Jugendkirche
Mehr als beten
In Wien wird dieses Wochenende die erste Jugendkirche Österreichs eingeweiht. Der gesamte Anlaß wird über Webcam im Internet direkt übertragen. Der Kardinal von Wien freut sich auf die Eröffnung.
(kreuz.net, Wien) In der neuen Jugendkirche der Erzdiözese Wien könne man „mehr als beten“, meinte die linkskatholischen Positionen hörige Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’ letzten Donnerstag.

Die Eröffnungsfeierlichkeiten dauern drei Tage. Sie begannen am Freitag abend und dauern noch bis zum Sonntag. Die Jugendkirche soll eine „Symbiose zwischen Jugendzentrum und Gotteshaus“ werden.

Das Zielpublikum sind vor allem kirchenferne Teenager, erklärt der für die Jugendkirche zuständige Wiener Diözesanpriester Gregor Jansen.

Mittel dazu sind: eine Café-Ecke, Kinoabende, Kletterfelsen, Meditationsraum, Gespräche, Sozialberatung.

Das – so die ‘Presse’ – „schwierige Thema“ Sexualität will man in der Jugendkirche locker angehen.

Die angestellte Sozialarbeiterin beichtet der Tageszeitung, daß sie die Jugendlichen „ganz normal“ beraten wolle.

Das heißt: Sie beabsichtigt, den Jugendlichen „alle Möglichkeiten“ aufzuzeigen.

Jugendpriester Jansen hat damit keine Probleme: „Die katholische Jugendarbeit ist da realistisch“.

„Kircheninterne Irritationen“ erwartet man in Österreichs erster Jugendkirche natürlich auch und im vornhinein.

Heute um 18.30 werden – so heißt es im Programm – 2500 Jugendliche und der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, die Eröffnung der Jugendkirche Wien vornehmen.
      
26 Lesermeinungen
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#26   Marcel   13:40:01 | Montag, 10. Oktober 2005
„Die treu zur Tradition stehenden Katholiken stellen die wahre Kirche Christi dar“ (hl. Athanasius)
Gunther schrieb: Sie können in der römischen Kirche für den wahren Glauben und die Tradition kämpfen – aber das ist Ihnen anscheinend zu mühselig!
Wir Katholiken, die mit der FSSPX verbunden sind, kämpfen _in_ der katholischen Kirche mit der Rüstung Gottes gegen den Widersacher.
Mühselig ist es immer, katholisch zu sein; hier kommen noch die Anfeindungen der mehrheitlich häretischen Konzilskatholiken dazu.
Selbst das modernistische Rom betreut die FSSPX durch ihre für innerkirchliche Angelegten zuständige pästliche Kommission Ecclesia Dei.
Das diözesane Heinrichsblatt, das vor wenigen Wochen der FSSPX öffentlich absprach, innerhalb der Kirche zu stehen, mußte just eine Gegendarstellung abdrucken.
Ihr ständiger Vergleich des rein pastoralen „Konzils“ V.II mit dem dogmatischen Vatikanum ist auf vielfältige Weise verfehlt.
Sie wollen eine Umgebung, in der Sie sich wohlfühlen!
Ich „will“ eine „Umgebung“, in der ich das Brot des Himmels bekomme statt Steine! Das ist nicht mit Wohlfühlluxus zu verwechseln.
Es ist kein Zufall, daß nach dem V.II die Priester und Bischöfe anfingen, _massenhaft_ vom katholischen Glauben abzufallen, so daß kaum eine Ortskirche diesem Auftrag, die Schafe zum ewigen Seelenheil zu führen, mehr gerecht wird.
Daher der geistliche Notstand.
Hat die im Kreuznet-Artikel beschriebene und vom V.II-Kardinal „eingeweihte“ Jugendkapelle noch etwas mit der katholischen Kirche zu tun? Nein. Unsere FSSPX-Kapellen alles.
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#25   virOblationis   13:35:58 | Montag, 10. Oktober 2005
„extra ecclesiam“ weiter gültig?
Wenn das „extra ecclesiam nulla salus“ in der nachkonziliaren Kirche noch gelten würde, wie könnte dann Benedikt XVI. eine Synagoge besuchen, ohne dort den Juden die Heilsbotschaft zu verkünden, damit sie, die wegen ihres Unglaubens ausgebrochenen Zweige, wieder eingepfropft werden (vgl. Röm. 11, 43)? Wie konnte Joh. Paul II. bei einem Deutschlandbesuch die Mohammedaner aufrufen, ihrer Irrlehre treu zu bleiben? Wie konnte es zwei Religionstreffen zu Assisi geben, wo Wahrheit und Irrtum sich nicht deutlich sichtbar voneinander hätten unterschieden, wie es hätte sein müssen, wenn extra ecclesiam nulla salus noch gelten würde.
Stattdessen regt es schon niemanden mehr auf, wenn protestantisch-katholische, ökumenische, Gottesdienste abgehalten werden: Wie ist das aber möglich? Wie können Wahrheit und Irrtum gemeinsam Gott anrufen?
Darüberhinaus gehen religiöse Veranstaltungen mit Teilnahme verschiedenster Glaubensrichtungen, vom Katholizismus bis zum Heidentum. extra ecclesiam nulla salus? Wozu dann mit ihnen beten? Zur Buße müßten sie gerufen werden!
Wo wird das überaus ernste „extra ecclesiam“ noch erkennbar bei Halli-Galli-Veranstaltungen, wie den von in Wien zelebrierten?
Wie lange mag es noch dauern, bis ein Priester mit einem Satanisten zusammen eine schwarz-weiße „Messe“ feiert? – Das sei undenkbar? Früher wäre all das andere auch undenkbar gewesen. Immerhin gab es, so weit mir bekannt, schon einen Voodoo-Vertreter beim zweiten Assisi-Treffen.
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#24   st. theodul   12:17:15 | Montag, 10. Oktober 2005
Unveränderliche Wahrheit
Auch hier zeigt sich dem aufmerksamen Beobachter wieder, wie das Gnadengeschenk der Wahrheit in der Einrichtung der Kirche abgelehnt wird zugunsten von subjektivistischen Tagesmeinungen etc. Gott ist „semper idem“ und die Kirche Seine Selbstoffenbarung! Sie steigt als vielgeschmückte Braut vom Himmel hernieder um uns in Glaube und Wahrheit zu nähren. Der Mensch kann diesen Glauben und diese Wahrheit nur anbetend annehmen, sich öffnen und beschenken lassen. Jede Verfügungsgewalt über Kirche und Glauben ist ihm entzogen. Werden wir doch wieder demütiger und bedenken wir: nicht wir haben Ihn erwählt, sondern Er hat uns erwählt (Joh. 15,16). Triebfeder alles anderen ist das luziferische „non serviam)!
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#23   Athanasius   10:00:49 | Montag, 10. Oktober 2005
@Günther-Maria
andere wie davor: extra ecclesiam nulla salus. Der Nichtchrist kann – wenn ohne Verschulden nicht mit Wasser getauft – nur gerettet werden durch die Begierdetaufe, nicht durch die nichtchristliche Religion.
Das andere lasse ich bei Seite, aber dieses müssen sie mir beweisen. Es ist nicht mehr die Lehre
In Unitatis Redintegratio steht deutlich, dass das 2. Vatikanum lehrt, dass der „Geist Christi“ „nicht verweigert hat, sie [protestantische Denominationen] als Mittel des Heiles zu benützen.“
Das steht im Gegenspruch zu den Aussagen des damaligen Ratzingers:
Joseph Ratzinger, Co-Workers of the Truth, 1990, p. 217: „The question that really concerns us, the question that really oppresses us, is why it is necessary for us in particular to practice the Christian Faith in its totality; why, when there are so many other ways that lead to heaven and salvation, it should be required of us to bear day after day the whole burden of ecclesial dogmas and of the ecclesial ethos. And so we come again to the question: What exactly is Christian reality? What is the specific element in Christianity that not merely justifies it, but makes it compulsorily necessary for us? When we raise the question about the foundation and meaning of our Christian existence, there slips in a certain false hankering for the apparently more comfortable life of other people who are also going to heaven.
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#22   Bernado   09:56:41 | Montag, 10. Oktober 2005
@gunther maria michel
Kickstart für die Fortsetzung bzw. den abgeschnittenen Schluß ;-)
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#21   gunther maria michel   00:05:41 | Montag, 10. Oktober 2005
@Athanasius:
1. Die Meinung eines Kardinals verdient Beachtung. Entscheidend ist jedoch das päpstliche Motu proprio „Ecclesia Dei“, womit Msgr. Lefebvre, die von ihm geweihten Bischöfe und all jene, die sie unterstützen, exkommuniziert sind.
2. Roms Haltung zu den nichtchristlichen Religionen ist nach dem 2. Vatikanum prinzipiell keine andere wie davor: extra ecclesiam nulla salus. Der Nichtchrist kann – wenn ohne Verschulden nicht mit Wasser getauft – nur gerettet werden durch die Begierdetaufe, nicht durch die nichtchristliche Religion.
Falls Kardinal Ratzinger das so platt, wie Sie es zitieren, gesagt haben sollte (Protestantismus keine Häresie), so hätte er eben geirrt, und Sie haben volle Freiheit, ihm entgegenzutreten. Das gibt Ihnen noch lange nicht das Recht, das II. Vatikanische und 21. Ökumenische Konzil abzulehnen.
Die verächtliche Art, mit der Sie den Stellvertreter Christi als „Besetzer des Hl. Stuhles“ apostrophieren, zeigt nur, wie weit Sie sich innerlich schon von der Kirche entfernt haben.
3. Sie unterstellen mir eine Auffassung von Gehorsam, die ich nicht vertrete und nirgends geäußert habe. Emotionalisiert (!!!) beim Schreiben war mein Gemüt (was ich für menschlich halte), nicht mein Geist.
4. Ich habe keinen Grund, einer Diskussion auszuweichen. Aber sie zu führen, ist auf diesem Forum technisch schwierig. Im Gegenteil wurde auf einige Fragen und Einwände meinerseits nicht geantwortet. Offenbar aus Verlegenheit um eine Antwort.
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#20   Tomasino   22:54:15 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Situation Kirche und FSSPX
Man kann doch jetzt die Rede von S.E. Erzbischof Levebvre in Münster noch besser verstehen, wenn man sieht wie die Kongregation für die Glaubenslehre mit Anfragen ihrer eigenen kath. Priester umgeht. Kommunionausteilung an Nichtkatholiken jein, Handkommunion in beiderlei Gestalt durch eintauchen der Hostie jein, Sterbemessen für Nichtkatholiken jein. Nur keine Klarheit schaffen.
Da hat doch der Gründer der FSSPX klar und eindeutig gehandelt. Das muss doch jeder ehrlich sehen und bekennen. Exkommunikation hin oder her.
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#19   Marcel   21:38:55 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Was ist Gehorsam? (Teil 2 von 2) {Danke an Ignatius}
… „Ich verlange den Glauben, weil er mir zum ewigen Leben verhilft.“
Unser ganzes Leben ist in diesen Worten zusammengefaßt. Wir wollen den Glauben, um unsere Seele zu retten! Wenn wir an Unseren Herrn Jesus Christus glauben, retten wir unsere Seele. „Wer glaubt wird gerettet werden“, hat Unser Herr gesagt. {…}
Der wesentliche Gehorsam des Katholiken {…} besteht im Glauben an Unseren Herrn Jesus Christus, um gerettet zu werden.
Wir führen einen Kampf, {…} weil wir nicht aufhören wollen zu glauben. Darin besteht auch unsere Haltung gegenüber der Krise der Kirche. Wir wollen an diesem Glauben festhalten.
Man möchte unseren Glauben mindern und entreißen. Entschlossen sagen wir: „Nein! Bei der Taufe habe ich versprochen, meinen katholischen Glauben zu bewahren. Ich werde den katholischen Glauben bis zu meinem letzten Atemzug bewahren.
Wenn im Laufe meines Lebens jemand kommt, wer immer es sein mag {…} und zu mir sagt ‘Du musst deinen Glauben ändern!’, dann werde ich sagen ‘Nein! Ich ändere meinen Glauben nicht! Ich werde nicht aufhören, an das zu glauben, was mir als Kind gelehrt wurde. Weiterhin werde ich dasselbe Glaubensbekenntnis sprechen und dem gleichen Katechismus und dem gleichen Evangelium treu bleiben. Ich werde weiterhin an das glauben, was uns die Kirche immer gelehrt hat.’“
Darin besteht der Gehorsam.
Aus diesem Grund befinden wir uns heute in dieser sicherlich schwierigen Situation, die jedoch gleichzeitig die Situation des wahren Katholiken darstellt. <<
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#18   Ignatius   21:34:48 | Sonntag, 9. Oktober 2005

… weiter gehts …
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#17   Marcel   21:06:03 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Was ist Gehorsam? (Teil 1 von 2)
Rückkehr nach Rom? Sobald Rom wieder zurückkehrt zum ganzen katholischen Glauben, ist das Problem gelöst! Nicht die FSSPX ist das Problem, sondern das modernistische Rom.
Bischof Williamson hat es erst vor wenigen Tagen ausgeführt (englisch): hier. angelqueen.org/forum/viewtopic.php?t=3351
Papalistischer Gehorsam ist blind und nicht katholisch. Was wahrer katholischer Gehorsam ist, hat der Athanasius des 20. Jahrhunderts vorexerziert. Hier in seinem Vortrag am 20.4.1981 in Münster (URL) www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=68 :
>> {…} Welche Art von Gehorsam muß ein Katholik leisten? Welchen Gehorsam muß ein katholischer Priester, Bischof und selbst der Papst leisten? {…}
Der Gehorsam steht für einen Katholiken an der ersten Stelle. Es ist der Gehorsam gegenüber dem Glauben. Unser Herr Jesus Christus verlangt von uns als erstes den Glauben. Der Glaube ist das erste, was Er immer von den Personen gefordert hat, die Er heilte, denen Er Kraft gab und die Er bekehrte. {…}
Zuerst als wir als Kinder in die Kirche eingetreten sind, um getauft zu werden. Ebenso verhält es sich bei einer Erwachsenentaufe.
Die erste Frage, die der Priester über unsere Taufpaten und Taufpatinnen an uns gestellt hat, war „Was begehrst du von der Kirche?“ {…}
Die erste Antwort, die wir durch den Mund unserer Taufpaten {…} gegeben haben: „Ich verlange den Glauben!“
Der Priester fragte weiter: „Warum verlangst du den Glauben?“
Wir antworteten:
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#16   Athanasius   20:30:43 | Sonntag, 9. Oktober 2005
–--
Und die Behauptungen, die letzten Endes darauf hinauslaufen, mit dem 2. Vaticanum hätten die Pforten des Todes den Felsen Petri verschlungen, werden durch seine ständige Wiederholung nicht glaubhafter.
Das hat aber Marcel nie behauptet. Dass das 2. Vatikanum eine Revolution beabsichtete aber schon.
Der Fels Petri kann aber nie verschlungen werden und währt bis zum Ende der Zeiten.
Eine tiefe Verfinsterung der Kirche gibt es aber schon. Und das soll man detektieren.
Bitte sachlich bleiben und einander keine nicht-gesprochenen Worte in den Mund legen.
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#15   Rosa von Lima   19:51:13 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@Marcel, Bonaventura
Lieben Dank für die Links und Hinweise.
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#14   Bernado   19:39:24 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@athanasius
Athanasius schrieb:
Wenn Sie einfach ihre Meinung schreiben, und gar keine DIskussion mehr führen wollen, weil Sie ihre eigene Einschätzung der FSSPX-Situation die einzig wahre halten, soll’s Ihnen nicht wundern, dass etwa Marcel nicht antwortet.
Das, lieber Athanasius, wird Gunther Maria vermutlich ebenso leicht verschmerzen können wie ich: Die eine Platte, die Marcel drauf hat, klingt doch recht abgespielt und ermüdend. Und die Behauptungen, die letzten Endes darauf hinauslaufen, mit dem 2. Vaticanum hätten die Pforten des Todes den Felsen Petri verschlungen, werden durch seine ständige Wiederholung nicht glaubhafter.
Vielleicht „bekehrt“ er sich ja mal dazu, inhaltlich auf die jeweiligen Themen einzugehen, als in scheinbarer Radikalität immer wieder die gleiche alte Leier anzustimmen. Sonst soll es ihn nicht wundern, daß bald keiner mehr drauf eingeht.
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#13   Bonaventura   19:36:15 | Sonntag, 9. Oktober 2005
FSSPX
Anstatt sich hier permanent anzufeinden weil jeder meint er wäre im Besitz der Absoluten Wahrheit, sollten alle vielmehr füreinander beten.
Eine Form der Demut wäre es, auch einfach mal seinen Senf für sich zu behalten und mehr durch Werke der Nächstenliebe und Barmherzigkeit zu glänzen.
Die Meinung irgendwelcher selbsernannten Wahrheitsverkünder (und damit meine ich vorwiegend die einige User dieses Forums) ist doch unter’m Strich vollkommen Irrelevant.
Beten Sie das der Heilige Geist den Papst, die Bischöfe und Kardinäle, die Priester und jeden einzelnen von Uns erleuchten möge.
Das hat vor Gott mehr Gewicht als dieses Angebliche Zeugnis geben in diesem Forum.
Wenn es heisst, „Gebt Zeugnis von der Hoffnung die euch erfüllt“ dann doch bitte dort wo es angebracht ist.
Und denkt immer daran:
„Ereifert Ihr euch, so sündigt nicht.“
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#12   Athanasius   19:28:19 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@Gunther Maria
1. Ihre Evaluierung der FSSPX wird von Kardinal Hoyos nicht geteilt.
2. Die FSSPX wird zurückkehren wenn der heutige Besetzer des Hl. Stuhles und der Gesamtvatikan Ihre Aufrufe an die FSSPX („Rückkehr nach Rom“) auch an den anderen Weltreligionen stellen wird und diesen Häretikern, Heiden und Schismatikern nicht sagt, ihre Religion sei heilsfähig. Denn wozu würde die FSSPX dann „zurückkehren“ müssen?
Wenn es die Häresie nicht gibt, wenn sogar Joseph Ratzinger schreibt, der Protestantismus von heute ist keine Häresie mehr (Principles of Catholic Theology)?
3. Ihr Aufrufen zu einem konditionslosen und blinden Gehorsam kommt mir typisch Deutsch vor. Ihre Interpunktion und Exklamationszeichen deuten auch auf einen überemotionalen Zustand ihres Geistes hin.
4. Wenn Sie einfach ihre Meinung schreiben, und gar keine DIskussion mehr führen wollen, weil Sie ihre eigene Einschätzung der FSSPX-Situation die einzig wahre halten, soll’s Ihnen nicht wundern, dass etwa Marcel nicht antwortet.
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#11   gunther maria michel   18:56:30 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Ubi Petrus ibi ecclesia!
Lieber Marcel und alle Ihnen Gleichgesinnte!
Sie liegen falsch!
Haben Sie es vergessen: Wo Petrus, d.h.: wo der Papst ist, da ist die Kirche Jesu Christi?
Die katholische Kirche ist in einer Krise, jawohl, vielleicht in der tiefsten Krise, in der sie sich jemals befunden hat. Und doch ist und bleibt die römisch-katholische Kirche die eine heilige katholische und apostolische Kirche die einzige wahre Kirche, und nicht eine Gruppe, deren Oberhirten sich im . Sie bleibt die wahre Kirche, selbst wenn die wahren Katholiken nur noch eine kleine Minderheit in ihr wären (wer will das beurteilen?)!
Ungehorsam befinden – bei aller sonstigen scheinbaren Frömmigkeit und Rechtgläubigkeit – Sie können das noch so viel beschönigen!
Nicht die schönen Paramente und Zeremonien machen die Heiligkeit. Von den evangelischen Räten ist nicht zufällig der Gehorsam der wichtigste und entscheidende.
Sie können in der römischen Kirche für den wahren Glauben und die Tradition kämpfen – aber das ist Ihnen anscheinend zu mühselig! Sie wollen eine Umgebung, in der Sie sich wohlfühlen! Ist das die Spiritualität der Heiligen, die Leiden und Opfer auf sich genommen haben für den Sieg der Wahrheit?
Wenn die FSSPX nicht nach Rom zurückkehrt, wird sie da enden, wo schließlich alle endeten, die sich von Rom abwendeten, in der Häresie.
Möge der Herr Sie erleuchten!
Gunther.
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#10   Bonaventura   18:16:46 | Sonntag, 9. Oktober 2005
FSSP
Apostolats- und Messzentren der Priesterbruderschaft St. Petrus:
Thalwil:
Haus Maria Königin der Engel, Ludretikoner Str. 3, CH-8800 Thalwil, Gottesdienste auf Anfrage
Zürich:
(unter dem Patronat der UNA VOCE) Hl. Messen in der Pfarrkirche Herz-Jesu Oerlikon, Schwamendingenstr. 55,
St. Pelagiberg:
Kur- und Exerzitienhaus der Schwestern vom kostbaren Blut Marienburg, CH-9225 St. Pelagiberg
Meisterswil:
(unter dem Patronat der UNA VOCE)
Seewen:
Haus Felsberg, Platten 4, 6422 Steinen
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#9   Marcel   18:11:56 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Meßzentren der FSSPX
Die ca. 30 Kirchen/Kapellen in der Schweiz: Karte auf Fsspx.ch www.piusx.ch/german/kapellen.htm
Die ca. 13 Kirchen/Kapellen in Östereich: Fsspx.at www.fsspx.at/zentren/index.php
Die ca. 50 Kirchen/Kapellen in Deutschland: Liste auf Fsspx.de www.fsspx.info/zentren/
Die ca. 30 Kirchen/Kapellen in Großbritannien:Karte auf Sspx.uk www.sspx.co.uk/masscentres.php
(Falls Sie mal dort weilen sollten.)
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#8   Rosa von Lima   17:57:16 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@Marcel
Können Sie mir mitteilen, wo solche Messen in unserer Nähe gefeiert werden. Wir wohnen in der Ostschweiz, unweit der österreichischen und deutschen Grenze. Besten Dank!
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#7   Marcel   17:40:06 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Kämpfen wir für die Auferstehung der ewigen Kirche aus den Trümmern des Konzils
Rosa von Lima schrieb: Da bekommt man ja richtig Heimweh nach dieser wunderbaren Zeit vor dem Konzil {…} Wo sieht man heute noch Priester in diesen wunderbaren festlichen Gewändern und im Chorhemd!
Die Freude wird noch maßlos gesteigert, wenn man sieht, daß diese in der Tat wunderbar festlich gefeierten heiligen Messe aller Zeiten, einen ebenso wunderbaren katholischen Glauben verkörpern: den ganzen Glauben der ewigen Kirche! Nicht den nachkonziliar verstümmelten, wie man ihn in Wien und überall auf der Welt Jahr für Jahr stärker demonstriert bekommt.
Seit Frühling dieses gesegneten Jahres darf meine Familie jeden Sonntag praktisch ausschließlich die hl. Messen aller Zeiten bei der FSSPX besuchen und ich stelle erstaunt fest: man „gewöhnt“ sich nach kurzer Zeit so sehr daran, daß man sie niemals mehr missen möchte!
(Nur, wenn Herz und Verstand offen genug sind für dieses Stück Himmel auf Erden, wie alle Heiligen sagten. Jeder Besuch einer „Neu-Messe“ kommt uns seither wie eine geistliche Vergewaltigung vor.)
Gerne breche ich die Lanze für die „alte“ Kirche, wie sie Bischof Ziegelbauer nennt, gleich die „ewige“ Kirche, wie sie Erzbischof Lefebvre nennt. Kennt man sie, erkennt man erst den Betrug durch das Konzil und die daraus entsprugenen Reformen an Christus.
Mgr. Lefebvre: Diese Vermählung des Irrtums mit der Wahrheit durch das und nach dem Konzil wurde von Männern der Kirche angestrebt, aber durchaus nicht von der Kirche selbst!
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#6   Rosa von Lima   17:18:24 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@Bonaventura
Da bekommt man ja richtig Heimweh nach dieser wunderbaren Zeit vor dem Konzil – ich war damals Teenager. Wo sieht man heute noch Priester in diesen wunderbaren festlichen Gewändern und im Chorhemd!
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#5   Marcel   16:47:40 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Instaurare omnia in Christo
So ist es.
Diesesmal mußte nicht ich darauf verweisen. :-)
Das Beste ist jedoch, daß in allen Kirchen und Kapellen der FSSPX die hl. Messe so katholisch gefeiert wird wie nun in Berlin, und insbesondere, daß dahinter der vollständige unverfälschte katholische Glauben steht.
Der – für viele wie mich: heilige – Erzbischof Marcel Lefebvre weist den Weg. Durch ihn habe ich Jesus Christus und Seine Kirche wiedergefunden. Dank sei Gott.
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#4   Fabianus   16:34:00 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@Bonaventura
Danke für den Link. Wunderbare Photos! DAS IST KATHOLISCH
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#3   Bonaventura   16:29:09 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Mal als Alternative…
möchte ich die Bilder der Einweihung der neuen Kirche St. Petrus in Berlin empfehlen!
(ich möchte hier niemandem die Piusbruderschaft aufzwingen, aber es ist schon sehr lohnend sich mal diese Bilder anzusehen und zu erkennen was für ein Glaube dahinter steht!)
Da könnten sich die Herrschaften in Wien ne dicke Scheibe von Abschneiden!
www.fsspx.info
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#2   Fabianus   16:07:26 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Katastrophe
„Mehr als kirche“- Mehr als der Empfang des Herrn? Die Herren Kirchenführer sollten sich lieber mehr darüber Gedanken machen, wie man den Jugendlichen die wahre und höchstheilige und notwendige Möglichkeit zur Kommunion nahe bringen kann. Dies ist das Zentrum der Messe und der Höhepunkt, der ein hohes Maß an Glück verleiht. Für die primitiven und progressiven Jugendlichen ist die Kirche heute nicht mehr als ein altes Gebäude, wo man (Zitat eines Kommunionkindes) „was zu fressen bekommt und dann endlich nach Hause gehen kann.“ Sie umgarnt man jetzt mit derartigen Dingen. Der Kardinal muss vollkommen von Sinnen sein, sein Geist scheint irregeführt. Die kardinäle gehen mit dem Thema Sexualität mittlerweile so um: Eigentlich wissen wir, was ihr wollt und eigentlich ist das ja auch alles nicht so schlimm, aber der Papst sagt das nunmal, wir versuchen unser Bestes.- KATASTROPHE!!!!! Eine unmögliche Anbiederung!!!Wer steht noch zur Lehre??Wer hält die eigenen geistigen Irrwege von der Lehre noch fern? Die Katechese hat komplett versagt! Man lese dazu auch von Reinhard Dörner Der Kampf um den religionsunterricht.
Das schlimme ist, dass all diese Probleme hausgemacht sind.
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#1   Bonaventura   14:04:48 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Das da hat doch nichts mehr mit Kirche zu tun!
Da bleibt mir wirklich bald die Spucke weg.
Man steht auf und freut sich das am heutigen Sonntag ein Großer Kämpfer der Kirche Selig gesprochen wird und hofft auf mehr stärkung im Kampf gegen diesen Satanischen Modernismus und Relativismus; und dann weiht der Erzbischof von Wien eine sog, Jugendkirche, die nichts anderes ist als ein Treffpunkt für allerlei unsakrales und unchristliches, in dem dann auch noch (ich prophezeie es) sakrilegische Messen gefeiert werden.
Wo soll das noch hin führen???
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