Ökumene
Kardinal Schönborn erinnert sich an Prior Roger Schütz
Am 23. August hielt der Erzbischof in Wien einen Gedenkgottesdienst für Frère Roger Schütz. In seiner Predigt ging er auf die Person des ermordeten Priors von Taizé ein. Ein Auszug.
(kreuz.net) Es ist wohl zwanzig Jahre her. Ich war mit einer Gruppe Studenten in Taizé beim Abendgebet. Frère Roger sprach in seiner ganz einfachen Sprache zu den hunderten jungen Menschen, die da waren.

Ich vergesse nie dieses eine Wort, das er sagte und das so viel über ihn sagte, über seine Art, mit jungen Menschen umzugehen, auf sie einzugehen und ihnen doch nicht einfach nachzulaufen, sondern ihnen Weg zu weisen.

Er sagte: „Wenn ihr einen Lichtstrahl seht in eurem Leben, dann geht diesem Lichtstrahl nach, denn er führt euch sicher zur Lichtquelle.“

Ein so einfaches und anschauliches Bild, und es hat eine ganz neue Aktualität bekommen durch das Weltjugendtreffen mit dem Thema „Wir haben seinen Stern gesehen und sind gekommen, um Ihn anzubeten.“

Geht eurem Stern nach, geht jenem Lichtstrahl nach, der in euer Leben fällt, und da er ein Strahl des Lichtes ist, kommt er von der Quelle des Lichtes.

Sucht diese Quelle, indem ihr dem Lichtstrahl nachgeht.

Dieses kleine Wort, es ist mir so in Erinnerung geblieben und für mich wie ein Schlüsselwort zu diesem so gesegneten Leben.

Ein Zweites, es steht irgendwo in diesen Tagebüchern von Frère Roger. Es bezieht sich auf die kleine romanische, katholische Pfarrkirche von Taizé, in die Frère Roger gerne zum Gebet ging.

Er notiert einmal im Tagebuch, daß er dort gebetet hat, und dann sagt er nur diesen kleinen Satz: „Dieser Ort ist bewohnt.“ Er meint damit die eucharistische Gegenwart Jesu.

„Dieser Ort ist bewohnt.“

Ich denke, auch das ist ein Testament von Frère Roger.

Der letzte Eindruck, der mir haften geblieben ist, das letzte Mal, als ich ihn aus der Nähe gesehen habe – viele haben es im Fernsehen gesehen –: Es war der Bestattungsgottesdienst für Papst Johannes Paul II., gefeiert von Kardinal Ratzinger, der kurz danach Papst Benedikt wurde.

Als Kardinal Ratzinger die Kommunion austeilte, kam als Erster, im Rollstuhl von einem Bruder von Taizé geschoben, Frère Roger herauf zum Altar und empfing die Kommunion aus der Hand dessen, der jetzt Papst Benedikt ist.

Manche haben gerätselt, was das bedeutet.

Wir haben nicht darüber zu rätseln.

Frère Roger war in seiner Person eine ökumenische Brücke. Sein Glauben an die eucharistische Gegenwart Jesu hat das Leben von Taizé und sein persönliches Leben so stark geprägt.

So war es ein sehr schönes – heute im Rückblick können wir sagen: ein prophetisches – Zeichen, daß Frère Roger vom nachmaligen Papst Benedikt den Leib des Herrn empfing, fast möchte man sagen: das „Viaticum“, die Wegzehrung, wie die alte christliche Sprache sagt.
      
42 Lesermeinungen
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#43   Luther   18:31:48 | Mittwoch, 23. November 2005
@Timpressum
Naja, es ist natürlich schon klar, Timpressum!
Wenn du so glaubst, dann ist deine Einstellung natürlich die, die auch Frère Roger vertreten und gelebt hat!
Aus streng katholischer Sicht macht dies kein Sinn, denn es gilt immer wieder: Jesus Christus konstituiert die eine hl. kath. Kirche, d.h. in deinem Glauben fehlt etwas, nämlich die kath. Kirche. Wenn du Gott nahe sein willst, wie du geschrieben hast, dann musst du, so ist die Meinung, katholisch sein, denn Christi Leib auf Erden IST die hl. kath. Kirche! Du kannst Gott eben nicht nahe sein, wenn du außerhalb stehst!
Verstehst du? Das ist ein großer Unterschied.
Und deshalb sagen auch alle, dass Frère Roger hätte konvertieren müssen, denn wenn er Gott echt so nahe stand, dann muss er zurück in die kath. Kirche, denn nur dort konstituiert sich Gott!
Ich bin nicht einer Meinung mit diesem ekklesiologischen Verständnis, aber naja, die anderen halt schon.
Dein Prinzip ist eher das Prinzip einer Freikirche!
Gruß
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#42   Le Trot   13:24:00 | Mittwoch, 23. November 2005
@Timpressum
DAS ist es, was zählt. Evangelisch oder katholisch, lateinischer Ritus oder Römisches Messbuch nach Vaticanum II., evangelisch oder katholisch – die Worte sind die gleichen. Wieso machen wir es uns so schwer?
Ganz einfach. Weil es uns Katholiken so schwer fällt, nur das anzunehmen, was bei den Protestanten zählt. Wir hätten da gern noch ein paar andere Punkte dazu, was bei uns zählt :-))) !
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#41   Benedikt   12:54:38 | Mittwoch, 23. November 2005
@ timpressum
Jaja, immer schön alles gleich machen. Sie merken gar nicht, wie dadurch der Kern verloren geht. Sie denken sich, es wird schon jeder wissen, was gemeint ist. Für sich genommen haben Sie recht, aber eine Glaubensweitergabe kann unter diesen Bedingungen nicht stattfinden, mit dem Ergebnis, dass die Nachfolgenden eben nicht mehr wissen, was Sache ist.
Was Sie hier als Spitzfindigkeiten bezeichnen sind in Wahrheit fundamentale Glaubensgrundsätze. Informieren Sie sich besser über die lutherische und die katholische Lehre vom Altarsakrament.
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#40   timpressum †   00:55:40 | Mittwoch, 23. November 2005
Schon komisch…
„Was ist das Sakrament des Altars?
Es ist der wahre Leib und das wahre Blut unseres Herrn Jesus Christus unter dem Brot und Wein uns Christen zu essen und zu trinken von Christus selbst eingesetzt.“
(M. Luther, Kleiner Kathechismus, 5. Hauptstück)
Wo bitte ist da der Unterschied zur katholischen Lehre???
Über all die theologischen Spitzfindigkeiten und Streitereien der letzten Jahrhunderte würde sich Jesus im Grab umdrehen – wenn er noch drinliegen würde!
Hey – wir sind eingeladen, Gott ganz nah zu sein – mit Leib und Seele, mit unseren traurigen oder fröhlichen Herzen, in Gemeinschaft mit anderen Menschen erinnert zu werden, daß wir Gottes Kinder heissen dürfen.
DAS ist es, was zählt. Evangelisch oder katholisch, lateinischer Ritus oder Römisches Messbuch nach Vaticanum II., evangelisch oder katholisch – die Worte sind die gleichen. Wieso machen wir es uns so schwer?
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#39   clemens   19:43:34 | Dienstag, 22. November 2005
@Mimi
Sehr gut,der Geist weht,wo er will. Bei Dir schon!
Es grüßt Clemens
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#38   Mimi   18:11:09 | Dienstag, 22. November 2005
@Frl. Ilse
Der Beichte nichts abgewinnen?
Jesus Christus selbst vergibt einem dort die Sünden… man ist wieder ganz rein… im Stand der Gnade… mit dem schönen Gefühl, dass NICHTS zwischen einem selbst und IHM steht…
Wer im Stand der Todsünde kommuniziert, isst sich das Gericht. Und da machen es sich heute doch einige – aufgrund der fehlenden oder falschen Katechese der Priester – ziemlich leicht… „ich hab ja keinen umgebracht“… es reicht doch der Bußakt/Buß-Godi…
Beichten sollte man in einem regelmäßigen Rhythmus, der für jeden unterschiedlich sein mag. Anzuraten wäre in etwa ein vier-Wochen-Rhythmus, der noch einigermaßen überschaubar ist. Man MUSS nur schwere Sünden beichten (und das ist eben nicht nur Mord…). Aber die Kirche hat schon immer empfohlen, auch lässliche Sünden zu bekennen, so dass man insgesamt aufmerksamer wird und sich zum Guten wandeln kann.
Zu Frère Roger:
Ich finde es absolut unmöglich von ihm, dass er wider besseren Wissens nicht konvertiert ist. Damit hat er mehr geschadet als genutzt. Eben dadurch dass er eine gewisse Vorbildfunktion hatte, hätte er durch diesen ehrlichen Schritt sicherlich viele zur einen heiligen katholischen Kirche zurückführen können.
So steht er für eine falsche Allerweltseinheitsreligion, die es nicht gibt.
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#37   Frl.Ilse   17:47:41 | Dienstag, 22. November 2005
@Katholiken
Also ich denke, dass mindestens 80% der Katholiken keine Ahnung von den feinen theologischen Haarspaltereien haben, wenn sie zur Kommunion gehen. Sie gehen zur Kommunion, weil sie es im Gedächtnis des Herrn dazugehört, weil es sonst kein Gottesdienst wäre.
Übrigens war ich in meinem katholischen Leben 2 mal beichten, einmal mit 8 Jahren vor der Erstkommunion und einmal mit 12 Jahren vor der Firmung. In diesem Alter war ich noch sehr katholisch und habe alles mitgemacht, was sich in der Eifel für Katholiken gehörte. Ich habe erst hier im Forum gehört, dass man vor jeder Kommunion beichten sollte – aber wenn man jede Woche in die Kirche geht? Soo viele Sünden kann man jetzt in einer Woche auch nicht begehen. Und zur Buße nach meinen zwei Beichten: Das war ja nun wirklich lächerlich – statt das mir aufgetragen wurde, etwas Positives zu t u n, sollte ich ein Gebet sprechen, das war’s. Unter diesen Umständen kann ich der Beichte nichts abgewinnen, obwohl ich zutiefst davon überzeugt bin, dass diese Einrichtung eigentlich für Menschen aller Konfessionen unverzichtbar ist.Sie müsste aber dringend anders gehandhabt werden .
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#36   clemens   11:37:40 | Dienstag, 22. November 2005
@ le Trot, Brandenburgis, Luther
Le Trot:
Klar, bleibe ich schon seit 1992, da kann nöhlen, wer will!
Brandenburgis:
Das Gericht ißt man sich sehr wohl, wenn man durch schwere Sünden nicht im Stande der Heiligmachenden Gnade ist. Das ist ja das Problem des verlorenen Bußsakramentes und der Massen-„Absolutionen“ in sog. Bußgottesdiensten. Wäre manchmal ganz gut, wenn einige der NOM-Messen ungültig wären und damit das Brot nur Brot bliebe und der Wein nur Wein, wovon man z. B. ausgehen kann, wenn da riesige Weißbrote hochgehalten werden, wie z. B. bei den Jugenevents in Wien usw.Wenn da eine der Bedingungen für eine gültige Wandlung, nämlich die Materie nicht vorhanden ist, so gäbe es nur eine „Keksverteilung“, wie ein Priesterfreund sich immer ausdrückt und nicht so viele Sakrilegien!
Wenn ein alter Mann, der mit der Taufe (auch der protestantischen) die Heiligmachende Gnade empfangen hat und diesen Gnadenstand niemals durch die
Hl. Beichte erneuern mußte, so wäre er fast heiliger, als eine Vielzahl der Heiligen.
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#35   Benedikt78   11:35:11 | Dienstag, 22. November 2005
@ Luther
Abendmahl kommt, dass es nicht um das Brot hier geht, sondern um Gemeinschaft und Erinnerung, Gnadenzusprechung und Vergebung, sollte es kein Problem sein, auch zu einem prot. Abendmahl zu gehen.
An und für sich glaube ich auch, dass es für einen Katholiken kein Problem ist an ein prot. Abendmahl zu gehen. Eben, es geht nur um Gemeinschaft und Erinnerung, wie Sie so schön sagen. In dem Fall muss ich aber nicht in die Kirche. Dann gehe ich lieber ins Theater. Das mit der Gnadenzusprechung und Vergebung… Da habe ich meine Zweifel, da keine Beichte möglich ist. Man soll mit Gott selber beichten, heisst es da bei den Freikirchen. Na toll. Wo bleibt denn hier die Busse? Machen wir mal und dann Schwamm drüber!
Was mich bei den Reformierten etwas stört, ist die Unbeschwertheit und Unverbindlichkeit. An den Glauben muss man glauben! Und dann ist er eben nicht unverbindlich!
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#34   Le Trot   11:07:44 | Dienstag, 22. November 2005
@Luther
Nahezu 50-60 % der Katholiken, die kommunizieren wissen nicht, was sie da machen.
Was wissen denn die 50 – 60 % der Katholiken nicht und was müssten sie wissen, um es richtig zu machen ?
Vielleicht praktizieren die 50 – 60 % der Katholiken das, was der von Ihnen Luther so hochgelobte und schönrednerische Kard. ? Schönborn gesagt hat:
„ Wir haben nicht darüber zu rätseln. “
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#33   timpressum †   10:38:56 | Dienstag, 22. November 2005
Achtung – Eucharistieanarchist! :-)
Ich gehe genauso zur katholischen Kommunion wie zum evangelischen Abendmahl. Nicht die Kirche läd ein, sondern Christus selbst, der sich uns in Brot und Wein schenkt.
Umso trauriger, daß bei der Beerdigung von Roger Schütz mal wieder nur die Katholiken eingeladen waren. Das wäre nicht im Sinne von Frère Roger gewesen.
Er hat die Liebe Christi über die kirchlichen Machtstrukturen und konfessionellen Trennungen gestellt. Und deshalb würde es wirklich helfen, wenn wir in seinem Sinne weiter „ökumenisch“ bleiben: nicht im Sinne von „Wiedervereinigung“ der Kirchen, sondern im gemeinsamen Kampf um Gerechtigkeit, Friede und Bewahrung der Schöpfung.
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#32   virOblationis   10:35:15 | Dienstag, 22. November 2005
Kirchenzugehörigkeit
Durch die hl. Taufe wird man Glied am Leibe Christi und bleibt es, solange man sich nicht (durch Bekenntnis zu einer Irrlehre) davon abtrennt. – Ob dies auch durch auf Papier dokumentiert wird, ist sekundär.
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#31   28.IX-28.X   10:09:27 | Dienstag, 22. November 2005
@Luther
Wenn sie an Alles glauben und zu Allem Amen sagen, jedoch nicht glauben-wissen wollen, daß die konsekrierten Hostien DER LEIB DES HEERN sind, dann hat es für sie tatsächlich keinen Sinn, zur Hl. Kommunion in der Kath. Kirche zu gehen. Es stimmt, das, was auf dem Papier steht, macht noch keinen Katholiken oder Protestanten. Aber, in der „protestantischen röhmischen Kirche“ spielt es langsam keine Rolle mehr, was man eigentlich glaubt. Schade.
Sie schimpfen auf die Dogmen; nun sie kennen sie nicht. Die Dogmen sind dazu da, um unsrern Glauben zu schützen, zu stärken und uns auf die Ewigkeit vorzubereiten. Auch sie glauben an ei eiziges Dogma: ES GIBT KEIN DOGMA; allerdings vor Gott gilt dieses nicht.
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#30   Luther   09:34:13 | Dienstag, 22. November 2005
@all:
Eine Anmerkung sollte ich noch machen:
Zunächst einmal ist es natürlich hauptsächlich der Glaube, der den Eucharistieempfang bevollmächtigt. Es ist halt die Frage, ob dies rein formal an der Mitgliedschaft in der kathol. Kirche festzumachen ist. Meine These: Nahezu 50-60 % der Katholiken, die kommunizieren wissen nicht, was sie da machen. Da muss ich schon fragen, ob man den Empfang wirklich an der oberflächlichen Kirchenzugehörigkeit festmachen kann!
Ein zweites: Im prot. Abendmahl geht niemals um dieses Brot alleine, während bei den Katholiken schon. Wer als Katholik mit dem Gedanken zum prot. Abendmahl kommt, dass es nicht um das Brot hier geht, sondern um Gemeinschaft und Erinnerung, Gnadenzusprechung und Vergebung, sollte es kein Problem sein, auch zu einem prot. Abendmahl zu gehen.
Ich weiß auch, dass es wichtig ist, beim Empfang der konsekrierten Hostie Amen zu sagen, und dieses Amen sage ich nicht nur zum Glauben, sondern auch zur Kirche, zum Papst, zu den Bischöfen, zu Maria, etc. D.h. es macht eher aus diesem Grund keinen Sinn für einen Protestanten, auch wenn er an die Realpräsenz glaubt, zur Kommunion zu gehen!
Eines noch: Kirchenzugehörigkeit macht sich an einem Stück Papier fest, auf dem steht: rk, oder ev.! Mehr nicht! Das Herz ist entscheidend. Und Frère Roger hatte ein großes Herz für die rk. Kirche!
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#29   Benedikt78   09:02:40 | Dienstag, 22. November 2005
@ Frl.Ilse
Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat Jesus selbst keine Hostien beim letzten Abendmahl zu sich genommen. Strenggenommen hat er ein Pessach-Mahl gefeiertm schließlich war er Jude, und uns gesagt, wir sollten dies in seinem Gedächtnis wiederholen.
Ich halte es daher für ziemlich unerheblich, ob man nun Brot oder Hostien zum Gedächtnis an Jesus benutzt. Somit hatte Frère Roger vollkommen recht, indem er das der Welt öffentlich gezeigt hat!
Ich denke die Differenz in dieser Frage zwischen Katholiken und Reformierten ist nicht der von Brot oder Hostie. Es geht um die Bedeutung! Bei uns Katholiken ist die Hostie der Leib Christi! Bei den Reformierten symbolisiert das Brot es nur! Es ist die Frage, ob Sein und Schein zusammenpassen!
Ich kenne das Problem. Reformierte können diese Differenz nicht nachvollziehen. Man hört häufig: „Na und? Für Euch ist es und für uns symbolisiert es. Man darf doch niemanden ausschliessen.“ Leider ist es so, dass man mit der Interkommunion wirklich jemanden ausschliesst: Gott! Wie kann jemand den Leib Christi verinnerlichen, wenn er nicht daran glaubt? Wenn so jemandem die Hostie fallen lässt, dann bleibt sie liegen! Habe ich mehr als einmal gesehen.
Ich muss aber klar sagen, dass ich Reformierten nach dem Gottesdienst gerne Brot anbiete. Zum Frühstück! Dann können sie noch Butter und Honig drauf schmieren!
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#28   Le Trot   00:55:40 | Dienstag, 22. November 2005
@Clemens
Als ich erkannte, dass Jesus im Allerheiligsten Altarssakrament wirklich gegenwärtig ist, hatte ich solch ein Verlangen nach Ihm, dass ich schnellst möglich konvertierte.
Eine Freude so etwas zu lesen.
Bleiben Sie in der Piusbruderschaft auch wenn Herr Gotthard etwas anderes nöhlt.
<<<<<<<
Redaktion:
Sie haben einen meiner Beiträge gelöscht. Das war nicht lieb. XXXXen Sie bitte in Zukunft nur die Stellen die Ihnen nicht gefallen. Ich werde die Stellen dann wohlgefällig umformulieren. Ansonsten schüttele ich den Staub von meinen Füssen und ziehe weiter.
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#27   Brandenburgis   00:45:18 | Dienstag, 22. November 2005
@Clemens
Deine Ehrlichkeit an dieser Stelle in allen Ehren, aber mit der Beichte hat das gar nichts zu tun. Unwürdig ist man nur, wenn man mit schweren Sünden belastet an dern Tisch des Herrn tritt, ansonsten treten wir alle als Sünder an den Tisch des Herrn. DAs gericht ißt sich nur derjenige, der in den hl. Elementen den Leib des Herrn nicht erkennt bzw. gar leugnet, mit dem Gnadenstand steht diese Klausel nicht in Verbindung,
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#26   Gotthard   00:30:17 | Dienstag, 22. November 2005
@clemens
ob Du dann in einer Sekte, die sich katholisch nennt, selig wirst bezweifel ich doch sehr.
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#25   clemens   23:35:05 | Montag, 21. November 2005
@ le Trot, Brandenburgis, Luther
Sehr gut, le Trot! Danke! Klingt hart, ist aber nur die Wahrheit und daher gerecht.
Hat Schütz gebeichtet, nein? Also ist er ein Räuber, der sich das Gericht ißt (siehe Evangelium von Gründonnerstag!!!), egal, ob er die Kommunion „freiwillig“ gereicht bekam.(Wobei ich glaube, dass man ihn in seinem Rollstuhl dem Kardinal Ratzinger als Zelebranten frech unter die kommunionspendende Hand gefahren hat, um Tatsachen zu schaffen!!) Und Schütz hat das wohl gewußt, denn er kannte den kath.Glauben. Wenn er so fromm und gut war, warum ist er dann nicht konvertiert?
Als ich erkannte, dass Jesus im Allerheiligsten Altarssakrament wirklich gegenwärtig ist, hatte ich solch ein Verlangen nach Ihm, dass ich schnellst möglich konvertierte. Aber die heutige Allerlösungskirche macht es fast unmöglich!!! Auch ich bin damals gefragt worden, warum überhaupt konvertieren will. Ich könne doch auch in meiner protestantischen Religion selig werden. Und den Unterschied zwischen katholisch und protestantisch habe ich mir erst später selbst angelesen. Als ich dann merkte, dass die neue Messe und diese Kirche protestantischer war, als das, was ich verlassen hatte, war mir die neue Heimat geraubt. Eine Katastrophe, bis ich zu Tradition gefunden habe, was mich vor Abfall, Esotherik und Neo-Erscheinungswahn gerettet hat!
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#24   Le Trot   23:19:01 | Montag, 21. November 2005
@Brandenburgis
Von einem Raub, d.h. Erschleichen der hl. Kommunion kann keine Rede sein, da der Kommunionspender, in diesem Falle wohl C. Josephus himself seine Einwilligung erteilt hat.
Ob er wirklich eingewilligt hat. Vielleicht wurde er auch von der Situation überrascht und hat dann nicht mehr richtig reagiert/reagieren können … www.kreuz.net/article.1959.html
Auch kann man nicht von vorneherein davon ausgehen, daß Schütz nicht den katholischen Glauben geteilt hat, im Gegenteil. Man muß bis zum Erweis des Gegenteils davon ausgehen, daß er den ganzen katholischen Glauben hat.
Haben Sie offizielle Belege dafür, dass Schütz konvertiert ist? Wenn ich mich jetzt richtig erinnere hat der Nachfolger von Schütz diese Frage nach der Konversion von Schütz verneint. Somit ist die Sache entschieden.
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#23   Brandenburgis   23:01:30 | Montag, 21. November 2005
Kommunion-Raub
Von einem Raub, d.h. Erschleichen der hl. Kommunion kann keine Rede sein, da der Kommunionspender, in diesem Falle wohl C. Josephus himself seine Einwilligung erteilt hat.
Auch kann man nicht von vorneherein davon ausgehen, daß Schütz nicht den katholischen Glauben geteilt hat, im Gegenteil. Man muß bis zum Erweis des Gegenteils davon ausgehen, daß er den ganzen katholischen Glauben hat.
Falls Sie mit dem „abgefallenen katholischen Geistlosen“ Luther meinen sollten kann ich Sie beruhigen, – Schütz war ganz gewiß kein Lutheraner.
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#22   Le Trot   22:43:18 | Montag, 21. November 2005
@Luther
Ein Protestant empfängt nicht, – er raubt. Würde er den gleichen Glauben teilen, würde er konvertieren. BASTA !
Schütz hat anmassend und verletzend gehandelt, da er um die katholischen Voraussetzungen des würdigen Kommunionempfangs wusste. BASTA!
Oder das er das nicht als Katholik tut? Wäre Ihnen Frère Roger näher, wenn er katholisch gewesen wäre?
Frage stellt sich in diesem Fall nicht mehr ! Schutz hatte mehr Zeit alles jeder andere sich darüber Gedanken zu machen und die richtige Entscheidung zu treffen. Er hat sich entschieden nicht den exakten Glauben zu teilen. BASTA!
Oder ist es schlecht, dass er den Menschen einen guten und offenen (Dogmenfreien) Weg zum Vater gezeigt hat? Ist das schlecht?
Nein, dass entlarvt ihn nur als Gegner der r. kath. Kirche lBASTA!
Christus sendet uns aus die Wahrheit zu verkünden und nicht die Irrtümer eines abgefallenen katholischen Geistlosen, der sich ab dem Jahre 1525 mit einer katholischen Nonne gepaart hat. BASTA!
Dieser Mann hat im Gegensatz zu Ihnen zu viel im Sinne Gottes geleistet!
Sie waren beim Gericht gegenwärtig, welches über Roger Schütz ergangen ist?
Der GOTT an den Sie und Schütz glauben hat jeden Tag etwas anderes im Sinn. ENDE!
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#21   Gotthard   21:52:49 | Montag, 21. November 2005
Beziehung
Gott ist uns Vater und Mutter …
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#20   virOblationis   21:35:33 | Montag, 21. November 2005
Cyprian
Ein Protestant wird wohl kaum jemals begreifen, warum niemand Gott zum Vater haben kann, der nicht die hl. Kirche zur Mutter hat.
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#19   Luther   20:12:54 | Montag, 21. November 2005
@Le Trot:
Ich urteile nicht, ich stelle fest und erkenne was gut und was schlecht für die Herde Christi ist. Und das was Schütz getan hat war nicht gut. Nur daran war er nicht allein beteiligt.
Was ist denn nun schlecht? Als Protestant die Eucharistie zu empfangen, obwohl er den exakten Glauben der kath. Kirche teilt?
Oder das er das nicht als Katholik tut? Wäre Ihnen Frère Roger näher, wenn er katholisch gewesen wäre?
Oder ist es schlecht, dass er den Menschen einen guten und offenen (Dogmenfreien) Weg zum Vater gezeigt hat? Ist das schlecht?
Sendet Christus uns Menschen nicht alle aus?
Und noch was: Ihre Kritik am nachkonziliaren System der Kirche ist doch nur ein Produkt einer ideologischen Verfolgung alter Glaubensvorstellungen! Ich weiß, Sie kritisieren niemals die hl. kath. Kirche, eher die Menschen, die ihr dienen!
Wissen Sie was: Beschweren Sie sich doch beim Papst!
Aber lassen Sie Frère Roger raus. Dieser Mann hat im Gegensatz zu Ihnen zu viel im Sinne Gottes geleistet!
Gruß
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#18   Le Trot   18:01:09 | Montag, 21. November 2005
@Luther
Wenigstens ein bißchen Respekt sollte man diesem Menschen zollen, denn nicht alleine an seinem Eucharistieempfang wird er vor Gott gemessen werden.
Nun, darum ging es aber und nicht darum ob Schütz auf seiner Datscha den jungen Leuten Liebeslieder gesungen hat.
Gott sieht in sein Herz und wie es dort aussah, dass wissen Sie überhaupt nicht.
Stimmt, ich sah nur was Schütz tat. An ihren Werken werdet ihr sie erkennen.
Sie urteilen, als hätten Sie die Vollmacht.
Ich urteile nicht, ich stelle fest und erkenne was gut und was schlecht für die Herde Christi ist. Und das was Schütz getan hat war nicht gut. Nur daran war er nicht allein beteiligt.
Sie sehen lieber Luther, so gehen auch Schäfchen der einen und wahren Kirche sehr kritisch mit ihren Oberhirten um, deren Irrtümer von Protestanten verteidigt werden. Lustig nicht wahr.
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#17   Luther   17:40:01 | Montag, 21. November 2005
@Le Trot:
Ich finde es wirklich eine sehr große Ungeheuerlichkeit, dass Sie einen solchen Menschen, der rein aus der Liebe Gottes und aus der Versöhnung gelebt hat, einen Ignorant nennen.
Sie sind ein Ignorant allerhöchsten Maßes.
Wissen Sie überhaupt, wie viel dieser Frère Roger für so viele Menschen getan hat, völlig unabhängig von der bekloppten Konfession.
Er hat Menschen die Kirche wieder nahegebracht, er schickt die jungen Menschen nach Hause und sagt: „Geht in eure Gemeinde, engagiert euch dort.“
Wenigstens ein bißchen Respekt sollte man diesem Menschen zollen, denn nicht alleine an seinem Eucharistieempfang wird er vor Gott gemessen werden. Gott sieht in sein Herz und wie es dort aussah, dass wissen Sie überhaupt nicht. Sie urteilen, als hätten Sie die Vollmacht.
Gruß Luther
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#16   Le Trot   17:28:15 | Montag, 21. November 2005
@Luther
Kardinal Schönborn hat recht und nicht nur er. Auch der jetzige Papst hat recht!!!
Ihrer Logik folgend sollten Schönborn und der Papst dann auch den Erstkommunionunterricht aufheben.
Dann können auch Dreijährige unvorbereitet ( keine Beichte ) kommunizieren. Wenn ich sehe mit welch liebevollen Augen, die in einem römisch katholischen Elternhaus grossgewordenen Kinder ihre Eltern zur Kommunionbank begleitend den Segen empfangen, dann dürfen DIE erst recht kommunizieren.
Frère Roger war immer ein ganz einfacher, sehr weiser Mann. Er sagte immer, dass die volle Versöhnung, die Christus ist, nicht in verschiedenenKonfessionen zu suchen ist.
Stimmt, die volle Versöhnung ist nicht in verschiedenen Konfessionen zu finden, sondern nur in der einen Konfession, die das Sakrament der Beichte, Voraussetzung für einen Kommunionempfang, gültig spendet.
Dieser Konfession hat Schütz nicht angehört. Wäre er weise gewesen hätte er nicht kommuniziert, da er daran keinen Anteil hatte.
Er war ein Ignorant.
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#15   Benedikt   16:36:51 | Montag, 21. November 2005
@ Le Trot
Eins ist klar: Diplomat werden Sie in diesem Leben nicht mehr ;-)
@ Frl. Ilse: Hier ging es nicht um Materiefragen, sondern um Interkommunion.
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#14   Frl.Ilse   16:35:17 | Montag, 21. November 2005
@Abendmahl
Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat Jesus selbst keine Hostien beim letzten Abendmahl zu sich genommen. Strenggenommen hat er ein Pessach-Mahl gefeiertm schließlich war er Jude, und uns gesagt, wir sollten dies in seinem Gedächtnis wiederholen.
Ich halte es daher für ziemlich unerheblich, ob man nun Brot oder Hostien zum Gedächtnis an Jesus benutzt. Somit hatte Frère Roger vollkommen recht, indem er das der Welt öffentlich gezeigt hat.
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#13   Le Trot   16:09:38 | Montag, 21. November 2005
@Luther
Naja, Sie machen Ihrem Namen eine große Ehre.
Warum soll man den Trabern ( le trot = der Trab ) nicht Ehre bereiten. Die Hoppemäxchen wirds freuen.
Ich muss doch mal fragen, wie man einen solchen stupiden Mist wirklich glauben kann!
Fragen ist immer gut. Nur mit dem Verstehen der Antworten haben so einge erhebliche Probleme, besonders die im Glauben unterbelichteten Protestanten.
Krankheit und solche Schicksalsschläge sind nie und nimmer Strafe für verborgene Schuld.
Oftmals weniger Strafe, als letzte Rettung einer Seele, die ohne diese Gnade der Krankheit sonst unrettbar verloren gegangen wäre.
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#12   Brandenburgis   15:11:22 | Montag, 21. November 2005
@Luther
Doch, doch, – Krankheit kann durchaus Strafe bzw. Hinweis auf offenbare oder verborgene Sünde sein. Davon zeugt auch die hl. Schrift.
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#11   Luther   14:35:21 | Montag, 21. November 2005
@Le Trot:
Naja, Sie machen Ihrem Namen eine große Ehre.
Ich muss doch mal fragen, wie man einen solchen stupiden Mist wirklich glauben kann!
Hat nicht der Herr Jesus selbst gesagt: „Weder er noch seine Eltern haben gesündigt.“
Krankheit und solche Schicksalsschläge sind nie und nimmer Strafe für verborgene Schuld.
Naja, aber vielleicht bei Le Trot schon. Schade. Gab es dieses Glaubensdogma so in der vorkonziliaren Kirche?
Wenn ja, dann glücklicherweise hat sich alles geändert!
Gruß Luther
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#10   Le Trot   13:13:53 | Montag, 21. November 2005
@Luther
Niemals hätte er konvertiert, was soll das?
Ähnlich äusserte sich einmal ein vom Glauben abgefallener Jesuit, – „wozu konvertieren, wir sind doch sowieso alle gleich“.
Der Jesuit litt bis zu seinem Tod an einer seltsamen Krankheit, deren Ursache selbst für Mediziner nicht erklärbar war.
Er litt an Kopfschmerzen. Er hat nur für sich nicht erkannt, dass der HERR ihn durch diesen Kopfschmerz an den Blödsinn erinnern wollte, den er viele Jahre hindurch verzapft hat.
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#9   Luther   12:54:12 | Montag, 21. November 2005
DANKE
So manchmal muss ich mich ernsthaft fragen, welche dumme und arg primitive Vorstellungen hier losgelassen werden.
Kardinal Schönborn hat recht und nicht nur er. Auch der jetzige Papst hat recht!!!
Frère Roger war immer ein ganz einfacher, sehr weiser Mann. Er sagte immer, dass die volle Versöhnung, die Christus ist, nicht in verschiedenen Konfessionen zu suchen ist. Er lebte nicht aus der Tatsache heraus, dass er Protestant war (und immer geblieben ist), sondern dass er versucht hat, die Brücken auszubauen, die zu Christus führen.
Er nahm Christus selbst als seinen Erretter an, er ging den Weg der Versöhnung nach. Niemals hätte er konvertiert, was soll das? Er hätte bekundet, dass die katholische Kirche besser ist oder sein soll. Hat das was mit Versöhnung zu tun, à la „Ut unum sint“? Nein! Sicher nicht!
Der Herr wird hier sicher kein Theater im Himmel machen…:-)! Denn wenn Frère Roger eins gelebt hat, dann beständiges Verzeihen, Lieben, Hoffen in einem ständigen Gebet!
DANKE GOTT FÜR FRÈRE ROGER!
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#8   joergx2000   11:34:32 | Montag, 21. November 2005
Allen Lobeshymnen zum Trotz
Sein Kommunionempfang hat ihm seinen gewaltsamen Tod nicht verhindert. Bei einem gewaltsamen Tod hat man keine Zeit mehr richtig Abschied zu nehmen, z.B. die Sterbesakramente zu empfangen. Wenn Gott so etwas zuläßt sieht das wie eine Strafgericht aus. ( Allen Lobeshymnen zum Trotz ) Vielleicht hätte er sich auch öffentlich und nicht nur im geheimen zum Katholizismus bekennen sollen. ( Wenn das bei diesem Protestanten überhaupt der Fall war ) Schließlich war er eine weit bekannte Person mit starkem Einfluß. Diesen Einfluß hat er aber nicht genutzt um die volle Wahrheit des Evangeliums zu verkünden und alle Menschen mit ketzerischem protestantischen Glauben zu Umkehr zu bewegen. Teilwahrheit ist eben auch Teillüge
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#6   Benedikt78   10:30:37 | Montag, 21. November 2005
Interkommunion
Prior Roger Schütz war ohne Zweifel ein vorbildlicher Mensch. Doch ob Interkommunion das wahre ist, stelle ich in Frage.
Beruflich habe ich sehr viel mit Reformierten und Freikirchlern zu tun. Dabei ergeben sich immer wieder interessante Gespräche. Die Reformierten benutzen bei ihrer Messe normales Brot und ahmen damit das Abendmahl nach. Das Brot symbolisiert Christi aber nur! Bei den Katholiken wird die Hostie in den Leib Christi gewandelt. Die Hostie ist der Leib Christi selber! Wenn man diese fundamentalen Unterschiede betrachtet, muss man einfach erkennen, dass hier, in diesem wesentlichen Punkt, eine total gegenteilige Ansicht vorhanden ist. Das ist die Schwierigkeit, die einer solchen Interkommunion klar im Wege stehen.
Ich finde es gut, dass man mit Leuten der verschiedenen christlichen Kirchen diskutieren kann und Ansichten austauscht. Ich finde es auch schön, dass wir uns nicht mehr bekriegen. Aber wir haben nun mal in wesentlichen Teilen fundamentale Unterschiede! Wir können die verschiedenen Konfessionen nicht beliebig mischen. Probe: Nehmen wir einen guten Rotwein (Katholizismus) und einen guten Weisswein (Protestantismus, Freikirchen etc.) und mischen sie nach belieben. Was kommt dabei raus? Interkommunion-Befürworter würden jetzt sagen: Ein guter Rosé. In Tat und Wahrheit käme eine undefinierbare Brühe raus, die man am Besten den Gulli runterschütten müsste!
Die Frage warum der damalige Kardinal Ratzinger Prior Roger Schütz die Kommunion erteilte, muss Paps…
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#5   Sulpicius   14:01:47 | Sonntag, 20. November 2005
Lieber Jolie,
wie wahr, wie wahr! Herzlicher Gruß übrigens von Charlemagne!
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#4   Elendester Sünder   13:50:51 | Sonntag, 20. November 2005
Zu Jolie
Du hast es auf den Punkt gebracht.
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#3   jolie   12:59:40 | Sonntag, 20. November 2005
es war in der tat ein
tiefes erlebnis. besonders für die glaubenstreuen pfarrer „an der basis“, gegen die seit dieser kommunionspendung ein progressistisches kesseltreiben begonnen hat, frei nach dem motto:
„wenn sogar der papst die interkommunion betreibt, dann wird der dorfpfarrer doch nicht päpstlicher sein wollen als der papst?“
danke, eminenz, danke, heiliger vater. ihr gebt uns die möglichkeit zum unblutigen martyrium!
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#2   28.IX-28.X   12:54:57 | Sonntag, 20. November 2005
S.Em.+Gotthart
wenn ihr so ökumenisch seid, was regt ihr euch auf so sehr auf die Teaditionalisten?
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#1   Gotthard   12:32:26 | Sonntag, 20. November 2005
Viaticum
DAs war wirklich ein sehr schönes und tief erlebtes (am TV) Geschehen…die Kirche Jesu Christi ist größer und weiter als jede Organisationsstruktur es zeigen könnte.
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