In Wien wird dieses Wochenende die erste Jugendkirche Österreichs eingeweiht. Der gesamte Anlaß wird über Webcam im Internet direkt übertragen. Der Kardinal von Wien freut sich auf die Eröffnung.
(kreuz.net, Wien) In der neuen Jugendkirche der Erzdiözese Wien könne man „mehr als beten“, meinte die
linkskatholischen Positionen hörige Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’ letzten Donnerstag.
Die Eröffnungsfeierlichkeiten
dauern drei Tage. Sie begannen am Freitag abend und dauern noch bis zum Sonntag. Die Jugendkirche soll
eine „Symbiose zwischen Jugendzentrum und Gotteshaus“ werden.
Das Zielpublikum sind vor allem kirchenferne
Teenager, erklärt der für die Jugendkirche zuständige Wiener Diözesanpriester Gregor Jansen.
Mittel
dazu sind: eine Café-Ecke, Kinoabende, Kletterfelsen, Meditationsraum, Gespräche, Sozialberatung.
Das –
so die ‘Presse’ – „schwierige Thema“ Sexualität will man in der Jugendkirche locker angehen.
Die angestellte
Sozialarbeiterin beichtet der Tageszeitung, daß sie die Jugendlichen „ganz normal“ beraten wolle.
Das
heißt: Sie beabsichtigt, den Jugendlichen „alle Möglichkeiten“ aufzuzeigen.
Jugendpriester Jansen hat
damit keine Probleme: „Die katholische Jugendarbeit ist da realistisch“.
„Kircheninterne Irritationen“
erwartet man in Österreichs erster Jugendkirche natürlich auch und im vornhinein.
Heute um 18.30 werden –
so heißt es im Programm – 2500 Jugendliche und der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn,
die Eröffnung der Jugendkirche Wien vornehmen.
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26 Lesermeinungen
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„Die treu zur Tradition stehenden Katholiken stellen die wahre Kirche Christi dar“ (hl. Athanasius) Gunther
schrieb: Sie können in der römischen Kirche für den wahren Glauben und die Tradition kämpfen – aber
das ist Ihnen anscheinend zu mühselig! Wir Katholiken, die mit der FSSPX verbunden sind, kämpfen _in_
der katholischen Kirche mit der Rüstung Gottes gegen den Widersacher. Mühselig ist es immer, katholisch
zu sein; hier kommen noch die Anfeindungen der mehrheitlich häretischen Konzilskatholiken dazu. Selbst
das modernistische Rom betreut die FSSPX durch ihre für innerkirchliche Angelegten zuständige pästliche
Kommission Ecclesia Dei. Das diözesane Heinrichsblatt, das vor wenigen Wochen der FSSPX öffentlich absprach,
innerhalb der Kirche zu stehen, mußte just eine Gegendarstellung abdrucken. Ihr ständiger Vergleich
des rein pastoralen „Konzils“ V.II mit dem dogmatischen Vatikanum ist auf vielfältige Weise verfehlt.
Sie wollen eine Umgebung, in der Sie sich wohlfühlen! Ich „will“ eine „Umgebung“, in der ich das Brot
des Himmels bekomme statt Steine! Das ist nicht mit Wohlfühlluxus zu verwechseln. Es ist kein Zufall,
daß nach dem V.II die Priester und Bischöfe anfingen, _massenhaft_ vom katholischen Glauben abzufallen,
so daß kaum eine Ortskirche diesem Auftrag, die Schafe zum ewigen Seelenheil zu führen, mehr gerecht
wird. Daher der geistliche Notstand. Hat die im Kreuznet-Artikel beschriebene und vom V.II-Kardinal „eingeweihte“
Jugendkapelle noch etwas mit der katholischen Kirche zu tun? Nein. Unsere FSSPX-Kapellen alles.
#25 virOblationis 13:35:58 | Montag, 10. Oktober 2005
„extra ecclesiam“ weiter gültig? Wenn das „extra ecclesiam nulla salus“ in der nachkonziliaren Kirche
noch gelten würde, wie könnte dann Benedikt XVI. eine Synagoge besuchen, ohne dort den Juden die Heilsbotschaft
zu verkünden, damit sie, die wegen ihres Unglaubens ausgebrochenen Zweige, wieder eingepfropft werden
(vgl. Röm. 11, 43)? Wie konnte Joh. Paul II. bei einem Deutschlandbesuch die Mohammedaner aufrufen, ihrer
Irrlehre treu zu bleiben? Wie konnte es zwei Religionstreffen zu Assisi geben, wo Wahrheit und Irrtum
sich nicht deutlich sichtbar voneinander hätten unterschieden, wie es hätte sein müssen, wenn extra
ecclesiam nulla salus noch gelten würde. Stattdessen regt es schon niemanden mehr auf, wenn protestantisch-katholische,
ökumenische, Gottesdienste abgehalten werden: Wie ist das aber möglich? Wie können Wahrheit und Irrtum
gemeinsam Gott anrufen? Darüberhinaus gehen religiöse Veranstaltungen mit Teilnahme verschiedenster
Glaubensrichtungen, vom Katholizismus bis zum Heidentum. extra ecclesiam nulla salus? Wozu dann mit ihnen
beten? Zur Buße müßten sie gerufen werden! Wo wird das überaus ernste „extra ecclesiam“ noch erkennbar
bei Halli-Galli-Veranstaltungen, wie den von in Wien zelebrierten? Wie lange mag es noch dauern, bis ein
Priester mit einem Satanisten zusammen eine schwarz-weiße „Messe“ feiert? – Das sei undenkbar? Früher
wäre all das andere auch undenkbar gewesen. Immerhin gab es, so weit mir bekannt, schon einen Voodoo-Vertreter
beim zweiten Assisi-Treffen.
#24 st. theodul 12:17:15 | Montag, 10. Oktober 2005
Unveränderliche Wahrheit Auch hier zeigt sich dem aufmerksamen Beobachter wieder, wie das Gnadengeschenk
der Wahrheit in der Einrichtung der Kirche abgelehnt wird zugunsten von subjektivistischen Tagesmeinungen
etc. Gott ist „semper idem“ und die Kirche Seine Selbstoffenbarung! Sie steigt als vielgeschmückte Braut
vom Himmel hernieder um uns in Glaube und Wahrheit zu nähren. Der Mensch kann diesen Glauben und diese
Wahrheit nur anbetend annehmen, sich öffnen und beschenken lassen. Jede Verfügungsgewalt über Kirche
und Glauben ist ihm entzogen. Werden wir doch wieder demütiger und bedenken wir: nicht wir haben Ihn
erwählt, sondern Er hat uns erwählt (Joh. 15,16). Triebfeder alles anderen ist das luziferische „non
serviam)!
#23 Athanasius 10:00:49 | Montag, 10. Oktober 2005
@Günther-Maria andere wie davor: extra ecclesiam nulla salus. Der Nichtchrist kann – wenn ohne Verschulden
nicht mit Wasser getauft – nur gerettet werden durch die Begierdetaufe, nicht durch die nichtchristliche
Religion. Das andere lasse ich bei Seite, aber dieses müssen sie mir beweisen. Es ist nicht mehr die
Lehre In Unitatis Redintegratio steht deutlich, dass das 2. Vatikanum lehrt, dass der „Geist Christi“
„nicht verweigert hat, sie [protestantische Denominationen] als Mittel des Heiles zu benützen.“ Das steht
im Gegenspruch zu den Aussagen des damaligen Ratzingers: Joseph Ratzinger, Co-Workers of the Truth, 1990,
p. 217: „The question that really concerns us, the question that really oppresses us, is why it is necessary
for us in particular to practice the Christian Faith in its totality; why, when there are so many other
ways that lead to heaven and salvation, it should be required of us to bear day after day the whole burden
of ecclesial dogmas and of the ecclesial ethos. And so we come again to the question: What exactly is
Christian reality? What is the specific element in Christianity that not merely justifies it, but makes
it compulsorily necessary for us? When we raise the question about the foundation and meaning of our Christian
existence, there slips in a certain false hankering for the apparently more comfortable life of other
people who are also going to heaven.
@Athanasius: 1. Die Meinung eines Kardinals verdient Beachtung. Entscheidend ist jedoch das päpstliche
Motu proprio „Ecclesia Dei“, womit Msgr. Lefebvre, die von ihm geweihten Bischöfe und all jene, die sie
unterstützen, exkommuniziert sind. 2. Roms Haltung zu den nichtchristlichen Religionen ist nach dem 2.
Vatikanum prinzipiell keine andere wie davor: extra ecclesiam nulla salus. Der Nichtchrist kann – wenn
ohne Verschulden nicht mit Wasser getauft – nur gerettet werden durch die Begierdetaufe, nicht durch die
nichtchristliche Religion. Falls Kardinal Ratzinger das so platt, wie Sie es zitieren, gesagt haben sollte
(Protestantismus keine Häresie), so hätte er eben geirrt, und Sie haben volle Freiheit, ihm entgegenzutreten.
Das gibt Ihnen noch lange nicht das Recht, das II. Vatikanische und 21. Ökumenische Konzil abzulehnen.
Die verächtliche Art, mit der Sie den Stellvertreter Christi als „Besetzer des Hl. Stuhles“ apostrophieren,
zeigt nur, wie weit Sie sich innerlich schon von der Kirche entfernt haben. 3. Sie unterstellen mir eine
Auffassung von Gehorsam, die ich nicht vertrete und nirgends geäußert habe. Emotionalisiert (!!!) beim
Schreiben war mein Gemüt (was ich für menschlich halte), nicht mein Geist. 4. Ich habe keinen Grund,
einer Diskussion auszuweichen. Aber sie zu führen, ist auf diesem Forum technisch schwierig. Im Gegenteil
wurde auf einige Fragen und Einwände meinerseits nicht geantwortet. Offenbar aus Verlegenheit um eine
Antwort.
Situation Kirche und FSSPX Man kann doch jetzt die Rede von S.E. Erzbischof Levebvre in Münster noch
besser verstehen, wenn man sieht wie die Kongregation für die Glaubenslehre mit Anfragen ihrer eigenen
kath. Priester umgeht. Kommunionausteilung an Nichtkatholiken jein, Handkommunion in beiderlei Gestalt
durch eintauchen der Hostie jein, Sterbemessen für Nichtkatholiken jein. Nur keine Klarheit schaffen.
Da hat doch der Gründer der FSSPX klar und eindeutig gehandelt. Das muss doch jeder ehrlich sehen und
bekennen. Exkommunikation hin oder her.
Was ist Gehorsam? (Teil 2 von 2) {Danke an Ignatius} … „Ich verlange den Glauben, weil er mir zum ewigen
Leben verhilft.“ Unser ganzes Leben ist in diesen Worten zusammengefaßt. Wir wollen den Glauben, um unsere
Seele zu retten! Wenn wir an Unseren Herrn Jesus Christus glauben, retten wir unsere Seele. „Wer glaubt
wird gerettet werden“, hat Unser Herr gesagt. {…} Der wesentliche Gehorsam des Katholiken {…} besteht
im Glauben an Unseren Herrn Jesus Christus, um gerettet zu werden. Wir führen einen Kampf, {…} weil
wir nicht aufhören wollen zu glauben. Darin besteht auch unsere Haltung gegenüber der Krise der Kirche.
Wir wollen an diesem Glauben festhalten. Man möchte unseren Glauben mindern und entreißen. Entschlossen
sagen wir: „Nein! Bei der Taufe habe ich versprochen, meinen katholischen Glauben zu bewahren. Ich werde
den katholischen Glauben bis zu meinem letzten Atemzug bewahren. Wenn im Laufe meines Lebens jemand kommt,
wer immer es sein mag {…} und zu mir sagt ‘Du musst deinen Glauben ändern!’, dann werde ich sagen ‘Nein!
Ich ändere meinen Glauben nicht! Ich werde nicht aufhören, an das zu glauben, was mir als Kind gelehrt
wurde. Weiterhin werde ich dasselbe Glaubensbekenntnis sprechen und dem gleichen Katechismus und dem gleichen
Evangelium treu bleiben. Ich werde weiterhin an das glauben, was uns die Kirche immer gelehrt hat.’“ Darin
besteht der Gehorsam. Aus diesem Grund befinden wir uns heute in dieser sicherlich schwierigen Situation,
die jedoch gleichzeitig die Situation des wahren Katholiken darstellt. <<
Was ist Gehorsam? (Teil 1 von 2) Rückkehr nach Rom? Sobald Rom wieder zurückkehrt zum ganzen katholischen
Glauben, ist das Problem gelöst! Nicht die FSSPX ist das Problem, sondern das modernistische Rom. Bischof
Williamson hat es erst vor wenigen Tagen ausgeführt (englisch): hier. angelqueen.org/forum/viewtopic.php?t=3351
Papalistischer Gehorsam ist blind und nicht katholisch. Was wahrer katholischer Gehorsam ist, hat der
Athanasius des 20. Jahrhunderts vorexerziert. Hier in seinem Vortrag am 20.4.1981 in Münster (URL) www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=68 :
>> {…} Welche Art von Gehorsam muß ein Katholik leisten? Welchen Gehorsam muß ein katholischer Priester,
Bischof und selbst der Papst leisten? {…} Der Gehorsam steht für einen Katholiken an der ersten Stelle.
Es ist der Gehorsam gegenüber dem Glauben. Unser Herr Jesus Christus verlangt von uns als erstes den
Glauben. Der Glaube ist das erste, was Er immer von den Personen gefordert hat, die Er heilte, denen Er
Kraft gab und die Er bekehrte. {…} Zuerst als wir als Kinder in die Kirche eingetreten sind, um getauft
zu werden. Ebenso verhält es sich bei einer Erwachsenentaufe. Die erste Frage, die der Priester über
unsere Taufpaten und Taufpatinnen an uns gestellt hat, war „Was begehrst du von der Kirche?“ {…} Die
erste Antwort, die wir durch den Mund unserer Taufpaten {…} gegeben haben: „Ich verlange den Glauben!“
Der Priester fragte weiter: „Warum verlangst du den Glauben?“ Wir antworteten:
#16 Athanasius 20:30:43 | Sonntag, 9. Oktober 2005
–-- Und die Behauptungen, die letzten Endes darauf hinauslaufen, mit dem 2. Vaticanum hätten die Pforten
des Todes den Felsen Petri verschlungen, werden durch seine ständige Wiederholung nicht glaubhafter.
Das hat aber Marcel nie behauptet. Dass das 2. Vatikanum eine Revolution beabsichtete aber schon. Der
Fels Petri kann aber nie verschlungen werden und währt bis zum Ende der Zeiten. Eine tiefe Verfinsterung
der Kirche gibt es aber schon. Und das soll man detektieren. Bitte sachlich bleiben und einander keine
nicht-gesprochenen Worte in den Mund legen.
@athanasius Athanasius schrieb: Wenn Sie einfach ihre Meinung schreiben, und gar keine DIskussion mehr
führen wollen, weil Sie ihre eigene Einschätzung der FSSPX-Situation die einzig wahre halten, soll’s
Ihnen nicht wundern, dass etwa Marcel nicht antwortet. Das, lieber Athanasius, wird Gunther Maria vermutlich
ebenso leicht verschmerzen können wie ich: Die eine Platte, die Marcel drauf hat, klingt doch recht abgespielt
und ermüdend. Und die Behauptungen, die letzten Endes darauf hinauslaufen, mit dem 2. Vaticanum hätten
die Pforten des Todes den Felsen Petri verschlungen, werden durch seine ständige Wiederholung nicht glaubhafter.
Vielleicht „bekehrt“ er sich ja mal dazu, inhaltlich auf die jeweiligen Themen einzugehen, als in scheinbarer
Radikalität immer wieder die gleiche alte Leier anzustimmen. Sonst soll es ihn nicht wundern, daß bald
keiner mehr drauf eingeht.
#13 Bonaventura 19:36:15 | Sonntag, 9. Oktober 2005
FSSPX Anstatt sich hier permanent anzufeinden weil jeder meint er wäre im Besitz der Absoluten Wahrheit,
sollten alle vielmehr füreinander beten. Eine Form der Demut wäre es, auch einfach mal seinen Senf für
sich zu behalten und mehr durch Werke der Nächstenliebe und Barmherzigkeit zu glänzen. Die Meinung irgendwelcher
selbsernannten Wahrheitsverkünder (und damit meine ich vorwiegend die einige User dieses Forums) ist
doch unter’m Strich vollkommen Irrelevant. Beten Sie das der Heilige Geist den Papst, die Bischöfe und
Kardinäle, die Priester und jeden einzelnen von Uns erleuchten möge. Das hat vor Gott mehr Gewicht als
dieses Angebliche Zeugnis geben in diesem Forum. Wenn es heisst, „Gebt Zeugnis von der Hoffnung die euch
erfüllt“ dann doch bitte dort wo es angebracht ist. Und denkt immer daran: „Ereifert Ihr euch, so sündigt
nicht.“
#12 Athanasius 19:28:19 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@Gunther Maria 1. Ihre Evaluierung der FSSPX wird von Kardinal Hoyos nicht geteilt. 2. Die FSSPX wird
zurückkehren wenn der heutige Besetzer des Hl. Stuhles und der Gesamtvatikan Ihre Aufrufe an die FSSPX
(„Rückkehr nach Rom“) auch an den anderen Weltreligionen stellen wird und diesen Häretikern, Heiden
und Schismatikern nicht sagt, ihre Religion sei heilsfähig. Denn wozu würde die FSSPX dann „zurückkehren“
müssen? Wenn es die Häresie nicht gibt, wenn sogar Joseph Ratzinger schreibt, der Protestantismus von
heute ist keine Häresie mehr (Principles of Catholic Theology)? 3. Ihr Aufrufen zu einem konditionslosen
und blinden Gehorsam kommt mir typisch Deutsch vor. Ihre Interpunktion und Exklamationszeichen deuten
auch auf einen überemotionalen Zustand ihres Geistes hin. 4. Wenn Sie einfach ihre Meinung schreiben,
und gar keine DIskussion mehr führen wollen, weil Sie ihre eigene Einschätzung der FSSPX-Situation die
einzig wahre halten, soll’s Ihnen nicht wundern, dass etwa Marcel nicht antwortet.
Ubi Petrus ibi ecclesia! Lieber Marcel und alle Ihnen Gleichgesinnte! Sie liegen falsch! Haben Sie es
vergessen: Wo Petrus, d.h.: wo der Papst ist, da ist die Kirche Jesu Christi? Die katholische Kirche ist
in einer Krise, jawohl, vielleicht in der tiefsten Krise, in der sie sich jemals befunden hat. Und doch
ist und bleibt die römisch-katholische Kirche die eine heilige katholische und apostolische Kirche die
einzige wahre Kirche, und nicht eine Gruppe, deren Oberhirten sich im . Sie bleibt die wahre Kirche, selbst
wenn die wahren Katholiken nur noch eine kleine Minderheit in ihr wären (wer will das beurteilen?)! Ungehorsam
befinden – bei aller sonstigen scheinbaren Frömmigkeit und Rechtgläubigkeit – Sie können das noch so
viel beschönigen! Nicht die schönen Paramente und Zeremonien machen die Heiligkeit. Von den evangelischen
Räten ist nicht zufällig der Gehorsam der wichtigste und entscheidende. Sie können in der römischen
Kirche für den wahren Glauben und die Tradition kämpfen – aber das ist Ihnen anscheinend zu mühselig!
Sie wollen eine Umgebung, in der Sie sich wohlfühlen! Ist das die Spiritualität der Heiligen, die Leiden
und Opfer auf sich genommen haben für den Sieg der Wahrheit? Wenn die FSSPX nicht nach Rom zurückkehrt,
wird sie da enden, wo schließlich alle endeten, die sich von Rom abwendeten, in der Häresie. Möge der
Herr Sie erleuchten! Gunther.
#10 Bonaventura 18:16:46 | Sonntag, 9. Oktober 2005
FSSP Apostolats- und Messzentren der Priesterbruderschaft St. Petrus: Thalwil: Haus Maria Königin der
Engel, Ludretikoner Str. 3, CH-8800 Thalwil, Gottesdienste auf Anfrage Zürich: (unter dem Patronat der
UNA VOCE) Hl. Messen in der Pfarrkirche Herz-Jesu Oerlikon, Schwamendingenstr. 55, St. Pelagiberg: Kur-
und Exerzitienhaus der Schwestern vom kostbaren Blut Marienburg, CH-9225 St. Pelagiberg Meisterswil: (unter
dem Patronat der UNA VOCE) Seewen: Haus Felsberg, Platten 4, 6422 Steinen
#8 Rosa von Lima 17:57:16 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@Marcel Können Sie mir mitteilen, wo solche Messen in unserer Nähe gefeiert werden. Wir wohnen in der
Ostschweiz, unweit der österreichischen und deutschen Grenze. Besten Dank!
Kämpfen wir für die Auferstehung der ewigen Kirche aus den Trümmern des Konzils Rosa von Lima schrieb:
Da bekommt man ja richtig Heimweh nach dieser wunderbaren Zeit vor dem Konzil {…} Wo sieht man heute
noch Priester in diesen wunderbaren festlichen Gewändern und im Chorhemd! Die Freude wird noch maßlos
gesteigert, wenn man sieht, daß diese in der Tat wunderbar festlich gefeierten heiligen Messe aller Zeiten,
einen ebenso wunderbaren katholischen Glauben verkörpern: den ganzen Glauben der ewigen Kirche! Nicht
den nachkonziliar verstümmelten, wie man ihn in Wien und überall auf der Welt Jahr für Jahr stärker
demonstriert bekommt. Seit Frühling dieses gesegneten Jahres darf meine Familie jeden Sonntag praktisch
ausschließlich die hl. Messen aller Zeiten bei der FSSPX besuchen und ich stelle erstaunt fest: man „gewöhnt“
sich nach kurzer Zeit so sehr daran, daß man sie niemals mehr missen möchte! (Nur, wenn Herz und Verstand
offen genug sind für dieses Stück Himmel auf Erden, wie alle Heiligen sagten. Jeder Besuch einer „Neu-Messe“
kommt uns seither wie eine geistliche Vergewaltigung vor.) Gerne breche ich die Lanze für die „alte“
Kirche, wie sie Bischof Ziegelbauer nennt, gleich die „ewige“ Kirche, wie sie Erzbischof Lefebvre nennt.
Kennt man sie, erkennt man erst den Betrug durch das Konzil und die daraus entsprugenen Reformen an Christus.
Mgr. Lefebvre: Diese Vermählung des Irrtums mit der Wahrheit durch das und nach dem Konzil wurde von
Männern der Kirche angestrebt, aber durchaus nicht von der Kirche selbst!
#6 Rosa von Lima 17:18:24 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@Bonaventura Da bekommt man ja richtig Heimweh nach dieser wunderbaren Zeit vor dem Konzil – ich war damals
Teenager. Wo sieht man heute noch Priester in diesen wunderbaren festlichen Gewändern und im Chorhemd!
Instaurare omnia in Christo So ist es. Diesesmal mußte nicht ich darauf verweisen. Das Beste ist jedoch,
daß in allen Kirchen und Kapellen der FSSPX die hl. Messe so katholisch gefeiert wird wie nun in Berlin,
und insbesondere, daß dahinter der vollständige unverfälschte katholische Glauben steht. Der – für
viele wie mich: heilige – Erzbischof Marcel Lefebvre weist den Weg. Durch ihn habe ich Jesus Christus
und Seine Kirche wiedergefunden. Dank sei Gott.
#3 Bonaventura 16:29:09 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Mal als Alternative… möchte ich die Bilder der Einweihung der neuen Kirche St. Petrus in Berlin empfehlen!
(ich möchte hier niemandem die Piusbruderschaft aufzwingen, aber es ist schon sehr lohnend sich mal diese
Bilder anzusehen und zu erkennen was für ein Glaube dahinter steht!) Da könnten sich die Herrschaften
in Wien ne dicke Scheibe von Abschneiden! www.fsspx.info
Katastrophe „Mehr als kirche“- Mehr als der Empfang des Herrn? Die Herren Kirchenführer sollten sich
lieber mehr darüber Gedanken machen, wie man den Jugendlichen die wahre und höchstheilige und notwendige
Möglichkeit zur Kommunion nahe bringen kann. Dies ist das Zentrum der Messe und der Höhepunkt, der ein
hohes Maß an Glück verleiht. Für die primitiven und progressiven Jugendlichen ist die Kirche heute
nicht mehr als ein altes Gebäude, wo man (Zitat eines Kommunionkindes) „was zu fressen bekommt und dann
endlich nach Hause gehen kann.“ Sie umgarnt man jetzt mit derartigen Dingen. Der Kardinal muss vollkommen
von Sinnen sein, sein Geist scheint irregeführt. Die kardinäle gehen mit dem Thema Sexualität mittlerweile
so um: Eigentlich wissen wir, was ihr wollt und eigentlich ist das ja auch alles nicht so schlimm, aber
der Papst sagt das nunmal, wir versuchen unser Bestes.- KATASTROPHE!!!!! Eine unmögliche Anbiederung!!!Wer
steht noch zur Lehre??Wer hält die eigenen geistigen Irrwege von der Lehre noch fern? Die Katechese hat
komplett versagt! Man lese dazu auch von Reinhard Dörner Der Kampf um den religionsunterricht. Das schlimme
ist, dass all diese Probleme hausgemacht sind.
#1 Bonaventura 14:04:48 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Das da hat doch nichts mehr mit Kirche zu tun! Da bleibt mir wirklich bald die Spucke weg. Man steht auf
und freut sich das am heutigen Sonntag ein Großer Kämpfer der Kirche Selig gesprochen wird und hofft
auf mehr stärkung im Kampf gegen diesen Satanischen Modernismus und Relativismus; und dann weiht der
Erzbischof von Wien eine sog, Jugendkirche, die nichts anderes ist als ein Treffpunkt für allerlei unsakrales
und unchristliches, in dem dann auch noch (ich prophezeie es) sakrilegische Messen gefeiert werden. Wo
soll das noch hin führen???