In Italien hat man trotz eines jüngsten Verbotes des Gesundheitsministers wieder mit der Abgabe von Präparaten begonnen, die zur Vergiftung von ungeborenen Kindern dienen.
(kreuz.net, Rom) Der Vatikan hat die erneute Zulassung der Kindertötungspille RU 486 in einem Turiner
Krankenhaus scharf verurteilt. Das umstrittene Tötungs-Präparat wird dort seit September – wie es heißt –
„probeweise getestet“.
Die Tageszeitung des Vatikan, der ‘Osservatore Romano’, vergleicht die Einnahme
der tödlichen Pille mit einem „Mord“. Man sei bestrebt, die Kinderabtreibung immer mehr zu einer Verhütungsmethode
zu machen.
Dabei sei die „Verdunkelung des Gewissens“ schon so weit vorangeschritten, daß man es als
Freiheitsakt bezeichne, ein ungeborenes Kind – das „wehr- und schutzloseste Wesen“ – umzubringen.
Das
Kindergift sei „eine Erniedrigung der Wissenschaft“.
Diese habe ein chemisches Präparat erzeugt, das
„einzig dem Töten von Millionen von Unschuldigen“ diene.
Eigentlich hatte der italienische Gesundheitsminister,
Francesco Storace, die umstrittene Kindertötungspille Mitte September – zwei Wochen nach ihrem probeweisen
Einsatz im Land – wieder aus dem Verkehr gezogen.
Der Gesundheitsminister traf diese Maßnahme, nachdem
eine von zwanzig Müttern, die das Kindergift eingenommen hatte, ihr getötetes Kind zuhause auf die Welt
brachte.
Einige Frauen erlitten schwere Blutungen.
Doch am vergangenen Dienstag veranlaßte Mario Valpreda,
der Vorsitzende einer regionalen Ethik-Kommission, die mörderischen Experimente fortzuführen.
Der Ethik-Komitee-Vorsitzende
erklärte gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur ‘AGI’, daß die tödlichen Experimente in Kürze
wiederaufgenommen würden.
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2 Lesermeinungen
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#2 methusalix † 20:07:59 | Montag, 10. Oktober 2005
Ich fürchte sehr, dass die italienischen Behörden dem Präparat Mifegyne die Zulassung nicht verweigern
KÖNNEN, auch wenn sie dies wollten. Wenn die europäische Zualassungsbehörde in Brüssel ein Arzneimittel
genehmigt hat, ist es automatisch in ALLEN EU-Ländern zugelassen. Der Mechanismus entspricht den EU-Regeln,
denen auch Italien zugestimmt hat.
Die Abtreibungspille Es ist verantwortungslos von der chemischen Industrie diese Pille herzustellen. Doch
es geht hier wieder einmal um Profitgier auch auf Kosten der Menschenwürde und Wehrlosigkeit. Wenn jedoch
die Frauen diese Tötungspille nicht nähmen, hätte keine Profitabsicht aufkommen können. Also es sollte
nicht gelten „der Bauch ist mein“ sondern in meinem Bauch geschieht ein Schöpfungwunder“ das Gott zum
Urheber hat. Das müssten die Frauen wieder lernen. Dafür wollen wir beten.