Gestern wurde das Treffen zwischen Papst Benedikt XVI. und dem suspendierten Theologen Hans Küng, welches am letzten Samstag in Castelgandolfo stattfand, bekannt. Heute Dienstag sorgt sich die Presse um den Anlaß.
Spiegel – Hamburg
„Küng sagte nach dem Treffen, das bereits vergangenen Samstag stattfand, er sei sehr
froh, daß es dazu gekommen sei. Es sei klar gewesen, daß die strittigen Punkte ausgeklammert waren.
Der Kontakt zu Ratzinger war nach der großen Kontroverse um ihn 1979 und 1980 abgebrochen. Nur 1983 traf
Küng in Bayern noch einmal mit Ratzinger zusammen. Damals, so Küng, sei die Lage zwischen ihnen noch
sehr angespannt gewesen. Nun aber habe er den Eindruck gehabt, die gleiche Person wie in den glücklichen
Tübinger Jahren wieder getroffen zu haben.“
Mitteldeutsche Zeitung – Sachsen Anhalt
„Am Montag schickte
die Deutsche Presse-Agentur eine Eilmeldung: »Papst empfing ‘Romkritiker’ Hans Küng«. Für Nicht-Christen
ist das so aufregend wie der Sack Reis, der in China umfällt. Für Christen ist das Treffen zweifellos
sensationell – eine Art Mauerfall auf katholisch.“
Stern – Hamburg
„Benedikt habe schnell auf seine
Bitte nach dem Treffen reagiert, das ihm Johannes Paul II. 25 Jahre lang verweigert habe, sagte Küng.
Das Treffen gilt als Teil einer Versöhnungsstrategie Benedikts, das Verhältnis zu Kirchen-Abweichlern
zu verbessern. Küng sagte der Nachrichtenagentur Reuters über sein Treffen mit Benedikt telefonisch
aus Tübingen, der Papst sei aufgeschlossen für neue Perspektiven. Auch Küng sprach von einem Gespräch
in freundlicher Atmosphäre. »Und ich bin überzeugt daß das für viele Menschen die erschrocken sind
über diese Wahl, ein Zeichen der Hoffnung sein wird.«“
Süddeutsche Zeitung – Bayern
„Kirchenkreise
bewerteten den Schritt des Papstes als Bruch mit bisherigen diplomatischen Formen und als Zeichen für
eine neue Politik auch gegenüber Kirchenkritikern. »Der Papst ist auch ein großer Psychologe«, sagte
ein hochrangiger Vatikan-Mitarbeiter der SZ. Damit sei »die Luft raus« aus dem jahrzehntelangen Streit
zwischen der Kirche und Küng. Der Tübinger Professor habe es in der Vergangenheit immer abgelehnt, mit
dem Kurienkardinal Joseph Ratzinger zu sprechen. Stattdessen habe er eine Audienz bei Papst Johannes Paul
II. gefordert. Nun sei er doch noch von einem Papst empfangen worden – aber eben von Joseph Ratzinger.
Inhaltlich habe sich dadurch zwar nicht viel geändert, atmosphärisch aber sei viel erreicht worden.
Der Papst habe ein Signal gegen »überzogenes hierarchisches Denken« gesetzt.“
Kipa-Apic – Freiburg/Fribourg
„Das Gespräch, von Küng selbst als ein »brüderliches« bezeichnet, soll dem Vernehmen nach über
zwei Stunden lang gedauert haben. Damit hat der Papst dem kritischen Theologen weit mehr Zeit eingeräumt,
als er sonst selbst höchstrangigen Gästen gewährt.“
Welt – Berlin
„Benedikt XVI. und der Tübinger
Theologe sind allerdings Weggefährten seit den Tagen des Zweiten Vatikanischen Konzils. Als Bonner Professor
diente Joseph Ratzinger, der heutige Pontifex, dem greisen Kölner Kardinal Josef Frings als Berater.
Er zählte wie Küng zu den »Konzils-Teenagern«, jener Gruppe junger Theologen, die sich vom Konzil
einen kirchlichen »Aufbruch« versprachen. Später ging Ratzinger auf Distanz zu einigen nachkonziliaren
Entwicklungen. Vor allem Teile der mit dem Konzil einhergehenden Liturgiereform fanden sein Mißfallen.
Er entdeckte Spuren eines »Konzils-Ungeistes« – ganz im Gegensatz zu Küng, der das Zweite Vatikanum
noch nicht in der Kirche ganz verwirklicht sah.“
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52 Lesermeinungen
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#52 Brandenburgis 23:44:58 | Samstag, 1. Oktober 2005
Lebende Leichen @Methusalix Sie haben da was verwechselt. Ich sehe in diesem Mob durchaus noch die von
Gott geschaffenen „Individuen“, die Gott auch noch zu geistlichem Leben erwecken kann. Insofern ist Ihr
Getöse mit der „Kriegführung“ völlig überzogen. Es ist nur in den vom Kommunismus verwüsteten Steppen
Nord-Ostdeutschlands erschütternd zu beobachten, wie der durch die massive Gewalt der Sünde entfremdete
Mensch, der zudem jedes Angebot der Versöhnung brüsk ablehnt, sein Humanum bis auf einen hypothetischen
Minimalbestand selbst! zerstört und somit zum lediglichen Menschenmaterial wird.
#51 Benedikt 11:34:17 | Donnerstag, 29. September 2005
@ methusalix Was haben die Katharer mit Hitler zu tun? Im übrigen sollten Sie ein bißchen weniger selbstgerecht
sein. Die Leute 1933 wussten nicht, was wir heute wissen und das politische Klima von heute ist ein anderes
als damals.
#49 Irenäus 11:14:04 | Donnerstag, 29. September 2005
@methusalix Den Vorwurf der Polemik und Geschichtsklitterung gebe ich Ihnen gerne zurück; alleine die
Fakten sprechen für sich. Oder meinen Sie ernsthaft, um 1930 habe es in der Kirche solche Grabenkämpfe
wie heute gegeben? Da bin ich mal gespannt, was Sie da anführen.
#48 methusalix † 11:08:55 | Donnerstag, 29. September 2005
Hallo Irenäus, würde es Ihnen ohne Polemik und katholischer Geschichtsklitterung überhaupt noch Spass
machen? Das ist doch das Salz in der Suppe und die Facts stehen doch; oder etwa nicht?
#47 Irenäus 11:01:16 | Donnerstag, 29. September 2005
@methusalix Müssen Sie hier umbedingt hier antikatholische Polemik nachplappern. Die Lutheraner und Kalvinisten
waren, was die Täufer anging, ja auch nicht gerade zimperlich. Die Jansenisten hingegen gaben teils ihren
Widerstand auf, teils bildeten sie die schismatische Kirche von Utrecht, aus der die altkatholische Kirche
entstand. Die Katharer waren jedoch nie eine Srömung innerhalb der Kirche (im Gegensatz zu den Arianern).
#46 methusalix † 10:57:08 | Donnerstag, 29. September 2005
Hallo Irenäus! Ja, die Jansenisten gehören da wohl auch dazu. Dass diese ganzen „Probleme“ der sancta
ecclesia nicht lange dauerten, dafür hat sie ja selbst gesorgt. Siehe eben die Katharer.
#45 Irenäus 10:12:21 | Donnerstag, 29. September 2005
@methusalix Katharer?! Meinen Sie das echt ernst?! Die waren doch immer eine von der Kirche getrennte
Sekte. Ich an ihrer Stelle hätte da bessere Beispiele gebracht: z.B. die Jansenisten. Allerdings waren
solche Streitereien grundsätzlich ein vorübergehendes Phänomen, dauerten meist nur ein bis zwei Generationen.
Hingegen ist die Zersplitterung dem Protestantismus inhärent; es hat seit dem 16.Jahrhundert eine Phase
der Einheit noch nicht einmal als Ausnahmesituation gegeben.
#44 Ignatius 07:18:22 | Donnerstag, 29. September 2005
Keine Antwort @ Methusalix : Für Sie Ignatius gilt dasselbe wie für Brandenburgis oben. Menschen als
Zombies zu bezeichnen, gleich welcher Couleur, ist nur noch ekelerregend. Na na! Du als Kommunist im soziochristlichen
Mäntelchen hast dich mal wieder doof gestellt wie so oft hier im Forum, auf meine originalen Hinweis
mit dem Kommunismusproblem, das denen Mensch entstellt : und ich habe dir geantwortet, dass diese kommunistische
Entseelung eine Form von „geistlichem (nicht geistigem) Zombie-ismus“ heisst. Dass du nun daraus verdrehst
dass ich Menschen als Zombies deklariere –- dein Bier. Verdrehen bist ja gewohnt vom Politbüro und dem
Propagandaministerium. Ich kann dir schon die zünftigen Verurteilungen des Kommunismus durch unsere grossen
Päpste vor der V2-Räubersynode darlegen („Werk des Teufels“ habe ich mir geborgt zB) aber was würd
es dich jucken? Progressistische Befreiungstheologen“christen“ hassen die Heilige Katholische Überlieferung
und deswegen wurde diese Satanslehre Kommunismus auch von der progressistischen V2-Räubersynode nicht
verurteilt. Also lassen wir es doch. (Ein Jammer dass wir wegen Deiner Totalfixierung aufs Polit“christentum“
nie zum Pudelkern vorstossen : zu dem was das katholische Christentum wirklich meint –- geistige Erlösung
und keinen Materialismus.)
#43 methusalix † 01:58:46 | Donnerstag, 29. September 2005
Antworten Irenäus: Allerdings gibt es dieses Phänomen erst seit 40 Jahren. (Gemeint war wohl die Aufsplitterung
in Gruppen und Grüppchen) Leider Nein Irenäus! In der katholischen Kirche gibt es die Aufsplitterung
schon SEHR VIEL LÄNGER. Ich erinnere Sie nur an die Katharer. Dr. Peter Enderfers:…Gebricht es Ihnen
da nicht ein ganz klein wenig an der Nächstenliebe? Sie nehmen offensichtlich bezug auf die Bezeichnung
„schismatisch-apostatisch“? Nein Herr Doktor, ich nehme Bezug auf Ihre Gleichgültigkeit gegenüber anderen
Menschen, die Sie mit deren Religionszugehörigkeit begründen. Brandenburgis: …daß die Entchristlichung
einer ganzen Staatsbevölkerung auch zu einer Art Ent-Menschlichung derselben führt und dieses jahrhundertelang
christliche, blühende Land in eine Vorhölle lebender Leichen verwandelt. Diese Entmenschlichung von
Menschen, die Sie hier verbal ausdrücken, ist ein Mittel der Kriegführung. Nur wenn Sie dem Gegner das
Menschsein absprechen, können Sie vollkommen enthemmt und mit aller Brutalität gegen ihn vorgehen. Das
ist eines Katholiken, nein jedes Menschen, vollkommen unwürdig und zutiefst sündhaft. Sie begeben sich
damit selbst auf die Seite des von ihnen so angefeindeten Kommunismus. Ignatius:…Mehrheitlich geistliche
(nicht geistige) Zombies –…Nehmen wir nurmal dich als Beispiel. ;) Für Sie Ignatius gilt dasselbe wie
für Brandenburgis oben. Menschen als Zombies zu bezeichnen, gleich welcher Couleur, ist nur noch ekelerregend.
#42 Beatrix 21:57:22 | Mittwoch, 28. September 2005
Die Folgen des Kommunismus Ich möchte mich den Ausführungen meiner Vorredner unbedingt anschließen
und in diesem Zusammenhang noch einmal an entsprechende Äußerungen des brandenburgischen Innenministers
und stellvertretenden Ministerpräsidenten Schönbohm zu einer Kindsserienmörderin erinnern, die zwar
infolge des üblichen Political-Correctneß-Diktats relativiert bzw. dementiert wurden, aber im Kern doch
sehr wohl das aussagen, was wir hier festhalten!
#41 Ignatius 21:53:18 | Mittwoch, 28. September 2005
Kommunismus ein Werk des Teufels @ Methusalix : Sie schreiben: Generell sind die Ossis leider vom Kommunismus
TOTAL entseelt. Was soll der Unsinn? Laufen dort nur Tote herum? Mehrheitlich geistliche (nicht geistige)
Zombies –- ohne jetzt irgendjemandem auf den Fuss treten zu wollen! Und ich sag dazu dass die Wessis nicht
die Richtschnur sind, gar nicht. Aber die Früchte des halben Jahrhunderts antichristlichen Kommunismus
der Ossis sind doch SEHR deutlich erkennbar und das ist ein ganz großes Problem. Nehmen wir nurmal dich
als Beispiel. ;)
#40 Brandenburgis 21:46:01 | Mittwoch, 28. September 2005
Mauer @Methusalix Ich habe 27 Jahre als DDR-Bürger gelebt und die Ossis weitere 23 JAhre aus fast unmittelbarer
Nähe beobachtet und kann nur bestätigen, daß die Entchristlichung einer ganzen Staatsbevölkerung auch
zu einer Art Ent-Menschlichung derselben führt und dieses jahrhundertelang christliche, blühende Land
in eine Vorhölle lebender Leichen verwandelt. Ich möchte nicht die vorbereitende Rolle von Preußentum
und Kalvinismus verschweigen, doch damals waren noch alle getauft, immerhin. Die Folge der Entchristlichung
ist auch eine Art geistiger Degeneration und die Verwandelung einer Gemeinschaft in einen Mob.
#39 Beatrix 18:49:20 | Mittwoch, 28. September 2005
Methusalix schrieb: Eine schöne Meinung haben Sie von unseren evangelischen Geschwistern! Gebricht es
Ihnen da nicht ein ganz klein wenig an der Nächstenliebe? Sie nehmen offensichtlich bezug auf die Bezeichnung
„schismatisch-apostatisch“?! Daß die Reformation ein Schisma war, steht fest. Ebenso daß evangelische
Christen viele Glaubenswahrheiten nicht akzeptieren und stattdessen eigene erfunden haben (die „sola“-Dogmen).
Insofern kann ich nicht nachvollziehen, warum Sie von meiner „Meinung“ sprechen; ich beschreibe lediglich
den Ist-Zustand, soweit er mir bekannt ist. Was das mit einem Mangel an Nächstenliebe zutun hat, müßten
Sie mir bitte erklären. Ich bestehe allerdings auf der Festellung, daß ein Unterschied besteht zwischen
der Liebe zum Nächsten und vorgeschobener Anbiederung, der Lieblingsmethode des Ökumene-Hypes!
Der Sack Reis Nicht nur für Nicht-Christen, ist die Nachricht so langweilig, wie von dem umfallenden
Sack Reis im fernen China. Auch für Christen kann es kaum was sterbenslangweiligeres geben. Wen interessiert
schon ein protestantisierender Ex-Professor dessen großes Vorbild – der deutsche Protestantismus – an
grassierender Schwindsucht leidet. Daß Benedikt XVI den Professor lädt kann eigentlich nur atmosphärische
Gründe haben. „Schön das wir mal darüber geredet haben.“ Küngs Bedeutung dürfte durch dieses Gespräch
eher ab- als zugenommen haben.
Benedikt Dass das System der Autokephalen Kirchen nicht die beste Lösung ist – das habe ich nicht bestritten.
Ich weiß es ganz genau, dass die Orthodoxen, wenn auch nicht offiziel, die Katholiken sehr wohl um Vatican
beneiden. Ich wollte mit diesem Beispiel nur zeigen – die Zersplitterung muss nicht ausschließlich auf
die fehlende Zentralmacht zurückgeführt werden.
#36 Didimus 15:27:24 | Mittwoch, 28. September 2005
Zersplitterung Es ist richtig, daß die orthodoxen Kirchen nicht so zersplittert sind wie die evangelischen
Gemeinschaften. Das hängt einerseits meiner Meinung nach damit zusammen, daß die Liturgie dort eine
so bedeutende Rolle spielt. Die Feier der Eucharistie, des Sakramentes der Einheit, sorgt sowohl auf übernatürliche
(durch die Gande) als auch auf natürliche Weise (Riten bilden in allen Gruppen ein wichtiges Element
des Zusammenhalts) für eine gewisse Einheit. Ein anderer Punkt ist die von Benedikt genannte Aufteilung
in Nationalkirchen. Da die orthodoxen Kirchen in der Regel einen wichtigen Bestandteil der staatlichen
Einheit und der nationalen Identität bilden, wirkt die enge Verbundenheit mit dem Staat zusätzlich stabilisierend.
Vergleichbar mit dem Bündnis zwischen Thron und Altar im protestantischen Deutschland, wo die Zersplitterung
längst nicht so groß ist, wie in den USA. Dieser Aspekt birgt jedoch genauso große Gefahren, nämlich
eine Vereinnahmung durch den Staat.
#35 Benedikt 15:24:15 | Mittwoch, 28. September 2005
@ Stimme aus Wien Sicher ist es nicht so schlimm wie bei den Protestanten. Ganz glücklich scheint man
aber auch nicht zu sein, wie man an der Kritik sehen kann. Ich habe jetzt keinen Einblick in die Details
der Orthodoxen, daher weiß ich nicht, wie es dort um den Einheitsgedanken bestellt ist. Allerdings muss
man zur Kenntnis nehmen, dass ja auch Ostkirchen sich wieder mit Rom uniert haben. So toll kann das System
auch nicht sein, obwohl es natürlich stabiler ist als bei den Protestanten.
Benedikt Naja: diese Splitterung ist aber nicht mit Splitterung der Evangelischen vergleichbar. Obwohl
in Nationalkirchen aufgesplittert haben die Othodoxen die gleiche Lehre und eine sehr ähnliche Kirchendisziplin
und Vorschiften. Da könnte man ohne weiters Paralellen zu den Teilkirchen in der Kath. Kirche finden.
Von den verschiedenen Gruppen der Evangelikalen kann man das keineswegs behaupten.
Benedikt Soweit ich weiß wird das System der Autokephalkirchen in der Orthodoxie auch zunehmend kritischer
gesehen. Mag sein – ich weiß es nicht – könnte ich mir aber sehr gut vorstellen. Allerdings ist die
Orthodoxie, ohne dass sie in zahllose Gruppen und Grüppschen zerrissen wurde, ohne einer richtigen Zentrale
ausgekommen.
#30 Didimus 13:32:56 | Mittwoch, 28. September 2005
Gruppierungen in der katholischen Kirche Es hat immer und nicht erst seit dem letzten Konzil verschiedene
Gruppierungen, theologische Meinungen, Strömungen in der katholischen Kirche gegeben. Das war von Anfang
an so. Ein Blick in die Paulusbriefe genügt. Oder man denke an den Gnadenstreit zwischen Dominikanern
und Jesuiten im 16./17. Jahrhundert. Die katholische Kirche hat es aber immer wieder geschafft, verschiedene
Strömungen zu integrieren, solange diese Einigkeit in grundsätzlichen Fragen bewahrten und die oberste
Autorität des Papstes in Leitungs- und Lehrfragen anerkannten. Wo das nicht geschah, kam es zu Abspaltungen
und bald darauf zu Abspaltungen von Abspaltungen. Dagegen ist im Protestantismus jeder sein eigener Papst.
Paßt mir die Richtung meiner „Kirche“ nicht, mache ich eben eine neue auf, mal salopp gesagt. In den
USA gibt es Dörfer mit 250 Einwohnern und vier Kirchengebäuden. Ein nicht nachahmenswertes Beispiel
für eine dezentrale Struktur sind für mich auch die Anglikaner. Die haben ja weltweit größtenteils
nur noch den Namen gemeinsam, de facto gehen sie in jedem Land in eine andere Richtung.
Benedikt Dass die Katholische Kirche nicht in zahlreiche Gruppen und Grüppchen zerfallen ist, so wie
die Kirche der Evangelischen, ist nicht unbedingt auf den Aufbau der Kirche zurückzuführen – es reicht
nur der Blick in die Welt der Orthodoxie – die kommen auch ohne einer richtigen Zentrale aus. Viel wichtiger
für die Katholische Kirche ist nämlich die zentrale Instanz der Galubenslehre – diese Instanz ermöglicht,
außer der Bewahrung des wahren Glaubens, auch eine Weiterentwicklung des Glaubensgutes – dies geht der
Orthodoxie allerdings ab. Was der richtige Galube ist und was nicht – darüber kann man natürlich nicht
abstimmen – das wird aber auch vom Papst nicht einfach vorgelegt – hier ist die Kollegialität aller Bischöfe
der Welt sehr wohl im Spiel. Ob der Hl. Vater wirklich ein absoluter Monarch sein muss, oder ob es auch
andere Lösungsmodelle gäbe, ist hier zweitrangig. Meines erachtens ist diese Regierungsart besser; stellen
Sie sich vor, alle 4 oder 5 Jahren gäbe es Parlamentswahlen in Vatican – wer wird der Kanzler, wenn die
Stimmen nicht eindeutig verteilt wurden (so wie jetzt in Deutschland). Die absolute Monarchie ist zwar
eine altmodische – aber im Fall des Vatican noch die effizienteste Lösung.
#28 Benedikt 11:57:01 | Mittwoch, 28. September 2005
@ methusalix Sie wollen uns doch wohl nicht weismachen, dass es dies im Katholizismus nicht gibt? Bei
uns existieren doch auch Gruppen und Grüppchen, die sich bis aufs Messer bekämpfen, weiter aufspalten,
sich für die alleine seligmachenden halten und alle anderen zum Teufel wünschen. Das beste Beispiel
sind doch die Lefebvristen selbst Also zunächst einmal handelt es sich bei der FSSPX um keine vollständige
Abspaltung. Sonst könnte man dort seine Sonntagspflicht nicht erfüllen. Wirkliche Abspaltungen sind
die Altkatholiken, Sedisvakantisten usw. Schön. Nur: Wie viele sind das? Die katholische Kirche umfasst
mehr als 1 Mrd. Menschen, da sind die abgefallen Altkatholiken usw. allerhöchstens verschwindend kleine
Grüppchen. Der Protestantismus dagegen besteht eigentlich nur ais solchen kleinen Grüppchen, und diese
Zersetzung hat bereits zu Luthers Zeiten begonnen und ist der beste Beleg dafür, dass ein Papstamt eben
doch notwendig ist. In diesem Sinne wurde Luther bereits zu Lebzeiten wiederlegt.
Irenäus Bei uns existieren doch auch Gruppen und Grüppchen, die sich bis aufs Messer bekämpfen, weiter
aufspalten, sich für die alleine seligmachenden halten und alle anderen zum Teufel wünschen. Das beste
Beispiel sind doch die Lefebvristen selbst. Jedenfalls ganz klar ein Beweis der Protestantisierung der
Kirche seit V2. Alles klar!
#26 Irenäus 11:36:56 | Mittwoch, 28. September 2005
@methusalix Allerdings gibt es dieses Phänomen erst seit 40 Jahren. Bei den Protestanten war es jedoch
so von Anfang an (Verfolgung der Täufer, Verketzerung Kalvins durch Luther). Jedenfalls ganz klar ein
Beweis der Protestantisierung der Kirche seit V2.
#25 methusalix † 11:33:34 | Mittwoch, 28. September 2005
Hallo Benedikt, Sie schreiben: Ach seien Sie doch so nett und werfen Sie einen Blick auf den kollegial
geführten Protestantismus und in wie viel e Strömungen er sich inzwischen aufgespalten hat. Es dürften
über 1000 sein. Sie wollen uns doch wohl nicht weismachen, dass es dies im Katholizismus nicht gibt?
Bei uns existieren doch auch Gruppen und Grüppchen, die sich bis aufs Messer bekämpfen, weiter aufspalten,
sich für die alleine seligmachenden halten und alle anderen zum Teufel wünschen. Das beste Beispiel
sind doch die Lefebvristen selbst.
#24 Benedikt 10:47:41 | Mittwoch, 28. September 2005
@ Methusalix Im übrigen: warum sollte eine kollegial geführte katholische Kirche nicht funktionieren?
Nur weil wir im deutschsprachigen Raum auf Führerfiguren fixiert sind? Ach seien Sie doch so nett und
werfen Sie einen Blick auf den kollegial geführten Protestantismus und in wie viel e Strömungen er sich
inzwischen aufgespalten hat. Es dürften über 1000 sein. Beantwortet das Ihre Frage? Für viele Vorschläge,
die heute von angeblichen Kirchenreformern gemacht werden genügt übrigens ein Blick auf den Protestantismus,
wo diese Reformen zum großen Teil verwirklicht sind. Den „Erfolg“ kann man nicht wirklich entdecken.
#23 methusalix † 10:42:51 | Mittwoch, 28. September 2005
Hallo Ignatius, ganz dringend bitte ich Sie vor dem Schreiben eines Textes wenigstens etwas nachzudenken.
Sie schreiben: Generell sind die Ossis leider vom Kommunismus TOTAL entseelt. Was soll der Unsinn? Laufen
dort nur Tote herum?
#22 Ignatius 05:32:21 | Mittwoch, 28. September 2005
Mauer Die Analogie „Mauerfall“ für das Küng-Treffen ist gar nicht übel : der Kirche blüht ähnliches
wie Deutschland nach der „Wiedervereinigung“ … was brachte die Verschmelzung von kommunistischer DDR
und veramerikanisierter BRD? Gesamtdeutschland wurde noch VIEL atheistischer als vorher, noch roter als
vorher, noch viel näher an Finanzkollaps oder schon drüber. „Einige meiner besten Freunde“ sind Ossis ;
natürlich total areligiöse, noch mehr als unsre Papierkatholiken. Generell sind die Ossis leider vom
Kommunismus TOTAL entseelt. Noch entseelter als die kaptitalisierten Wessis –- kaum zu glauben eigentlich
(vgl. Studie Innenminister Schönbohm die er feigerweise nicht verwendete, um die im Ansatz richtige These
Stoibers zu untermauern.) Jedenfalls bin ich aus heutiger Sicht für die Mauer. Man hätte zuerstmal irische
Missionare in den Osten UND Westens schicken müssen und nach 2-3 Generationen hätte sie dann fallen
können die Mauer. So hat man das Pferd mal wieder von hinten aufgezäumt, wie immer in den Materialismus-Gesellschaften.
Das selbe in grün mit der EU, aber auch mit der Analogie des Ketzertreffens mit Küng: Zuerst Missionare
nach Rom UND zum Küng. Dann Audienz. Obwohl… die beiden waren ja gute Kumpels auf der V2-Räubersynode,
haben zusammen am gleichen Strang gezogen. Es wächst zusammen was zusammengehört bzw war gar nie richtig
auseinander, mehr formell nur.
#21 methusalix † 02:07:33 | Mittwoch, 28. September 2005
Hallo Doktor! Eine schöne Meinung haben Sie von unseren evangelischen Geschwistern! Gebricht es Ihnen
da nicht ein ganz klein wenig an der Nächstenliebe? Im übrigen haben Sie natürlich recht. Die katholische
Kirche ist kein Staat im eigentlichen Sinn mehr (Dank sei Gott!). Umso mehr ist zu fordern, dass die Kirchenbeamten
sich wie Seelsorger, denn wie Politiker aufführen.
#20 Beatrix 01:39:30 | Mittwoch, 28. September 2005
@ Methusalix Ein merkwürdiges Kirchenverständnis ist es, wenn sich Kirche dem Vergleich mit Staaten,
Firmen und schismatisch-apostatischen Gruppen stellen soll. Zwar läßt sich die Organisationsform der
Kirche mit dem Begriff der absoluten (Wahl-)Monarchie am zutreffensten beschreiben, es bleibt aber eine
politische Kategorisierung und wir der hl. Kirche somit nicht gerecht. Die Struktur der Kirche ist biblisch
begründet, theologisch elaboriert und historisch gewachsen. Jede Diskussion darüber halte ich nur für
postmodernen Aktionismus. Und ob die Protestanten nun gut oder schlecht gefahren sind mit ihrem Modell,
ist gelinde gesagt schnuppe pippe…
#19 methusalix † 01:28:20 | Mittwoch, 28. September 2005
@Didimus, Stimme aus Wien, Rosa von Lima Also am besten hat mir noch die Antwort der Stimme gefallen.
Ja, man nennt das auch absolute Monarchie. Aber so weit ist die nicht von der Diktatur entfernt (siehe
fehlende Gewaltenteilung und Kontrolle). Allzuoft hat sie in den Untergang geführt, oder was glauben
Sie hat die französiche Revolution ausgelöst und warum ist die Donaumonarchie untergegangen? Weil die
Herrscher so vernünftig und gütig waren? Didimus hat auch recht; über Glaubensfragen lässt sich nicht
abstimmen. Genausowenig kann man aber Glaubensinhalte befehlen! Haha Rosa von Lima, bitte erst nachdenken
und dann schreiben! Sie glauben doch nicht allen ernstes, dass Firmenbosse tun und lassen können was
sie wollen? Da gibt es viele Kontrollen. Die Aktionäre und Anteilseigner, den Betriebsrat und das Betriebsverfassungsgesetz
und die Gesetze mitsamt der ordentlichen Gerichtsbarkeit; und um gleich vorzubeugen, nein die Firmenbosse
machen die Gesetze NICHT! Das macht die Legislative, also auch hier: Gewaltenteilung. Dass es bei „den
Reformierten“ nicht funktioniert, weil die keinen Papst haben, halte ich für katholisches Wunschdenken.
Das läuft ganz gut bei denen, seit etwa fünfhundert Jahren. Was Sie als „Sekten“ bezeichnen sind Gruppierungen,
die es bei uns doch auch gibt: Opus Dei, Gesellschaft Jesu etc., Laienorganisationen zuhauf, also was
solls. Im übrigen: warum sollte eine kollegial geführte katholische Kirche nicht funktionieren? Nur
weil wir im deutschsprachigen Raum auf Führerfiguren fixiert sind?
#18 engeldesherrn 21:32:25 | Dienstag, 27. September 2005
@Methusalix Der Papst ist nicht die einzige Person, die alle Macht in den Händen hält. Er ist nur Stellvertreter!
Er ist Stellvertreter Christi! Und wenn das eine Diktatur ist, dann wäre Christus ein Diktator! Das kannst
Du doch nicht meinen?
#17 Lykophron 21:28:06 | Dienstag, 27. September 2005
@Rosa von Lima Fribourg ist durchaus offiziell – auf französisch. Der offzielle Name von Stadt und Staat
ist auf deutsch Freiburg. www.freiburg.ch Vgl. die Verfassung: admin.fr.ch/…pdf/publ/035_d11.pdf Egal,
ob Sie mit dem Wagen oder Zug dorthin fahren, die Stadt ist immer zweisprachig ausgeschildert, die Namen
in beiden Sprachen sind offiziell. Und auch wenn nur der französische Name offiziell wäre, ist das noch
lange kein Grund, in einem deutschsprachigen Text einen französischen Namen zu benutzen. Wenn von Moskau
die Rede ist, schreibt man nicht Moskwa, obwohl wahrscheinlich nur der russische Name offziell ist. Wenn
in einer englischen Zeitung die Rede von München ist, wird Munich geschrieben – und das ist auch gut
so. Nur die Deutschen stehen ihrer Sprache offenbar so ablehnend gegenüber, daß sie alle möglichen
Fremdwörter und fremdsprachigen Namen benutzen.
#16 Rosa von Lima 21:21:45 | Dienstag, 27. September 2005
haha methusalix! Bei jeder grösseren Firma, Institution, Staat etc. gibt’s in Gottes Namen einen Führer,
oder nicht? So muss es auch bei der RKK einen Papst geben, sonst funktioniert ja nichts. Bei der Reformierten
gibt’s das nicht, darum haben sie soviele Sekten! Jesus hat selbst gesagt: Du bist Petrus (der Fels),
und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen. Also muss dieser Petrus auch seine Kirche führen.
Das hat mit Diktatur nichts zu tun. Diktatoren gibt’s höchstens in gewissen kommunistischen Ländern
(z.B. Kuba) und in afrikanischen Armutsstaaten (Simbabwe etc.).
methusalix Wenn eine einzige Person die ganze Macht, gesetzgebende, rechtsprechende und executive in Händen
hält und keinerlei Kontrolle unterliegt – diese Staatsform heißt nicht Diktatur sondern Absolute Monarchie.
Unter Diktatur versteht man die Zwangsgerrschaft einer Person oder einer Partei oder Minderheit über
das Volk – dies trifft für die Katholische Kirche nicht zu.
#14 Didimus 21:10:34 | Dienstag, 27. September 2005
@methusalix Diktatur und Demokratie sind politische Kategorien. Die katholische Kirche ist eine Glaubensgemeinschaft,
der man beitreten und die man verlassen kann. Über Glaubensfragen läßt sich nicht abstimmen, man kann
an etwas glauben und daraus seine Konsequenzen ziehen oder an etwas nicht glauben und daraus seine Konsequenzen
ziehen.
#13 methusalix † 20:50:14 | Dienstag, 27. September 2005
@have a look have a look: okAlso – zum Glück handelt es sich bei der katholische Kirche ja nicht um eine
Diktatur. Na was ist sie denn sonst? Eine Demokratie etwa? Wenn eine einzige Person die ganze Macht, gesetzgebende,
rechtsprechende und executive in Händen hält und keinerlei Kontrolle unterliegt, dann ist dies sehr
wohl eine Diktatur.
#12 Pelagius 18:39:37 | Dienstag, 27. September 2005
Seit niemals… … ist der Papst unfehlbar in allen Bereichen. Woraus nicht zu folgern ist, er sei in
allen fehlbar. Und in vielen Bereichen besteht ernormer Ermessensspielraum. Da kann ein Papst sich ebenso
großartig wie miserabel verhalten.
#10 have a look 16:32:38 | Dienstag, 27. September 2005
ok Also – zum Glück handelt es sich bei der katholische Kirche ja nicht um eine Diktatur. Es gibt viele
Meinungen und der Papst scheint intelligent genug, um sich widerstreitende Meinungen anzuhören, um sich
selbst ein Bild zu machen. Außerdem kennt er Küng ja schon sehr lange. Ein Abendessen unter alten Bekannten…
das ist modernes Networking. Kann auch der Kirche nicht schaden. Und nicht alles, was Küng meint, ist
schlecht.
#8 Pelagius 16:22:26 | Dienstag, 27. September 2005
Ob Hochw. Prof. Dr. Küng sich wohl zu dem Treffen in Soutane geworfen oder zumindest römischen Kragen
getragen hat? –- Im übrigen sollte man wohl nicht voreilig den Empörten spielen (und sich dabei wieder
einmal so herrlich bestätigt fühlen: Na, da sieht man’s ja wieder!). Der Papst dürfte wohl intelligent
genug sein, die Vorbehalte gegen sein Treffen mit Küng vorauszusehen. Wenn er sich in Abwägung des Pro
et Contra so entschieden hat, gibt es dafür bestimmt Gründe. Aber wie gehabt: Alle wissen es schon immer
besser als der Papst.
Benedikt Naja: Ihre Logik ist zwar einleuchtend aber nicht bindend – zwischen Ratzinger und Benedikt XVI.
ist ein qualitativer Unterschied – so wie zwischen einem Professor der Theologie und dem Hl. Vater.
#6 Benedikt 16:06:00 | Dienstag, 27. September 2005
@ Stimme aus Wien Naja, wie man es nimmt. Das Treffen Papst – Bischof Fellay war einfach eine Audienz,
das Treffen Papst – Küng war auch ein Treffen ganz alter Bekannter. Küng holte einst Ratzinger nach
Tübingen…eine einfache Audienz wäre einfach lächerlich gewesen…
Sarto Es gibt wohl noch einen Unterschied: das Treffen von Msgr. Fellay dauerte nur 35 Minuten, das Treffen
mit Hans Küng aber etwa 2 Stunden. Ich glaube die Wertung der beiden im Augen des Hl. Vaters ist somit
ganz klar.
„Zwei Rebellen“ Daß Benedikt XVI. so kurz nach Mgr. Fellay nun den Kirchenhasser Küng empfängt, ist
gewiß kein Zufall, sondern wohl bewußt so geplant, um darzustellen, daß für ihn Küng auf gleicher
Stufe mit Fellay steht. „Der Papst empfängt eben zur Zeit ein paar Rebellen.“ Der Unterschied ist nur,
daß Mgr. Fellay offiziell exkommuniziert und a divinis suspendiert ist, also eigentlich nicht einmal
eine Messe lesen dürfte, während man bei Lehmann-Freund Küng beide Augen zudrückt und ihn hofiert.
#3 Lykophron 12:11:22 | Dienstag, 27. September 2005
Fribourg? Freiburg! Ich habe bis jetzt gedacht, daß nur die politisch Korrekten „Fribourg“ schreiben.
Warum ist diese Unart in Deutschland so verbreitet? Normalerweise schreibt man auch nicht Geneve, Warszawa,
Milano, sondern Genf, Warschau, Mailand. Will man zeigen, daß man Französich kann? Vom deutschen Freiburg
im Breisgau kann man das schweizerische Freiburg durch den Zusatz „im Üchtland“ (i.Ü.) unterscheiden.
Wenn man sich übrigens dem deutschen Freiburg von der französischen Seite des Rheins her nähert, ist
die Stadt als „Fribourg en Brisgovie“ ausgeschildert. Außerdem ist die Stadt in der Schweiz zweisprachig,
meine dortigen Verwandten regen sich regelmäßig auf, wenn in deutschsprachigen Publikationen von „Fribourg“
die Rede ist.
#2 zwobbel 11:20:22 | Dienstag, 27. September 2005
geschickt aber gefährlich Es ist vom Papst zwar geschickt aber gefährlich. Meistens wird sowas von den
Modernisten ausgeschlachtet. Aber wenn er den Küng empfängt, dann kann er auch mit den Weihbischöfen
der FSSPX reden (und Kaffee trinken?).
#1 Benedikt 11:10:11 | Dienstag, 27. September 2005
Treffen Wenn das Treffen dazu führt, dass Küng wegen seines besseren persönlichen Verhältnisses zum
Papst endlich darauf verzichtet, seine Häresien im Fernsehen unter die Leute zu bringen, dann war es
ein Segen.