Der Vatikan will angeblich die Aufnahme von Homos in die Priesterseminarien des Weltklerus verbieten. Die Ordensgemeinschaften der USA scheinen sich dagegen zu wehren, einen ähnlichen Schritt zu setzen.
Montag, 10. Oktober 2005 09:31
Andreas Erz-Bistum Berlin: bonny
es gibt weder Perversionen noch krankhafte Neigungen in diesem Zusammenhang.
Mittwoch, 5. Oktober 2005 21:56
Bonaventura: Ekelhaft!
Ekelhaft und Erschreckend sind die Meldungen zu diesem Artikel, ganz besonders von Ihnen lieber User aus
Berlin!
Das Kloster soll ein Ort sein in dem der Himmel vorweg genommen wird und nicht der Ort an dem Homos Ihren Perversen und Krankhaften Neigungen frönen sollen!
Das Kloster soll ein Ort sein in dem der Himmel vorweg genommen wird und nicht der Ort an dem Homos Ihren Perversen und Krankhaften Neigungen frönen sollen!
Mittwoch, 5. Oktober 2005 21:38
Andreas Erz-Bistum Berlin: An alle
was ist schon dabei, sich in einem Kloster zu lieben. Einen besseren, friedlicheren Ort für die Liebe kann es doch gar nicht geben. Irgendwo müssen wir doch schließlich einen Raum finden.
Mittwoch, 5. Oktober 2005 13:26
Lilith: Klar doch
Wer dagegen verfehlt… das ist klar… wenn eine Ordensschwester vom Pater ein Kind erwartet, dann knn ich das genauso verstehen, wie wenn sie sich mit einer Mitschwester zusammentut… Wenn dies aber gar nicht der Fall ist und diese Menschen, wie alle anderen im Orden, enthaltsam leben, dann kann man ihnen doch nicht ihre Homosexualität vorwerfen!
Dienstag, 4. Oktober 2005 17:32
Ignatius: Quatsch
@ Ilse : Aber wie will man es anstellen, Homosexuelle zu erkennen und auszuschließen? Das steht ihnen
ja nicht auf der Stirn geschrieben.
Man merkt es in den meisten Fällen schon wenn man es merken will.
Was ist mit denen, deren Coming-Out erst viel später erfolgt, wenn sie schon einem Orden angehören? Die kann man ja nicht auf die Straße setzen.
Ja sicher. Wer sich gegen die Lehre oder Moral verfehlt, fliegt. Basta!
Was die beiden Mannsbilder weiter unten schrieben war vollkommen OK.
Man merkt es in den meisten Fällen schon wenn man es merken will.
Was ist mit denen, deren Coming-Out erst viel später erfolgt, wenn sie schon einem Orden angehören? Die kann man ja nicht auf die Straße setzen.
Ja sicher. Wer sich gegen die Lehre oder Moral verfehlt, fliegt. Basta!
Was die beiden Mannsbilder weiter unten schrieben war vollkommen OK.
Dienstag, 4. Oktober 2005 17:14
Frl.Ilse: @Lilith
Im Prinzip hast Du recht. Wahrscheinlich ist aber die Gelegenheit in einer rein weiblichen oder männlichen
Umgebung für Homosexuelle etwas größer als im normalen Leben.
Aber wie will man es anstellen, Homosexuelle zu erkennen und auszuschließen? Das steht ihnen ja nicht auf der Stirn geschrieben.
Was ist mit denen, deren Coming-Out erst viel später erfolgt, wenn sie schon einem Orden angehören? Die kann man ja nicht auf die Straße setzen.
Und ist es gerecht, einem Menschen, der als sein Lebensziel eine Ordensgemeinschaft sieht, dieses Ziel zu verwehren? Schließlich verspricht auch der/die Homosexuelle die Enthaltsamkeit, die er/sie genauso wie der/die Heterosexuelle brechen kann. Ich meine, es widerspricht der Gerechtigkeit, Homosexuelle, die sich berufen fühlen, von ihrem Ziel auszuschließen.
Aber wie will man es anstellen, Homosexuelle zu erkennen und auszuschließen? Das steht ihnen ja nicht auf der Stirn geschrieben.
Was ist mit denen, deren Coming-Out erst viel später erfolgt, wenn sie schon einem Orden angehören? Die kann man ja nicht auf die Straße setzen.
Und ist es gerecht, einem Menschen, der als sein Lebensziel eine Ordensgemeinschaft sieht, dieses Ziel zu verwehren? Schließlich verspricht auch der/die Homosexuelle die Enthaltsamkeit, die er/sie genauso wie der/die Heterosexuelle brechen kann. Ich meine, es widerspricht der Gerechtigkeit, Homosexuelle, die sich berufen fühlen, von ihrem Ziel auszuschließen.
Montag, 3. Oktober 2005 22:01
Lilith: Warum auch?
Im Kloster ist es doch so, das Zucht und Ordnung herrschen sollte, da sollte es demnach auch nicht dazu kommen, dass Sexualität ausgelebt wird. Daher gehe ich davon aus, dass hier Homosexualität eine ebenso geringe Rolle spielt wie Heterosexualität, denn letztendlich ist es doch gleich, wie man sich enthält, wenn man sich enthält.
Montag, 3. Oktober 2005 13:10
Dolfus: Nur strenge Klöster sind Klöster, alles andere ist zu vergessen
Die strenge Reformerin der Karmeliter, die große heilige Theresia von Ávila, stellte schon fest: „Es
ist besser, seine Töchter zu verheiraten, als in ein Kloster ohne Zucht zu stecken.“
Tatsächlich hat sich bis jetzt noch jedes Kloster ohne Zucht und Disziplin in ein Sündenpfuhl verwandelt, im dekadenten Mittelalter ebenso wie in der dekadenten Nachkonzilszeit, in der wir heute leben.
Selbst die Frage ob reformiert-volkssprachlicher oder lateinischer Ritus ist hier nachrangig. Es müssen die alten scharfen katholischen Richtlinien voll verwirklicht sein, Autorität und strenge Klosterdisziplin.
Auch Cardinal Ratzinger hat diesen Gedanken schon klar erfaßt: Die Gebetszeiten zu später und früher Stunde wurden verringert, dafür erhielten die Mönche Zimmer-TV etc.
Das Gleiche gilt für die liberale Priesterseminare, St. Pölten ist ein Musterbeispiel, doch ist es typisch für den ganzen Westen.
Tatsächlich hat sich bis jetzt noch jedes Kloster ohne Zucht und Disziplin in ein Sündenpfuhl verwandelt, im dekadenten Mittelalter ebenso wie in der dekadenten Nachkonzilszeit, in der wir heute leben.
Selbst die Frage ob reformiert-volkssprachlicher oder lateinischer Ritus ist hier nachrangig. Es müssen die alten scharfen katholischen Richtlinien voll verwirklicht sein, Autorität und strenge Klosterdisziplin.
Auch Cardinal Ratzinger hat diesen Gedanken schon klar erfaßt: Die Gebetszeiten zu später und früher Stunde wurden verringert, dafür erhielten die Mönche Zimmer-TV etc.
Das Gleiche gilt für die liberale Priesterseminare, St. Pölten ist ein Musterbeispiel, doch ist es typisch für den ganzen Westen.
Montag, 3. Oktober 2005 12:19
virOblationis: Ordensleben
In bezug auf Orden:
Es kann nicht nur um Priester gehen, auch Laienbrüder sollten m.E. keinerlei sodomitische Neigungen zeigen. – Als ich mich vor knapp zwanzig Jahren in einem deutschen Kloster zu Exerzitien aufhielt, wurde ich das Gefühl nicht los, daß mein Exerzitienmeister und ein Novize ein Liebespaar bildeten. Man stelle sich nur einmal vor, Mitbruder in einer solchen Gemeinschaft zu sein! Was für eine Atmosphäre herrscht dort, wo das Leben, statt ganz auf Gott ausgerichtet zu sein, in solcher Weise an Irdisches gebunden wirtd!
Es kann nicht nur um Priester gehen, auch Laienbrüder sollten m.E. keinerlei sodomitische Neigungen zeigen. – Als ich mich vor knapp zwanzig Jahren in einem deutschen Kloster zu Exerzitien aufhielt, wurde ich das Gefühl nicht los, daß mein Exerzitienmeister und ein Novize ein Liebespaar bildeten. Man stelle sich nur einmal vor, Mitbruder in einer solchen Gemeinschaft zu sein! Was für eine Atmosphäre herrscht dort, wo das Leben, statt ganz auf Gott ausgerichtet zu sein, in solcher Weise an Irdisches gebunden wirtd!
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