Röschenz
Die Messe ist noch nicht zuende
Der rabiate Röschenzer Pfarradministrator, Franz Sabo, will heute in seiner ehemaligen Pfarrkirche eine Heilige Messe lesen. Dies wäre an sich keine ungewöhnliche Angelegenheit, hätte ihm der Bischof von Basel nicht gestern die Missio canonica entzogen.
(kreuz.net, Röschenz) Die Missio canonica ist die vom Diözesanbischof ausgesprochene kirchliche Sendung. Ohne sie kann kein Priester in einer Diözese eine offizielle Funktion ausüben.

Der Priester Sabo erhält ab heute eine sechsmonatige Auszeit. Er ist somit von seinen früheren Aufgaben in Röschenz entbunden.

Doch der Priester will auf den Vorschlag verzichten: „Ich lehne dieses Angebot ab“, erklärte er den Medien. „Ich werde meine Aufgaben weiterhin wahrnehmen.“

Kirchenpflegepräsident Holger Wahl erklärte vor den Medien nicht weniger selbstsicher, daß das Bistum keine neuen Priester einsetzen könne. Dies sei die Kompetenz der Kirchgemeinde.

Auch der Röschenzer Kirchgemeinderat zeigte sich von seiner kämpferischen Seite und stellte sich erneut hinter den aufmüpfigen Priester. Franz Sabo bleibe der Pfarrer der Gemeinde. Er werde weiterhin in Röschenz die Predigten halten. Schließlich sei er geweihter Priester und bleibe das – mit oder ohne Missio.

Die vom Bischof neu eingesetzten Priester – der Dornacher Pfarrer Franz Kuhn und Bischofsvikar Erich Häring – würden wenn nötig daran gehindert, die Kanzel zu besteigen, droht der Kirchgemeinderat.

Bischof Kurt Koch vermutet hinter dem aufmüpfigen Verhalten Franz Sabos und seinen sturen Schäfchen nicht nur Ungehorsam. Für den Basler Hirten sehe die Vorgehensweise – will man der ‘Basler Zeitung’ glauben – eher wie ein Komplott aus.

Dem Röschenzer Kirchgemeinderat gehe es nicht – wie wiederholt behauptet – um eine gute Lösung für beide Seiten.

Viel mehr habe man auf den Bischof mit Hilfe der Medien Druck ausüben wollen. Wörtlich spricht Mons. Koch in einem Brief an die Priester und Seelsorger der Diözese unverblümt vom „niveaulosen Exekutionsjournalismus“ des ‘Deutschschweizer Fernsehns’ und des Lokalblatts ‘Basler Zeitung’.

Das Ziel der Medien und des Kirchgemeinderates sei es gewesen, aus dem „Fall Sabo“ einen „Fall Bischof Koch“ zu machen.

Die andere Seite sieht ihre Verteidigung im Angriff.

Die Kirchgemeinde habe, so behauptet sie von sich, für die Verständigung zwischen beiden Seiten alles getan. Doch die Latte für eine Kompromißlösung sei einfach zu hoch gewesen.

Dabei sei der rebellische Pfarradministrator dem Bischof angeblich entgegengekommen.

Noch am 26. September hatte er in einem Brief an seinen kirchlichen Vorgesetzten geschrieben:

„Ich bin bereit – soweit mir meine Überzeugungen und mein Gewissen nichts anderes gebieten – mich Ihnen gegenüber loyal zu verhalten.“

Sabo – so behauptet die Kirchgemeinde Röschenz in einer Presseaussendung – habe sich nichts zuschulde kommen lassen, was „seinem Rechtsempfinden nach“ seine Arbeit verhindern würde:

Es könne und dürfe nicht sein, daß in Röschenz gegen den Willen der Gläubigen ein aktives Kirchenleben mit einem „hervorragenden und beliebten Pfarrer“ beendet werde.

Mit dem „aktiven Kirchenleben“ in Röschenz dürfte – nach Angaben von Beobachtern – vor allem der gemeinsame Widerstand gegen die Lehren der katholischen Kirche gemeint sein.

So erntete der rebellische Priester durch seine Jeremiaden über Bischof Koch, über „starre Bestimmungen“ und eine angeblich „unbarmherzige Haltung“ der katholischen Kirche in seiner Röschenz wiederholten Applaus.
      
20 Lesermeinungen
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#20   Römisch-Katholisch   16:32:05 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@Frl.Ilse
Ein Dialog hat mehr als einmal stattgefunden, sowohl zwischen dem Bischof und dem Pfarrer (unter vier Augen), dem Kirchgemeinderat, als auch zwischen dem Generalvikar und dem Kirchgemeinderat. Die Zeit der langen Besprechungen ist nun definitiv vorbei, jetzt sind Taten gefragt.
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#19   Ignatius   15:17:36 | Sonntag, 2. Oktober 2005
Ex und hopp
Die Zeit des Dialogs ist vorbei… (wie sieht der Dialog aus wenn der eine sagt: 1+1=2, und der andre sagt: 1+1=7 ? Trifft man sich am Schluss in der Mitte, also so: 1+1 = 4,5 ?)
Was soll das ganze Blabla bringen?
Nix und wieder nix.
Der Ketzer dort gehört hochkannt exkommuniziert und dann basta.
Wird natürlich nicht geschehen : der Vatikanus ist ein Papiertigerus. (Ausnahme: Msgr. Lefebvre. Bei diesem Heiligen zogen sie alle –- getürkten –- Register.)
Unser Heiland wirds schon wieder richten. Kommt Zeit kommt Rat.
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#18   Frl.Ilse   15:06:34 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@Röschenz
Ich habe den Fall nicht so genau verfolgt, aber in der Schweiz geht es ja hoch her!
Was mich interessiert: Ist der Bischof Koch eigentlich mal persönlich vor Ort gewesen, um sich mit dem Pfarrer und er Gemeinde zu unterhalten?
Wenn ja, dann sind sicher alle Mittel ausgeschöpft. wenn nicht, wäre es doch eine Möglichkeit, die Position und Argumente mal direkt auszutauschen. Das Interesse ist sicherlich riesig.
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#17   Rosa von Lima   11:45:44 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@Alfredo Ottaviani
Ich frage mich schon sehr lange, wieso die Schweizerische Bischofskonferenz ihren Kollegen Kurt Koch im Regen stehen lässt. Bei einem so brisanten Fall hätte sie sich unbedingt einschalten müssen. Oder zumindest jetzt müsste sie ein Machtwort sprechen. Aber eben… die Schweizer Bischofskonferenz!
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#16   Römisch-Katholisch   10:10:28 | Sonntag, 2. Oktober 2005
Das Schisma ist offiziell
Nachdem Franz Sabo gestern Abend die Messe gelesen hat, ist das Schisma nun offiziell. Meiner Meinung nach sollte man das denen in Röschenz deutlicher kundtun, dass sie so nicht mehr in der römisch-katholischen Kirche sind, sondern einer neuen Gruppierung angehören, die nichts mehr mit der Kirche zu tun hat.
Man könnte die Gruppe eigentlich auch als Sekte bezeichnen. Der Guru wäre Franz Sabo. Er hat die Gabe, mit seinem Charisma und seiner Art zu predigen die Leute an sich zu ziehen und sie „blind“ werden zu lassen.
Bischof Kurt Koch sollte jetzt den Vatikan einschalten und mit ihm zusammen überlegen, wie sie nun genau vorgehen möchten. So wäre es wohl auch etwas einfacher für ihn.
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#15   Josef   10:02:02 | Sonntag, 2. Oktober 2005
Alfredo Ottaviani: Null Toleranz ?
Das tönt aber auch nicht sehr christlich ! Das besonnene Verhalten von Bischof Koch liegt meinem Verständnis schon näher. Es geht ja auch um eine ganze Kirchgemeinde und nicht nur um einen abtrünnigen Geistlichen.
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#14   Alfredo Ottaviani   01:57:40 | Sonntag, 2. Oktober 2005
Was ich nicht verstehen kann…
ist, warum der zuständige Ortordinarius von Sabo (der Erzbischof von Bamberg) nicht seinen aufmüpfigen Priester in seine Diözese befiehlt, in die er inkardiniert ist. Er könnte seinen Mitbruder Bischof Koch viel Leid ersparen.
ist, warum dieser Penner, der eine Schande für den katholischen Klerus ist, nicht längst suspendiert ist bzw. sogar der Klerikerstand entzogen worden ist (nach kanonischem Recht also die „Kündigung“ eines geweihten Amtsträgers).
ist, warum man mit dieser Gemeinde von Röschenz so lange fackelt. Die Verhängung des Interdiktes ist längst fällig. Evtl. könnte man auch ohne Probleme das de facto eingetretene Schisma offiziell feststellen und alle, die daran beteiligt sind und festhalten, exkommunizieren!!!
Meiner bescheidenen Meinung nach sind für diese Zustände unsere Bischöfe verantwortlich. Wenn diese in den letzten vierzig Jahren konsequent gehandelt hätten, sähe es heute anders aus.
Null Toleranz mit solchen Modernisten!!! Bischöfe (griech. Episkopoi – Aufseher), handelt endlich und übt euer Amt aus!!!
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#13   Bonaventura   16:44:34 | Samstag, 1. Oktober 2005
Bischof Koch
braucht nun wirklich den Rückenwind Glaubenstreuer Katholiken!
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#12   Rosa von Lima   16:41:26 | Samstag, 1. Oktober 2005
@ Bonaventura
Auch ich habe dem Kirchgem.präsidenten von Röschenz eine entsprechende E-Mail geschickt. Doch auch an Bischof Koch habe ich ein paar aufmunternde Worte geschrieben. Ich denke, er braucht das auch!
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#11   Bonaventura   16:14:18 | Samstag, 1. Oktober 2005
Realpräsenz
@ Bonaventura
Tja, ob bei so einem Priester im Tabernakel wirklich der Leib Christi präsent ist… wer kann es wissen
Auch wenn bei Pfarrer Sabo nicht zu erkennen ist das er die nötige Intention hat, die zu der Priesterlichen Würde gehört, zu tun was die Kirche tun will, müssen wir dennoch davon ausgehen das Jesus wirklich präsent ist in Röschenz.
Dazu kommt das die Kirche ja einmal geweiht wurde und in Ihr auch Reliquien aufbewahrt werden.
Es muss wirklich eine Klärung der Konfession bzw. Religion in Röschenz stattfinden, denn als Katholisch ist diese Gemeinde nur schwer zu bezeichnen.
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#10   Rosa von Lima   16:08:29 | Samstag, 1. Oktober 2005
Bischofskonferenz
Ich frage mich: Wo bleiben eigentlich die Bischofskollegen von Bischof Koch. Ich meine, bei so einem brisanten Fall wäre es Aufgabe der Bischofskonferenz, hier einzugreifen. Statt dessen lassen sie Bischof Koch im Regen stehen! Aber eben, von Solidarität ist beim Bischofsgremium nicht viel vorhanden. Seinerzeit als es darum ging, Bischof Haas „fertig“ zu machen, hat sich die Bischofskonferenz auch zu Wort gemeldet. Aber eben, das sind zwei paar Schuhe!
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#9   Benedikt   16:01:31 | Samstag, 1. Oktober 2005
@ MilesChristi
Dialog kann schön und gut sein, aber irgendwann muß der Chef sagen: GENUG, jetzt wird’s so oder so getan.
Dem kann ich zustimmen. Wie Kard. Meisner zu einem seiner Priester sagte: „Sie können mit mir soviel diskutieren wie Sie wollen – aber am Ende müssen Sie mir doch gehorchen!“ Finde ich keine schlechte Einstellung, denn allein durch die Diskussion kann der Bischof ja etwas lernen, wenn er sich wirklich mal vertan oder geirrt hat.
@ Bonaventura
Tja, ob bei so einem Priester im Tabernakel wirklich der Leib Christi präsent ist… wer kann es wissen
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#8   Bonaventura   15:48:18 | Samstag, 1. Oktober 2005
zudem…
wird ja aus einer geweihten Kirche nicht automatisch „ein Gemeindezentrum mit Glockenturm“.
Exkommunikation ist sicher der letzte notwendige Schritt wenn andere Bemühungen wie Volksmission, Exorzismus und Gebet nicht helfen.
Ich habe die Verantwortlichen in meiner Email auch darauf hingewiesen, das Sie am Rande eines Schismas stehen, und jeder der den Teuflischen Häresien des Herrn Sabo anhängt sich laut Kanonischem Recht durch diese Tat, also ipso facto, exkommuniziert.
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#7   MilesChristi   15:41:34 | Samstag, 1. Oktober 2005
@ Benedikt
„Klingt vielleicht irgendwie radikal, aber ich sehe nicht, warum sich ein Bischof der Hl. Kirche von einem abtrünnigen Pfarradministrator (!) herumschubsen lassen sollte.“
Ich will NICHT polemisieren, aber die Antwort auf dein „Warum“ ist: weil die Bischöfe seit langem (mit wenigen Ausnahmen) nicht mehr FÜHREN, was ihre Aufgabe ist, sondern viel zu viel „Dialog“ betreiben. Dialog kann schön und gut sein, aber irgendwann muß der Chef sagen: GENUG, jetzt wird’s so oder so getan.
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#6   Benedikt   15:36:58 | Samstag, 1. Oktober 2005
@ MilesChristi & Bonaventura
Daher ja mein Vorschlag: Die Pfarrei auflösen, die feierliche Erklärung, dass die „Gemeinde“ von Röschenz im Schisma lebt => dann müsste es eigentlich möglich sein, ihnen die Führung der Bezeichnung „römisch-katholisch“ zu verbieten weil dieser Begriff mit Sicherheit geschützt ist. In diesem Moment kann der Kirche in der Schweiz egal sein, was sich in dem Gemeindezentrum mit Glockenturm abspielt.
Desweiteren ein kleines Haus anmieten und einen Missionspater dorthin schicken. Der braucht allerdings ein dickes Fell…
Klingt vielleicht irgendwie radikal, aber ich sehe nicht, warum sich ein Bischof der Hl. Kirche von einem abtrünnigen Pfarradministrator (!) herumschubsen lassen sollte.
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#5   Bonaventura   15:35:04 | Samstag, 1. Oktober 2005
Wir sollten…
für seine Exzellenz beten das er die Kraft finde das zu tun was unbedingt nötig ist.
Wir müssen beten für diese Pfarrei und alle die Ihr angehören.
Ich selbst rufe gerade viele eifrige und fromme Katholiken dazu auf für diese vom Teufel zerfressene Pfarrei zu beten und schreibe auch eine Mail an den Pfarrleiter Holger Wahl (wer ähnliches vorhat: wahl@holger.ch)
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#4   MilesChristi   15:27:04 | Samstag, 1. Oktober 2005
Entfernung
„Notfalls muss der Pfarrer auch über Staatliche Gewalt von der Kanzel entfernt werden.“
Geht doch nicht. In der CH sind (meines Wissens!) die Kirchengemeinden (staats)rechtlich unabhängig. Wenn das Gemeinderat sagt, wir wollen den behalten, wir zahlen ihn, ist der Bischof machtlos. Er kann die Gemeinde nicht zwingen, ihm (dem Bischof) zu gehorchen, nicht mit staatlichen Mitteln. Er kann den Priester exkommunizieren oder ihn sonst kanonisch bestrafen, das selbe mit der Gemeinde tun. Ob er – Koch – das macht ? Weiß ich nicht. Ich denke eher nicht; es wäre aber sehr wünschenswert.
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#3   Bonaventura   15:22:59 | Samstag, 1. Oktober 2005
Da ist wirklich der Teufel los!
So erntete der rebellische Priester durch seine Jeremiaden über Bischof Koch, über „starre Bestimmungen“ und eine angeblich „unbarmherzige Haltung“ der katholischen Kirche in seiner Röschenz wiederholten Applaus.
Da lacht ja der Hahn vom Kirchturm herunter!
Wer Bischof Kurt Koch kennt, weiß das dieser Bischof nun wirklich „lammfromm“ ist!
Bischof Kurt Koch vermutet hinter dem aufmüpfigen Verhalten Franz Sabos und seinen sturen Schäfchen nicht nur Ungehorsam. Für den Basler Hirten sehe die Vorgehensweise – will man der ‘Basler Zeitung’ glauben – eher wie ein Komplott aus.
Ich perönlich halte das auch für ein Komplott. Aber eines direkt aus der Hölle!
Der Pfarrer sollte zuerst einmal mitsamt Pfarrgemeinde exorziert werden.
Zudem müsste der Pfarrer wegen seiner unkatholischen Gesinnugn exkommuniziert werden.
Notfalls muss der Pfarrer auch über Staatliche Gewalt von der Kanzel entfernt werden.
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#2   MilesChristi   15:21:04 | Samstag, 1. Oktober 2005
@ Benedikt
Das wäre der Weg, ja. Nun: heutzutage werden solche Leute wie der Sabo nicht exkommuniziert, andere aber dafür… Wie Sabo gibt’s jede Menge, die Bischöfe wissen das, und sie tun gar nichts.
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#1   Benedikt   15:17:46 | Samstag, 1. Oktober 2005
Der Bischof…
…ist Hoherpriester der Gemeinde und als solcher eigentlicher Leiter JEDER Eucharistiefeier seines Sprengels. Ohne seine Erlaubnis kann kein ihm unterstellter Priester der Hl. Messe vorstehen. Wer sich dem verweigert, der hängt an der Schwelle zum Schisma. In Röschenz scheint es eine neue Kirche zu geben, die sich von der katholischen Kirche abgespalten hat. Der Bischof sollte einen Schnitt machen und eingestehen, dass er die dortige Gemeinde verloren hat. Es wäre nur normal, wenn er die Pfarrei auflöst, einen Missionspater hinschickt und den Laden erst mal exkommunizieren würde.
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