07:27:00 | Dienstag, 27. September 2005
Geistlicher Ohrenschmaus + Mann zur Priesterin ordiniert + Das geheimnisvolle Land + Durch die Hintertür + Nicht nachtragend
Geistlicher OhrenschmausVatikan. Die Münchner Philharmoniker werden am 20. Oktober gemeinsam mit den
Regensburger Domspatzen im Vatikan ein Konzert zu Ehren von Papst Benedikt XVI. geben. Die musikalische
Aufführung findet im großen Audienzsaal des Vatikan – in der Aula Paul VI. – unter der Leitung von Generalmusikdirektor
Christian Thielemann statt. Auf dem Programm stehen geistliche Werke quer durch die Musikgeschichte. Eine
Komposition stammt vom Bruder des Papstes, Mons. Georg Ratzinger. Der langjährige Dirigent der Regensburger
Domspatzen nimmt als Ehrengast an der Aufführung teil.
Das Konzert wird vom Bayerischen und Saarländischen
Rundfunk aufgezeichnet. Die ARD sendet es am 1. November um 11.00 Uhr.Mann zur Priesterin ordiniert
England. Am vergangenen Samstag wurde der 43jährige „Sarah“ Jones vom anglikanischen Bischof von Hereford
zum anglikanischen Priester ordiniert. Dies berichtete der ‘Britische Rundfunk’. Hereford befindet sich
im Westen Englands an der Grenze zu Wales. Sarah Jones ist vom katholischen Glauben abgefallen und hat
sich vor zehn Jahren operativ – soweit es ging – in eine Frau umbauen lassen. Zu Protesten der Evangelischen
Allianz gegen die Ordination, erklärte der Bischof von Hereford, Reverend Anthony Priddis: „Was zählt
ist, daß sie eine Person ist, die von Gott geschaffen wurde, die von Gott geliebt wird. Gott beschenkt
sie und fühlt, daß sie zum Priestertum berufen ist.“
Das geheimnisvolle LandUSA. Christliche Gemeinden
in den USA wollen den Kinofilm ‘Die Chroniken von Narnia’ in Vorpremieren aufführen. Das berichtete die
evangelische Nachrichtenagentur ‘idea’. Der Kinofilm basiert auf der siebenbändigen und gleichnamigen
Erzählung des berühmten britischen Anglikaners Clive Staples Lewis (+1963). Sie wurde 1950 erstmals
veröffentlicht und inzwischen mehr als 85 Millionen mal verkauft. Im Buch schildert Lewis die Erlebnisse
von vier Kindern, die hinter einem Schrank das geheimnisvolle Land Narnia entdecken. Dort kämpft das
Böse in Gestalt einer weißen Hexe gegen den König und Schöpfer, den Löwen Aslan. Nach Ankündigung
der Verfilmung des Werkes hatten US-Baptisten ihren achtjährigen Boykott des Disney-Konzerns wegen der
dortigen homo-ideologischen Unterwanderung beendet. Der Film kommt am 8. Dezember in die deutschen Kinos.
Durch die HintertürDeutschland. Begleitet von Protesten aus Regierung und Ärzteschaft haben Schweizer
Hilflosentöter am Montag in Hannover eine deutsche Zweigstelle ihres umstrittenen Vereins gegründet.
Dieser versteckt sich hinter dem Namen ‘Dignitas’ – zu Deutsch: „Würde“. Das deutsche Sozialministerium
und die Bundes-Ärztekammer wandten sich kategorisch gegen eine aktive Sterbehilfe. Ärzte-Präsident
Jörg-Dietrich Hoppe erklärte, daß der ärztlich assistierte Selbstmord eine Tötung auf Verlangen sei:
„Das ist in Deutschland verboten.“ Die Deutsche Hospiz-Stiftung warnte vor dem Versuch, aktive Sterbehilfe
durch die Hintertür einzuführen: „‘Dignitas’ wird versuchen, die Rechtsnorm zu torpedieren.“ Euthanasieprogramme
wurden in Deutschland das letzte Mal während der nationalsozialistischen Diktatur durchgeführt.
Nicht
nachtragendDeutschland. Nach der Wahl Benedikt XVI. erklärte der suspendierte
Tübinger Theologe Hans
Küng, daß der Papst an einem 68er Trauma leide. Küng sprach im April diesen Jahres mit dem Hamburger
Wochenmagazin ‘stern’. Der damalige Theologieprofessor Joseph Ratzinger und er seien in Tübingen „diejenigen
gewesen, in deren Vorlesungen linke Rollkommandos eindrangen und uns niederbrüllten.“ Es sei nicht Ratzingers
Sache gewesen, ums Mikrofon zu kämpfen, erklärte Küng: „Ich meine, daß er aus dieser Zeit ein Trauma
mitgenommen hat. Seither verdächtigt er alles, was von unten kommt“. Nach der Papstwahl bezeichnete Küng
den Heiligen Vater als „Riesenenttäuschung.“
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#3
Frl.Ilse 04:54:30 | Donnerstag, 29. September 2005
#2
BossCo139 22:49:54 | Dienstag, 27. September 2005
#1
Rosa von Lima 16:42:02 | Dienstag, 27. September 2005