Wo kämen die Bischöfe heute hin, würden sie in seine Fußstapfen treten? Genau dort, wo sie nicht hinwollen. Von Felizitas Küble, Sprecherin des Kardinal-von-Galen Kreises.
(kreuz.net) In den 60er und 70er Jahren war er ein unliebsamer Held: Kardinal Clemens August von Galen,
der „Löwe von Münster.
Den liberalen Konzilseuphorikern auch in der Münsteraner Bistumsleitung galt
Graf von Galen als „stockkonservativ“ – und den 68ern schien er zu „deutschnational“.
Daher kam in diesen
„reformkatholischen“ Jahrzehnten das Seligsprechungsverfahren für den größten deutschen Bischof des
20. Jahrhunderts nicht voran.
Danach wurde das innerkirchliche Klima für den Oberhirten aus altem westfälischen
Adelsgeschlecht etwas freundlicher, nicht zuletzt durch Forschungen von historischer Seite.
Obwohl der
Seligsprechungsprozeß bereits 1956 eingeleitet wurde, begann der „Tugendprozeß“ – also die Untersuchung
des heroischen Tugendgrades – erst 1982, peinliche 26 Jahre später.
Anschließend paßte der „Löwe
von Münster“ jahrzehntelang nicht in die ideologische „Landschaft“.
Offenbar störte dieser glaubensstarke
Bischof auch lange nach seinem Tod jene klerikale Geruhsamkeit, die nach allen Seiten hin offen und daher –
wie ein Spontispruch so treffend sagt – eben nicht ganz dicht ist.
Was macht ihn auch heute noch so unbequem,
diesen Bischof von Münster, der den Nationalsozialisten ebenso die Leviten las wie den alliierten Besatzungsmächten?
War es seine handfeste Art, das Unrecht nicht nur allgemein beim Namen zu nennen, sondern in einem sehr
buchstäblichen Sinne, indem er Täter und Mittäter, Personen, Tatort, Daten und Fakten auflistete und
in seinen weltberühmten Predigten anprangerte?
Wo kämen die Bischöfe heute hin, würden sie in seine
Fußstapfen treten?
Genau dort, wo sie nicht hinwollen: In die Rolle des Anklägers auch gegenüber staatlichem
Unrecht, vor allem des millionenfachen Massenmords im Mutterleib, den der bundesdeutsche Staat nicht nur
weitgehend straffrei stellt und damit gesetzlich zuläßt, sondern durch die Steuergelder seiner Bürger
auch noch finanziert.
Das Blut der unschuldigen Kinder und das Blutgeld des mitschuldigen Staates schreit
zum Himmel, doch der katholische Episkopat rafft sich bestenfalls zu allgemeinen Appellen pro Lebensschutz
auf.
Kein Aufschrei der Empörung, keine Anklage konkreter Täter – Politiker, Juristen, Medien, abtreibungsfreundlicher
Feministinnen, Abtreibungsärzte etc. – kein Donnerwort von den Kanzeln.
Man kann sich vorstellen, wie
stark und wortgewaltig der „Löwe von Münster“ predigen würde, müßte er diesen Massenmord mitten in
einem „demokratischen Rechtsstaat“ erleben.
Ein weiterer Grund, warum sich auch innerhalb der Kirche
viele Menschen an dieser großen Bischofsgestalt „reiben“: dieser Kardinal war ein glühender deutscher
Patriot.
Er liebte sein Land und Volk aus tiefstem Herzen.
Seine letzten Worte kurz vor seinem Tod am
22. März 1946 geben Zeugnis von seinem Gottvertrauen und seiner Liebe zu Deutschland:
„Wie Gott will.
Gott lohne es euch. Er schütze das liebe Vaterland. Für Christus weiterarbeiten.“
Das ist sein Vermächtnis:
die Liebe zu Gott, zum Nächsten und zum Vaterland.
Ein geistliches Erbe, das nicht allen schmeckt, ein
Vermächtnis jedoch, das zeitlos ist – und eines Heiligen würdig.
Email-Adressen der Empfänger
32 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Lieber Lau dünnhäutig? Woran ich glaube sage ich doch, oder bist Du des Lesens nicht mächtig? Oder
schreibst Du, was Du nicht meinst? und was es heisst, römisch-katholisch zu sein, – das ist derart weit
gespannt, dass man nicht weiss, was es heisst. es gibt tolerante römische Katholiken, es gibt konservative
römische Katholiken, es gibt streng römische Katholiken, es gibt die oberflächlichen… es gibt die,
die mit laufen, es gibt die, die es zu nutzen verstehen, und römische Kahtoliken nennen sich auch Christen,
ob sie allerdings mit der Nachfolge des Mannes aus Nazaret ernst machen? und lieber Lau-Rent, was nun
mein Glaube mit von Galen zu tun hat… von Galen mag ein grosser römischer Katholik gewesen sein, dass
man seinem Klientel zur Seite steht, halte ich für eine Selbstverständlichkeit… das magst Du anders
sehen. wie sagte es mal ein Jude: Was hast du getan, als ich verachtet war? Was hast du getan, als ich
verfolgt war? meinte er tatsächlich nur die Juden? Hat von Galen da was übersehen?
#31 Laurentius2 12:46:31 | Samstag, 22. Oktober 2005
@Gerd Sehr geehrter Gerd-Eric, warum so dünnhäutig ? Ich katalogisiere mich doch auch, wenn ich sage,
daß ich römisch-katholisch bin (mit meiner ganzen Sündhaftigkeit und Unvollkommenheit natürlich).
Also, woran glaubst Du ?
Lieber Laurentius2 sollten Dir die Fünf Bücher Moses so weit hinter dem katholischen Katechismus stehen,
dass Du Menschen ersmal Katalogisieren musst, statt dem WORT G’TTes zu folgen…
#28 GerdEric 19:45:12 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Lieber Laurentius 2 … daß wir sicher davon ausgehen können, daß er bei Gott ist. Das kann doch nicht
sein, die katholische Kirche sagt doch, dass Jesus die Schuld auf sich genommen hat… was denn nun? Da
bleibe ich doch lieber bei dem Glauben, dem auch Jesus schon anhing? Also bitte, an welches Buch glauben
Sie oder billigen ihm wenigstens die relativ größte Autorität in Ihrem Denken zu. Ich glaube an kein
Buch! Aber, versuch’ es doch mal mit den ersten fünf Büchern Moses )
#27 Laurentius2 13:06:16 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Richtig … … und dennoch sagt die Autorität der – für uns nunmal – Heiligen Katholischen Kirche,
daß dieser Mensch so tugendhaft, gläubig und beispielhaft war, daß wir sicher davon ausgehen können,
daß er bei Gott ist. P.S. Vorschlag: Nennen Sie mir eins „IHRER“ Bücher (nicht mehr als 200 Seiten).
Wenn Sie mir versprechen, in den nächsten 2 Monaten den neuen katholischen Kurzkatechismus (6,90 €
an jeder Ecke) zu lesen, werde ich auch „IHREN“ „Katechismus“ lesen. Also bitte, an welches Buch glauben
Sie oder billigen ihm wenigstens die relativ größte Autorität in Ihrem Denken zu. Wier sind alle gespannt
…
Lieber Benedikt es geht darum, einen Menschen Mensch sein lassen, selbst wenn er eine herausragende Persönmlichkeit
ist. und Fehler sind menschlich, und auch von Galen war nur ein Mensch…
Ach GerdEric Was wollen Sie eigentlich? Sollen wir jetzt alle eine Zeitmaschine besteigen und nachsehen?
Damit Sie weitermachen dürfen: Es gibt tatsächlich Morde, die nicht von katholischen Kirchenfürsten
erwähnt werden. Sowas aber auch O_O
Lieber Laurentius2 ich war gestern in Telgte, da ist ein Museum, und da ist eine Ausstellung über von
Galen, und da ist eine Zeitung (Buersche? Zeitung), erste Seite von 1933. Da geht es um die Einsetzung
von Galens als Bischof. Auf der gleichen Seite steht was von einem Dreifachmord an Greisinnen. Gibt es
dazu eine Äusserung von von Galen? Danke für Eure Aussagekräftigen Belege.
@ Gerd Eric Sie haben geschrieben „davor beten“. Im Zusammenhang mit dem Götzenbegriff lässt das keinen
anderen Schluss zu als „anbeten“. Da wo ich herkomme wird auch nicht davor gebetet…
Lieber Benedikt und lieber Igantius Habe ich geschrieben „Denkmäler anbeten“? Ignatius: … aber geben
wir ihm keine Plattform für sein antigermanistisches Antichristengeschwätz. Was, bitte, ist denn das?!!!
#20 Benedikt 23:59:43 | Donnerstag, 13. Oktober 2005
@ GerdEric Sie müssen aus einer seltsamen Ecke stammen. Dort wo ich herkomme, werden keine Denkmäler
angebetet (man beachte auch den Wortsinn Denk-mal)
#19 GerdEric 22:57:32 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
Lieber Igantius und lieber Elendester Sünder, Ignatius: … aber geben wir ihm keine Plattform für sein
antigermanistisches Antichristengeschwätz. Was, bitte, ist denn das? Elendester Sünder: …viele gläubige
Katholiken haben schon früh gegen den Nationalsozialismus gekämpft. Das habe und wollte ich nicht bestreiten,
aber es waren eben nicht nur Katholiken, und es waren auch Atheisten! und es waren auch Nichtstudierte,
es waren auch Proleten! Fritz Gerlich und Friedrich Ritter von Lama waren auch keine Leute von Nebenan.
Ich sehe nicht, was von Galen tatsächlich auszeichnet, ausser, er war ein Katholik. Elendester Sünder:
Das hätte den Anlaß zu einem neuen Sacco di Roma gegeben! Genau das, was die Feinde der Kirche sich
gewünscht hatten. Bin ich mir nicht sicher. Elendester Sünder: Gar nichts. Im Gegenteil. Hätten nicht
doch ein paar von den über 50.000.000 Opfern gerettet werden können? wenn man nur früh genug zur Tat
geschritten wäre? statt der Verfolgung von Kommunisten und Sozialisten zu applaudieren? Ich glaube nicht,
das von Galen deren Freund war. Elendester Sünder: Überleg Dir im Übrigen einmal, wie verdreht es eigentlich
ist, sein Vaterland nicht zu lieben! Da halte ich es mit Gustav Hinemann: Ich liebe meine Frau!
#18 Ignatius 20:43:00 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
– Lieber elendster Sünder, deine fromme Absicht beim Reden mit dem totalesoterischen Gerd in Ehren, aber
glaubst du wirklich du erreichst was wenn du mit einer WAND redest? Schließen wir den Kerl ins Gebet
ein oder sogar in die Messintention aber geben wir ihm keine Plattform für sein antigermanistisches Antichristengeschwätz.
Da helfen keine Worte mehr. Das ist wie ein Wahnsinnskarusell. Es deht sich und dreht sich … blätter
mal nach wie lange das schon so geht… Gähn. PS Tut mir leid zu hören dass du zur Zeit ein Tief hast
–- nicht verzagen, das geht uns immer wieder auch so und Christus wird seine Kirche schon wieder aufrichten!
Ich schließ dich gerne ins Gebet ein auch in der nächsten heiligen Messe im alten Ritus. Das ist nicht
nur so dahingsagt sondern ich habe gemerkt dass das auch auf geheimnisvolle Art so gewisse Gnaden für
den Beter bedeuten kann. Wem erzähl ich das…
Lieber GerdEric, viele gläubige Katholiken haben schon früh gegen den Nationalsozialismus gekämpft.
Es wird nur nicht mehr über sie gesprochen. Ich denke im Augenblick gerade an den „Konnersreuther Kreis“:
Fritz Gerlich, Publizist und Konvertit, ist deswegen schon 1934 im Zuge des Röhmputsches, d.h. der Machtübernahme
in Bayern, ermordet worden. Friedrich Ritter von Lama, Schriftsteller starb 1944 im Gefängnis München-Stadelheim.
Er sagte schon in seinem Konnersreuther Jahrbuch von 1936 den Krieg und den anschließenden Untergang
des Reiches vorher. Ich könnte noch einige andere Beispiele anführen. Was wäre passiert, wenn Bischöfe,
Kardinäle oder sogar der Papst in offene Gegenwehr gegen Hitler getreten wären? Das hätte den Anlaß
zu einem neuen Sacco di Roma gegeben! Genau das, was die Feinde der Kirche sich gewünscht hatten. Was
hätte damit zur Rettung der Opfer des nationalsozialistischen Terrors erreicht werden können? Gar nichts.
Im Gegenteil. Überleg Dir im Übrigen einmal, wie verdreht es eigentlich ist, sein Vaterland nicht zu
lieben!
#16 GerdEric 20:08:02 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
Lieber Benedikt und lieber Laurentius2 Lieber Benedikt, „Mein Kampf“ konnte schon 1926 gelesen werden,
dies haben „dümmere“ getan, aber das war wohl noch eine Zeit, in der von Galen gemeinsamen Trittes gegen
Sozialisten und Kommunisten an-treten wollte. GerdEric: Meinetwegen braucht es keine Denkmäler, das sind
eh nur Götzen… Benedikt: Fühlen Sie sich versucht, jedes Denkmal gleicch anzubeten? Ich halte es für
Götzendienst, wenn Andere davor beten… nun, enn die das brauchen, aber Götzen führen zu keinem Ziel.
Lieber Laurentius2, mit Bedauern lese ich, dass ich Dich nerve, aber überzeugend ist das nicht.
#15 Benedikt 18:32:05 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
@ GerdEric: Noch mehr Interessantes Zu der Zeit hätt’ man mal in „Mein Kampf“ lesen können… Aha! Mit
dem Aufschreiben der Programmschrift war demnach eh schon alles zu spät! Interessant! Benedikt: Wie wahr…
doch auch etliche Katholiken waren nicht eben begeistert… Wovon? Lesen Sie doch Ihre Beiträge. Vom
Ergebnis der letzten Papstwahl. Meinetwegen braucht es keine Denkmäler, das sind eh nur Götzen… Fühlen
Sie sich versucht, jedes Denkmal gleicch anzubeten?
#14 Laurentius2 12:51:16 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
@GerdEric ich habe noch niemals in meinem Leben so ein Konzentrat an Ignoranz erlebt. Liebe Nervensäge,
bitte geh doch mal den Moslems oder so auf den Zwirn !
#13 GerdEric 21:55:50 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Lieber Benedikt Laurentius2:…die historische Erklärung liegt längst vor: jüdische Vertreter wollten
dies explizite nicht ! GerdEric: weil es da wohl schon zu spät war. Benedikt: Eine sehr interessante
Vordatierung des Beschlusses über die Endlösung der Judenfrage, die Sie hier vornehmen… Lieber schnell
im Geschichtsbuch nachschlagen unter: Wannsee-Konferenz. Zu der Zeit hätt’ man mal in „Mein Kampf“ lesen
können… GerdEric: die Mehrheit der Deutschen ist nun mal nicht katholisch. Benedikt: Wie wahr… doch
auch etliche Katholiken waren nicht eben begeistert… Wovon? GerdEric: wer auf Äusserlichkeit Wert legt,
verdeckt dann das Innere. Bendikt:Ich bin sehr gespannt auf Ihre Ausführungen über das Innere von Denkmälern
und Statuen. Meinetwegen braucht es keine Denkmäler, das sind eh nur Götzen… Sulpicius: Wir wollen
doch…unserem lieben roten GerdEric nicht das letzte Wort lassen… Nun überanstrenge Dich nicht…
#12 Benedikt 17:58:48 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@ GerdEric Laurentius2:…die historische Erklärung liegt längst vor: jüdische Vertreter wollten dies
explizite nicht ! GerdEric: weil es da wohl schon zu spät war. Eine sehr interessante Vordatierung des
Beschlusses über die Endlösung der Judenfrage, die Sie hier vornehmen… Lieber schnell im Geschichtsbuch
nachschlagen unter: Wannsee-Konferenz. die Mehrheit der Deutschen ist nun mal nicht katholisch. Wie wahr…
doch auch etliche Katholiken waren nicht eben begeistert… wer auf Äusserlichkeit Wert legt, verdeckt
dann das Innere. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Ausführungen über das Innere von Denkmälern und Statuen.
Lieber Laurentius2 …die historische Erklärung liegt längst vor: jüdische Vertreter wollten dies explizite
nicht ! weil es da wohl schon zu spät war. …spricht er von „Brüchen“ im Charakter des Seligen. Und
so weiter … Nun, auch er war doch nur ein Mensch, mit Fehlern halt. Das ganze erinnert fatal an die
erschrockene Nichtbegeisterung der Deutschen nach dem letzten Konklave. die Mehrheit der Deutschen ist
nun mal nicht katholisch. …einen sehr unauffälligen Platz an einer von Bäumen verdeckten Stelle ?
wer auf Äusserlichkeit Wert legt, verdeckt dann das Innere.
#9 Laurentius2 09:31:29 | Montag, 10. Oktober 2005
Münsters Bistumsseite spricht Bände … Während wir Katholiken durch die Seligsprechung des Kardinals
nun wiederum einen Grund zur Freude und Dankbarkeit haben, setzt das Bistum Münster – nach wie vor –
einen etwas anderen Akzent: Da folgt nach dem pflichtschuldigen und nicht besonders mitreißenden Hirtenwort
des Herrn Bischof gleich eine ganze Reihe von „kritischen“ Beiträgen zum Löwen von Münster auf dieser
offiziellen Seite: Da sind zunächst die wissenschaftlichen (?) Spekulationen von Hubert Wolf, weshalb
wohl Graf von Galen nicht öffentlich gegen die Judenverfolgung wetterte – die historische Erklärung
liegt längst vor: jüdische Vertreter wollten dies explizite nicht ! – (s. noch einmal der neueste Aufsatz
von P.Groppe hierzu mit Nachweisen). Dann wird dem ganzen noch die Krone aufgesetzt mit einem Bericht
über den mit Lettmann im engen Männerbunde stehenden linksradikalen Medienherrscher Fritz Pleitgen.
Nachdem er einen frechen Seitenhieb an den Kölner Kardinal verteilt hat, spricht er von „Brüchen“ im
Charakter des Seligen. Und so weiter … Das ganze erinnert fatal an die erschrockene Nichtbegeisterung
der Deutschen nach dem letzten Konklave. Und doch, die Macht des 68er Klerus neigt sich dem Ende zu. P.S.:
Quizfrage: Wer verhinderte die Aufstellung des v.Galen-Denkmals vor dem Dom und bewerkstelligte stattdessen –
trotz eindeutiger (CDU + SPD!-) Mehrheit im Bauausschuß der Stadt Münster – einen sehr unauffälligen
Platz an einer von Bäumen verdeckten Stelle ?
Erratum corrige In einem anderen Forum, wo man gnädiger miteinander umgeht als hier, wäre es überflüssig –
aber so wie hier diskutiert wird, muß ich einen Flüchtigkeitsfehler berichtigen: Statt „Papst Johannes
Paul II. mag Fehler begangen haben (auch Heilige sind nur Menschen) – aber er war kein Häretiker, ebenso
wie Benedikt XVI. einer ist“ muß es richtig heißen: „Papst Johannes Paul II. mag Fehler begangen haben
(auch Heilige sind nur Menschen) – aber er war kein Häretiker, ebensowenig wie Benedikt XVI. einer ist.“
lieber sulpicius da gebe ich dir recht, ein demokrat ist noch lange kein guter mensch, wie es ja auch
so mit den mitgliedern der verschiedensten religiösen gemeinschaften ist… und mehr will ich auch gar
nicht sagen. herzliche grüsse GerdEric
@GerdEric… …befindet sich mit seinen Äußerungen in bester roter Gesellschaft: JungleWorld, Junge
Welt und Publik-Forum. Übrigens: Auch ein Nicht-Demokrat kann ein gläubiger Christ und guter Mensch
sein, u.U. mehr als ein „Demokrat“. Ich habe ein natürliches Mißtrauen vor selbsternannten „Demokraten“.
Löwe von Münster… War es seine handfeste Art, das Unrecht nicht nur allgemein beim Namen zu nennen,
…? Tatsache ist aber, dass er nur die Tatsachen der eigenen Klientel nannte. Es fehlte eben die Zusammenarbeit
mit von Bodelschwingh, der das gleiche Problem bekämpfte. In die Rolle des Anklägers …, vor allem
des millionenfachen Massenmords … Wirklich? würde er auch dort nur den millionenfachen Massenmord an
den eigenen Reihen anprangern? Kein Aufschrei der Empörung, keine Anklage konkreter Täter – Politiker,
Juristen, Medien… Nein, das fand tatsächlich nicht statt! … mitten in einem „demokratischen Rechtsstaat“
erleben. Nein, das kann ich mir schlecht vorstellen, bei einem Nichtdemokraten… Ein weiterer Grund,
warum sich auch innerhalb der Kirche viele Menschen an dieser großen Bischofsgestalt „reiben“: dieser
Kardinal war ein glühender deutscher Patriot. Eben, kein Demokrat, wie auch die meisten „bürgerlichen“
Widerstandskämpfer, die erst viel zu spät Widerstand leisteten, wärend sie zusahen, als der proletische
Widerstand zusammengeschlagen und auch tatsächlich erschlagen wurde.
Ein heiliger Kardinal Danke für das Erinnern an Kardinal von Galen, einen großartigen Deutschen, der
sein Vaterland liebte und für dessen Wohl kämpfte. Stimmt andererseits sehr traurig im Bewußtsein des
heutigen Verfalls unseres Glaubens und unsere führerlosen Christenheit.
Eines der wenigen Photos von Geistlichen,… … die bei meinem Schreibtisch hängen, zeigt schon seit
etlichen Jahren Cardinal von Galen. Einige höher gestellte vielumjubelte Hirten finden sich allerdings
nicht in der Galerie…
Klarsichtig und pointiert Frau Küble bringt die Sache – wie immer – ebenso klarsichtig wie pointiert
auf den Punkt. Ihr und kreuz.net ein herzliches Vergelt’s Gott für den ermutigenden Kommentar. Seliger
Clemens August von Galen, bitte für uns!