Befreiungstheologie
Nicht etwa freundlich
Der Priester und Theologe Hans Küng sprach kürzlich vor den Medien über seinen jüngsten Besuch bei Papst Benedikt XVI. Zu kritisieren hatte er dieses Mal eigentlich fast nichts.
(kreuz.net) Der suspendierte Tübinger Theologe Hans Küng sprach nach seinem Besuch bei Papst Benedikt XVI. am letzten Samstag mit Klaus Remme vom ‘Deutschlandfunk’. Das Interview wurde gestern Donnerstag veröffentlicht.

Die erste Frage, ob er – Küng – frühere Gesprächsangebote von Kardinal Ratzinger abgewiesen habe, verneint der ehemalige Theologe kategorisch: „Das ist eine ausgesprochene Fehlmeldung, die weiterkolportiert wird.“

Er habe nicht abgelehnt, ganz im Gegenteil:

„Wir haben eine Unterredung gehabt – eine lange Unterredung – in Bayern am Chiemsee im Jahre 1983, also nach der römischen Intervention.“

Jedoch habe er sich immer geweigert, sich einem „Inquisitionsverfahren“ zu unterwerfen und deswegen nach Rom zu fahren:

„Ich sah da keine Chance, überhaupt durch ein solches Verfahren heil durchzukommen.“

Ob er am Samstag allein mit dem Papst gesprochen habe?

Küng bejaht die Frage. Er sei mit dem Heiligen Vater ganz allein in dessen Arbeitszimmer gewesen. Das sei bei solchen Treffen nicht üblich:

„Es war ja auch nicht einfach eine Audienz, sondern es war wirklich ein Gespräch.“

Er habe darum gebeten und sei sehr froh, daß sich der Papst in außerordentlicher Weise über vier Stunden Zeit genommen habe.

Das Treffen sei einfach und schlicht verlaufen.

Man habe zunächst darüber geredet, daß er – Küng – schon 1948 als junger Germaniker an der päpstlichen Universität Gregoriana studiert habe.

Germaniker nennt man die Alumnen, die im deutsch-ungarischen Priesterseminar in Rom untergebracht sind. Das Seminar heißt ‘Collegium Germanicum et Hungaricum’ und wird von den Jesuiten geführt.

Das Gespräch habe sich von selber ergeben.

Er habe mit dem Papst weniger über die innere Krise der Kirche als mehr über „die großen Aufgaben der Kirche in der heutigen Welt“ gesprochen.

Für Küng handelt es sich dabei „vor allem um das Verhältnis des christlichen Glaubens zu den Naturwissenschaften und die Fragen eines gemeinsamen Weltethos“.

Als Fazit des Gesprächs habe er – so Küng – mitgenommen, daß der Papst nicht wie „man“ es ja auch annehmen konnte, nach seiner Wahl einfach „rückwärts gerichtet“ sei:

„Er ist ein Papst, der nicht schon in allen Dinge festgelegt ist, sondern durchaus noch zu Überraschungen fähig ist.“

Das Gespräch am Samstag bezeichnete Küng als die „erste große Überraschung“. Sie habe den Vatikan mindestens so überrascht wie die Welt.

Ob er es bereue, sich direkt nach der Papstwahl eher enttäuscht über die Wahl Joseph Ratzingers geäußert zu haben?

„Nein“ – antwortet der Ex-Theologe unverblümt: „Warum soll ich das bedauern?“ Es sei für ihn eine „Riesenenttäuschung“ gewesen, weil „er sicher nicht mein Kandidat war“.

Im Gespräch mit dem Papst habe es einen Moment gegeben, der ihn – so Küng – freudig überrascht habe.

Gleich am Anfang sei er darauf zu reden gekommen, daß er in Berlin-Potsdam anläßlich eines Einsteinkongresses referiert habe. Er habe sich vor Physikern, Naturwissenschaftlern und Philosophen der Thematik ‘Urstand des Kosmos’ gewidmet.

Der Papst habe „ganz und gar lebendig“ aufgehorcht und erklärt:

„Ja, das ist natürlich ungeheuer wichtig und ich danke Ihnen, daß Sie mir das Buch ‘Der Anfang aller Dinge’ über Naturwissenschaften und Religion geschickt haben. Das ist es genau, was es heute braucht – diesen Dialog.“

Am Ende hätten sie sich noch um eine gemeinsame Stellungnahme für die Medien bemüht.

Der Theologe sieht darin eine „neue Form“. Benedikt XVI. hätte das Treffen nämlich auch verschweigen oder als eines unter vielen darstellen können.

Der Papst habe jedoch bereits im Vorfeld erklärt, daß „wir gemeinsam ein Pressecommuniqué machen, damit das nicht mißverstanden wird“.

Die Erklärung des Heiligen Stuhls zum Treffen habe der Papst selber formuliert, erzählt Küng:

„Ich habe den Text nach Tübingen zugeschickt bekommen und hatte praktisch nur eine kleine grammatikalische Veränderung. Dann konnte es sofort veröffentlicht werden. Es war nichts, was mir irgendwie in dem ganzen Vorgehen mißfallen hat.“

Es sei eine erfreuliche und unerwartete Entwicklung, sich in freundschaftlicher Atmosphäre zu treffen, erklärt Küng abschließend.

Hans Küng unterstreicht, daß der Papst das Wort freundschaftlich und nicht etwa freundlich benutzt hatte:

„Freundschaftlich – das ist ja das Wort, das er selber kreiert hat für das Communiqué.“
      
18 Lesermeinungen
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#18   Irenäus   21:07:03 | Samstag, 1. Oktober 2005
Dialog mit den Naturwissenschaften
Was hat denn Küng für den Dialog mit den Naturwissenschaften großartig getan? Ich vermute einmal, daß es derselbe Kongreß war, der vom 4. bis 9. März in Berlin stattfand, geleitet von der DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft). Leider konnte ich daran nicht teilnehmen, allein weiß ich wieviele Hauptvorträge stattfanden: 450 mit mehr als 150 ausländischen Rednern! Interessant scheint mir da folgende Passage in der aktuellen Ausgabe des Physik-Journals: Die Rede des DPG-Präsidenten Knut Urban und der Festvortrag des Historikers Fritz Stern waren nach übereinstimmender Ansicht die Glanzpunkte des Festaktes.(S.38). Von Küng nichts! Jedenfalls kann man daran erkennen, wieviel Zeit „wir“ mit diesem „Theologen“ verbringen…
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#17   gunther maria michel   13:03:35 | Samstag, 1. Oktober 2005
+
@Athanasius:
Danke für den Link. Ich habe mir das Video gestern abend heruntergeladen und angeschaut. Ja, es ist zum Heulen!
Sehr bedenklich finde ich die Änderungen bei den Sakramenten.
Trotzdem ist der Film einseitig. Es werden von Novus Ordo nur extreme Mißbräuche gezeigt – als wäre dies die einzige Art, wie er zelebriert wird. Das stimmt aber nicht. Ich habe das Glück in einem großen Marienwallfahrtsort zu leben, wo sich der Mißbrauch in engen Grenzen hält und die Heilige Messe überwiegend würdig zelebriert wird.
Trotzdem will ich den erschütternden Traditionsbruch nicht verharmlosen, der nach dem 2. Vatikanum (oder mit dem 2. Vatikanum?) eintrat.
Ich frage mich auch: wohin geht das Papsttum? Seit Paul VI. findet eine fortschreitende Selbstabwertung statt. Wo wird das enden? Bei der Prophezeiung des Malachias?
Gunther.
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#16   Toby   07:12:27 | Samstag, 1. Oktober 2005
@ Benedikt
Allerdings ist er doch schon seit 2002 emeritiert. Lehrt er trotzdem noch?
Hasenhüttl ist in der Tat bereits emeritiert, hat aber – im Gegensatz zu Küng – nie seine theologische Lehrbefugnis verloren. Hasenhüttl darf sich also weiterhin „theologischer Lehrer“ nennen, auch wenn er natürlich nicht mehr im aktiven Dienst steht.
Küng darf – im Gegensatz zu Hasenhüttl – weiterhin predigen. Das ist – im Rahmen der Eucharistiefeier – theologisch gesehen eigentlich viel schwerwiegender, als Vorlesungen im Auftrag der Kirche zu halten, wobeio natürlich noch die Frage zu klären wäre, ob eine von Küng zelebrierte Messe überhaupt gültig sein kann, aber das scheint seit 26 Jahren weder die Bischöfe von Rottenburg noch „Rom“ je wirklich interessiert zu haben …
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#15   Benedikt   01:59:36 | Samstag, 1. Oktober 2005
@ Toby: Hasenhüttl
Dafür gibt es keine Logik. Als er suspendiert wurde, konnte er sich als armes Opfer aufspielen, das für Ökumene eingetreten ist und dafür bestraft wurde. Unser damaliger Kaplan hat mal in einer Predigt deutlich gemacht, dass es ein merkwürdig sei, dass jemand wie Hasenhüttl überhaupt so viele Jahre unbehelligt Theologie lehren durfte. Er wies nach, dass Hasenhüttl weder ein katholisches, noch ein protestantisches, noch irgend ein anderes Eucharistie-/Abendmahlsverständnis habe, wörtlich: „Das ist nichts, gar nichts“. Hasenhüttl ist ein offensichtlicher Apostat, wie so jemand weiter lehren darf kapiert niemand. Allerdings ist er doch schon seit 2002 emeritiert. Lehrt er trotzdem noch? Naja, mich wundert nichts mehr…
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#14   Beatrix   23:04:48 | Freitag, 30. September 2005
Küngs Gott
Zunächst einmal möchte ich ausdrücklich sagen, daß Küng -soweit ich ihn kennenlernen durfte- ein sehr hilfsbereiter, gebildeter und sympathischer Zeitgenosse ist.
Für mich jedenfalls steht aber auch fest, daß Küngs Weltethos-Kampagne ein synkretistisches Allerlösungswerk und damit Häresie ist. Im diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, daß es bei dem Prozeß gegen Küng nicht allein um seine „Kirchenkritik“ ging, sondern auch um seine Christologie, um die Göttlichkeit Jesu Christi. Und genau an der Stelle wird es besonders gefährlich…
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#13   Toby   22:59:41 | Freitag, 30. September 2005
@ gunther
Kann man eigentlich zu dem „Gott“ beten, an den Hans Küng glaubt???
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#12   gunther maria michel   22:51:02 | Freitag, 30. September 2005
+
@Dr. Enderfers:
So weit habe ich nicht einmal gedacht…
Übrigens habe ich mich geirrt, denn die gemeinsame Mahlzeit ist wohl ein Abendessen gewesen. Einerlei. Wenn man vier Stunden zusammen ist, liegt in diesem Zeitraum mindestens eine Hore, und wenn nicht die Sext, dann die Non und/oder die Vesper. Wenn zwei Theologen vier Stunden lang ü b e r Gott und die Welt reden, sollten sie wenigstens eine Viertelstunde Zeit haben, um z u Gott zu reden.
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#11   Toby   22:49:09 | Freitag, 30. September 2005
@ Dr. Enderfers
Das ist wirklich sehr interessant.
Im Gegensatz zu Küng wurde ein gewisser Hasenhüttel übrigens von seinem Priestertum suspendiert, während er seine Missio behalten durfte …
Logisch nachvollziehbar scheint mir das nicht:
Küng darf ganz offiziell weiterhin das hl. Messopfer darfbringen und auch predigen, aber keine Kath. Theologie mehr lehren.
Hasenhüttel darf ganz offiziell weiterhin Kath. Theologie lehren, aber kein hl. Messopfer mehr darbringen und auch nicht mehr predigen.
Logik???
Verkehrte Welt???
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#10   Athanasius   22:41:38 | Freitag, 30. September 2005
Gelungenes Revolutionskonzil.
„Das Konzil ist unser 1789 in der Kirche“ – Kardinal Suenens, bekannter Modernist, Mecheln-Brüssel, 1967.
Wer wirklich mal die Folgen anschauen möchte der Reformen des Konzils und der Geister der damaligen Konzilsperiti Küng und Ratzinger, muss dieses Video herunterladen (stammt von einer zweifelhaften Seite, aber trotzdem Verpflichtet für jeden der die Revolution ansehen will):
ochwal.net/…We%20Have%20Lost.avi
(Schnelle Netzverbindung.)
www.inetpress.w9.pl/…We%20Have%20Lost.avi
(Langsame Verbindung.)
690 Mb, mindestens 2 Stunden Downloadzeit, Dauer 0:48 Uhr.
(Englisch) „War wir verloren haben, und der Weg zum Wiederaufbau [der hl. Römischen Kirche]“.
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#9   Beatrix   22:37:11 | Freitag, 30. September 2005
@ Gunther
In der Tat eine interessante Überlegung. Wahrscheinlich aus „Rücksicht“ auf Küng eher nicht ;-)
Mich beschäftigt seiner längerer Zeit schon die Frage, ob Küng überhaupt noch Messen zelebriert, Sakramente spendet usw. Er ist ja eben nach wie vor Priester ohne Einschränkungen soweit ich weiß.
Auch bemerkenswert ist, daß man ihn entgegen früheren Tagen heute gar nicht mehr in geistlicher Kleidung antrifft.
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#8   gunther maria michel   21:38:03 | Freitag, 30. September 2005
+
Ob sie wohl um 12 Uhr die Sext und den Angelus zusammen gebetet haben?
Gunther.
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#7   Pelagius   21:31:23 | Freitag, 30. September 2005
„Freundschaftlich“
Amicitia: idem velle, idem nolle.
Kann davon bei den beiden die Rede sein?
Hoffentlich nicht.
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#6   Rosa von Lima   18:57:27 | Freitag, 30. September 2005
@Stimme aus dem Tradiland, Filip Jovic, Toby
Der Papst hat ja zusammen mit Küng auch noch das Abendessen eingenommen. Da sind dann schnell einmal 4 Stunden im Eimer!
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#5   Toby   14:29:25 | Freitag, 30. September 2005
Vier Stunden???
In den Medienberichten war bislang lediglich von zwei Stunden die Rede – was auch schon außergewöhnlich lang ist. Aber gleich vier Stunden??? Das hielte ich schon für etwas übertrieben …
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#4   Filip Jovic   14:18:01 | Freitag, 30. September 2005
@ Stimme aus dem Tradiland
Stimme aus dem Tradiland: „4 Stunden für den notorischen Häretiker Küng, 35 Minuten für Bischof Fellay. Wenn darin der Stellenwert zu sehen ist, den der Hl. Vater den beiden zumißtl, der Faktor 1 (Tradition) zu 7 („Weltethos“), dann steht uns ja noch einiges bevor!Abgesehen davon hat der Hl. Vater 4 Stunden seiner wertvollen Zeit vergeudet!“
Wie der Hl. Vater seine Zeit „vergeudet“ bleibt ihm überlassen!
Sie argumentieren und folgern m.E. primitiv. Sie selbst würden Küng demnach keine Minute gewähren und sich vor ihm lieber in einer Höhle verkriechen, vermute ich. Ist das Ihr Verständnis, wie man „verlorene Söhne“ wieder zurückgewinnt.
Sie sind offensichtlich voller Neid darüber, daß dem „verlorenen Sohn“ 7 mal soviel Zeit gewidmet wurde wie Bischof Fellay. Sie verhalten sich wie der Bruder des verlorenen Sohnes im Gleichnis Jesu. Finden Sie nicht, „Stimme aus dem Tradiland“?
Mir ist aber auch klar, daß Küng noch nicht „zurückgekehrt“ ist. Man sollte aber nichts unversucht lassen und im Sinne „Fortiter in re, suaviter in modo“ handeln. Ich denke, der Papst beabsichtigt genau dies und weiß, daß Küngs Weg zur Umkehr noch weit ist.
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#3   Stimme aus dem Tradiland   13:19:38 | Freitag, 30. September 2005
4 Stunden für den notorischen Häretiker Küng, 35 Minuten für Bischof Fellay
Wenn darin der Stellenwert zu sehen ist, den der Hl. Vater den beiden zumißtl, der Faktor 1 (Tradition) zu 7 („Weltethos“), dann steht uns ja noch einiges bevor!Abgesehen davon hat der Hl. Vater 4 Stunden seiner wertvollen Zeit vergeudet!
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#2   Didimus   12:55:44 | Freitag, 30. September 2005
Na ja
Benedikt XVI. wird nicht zum Kreuzzug gegen die Muslime aufrufen, weil er sich mit der Islam-Hasserin Fallaci getroffen hat und er wird nicht die katholische Lehre aufgeben, weil er sich mit Küng getroffen hat.
Für Küng ist das doch hauptsächlich eine Befriedigung persönlicher Eitelkeit. Psychologisch interessant, daß der Rebell gegen Rom soviel Wert darauf legt, mit dem Papst zusammenzutreffen. Er hat starke Aversionen gegen das Petrusamt und möchte sich doch in dessen Glanz sonnen. Schon ab Abend nach dem Tod von Johannes Paul II. äußerte er große Enttäuschung, daß ihn der verstorbene Papst nie empfangen habe.
Jedoch habe er sich immer geweigert, sich einem „Inquisitionsverfahren“ zu unterwerfen und deswegen nach Rom zu fahren:
„Ich sah da keine Chance, überhaupt durch ein solches Verfahren heil durchzukommen.“
Doch! Einfach indem er strittige Thesen widerruft und zur katholischen Lehre zurückkehrt.
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#1   methusalix †   12:01:18 | Freitag, 30. September 2005
Ich fürchte, oder hoffe,…
… je nach Standpunkt, dass unter diesem heiligen Vater noch andere Überraschungen auf uns zukommen werden.
Das Gespräch mit Küng war jedenfalls so eine Überraschung: „Und sie bewegt siche doch!“
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