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Freitag, 26. November 2004 09:00
Elliptische Wechselspiele
Eine linkskatholische Gruppe geißelt „diffamierende Äußerungen“ und „ausgrenzendes Verhalten“ des Regensburger Bischofs Dr. Gerhard Ludwig Müller. Regensburger Professorin fordert die „Dialogpflicht der Amtsträger“ ein.
(kreuz.net, Regensburg) Bei der deutschlandweiten Bundesversammlung der linkskatholischen sogenannten „Kirchenvolksbewegung Wir sind Kirche“ hielt die Regensburger Prodekanin und Professorin für Kirchenrecht Prof. Dr. Sabine Demel am 23. Oktober 2004 einen Vortrag unter dem Titel „Sensus Fidelium – Der Glaubenssinn des Gottesvolkes: Fromme Floskel oder erfahrbare Wirklichkeit?“

Frau Demel rief dazu auf, die Möglichkeiten des bestehenden Kirchenrechts auszuschöpfen, das zumindest in seinen Grundsätzen Elemente der Anhörung und Mitbestimmung des Kirchenvolkes bei Entscheidungen enthalte.

Zwischen Klerikern und Laien bestehe ein konstruktiv zu nützendes Spannungsfeld in Form eines „elliptischen Wechselspiels“. Frau Demel machte Mut, die Dialogpflicht der Amtsträger wieder und wieder einzufordern und sich darin nicht beirren zu lassen. Die Aufnahme des Glaubenssinns in das römisch-katholische Kirchenrecht ist eine wesentliche Zielvorstellung.

Der Verein benützte die Bundesversammlung auch, um die „diffamierenden Äußerungen“ und das „ausgrenzendes Verhalten“ des Regensburger Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller anzuprangern.

Frau Demel hat sich verschiedentlich mit skurrilen Stellungnahmen zu Wort gemeldet. So begrüßte sie in ihrem Buch „Frauen und kirchliches Amt“ die „Weihe“ von Priesterinnen auf dem Donauschiff MS Passau. Die Handlung wurde von einem Vertreter einer religiösen Splittergruppe durchgeführt, der keine kanonisch anerkannte Weihe besitzt.

Frau Demel ist auch Gründungs- und Vorstandsmitglied der Vereinigung „Donum Vitae Bayern“, die sich zum Ziel gesetzt hat, die von den Bischöfen im Jahre 2000 gestoppte umstrittene Schwangerenberatung weiterzuführen.
1 Lesermeinung:
Freitag, 26. November 2004 10:11
Elisabeth: Erstmalig Bischof GeLuMü bei Kreuznet
So,der kreuz.net hat den Bischof von Regensburg entdeckt und für würdig empfunden, als Teil einer Meldung . Sehr erfreulich.
Nun gibt das bestimmt ne neue Serie ,freut mich schon außerordentlich !
By the Way, der GeLuMü ,darf sich mit dem Titel schmücken, Elisabeth ihr Bischof zu sein. Gefällt dem vermutlich net so sonderlich. Seis drum!

Jedensfalls verursacht „mein“ Bischof immer wieder so einiges an Stress bei seinen Bistumsbewohnern.

Kath.Laien sind jedoch sehr robust im Umgang mit ihrern Oberhirten. Gemäß dem Spruch Bischöfe kommen und gehen, die Laien-Katholiken bleiben, seit über 2000 Jahren.
Mit dem Apostel Paulus hat „mein“ Bischof leider jedoch kaum Ähnlichkeit.
Daher füllt ab und an Elisabeth diese Rolle mit großem Behagen aus.

In Erwartung weiterer GeLuMüschen Artikel,
Elisabeth
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