Die einen halten den ‘Pastoral Prozeß’ für notwendig, die anderen für überflüssig. Dritte hegen kirchenrechtliche Bedenken. Jetzt melden sich sogar Politiker zu Wort.
(kreuz.net, Fulda) Der im Bistum Fulda beschlossene ‘Pastorale Prozeß’ zeigt politische Auswirkungen.
Erstes Beispiel ist die politische Gemeinde Nüsttal. Das berichtete die ‘Hünfelder Zeitung’, am vergangenen
Freitag.
Nüsttal befindet sich rund 15 km nordöstlich der hessischen Kreisstadt Fulda.
Diese Einheiten
sollen von einem Oberpriester mit ihm unterstellten Hilfspriestern und Pastoralassistenten geleitet werden.
Dadurch erhalten viele Pfarreien keinen eigenen Priester und viele Priester keine eigenen Pfarreien mehr.
Hofaschenbach – das politisch zu Nüsttal gehört – zählt zu jenen Pfarreien, die in Zukunft nicht mehr
besetzt werden. Nachdem der dortige Pfarrer im Mai altershalber wegzog, soll das Pfarrhaus in Zukunft
verwaist bleiben.
Kirchlich wurde Hofaschenbach darum in den Pastoralverbund Hünfeld inkorporiert. Hünfeld
befindet sich 15 km nördlich von Fulda.
Doch das wollen die politischen Gremien der Gemeinde Nüsttal,
zu der Hofaschenbach gehört, zusammen mit der Kirchengemeinde verhindern.
Man verfaßte darum eine Bitte
an den Bischof von Fulda und bat ihn, die Pfarrstelle in Hofaschenbach wieder mit einem Priester zu besetzen.
Der Brief wird von den drei Fraktionen der CDU, SPD und der ‘Christlichen Wählereinheit’ unterstützt –
eine große Koalition sozusagen.
Der CDU-Bürgermeister eilte sogar persönlich ins Fuldaer Generalvikariat,
um das Schreiben zu überbringen.
Das Leben von Gemeinde und Pfarrei sei in Nüsttal eng verzahnt, erklären
die Fraktionen. Diese Strukturen sollten dem pastoralen Prozeß nicht zum Opfer fallen.
Auch das Pfarrhaus
in Hofaschenbach sei erst vor zwei Jahren renoviert worden – mit erheblichen Geldmitteln der politischen
Gemeinde, winkt der Brief mit dem Zaunpfahl.
Der Sprecher des Bistums Fulda erklärte vor der ‘Hünfelder
Zeitung’, daß dies bislang der erste und einzige Fall sei, in dem eine politische Gemeinde sich so nachdrücklich
der Forderung kirchlicher Gremien nach Neubesetzung einer Pfarrstelle anschließt.
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Der Vorgeschmack auf den Antichrist: 1517, 1717, 1917 Die drei Jahreszahlen zeigen uns Katholiken den
Zusammenhang; also nicht Ihnen, Yersinia. Die Eigendefinition der Freimaurer: Wir sind die Philosophie
des Liberalismus! (Senator Goblet d’Aviello vom Grand Orient Belgien, in seiner Ansprache in der Loge
der Amis Philanthropiques in Brüssel, am 5.8.1877). Rotary, Lions und andere Töchter des Freimaurertums
sind engstens mit ihm verbunden. Alle verurteilt von der ewigen Kirche. Noch jeder vorkonziliare Päpste
verurteilte das Freimaurertum schärfstens. Bitten wie Gott um rechtgläubige Päpste. Der weise Papst
Leo XIII., 1884: „In unserer Zeit scheinen die Anstifter des Übels sich in einer ungeheuren Anstrengung
verbündet zu haben unter dem Antrieb und mit der Hilfe einer an zahlreichen Orten verbreiteten und fest
organisierten Gesellschaft, der Gesellschaft der Freimaurer. In ihrer wachsamen Besorgnis um das Heil
des christlichen Volkes haben Unsere Vorgänger gar rasch diesen Hauptfeind erkannt in dem Augenblick,
als er, aus dem Dunkel einer geheimen Verschwörung hervortretend, sich am hellen Tag zum Angriff emporschwang.
{…} Daraus ergibt sich, daß im Zeitraum von anderhalb Jahrhunderten die Sekte der Freimaurerei unglaubliche
Fortschritte gemacht hat. Zugleich Verwegenheit und Schläue einsetzend ist sie in alle Ränge der sozialien
Hierarchie eingefallen und beginnt inmitten der modernen Staaten eine Macht einzunehmen, die der Souveränität
gleichkommt.“ Usw. Lese man die vorkonziliaren Päpste, deren Weisheit brillant ist.
Freidenker = Freimaurer @ Yersinia : (Leute, die keine Argumente wissen, müßen sich dann halt mit polemischen
Bezeichnungen á la „Freimaurer“ aus ihrem argumentativen Dilemma retten); Dass du ein zionistisch angehauchtes
Freidenkerlein bist , sieht ein Blinder mit Krückstock –- und selbst wenn du nicht offiziell einer Loge
angehörst (dazu bist du zu billig; es sei denn es wär Absicht, auch möglich), bist du also ein Freimaurerlein,
weil das nix anders ist als Freidenker. Ein Witz dass du dich anderwo ganz schamlos als „Katholik“ bezeichnest.
Das ist eine Beleidigung nicht nur wegen deinem Nickname sondern weil du in jedem 2. Satz <1…n> Dogmen
leugnest. Vor euresgleichen haben unsere Päpste vor der V2-Räubersynode 200 Jahre lang gewarnt und euch
und eure Ziele entlarvt. 100te Male haben sie die Freimaurerei in flammenden Worten verurteilt weil sie
noch wussten was Sache war und auch dass die Schlacht noch nicht entschieden WAR. Heute ist sie es, aber
nur aus menschlicher Sicht –- ihr macht eure Rechnung mal wieder ohne den ALLERHÖCHSTEN : das ist nicht
der grosse Weltenarchitekt der Freimaurer sondern der Lebendige Dreifaltige Gott. ER wird die Freimaurerei
dahinschicken wohin sie gehört und herkommt : zum Teufel. Heiliger Pater Pio, du hast in einer Vision
gesehen wie es unserem Heiland ein Gräul war dass selbst geweihte Priester Freimaurer wurden und IHN
entehrten, steht uns bei im Kampfe gegen diese Satanssekte in der Kirche.
@toby: nun, da stimme ich mit dir inhaltlich völlig überein mir geht es um jene, die sich gegen den
Papst, die heutige Meßordnung und andere Dinge, die vom Papst bzw vom Lehramt autorisiert sind, wenden;
und es geht natürlich auch um Strukturfragen, weil die Bischöfe selbstverständlich für die Organisation
ihrer Diözese verantwortlich sind; ich meine auch, dass es auf allen Ebenen, in allen Bereichen legitim
ist, Bedenken zu äußern, Fragen zu stellen, uU auch in Opposition zu gehen; mir geht es jedoch um die
Hinterfragung von Gehorsamshaltungen dergestalt, dass dort Gehorsam (von anderen) eingefordert wird, wo
dies den eigenen Interessen entspricht; dort aber, wo dies den eigenen Interessen, Stimmungslagen, Weltbildern
zuwider läuft, wird in (oft beinharte!) Opposition gegangen; dies gilt nicht mal so sehr für bestimmte
christliche Richtungen, sondern ist IMHO ein allgemeines Phänomen der Erotik von Macht und Herrschaft,
wenn diese mit religiösen Strukturen verknüpft sind und dadurch quasi sakrosankt gemacht werden; da
auf kreuz.net doch die Mehrheit einer best. Weltsicht (und damit religiösen Sicht) anhängt, stelle ich
hier diese Fragen eben in diese Richtung; Leuten von „Wir sind Kirche“ etc stelle ich dieselben Fragen
an anderen Orten, in anderen Formulierungen. Es hindert einen ja bekanntlich keiner, das eigene Hirn abzugeben;
man wird aber auch nie daran gehindert, es zu benützen; (Leute, die keine Argumente wissen, müßen sich
dann halt mit polemischen Bezeichnungen á la „Freimaurer“ aus ihrem argumentativen Dilemma retten);
@ Yersinia gut, also in Strukturfragen kann man sich gegen seinen Bischof (Kardinäle, Papst, kurz, die
ganze übergeordnete Hierarchie) auflehnen; bzgl der Glaubensdinge schreibst du: „Wenn sie dem Willen
Christi nicht mehr nachkommen, liegt Machtmisbrauch vor.“ Völlig klar, aber wann kommen sie dem „Willen
Christi“ nicht mehr nach? Von „Auflehnung“ kann keine Rede sein. Man kann aber wohl seine Bedenken äußern,
wenn sich ein Bischof – wie im Fall Fulda – willkürlich über geltendes Recht der Kirche hinwegsetzt.
„Rom“ dürfte das übrigens ganz ähnlich sehen. Um die Frage zu klären, wann ein Bischof nicht mehr
dem Willen Christi nachkommt, gibt es in der katholischen Kirche ein Lehramt. Im Übrigen glaube ich fest
daran, dass der Hl. Geist immer noch in der Kirche wirkt und insbesondere den Papst in seinen lehramtlichen
Entscheidungen erleuchtet. Das sei auch einmal als Anfrage an die andere Fraktion hier gedacht. Die Kirche
nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil ist ihrem Wesen nach diesselbe Kirche wie vor dem Zweiten Vatikanischen
Konzil. Etwas anderes behaupten zu wollen ist Unsinn und sektiererisch.
@Irenäus: ALLE, aber wirklich ALLE lassen dich im Unklaren! – merkst du das nicht? – also: wenn ich dir
was sage, wirst du mir ja doch nicht glauben; wozu soll ich dir also eine Antwort geben? –-- und bedenke:
die Freimaurer sind ÜBERALL!!! insbesondere dort, wo du sie jeweils am wenigsten vermutest! das ist gleich
wie bei Satan persönlich – da kannst du auch nie wissen, ob nicht hinter dem kreuzbravsten Ansatz eines
Projektes in Wirklichkeit die „Pforten der Hölle“ lauern; nimm gleich kreuz.net selbst als Beispiel:
mancher modernistische Katholik ist zwar „modernistisch“, nichtsdestotrotz aber auch katholisch, vielleicht
zweifelnd, irrend, nicht so selbstgewiß wie Traditionalisten, aber er ist Katholik; nehmen wir an, durch
die Betrachtung von kreuz.net wendet er sich – in eine plötzliche Glaubenskrise gefallen – völlig von
der heilsbringenden Kirche ab – was sagt uns das?
@ES Es spricht jedenfalls nicht gerade für gutes Benehmen, wenn man seinen Gesprächspartner im unklaren
lässt (zumal wenn man mit anderen Forumsteilnehmern über ES schreibt), ob man ES mit ER oder SIE titulieren
soll; diese Forderung scheint mir noch nicht einmal gegen den vielgepriesenen Grundsatz der Anonymität
zu verstoßen, wenn man einmal bedenkt, wieviele Männer als auch Frauen es gibt.
@toby: gut, also in Strukturfragen kann man sich gegen seinen Bischof (Kardinäle, Papst, kurz, die ganze
übergeordnete Hierarchie) auflehnen; bzgl der Glaubensdinge schreibst du: „Wenn sie dem Willen Christi
nicht mehr nachkommen, liegt Machtmisbrauch vor.“ Völlig klar, aber wann kommen sie dem „Willen Christi“
nicht mehr nach? –-- @die beiden unter mir: das Schöne am Internet ist, dass sehr deutlich wird, dass
jegliche Vorstellung von Wirklichkeit immer ein Konstrukt ist; auf gut Deutsch: ich könnte euch alles
erzählen, ihr wüßtet nicht, was stimmt – also müßt ihr euch eben auf eure Vorstellungen verlassen;
da stellt sich jetzt die Frage, was die jeweilige Vorstellung meines Geschlechts in der Art, wie ihr meine
Posting lest, ändern würde? auch bzgl der Geschichte meines Nicknames könnte ich euch alles erzählen –
ihr wüßtet nie, was jetzt „stimmt“.
@Gatte der Evelin In Ordnung, vielleicht könnten wir in Zukunkt „Yersinia“ auch mit ES titulieren; jedenfalls
erinnert mich DAS allzu sehr an die-leider nicht immer ganz geschmackvolle Kampagne- einer gewissen Partei,
die es sich zum Ziel gemacht hat, ES zu verhindern. Yersinias Schweigsamkeit, die Herkunft SEINES Namens
zu enthüllen, spricht jedenfalls wahrhaft Bände.
Ob „Yersinia“ ein Manderl oder ein Weiberl ist, das ist bis dato ungewiß. Einerseits ist „Yersinia“ ein
schädliches Bakterium, also Neutrum, andererseit eine okkulte Rockband, die zwar einen weiblichen Artikel
hat, aber männliche Bandmitglieder. Meine seinerzeitige Anfrage nach der Herkunft des Pseudonyms (Forumsnamens)
hat Yersinia leider nicht beantwortet… Der Gatte der Evelin
@ Yersinia Ich verstehe leider nicht ganz, worauf Du eigentlich hinaus willst. Autorität kann man im
richtigen Sinne gebrauchen, was im Sinne einer „Heiligen Ordnung“ (= Hierarchie) sogar notwendige ist,
Autorität kann man aber eben auch missbrauchen. Die Kirche und ihre Amtsträger wissen sich immer dem
Willen Christi verpflichtet. Wenn sie dem Willen Christi nicht mehr nachkommen, liegt Machtmisbrauch vor.
Im Übrigen: In Fulda geht es um Strukturfragen und nicht um Glaubensfragen. Da kann man ja mal durchaus
anderer Meinung sein als der Bischof …
Unsere liebe Mitdiskutantin… scheint noch nie davon gehört zu haben, daß sowohl im Wirtschaftsleben
als auch im Staat man sich an die bestehenden Gesetze zu halten hat.
@toby: das sind selbstverständliche Allerweltsfloskeln. Fragen des Gehorsams werden immer dort relevant,
wo es gegen eigene Überzeugungen oder sehr starke eigene Interessen geht; und dass Engagierte aller Seiten,
Richtungen und Coleurs immer auch ein eigenes Verhältnis zum Thema „Macht“ und „Herrschaft“ haben, kommt
nicht von ungefähr (deine Beobachtung kann ich durchaus teilen); trotzdem: meine Fragen konntest du nicht
wirklich inhaltlich beantworten – und an dem etwas eigenartigen Eindruck eines „Auswahlchirstentums auf
konservativ“ hat sich bei mir nichts geändert; – – – @chris: zu den Geheimnissen der homepage von kreuz.net
gehört ein grauer Schriftzug rechts unten, der da lautet: „Alle LeserInnenmeinungen anzeigen“;
@ Yersinia Gehorsam ist letzten Endes eben doch eine Sache des eigenen Gutdünkens – auch für jene, die
sonst die Autorität von Bischöfen sehr betont haben möchten; tatsächlich wird die katholische Kirche
umso glaubwürdiger, je weiter sie von ihrem Machtgehabe abgeht; insofern wäre es natürlich gut, auch
diverse „pastorale Prozesse“ zugunsten einer „geschwisterlichen Neuorientierung“ zu hinterfragen Gehorsam
im wohlverstandenen Sinne darf natürlich nie blind sein und nie nur rein formal vollzogen werden. Die
kirchlichen Autoritätsträger dürfen sich nach dem Wort des Apostels auch nicht als Herren aufspielen,
sondern sollen vielmehr „Diener unserer Freude“, also des überlieferten Glaubens sein. Ich habe die Erfahrung
gemacht, dass vermeintlich „aufgeschlossene“ Autoritäten, die Worte wie „Dialog“ und „Geschwisterlichkeit“
ständig im Munde führen, in ihrer konkreten Amtsführung und in ihrem privaten Verhalten viel autoritärer
und unbarmherziger auftreten als so mancher als „streng konservativ“ gescholtene Kirchenmann …
Stimmt Also ich wundere mich über dieser Yersina auch. Ohne Zusammenhang kommt sie auf die Freimaurer.
Würde gern wissen, welches Buch bei ihr dieses Trauma ausgelöst hat!
@Yersinia Warum sieht sie denn gleich überall Verschwörunsfanatiker am Werk? Aber den Spaß, bei jeder
Gelegenheit gegen die katholische Kirche zu hetzen, sollten wir ihr ruhig gewähren, schließlich befinden
wir uns im Zeitalter der Toleranz, oder etwa nicht?
#4 Yersinia 18:43:09 | Freitag, 30. September 2005
@zwobbel: von wem sprichst du? – Freimaurer aller orten? na, Gute Nacht! Projektionen sind halt schon
ein Hund, was? @toby: Gehorsam ist letzten Endes eben doch eine Sache des eigenen Gutdünkens – auch für
jene, die sonst die Autorität von Bischöfen sehr betont haben möchten; tatsächlich wird die katholische
Kirche umso glaubwürdiger, je weiter sie von ihrem Machtgehabe abgeht; insofern wäre es natürlich gut,
auch diverse „pastorale Prozesse“ zugunsten einer „geschwisterlichen Neuorientierung“ zu hinterfragen;
und insofern die katholische Kirche auch ein – noch dazu sehr komplexes – Wirtschaftsunternehmen ist,
gelten die Prinzipien des Change Management und der Organisationsentwicklung; und die besagen unter anderem,
dass ein Grundkonsens in der Unternehmenslinie unabdingbar ist;
ach ja? …Notwendigkeiten, die noch dazu ihr Bischof als ihr Chef anordnet, wohl nicht zu viel verlangt…
Also dann recherchieren wir mal wieviele Priester sich den Notwendigkeiten in den letzten vier Jahrzehnten
widersetzt hatten, obwohl ihr Bischof ein Tun oder Lassen angeordnet hatte. Ich denke an sakrilegische
Austeilung des Allerheiligsten Altarssakramentes. Ich denke an Ministrässen die manche Pfarrer gerne
um sich scharen. Ich denke an Laienpredigten, weil manche Pfarrer zu faul und/oder glaubenslos sind selbst
zu predigen. Ich denke an frei erfundene Meßcanones. Ich denke an… Oh mir fällt noch vieles ein. Wer
wollte da noch gleich eine dialogische Kirche? Rotarier sind doch sonst immer so dialektisch. Die Intoleranz
der Linken und Modernisten ist so zum Kotzen – da muß ich gleich essen gehen um genug Vorrat zu haben.
Einfluss des „Fuldaer Kreises“ Seit wann so autoritätshörig, Yersinia? Klar muss man sich manchmal
„umstrukturieren“ – aber doch nicht immer und überall und um jeden Preis. Es geht bei der Diskussion
hier nicht um mögliche „Umstrukturierungen“, sofern sie wirklich notwendig sind, sondern um falsche Prämissen,
die offensichtlich ideologisch motiviert sind. Anmerkung: Kirchlich wurde Hofaschenbach darum in den Pastoralverbund
Hünfeld inkorporiert. Hünfeld befindet sich 15 km nördlich von Fulda. Ergänzend sei dazu angemerkt,
dass der Hünfelder Stadtpfarrer Peter Borta im Rahmen des Pastoralverbundes Hünfeld, zu dem auch Hofaschenbach
gehört, mit der Verwaltung der Pfarrei beauftragt wurde. Borta ist Gründungsmitglied des sogenannten
„Fuldaer Kreises für ein offene Kirche“, der den Zielen der sogenannten Kirchenvolksbewegung „Wir sind
Kirche“ und der Initiative „Kirche von unten“ nahesteht. Offenbar gibt es im Bistum Fulda eine enge personale
und ideologische Übereinstimmung zwischen Förderungen des „Fuldaer Kreises“ und den Umstrukturierungsmaßnahmen
im Rahmen des „Pastoralen Prozesses“.
#1 Yersinia 11:48:18 | Freitag, 30. September 2005
die Menschen in der heutigen Arbeitswelt müßen sich ständig „umstrukturieren“ – da wird eine gewisse
Anpassung der Herren Pfarrer an Notwendigkeiten, die noch dazu ihr Bischof als ihr Chef anordnet, wohl
nicht zu viel verlangt sein?