auftrag gegeben, wonach auf dem bestehenden Gelände des Altenheims Stück für Stück ein neues Gebäude entstehen soll. Das bestätigte der Vorsitzende des Vereins, Pfarrer Gerhard Schürmann. Die Propstei in Bochum und das Generalvikariat in Essen wurden über die neuen Pläne bereits informiert. Mit dieser Entscheidung bekommt die Diskussion um den Abriß der Marienkirche neuen Zündstoff.

Doppelte Aufgabe

USA. Die Kirche in den Vereinigten Staaten hat nach den Worten des Erzbischofs von Chicago, Francis Kardinal George, eine doppelte Aufgabe. Sie müsse, erstens, alle Menschen zu Jesus Christus führen und, zweitens, solle sie ihre einmalige Rolle als globale Institution dazu benützen, um Amerika zu helfen umfassender und authentischer mit dem Rest der Welt in Kontakt zu treten. Das erklärte der Kardinal bei einem Vortrag in einer Pfarrei seiner Erzdiözse.

Vorher und nachher

„Vor dem Zweiten Vatikanum betete man den Rosenkranz, statt die Bibel zu lesen. Nach dem Konzil betet man auch den Rosenkranz nicht mehr.“

Quelle unbekannt
      
4 Lesermeinungen
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#4   MilesChristi   15:35:10 | Montag, 26. September 2005
@ Belisar
Die Mißstände aller Art sind von zahlreichen Gläubigen im Laufe der letzten 40 Jahre regelmäßig an den Vatikan gemeldet worden; sie wurden und werden aber nicht aufgehoben sondern werden stillschweigend geduldet oder gefördert. Beispiele fällig ?
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#3   Benedikt   15:22:35 | Montag, 26. September 2005
@ Belisar
Wer sich gegen das 2 Vatikanum ausspricht … grenzt sich selber aus dem Kreis der Katholischen Kirche aus.
Das ist nicht hundertprozentig richtig. Das 2. Vatikanische Konzil hat keine unfehlbaren Äußerungen getroffen und wollte dies auch überhaupt nicht. Die Konzilsbeschlüsse sind daher zwar alle gültig und müssen befolgt werden, sie sind aber nicht irreversibel, d.h. sie könnten auch zurückgenommen werden, da es sich nicht um Dogmen handelt. Zumindest die Kritik an Dokumenten ist daher zulässig. Wäre sie nämlich nicht zulässig, so würde es sich ja doch um unfehlbare Dogmen handeln, was aber ausdrücklich nicht der Fall sein soll.
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#2   Belisar   15:08:09 | Montag, 26. September 2005
Das 2 Vatikanum kann keine Schuld treffen!
Die Dokumente des 2. Vatikanums sind korrekt vom Papst und den Bischöfen appobiert worden. Wer sich gegen das 2 Vatikanum ausspricht oder es nicht annimmt, grenzt sich selber aus dem Kreis der Katholischen Kirche aus.
Das falsche Verhalten, was wir heute haben liegt an den Menschen die kein Dokument gelesen haben aber ganz groß miteinsteigen wollen in eine sinnlose Diskussion.
Die doch nichts daran ändert, dass die Dokumente rechtmäßig sind.
Ich halte es für Unsinnig und falsch zu Meinen, man muss umbendigt zurück zu irgendwelchen Formen, die nicht mehr von der Katholischen Kirche (sprich aus Rom dem Lehramt etc.) als richtig und notwendig angesehen werden.
Es ist richtig den Rosenkranz zubeten und die Bibel zulesen, dass hat aber nichts mit dem 2. Vatikanum zutun.
Dieser Spruch ist vollkommen unagebracht, statt so etwas zuschreiben, sollten sie lieber die Konzilstexte zitieren und auf Missstände aufmerksam machen.
Z.B. ist Latein immer noch die Amtsprache der Kirche, die Pfarrer sollten sich darum sorgen, dass die Gläubigen sie weiterhin können. Oder auch viele andere interresante Regelungen die überhaupt nicht von so manchen Diozösen ja sogar Bischofsynoden anerkannt wurden oder sogar bekämpft wurden. Man nehme doch nur die Erklärung von der Deutschen Bischöfe zu Humnae Vitae und diesen Unsinn dem Karl Rahner und Konssorten erzählt haben.
Zu diesem Thema gibt es ganz gute Artikel im „Ruf des Königs“ der SJM die ja wirklich katholisch ist (päpstlicher Orden).
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#1   Stimme aus dem Tradiland   11:26:09 | Montag, 26. September 2005
Typische V2-Früchte
Die Anzahl der praktizierenden Katholiken ist dort von 80% im Jahre 1960 auf einige Prozent gefallen (vereinzelt wird ihre Zahl heute mit 5% angegeben).
So geschah es nicht nur in Quebec, sondern überall in der Welt, auch wenn die Geschwindigkeit des Verfalls und die Zahlen in den einzelnen Ländern verschieden sind. Typisch für die Papalisten ist es, den Zusammenhang zwischen V2 („das doch so gut und vom Hl. Geist ist und war!“) und diesen Früchten zu bestreiten…
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