Mit einer Heiligen Messe begann heute im Petersdom in Rom die 11. Weltbischofssynode zum Thema „Eucharistie: Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens und der Sendung der Kirche“. An der Versammlung nehmen 256 Bischöfe sowie Ordensleute, Berater und Beobachter teil.
(kreuz.net, Rom) Spannend an der Synode ist nicht nur das Thema. Es geht um die Eucharistie, das Sakrament
der realen Gegenwart Christi in seiner Kirche.
Doch die drei Wochen der Bischofsversammlung werden für
Papst Benedikt XVI. auch eine Gelegenheit sein, der Kirche sein Profil aufzuprägen.
Im Vergleich zu
den vorausgegangenen Bischofssynoden hat der Papst bereits einige Punkte der Tagesordnung geändert.
Die Bischofssynode ist in der Vergangenheit verschiedentlich von Kardinälen und Bischöfen kritisiert
worden. Insbesondere wurde die Abwesenheit einer echten Diskussion, die Fülle der oft unkoordinierten
Beiträge und das Fehlen von konkreten Ergebnissen bemängelt.
John Allen, der Vatikanist der links-katholischen
US-amerikanischen Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’, ist der Ansicht, daß die von Papst Benedikt
XVI. eingeführten Änderungen vor allem auf eine offenere Diskussion abzielen, bei der das Endergebnis
nicht schon von Anfang an feststeht.
Neu ist unter anderem, daß an jedem Nachmittag eine Stunde für
eine freie Diskussion vorgesehen ist – wobei die einzelnen Redner zuvor einen schriftlichen Antrag auf
Meinungsäußerung stellen müssen. Dadurch soll ein unmittelbarerer Disput zustande kommen.
Ein besonderes
Augenmerk wird wohl darauf gelegt werden, wie der Papst auf die Vorschläge der Bischöfe reagieren wird.
Und vor allem: ob und wie er die Vorschläge und Meinungen anschließend konkret umsetzen wird.
Dieser
Aspekt ist brisant, da auch einige heiße Eisen diskutiert werden dürften.
So wird man – zumindest nach
John Allen – über den Priestermangel sprechen, der in vielen Teilen der Welt ein drückendes Problem
darstellt.
Dieses Thema dürfte in den Köpfen mancher Synodenteilnehmer unweigerlich zur Frage nach
dem Weltpriesterzölibat führen. An dieser Stelle würde auch der Vorschlag, sogenannte „viri probati“ –
erprobte verehelichte Männer – zu Priestern zu weihen, nicht verwundern.
Erst kürzlich hat ein US-amerikanischer
Bischof vorgeschlagen, ständige Diakone zu Priestern zu weihen.
Zur Diskussion könnte auch das Thema
Realpräsenz stehen.
Manche Synodenteilnehmer sind der Ansicht, daß durch die Überbetonung des Mahlcharakters
in der Heiligen Messe das wichtigste Element – die leibhaftige Gegenwart Christi in den Heiligen Gestalten –
verdunkelt worden sei.
Ein weiterer Schwerpunkt dürften der Ökumenismus und die Interkommunion sein.
Dabei steht zum Beispiel die Frage nach der Verwendung ökumenischer Bibelübersetzungen in der Liturgie
auf der Tagesordnung.
Ein weiteres Problem dürfte vor allem die US-Bischöfe interessieren: die Frage,
wie mit der großen Mehrheit der katholischen Politiker umgegangen werden soll, die zwar die heilige Kommunion
empfangen, jedoch in ihrer öffentlichen politischen Tätigkeit Positionen vertreten, die der katholischen
Lehre direkt widersprechen.
Das heißeste Eisen dürfte nach John Allen die Frage nach der weltweiten
Freigabe der tridentinischen Messe sei.
Seit 1988 obliegt es den Ortsbischöfen, zu bestimmen, wo die
überlieferte Liturgie öffentlich zelebriert werden darf. Der Rasen dieser sogenannten Indultmessen ist
nach John Allen sehr unregelmäßig begrünt.
Außerdem glaubt Allen, daß Themen wie die Inkulturation,
die Frage der wiederverheirateten Geschiedenen und des Gestaltungsfreiraums in der Liturgie nicht unbeachtet
bleiben dürften.
Konkret dürfe man sich aber nicht zuviel erwarten.
Oder wie es ein Mitarbeiter der
Römischen Kurie vor Allen vielleicht selbstironisch auf den Punkt brachte: „Es geht nicht um alles oder
nichts.“
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23 Lesermeinungen
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#23 Agiafortuni 23:19:33 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Traditionalistische Literatur Sie können Sie beim Sarto Verlag in Stuttgart. Nachstehend die Anschrift:
Sarto-Versandbuchhandlung Dornbirner Str. 3 70469 Stuttgart E-mail:info@sartobuch.de empfehle Ihnen: Romano
Amerio: Iota Unum, die Schriften von Professor May: u.a. die Oekumenismusfalle und selbstverständlich
auch jene von Dr. Barth
@Bonaventura: Traditionalistische Literatur Grüß Gott, Bonaventura, Sie zitieren da einen Titel von
Dr. Barth. Können Sie mir eine Buchhandlung in Deutschland empfehlen, welche traditionalistische Literatur
führt, möglichst auch im Internet? Gunther Maria Michel.
Besonnenheit Ich glaube nicht das die beiden Messen gegeneinander aufgerechnet werden sollten, die eine
hat sich fast 50 Jahre nicht mehr weiterentwickelt (stillstand), die andere war zu plötzlich aus dem
der gewohnten Form herausgerissen. Man sollte nicht hochmütig die eigenen Weisheiten in den Vordergrund
stellen , sondern für die Bischöfe beten, dass sie der hl.Kirche und dem 3-Einigem Gott eine wohlgefällige
Lösung des Problems finden.
@ Athanasius Der ERSTEN 500 Jahre des Christentums meinen Sie dann doch? Ja sicher. Soviel liturgiegeschichtliche
Kenntnis dürfen Sie mir getrost zutrauen
… Der 1. Kanon ist das Ergebnis einer 500-jährigen Entwicklung. Der ERSTEN 500 Jahre des Christentums
meinen Sie dann doch? Denn nach Papst Gregorius dem Großen wurde bis 1961 nichts mehr an dem Römischen
Kanon (tridentischen u. auch mozarab., ambros. Ritus) geändert! Welchen Kanon hat Christus verwendet?
Können Sie mal ihren „Humor“ weglassen? Dann bleibt Ihnen nichts. Ich habe auch nicht behauptet der Kanon
sei göttlicher Abstammung, oder direkt benutzt vom Anfang an. Aber das er eine der ersten war, ist sicher.
Sie haben mit ihrer Frage übrigens einen heiligen Papst des 5. Jh. lächerlich gemacht, denn der behauptete
es mit vielen früheren und späteren Vätern. Aber sie als Konzilskatholik wissen bestimmt besser, nit?
@ diakonos Und welchen Kanon hat Christus beim Letzten Abendmahl verwendet? Kann man solchen Unsinn nicht
lassen? Die Messe ist erstens NICHT AUSSCHLIEßLICH das Gedächtnis des Letzten Abendmahls, zweitens haben
sich gewisse Dinge – darunter der Kanon aus dem entwickelt, was damals geschah. Der 1. Kanon ist das Ergebnis
einer 500-jährigen Entwicklung.
Der zweite Kanon Selbst wenn der zweite Kanon auf eine sehr frühe und tatsächlich gebrauchte Form der
Feier des hl. Opfers zurückgehen sollte, besagt das ja in keiner Weise, daß er gut für die Gegenwart
geeignet ist. Der Glaube der Kirche hat sich auf der Grundlage der Schrift und mit Hilfe des hl. Geistes
im und zum Depositum Fidei entfaltet, weiterentwickelt und ist so immer reicher geworden. Alte Formen
haben an diesem Reichtum unter Umständen keinen bzw. nur geringen Anteil – warum sollte man zu ihnen
zurückkehren und sich freiwillig in die Armut begeben? Damit ist in keiner Weise die Gültigkeit dieses
Kanons angezweifelt – in Extremsituationen wie Schützengraben oder KZ sind gültige Messen mit noch weniger
Worten als denen des 2. Hochgebetes gefeiert worden. Es ist sicher nicht notwendig, das Messopfer mit
der Verkündigung des ganzen Reichtums des Glaubens zu verbinden, angesichts der Fülle dieses Reichtums
ist das wohl gar nicht möglich. Aber es ist doch sehr beunruhigend, wenn die Verkündigung, um ja keinen
Anstoß zu erregen, regelmäßig auf Mindestmaß heruntergefahren wird. Und es ist wohl die unvermeidliche
Folge, daß dann der Reichtum des Glaubens nicht mehr gesehen wird und in wesentlichen Teilen verloren
geht. Dann könnte es tatsächlich dazu kommen, daß Messen ungültig gefeiert werden.
Sie irren sich lieber Diakonos! Den Zweiten Kanon aber als prostesantsch zu bezeichnen ist nicht nur ein
Blödsinn, sondern schlichtweg falsch. Denn er geht auf den hl. Hippolyt von Rom, oder wenn nicht direkt
auf ihn so doch auf seine Zeit (2./3. Jh.) – und da hat es meines Wissens noch keine Protestanten gegeben.
Im flämischen Löwen wurde von Dom Marmion OSB der Abtei Keizersberg mit allerhanden Handschriften ein
Gebet erschaffen, dass der Abt mit dem Namen von Hippolyt versah. Aber es war nichts weniger als eine
Fälschung die mit dem originellen Text von Hyppolitus nichts zu tun hatte. Das wurde alles dokumentiert
in einem Buch von Alcuin Reid OSB. Auch Michael Davies hat es untersucht. Aber sogar wenn es ein so altes
Gebet gewesen wäre, wäre es noch höchst zweifelhaft gewesen, da mehreres darauf hinweist, dass in dem
Alter, als GEGENPAPST Hyppolitus (damals wahrscheinlich sogar der Häresie verfallen) auftrat (am Ende
seines Lebens nahm er seine Forderungen zurück und bekehrte sich), bereits der Römische Canon verwendet
wurde, der von Papst Gelasius auf Petrus und Paulus selbst zurückgeführt wird.
#14 Bonaventura 16:36:00 | Montag, 3. Oktober 2005
2. Kanon Zu Ihrer Verzweifelten Argumentation das das 2.Hochgebet der Kanon des Hl. Hyppolit sei, muss
gesagt werden das man bis heute überhaupt nicht weiss ob dieser Kanon jemals in gebrauch war. Zudem empfehle
ich die Auseinandersetzung mit dem Buch „Die Mär vom Antiken Kanon des Hyppolitos“ von F.K. Barth (Altphilologe
an der Uni Bonn) Er legt dar wie der wahre Kanon des Hyppolit beschaffen war und das das sog. 2. Hochgebet
nur eine verstümmelte und dem Protestantischen Gedankengut angepasste Version desselben ist.
Zweiter Kanon Ich muss vorausschickn, dass mir persönlich der Erste Kanon sehr ans Herz gewachsen ist
und ich ihn deshalb häufig – in Abwechslung zu allen anderen rechtmäßig zugelassenen Eucharistischen
Hochgebeten – verwende (NB: mein Username mag verwirrend sein, ich bin Priester und als Priester Diener –
diakonos – der Kirche). Den Zweiten Kanon aber als prostesantsch zu bezeichnen ist nicht nur ein Blödsinn,
sondern schlichtweg falsch. Denn er geht auf den hl. Hippolyt von Rom, oder wenn nicht direkt auf ihn
so doch auf seine Zeit (2./3. Jh.) – und da hat es meines Wissens noch keine Protestanten gegeben.
Der große Wurf der Freidenker – der NOM Der NOM stellt die protestantisierte Form der hl. Messe dar,
wie sogar Kardinal Stickler wörtlich belegt. Die FSSPX belegt dies seit ihrer Gründung. Gunther schrieb:
Auch wenn durch die Person des unglückseligen Kardinals Bugnini die Freimaurer ihre Hand mit im Spiel
hatten Sie sind der Untertreiber des Jahrhunderts. Das esoterische „Think positive“ der nachkonziliaren
Schönredner beeindruckt mich als Ex-Esoteriker nicht. Die Freimaurer hatten nicht nur ihre Finger im
Spiel, sondern der NOM ist ihre Konstruktion: eine Auftragsarbeit ihres Logenbruders Mgr. Bugnini, dem
Chefautor des NOM, der sich seine Anweisungen vom Großmeister abholte. Dies alles unter den vom Ökumenismus
verblendeten Augen des Papstes. Beim Zusammenstellen des NOM halfen Bugnini sechs protestantische Religionsdiener.
Die Neuerer achteten sorgfältig darauf, daß kein katholisches Dogma, an dem protestantische Ohren Anstoß
nehmen könnten, in den Gebeten zurückblieb. Damit genügten sie dem ausdrücklichen Wunsch des verirrten
Papstes. Die Neuerer haben alles ausgelassen, was die katholischen Dogmen vollständig ausdrückt und
es durch zweideutige Texte mit protestantischer und häretischer Tendenz ersetzt. Sie haben sogar die
Form der Wandlung, die Christus gegeben hat, geändert. Durch solche Veränderungen wurde der neue Ritus
der Messe mehr protestantisch als katholisch. Wie Mileschristi sagt: Mgr. Ottaviani, Stickler, Lefebvre,
uvm. erklären Ihnen das viel besser.
#11 MilesChristi 23:40:48 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@ Gunther Der Traditionsbruch IST in meinen Augen der Novus Ordo Missae. Sicher ist die Hlg. Messe im
Verlauf der Jahrtausende gewachsen – organisch gewachsen, wie ein Baum mit immer neuen Zweigen und Blättern.
Ein neues Blatt wäre zB die Hinzufügung des Hlg. Josef zu den Kanongebeten. Der NOM stellt allerdings
kein organisches Wachstum dar, sondern der Versuch, mit Gewalt und künstlich etwas ganz Neues zu schaffen,
was den Protestanten gefallen könnte. Der Begriff „Opfer“ ist so gut wie verschwunden aus dem Text; der
Römische Kanon wird in der überwältigenden Mehrheit der Pfarreien weltweit nicht mehr benutzt – fast
nie eigentlich, man benutzt nur diese schreckliche, PROTESTANTISCHE Formel (2. Kanon). Aber wer bin ich,
um hier eine Analyse des Bruchs zu machen… berühmte Theologen und Kardinäle haben das bereits gemacht.
Gunther, lies mal die „Ottaviani-Intervention“ – sozusagen als Anfangstext.
Traditionsbruch Guten Abend, Marcel, wann ist der große Traditionsbruch in der Kirche passiert? 1968?
Traditionsbrüche geschahen im Westen schon vor 1968 und gipfelten in der Kirchenspaltung im Jahr 1054.
Wieviele Traditionen der alten Kirche wurden nicht abgebrochen. Stichworte: Verweigerung der hl. Firmung
bei der Taufe; Verweigerung der hl. Kommunion an die Säuglinge; Verweigerung des kostbaren Blutes an
die Laien; Kommunion mit ungesäuertem Brot; Einführung des Samstagfastens; Benutzung von Orgeln; Verehrung
von Statuen… In manchem bedeutet das 2. Vatikanische Konzil die Korrektur einseitiger Entwicklungen
der Kirche. Schon vor dem Konzil wurde in die Meßordnung des Tridentinischen Ritus eingegriffen, durch
Einfügung des hl. Josef im eucharistischen Kanon. Gunther.
Stimmt! Ich habe nicht „protestantisierend“ gelesen. Verzeihung, meine Augen. Sie sehen es auch an meinem
teilweise abenteuerlichen Deutsch! Die Kritik Sticklers ist nicht von der Hand zu weisen. Lassen Sie uns
mal das Beste für die Bischofssynode hoffen! LG
Der Novus Ordo Missae @Dr. Enderfers: Auch ich finde es nicht recht, den Novus Ordo Missae als häretisch
zu verunglimpfen. Wo sind darin Häresien (@Marcel)? Wenn Sie diesen Vorwurf nicht beweisen können, laden
Sie keine geringe Schuld auf sich mit solcher Propanda! Auch wenn durch die Person des unglückseligen
Kardinals Bugnini die Freimaurer ihre Hand mit im Spiel hatten, heißt das längst nicht, daß der NOM
häretisch ist. Gunther Maria Michel.
Die protestantische „Umgestaltung des Opfers zum Mahl“ im NOM (Kardinal Stickler) Peter E. schrieb: Begriff
„protestantische Messe“ Ich schrieb vom NOM als der protestantisierten Messe. Warum der NOM zwar nicht
häretisch, aber defekt ist, beschrieb Kardinal Stickler am 5.5.1995 in einem Vortrag den USA über „Die
Schönheit der tridentinischen Messe“ und „die Unkorrektheit der Neuen Messe“. Darin spricht er wesentliche
theologische Gründe an, weshalb der NOM abzulehnen ist und zieht eine Verbindung zwischen Meßritus und
katholischem Glauben, den dieser Ritus zum Ausdruck bringt: „Im Licht der protestantischen Häresie unterstrich
die Messe Pius’ V. als Ergebnis {…} des Konzils die zentrale Wahrheit der Messe als Opfer. Die Messe
Pauls VI. {führt zu} dem Ergebnis, daß das Opfer etwa zu einem Mahl umgestaltet wird. {Diverse Dinge
zeigen} das, was wir eine Anpassung an die protestantische Idee des Gottesdienstes nennen können {…}
Jean Guitton sagt, Paul VI. habe ihm geoffenbart, daß er in möglichst vielen Teilen die neue katholische
Liturgie dem protestantischen Gottesdienst assimilieren wollte. {NOM:} Der zweite Meßkanon, der den Opfercharakter
der Messe nicht erwähnt, ist der kürzeste und hat praktisch überall den alten Römischen Kanon ersetzt.“
Vortrag hier im Archiv von „Latin Mass“ www.latinmassmagazine.com/…995_SU_Stickler.html. Deutsche Übersetzung
stelle ich bei Bedarf ins Netz. Erzbischof Lefebvre sagt im Kern nichts anderes, zog aber weitreichendere
Konsequenzen aus dieser Erkenntnis.
@ Marcel Der „ökumenische Dialog“ ist ein Irrweg. Da stimme ich unbedingt zu. Aber ich möchte anmerken,
daß ich den Begriff „protestantische Messe“ nicht richtig finde. Ich bin selbst ein Freund des alten
Ritus, wenn auch sicherlich weniger als konsequent Sie, aber man schon sagen, daß der vatikanische Ritus
(oder wie man ihn nennen will) nicht häretisch ist, wie dies von manchen geschrieben wird. Mit dem Wort
„protestantisch“ (das einige Kritikpunkte sehr gut illustriert), habe ich ein Problem: das Eucharistieverständnis:
Der neue Ritus fußt wie der alte auf dem Glauben an die Realpräsenz und ist ein eucharistischer Ritus,
und vor allem darauf kommt es an. Mit Protestantismus hat das nichts zu tun. Liebe Grüße P. Enderfers
Der NOM, die protestantisierte Messe, behindert die Rückkehr-Ökumene Diakonos schrieb : Als ob die Katholische
Kirche keine größeren Probleme hätte, als die {…} Tridentische Messe Sicherlich zeigt die protestantisierte
Messe das größte Problem an. Als ob der Lutherbibel eine anderer Urtext zugrunde läge, als der katholischen
Übersetzung. Schlimmer noch liegt der an vielen Stellen falsch übersetzten Lutherbibel – um die Häresien
Luthers decken zu können – ein anderer Kanon zugrunde (Buch der Weisheit, Jesus Sirach, Makkabäer, usw.;
die Angriffe Luthers auf Jakobus-, Hebräer- und Judasbrief, Apokalypse, usw.). –-- Romulus schrieb :
„Man sollte vielmehr bemüht sein die Abgefallen zurückzuholen“ Na, dann fang gleich mal an! Bin mal
gespannt wie du das machst Als meine Frau noch Protestant war und ich bereits katholisch, habe ich mit
Wort und Gebet darauf hingewirkt, daß unsere ganze Familie katholisch wird und die Kinder nicht in der
Irrlehre aufwachsen. Zwar habe ich viele Fehler gemacht und letztendlich war es die allerseligste Jungfrau
Maria allein, die die Rettung brachte – wie immer –, so daß schließlich die ganze Familie katholisch
wurde. Dies als kleines Beispiel. Der „ökumenische Dialog“ ist ein Irrweg. Je authentischer die katholische
Kirche vertreten wird von allen Gliedern und je mehr diese den Himmel bestürmen – die Jungfrau Maria
ist Besiegerin aller Häresien! –, desto mehr Gottsuchende finden den Weg – zurück – zur Kirche. Die
alte Kirche unter guten Päpsten beweisen das.
Messe & Bibel 1. Als ob die Katholische Kirche keine größeren Probleme hätte, als die (sogenannte)
Tridentische Messe… 2. (@ sebastianus): Als ob der Lutherbibel eine anderer Urtext zugrunde läge, als
der katholischen Übersetzung. Da soll wohl ein Witz sein? Es muss uns wohl um die EINE Heilige Schrift
gehen, die für Protestanten und Katholiken gleichermaßen Richtschnur ist. Was spricht also dagegen im
selben Sprachgebiet eine gemeinsam Übersetzung auszuarbeiten? Oder wollen wir in jene Zeiten zurückkehren,
da es verboten war, die Vulgata (lat. Übersetzung des hebr. bzw. griech Urtextes) in die Sprache des
Volkes zu übersetzen???
#2 sebastianus 19:37:01 | Sonntag, 2. Oktober 2005
Bekehrung statt Ökumene Also Einheitsübersetzungen brauchen wir nicht. Die Protestanten verwenden ja
auch nur ihre Lutherbibel. Die sollen lieber schauen, dass sie so schnell als möglich zu uns zurückkehren.
Ökumenische Texte sind unbrauchbar! Und wenn ich dann noch höre , dass „die tridentinische Messe freigegeben
werden soll“- Blödsinn!! Die tridentinische Messe ist immer gültig gewesen. da feiert die katholische
Kirche lieber mit Sektenähnlichen die Messe bevor sie endlich die überlieferte Messe akzeptiert. Ich
denke, dass das der falsche Weg ist. Man sollte vielmehr bemüht sein die Abgefallen zurückzuholen und
nicht stundenlang sinnlos über Ökumene diskutieren.