Die „Katholische Aktion Österreich“ würdigt die österreichische Autorin Elfriede Jelinek, die am 7. Oktober mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.
(kreuz.net, Wien) In einer Stellungnahme vom 8. Oktober bezeichnet die von der Österreichischen Bischofskonferenz
finanzierte „Katholische Aktion“ (KA) die österreichische Nobelpreisträgerin für Literatur, Elfriede
Jelinek, als „unbequeme Schriftstellerin“. Die Autorin „spare nicht mit Kritik an Kirche, Markt und Staat.
Ihre scharfen Analysen seien bei allen ideologischen Grenzen und Bedenken unerlässlich“, heißt es in
dem Artikel. Die mit dem Literatur-Nobelpreis geehrte Schriftstellerin trage dazu bei „festgefahrenes
Denken zu revidieren“ hebt die KA auf ihrer Homepage hervor.
Elfriede Jelinek ist die Absolventin eines
katholischen Schwesterngymnasiums in Wien. Über ihre damalige Bindung zur Religion sagt sie: „Ich war
sehr katholisch und bin auch so erzogen worden. Bis in die Pubertät habe ich sehr intensive Gotterlebnisse
gehabt.“ 1974 wurde Jelinek während der Zeit der sowjetischen Terrorherrschaft ein engagiertes Mitglied
der moskauhörigen „Kommunistischen Partei Österreichs“. Erst nach dem Zusammenbruch der kommunistischen
Diktaturen Osteuropas trat Frau Jelinek bei den Kommunisten aus.
Frau Jelinek ist eine Verfechterin der
Tötung von ungeborenen Kinder im Mutterschoß und hat sich wiederholt mit aggressiv diskriminierenden
Äusserungen gegen die Kirche hervorgetan. So forderte sie die Beseitigung der „Hässlichkeit ihres alten,
eckigen Regimes“. Priester nannte sie eine „gründlich verhagelte Brut“. In ihren Werken verhöhnt Jelinek
Gott, Jesus Christus, die Gottesmutter und die Heiligen.
Die „Katholische Aktion Österreich“ (KA) versteht
sich als gesellschaftsgestaltende, kirchliche Laienorganisation und hat ihre Zentrale in Wien. Der bischöfliche
Referent der KA Österreich ist der Linzer Diözesanbischof Dr. Maximilian Aichern. Die KA erhält von
der österreichischen Bischofskonferenz jährlich ungefähr 500.000 Euro. Außerdem werden mehrere hundert
Angestellte der KA von den Diözesen bezahlt.
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13 Lesermeinungen
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„Beschissen“ Mannheimer mag recht haben. Allerdings wird er noch viel früher von den neuen Muselherrschern
getötet werden. Ob’s ihm ein Trost ist? Jedenfalls wird der psychopathische Atheist nicht wiederauferstehen,
die Kirche Christi schon!
Der erste Beitrag vierdreiviertel Jahre später! Seit über vier Jahren ist Joseph Ratzinger Benedikt
XVI. Ich weiß nicht, was hinter kreuz.net eigentlich steckt. Vieles kommt mir „spanisch“ vor. Meistens
ist es einfach nur grausam. Grausam, was hier als Zustand des Missstandes in der Kirche aufgedeckt wird,
grausam die Kommentare. Die Kirche ist tief gespalten, wohl schon seit V2. Auf kreuz.net tritt dies deutlich
zutage. Fast alles ist kaputt. Was funktioniert noch? Der Wagen an die Wand gefahren. Ein Teil gibt trotzdem
noch Vollgas, ein Teil ist ausgestiegen und geht seinen Weg, manche überlegen, was ist noch zu retten.
Viele im Wagen sind schon seelisch tot. Der größte Teil hat längst jede Orientierung verloren und weiß
nicht wo oben noch wo unten ist. Wie wird es 2014 um uns, um die Kirche stehen?
Ich werde kreuz.net verklagen! Auf Schadenersatz für mein kaputtes Zwerchfell! Was ein Archiv! @ Dr.
Otterbeck: Sie erleben hier doch jeden Tag den letzten Beitrag! Ja, mehr noch: Es sind tagtäglich die
ALLERLETZTEN! Muhahahahaha … was bin ich früh morgens schon witzig!
Das war er also, der allererste kreuz.net Artikel. Ob ich den letzten erleben werde, weiß man nicht.
Aber dieser erste soll nicht ohne Lesermeinung bleiben: Er zeigt nämlich schon vollständig die politische
Richtung des ganzen Unterfangens auf. Wer als Katholik die „rote Sau“ als Mensch anspricht, der sei ausgeschlossen.