Der „Löwe von Münster“ nannte Roß und Reiter
Wo kämen die Bischöfe heute hin, würden sie in seine Fußstapfen treten? Genau dort, wo sie nicht hinwollen. Von Felizitas Küble, Sprecherin des Kardinal-von-Galen Kreises.

Den liberalen Konzilseuphorikern auch in der Münsteraner Bistumsleitung galt Graf von Galen als „stockkonservativ“ – und den 68ern schien er zu „deutschnational“.
Daher kam in diesen „reformkatholischen“ Jahrzehnten das Seligsprechungsverfahren für den größten deutschen Bischof des 20. Jahrhunderts nicht voran.
Danach wurde das innerkirchliche Klima für den Oberhirten aus altem westfälischen Adelsgeschlecht etwas freundlicher, nicht zuletzt durch Forschungen von historischer Seite.
Obwohl der Seligsprechungsprozeß bereits 1956 eingeleitet wurde, begann der „Tugendprozeß“ – also die Untersuchung des heroischen Tugendgrades – erst 1982, peinliche 26 Jahre später.
Anschließend paßte der „Löwe von Münster“ jahrzehntelang nicht in die ideologische „Landschaft“.
Offenbar störte dieser glaubensstarke Bischof auch lange nach seinem Tod jene klerikale Geruhsamkeit, die nach allen Seiten hin offen und daher – wie ein Spontispruch so treffend sagt – eben nicht ganz dicht ist.
Was macht ihn auch heute noch so unbequem, diesen Bischof von Münster, der den Nationalsozialisten ebenso die Leviten las wie den alliierten Besatzungsmächten?
War es seine handfeste Art, das Unrecht nicht nur allgemein beim Namen zu nennen, sondern in einem sehr buchstäblichen Sinne, indem er Täter und Mittäter, Personen, Tatort, Daten und Fakten auflistete und in seinen weltberühmten Predigten anprangerte?
Wo kämen die Bischöfe heute hin, würden sie in seine Fußstapfen treten?
Genau dort, wo sie nicht hinwollen: In die Rolle des Anklägers auch gegenüber staatlichem Unrecht, vor allem des millionenfachen Massenmords im Mutterleib, den der bundesdeutsche Staat nicht nur weitgehend straffrei stellt und damit gesetzlich zuläßt, sondern durch die Steuergelder seiner Bürger auch noch finanziert.
Das Blut der unschuldigen Kinder und das Blutgeld des mitschuldigen Staates schreit zum Himmel, doch der katholische Episkopat rafft sich bestenfalls zu allgemeinen Appellen pro Lebensschutz auf.
Kein Aufschrei der Empörung, keine Anklage konkreter Täter – Politiker, Juristen, Medien, abtreibungsfreundlicher Feministinnen, Abtreibungsärzte etc. – kein Donnerwort von den Kanzeln.
Man kann sich vorstellen, wie stark und wortgewaltig der „Löwe von Münster“ predigen würde, müßte er diesen Massenmord mitten in einem „demokratischen Rechtsstaat“ erleben.
Ein weiterer Grund, warum sich auch innerhalb der Kirche viele Menschen an dieser großen Bischofsgestalt „reiben“: dieser Kardinal war ein glühender deutscher Patriot.
Er liebte sein Land und Volk aus tiefstem Herzen.
Seine letzten Worte kurz vor seinem Tod am 22. März 1946 geben Zeugnis von seinem Gottvertrauen und seiner Liebe zu Deutschland:
„Wie Gott will. Gott lohne es euch. Er schütze das liebe Vaterland. Für Christus weiterarbeiten.“
Das ist sein Vermächtnis: die Liebe zu Gott, zum Nächsten und zum Vaterland.
Ein geistliches Erbe, das nicht allen schmeckt, ein Vermächtnis jedoch, das zeitlos ist – und eines Heiligen würdig.
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Samstag, 22. Oktober 2005 13:40
GerdEric: Lieber Lau
dünnhäutig?
Woran ich glaube sage ich doch,
oder bist Du des Lesens nicht mächtig?
Oder schreibst Du,
was Du nicht meinst?
und was es heisst,
römisch-katholisch zu sein,
–
das ist derart weit gespannt,
dass man nicht weiss,
was es heisst.
es gibt tolerante römische Katholiken,
es gibt konservative römische Katholiken,
es gibt streng römische Katholiken,
es gibt die oberflächlichen…
es gibt die, die mit laufen,
es gibt die, die es zu nutzen verstehen,
und römische Kahtoliken nennen sich auch Christen,
ob sie allerdings mit der Nachfolge des Mannes aus Nazaret ernst machen?
und lieber Lau-Rent,
was nun mein Glaube mit von Galen zu tun hat…
von Galen mag ein grosser römischer Katholik gewesen sein,
dass man seinem Klientel zur Seite steht,
halte ich für eine Selbstverständlichkeit…
das magst Du anders sehen.
wie sagte es mal ein Jude:
Was hast du getan,
als ich verachtet war?
Was hast du getan,
als ich verfolgt war?
meinte er tatsächlich nur die Juden?
Hat von Galen da was übersehen?
Woran ich glaube sage ich doch,
oder bist Du des Lesens nicht mächtig?
Oder schreibst Du,
was Du nicht meinst?
und was es heisst,
römisch-katholisch zu sein,
–
das ist derart weit gespannt,
dass man nicht weiss,
was es heisst.
es gibt tolerante römische Katholiken,
es gibt konservative römische Katholiken,
es gibt streng römische Katholiken,
es gibt die oberflächlichen…
es gibt die, die mit laufen,
es gibt die, die es zu nutzen verstehen,
und römische Kahtoliken nennen sich auch Christen,
ob sie allerdings mit der Nachfolge des Mannes aus Nazaret ernst machen?
und lieber Lau-Rent,
was nun mein Glaube mit von Galen zu tun hat…
von Galen mag ein grosser römischer Katholik gewesen sein,
dass man seinem Klientel zur Seite steht,
halte ich für eine Selbstverständlichkeit…
das magst Du anders sehen.
wie sagte es mal ein Jude:
Was hast du getan,
als ich verachtet war?
Was hast du getan,
als ich verfolgt war?
meinte er tatsächlich nur die Juden?
Hat von Galen da was übersehen?
Samstag, 22. Oktober 2005 12:46
Laurentius2: @Gerd
Sehr geehrter Gerd-Eric,
warum so dünnhäutig ? Ich katalogisiere mich doch auch, wenn ich sage, daß ich römisch-katholisch bin (mit meiner ganzen Sündhaftigkeit und Unvollkommenheit natürlich). Also, woran glaubst Du ?
warum so dünnhäutig ? Ich katalogisiere mich doch auch, wenn ich sage, daß ich römisch-katholisch bin (mit meiner ganzen Sündhaftigkeit und Unvollkommenheit natürlich). Also, woran glaubst Du ?
Samstag, 22. Oktober 2005 12:42
GerdEric: Lieber Laurentius2
sollten Dir die Fünf Bücher Moses so weit hinter dem katholischen Katechismus stehen,
dass Du Menschen ersmal Katalogisieren musst,
statt dem WORT G’TTes zu folgen…
dass Du Menschen ersmal Katalogisieren musst,
statt dem WORT G’TTes zu folgen…
Samstag, 22. Oktober 2005 11:49
Laurentius2: @Gerd-Eric
Gehe ich also recht in der Annahme, daß Sie Jude sind ?
Donnerstag, 20. Oktober 2005 19:45
GerdEric: Lieber Laurentius 2
… daß wir sicher davon ausgehen können, daß er bei Gott ist.
Das kann doch nicht sein,
die katholische Kirche sagt doch,
dass Jesus die Schuld auf sich genommen hat…
was denn nun?
Da bleibe ich doch lieber bei dem Glauben,
dem auch Jesus schon anhing?
Also bitte, an welches Buch glauben Sie oder billigen ihm wenigstens die relativ größte Autorität in Ihrem Denken zu.
Ich glaube an kein Buch!
Aber,
versuch’ es doch mal mit den ersten fünf Büchern Moses
)
Das kann doch nicht sein,
die katholische Kirche sagt doch,
dass Jesus die Schuld auf sich genommen hat…
was denn nun?
Da bleibe ich doch lieber bei dem Glauben,
dem auch Jesus schon anhing?
Also bitte, an welches Buch glauben Sie oder billigen ihm wenigstens die relativ größte Autorität in Ihrem Denken zu.
Ich glaube an kein Buch!
Aber,
versuch’ es doch mal mit den ersten fünf Büchern Moses
Donnerstag, 20. Oktober 2005 13:06
Laurentius2: Richtig …
… und dennoch sagt die Autorität der – für uns nunmal – Heiligen Katholischen Kirche, daß dieser
Mensch so tugendhaft, gläubig und beispielhaft war, daß wir sicher davon ausgehen können, daß er bei
Gott ist.
P.S. Vorschlag: Nennen Sie mir eins „IHRER“ Bücher (nicht mehr als 200 Seiten). Wenn Sie mir versprechen, in den nächsten 2 Monaten den neuen katholischen Kurzkatechismus (6,90 € an jeder Ecke) zu lesen, werde ich auch „IHREN“ „Katechismus“ lesen. Also bitte, an welches Buch glauben Sie oder billigen ihm wenigstens die relativ größte Autorität in Ihrem Denken zu. Wier sind alle gespannt …
P.S. Vorschlag: Nennen Sie mir eins „IHRER“ Bücher (nicht mehr als 200 Seiten). Wenn Sie mir versprechen, in den nächsten 2 Monaten den neuen katholischen Kurzkatechismus (6,90 € an jeder Ecke) zu lesen, werde ich auch „IHREN“ „Katechismus“ lesen. Also bitte, an welches Buch glauben Sie oder billigen ihm wenigstens die relativ größte Autorität in Ihrem Denken zu. Wier sind alle gespannt …
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