Abstecher ins Kinderkrankenhaus + Noch ein seliger Papst + Kinderabtreibung in Portugal + Beitrag der Bischofssynode + Alpen-Buddha
Abstecher ins Kinderkrankenhaus
Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird heute Freitag das römische Kinderkrankenhaus
‘Bambin Gesù’ besuchen. Das gab der Vatikan bekannt. Das Spital gehört dem Heiligen Stuhl. Der Heilige
Vater wird vom Vatikan aus mit dem Auto zum einige Minuten entfernten Krankenhaus auf dem Gianicolo-Hügel
fahren. Dort wird er die kleinen Patienten in mehreren Abteilungen sowie auf dem Spielplatz besuchen.
Auch eine Ansprache ist vorgesehen. Der Ausflug wird etwa zwei Stunden dauern. Schon Johannes XXIII. hatte
das erste Kinderkrankenhaus Italiens besucht. Es besteht seit 1869.
Noch ein seliger Papst
Vatikan.
Der Seligsprechungsprozeß für Papst Johannes Paul I. († 28. September 1978) kommt gut voran. Das erklärte
der Vizepostulator des Prozesses anläßlich des 27. Todestages von Johannes Paul I. vor einer italienischen,
katholischen Website. Ein mögliches Wunder werde gerade überprüft und voraussichtlich der Kongregation
für die Selig- und Heiligsprechungen vorgelegt. Zeitangaben zum Prozeß wollte der Vizepostulator nicht
machen. Zu Gerüchten um eine Ermordung des Papstes meinte er: „Ich bin sicher, daß Johannes Paul I.
eines natürlichen Todes starb.“ Johannes Paul I. erlag nach 33 Tagen im Amt einer Herzattacke.
Kinderabtreibung
in Portugal
Portugal. Das portugiesische Parlament stimmte am Mittwoch zugunsten eines Referendums zur
Entrechtung ungeborener Kinder in den ersten zehn Lebenswochen. Es liegt nun am portugiesischen Präsidenten
Jorge Sampaio, einen Termin für eine Volksabstimmung über die Kinderabtreibung festzusetzen. Der Sozialist
Sampaio gilt als Feind der Lebensrechte ungeborener Menschen. Als frühesten Termin für die Abstimmung
nennen portugiesische Medien den 27. November. Im Jahr 1998 entschieden sich die Portugiesen mit einer
knappen Mehrheit von 50,7 Prozent zugunsten der Lebensrechte von Ungeborenen. Bisher sind Abtreibungen
in Portugal nur straffrei, wenn die seelische oder körperliche Gesundheit der Mutter in Gefahr ist.
Beitrag der Bischofssynode
„Man kann gar nicht von nachkonziliarer Theologie, Spiritualität oder Entwicklung
des kanonischen Rechts sprechen, ohne den Beitrag der Bischofssynoden zu erwähnen. Eine der Entscheidungen
dieser Synoden war etwa die Erstellung eines Weltkatechismus, eine andere die Entscheidung, ein Handbuch
der kirchlichen Soziallehre zusammenzustellen. Schon die erste Synode hat die internationale Theologenkommission
eingerichtet. Neben diesen positiven Früchten bleibt das wichtigste Ergebnis, daß zwischen Bischöfen
und dem Papst ein Gefühl von Gemeinschaft und Kollegialität entstanden ist.“
Erzbischof Nikola Eterovic,
der Generalsekretär der kommenden Bischofssynode, über die Versammlung der Bischöfe im Oktober zum
Thema Eucharistie.
Alpen-Buddha
Italien. Eine Gruppe junger Alpinisten hat in Norditalien eine Buddha-Statue
auf einen Berggipfel gesetzt. Die 1,30 m hohe und 20 kg schwere Statue thront jetzt auf dem Piz Badile
in über 3.300 Metern Höhe in der norditalienischen Region Lombardei unweit des Südostschweizer Kantons
Graubünden. Mit der Aktion wollen die Bergführer nach eigenen Angaben gegen zahlreiche katholische Gedenktafeln,
Kreuze, Grabsteine und Statuen protestieren: „Wer hier die Berge besteigt, hat das Gefühl, einen Kreuzweg
zu begehen“, erklärte einer der Aktivisten vor italienischen Medien. Die heidnische Statue solle erst
dann wieder Richtung Tal geschafft werden, wenn im Gebirge keine Heiligen, sondern nur noch Fels und Eis
zu sehen seien. Ein einheimischer Priester kommentierte: „Unsere Berge dürfen nicht von anderen Religionen –
die nicht zu unserer Kultur gehören – verunreinigt werden.“ Die Buddhas sollten in Nepal bleiben.
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7 Lesermeinungen
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Statuen auf Bergen? Wie groß wäre die Erregung, wenn man eine Statue des Rübezahl dort oben aufgestellt
hätte, oder des Königs Laurin aus dem Rosengarten?
#5 MilesChristi 20:02:00 | Freitag, 30. September 2005
Nepal etc. Christen werden auch in buddhistischen Ländern (zB Bhutan und teilweise Nepal) öffentlich
verfolgt oder werden starkem Druck ausgesetzt (Sri Lanka). Soweit zum Märchen der ach-so-friedlichen
buddhistischen Religion.
#4 Rosa von Lima 19:15:49 | Freitag, 30. September 2005
Alpen-Buddha Ich habe mich schon heute morgen wegen diesem Unsinn aufgeregt, nachdem in unserer Tageszeitung
ein Bild dieser Statue auf dem Piz Badile abgedruckt war. Ich frage mich: Wo endet einmal unser christliches
Europa, wenn schon jetzt Buddha-Statuen unsere schöne Bergwelt „zieren“. Das nächste Emblem auf einem
unserer Berge wird dann ein islamischer Halbmond sein! Quo vadis, Christentum?
#3 cairochon 19:13:36 | Freitag, 30. September 2005
Alpen-Buddha Ein einheimischer Priester kommentierte: „Unsere Berge dürfen nicht von anderen Religionen –
die nicht zu unserer Kultur gehören – verunreinigt werden.“ Die Buddhas sollten in Nepal bleiben. Ach
ja…richtig…Jesus war ja auch Europäer… Cairochon