Die außerordentlichen Kommunionhelfer seien keine „Verkürzer einer Warteschlange“. Ihr Dienst sei vielmehr ein „eigener liturgischer Dienst“ – hörte man bei einer diözesanen Tagung im Bistum Mainz.
(kreuz.net, Mainz) Im Bistum Mainz fand am vergangenen Samstag ein Diözesantag ‘Eucharistie’ für die
Kommunionhelfer statt. Das berichtete die Webseite der Diözese.
Der Tag wurde von der Liturgische Kommission
der Diözese Mainz, dem Sachausschuß ‘Liturgie’ der Diözesanversammlung und vom Liturgiereferat im Bischöflichen
Ordinariat organisiert.
140 Teilnehmer erschienen.
Der Generalvikar des Bistums Mainz, Prälat Dietmar
Giebelmann, erklärte vor den versammelten Kommunionhelfern, daß ihr Dienst mitten in das Geheimnis der
Eucharistie hineingenommen sei.
Der Generalvikar unterstrich, daß ein Kommunionhelfer „kein Verkürzer
einer Warteschlange“ sei.
Er betonte, daß das Heiligste durch die Berührung mit ungeweihten Händen
nicht profan werde. Auch Christus habe sich zu Lebzeiten nicht davor gescheut, sich berühren zu lassen.
„Ein Kommunionhelfer ist ein Jesus-Berührer“, sagte der Generalvikar.
In seinem Impulsreferat sagte
Dompräbendar Pfarrer Dr. Franz-Rudolf Weinert, daß es in der Diözese Mainz seit 1968 den liturgischen
Dienst des Kommunionhelfers gebe.
Seitdem seien etwa 3.000 Frauen und Männer für diesen außerordentlichen
Dienst ausgebildet worden.
Pfarrer Weinert erklärte, daß in den deutschen Diözesen seit dem Jahr 1968
neben den Priestern auch Laien den Gläubigen die Kommunion reichen können.
Dieser Einsatz sei nicht
auf den Notfall beschränkt oder nur als Ersatz aufzufassen.
Der liturgische Dienst des Kommunionhelfers
sei ein eigener liturgischer Dienst. Er wurzle im gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen.
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26 Lesermeinungen
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Benedikt XVI. zum liturgischen Tanz Papst Benedikt XVI nimmt in seinem Buch „Geist der Liturgie Stellung
zum sog. litrurgischen Tanz. Er schreibt: „Der Tanz ist keine Ausdrucksform christlicher Liturgie. Gnostisch-doketische
Kreise haben ihn etwa im 3. Jahrhundert in die Liturgie einzuführen versucht. Für sie war die Kreuzigung
nur Schein. Christus hatte den von ihm nie wirklich angenommenen Leib vor der Passion verlassen, und so
konnte an die Stelle der Kreuzesliturgie der Tanz treten, weil ja das Kreuz nur Schein gewesen war. Die
kultischen Tänze der verschiedenen Religionen haben unterschiedliche Richtungen – Beschwörung, Analogiezauber,
mystische Ekstase –; keine dieser Gestalten entspricht der inneren Richtung der Liturgie des „worthaften
Opfers“. Vollkommen widersinnig ist es, wenn bei dem Versuch, die Liturgie ‘attraktiv’ zu gestalten, Tanzpantomimen –
womöglich von professionellen Tanzgruppen – eingelegt werden, die dann häufig (von ihrer Anlage her
zu Recht) in Beifall münden. Wo immer Beifall für menschliches Machen in der Liturgie aufbricht, ist
dies ein sicheres Zeichen, dass man das Wesen der Liturgie gänzlich verloren und sie durch eine Art religiös
gemeinter Unterhaltung ersetzt hat.“ „Der Geist der Liturgie“ (Freiburg i. Br., 2000). S. 170: Wenn in
Afrika ( und nicht nur dort, aber auch nicht überall in Afrika – es handelt sich hier bei um einen Kontinent)
religiöser Ausdruckstanz in der Liturgie statt findet, dann ist es wirklich eigens als religiöser Tanz
gedacht, um mit und in diesem Gott zu verheren. Die Tänze des Zairischen Ritus sind integrierte Bestandteile
und sind der liturgsichen Handlung angemessen und angepasst. Wohingegen der Rheinländer oder ein Walzer
ein weltlicher Tanz ist, und daher schon wegen seiner Geschichte und seines genuinen Charakters (Tanz
für weltlich gesellschaftliche Anlässe) niemals in einer Liturgie angewandt werden kann. Wer in der
Kirche Walzer tanzt oder andere weltliche Tänze (und das auch noch ausserhalb der afrikanischen oder
indischen Kulturkreises tut, verleugnet nimmt den weltlichen Tanz (Rumba, Walzer, Rheinländer, nicht
ernst und die Liturgie noch viel weniger. Wer behauptet in Europa könne in der Kirche Walzer getanzt
werden, weil in Afrika religiöser Ausdruckstanz statt findet, der beweist von der Materie keine Ahnung
zu haben. Zudem vergleicht er „Äpfel mit Birnen“, um einen liturgischen Missbrauch auf illigitime Art
und Weise zu rechtfertigen. Wie würde ein Rheinlaänder zum Beispiel als Antwort auf die Lesung am Sonnatg
Laetare passen? Oder ein Walzer zur Gabenbereitung ohne Gaben dabei zum Altar zubringen?
Alles gelenkter Ungehorsam ist das, was im Bistum Mainz da verzapft wird. Es ist nach meiner Erfahrung
dort auch nicht nur im Blick auf diese liturgischen Fragen so, daß alles mit verblümter Wortverschönung
weichgeredet wird. Auch im Blick auf die Eucharistiefeier werde dort Dinge zugelassen, die nicht in Ordnung
sind. Anstelle einer Eucharistiefeier finden sogenannte Wort-Gottes-Feiern statt, die keineswegs das sind,
was sie sein sollen. Laien, die gerne Priester spielen wollen, stellen sich zur Schau und teilen innerhalb
der Veranstaltung die Kommunion aus! Solche Feiern sind nur in Zeiten absoluter Not oder in einem Verfolgungsregime
anzuwenden. Außerdem sind sie unnötig, wie ein Kropf. Es gibt viele Formen der Wortgottesdienste: Rosenkranz,
Kreuzweg, Vesper… Stattdessen wird alles Laikal aufgeblasen. Man darf jetzt nur mit Lehmann-Urkunde
diese Feiern „leiten“. All dies ist die Frucht einer klerikalisierung von Laien. Es werden regelrechte
Ansprüche formuliert. Wie in allen diesen Fragen bekommt man aus dem entsprechenden Orinariat nur müde
Antworten, „man achte auf die Normen und müsse das im Einzelfall klären“! Jetzt versteht sicher auch
der Letzte, warum man sich auch direkt nach Rom wenden kann. Vielleicht wissen wir langsam, daß Lehmann
kein Kirchenlehrer ist. Luther war wenigstens noch prinzipientreu!
#24 Benedikt 18:15:15 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
@ Dr. Enderfers Und die Liturgieausschüsse sind das schlimmste von allem!!! Manchmal sind sie aber auch
von Leuten unterwandert, die darauf achten, dass kein Unsinn angestellt wird, hehe… @Elendester Sünder
Ganz recht. Eine Pfarrgemeindeversammlung spiegelt nicht die Gemeinde wider. Tatsächlich konzentrieren
sich dort die antichristlichsten Wichtigtuer. Ist das eigentlich Absicht, dass Sie sich hier mit jedem
Post selbst disqualifizieren? @Toby Leider scheint man sich aber auch in Rom nicht an diese Bestimmungen
zu halten. DAS ist der Punkt!!! Im Übrigen ist die Aussage des Dompfarrers Weinert auch so unlogisch:
Wenn Laien als Kommunionspender so bedeutend sind, warum gibt es dann keine bei den Pontifikalämtern
im Mainzer Dom? Das müsste er eigentlich wissen… Im Mainzer Dom gibt es auch keine Reihe…dort gibt
es immer noch die Kommunionbank, es kniet bloß kaum einer. Da die Aussagen der Prälaten nicht mit den
Geschehnissen an ihrer Kirche zusammenhängen, kann man davon ausgehen, dass es sich hier um die üblichen
Sonntagsreden handelt.
Kreuz tragen!!! Um der Wahrheit willen soll man sich trauen mit dem Risiko, angepöbelt, als Hinterwäldler
abgestempelt, von den „wichtigtuerischen“ Antichristen verhöhnt zu werden! Jesus Christus ist nicht im
Bett gestorben, sondern am Kreuz, weil er die Wahrheit verkündete! Unsere Aufgabe ist es, in unser heutigen
Zeit unser Kreuz zu tragen… der heilige Geist wird Euch eingeben, was Ihr sagen sollt! Wer einen starken
Glauben hat, wird dies schaffen. Lasset uns darum beten!
Pfarrgemeindeversammlungen Ganz recht. Eine Pfarrgemeindeversammlung spiegelt nicht die Gemeinde wider.
Tatsächlich konzentrieren sich dort die antichristlichsten Wichtigtuer.
+ Liebe Leute, in der römisch-katholischen Kirche ist buchstäblich der Teufel los. Die allermeisten
ahnen nicht einmal, wie weit sie von der Kirche abgekommen sind, die der Herr gegründet hat. Kommunionhelferinnen
in kurzen Röckchen, die sich am Tabernakel hochrecken – da muß man sich ja direkt darauf freuen, wenn
in zwanzig Jahren eine islamistische Bundesregierung per Gesetz den Zwangsschleier und die Furka einführt.
Gunther.
#19 Bonaventura 21:23:24 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
Wenn der Pfarrer nicht mehr Herr im Haus ist! Das kommt davon wenn der Pfarrer nicht mehr konsequent genug
ist und sagt wer der Herr im Haus ist, bzw. wessen Stellvertreter er ist! Die Pfarrgemeinderäte, die
sog. Liturgieausschüsse, Kommunionhelfer und dieses ganze Kroppzeug, sind noch der Untergang der Pfarreien
und des Priestertums weil sie es von innen her aushöhlen!
#18 Rosa von Lima 21:01:05 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
@Elender Sünder Nö, nö, keine Ausrede. Jemand hat einmal an einer Pfarrgemeindeversammlung ein ähnliches
Problem angeschnitten. Er wurde von beinahe allen Anwesenden angepöbelt und als Hinterwäldler abgekanzelt.
Also gut 80 % unserer Pfarrangehörigen sind extrem progressiv. Sogar manche Predigten unseres eher konservativen
Pfarrers werden kritisiert und als rückständig und zu katholisch befunden.
Kompletter Unsinn Pfarrer Weinert erklärte, daß in den deutschen Diözesen seit dem Jahr 1968 neben
den Priestern auch Laien den Gläubigen die Kommunion reichen können. Dieser Einsatz sei nicht auf den
Notfall beschränkt oder nur als Ersatz aufzufassen. Der liturgische Dienst des Kommunionhelfers sei ein
eigener liturgischer Dienst. Er wurzle im gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen. Die Erklärung von
Pfarrer Weinert ist kompletter Unsinn. Er scheint noch nie etwas von der „Instruktion zu einigen Fragen
über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester“, die am 13.11.1997 in Rom veröffentlicht worden
ist, gehört zu haben. Darin wird deutlich gemacht, das Kommunionhelfer nur für echte Notsituationen
vorgesehen sind. Der „gewohnheitsmäige einsatz außerordentlicher Kommunionspender“ wird ausdrücklich
verboten. das hat auch die Instruktion „Redemptionis Sacramentum“ vom 25.3.2004 noch einmal bekräftigt.
Leider scheint man sich aber auch in Rom nicht an diese Bestimmungen zu halten. Auch während der Abshclussmesse
des Weltjugentags in Köln wurden ohne Not Kommunionhelfer eingesetzt, obwohl ausreichend ordentliche
Kommunionspender anwesend waren …
Rosa von Lima Und unser neuer Pfarrer kann es jetzt nicht mehr rückgängig machen, sonst hat er keine
Leute mehr in der Kirche, obwohl es ihm auch nicht passt. Was meinst Du mit „keine Leute mehr in der Kirche“?
Meinst Du Kommunionhelfer? Die sind sowieso überflüssig. Oder meinst Du Kirchenbesucher? Ich glaube,
diese würden eher an Zahl zunehmen. Das Ganze erscheint mir in jedem Fall wie eine vorgeschobene Ausrede
Deines Pfarrers.
#15 Rosa von Lima 16:19:58 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
Kommunionhelferinnen mit kurzen Röcken! Ich habe im Allgemeinen nichts gegen Kommunionspender. Was mich
aber sehr stört, ist, dass diese sich vor der Kommunionausteilung am Tabernakel zu schaffen machen. Sie
holen dort den Kelch und bringen ihn an den Altar. Dabei kommt’s auch mal vor, dass gewisse Kommunionhelferinnen
mit ziemlich kurzen Röcken erscheinen, wobei diese Röcke dann beim Strecken nach dem Tabernakel in unschöner
Weise nach oben rutschen! Wahrlich kein ästhetischer Anblick. Diese Unart (das Hantieren am Tabernakel)
hat unser ehemaliger Pfarrer eingeführt. Und unser neuer Pfarrer kann es jetzt nicht mehr rückgängig
machen, sonst hat er keine Leute mehr in der Kirche, obwohl es ihm auch nicht passt.
Lieber Fabian Seitz, Du sagst, daß „sich alle restlich anwesenden Theologiestudenten darüber keine Gedanken
gemacht haben, sondern es als moderne Form begrüßt haben“. Du kannst sicher sein, daß dem nicht so
ist. Die Mehrheit hat sich allerdings Gedanken gemacht, war aber wegen der dem Menschen eigenen Herdenmentalität
zu feige, hinterher etwas zu sagen. Hier bist Du berufen, bspw. in Form einer Wortmeldung während einer
Vorlesung das Problem sachlich und fundiert darzulegen, d.h. Schilderung des Sachverhalts und Aufzählung
der daraus sich ergebenden Nachteile, wie z.B. Beleidigung des Heilandes und Zersetzung der Ehrfurcht
der Kirchenbesucher. Der Dozent wird dadurch nicht zu überzeugen sein, aber die Hemmschwelle der bislang
Schweigenden wird herabgesetzt. Der Dozent muß in jedem Fall dem zuständigen Bischof gemeldet werden.
Wenn das nichts nützt, muß die Kongregation für den Glauben davon in Kenntnis gesetzt werden.
Erfurcht ist das wesentliche!! Die Mainzer Bistumsleitung läßt diese vermissen! Leider ist jener Kardinal,
der dieses zu verantworten hat, auch der Leiter einer gewissen Konferenz. Der Kommunionhelfer hat im Auftrag
des Priesters zu helfen und nur, wenn es notwendig ist. Eigener eucharistischer Dienst – so ein Quatsch!
Wenngleich man über den Sinn und die Rolle des Kommunionhelfers streiten mag, wird mit diesem Ansatz
auch nicht der heutigen Verordnung Folge geleistet. Beliebigkeit und Liberalismus! Wer nicht die Möglichkeit
hat, zu „alten Messen“ zu gehen (ich zum Beispiel, da dies mit vier kleinen Kindern derzeit ein zu weiter
Weg ist), stimmt mit den Füßen ab, geht zum Priester oder bringt den Kommunionhelfern bei, Mundkommunion
zu spenden.
Erlebnisse Ich darf hinzufügen dass sich alle restlich anwesenden Theologiestudenten darüber keine Gedanken
gemacht haben, sondern es als moderne Form begrüßt haben. Die Ehrfurcht ist vollkommen verloren gegangen,
stattdessen wird Jesus als Freund und Bruder gesehen, wie auf dem WJT, wie in Familein und Jugendmessen,
wie im Religionsunterricht und wie an den Universitäten, wo sich selbst Dozenten nicht mehr trauen, vom
Opfercharakter in Ehrfurcht zu sprechen. Stattdessen reden sie vom Spiel der Liturgie-das kommt an. Ich
bin dementsprechend unbeliebt bei den Dozenten weil ich mir derartiges nicht bieten lassen möchte. Leider
muss ich feststellen, dass die große Mehrheit der Theologen, welche jetzt an den Unis in den Kinderschuhen
stecken, keinen Grund zur Hoffnung geben.
Glatte Lüge! Was da in Mainz verzapft wird ist eine glatte Lüge und steht nicht in Einklang mit den
offiziellen Weisungen der Kirche! Das ist jedem Kommunionhelfer und jedem Gläubigen klar zu machen. @Fabian
Seitz: Eine solche Form des Kommunionempfanges habe ich bisher immer verweigert. Meines Erachtens müsste
jeder Katholik bereit sein, die Kommunionspendung, die liturgischem Recht entgegensteht unter Umständen
zu boykottieren und wenn überhaupt geistlich-geistig zu kommunizieren.
Den falschen Hirten den Gehorsam verweigern Gläubige Katholiken dürfen den Verrat an Christus in Form
der Lutherisierung der Kirche nicht Folge leisten. Verweigern Sie den falschen Hirten den Gehorsam! Weichen
Sie aus zu den hl. Messen treuer Priester und treuer Gemeinschaften. Wenn auch der Weg weiter und die
Anfeindung größer ist: dafür sind Sie dem Willen Christi und Seiner Kirche näher. Daz passend folgende
wahre Geschichte, gekürzt zitiert aus dem Rundbrief des Herz-Jesu-Priesterseminars (URL) …esterseminar-herz-jesu.de/…Nr.%209-Internet.htm.
Ein Pfarrer im Ruhestand erzählt: >> Da ich noch bei Kräften bin, leiste ich regelmäßig bei der Betreuung
diverser Gemeinden Aushilfe. Gestern hatte ich die Vorabendmesse in einer gewissen Kirche zu lesen. Beim
Betreten des Heiligtums sehe ich, wie der Küster gerade das Ziborium in den Tabernakel stellt. {Küster
sagt:} „Wissen Sie, es waren nicht mehr genug Hostien im Kelch. Da habe ich eben nachgefüllt. Ja, das
mach’ ich immer so.“ Habe ich recht gehört? Der Küster pflegt den Speisekelch mit ungeweihten Hostien –
mit Brot! – aufzufüllen? So ruhig wie möglich beginne ich, diesem Irregeleiteten den Sachverhalt zu
erklären: „Damit das Brot in den Leib Christi verwandelt wird, muß der gültig geweihte Priester die
Wandlungsworte darüber sprechen – DAS IST MEIN LEIB! {…} {U}nsere Kirche leidet an einer viel schlimmeren
Armut, an einem beispiellosen Verlust des Glaubens. <<
Skandal weiter wird auch beobachtet, dass die Kommunionhelfer mittlerweile in liturgischen Gewändern
mit ein und ausziehen. Ich als Theologiestudent habe etwas interessantes erlebt. Bei einer „Jugendmesse“
ging der Priester zur Kommunion an seinen Platz zurück und jeder Gläubige musse selber hinter den Tisch
des Herrn treten und sich Hostie und Wein selber „zuführen“ wie es hieß. Ich habe in dieser Lage noch
halbwegs Redemptionis Sacramentum-konform gehandelt und aus dem Kelch getrunken anstatt die Hostie dort
einzutauchen. Aber insgesamt ein unerhörter Skandal. Der Priester war übrigens einer meiner Dozenten.
Als ich ihn hinterher darauf ansprach, sagte er die Weisungen aus Rom interessieren ihn nicht. Mir fehlen
die Worte
#8 Athanasius 13:00:19 | Mittwoch, 5. Oktober 2005
… Martin Luther („ein Mann von tiefer und authentischer Spiritualität“ – so Johannes-Paul II.) lässt
grüssen. Moin, moin aus Wittenberg. Ganz schön, daß wir Katholiken wissen, daß bereits 110 n. Chr.
Papst Sixtus I. ein Dekret ausgab, in dem er den Laien (ausserhalb Sakristan) verbat sogar die heiligen
Gefäße zu berühren…
Neue Formen Als neue Form dieser Geschichte wird übrigens immer öfter beobachtet, dass der anwesende
Priester den Alter gar nicht verlässt und die Austeilung der Kommunion seinen Austeilern überlässt.
Mainzer Bistumsleitung offiziell ungehorsam Frl. Ilse, prüfen Sie die K-Helferinnen auch auf Krankheiten
(Grippe, Durchfall…)??? Was Sie da schreiben ist völlig am Thema vorbei, denn es geht nicht um den
Kommunikanten, sondern um den Herrn! Aber dieser offizielle Mainzer hat den Skandal gut herausgearbeitet.
Die Hilfe durch Laien ist NUR für den Notfall getattet. Es ist ein Mißbrauch, wenn ein Laie den allerheiligsten
Leib des Herrn üblicherweise mit der Hand berührt. Einerlei ob beim Austeilen oder beim Empfang. Der
hl. Tarcisius war auch ein Laie, aber er hat den Herrenleib in einem Notfall gehütet. Da brachte es ihm
und der Kirche Heil. Wo ist das Heil durch die profanierende Kommunionhelferei?
Feine Unterschiede In einer Weltkirche bei mir in der nähe hilft eine Ordensschwester mit die Kommunion
auszuteilen, in einer Franziskanerkirche hilft schon mal ein Ordenabruder mit. Diese beiden Arten kann
ich als Kommunionhelfer akzeptieren, mit allen anderen Arten habe ich Probleme. Es bleibt aber immer noch
mir überlassen wo ich wie kommunizieren will, ich kann mich immer beim Priester anstellen und eine Hand /
oder Mundkommunion ausführen.(Bei uns sind die Schlangen vor Kommunionhelfer und Priester meist ungefähr
gleichlang) Wenn aber der Priester im Altarraum sitzenbleibt und nur Kommunionhelfer die Kommunion austeilen
ist das meiner Ansicht nach vollkommen verkehrt, weil man ja nicht mehr beim Priester kommunizieren kann,
selbst wenn man das sehr gerne möchte.
@Froh über Kommunionhelfer Ich bin sehr froh, dass es Kommunionhelfer gibt. Vor Jahren habe ich selbst
beobachtet, wie der damalige Gemeindepfarrer kurz vor Meßbeginn, allerdings noch in zivil, schnell in
die Büsche hinter der Kirche gesprungen ist. Es war wohl ein dringendes Bedürfnis, kann jeden mal packen –
aber dann hat er die Messe gelesen, ohne sich die Hände zu waschen. Das ist unhygienisch. Offenbar sind
Männer, selbst wenn sie Pfarrer sind, in diesem Punkt doch Schweine. Seitdem nehme ich die Kommunion,
wenn irgend möglich, nur von Frauen in Empfang, denen ich auf diesem Gebiet mehr zutraue. Da packt mich
nicht der nagende Zweifel vorne an der Bank: „Hat er sich wohl die Hände gewaschen…“ Ich bin sehr dankbar,
dass es insbesondere Frauen als Kommunionhelfer gibt.
Vergessen und vorbei Zwar besuche ich noch nicht sehr lange die hl. Messen aller Zeiten bei der Priesterbruderschaft –
und bei der Petrusbruderschaft war es nicht viel anders –, aber ich habe bereits vergessen, was das ist:
Kommunionhelfer? Bei uns treten kurz vor der Kommunion der oder die anderen Priester aus dem Beichtstuhl
oder der Sakristei in den Altarbereich ein, reinigen rituell ihre Fingerspitzen, und helfen dann allein
mit diesen beim Austeilen der Kommunion. Das muß gemeint sein mit Kommunionhelfern? Diese für immer
gottgeweihten Stellvertreter Christi allein berühren dann das Allerheiligste, den Leib Christi, und legen
ihn uns sanft auf die Zunge. So „füttert“ uns ein „Alter Christus“ mit dem Himmelsbrot. Daran muß ich
neuerdings immer denken, wenn uns ein Priester zuhause besucht und wir ihn „füttern“ mit weltlichem Brot.
Es ist eine sehr schöne Symbiose. Was war noch einmal der Lektor? Ist damit gemeint der gute Priester,
wenn er predigt? Ja, es sind gute Predigen, sehr gute. Es ist bester Erwachsenenkatechismus, also die
Lehre von der ganzen katholischen Religion, unverfälscht durch nachkonziliare Irrtümer. Über die Predigt
kann man auf dem Heimweg betrachtend reden, beim Kaffee, usw., und so tiefer eintauchen in die ewige katholische
Kirche. Dank sei Gott dem Herrn, daß Er uns wahre Priester schenkt, zu einer Zeit, in der ich diese schon
ausgestorben wähnte. Priester, die an Christi Statt die Zeichen Gottes stiften und uns zum ewigen Seelenheil
führen.
Kommunionhelfer Der Generalvikar unterstrich, daß ein Kommunionhelfer „kein Verkürzer einer Warteschlange“
sei. wie kommt der Generalvikar zu diesem „Vergleich“, dem er gleichzeitig widersprechen möchte?