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Bischof gegen Handkommunion + Viel Arbeit + Entsorgung von Schwerkranken? + Wenn da keine Kraft mehr ist + Eine klare Homo-Krankheit + Das Problem ist der geschwundene Glaube
Bischof gegen Handkommunion

Vatikan. Gestern Mittwoch diskutierten die Teilnehmer der Weltbischofssynode unter anderem über die Form des Kommunionempfanges der Gläubigen. Das Thema wurde vom Erzbischof von Riga, Janis Kardinal Pujats, und Präsident der
Lettischen Bischofskonferenz zur Sprache gebracht. Er wünsche den Empfang der Kommunion ausschließlich im Knien sowie die Rückkehr zur Mundkommunion, erklärte der Hirte. Kardinal Arinze verwies in diesem Zusammenhang darauf, daß es oftmals passiere, daß der Leib Christi in die Hand ausgeteilt und vom Empfänger nicht konsumiert werde. Ein spanischer Reporter knüpfte an das Thema an und erzählte, daß man bereits versucht habe, eine von Papst Johannes Paul II. ausgeteilte Hostie in einem Internetauktionshaus zu versteigern.

Viel Arbeit

Vatikan. Der philippinische Bischof Luis Antonio Tagle (48) erklärte am Montag vor der Weltbischofssynode, daß die Versammlung auch das Problem des Priestermangels behandeln müssen. Der Bischof erzählte, daß er am ersten Sonntag nach seiner Priesterweihe neun Pfarreimessen zelebriert habe und daß das in seinem Land die Regel war.

Entsorgung von Schwerkranken?

USA. Das Oberste Gericht der USA befaßt sich seit gestern mit dem Hilflosenmord. Der Verfassungsgerichtshof muß unter seinem neuen Vorsitzenden John Roberts über ein entsprechendes Gesetz entscheiden, das im US-Bundesstaat Oregon bereits verabschiedet wurde. Oregon liegt an der Westküste der Vereinigten Staaten. Der US-Bundesstaat hat den Hilflosenmord unter bestimmten Umständen legalisiert. Sollte das Gesetz vom Obersten Gericht gebilligt werden, wollen es andere US-Bundesstaaten übernehmen. Die Entscheidung wird erst in einigen Monaten erwartet. Die Hinrichtung der US-Wachkomapatientin Terri Schiavo Ende März hat auch dazu gedient, die Hemmschwelle gegen den Hilflosenmord in der Öffentlichkeit abzubauen.

Wenn da keine Kraft mehr ist

„Wenn da keine Kraft mehr ist, für die eigene Gesundheit zu kämpfen, endet das Recht zu leben.“ Adolf Hitler, Mein Kampf

Eine klare Homo-Krankheit

Deutschland. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2005 drastisch angestiegen. Dies berichtete das ‘Deutsche Ärzteblatt’ mit Bezug auf Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr stiegen die bekannten Neuinfizierungen um 20 Prozent. Der deutlichste Anstieg ist in der Gruppe der homosexuell aktiven Männer zu verzeichnen. Obwohl sie nur einen winzigen Prozentsatz der Gesamtbevölkerung ausmachen, beträgt ihr Anteil an den Neuinfektionen 55 Prozent.

Das Problem ist der geschwundene Glaube

„Die Frage ist nicht die, wie Katholiken Liturgie feiern sollen, wie man bei Priestermangel verfährt oder den Kommunionempfang regelt. Das alles ist weitgehend geklärt. Es geht um den Glauben an die Eucharistie selber, der in den vergangenen Jahren auch bei vielen Priestern immer häufiger schwand, bevor die Hochschätzung dieses Sakraments unter Katholiken ganz allgemein dramatisch eingebrochen ist. Ist der auferstandene Jesus Christus real unter den Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig, wenn der Zelebrant in der Messe die Wandlung vollzogen hat? Da helfen weder noch so viele Synoden im Vatikan oder römische Schreiben: Die Krise des Eucharistieglaubens läßt sich nicht von einer Bischofsversammlung lösen.“

Aus einem Kommentar des Chefredakteurs der katholischen Zeitung ‘Tagespost’, Guido Host, zur gegenwärtigen Weltbischofssynode
      
1 Lesermeinung
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#2   Toby   15:58:48 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
Form und Inhalt
Die Frage ist nicht die, wie Katholiken Liturgie feiern sollen, wie man bei Priestermangel verfährt oder den Kommunionempfang regelt.
Falsch, genau das ist die Frage, die Katholiken Liturgie feiern sollen, wie man bei Priestermangel verfährt oder den Kommunionempfang regelt.
Es gibt durchaus eine Wechselwirkung zwischen Glaubensform und Glaubensinhalt.
Und gerade hier erscheint angesichts der Willkür und des vorherrschenden Subjektivismus in der Liturgie nichts geklärt. Gerade beim Kommunionempfang müsste alles klar und eindeutig sein. Aber gerade hier darf jeder machen, was er will …
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