Protestantismus
Festakt zum fünfjährigen Jubiläum der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“
Bischof Müller und Landesbischof Friedrich würdigen Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre.
(kreuz.net/LWI, Augsburg) Anläßlich des fünften Jahrestags der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ fand am 31. Oktober in der Kirche St. Anna zu Augsburg (Deutschland) ein ökumenischer Festakt statt.

Der Vorsitzende der Ökumenekommission der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Regensburger Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller, und der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), der bayerische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich, würdigten aus diesem Anlaß die Bedeutung der Gemeinsamen Erklärung und ihrer Unterzeichnung.

„Die Chance des ökumenischen Fortschritts, die mit der Unterzeichnung der ‘Gemeinsamen Erklärung’ einhergeht, darf man nicht verstreichen lassen“, betonte Landesbischof Friedrich in der Augsburger St. Annakirche, wo am 31. Oktober 1999 Vertreter des Lutherischen Weltbundes (LWB) und der römisch-katholischen Kirche die Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre unterzeichnet hatten.

„Wenn im 21. Jahrhundert in der Bibelexegese und in der Dogmatik greifbare Übereinstimmungen zwischen evangelischer und katholischer Kirche bestehen und benachbarte Gemeinden konfessionsübergreifend vertrauensvoll zusammenarbeiten, darf aus kirchenpolitischen Gründen die mögliche Einheit nicht verweigert werden.“

Die „Gemeinsamen Erklärung“ sei ein wesentlicher Schritt in Richtung Einheit der Kirche, betonte Bischof Müller.

„Natürlich werden weitere tiefer gehende Diskussionen nötig sein, um bestehende Fragen zu klären.“ Dennoch sei nie ernsthaft in Frage gestellt worden, daß Katholiken und Lutheraner einen Grundkonsens hätten, was die Definition des Christseins angehe.

Die Lehre von der Rechtfertigung sei heute ein Auftrag an alle Christen, für den Frieden in der Welt zu arbeiten.

Die Hoffnung auf die Rechtfertigung „vertröstet nicht auf eine bessere Welt im Jenseits, sondern schenkt die Kraft, in der Bedrängnis der Welt zu bestehen“, so Bischof Müller beim Festakt.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Dr. Wolfgang Huber, erklärte aus Anlaß des fünften Jahrestags der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung“ im Berliner Dom:

„Wer die Gemeinsame Erklärung vor fünf Jahren nur unter dem Gesichtspunkt betrachtet, welche praktischen Fortschritte sie erbracht hat, mag enttäuscht sein.“ Hierfür gebe es aber keinen Grund, wenn durch die gemeinsame Würdigung von Luthers reformatorischer Entdeckung klarer zu Tage trete „wo die wirklichen Hemmschwellen zur wechselseitigen kirchlichen Anerkennung“ lägen.

„Ich kann keinen Rückschritt darin sehen, wenn man zu solcher Klarheit vordringt“, so der Berliner Bischof.
      
5 Lesermeinungen
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#12   Brandenburgis   14:55:18 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@MIchaelamaria
Vielleicht nennt er sich ja auch nur „Bischof“? Vielleicht hat er sich die Regensburger Kathedra nur erschlichen?
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#11   michaelamaria †   13:39:07 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
brandenburgis:
Dr. Gerhard Müller ist Bischof. Als Regensburgerin werde ich das ja wohl wissen.
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#9   kilohtak. †   13:37:36 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
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(kreuz.net /LWI, Augsburg) Anläßlich des fünften Jahrestags der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ fand am 31. Oktober in der Kirche St. Anna zu Augsburg (Deutschland) ein ökumenischer Festakt statt.
Der Vorsitzende der Ökumenekommission der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Regensburger Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller, und der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), der bayerische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich, würdigten aus diesem Anlaß die Bedeutung der Gemeinsamen Erklärung und ihrer Unterzeichnung.
„Die Chance des ökumenischen Fortschritts, die mit der Unterzeichnung der ‘Gemeinsamen Erklärung’ einhergeht, darf man nicht verstreichen lassen“, betonte Landesbischof Friedrich in der Augsburger St. Annakirche, wo am 31. Oktober 1999 Vertreter des Lutherischen Weltbundes (LWB) und der römisch-katholischen Kirche die Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre unterzeichnet hatten.
„Wenn im 21. Jahrhundert in der Bibelexegese und in der Dogmatik greifbare Übereinstimmungen zwischen evangelischer und katholischer Kirche bestehen und benachbarte Gemeinden konfessionsübergreifend vertrauensvoll zusammenarbeiten, darf aus kirchenpolitischen Gründen die mögliche Einheit nicht verweigert werden.“
Die „Gemeinsamen Erklärung“ sei ein wesentlicher Schritt in Richtung Einheit der Kirche, betonte Bischof Müller.
„Natürlich werden weitere tiefer gehende Diskussionen nötig se…
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#8   kilohtak' †   13:36:51 | Donnerstag, 22. Oktober 2009

(kreuz.net/LWI, Augsburg) Anläßlich des fünften Jahrestags der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ fand am 31. Oktober in der Kirche St. Anna zu Augsburg (Deutschland) ein ökumenischer Festakt statt.
Der Vorsitzende der Ökumenekommission der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Regensburger Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller, und der Catholica-Beauftragte der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), der bayerische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich, würdigten aus diesem Anlaß die Bedeutung der Gemeinsamen Erklärung und ihrer Unterzeichnung.
„Die Chance des ökumenischen Fortschritts, die mit der Unterzeichnung der ‘Gemeinsamen Erklärung’ einhergeht, darf man nicht verstreichen lassen“, betonte Landesbischof Friedrich in der Augsburger St. Annakirche, wo am 31. Oktober 1999 Vertreter des Lutherischen Weltbundes (LWB) und der römisch-katholischen Kirche die Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre unterzeichnet hatten.
„Wenn im 21. Jahrhundert in der Bibelexegese und in der Dogmatik greifbare Übereinstimmungen zwischen evangelischer und katholischer Kirche bestehen und benachbarte Gemeinden konfessionsübergreifend vertrauensvoll zusammenarbeiten, darf aus kirchenpolitischen Gründen die mögliche Einheit nicht verweigert werden.“
Die „Gemeinsamen Erklärung“ sei ein wesentlicher Schritt in Richtung Einheit der Kirche, betonte Bischof Müller.
„Natürlich werden weitere tiefer gehende Diskussionen nötig sei…
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#7   Brandenburgis   13:35:39 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Müller ist erstens
kein Bischof
zweitens einer der übelsten Kirchenfeinde Deustchlands. Da wünscht man sich einen Luther zurück. Wahrscheinlich war selbst der weiland „REichsbischof Müller“ besser als dieser.
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Es wurden 9 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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