Nach den Homos die Maulwürfe?
Die Kirche in den USA befindet sich wegen der klerikalen Unzucht seit Jahren in einer Dauerkrise. 80% der Skandale sind nach einer Studie nicht pädophiler, sondern homosexueller Natur. Zieht der Vatikan jetzt die Notbremse?
(kreuz.net) In Italien gibt es neue Gerüchte. Das Wochenmagazin ‘Panorama’ berichtete, daß Papst Benedit
XVI. noch in Castel Gandolfo ein 16seitiges Dokument unterschrieben habe, das Männern mit homosexuellen
Tendenzen den Zugang zum Priestertum verweigert.An diesem Dokument hat die Kongregation für die katholische Erziehung zehn Jahre lang herumgeschrieben.
Von der Kongregation hängen die ungefähr 6.500 Priesterseminare der Welt ab.
Anfang November soll das Schreiben endlich publiziert werden.
Inzwischen ist der Text nach ‘Panorama’ bei einem „weltberühmten Psychologen“, der darüber einen wissenschaftlichen Kommentar schreibt.
Dieser soll zeitgleich mit dem Dokument als Artikel in der vatikanischen Tageszeitung ‘Osservatore Romano’ erscheinen.
In der päpstlichen Instruktion geht es um die sexuelle Orientierung der Alumnen katholischer Priesterseminare.
An der Ausarbeitung des Textes sollen auch Mitglieder des Rulla-Institutes, das zur von den Jesuiten geführten päpstlichen Universität Gregoriana gehört, mitgearbeitet haben.
Das Rulla-Institut bietet eine spezialisierte Fachausbildung in der Psychologie des geistlichen Lebens an, die nur einem ausgewählten Kreis von Studenten offensteht.
Das Dokument soll schon jetzt in den US-Priesterseminaren Nervositäten auslösen.
In den Vereinigten Staaten läuft gegenwärtig eine kanonische Visitation aller Priesterseminare mit Ausnahme des Priesterseminars der Petrusbruderschaft.
Viele Priesterausbildungsstätten des Landes stehen seit Jahren im Ruf, mit Wissen der Bischöfe von Homos unterlaufen zu sein.
Der letzte Präsident der US-Bischofskonferenz soll nach ‘Panorama’ sogar gesagt haben, daß man verhindern müsse, daß das katholische Priestertum in den USA von Homos kontrolliert würde.
Das neue Dokument ist durch „Verbalindiskretionen“ auch der italienischen Tageszeitung ‘Corriere della Sera’ bekannt geworden.
Der ‘Corriere’ zitiert sogar wörtlich aus dem noch nicht publizierten Schreiben.
Es soll im wesentlichen drei Regeln enthalten:
1. Alumnen, die in den letzten drei Jahren ihrer Ausbildung bei homosexuellen Kontakten erwischt werden, sollen aus dem Priesterseminar ausgeschlossen werden.
2. Wer seine homosexuellen Neigungen öffentlich erklärt oder zum Ausdruck bringt, soll das Priesterseminar verlassen.
3. Wer sein persönliches Interesse für die Welt der Homosexualität nicht bezwingen kann und dies durch entsprechende Lektüren, Filme oder Internet-Konsumationen zum Ausdruck bringt, soll ebenfalls aus dem Priesterseminar gewiesen werden.
Ein römischer Monsignore erklärte auf Anfrage, daß der Vatikan sich direkt nach der erfolgreichen Eliminierung der Homos aus den Priesterseminarien daran machen könne, die zahlreichen vatikanischen Maulwürfe zu beseitigen, die seit Jahren unveröffentlichte kirchliche Dokumente vorzeitig an die Presse bringen.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Samstag, 22. Oktober 2005 12:22
Laurentius2: @Ilsebill & Bernado u.a.
Ich neige den von Bernado geäußerten Verdachtsmomenten über Ilse zu. Ich hatte die angebliche Polizeibeamtin aufgefordert, einmal die Äußerungen UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS im Heiligen Evangeium nach Markus nachzulesen. Es strotzt dort nur so von Dämonenaustreibungen durch IHN, der also offenbar auch so ein „Gespenstergläubiger“ gemäß der Märchentante Ilsebill gewesen sein müßte ,wenn ihre krude Logik zuträfe … Ernsthaft kann der Beitrag Ilses also kaum gewesen sein. Schade, daß wir hier so veräppelt werden …
Dienstag, 18. Oktober 2005 20:32
Evelin: @ Benedikt
Friedrich v. Spee SJ war sicherlich ein sehr verdienstvoller Mann. Hier ein Link zum
Biographisch Bibliographischen Lexikon von Traugott Bautz
Es steht nichts davon, dass er den Hexenhammer kritisiert hätte, er war „kompromißlos ablehnend gegen die gängige Form der Hexenprozesse“ – so im genannten Aufsatz auf bautz.de. Insoferne darin wohl auch eine Kritik am gängigen Inquisitionsprozeß gelegen sein mag, war dieser keine Eigenart der Hexenprozesse, sondern Ende des 15. Jahrhunderts, als der Hexenhammer erschien, der geltende Standard.
Heinricht Institoris und Jakob Sprenger haben diesbezüglich nichts neu geschaffen, sie haben nur die geltenden Rechtsgrundlagen zusammengestellt.
Sicherlich hat der Inquisitionsprozeß gravierende Nachteile, insb. der Zusammenfall von Richter und Ankläger in einer Person, aber hinter den einschlägigen Ausführungen Friedrich v. Spees, der übrigens gar kein Jurist war, stehen dann wohl schon weitere 150 Jahre an Erkenntnis und Weiterentwicklung der Rechtswissenschaften.
Auch die Folter war keine Eigenart der Hexenprozeß, sondern eine solche aller Strafprozesse bis Ende des 18. Jahrhunderts.
Friedrich v. Spees zielte nicht gegen den Begriff der Hexen an sich, sondern mahnte ein faireres Verfahren ein: „Vorsicht beim Urteilen“.
Der Gatte der Evelin
Biographisch Bibliographischen Lexikon von Traugott Bautz
Es steht nichts davon, dass er den Hexenhammer kritisiert hätte, er war „kompromißlos ablehnend gegen die gängige Form der Hexenprozesse“ – so im genannten Aufsatz auf bautz.de. Insoferne darin wohl auch eine Kritik am gängigen Inquisitionsprozeß gelegen sein mag, war dieser keine Eigenart der Hexenprozesse, sondern Ende des 15. Jahrhunderts, als der Hexenhammer erschien, der geltende Standard.
Heinricht Institoris und Jakob Sprenger haben diesbezüglich nichts neu geschaffen, sie haben nur die geltenden Rechtsgrundlagen zusammengestellt.
Sicherlich hat der Inquisitionsprozeß gravierende Nachteile, insb. der Zusammenfall von Richter und Ankläger in einer Person, aber hinter den einschlägigen Ausführungen Friedrich v. Spees, der übrigens gar kein Jurist war, stehen dann wohl schon weitere 150 Jahre an Erkenntnis und Weiterentwicklung der Rechtswissenschaften.
Auch die Folter war keine Eigenart der Hexenprozeß, sondern eine solche aller Strafprozesse bis Ende des 18. Jahrhunderts.
Friedrich v. Spees zielte nicht gegen den Begriff der Hexen an sich, sondern mahnte ein faireres Verfahren ein: „Vorsicht beim Urteilen“.
Der Gatte der Evelin
Dienstag, 18. Oktober 2005 18:08
Benedikt: @ Stimme aus dem Tradiland
Und was ist dann mit Friedrich Spee von Langenfeld SJ?
Dienstag, 18. Oktober 2005 17:21
Stimme aus dem Tradiland: Nicht mit den Wölfen heulen, Dolfus
Dazu gibt es eine Untersuchung des – leider kaum rezipierten – Experten der kath. Kirche für Daemonologie,
Hexerei, Okkultismus usw., Egon v. Petersdorff, welches er in seinem Werk „Daemonologie“ wiedergegeben
hat. Er hat das Werk von Heinrich Institoris und Jakob Sprenger, genannt „Der Hexenhammer“ überprüft
und festgestellt, dass es mit der kath. Lehre übereinstimmt.
Über die grundsätzlich positiven Auswirkungen habe ich schon geschrieben. Von Katastrophe usw. kann gar keine Rede sein.
Wenn heute ein Werk, welches mehrere hundert Jahre alt ist, aus allen Zeitgeist-Rohren (-medien,-autoren) beschossen wird, dann sollte das einen traditionellen Katholiken zu einer Überprüfung veranlassen.
Ein solches Urteil kann richtig sein (wie z.B. bei „Mein Kampf“), muß aber keineswegs – wie hier.
Über die grundsätzlich positiven Auswirkungen habe ich schon geschrieben. Von Katastrophe usw. kann gar keine Rede sein.
Wenn heute ein Werk, welches mehrere hundert Jahre alt ist, aus allen Zeitgeist-Rohren (-medien,-autoren) beschossen wird, dann sollte das einen traditionellen Katholiken zu einer Überprüfung veranlassen.
Ein solches Urteil kann richtig sein (wie z.B. bei „Mein Kampf“), muß aber keineswegs – wie hier.
Dienstag, 18. Oktober 2005 16:50
Dolfus: „Hexenhammer“ wohl satanischen Ursprungs
Der „Hexenhammer“ war eine Katastrophe, inhaltlich häretisch und abergläubisch.
Gut, wenn man gegen den Strom denkt, denn bezügl. Hexenverfolgung wird auch viel gelogen, aber dieses Buch muß von der Hölle inspiriert gewesen sein, eine Zulassung Gottes.
Gut, wenn man gegen den Strom denkt, denn bezügl. Hexenverfolgung wird auch viel gelogen, aber dieses Buch muß von der Hölle inspiriert gewesen sein, eine Zulassung Gottes.
Dienstag, 18. Oktober 2005 16:47
Stimme aus dem Tradiland: @ traumaturgos: Genauer lesen
Wie Evelin schon ausführte: Der Hexenhammer bewirkte eine Einschränkung der Hexenverfolgung und jeweils ein ordentliches Verfahren. Darum sind im katholischen Bereich auch viel weniger Hinrichtungen erfolgt. Bitte nicht die „zeitgeistigen Verurteilungen“ nicht genehmer Werke nachplappern!
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





