Kardinal Schönborn erinnert sich an Prior Roger Schütz
Am 23. August hielt der Erzbischof in Wien einen Gedenkgottesdienst für Frère Roger Schütz. In seiner Predigt ging er auf die Person des ermordeten Priors von Taizé ein. Ein Auszug.
(kreuz.net) Es ist wohl zwanzig Jahre her. Ich war mit einer Gruppe Studenten in Taizé beim Abendgebet.
Frère Roger sprach in seiner ganz einfachen Sprache zu den hunderten jungen Menschen, die da waren.
Ich vergesse nie dieses eine Wort, das er sagte und das so viel über ihn sagte, über seine Art, mit
jungen Menschen umzugehen, auf sie einzugehen und ihnen doch nicht einfach nachzulaufen, sondern ihnen
Weg zu weisen.
Er sagte: „Wenn ihr einen Lichtstrahl seht in eurem Leben, dann geht diesem Lichtstrahl
nach, denn er führt euch sicher zur Lichtquelle.“
Ein so einfaches und anschauliches Bild, und es hat
eine ganz neue Aktualität bekommen durch das Weltjugendtreffen mit dem Thema „Wir haben seinen Stern
gesehen und sind gekommen, um Ihn anzubeten.“
Geht eurem Stern nach, geht jenem Lichtstrahl nach, der
in euer Leben fällt, und da er ein Strahl des Lichtes ist, kommt er von der Quelle des Lichtes.
Sucht
diese Quelle, indem ihr dem Lichtstrahl nachgeht.
Dieses kleine Wort, es ist mir so in Erinnerung geblieben
und für mich wie ein Schlüsselwort zu diesem so gesegneten Leben.
Ein Zweites, es steht irgendwo in
diesen Tagebüchern von Frère Roger. Es bezieht sich auf die kleine romanische, katholische Pfarrkirche
von Taizé, in die Frère Roger gerne zum Gebet ging.
Er notiert einmal im Tagebuch, daß er dort gebetet
hat, und dann sagt er nur diesen kleinen Satz: „Dieser Ort ist bewohnt.“ Er meint damit die eucharistische
Gegenwart Jesu.
„Dieser Ort ist bewohnt.“
Ich denke, auch das ist ein Testament von Frère Roger.
Der
letzte Eindruck, der mir haften geblieben ist, das letzte Mal, als ich ihn aus der Nähe gesehen habe –
viele haben es im Fernsehen gesehen –: Es war der Bestattungsgottesdienst für Papst Johannes Paul II.,
gefeiert von Kardinal Ratzinger, der kurz danach Papst Benedikt wurde.
Als Kardinal Ratzinger die Kommunion
austeilte, kam als Erster, im Rollstuhl von einem Bruder von Taizé geschoben, Frère Roger herauf zum
Altar und empfing die Kommunion aus der Hand dessen, der jetzt Papst Benedikt ist.
Manche haben gerätselt,
was das bedeutet.
Wir haben nicht darüber zu rätseln.
Frère Roger war in seiner Person eine ökumenische
Brücke. Sein Glauben an die eucharistische Gegenwart Jesu hat das Leben von Taizé und sein persönliches
Leben so stark geprägt.
So war es ein sehr schönes – heute im Rückblick können wir sagen: ein prophetisches –
Zeichen, daß Frère Roger vom nachmaligen Papst Benedikt den Leib des Herrn empfing, fast möchte man
sagen: das „Viaticum“, die Wegzehrung, wie die alte christliche Sprache sagt.
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42 Lesermeinungen
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@Timpressum Naja, es ist natürlich schon klar, Timpressum! Wenn du so glaubst, dann ist deine Einstellung
natürlich die, die auch Frère Roger vertreten und gelebt hat! Aus streng katholischer Sicht macht dies
kein Sinn, denn es gilt immer wieder: Jesus Christus konstituiert die eine hl. kath. Kirche, d.h. in deinem
Glauben fehlt etwas, nämlich die kath. Kirche. Wenn du Gott nahe sein willst, wie du geschrieben hast,
dann musst du, so ist die Meinung, katholisch sein, denn Christi Leib auf Erden IST die hl. kath. Kirche!
Du kannst Gott eben nicht nahe sein, wenn du außerhalb stehst! Verstehst du? Das ist ein großer Unterschied.
Und deshalb sagen auch alle, dass Frère Roger hätte konvertieren müssen, denn wenn er Gott echt so
nahe stand, dann muss er zurück in die kath. Kirche, denn nur dort konstituiert sich Gott! Ich bin nicht
einer Meinung mit diesem ekklesiologischen Verständnis, aber naja, die anderen halt schon. Dein Prinzip
ist eher das Prinzip einer Freikirche! Gruß
#42 Le Trot 13:24:00 | Mittwoch, 23. November 2005
@Timpressum DAS ist es, was zählt. Evangelisch oder katholisch, lateinischer Ritus oder Römisches Messbuch
nach Vaticanum II., evangelisch oder katholisch – die Worte sind die gleichen. Wieso machen wir es uns
so schwer? Ganz einfach. Weil es uns Katholiken so schwer fällt, nur das anzunehmen, was bei den Protestanten
zählt. Wir hätten da gern noch ein paar andere Punkte dazu, was bei uns zählt )) !
#41 Benedikt 12:54:38 | Mittwoch, 23. November 2005
@ timpressum Jaja, immer schön alles gleich machen. Sie merken gar nicht, wie dadurch der Kern verloren
geht. Sie denken sich, es wird schon jeder wissen, was gemeint ist. Für sich genommen haben Sie recht,
aber eine Glaubensweitergabe kann unter diesen Bedingungen nicht stattfinden, mit dem Ergebnis, dass die
Nachfolgenden eben nicht mehr wissen, was Sache ist. Was Sie hier als Spitzfindigkeiten bezeichnen sind
in Wahrheit fundamentale Glaubensgrundsätze. Informieren Sie sich besser über die lutherische und die
katholische Lehre vom Altarsakrament.
#40 timpressum † 00:55:40 | Mittwoch, 23. November 2005
Schon komisch… „Was ist das Sakrament des Altars? Es ist der wahre Leib und das wahre Blut unseres Herrn
Jesus Christus unter dem Brot und Wein uns Christen zu essen und zu trinken von Christus selbst eingesetzt.“
(M. Luther, Kleiner Kathechismus, 5. Hauptstück) Wo bitte ist da der Unterschied zur katholischen Lehre???
Über all die theologischen Spitzfindigkeiten und Streitereien der letzten Jahrhunderte würde sich Jesus
im Grab umdrehen – wenn er noch drinliegen würde! Hey – wir sind eingeladen, Gott ganz nah zu sein –
mit Leib und Seele, mit unseren traurigen oder fröhlichen Herzen, in Gemeinschaft mit anderen Menschen
erinnert zu werden, daß wir Gottes Kinder heissen dürfen. DAS ist es, was zählt. Evangelisch oder katholisch,
lateinischer Ritus oder Römisches Messbuch nach Vaticanum II., evangelisch oder katholisch – die Worte
sind die gleichen. Wieso machen wir es uns so schwer?
@Frl. Ilse Der Beichte nichts abgewinnen? Jesus Christus selbst vergibt einem dort die Sünden… man
ist wieder ganz rein… im Stand der Gnade… mit dem schönen Gefühl, dass NICHTS zwischen einem selbst
und IHM steht… Wer im Stand der Todsünde kommuniziert, isst sich das Gericht. Und da machen es sich
heute doch einige – aufgrund der fehlenden oder falschen Katechese der Priester – ziemlich leicht… „ich
hab ja keinen umgebracht“… es reicht doch der Bußakt/Buß-Godi… Beichten sollte man in einem regelmäßigen
Rhythmus, der für jeden unterschiedlich sein mag. Anzuraten wäre in etwa ein vier-Wochen-Rhythmus, der
noch einigermaßen überschaubar ist. Man MUSS nur schwere Sünden beichten (und das ist eben nicht nur
Mord…). Aber die Kirche hat schon immer empfohlen, auch lässliche Sünden zu bekennen, so dass man
insgesamt aufmerksamer wird und sich zum Guten wandeln kann. Zu Frère Roger: Ich finde es absolut unmöglich
von ihm, dass er wider besseren Wissens nicht konvertiert ist. Damit hat er mehr geschadet als genutzt.
Eben dadurch dass er eine gewisse Vorbildfunktion hatte, hätte er durch diesen ehrlichen Schritt sicherlich
viele zur einen heiligen katholischen Kirche zurückführen können. So steht er für eine falsche Allerweltseinheitsreligion,
die es nicht gibt.
#37 Frl.Ilse 17:47:41 | Dienstag, 22. November 2005
@Katholiken Also ich denke, dass mindestens 80% der Katholiken keine Ahnung von den feinen theologischen
Haarspaltereien haben, wenn sie zur Kommunion gehen. Sie gehen zur Kommunion, weil sie es im Gedächtnis
des Herrn dazugehört, weil es sonst kein Gottesdienst wäre. Übrigens war ich in meinem katholischen
Leben 2 mal beichten, einmal mit 8 Jahren vor der Erstkommunion und einmal mit 12 Jahren vor der Firmung.
In diesem Alter war ich noch sehr katholisch und habe alles mitgemacht, was sich in der Eifel für Katholiken
gehörte. Ich habe erst hier im Forum gehört, dass man vor jeder Kommunion beichten sollte – aber wenn
man jede Woche in die Kirche geht? Soo viele Sünden kann man jetzt in einer Woche auch nicht begehen.
Und zur Buße nach meinen zwei Beichten: Das war ja nun wirklich lächerlich – statt das mir aufgetragen
wurde, etwas Positives zu t u n, sollte ich ein Gebet sprechen, das war’s. Unter diesen Umständen kann
ich der Beichte nichts abgewinnen, obwohl ich zutiefst davon überzeugt bin, dass diese Einrichtung eigentlich
für Menschen aller Konfessionen unverzichtbar ist.Sie müsste aber dringend anders gehandhabt werden
.
#36 clemens 11:37:40 | Dienstag, 22. November 2005
@ le Trot, Brandenburgis, Luther Le Trot: Klar, bleibe ich schon seit 1992, da kann nöhlen, wer will!
Brandenburgis: Das Gericht ißt man sich sehr wohl, wenn man durch schwere Sünden nicht im Stande der
Heiligmachenden Gnade ist. Das ist ja das Problem des verlorenen Bußsakramentes und der Massen-„Absolutionen“
in sog. Bußgottesdiensten. Wäre manchmal ganz gut, wenn einige der NOM-Messen ungültig wären und damit
das Brot nur Brot bliebe und der Wein nur Wein, wovon man z. B. ausgehen kann, wenn da riesige Weißbrote
hochgehalten werden, wie z. B. bei den Jugenevents in Wien usw.Wenn da eine der Bedingungen für eine
gültige Wandlung, nämlich die Materie nicht vorhanden ist, so gäbe es nur eine „Keksverteilung“, wie
ein Priesterfreund sich immer ausdrückt und nicht so viele Sakrilegien! Wenn ein alter Mann, der mit
der Taufe (auch der protestantischen) die Heiligmachende Gnade empfangen hat und diesen Gnadenstand niemals
durch die Hl. Beichte erneuern mußte, so wäre er fast heiliger, als eine Vielzahl der Heiligen.
#35 Benedikt78 11:35:11 | Dienstag, 22. November 2005
@ Luther Abendmahl kommt, dass es nicht um das Brot hier geht, sondern um Gemeinschaft und Erinnerung,
Gnadenzusprechung und Vergebung, sollte es kein Problem sein, auch zu einem prot. Abendmahl zu gehen.
An und für sich glaube ich auch, dass es für einen Katholiken kein Problem ist an ein prot. Abendmahl
zu gehen. Eben, es geht nur um Gemeinschaft und Erinnerung, wie Sie so schön sagen. In dem Fall muss
ich aber nicht in die Kirche. Dann gehe ich lieber ins Theater. Das mit der Gnadenzusprechung und Vergebung…
Da habe ich meine Zweifel, da keine Beichte möglich ist. Man soll mit Gott selber beichten, heisst es
da bei den Freikirchen. Na toll. Wo bleibt denn hier die Busse? Machen wir mal und dann Schwamm drüber!
Was mich bei den Reformierten etwas stört, ist die Unbeschwertheit und Unverbindlichkeit. An den Glauben
muss man glauben! Und dann ist er eben nicht unverbindlich!
#34 Le Trot 11:07:44 | Dienstag, 22. November 2005
@Luther Nahezu 50-60 % der Katholiken, die kommunizieren wissen nicht, was sie da machen. Was wissen denn
die 50 – 60 % der Katholiken nicht und was müssten sie wissen, um es richtig zu machen ? Vielleicht praktizieren
die 50 – 60 % der Katholiken das, was der von Ihnen Luther so hochgelobte und schönrednerische Kard. ?
Schönborn gesagt hat: „ Wir haben nicht darüber zu rätseln. “
#33 timpressum † 10:38:56 | Dienstag, 22. November 2005
Achtung – Eucharistieanarchist! Ich gehe genauso zur katholischen Kommunion wie zum evangelischen Abendmahl.
Nicht die Kirche läd ein, sondern Christus selbst, der sich uns in Brot und Wein schenkt. Umso trauriger,
daß bei der Beerdigung von Roger Schütz mal wieder nur die Katholiken eingeladen waren. Das wäre nicht
im Sinne von Frère Roger gewesen. Er hat die Liebe Christi über die kirchlichen Machtstrukturen und
konfessionellen Trennungen gestellt. Und deshalb würde es wirklich helfen, wenn wir in seinem Sinne weiter
„ökumenisch“ bleiben: nicht im Sinne von „Wiedervereinigung“ der Kirchen, sondern im gemeinsamen Kampf
um Gerechtigkeit, Friede und Bewahrung der Schöpfung.
#32 virOblationis 10:35:15 | Dienstag, 22. November 2005
Kirchenzugehörigkeit Durch die hl. Taufe wird man Glied am Leibe Christi und bleibt es, solange man sich
nicht (durch Bekenntnis zu einer Irrlehre) davon abtrennt. – Ob dies auch durch auf Papier dokumentiert
wird, ist sekundär.
#31 28.IX-28.X 10:09:27 | Dienstag, 22. November 2005
@Luther Wenn sie an Alles glauben und zu Allem Amen sagen, jedoch nicht glauben-wissen wollen, daß die
konsekrierten Hostien DER LEIB DES HEERN sind, dann hat es für sie tatsächlich keinen Sinn, zur Hl.
Kommunion in der Kath. Kirche zu gehen. Es stimmt, das, was auf dem Papier steht, macht noch keinen Katholiken
oder Protestanten. Aber, in der „protestantischen röhmischen Kirche“ spielt es langsam keine Rolle mehr,
was man eigentlich glaubt. Schade. Sie schimpfen auf die Dogmen; nun sie kennen sie nicht. Die Dogmen
sind dazu da, um unsrern Glauben zu schützen, zu stärken und uns auf die Ewigkeit vorzubereiten. Auch
sie glauben an ei eiziges Dogma: ES GIBT KEIN DOGMA; allerdings vor Gott gilt dieses nicht.
@all: Eine Anmerkung sollte ich noch machen: Zunächst einmal ist es natürlich hauptsächlich der Glaube,
der den Eucharistieempfang bevollmächtigt. Es ist halt die Frage, ob dies rein formal an der Mitgliedschaft
in der kathol. Kirche festzumachen ist. Meine These: Nahezu 50-60 % der Katholiken, die kommunizieren
wissen nicht, was sie da machen. Da muss ich schon fragen, ob man den Empfang wirklich an der oberflächlichen
Kirchenzugehörigkeit festmachen kann! Ein zweites: Im prot. Abendmahl geht niemals um dieses Brot alleine,
während bei den Katholiken schon. Wer als Katholik mit dem Gedanken zum prot. Abendmahl kommt, dass es
nicht um das Brot hier geht, sondern um Gemeinschaft und Erinnerung, Gnadenzusprechung und Vergebung,
sollte es kein Problem sein, auch zu einem prot. Abendmahl zu gehen. Ich weiß auch, dass es wichtig ist,
beim Empfang der konsekrierten Hostie Amen zu sagen, und dieses Amen sage ich nicht nur zum Glauben, sondern
auch zur Kirche, zum Papst, zu den Bischöfen, zu Maria, etc. D.h. es macht eher aus diesem Grund keinen
Sinn für einen Protestanten, auch wenn er an die Realpräsenz glaubt, zur Kommunion zu gehen! Eines noch:
Kirchenzugehörigkeit macht sich an einem Stück Papier fest, auf dem steht: rk, oder ev.! Mehr nicht!
Das Herz ist entscheidend. Und Frère Roger hatte ein großes Herz für die rk. Kirche!
#29 Benedikt78 09:02:40 | Dienstag, 22. November 2005
@ Frl.Ilse Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat Jesus selbst keine Hostien beim letzten Abendmahl zu
sich genommen. Strenggenommen hat er ein Pessach-Mahl gefeiertm schließlich war er Jude, und uns gesagt,
wir sollten dies in seinem Gedächtnis wiederholen. Ich halte es daher für ziemlich unerheblich, ob man
nun Brot oder Hostien zum Gedächtnis an Jesus benutzt. Somit hatte Frère Roger vollkommen recht, indem
er das der Welt öffentlich gezeigt hat! Ich denke die Differenz in dieser Frage zwischen Katholiken und
Reformierten ist nicht der von Brot oder Hostie. Es geht um die Bedeutung! Bei uns Katholiken ist die
Hostie der Leib Christi! Bei den Reformierten symbolisiert das Brot es nur! Es ist die Frage, ob Sein
und Schein zusammenpassen! Ich kenne das Problem. Reformierte können diese Differenz nicht nachvollziehen.
Man hört häufig: „Na und? Für Euch ist es und für uns symbolisiert es. Man darf doch niemanden ausschliessen.“
Leider ist es so, dass man mit der Interkommunion wirklich jemanden ausschliesst: Gott! Wie kann jemand
den Leib Christi verinnerlichen, wenn er nicht daran glaubt? Wenn so jemandem die Hostie fallen lässt,
dann bleibt sie liegen! Habe ich mehr als einmal gesehen. Ich muss aber klar sagen, dass ich Reformierten
nach dem Gottesdienst gerne Brot anbiete. Zum Frühstück! Dann können sie noch Butter und Honig drauf
schmieren!
#28 Le Trot 00:55:40 | Dienstag, 22. November 2005
@Clemens Als ich erkannte, dass Jesus im Allerheiligsten Altarssakrament wirklich gegenwärtig ist, hatte
ich solch ein Verlangen nach Ihm, dass ich schnellst möglich konvertierte. Eine Freude so etwas zu lesen.
Bleiben Sie in der Piusbruderschaft auch wenn Herr Gotthard etwas anderes nöhlt. <<<<<<< Redaktion: Sie
haben einen meiner Beiträge gelöscht. Das war nicht lieb. XXXXen Sie bitte in Zukunft nur die Stellen
die Ihnen nicht gefallen. Ich werde die Stellen dann wohlgefällig umformulieren. Ansonsten schüttele
ich den Staub von meinen Füssen und ziehe weiter.
#27 Brandenburgis 00:45:18 | Dienstag, 22. November 2005
@Clemens Deine Ehrlichkeit an dieser Stelle in allen Ehren, aber mit der Beichte hat das gar nichts zu
tun. Unwürdig ist man nur, wenn man mit schweren Sünden belastet an dern Tisch des Herrn tritt, ansonsten
treten wir alle als Sünder an den Tisch des Herrn. DAs gericht ißt sich nur derjenige, der in den hl.
Elementen den Leib des Herrn nicht erkennt bzw. gar leugnet, mit dem Gnadenstand steht diese Klausel nicht
in Verbindung,
@ le Trot, Brandenburgis, Luther Sehr gut, le Trot! Danke! Klingt hart, ist aber nur die Wahrheit und
daher gerecht. Hat Schütz gebeichtet, nein? Also ist er ein Räuber, der sich das Gericht ißt (siehe
Evangelium von Gründonnerstag!!!), egal, ob er die Kommunion „freiwillig“ gereicht bekam.(Wobei ich glaube,
dass man ihn in seinem Rollstuhl dem Kardinal Ratzinger als Zelebranten frech unter die kommunionspendende
Hand gefahren hat, um Tatsachen zu schaffen!!) Und Schütz hat das wohl gewußt, denn er kannte den kath.Glauben.
Wenn er so fromm und gut war, warum ist er dann nicht konvertiert? Als ich erkannte, dass Jesus im Allerheiligsten
Altarssakrament wirklich gegenwärtig ist, hatte ich solch ein Verlangen nach Ihm, dass ich schnellst
möglich konvertierte. Aber die heutige Allerlösungskirche macht es fast unmöglich!!! Auch ich bin damals
gefragt worden, warum überhaupt konvertieren will. Ich könne doch auch in meiner protestantischen Religion
selig werden. Und den Unterschied zwischen katholisch und protestantisch habe ich mir erst später selbst
angelesen. Als ich dann merkte, dass die neue Messe und diese Kirche protestantischer war, als das, was
ich verlassen hatte, war mir die neue Heimat geraubt. Eine Katastrophe, bis ich zu Tradition gefunden
habe, was mich vor Abfall, Esotherik und Neo-Erscheinungswahn gerettet hat!
@Brandenburgis Von einem Raub, d.h. Erschleichen der hl. Kommunion kann keine Rede sein, da der Kommunionspender,
in diesem Falle wohl C. Josephus himself seine Einwilligung erteilt hat. Ob er wirklich eingewilligt hat.
Vielleicht wurde er auch von der Situation überrascht und hat dann nicht mehr richtig reagiert/reagieren
können … www.kreuz.net/article.1959.html Auch kann man nicht von vorneherein davon ausgehen, daß Schütz
nicht den katholischen Glauben geteilt hat, im Gegenteil. Man muß bis zum Erweis des Gegenteils davon
ausgehen, daß er den ganzen katholischen Glauben hat. Haben Sie offizielle Belege dafür, dass Schütz
konvertiert ist? Wenn ich mich jetzt richtig erinnere hat der Nachfolger von Schütz diese Frage nach
der Konversion von Schütz verneint. Somit ist die Sache entschieden.
#23 Brandenburgis 23:01:30 | Montag, 21. November 2005
Kommunion-Raub Von einem Raub, d.h. Erschleichen der hl. Kommunion kann keine Rede sein, da der Kommunionspender,
in diesem Falle wohl C. Josephus himself seine Einwilligung erteilt hat. Auch kann man nicht von vorneherein
davon ausgehen, daß Schütz nicht den katholischen Glauben geteilt hat, im Gegenteil. Man muß bis zum
Erweis des Gegenteils davon ausgehen, daß er den ganzen katholischen Glauben hat. Falls Sie mit dem „abgefallenen
katholischen Geistlosen“ Luther meinen sollten kann ich Sie beruhigen, – Schütz war ganz gewiß kein
Lutheraner.
@Luther Ein Protestant empfängt nicht, – er raubt. Würde er den gleichen Glauben teilen, würde er konvertieren.
BASTA ! Schütz hat anmassend und verletzend gehandelt, da er um die katholischen Voraussetzungen des
würdigen Kommunionempfangs wusste. BASTA! Oder das er das nicht als Katholik tut? Wäre Ihnen Frère
Roger näher, wenn er katholisch gewesen wäre? Frage stellt sich in diesem Fall nicht mehr ! Schutz hatte
mehr Zeit alles jeder andere sich darüber Gedanken zu machen und die richtige Entscheidung zu treffen.
Er hat sich entschieden nicht den exakten Glauben zu teilen. BASTA! Oder ist es schlecht, dass er den
Menschen einen guten und offenen (Dogmenfreien) Weg zum Vater gezeigt hat? Ist das schlecht? Nein, dass
entlarvt ihn nur als Gegner der r. kath. Kirche lBASTA! Christus sendet uns aus die Wahrheit zu verkünden
und nicht die Irrtümer eines abgefallenen katholischen Geistlosen, der sich ab dem Jahre 1525 mit einer
katholischen Nonne gepaart hat. BASTA! Dieser Mann hat im Gegensatz zu Ihnen zu viel im Sinne Gottes geleistet!
Sie waren beim Gericht gegenwärtig, welches über Roger Schütz ergangen ist? Der GOTT an den Sie und
Schütz glauben hat jeden Tag etwas anderes im Sinn. ENDE!
@Le Trot: Ich urteile nicht, ich stelle fest und erkenne was gut und was schlecht für die Herde Christi
ist. Und das was Schütz getan hat war nicht gut. Nur daran war er nicht allein beteiligt. Was ist denn
nun schlecht? Als Protestant die Eucharistie zu empfangen, obwohl er den exakten Glauben der kath. Kirche
teilt? Oder das er das nicht als Katholik tut? Wäre Ihnen Frère Roger näher, wenn er katholisch gewesen
wäre? Oder ist es schlecht, dass er den Menschen einen guten und offenen (Dogmenfreien) Weg zum Vater
gezeigt hat? Ist das schlecht? Sendet Christus uns Menschen nicht alle aus? Und noch was: Ihre Kritik
am nachkonziliaren System der Kirche ist doch nur ein Produkt einer ideologischen Verfolgung alter Glaubensvorstellungen!
Ich weiß, Sie kritisieren niemals die hl. kath. Kirche, eher die Menschen, die ihr dienen! Wissen Sie
was: Beschweren Sie sich doch beim Papst! Aber lassen Sie Frère Roger raus. Dieser Mann hat im Gegensatz
zu Ihnen zu viel im Sinne Gottes geleistet! Gruß
@Luther Wenigstens ein bißchen Respekt sollte man diesem Menschen zollen, denn nicht alleine an seinem
Eucharistieempfang wird er vor Gott gemessen werden. Nun, darum ging es aber und nicht darum ob Schütz
auf seiner Datscha den jungen Leuten Liebeslieder gesungen hat. Gott sieht in sein Herz und wie es dort
aussah, dass wissen Sie überhaupt nicht. Stimmt, ich sah nur was Schütz tat. An ihren Werken werdet
ihr sie erkennen. Sie urteilen, als hätten Sie die Vollmacht. Ich urteile nicht, ich stelle fest und
erkenne was gut und was schlecht für die Herde Christi ist. Und das was Schütz getan hat war nicht gut.
Nur daran war er nicht allein beteiligt. Sie sehen lieber Luther, so gehen auch Schäfchen der einen und
wahren Kirche sehr kritisch mit ihren Oberhirten um, deren Irrtümer von Protestanten verteidigt werden.
Lustig nicht wahr.
@Le Trot: Ich finde es wirklich eine sehr große Ungeheuerlichkeit, dass Sie einen solchen Menschen, der
rein aus der Liebe Gottes und aus der Versöhnung gelebt hat, einen Ignorant nennen. Sie sind ein Ignorant
allerhöchsten Maßes. Wissen Sie überhaupt, wie viel dieser Frère Roger für so viele Menschen getan
hat, völlig unabhängig von der bekloppten Konfession. Er hat Menschen die Kirche wieder nahegebracht,
er schickt die jungen Menschen nach Hause und sagt: „Geht in eure Gemeinde, engagiert euch dort.“ Wenigstens
ein bißchen Respekt sollte man diesem Menschen zollen, denn nicht alleine an seinem Eucharistieempfang
wird er vor Gott gemessen werden. Gott sieht in sein Herz und wie es dort aussah, dass wissen Sie überhaupt
nicht. Sie urteilen, als hätten Sie die Vollmacht. Gruß Luther
@Luther Kardinal Schönborn hat recht und nicht nur er. Auch der jetzige Papst hat recht!!! Ihrer Logik
folgend sollten Schönborn und der Papst dann auch den Erstkommunionunterricht aufheben. Dann können
auch Dreijährige unvorbereitet ( keine Beichte ) kommunizieren. Wenn ich sehe mit welch liebevollen Augen,
die in einem römisch katholischen Elternhaus grossgewordenen Kinder ihre Eltern zur Kommunionbank begleitend
den Segen empfangen, dann dürfen DIE erst recht kommunizieren. Frère Roger war immer ein ganz einfacher,
sehr weiser Mann. Er sagte immer, dass die volle Versöhnung, die Christus ist, nicht in verschiedenenKonfessionen
zu suchen ist. Stimmt, die volle Versöhnung ist nicht in verschiedenen Konfessionen zu finden, sondern
nur in der einen Konfession, die das Sakrament der Beichte, Voraussetzung für einen Kommunionempfang,
gültig spendet. Dieser Konfession hat Schütz nicht angehört. Wäre er weise gewesen hätte er nicht
kommuniziert, da er daran keinen Anteil hatte. Er war ein Ignorant.
@Abendmahl Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat Jesus selbst keine Hostien beim letzten Abendmahl zu
sich genommen. Strenggenommen hat er ein Pessach-Mahl gefeiertm schließlich war er Jude, und uns gesagt,
wir sollten dies in seinem Gedächtnis wiederholen. Ich halte es daher für ziemlich unerheblich, ob man
nun Brot oder Hostien zum Gedächtnis an Jesus benutzt. Somit hatte Frère Roger vollkommen recht, indem
er das der Welt öffentlich gezeigt hat.
@Luther Naja, Sie machen Ihrem Namen eine große Ehre. Warum soll man den Trabern ( le trot = der Trab )
nicht Ehre bereiten. Die Hoppemäxchen wirds freuen. Ich muss doch mal fragen, wie man einen solchen stupiden
Mist wirklich glauben kann! Fragen ist immer gut. Nur mit dem Verstehen der Antworten haben so einge erhebliche
Probleme, besonders die im Glauben unterbelichteten Protestanten. Krankheit und solche Schicksalsschläge
sind nie und nimmer Strafe für verborgene Schuld. Oftmals weniger Strafe, als letzte Rettung einer Seele,
die ohne diese Gnade der Krankheit sonst unrettbar verloren gegangen wäre.
@Le Trot: Naja, Sie machen Ihrem Namen eine große Ehre. Ich muss doch mal fragen, wie man einen solchen
stupiden Mist wirklich glauben kann! Hat nicht der Herr Jesus selbst gesagt: „Weder er noch seine Eltern
haben gesündigt.“ Krankheit und solche Schicksalsschläge sind nie und nimmer Strafe für verborgene
Schuld. Naja, aber vielleicht bei Le Trot schon. Schade. Gab es dieses Glaubensdogma so in der vorkonziliaren
Kirche? Wenn ja, dann glücklicherweise hat sich alles geändert! Gruß Luther
@Luther Niemals hätte er konvertiert, was soll das? Ähnlich äusserte sich einmal ein vom Glauben abgefallener
Jesuit, – „wozu konvertieren, wir sind doch sowieso alle gleich“. Der Jesuit litt bis zu seinem Tod an
einer seltsamen Krankheit, deren Ursache selbst für Mediziner nicht erklärbar war. Er litt an Kopfschmerzen.
Er hat nur für sich nicht erkannt, dass der HERR ihn durch diesen Kopfschmerz an den Blödsinn erinnern
wollte, den er viele Jahre hindurch verzapft hat.
DANKE So manchmal muss ich mich ernsthaft fragen, welche dumme und arg primitive Vorstellungen hier losgelassen
werden. Kardinal Schönborn hat recht und nicht nur er. Auch der jetzige Papst hat recht!!! Frère Roger
war immer ein ganz einfacher, sehr weiser Mann. Er sagte immer, dass die volle Versöhnung, die Christus
ist, nicht in verschiedenen Konfessionen zu suchen ist. Er lebte nicht aus der Tatsache heraus, dass er
Protestant war (und immer geblieben ist), sondern dass er versucht hat, die Brücken auszubauen, die zu
Christus führen. Er nahm Christus selbst als seinen Erretter an, er ging den Weg der Versöhnung nach.
Niemals hätte er konvertiert, was soll das? Er hätte bekundet, dass die katholische Kirche besser ist
oder sein soll. Hat das was mit Versöhnung zu tun, à la „Ut unum sint“? Nein! Sicher nicht! Der Herr
wird hier sicher kein Theater im Himmel machen…! Denn wenn Frère Roger eins gelebt hat, dann beständiges
Verzeihen, Lieben, Hoffen in einem ständigen Gebet! DANKE GOTT FÜR FRÈRE ROGER!
#8 joergx2000 11:34:32 | Montag, 21. November 2005
Allen Lobeshymnen zum Trotz Sein Kommunionempfang hat ihm seinen gewaltsamen Tod nicht verhindert. Bei
einem gewaltsamen Tod hat man keine Zeit mehr richtig Abschied zu nehmen, z.B. die Sterbesakramente zu
empfangen. Wenn Gott so etwas zuläßt sieht das wie eine Strafgericht aus. ( Allen Lobeshymnen zum Trotz )
Vielleicht hätte er sich auch öffentlich und nicht nur im geheimen zum Katholizismus bekennen sollen. (
Wenn das bei diesem Protestanten überhaupt der Fall war ) Schließlich war er eine weit bekannte Person
mit starkem Einfluß. Diesen Einfluß hat er aber nicht genutzt um die volle Wahrheit des Evangeliums
zu verkünden und alle Menschen mit ketzerischem protestantischen Glauben zu Umkehr zu bewegen. Teilwahrheit
ist eben auch Teillüge
#6 Benedikt78 10:30:37 | Montag, 21. November 2005
Interkommunion Prior Roger Schütz war ohne Zweifel ein vorbildlicher Mensch. Doch ob Interkommunion das
wahre ist, stelle ich in Frage. Beruflich habe ich sehr viel mit Reformierten und Freikirchlern zu tun.
Dabei ergeben sich immer wieder interessante Gespräche. Die Reformierten benutzen bei ihrer Messe normales
Brot und ahmen damit das Abendmahl nach. Das Brot symbolisiert Christi aber nur! Bei den Katholiken wird
die Hostie in den Leib Christi gewandelt. Die Hostie ist der Leib Christi selber! Wenn man diese fundamentalen
Unterschiede betrachtet, muss man einfach erkennen, dass hier, in diesem wesentlichen Punkt, eine total
gegenteilige Ansicht vorhanden ist. Das ist die Schwierigkeit, die einer solchen Interkommunion klar im
Wege stehen. Ich finde es gut, dass man mit Leuten der verschiedenen christlichen Kirchen diskutieren
kann und Ansichten austauscht. Ich finde es auch schön, dass wir uns nicht mehr bekriegen. Aber wir haben
nun mal in wesentlichen Teilen fundamentale Unterschiede! Wir können die verschiedenen Konfessionen nicht
beliebig mischen. Probe: Nehmen wir einen guten Rotwein (Katholizismus) und einen guten Weisswein (Protestantismus,
Freikirchen etc.) und mischen sie nach belieben. Was kommt dabei raus? Interkommunion-Befürworter würden
jetzt sagen: Ein guter Rosé. In Tat und Wahrheit käme eine undefinierbare Brühe raus, die man am Besten
den Gulli runterschütten müsste! Die Frage warum der damalige Kardinal Ratzinger Prior Roger Schütz
die Kommunion erteilte, muss Paps…
es war in der tat ein tiefes erlebnis. besonders für die glaubenstreuen pfarrer „an der basis“, gegen
die seit dieser kommunionspendung ein progressistisches kesseltreiben begonnen hat, frei nach dem motto:
„wenn sogar der papst die interkommunion betreibt, dann wird der dorfpfarrer doch nicht päpstlicher sein
wollen als der papst?“ danke, eminenz, danke, heiliger vater. ihr gebt uns die möglichkeit zum unblutigen
martyrium!
Viaticum DAs war wirklich ein sehr schönes und tief erlebtes (am TV) Geschehen…die Kirche Jesu Christi
ist größer und weiter als jede Organisationsstruktur es zeigen könnte.