Wie es sich mit dem Kommunionempfang des verstorbenen Priors Roger Schütz verhalte, wollte das ‘Priesternetzwerk’ von den römischen Autoritäten wissen.
(kreuz.net, Vatikan) Ende August erkundigte sich das in Deutschland ansässige ‘Netzwerk Katholischer
Priester’ bei der Glaubenskongregation.
Man wollte wissen, wie der Kommunionempfang des ermordeten protestantischen
Priors Roger Schütz während der Beerdigungsmesse für Papst Johannes Paul II. zu verstehen sei.
Das
‘Netzwerk Katholischer Priester’ vertritt ungefähr 200 Geistliche im deutschsprachigen Raum.
Es wurde
im Jahr 2001 gegründet und unterstützt Priester, die für eine ordnungsgemäße Feier der Liturgie,
für eine unverkürzte Verkündigung des Glaubens und für die Wahrnehmung priesterlicher Leitungsvollmachten
eintreten.
Die Antwort aus Rom erreichte das ‘Priesternetzwerk’ am 22. September.
Sie wurde vom deutschen
Sachbearbeiter der Glaubenskongregation verfaßt und vom US-amerikanischen Untersekretär, Pater Joseph
Augustine Di Noia, unterschrieben.
Die Glaubenskongregation nimmt im Brief nicht selber Stellung, sondern
verweist auf die Presseerklärung, die dazu vom Presseamt des Heiligen Stuhles zur Frage abgegeben wurde.
Nach Angaben dieser Erklärung erhielt Frère Roger für die Teilnahme an der Beerdigungsmesse eine Karte
für einen Platz im Sektor ‘San Paolo’.
Der Sektor ‘San Paolo’ liegt auf der rechten Seite des Vorplatzes,
der sich vor der Peterskirche befindet.
„Die Persönlichkeiten mit einer solchen Karte befanden sich
unmittelbar hinter jenen katholischen Gläubigen, die ausgewählt waren, um die heilige Kommunion aus
der Hand des Hauptzelebranten zu empfangen.
Aufgrund seiner gesundheitlichen Begrenzungen wurde Frère
Roger auf einem Rollstuhl erst knapp vor Meßbeginn auf den Petersplatz gebracht, als alle Plätze im
Sektor ‘San Paolo’ bereits besetzt waren.
Um ihm einen angemessenen Platz zu geben, brachte man ihn deshalb
in die Nähe des Sektors ‘Kommunion’.
Dort blieb er während der ganzen Feier.
Als der Augenblick der
Kommunion nahte, meinte ein für den Ablauf der Feier zuständiger Mitarbeiter versehentlich, daß auch
Frère Roger zur Gruppe derer gehöre, die man für den Kommunionempfang ausgewählt hatte, und brachte
ihn auf seinem Rollstuhl zum Hauptzelebranten.“
Ein Monsignore, der seit Jahren im Vatikan arbeitet,
bezeichnete die Erklärung des Presseamtes, die jetzt von der Glaubenskongregation wiederholt wurde, als
„unehrlich“.
Der protestantische Prior hätte den Angestellten leicht auf den angeblichen Fehler hinweisen
können.
Doch an einen „Fehler“ könne er nicht glauben. Der Prior sei nämlich in den 90er Jahren immer
wieder in römischen Papstmessen gesehen worden.
Er habe bei diesen Anlässen auch immer die heilige
Kommunion aus der Hand von Papst Johannes Paul II. empfangen.
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Lieber Athanasius, Athanasius: Wie schön, dass Du aber meine innere Schuld und Überzeugung kennst, dass
Du mich in die Gruppe der Selbsteingenommenen einteilen kannst. Deine Selbseingenommenheit kann man doch
an Deinen Texten ablesen. Athanasius: Warum betreibt Du solchen Laster gegen mich? Ist auch das nicht
strafbar „vor dem Sanhedrin“? 1. Welchen Laster betreib’ ich gegen Dich, ausser Dir einen Spiegel vor
zu halten? 2. Was ist denn vor dem „Sanhedrin“ sonst nicht strafbar? Etwa Deine alten Märchen? Athanasius:
„Baptizantes eos in nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti.“ – Mission welche der Herr gab. Warum sollte
Jesus Latein gesprochen haben, wenn doch das NT in Griechisch geschrieben ist? Dann ist aber auch klar,
dass ihn kein Jude verstehen konnte, denn wer eine Botschaft verbreiten will, der muss die Sprache derer
sprechen, die er erreichen will. (der Satz macht im Kreise Jesu Jünger keinen Sinn) Dass Du die „Römer“
erreichen willst, kann ich gut erkennen… Athanasius: Bist Du wirklich, Éric, Arianer? Bist Du wirklich,
Athanasius, Athanasius?
Gerd-Esot-Eric ist wieder da! Du scheinst mir der „Pfarrisäer“ zu sein, der laut ruft: „Schau Herr, was
für ein braver Gläubiger ich doch bin, alles menschen erdenkliche tue ich, und schau die anderen an…“
Wie schön, dass Du aber meine innere Schuld und Überzeugung kennst, dass Du mich in die Gruppe der Selbsteingenommenen
einteilen kannst. Warum betreibt Du solchen Laster gegen mich? Ist auch das nicht strafbar „vor dem Sanhedrin“?
„Baptizantes eos in nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti.“ – Mission welche der Herr gab. Bist Du
wirklich, Éric, Arianer?
Lieber Athanasius, wenn, dann hat die Kirche mit Blut gewaschen… (was sich in der Geschichte leicht
belegen lässt, denn die sogenannte Christianisierung ging Hand in Hand mit Eroberung und Unterdrückung,
nicht aber im Geiste des Juden Jesus, der nie seine Religion vergass, und sich nie abwandte. Er btete
nie: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“ Sein Wort: „Der Vater und ich sind eins“
besagt nur, dass Jesus bestrebt war, wie jeder fromme Jude es auch heute noch ist, den Geboten G’TTes
zu folgen.) Was du hier los lässt, unhaltbar. Anderer Seits wünsche ich dir doch Erfolg, denn dann wird
die römisch-katholische Kirche zu einer Kirche in der Grössenordnung der Adventinsten… Du scheinst
mir der „Pfarrisäer“ zu sein, der laut ruft: „Schau Herr, was für ein braver Gläubiger ich doch bin,
alles menschen erdenkliche tue ich, und schau die anderen an…“ Entschuldige, aber diese Leute hat Jesus
„besonders“ geliebt.
Gut verstanden. Noch der rechtgläubige Papst Pius XII. gab für viele Menschen das ausschlaggebende Beispiel,
sich der heiligen katholischen Kirche anzuschließen. Tatsächlich war die hl. Kirche unter Pius XI. und
Pius XII., beide mit „Mortalium Animos“ (1928) und „Ecclesia Catholica“ (1949) Gegner des falschen (heutigen)
Ökumenismus und Förderer der wahren Oikoumene (Rückkehr zum katholischen Glauben und zur Kirche), in
einem Zustand wie Unser Herr Jesus-Christus selbst am Palmsonntag. Der Mystische Leib Christi (die Katholische
Kirche) geht den gleichen Weg wie der körperliche Christus auf Erden. Pius XII. war Papst des Palmsonntags
der Kirche. Nie gab es mehr Eintritte in die Priesterseminare, nie mehr Berufungen, nie mehr Bekehrungen…
Aber nach Palmsonntag, ein Tag an dem auch 33 A.D. bereits die Hohepriester und okkulten Juden gegen den
Herr verschwörten um Ihn zu töten (wie die Freimaurerei und der Modernismus auch seit 1717 bis 1958
taten), kommt der Karfreitag. In Blut wird die Kirche gewaschen. Und die Konzilspäpste haben wie Petrus
Christus verraten durch Leugnung. Bleiben wir wie der hl. Johannes und mit Unserer Lieben Frau unter dem
Kreuze stehen? Bleiben wir treu? Scheint unmöglich, aber beten wir darum!
@ Irenäus leider gibt es da noch die große Klasse der getauften Nichtkatholiken Ja aber sie sind ja –
wie im Laufe der Diskussion hier gesagt – eigentlich durch die Taufe katholisch und dann dementsprechend
durch ein anderes Bekenntnis Häretiker. Und außerdem willst Du wohl kaum die ungläubigen Juden als
Heiden bezeichnen, oder? Ja das ist natürlich ein Fall eigener Art. Als Häretiker würde ich sie aber
auch nicht sehen. Wie ist da der offizielle Stand? Als was gelten sie? Tatsächlich als Häretiker? Wenn
ja, wie wird das denn begründet? Mit der alten Definition der Häresie geht das nämlich nicht. Eher
ist es doch eine Art von Apostasie, begangen dadurch, dass sie den Wandel zum neuen Bund hin nicht mitgemacht
haben, oder?
Tja Benedikt… leider gibt es da noch die große Klasse der getauften Nichtkatholiken. Und außerdem
willst Du wohl kaum die ungläubigen Juden als Heiden bezeichnen, oder?
Aber aber Athanasius 1. Häretiker ist auch, wer aus der katholischen Kirche drausbleibt, weil er nicht
Katholisch WERDEN MÖCHTE. Formaler Häretiker. Uiuiui, das ist aber eine ziemlich modernistische Definition
des Häretikers. Ursprünglich kann nur ein Katholik, der von der Lehre abgewichen ist Häretiker sein.
Für den Rest gibt es den Begriff Heide. So siehts aus…
Der Ökumenismus ist eine tödliche Krankheit für die Kirche (May) Mimi schrieb: Manchmal frage ich mich
nach Lesen solcher Wirrnisse, warum ich überhaupt konvertiert bin?! Seien Sie versichtert, daß meine
Frau und ich Sie gut verstehen. Wir stellten uns diese Frage auch oft. Tatsächlich verzweifelten wir
fast ob der Apostasie der Konzilskirche. Bis zu dem Tage, an dem wir auf Erzbischof Lefebvre stießen
und begannen, regelmäßig die hl. Messen in seinem Werk zu besuchen und seine Worte zu studieren. Der
Ratschlag Athanasius’ ist gut: nur die katholische hl. Messe aller Zeiten besuchen, den mit häretischen
Tendenzen verseuchten neuen KKK und CIC wegwerfen und sich dafür der ewigen Lehre der Kirche widmen:
gesprochen durch die vorkonziliaren Päpste, Katechismen, Kirchenlehrer, uvm. Für viele Konvertiten,
die in den meisten Fällen dramatische Wege hinter sich haben, ist der irrige Ökumenismus der Nachkonzilskirche
ein einziger Schlag ins Gesicht, eine Verhöhnung ihrer Opfer. Die ewige Kirche lehrt seit 2000 Jahren
und praktizierte es, daß die einzige Ökumene darin besteht, daß die getrennten Brüder und Schwestern
zurückkehren in den Schoß der Mutter Kirche. Entsprechend hoch war die Zahl der Konversionen bis zum
V.II. Noch der rechtgläubige Papst Pius XII. gab für viele Menschen das ausschlaggebende Beispiel, sich
der heiligen katholischen Kirche anzuschließen. Diese Gnadenkurve bricht mit dem V.II ein, gegen Null.
Es ist eine Mißachtung des ausdrücklichen Missionsbefehles Christi und eine Verhöhnung der Gottsuchenden.
@GM Manchmal frage ich mich nach Lesen solcher Wirrnisse, warum ich überhaupt konvertiert bin?!?!?! Das
kann ich verstehen, aber dennoch bleibt sie einzig wahre Arche des Heils, ausser ihr kann keiner gerettet
werden. Bleib drin, suche aber die einzig wahre Katholische hl. Messe. Also eine Tridentinische oder im
Notfall einen unverdrehten Ostritus. Und lies den Katechismus von Konzil von Trient und einen alten Schulkatechismus.
Dárin steht der Glaube ganz. ____________ Günther-Maria: 1. Häretiker ist auch, wer aus der katholischen
Kirche drausbleibt, weil er nicht Katholisch WERDEN MÖCHTE. Formaler Häretiker. 2. Protestanten sind
kraft der Taufe Katholiken, aber nur bis zum Alter des Verstandes, danach nicht mehr. Und Schütz war
ein alter Mann. Und niemals konvertiert, wie in Le Figaro von der Gemeinschaft nochmal benachdrückt.
3. Das Zitat van Joseph Kardinal Ratzinger lautet: Es sollen mehr Taizé-Gemeinschaften errichtet werden,
um den gemeinsamen Empfang der Hl. Kommunion (in Taizé mit Erlaubnis des Vaticans praktiziert) – obwohl
es Schwierig bleibt – verständlich zu machen und zur Annahme der Interkommunion weltweit zu führen.
Er sieht es im Lichte einer Kircheneinheit. Erklärungsende. (Als ob die kath. Kirche verteilt wäre.
Das kann sie ja gar nicht sein.)
Nochmal wegen Frère Roger Schutz @Mimi u.a.: Liebe Leute, seid doch nicht so zornig! Es ist prinzipiell
falsch, Protestanten die hl. Kommunion zu reichen. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, und Frère Roger
Schutz mag eine Ausnahme wohl gewesen sein, dann nämlich, wenn er den katholischen Glauben hatte. Gewiß
wäre er dann verpflichtet gewesen, in die sichtbare katholische Kirche einzutreten, aber auch davon mag
es Ausnahmen geben. Der zweite Punkt ist: Die Kommunionbank ist keine Richtbank. Woher will der Austeilende
wissen, ob der Empfangende nicht kurz vorher gebeichtet hat und konvertiert ist? Soll er eine Befragung
beginnen? 3) Das Übel beginnt strenggenommen schon früher. Ein Nichtkatholik dürfte gar nicht erst
an der Eucharistie teilnehmen. In der alten Kirche mußten die Katechumenen zu Beginn des Opfergottesdienstes
in den Exonarthex zurücktreten. Nichtgetaufte durften gar nicht erst teilnehmen. 4) Alle gültig Getauften –
auch Protestanten – sind von rechtswegen Glieder der katholischen Kirche. Von der Kirche trennen sie sich
erst durch Häresie und Schisma. Gunther.
@Athanasius Könnten Sie bitte in Zukunft so nett sein und die von Ihnen angeführten Zitate auf Deutsch
mitteilen? Zum einen hat Kardinal Ratzinger auf Deutsch geschrieben, deshalb sollte man seine Worte auch
in der Originalsprache wiedergeben; zum zweiten kann nicht jeder Leser dieses Forums Englisch, und es
ist schon etwas arrogant, diesen Lesern etwas unübersetzt auf Englisch hinzuknallen, was eigentlich auf
Deutsch verfaßt wurde.
Widersprüchlichkeiten Am Freitag erhielt ich die aktuelle Ausgabe von „kirche heute“, in der man Frère
Roger auch einiges an Platz widmet und ebenfalls auf seinen Kommunionempfang eingeht. Die Herausgeber
sagen – im Gegensatz zu der offiziellen Vatikanaussage vom „Versehen“ –, dass er täglich die „Kommunion,
die in einer kath. Messe konsekriert worden war“ empfing. Und „wir dürfen annehmen, dass sich Joseph
Kardinal Ratzinger sehr wohl im Klaren darüber war, was er tat, als er am 8. April Frère Roger vor den
Augen der ganzen Welt die hl. Kommunion spendete. Ganz bewusst hatte ihm auch Papst JPII bei seinen Rombesuchen
immer wieder die hl. Eucharistie gereicht. Denn gerade das Zeugnis von Frère Roger machte deutlich, dass
die Öffnung der Kommunionspendung an nicht kath. Christen insbesondere an den kath. Eucharistieglauben
gebunden ist und nichts mit einer unterschiedslosen Austeilung der Eucharistie an ev. Christen zu tun
hat, wie sie bspw. von dem dt. Theologen Hasenhüttl gefordert wird“. Also ich bin allmählich stinkesauer
über diese Causa Frère Roger. Was soll dieses ganze Drumherumgerede und Schöngerede? Dieser Mann war
Protestant. Und er blieb Protestant trotz besseren Wissens. Ist das heute keine Sünde mehr????? Manchmal
frage ich mich nach Lesen solcher Wirrnisse, warum ich überhaupt konvertiert bin?!?!?! Quo vadis katholische
Kirche???
#16 Athanasius 19:57:04 | Sonntag, 2. Oktober 2005
Wichtig. Auch Jesus gab einer Heidin „Krümel“ vom Tische des HERRN… Eben…weil diese Frau an Ihn als
Messias geglaubt hat. Wir Christen werden durch den Glauben (wenn mit guten Werken) gerettet. Darauf deutete
das hin. Und immerhin hat Unser Heiland dieser Frau niemals etwa ins Heiligste der Heiligen (im Tempel)
eingeführt. Es geht dabei um die Heidenvölker mit Glauben. Nicht um jenen die die Worte der Gemeinde
(=der hl. kath. Kirche) verwerfen, denn wenn diese nach drei Warnungen nicht glauben, dann müssten sei
dem Worte Christi nach für Christen sein „wie Heiden“. Nochmal für die neokonservativen Katholiken,
die den Traditionalismus für falsch halten, trotzdem die Spendung an Roger für falsch hielten… Cardinal
Ratzinger, Principles of Catholic Theology (1982), p 304: „Taize has been, without a doubt, the leading
example of an ecumenical inspiration, emanating from a local center inspired by a particular ‘charism’.
Similar communities of faith and of shared living should be formed elsewhere in which the foregoing of
a communal reception of the Eucharist would, without ceasing to be a hardship, become comprehensible and
in which its necessity would be understood but is, nevertheless, calmly certain it will be answered.“
Ratzinger wirbt für Interkommunion. Es geht weiter voran. Der „Panzerkardinal“ ist nicht der Konservative
Gigant welcher von den Medien gemacht wurde.
Wer weiß ob die Kommunionspendung durch den damaligen Cardinal Ratzinger an Roger Schutz nicht der Ökumenismus-Test
war, den er bestehen mußte, um zum Papst gewählt zu werden? Halte ich für sehr wahrscheinlich, noch
mehr das Gegenteil: Wenn Cardinal Ratzinger Roger Schutz die Kommunion verweigert hätte, wäre er nicht
Papst geworden, weil dann seiner Wahl hartnäckigerer Widerstand entgegengesetzt worden wäre („gegen
den Geist des Konzils“) und damit keine 2/3 – Mehrheit zustande gekommen wäre. Der Gatte der Evelin
Pudelkern Was Gunther Maria Michel schrieb vorhin , das kann ich voll und ganz unterschreiben –- es ist
der Pudelkern. Gebet & Opfer –- Sühne. Das sagt unser Priester auch immer und macht es vor, und wie,
und ermahnt uns in den Predigen dass einem ganz heiss und kalt wird. Oh ja was kann doch ein guter ganz
gläubiger Priester alles bewirken! Wer sagte mal dass Gott mit zwei Heiligen Pfarrern von Ars ganz Europa
retten könnte und mit drei die ganze Welt? (oder waren es einer für Europa und zwei für die Welt? Weiss
nicht mehr!) So ein guter Diener Gottes gibt viel Hoffnung und ein leuchtend Beispiel. Aber dazu muss
schon auch öffentlich geäusserte Kritik am verderbten Klerus erfolgen das sagt schon die Bibel, und
grosse Heilige machten es uns vor. Vielleicht weniger wir Laien sind dazu berufen als christuserfüllte
Kleriker. Macht unser Priester auch in Maßen. Aber das hier im Board ist eigentlich ein Laienstammtisch
also darf man da so Dinge auch in Maßen sagen. PS Methusanix : Der eine Kleriker wo das mit der Leeren
Hölle sagte, das war ein Ketzer –- dem sollst du nicht nachlaufen! Horch auf die Lehre der Kirche wie
sie dir klip und klar sagt dass die Hölle nicht leer ist. Aber ich fürchte du willst das gar nicht so
klip und klar hören weils dir nicht ins Weltbildchen passt. Nur das gilt leider nicht als Ausrede am
jüngsten Tag. Denk dran amigo! PS Rosa : Was er hätte machen sollen? Nicht austeilen natürlich. Wird
so von jedem Dorfpfarrer VERLANGT!
#13 MilesChristi 14:18:27 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@ Sünder Du schreibst: „Er habe bei diesen Anlässen auch immer die heilige Kommunion aus der Hand von
Papst Johannes Paul II. empfangen. Die Behauptung eines wahrscheinlich erfundenen Monsignore. Eine ungeheuerliche
Unterstellung mit der Absicht, das Ansehen auch des neuen Papstes herabzusetzen.“ Das ist keine Behauptung
des besagten Monsignore, sondern eine Tatsache, die mehrmals von den Taizé-Häretikern bestätigt wurde
(auch von dessen verstorbenem Leiter), und niemals vom Vatikan dementiert wurde. Es gibt andere Situationen,
in welchen Nicht-Katholiken die Hlg. Kommunion aus den Händen des Papstes JOhannes Paul II empfangen
haben (zB Tony Blair aus England; Grund: er ist mit einer Katholikin verheiratet und schickt seine Kinder
in eine katholische Schule). Die Erklärung des Vatikans ist schon etwas unglaubhaft. Der damalige Kardinal
Ratzinger wußte sehr wohl, daß es sich um Schutz handelte; er hätte ihm die Kommunion nicht spenden
dürfen, da er eben kein Katholik war; Gelegenheit zu konvertieren hätte er gehabt, aber er wollte es
ja nicht.
#12 methusalix † 13:44:15 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@unseren tapferen glaubenskrieger MilesChristi: Wie es so schön heißt, die Hölle ist voll von Menschen
mit guten Absichten. Vielleicht ist die Hölle leer? (Zitat Ende)
Kreuz.net: Vatican zwingt Protestanten zum Kommunionempfang Ein Monsignore, der seit Jahren im Vatikan
arbeitet, bezeichnete die Erklärung des Presseamtes, die jetzt von der Glaubenskongregation wiederholt
wurde, als „unehrlich“. Wahrscheinlich gibt es diesen Monsignore gar nicht. Man fragt sich, wer hier in
Wahrheit unehrlich ist? Der protestantische Prior hätte den Angestellten leicht auf den angeblichen Fehler
hinweisen können. Das stimmt, hat er aber nicht. Was beweist das nun? Ist Roger zum Kommunionempfang
gezwungen worden? Roger wollte die Kommunion sakrilegisch empfangen, und es ist nach der Erklärung des
Vaticans glaubhaft, daß der damalige Kardinal Ratzinger die Situation nicht schnell genug realisieren
konnte. Doch an einen „Fehler“ könne er nicht glauben. Der Prior sei nämlich in den 90er Jahren immer
wieder in römischen Papstmessen gesehen worden. Na und! Aber dann kommt doch noch das, worauf alle gewartet
haben: Er habe bei diesen Anlässen auch immer die heilige Kommunion aus der Hand von Papst Johannes Paul
II. empfangen. Die Behauptung eines wahrscheinlich erfundenen Monsignore. Eine ungeheuerliche Unterstellung
mit der Absicht, das Ansehen auch des neuen Papstes herabzusetzen. Sulpicius: Im allgemeinen nennt man…
… eine so zustande gekommene „Erklärung“ ganz schlicht und einfach: LÜGE! Einen solchen journalistischen
Bericht nennt man ganz schlicht und einfach: LÜGE!
#10 MilesChristi 13:14:01 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@ Rosa: ein guter Protestant Wie es so schön heißt, die Hölle ist voll von Menschen mit guten Absichten.
Schutz ist mitverantwortlich für die geistige Verwirrung vieler, besonders junger Menschen, die an seinen
Einheitsbrei namens Taizé gegblaubt haben statt zur Kirche Gottes zu kommen. Er wird sich dafür verantworten
müssen.
#9 Rosa von Lima 13:13:16 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@Ignatius Frère Roger wurde durch einen Helfer in seinem Rollstuhl genau vor Kardinal Ratziger geschoben
(hab es selbst gesehen). Was sollte dieser da anders machen, als ihm die hl. Kommunion zu spenden. Dies
umsomehr, als Frére Roger auch in Taizé nach Aussage von Anwesenden schon mehrmals die hl. Kommunion
empfangen hat. Hätte Kardinal Ratzinger ihm diese nicht gespendet, hätte das viele Kritiker auf den
Plan gerufen, dessen bin ich sicher. Im übrigen sage ich nochmals, Frère Roger hat die hl. Kommunion
mit Sicherheit würdiger empfangen als manche (viele) Katholiken das tun.
Wie können wir das nur sühnen? Leider muß ich Irenäus recht geben. In der Kirche geht es drunter und
drüber, weil kein Gehorsam mehr ist. Es gibt keinen Gehorsam mehr, weil der Ungehorsam auf allen Ebenen
besteht, weil er sich von oben nach unten fortsetzt. Seitdem Christus seine Kirche, die katholische Kirche,
gegründet hat, gilt: alles Gute und alles Schlechte beginnt beim Klerus. Der Klerus muß sich bekehren,
beginnend mit den Oberhirten! Dazu müssen wir aber weniger sie bloßstellen und kritisieren, als vielmehr
für sie beten, täglich, inständig – besonders für den Papst, damit er die Kraft findet, das Steuer
des Schiffes Petri herumzureißen. Bittet er nicht oft um unser Gebet? Wie können wir die vielen Beleidigungen
des Herrn sühnen? Die Mittel sind bekannt: Gebet und Opfer! Und vor allem: Häufiger würdiger (!) Empfang
des Herrn in der hl. Eucharistie und Anbetung des Allerheiligsten, täglich, stundenlang!
Hm irgend wie kann ich mich an eine Geschichte erinnern, dass Jesus von seinen Jüngern aufgefordert wurde,
gegen andere Prediger einzuschreiten, die in seinem Namen predigten. Doch er sagte (sinngemäss) nur:
„Wenn sie G’TTes Wort verkünden, dann ist das in Ordnung.“ (entschuldigt, wenn ich das nur mit meinen
Worten wieder gebe, aber so gut kenne ich mich mit eurem NT nicht aus…)
Schlimm @ Rosa Also, dass Frère Roger die hl. Kommunion empfangen hat, finde ich gar nicht schlimm. Es
war schlimm in vieler Hinsicht und es ist schlimm dass heute Leute sagen es sei nicht schlimm. Es war
eine riesengrosse Sauerei. Nicht nur macht sich die Kirche lächerlich sondern sie geht mit einem ganz
miesen Beispiel voran. Wer sich noch wundert dass alles druntert und drübert geht und jeder Himmelskomiker
in jeder Pfarrei den Clown spielt, der versteht wohl nix von Zusammehängen : NICHT der Ketzer von Röschen
ist das Problem sondern DIE Ketzer in den Bischofsämtern bis rauf an die Spitze. Mein Gott wie wird nur
unser Heiland jeden Tag beleidigt, nicht nur von uns elenden sündigen Laien sondern gerade von denen
die IHM geweiht sind und IHN entehren – Gräul treiben an heiligster Stätte! Wie können wir das nur
sühnen? Ich bin 100%ig überzeugt davon, dass er mit der rechten Gesinnung dabei war. Woher willst das
wissen? Du kannst es NICHT! Das fragte Athanasius. Er hat deine Worte schon verstanden, vielleicht du
nicht? Ganz einfach ist es: wer 100% „in der rechten Gesinnung“ an das Messopfer glaubt der WIRD katholisch
und zwar nicht nur innerlich sondern ganz und gar, also auch äusserlich! Kein Mensch lebt im luftleeren
Raum wie ein reines Geistwesen und deswegen gehört das „äussere“ Fleisch und Blut dazu –- ha wie in
der Heiligen Messe halt.
#4 Rosa von Lima 12:00:39 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@Athanasius Habe ich irgendwo behauptet, Frère Roge sei katholisch? Zuerst sollten Sie meinen Beitrag
richtig lesen! Ich weiss so gut wie Sie, dass er Protestant war, aber ein sehr guter Protestant.
Hah joaah… Also, dass Frère Roger die hl. Kommunion empfangen hat, finde ich gar nicht schlimm. Ich
bin 100%ig überzeugt davon, dass er mit der rechten Gesinnung dabei war. Ach wie schön für Dich. Und
woher holst Du Dir die Geheimkenntnisse, dass Roger katholisch war („mit der rechten Gesinnung“) geworden?
Etwa spirituelles Medium? Das wichtigste ist, dass kein Schismatiker und Häretiker den Leib Christi bekommen
darf, sogar kein Exkommunizierter! Im neuen Kodex wird es aber vorgesehen. Und im synkretistischen Taizé
von der Ökumene-Kongregation in Rom erlaubt. Und Taizé wurde von Ratzinger mit folgenden Worten gepriesen:
Cardinal Ratzinger, Principles of Catholic Theology (1982), p. 304: „For more than a decade, Taize has
been, without a doubt, the leading example of an ecumenical inspiration, emanating from a local center
inspired by a particular ‘charism’. Similar communities of faith and of shared living should be formed
elsewherein which the foregoing of a communal reception of the Eucharist would, without ceasing to be
a hardship, become comprehensible and in which its necessity would be understood by a prayer community
that cannot answer its own prayer but is, nevertheless, calmly certain it will be answered.“ Also mehr
Interkommunion wollte Ratzinger. Weshalb dann noch fragen? Das konziliare Priesternetzwerk ist leider
ein Fall der „Blinden die von einem Blinden geführt werden“.
#2 Rosa von Lima 11:36:17 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@Sulpicius, so schlimm? Also, dass Frère Roger die hl. Kommunion empfangen hat, finde ich gar nicht schlimm.
Ich bin 100%ig überzeugt davon, dass er mit der rechten Gesinnung dabei war. Und das ist ja das Wichtigste.
Wenn man so manche Katholiken zur hl. Kommunion gehen sieht, wie sie ohne jegliche Andacht und nach allen
Seiten Ausschau haltend durch die Kirche schreiten…, da ist Frère Roger sicher viel pietätvoller gewesen.