Jugendkirche
„Bleibt diesem Experiment treu“
Der Erzbischof von Wien feierte am Sonntag abend den großen Eröffnungsgottesdienst der neuen ‘Jugendkirche Wien’. Dabei gestaltete die ‘find-fight-follow Band’ den Gottesdienst rockig bis popig. Bilder.
(kreuz.net, Wien) Mit einem „Eventgottesdienst“ ging das dreitägige Eröffnungsfest der „Jugendkirche Wien“ zuende. Das berichtete gestern die Homepage ‘stephanscom.at’, die von der Erzdiözese Wien betrieben wird.

Die Kirche war beim Gottesdienst bis zum letzten Platz gefüllt.

Mit Applaus wurde Kardinal Christoph Schönborn willkommen geheißen.

Symbolisch klopfte er mit seinem Hirtenstab an die Türen der „Jugendkirche“.

Der Eröffnungsgottesdienst trug – analog zum gleichnamigen Lied in deutschen Hitparaden – den Titel „gekommen um zu bleiben“.

Zum Beginn spielte die Lichttechnik und Musik eine bedeutende Rolle.

Gleichzeitig konnten die Jugendlichen über das Handy eine SMS mit Wünschen an die Jugendkirche schicken.

Auch Kardinal Schönborn zückte sein Mobiltelefon.

In seiner Predigt erinnerte sich der Kardinal an seine Jugend:

„Ich habe mit elf zum ersten Mal erfahren, daß Jesus bei mir ist und bleibt. Ich bitte ihn, daß niemand von euch jemals daran zweifelt, daß er gekommen ist, um zu bleiben.“

Der Wiener Erzbischof bat die Jugendlichen, dem Experiment „Jugendkirche“ treu zu bleiben.

Gleichzeitig forderte er sie auf, die eigene Pfarrei zu beleben.

„In der Erzdiözese Wien gibt es 660 Pfarren und die warten darauf, daß dort Jugendkirche stattfindet. Tut was für eure Pfarre!“

Nach dem Abschlußgottesdienst wurden die SMS-Wünsche über Leinwand im Kirchenraum projiziert.

Auch der Wunsch des Wiener Erzbischofs an die „Jugendkirche“ war darunter:

„Liebe Jugendkirche, ich wünsche Dir, daß Du immer frisch von der Freundschaft mit Jesus bleibst.“

Die Veranstaltung endete mit einem musikalischen „Chill Out“ und einem Imbiß.
      
50 Lesermeinungen
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#52   Christian Hüller   00:52:00 | Samstag, 19. August 2006
Ein Nichtliturgieexperte
Obwohl ich nun wirklich kein Liturgieexperte bin, will und kann ich mir eine sarkastische Bemerkung hier nicht verkneifen:
„Tradis“ mit Fladenbrotbedenken meinen hier wohl gegen alternde „Modernisten“ im Diskoschuppen rülpeln zu müssen und umgekehrt.
Und wenn der Herrgott nun Verständnis für beide hätte?
Hääh?
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#51   Gerhard   17:49:57 | Samstag, 12. August 2006
Bereicherung kirchlichen Lebens
Die Diskussion vom August 2006 („In Jeans und T-Shirt“) um die „angemessene“ Kleidung bei der Feier der Eucharistie und überhaupt um den „richtigen“ äußeren Rahmen zeigt, dass viele Leser meinen, es dürfe nur eine „Messe nach Vorschrift“ geben; alles andere sei „unwürdig“. Solche „Messen nach Vorschrift“ werden durch andere Gottesdienstformen ja keineswegs abgeschafft! Vielseitigkeit auch in der Feier des Gottesdienstes, wie z.B. in der hier geschilderten Form des Wiener Jugendgottesdienstes, kann somit nur eine Bereicherung des kirchlichen Lebens sein!
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#50   haher   21:55:48 | Mittwoch, 9. August 2006
Stimme aus dem Tradiland: mit oder ohne Schurz
… und Menschen, die solche Töne von sich geben, brüsten sich mit ihrer Demut, Sühne für die Welt, Opferhaltung, reinen katholischen Gesinnung etc., etc. p.p… Es ist zum „Kotzen“. Das sind ja keine Einzelfälle, sie sind wie Viren, die im Untergrund ihre Galle und ihr Gift verspritzen und verirrte und verwirrte „Seelen“ versuchen in ihren Bann zu ziehen!
Verbiesterte, verbitterte, verklemmte und intolerante Zeitgenossen.
Und diese Zeilen sind bei GOTT keine eines Schreibers, der diese „Jugendkirchenliturgie“ undifferenziert gutheißen würde. Und genau das ist das Stichwort: differenzieren! Mit dem hl. Paulus „alles prüfen und das Gute bewahren“. Alles andere aber wegwerfen. Bei den meisten „Traditionalisten“ könnte man mutmaßen, es handle sich um Messies!
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#48   Peterchen   22:11:11 | Donnerstag, 13. Oktober 2005
Wer hat wohl das Fladenbrot gebacken?
Haben sich die in der hiesigen Disskusion beteiligten schon die ?Sponsorenliste? der findfightfollow-Aktion, die diese ?Show? veranstaltet hate angeschaut?
W E L C H E R Bäcker hat wohl das Fladenbrot gebacken? Gibt es vielleicht wertvolle Rückschlüsse, die aus dieser liste gezogen werden können ???
Unter der Web-Seite des mitaufgelisteten Landesjugendreferats Wien ist mitunter ein Verweis auf eine 2. Internationale Werktagung des Forums für präventive Jugendarbeit praev.circle zu sehen. Darunter lese ich unter anderem:
14.30-16.30h WORKSHOPS
und 17-19h Inputs-Erfahrung-Austausch-Praxis
Schwul/lesbisch – na und?
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#47   Athanasius   21:44:25 | Donnerstag, 13. Oktober 2005

Offensichtlich möchte es sich die Leute in Linz mit Wien auf keinen Fall verderben…
Man wird doch ganz von falscher Angst regiert, wenn man sich diesem Experiment nicht zu widersetzen wagt!
Nur wenn es darum den Gott der Heeresschare anzurufen als Zeuge bei Lügen über die „Traditionalisten“ hat man da keine Angst mehr. Aber vor Leute wie Schönborn wohl noch?
Als Jugendlicher finde ich es unverständlich. Ich bin davon überzeugt die meisten meiner nicht-gläubigen Altersgenossen würden mit mir übereinstimmen solch ne Jugendkirche ist schön und toll für einen Abend, aber völlig unglaubwürdig für das wofür die katholische Kirche steht.
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#46   Didimus   17:49:47 | Donnerstag, 13. Oktober 2005
@Sulpicius
Daß das Schweigen von kath.net etwas mit dem zu tun haben könnte, das auf den Tischen lag, die Jesus im Tempel umgestoßen hat, habe ich mir auch gedacht.
Inzwischen ist ja ein Kommentar von – dem von mir sehr geschätzten – Dr. Josef Spindelböck erschienen. Eine sehr sehr vorsichtige Kritik an dem Projekt. Interessant auch, der Zusatz von wegen „nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber“ usw. Ein Zusatz, der zwar allgemein bei vielen Redaktionen üblich ist, aber bei den bisherigen Beiträgen Spindelböcks in kath.net nicht stand. Offensichtlich möchte es sich die Leute in Linz mit Wien auf keinen Fall verderben…
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#45   Athanasius   10:09:38 | Donnerstag, 13. Oktober 2005
Ungültig,
nicht wegen der Säuerung, sondern wegen der Additiven.
Dies war keine byzantinische gesäuerte Materie, sondern ist hartkrustiger Kebab.
Ist das Brot vermischt mit Additiven, ist die Hl. Messe ungültig.
Übrigens ist es sowieso ein Verstoss gegen die Kirche im römischen Ritus gesäuertes Brot zu benutzen.
(Und das ungesäuerte Brot war die älteste Praxis. Sieh A. Fortescue. Wohl wurde der Gebrauch vom ungesäuerten Brot erst spät ausgebreitet, weil nach dem 4. Jh. – Arianismus – die hl. Hostie erst recht eleviert wurde zur Anbetung bei der Konsekration.)
Aber hier fehlte sowieso die Intention zu tun was die Kirche will das getan wird. Bei einem Kardinal sogar. Ein ‘konservativer’ Kardinal…
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#44   Brandenburgis   22:02:34 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
schö-schö
Auch das Bild mit dem Hand-Telefon ist in typisch masonistischer Weise Programmiert. Da hat einer wirklich den direkten Draht nach „oben“.
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#43   Sulpicius   18:47:07 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
@didimus
vielleicht erhält kath.net ja inzwischen Schweigegeld vom Erzbistum Wien. Hauptsache Medjugorie kann weiter verkündet werden.
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#42   Benedikt   18:42:38 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
@ Athanasius
Diese „Messe“ von Kardinal Schönborn ist ungültig, wegen Defekt der Materie. (Defectus Materiae.)
Wirklich? Was, wenn es sich um eine im byzantinischen Ritus verwendete Materie handelt? Dort ist die Wandlung ja auch nicht ungültig. Ich würde eher sagen, dass die Verwendung unerlaubt war (wenn es sich tatsächlich um eine Materie wie im byzantinischen Ritus gehandelt hat)
Danke übrigens an Gunther für die Klarstellung… ich wusste doch, dass irgendetwas merkwürdig am Geschmack der Materie im byzantinischen Ritus war. Es liegt also am Säuern. Ich finde den byzantinischen Ritus überaus schön, seit ich ihn mal besuchen konnte (auf dem WJT übrigens). Schade, dass ich in meiner Nähe kaum eine Gelegenheit habe, öfter mal hinzugehen.
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#41   Didimus   16:03:50 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
Wo war kath.net?
Ist Euch eigentlich aufgefallen, daß sich kath.net zur Jugendkirche auffallend unauffällig verhält. Letztes Jahr gab’s da doch noch kritische Stimmen zur Jugendkirche. Wieso jetzt keinen Artikel?
Im Bistum Linz haben die doch auch – dankenswerterweise !!! – liturgische Mißstände beim Namen genannt.
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#40   Stimme aus Wien   15:33:00 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
Wiener
Ein herzliches „Dankeschön“ für die Klarstellung – egal wer Du bist.
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#38   wiener   09:03:56 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
zur klarstellung
es ist ja doch interessant, was manche in bildern zu sehen vermeinen oder in diese hineinlesen (wollen) … wahr ist vielmehr:
– das bei der hl. messe am sonntag verwendete brot wurde speziell für diesen gottesdienst unter beachtung der liturgischen vorschriften von einem bäcker nach den anweisungen eines priesters gebacken. –> es besteht kein „defekt der materie“, die messe ist selbstverständlich gültig gewesen.
– die verwendeten liturgischen geräte sind aus „edlem material“, wie es vorgeschrieben ist. eine eigene vergoldung der innenseite von kelch und hostienschale ist zwar üblich, aber nicht zwingend vorgeschrieben, wenn (etwa durch eine spezielle form der glasur) das verwendete material der eucharistie angemessen ist.
– die im obersten foto gezeigte geste ist natürlich keine liturgische geste. während der verlautbarungen am ende der messe wurde, wie es üblich ist, dem zelebrierenden bischof noch einmal für sein kommen und mitfeiern gedankt. mit der geste gab der kardinal wortlos „den dank zurück“ –> bitte nicht unnötig da etwas anderes hineinlesen wollen.
– noch etwas: das bild vom tanz der jugendlichen stammt selbstverständlich nicht aus der messe, sondern war teil des vorprogrammes am sonntag nachmittag.
die feier am sonntag ist sehr sorgfältig vorbereitet gewesen, die gültigkeit der eucharistie ist gegeben. alle anderen behauptungen und spekulationen sind schlicht unwahr.
ich denke, dass damit jeder weitere kommentar unnötig ist.
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#37   Athanasius   08:33:53 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
@Yersinia:
Die Riten der hl. Messe werden nicht nur in der hl. Schrift, sondern auch in der Tradition dokumentiert. Tradition und hl. Schrift darf man nicht gegen einander ausspielen.
_____________
Diese „Messe“ von Kardinal Schönborn ist ungültig, wegen Defekt der Materie. (Defectus Materiae.)
Sieh „De Defectibus in celebratione Missarum occurentibus“, Anhang zum Missale Pii V.
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#36   Yersinia   05:50:05 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
welche der Riten der Heiligen Messe
sind durch die Heilige Schrift dokumentiert? und welche in der Tradition entstanden?
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#35   Sulpicius   23:46:09 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@Brandenburgis
:-), auf jeden Fall ist mir diese „liturgische“ Geste im römischen Ritus nicht bekannt…
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#34   Brandenburgis   23:10:00 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Schöhöhöhön
@Tradiland
Das Bild oben sagt doch alles. Wenn das keine masonistische Geste ist, dann gebe ich alle meine Diplome und mein Betonbauerzeugnis zurück …
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#33   gunther maria michel   22:21:23 | Dienstag, 11. Oktober 2005
+
@Didimus (korrekter wäre: Didymus):
Die Griechen begründen das gesäuerte Brot mit John 13,1: Dort ist gesagt, daß der Heiland das Sakrament der hl. Eucharistie einsetzte „vor dem Paschafest“ – und zu diesem Zeitpunkt hate man noch nicht damit begonnen, das ungesäuerte Brot, welches für das jüdische Pascha bestimmt war, zu verbrauchen. Dies war jedenfalls der ältere Brauch, der ursprünglich auch in Rom gültig war.
Wie dem auch immer sei: ich bin nicht für das Vermengen der Riten. Die liturgische Willkür im Westen ist hassenswert. Ungehorsam, und Exaltation des Ich – und das nicht erst seit 1968.
Gunther.
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#32   Peterchen   22:15:02 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Klarheit durch „Redemptionnis sacramentum“
Es sei Folgendes hinzugefügt, dass klar und eindeutig die Unrechtmässigkeit einer so gefeirten Hl. Messe beweist: (Zitate aus der Instruktion „Redemptionnis sacramentum“)
48. Das Brot, das für die Feier des hochheiligen eucharistischen Opfers verwendet wird, muß ungesäuert, aus reinem Weizenmehl bereitet und noch frisch sein, so daß keine Gefahr der Verderbnis besteht. Daraus folgt, daß Brot, das aus einer anderen Substanz, wenn auch aus Getreide, bereitet ist,
sowie:
117. (…) Daher ist jedweder Brauch zu verwerfen, zur Meßfeier gewöhnliche Gefäße, Gefäße mit schlechter Qualität, Gefäße ohne jeden künstlerischen Wert, einfache Körbe oder andere Gefäße aus Glas, Ton, Lehm oder anderen leicht zerbrechlichen Materialien zu verwenden
weiter lesen wir:
183. Alle haben entsprechend den Möglichkeiten in ganz besonderer Weise dafür zu sorgen, daß das heiligste Sakrament der Eucharistie vor jeder Art von Ehrfurchtslosigkeit und Mißachtung bewahrt wird und alle Mißbräuche vollständig korrigiert werden.
184. Jeder Katholik, ob Priester, Diakon oder christgläubiger Laie, hat das Recht, über einen liturgischen Mißbrauch beim Diözesanbischof oder beim zuständigen Ordinarius, der ihm rechtlich gleichgestellt ist, oder beim Apostolischen Stuhl aufgrund des Primats des Papstes Klage einzureichen.
Dieser Pflicht werde ich entsprechend dem Kirchenrecht nun auch nachgehen!
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#31   gunther maria michel   20:59:34 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@bonaventura:
Es geht mir überhaupt nicht um Historismus und Wiedereinführung alter Bräuche. Ich erlaube mir nur, darauf hinzuweisen, daß es Traditionswandel nicht erst seit dem 2. Vatikanum gibt.
Das wird leider oft vergessen. Es gab schon römische Theologen, welche die Orthodoxen als Häretiker bezeichneten, weil sie im nizänokonstantinopolitanischen Glaubensbekenntnis das filioque entfernt hätten!
Müßte ich irgendwann einmal an Rom irre werden, dann würde ich nicht zur Piusbruderschaft gehen, sondern zur Orthodoxie. Aber das tu ich – mit Gottes Gnade – nicht.
Gunther.
Esto fidelis usque ad mortem, et dabo tibi coronam vitae.
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#30   Didimus   20:47:48 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Materie die Zweite
von Karl Hörmmann, Lexikon der christlichen Moral:
Die meisten orientalischen Kirchen verwenden gesäuertes Brot, die lat. ungesäuertes (da der Herr das Abendmahl in den Tagen der Ungesäuerten Brote feierte, Mt 26,17, u. der Sauerteig in der Schrift als Sinnbild der Sünde dient; Cat. Rom. II 4,12); wenn auch beide Arten als gültige Materie anerkannt sind, soll sich jeder Priester an die Gewohnheit seines Ritus halten (D 860 1303; c.816); wenn im Notfall der Priester die E. austeilt, die im anderes Ritus konsekriert wurde, soll er dabei die Vorschriften des eigenen Ritus einhalten (c. 851). – Das in der E. zu verwendende Brot darf nur aus Weizenmehl u. Wasser bereitet werden (Miss. Rom., Intr. gen. nn. 282 f); die Ehrfurcht vor dem Heiligsten Sakrament fordert, daß es rein u. unverdorben (nicht zu alt) sei (vgl. c. 815 § 1).
Quelle: www.stjosef.at/…lexikon/eucharis.htm
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#29   Bonaventura   20:47:22 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@gunther maria
Wenn Sie meinen das das etwas mit der Katholischen Tradition zu tun hat, dann empfehle ich Ihnen die Enzyklika MEDIATOR DEI Pius XII. zu lesen.
Dort werden sie sehen, das schon Pius XII. vor den gefährlichen Tendenzen eines falsch verstandenen Historizismus warnte, der alles alte wieder einführen wollte, nur weil es alt war.
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#28   gunther maria michel   20:39:48 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Materie
Im byzantinischen Ritus wird gesäuertes Brot verwendet, wie auch in der alten Kirche, und wie in der römischen Kirche im ersten Jahrtausend. Die Einführung von ungesäuertem Brot in der römischen Kirche war einer der Traditionsbrüche, auf den ich schon aufmerksam gemacht habe, ohne eine Reaktion seitens unserer Traditionalisten.
Gunther.
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#27   Bonaventura   20:38:39 | Dienstag, 11. Oktober 2005
–--
kann mir eigentlich mal jemand verraten warum der Kardinal bei der Opferung massenweise Turnschuhe entgegennimmt ?
Sind die für die paar Glaubenstreuen die die Flucht ergreifen wollten ?
Dazu fällt mir, an den Kardinal gerichtet, nur ein:
„Schuster bleib bei deinen Leisten!“
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#26   Didimus   20:33:15 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Die Sprache der Jugendlichen
Wenn ich Benedikt ergänzen darf:
Natürlich soll die Kirche die Sprache der Jugendlichen sprechen, um die ewige Botschaft Christi zu verkünden. Aber nicht in der Heiligen Messe!
Es gäbe genügend Möglichkeiten, jugendgemäße Veranstaltungen durchzuführen, mit moderner Musik, Lichteffekten, und einem Abend- (oder Morgen- oder Mittags)mahl. Also (wenn möglich alkoholfreie) Getränke und Imbiß. Der heilige Don Bosco hat alles Mögliche gemacht, um junge Menschen für den Glauben zu gewinnen.
Aber in der Feier von Tod und Auferstehung Christi hat das nichts zu suchen. Hier ist Christus selbst der Feiernde, Priester und Opfer zugleich. Wir können die Meßfeier nicht „machen“.
Ich bin sehr enttäuscht vom Wiener Kardinal.
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#25   Benedikt   18:50:52 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@ aussenseiter
warum sollte die kirche nicht die sprache vieler jugendlicher benutzen, um die – immer gleiche – botschaft zu verkünden?
Weil in diesem Fall dadurch ein Verlust an Substanz eintritt. Inkulturation darf nur stattfinden, wenn dadurch die Lehre nicht verwässert wird. Und wenn ein Jugendlicher nur in die Messe geht, weil es dort Lichteffekte und Gitarrensound gibt, und ansonsten die Kirche verächtlich ansieht, dann handelt es sich um einen Fall der Inkulturation, der völlig unbrauchbar und gefährlich ist.
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#24   aussenseiter   18:36:31 | Dienstag, 11. Oktober 2005
das einzige,
was mich irritierte (ich war dabei), war das – durchaus säuerlich schmeckende – brot.
auch einige der umstehenden wunderten sich hörbar darüber.
da wüsste ich wirklich gern näheres.
ansonsten: gott ist so erfinderisch ;-) darin, die kleinen schlupflöcher in unseren schutzmauern zu nutzen, sich uns hörbar zu machen… warum sollte die kirche nicht die sprache vieler jugendlicher benutzen, um die – immer gleiche – botschaft zu verkünden?
s.e. kardinal schönborn wirkte in dem, was er sagte, ganz und gar authentisch. nicht anbiedernd.
mich stimmt es traurig, dass unser bischof hier nicht mehr vertrauen geniesst.
gerade dieses den menschen nachgehen lässt mich in ihm so deutlich das bild des guten hirten erkennen.
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#23   Benedikt   18:30:08 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@ Stimme aus dem Tradiland
Entspricht sein Verhalten nicht dem der anderen Bischöfe (mindestens im deutschsprachigen Raum) und dem des Hl. Vaters (WJT Köln
Nicht wirklich. Lesen Sie doch den Artikel:
Zum Beginn spielte die Lichttechnik und Musik eine bedeutende Rolle.
Auch Kardinal Schönborn zückte sein Mobiltelefon.
Nach dem Abschlußgottesdienst wurden die SMS-Wünsche über Leinwand im Kirchenraum projiziert.
Nichts davon gab es auf der WJT-Abschlussmesse. Wäre dort diese grauenhafte Musik nicht gewesen, so hätte man von einer schönen Messe reden können (soweit das bei so einer Menge möglich ist). Ganz abgesehen davon, dass hier im Artikel nichts von der übrigen liturgischen Gestaltung, Confiteor, welches Hochgebet usw steht, die in Köln exzellent war und in Wien vermutlich gefehlt hat. Und Seine Heiligkeit hat auch nur ordnungsgemäße Materie verwendet.
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#22   Sulpicius   18:29:32 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@wiener
Gehässigkeit oder Wahrheit? Aber die Wahrheit hört die 68er-Generation sowieso nicht gern!
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#21   wiener   18:24:29 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@ stimme: verteidigen?
weder seine eminenz noch das projekt jugendkirche haben es nötig, sich gegen die gehässigen, wahrheitswidrigen und sich selbst richtenden anschuldigungen im anonymen forum einer anonymen website zu verteidigen. jedem seine spielwiese – und kreuz.net ist halt die spielwiese für derartige untergriffe. da ist jeder kommentar – und erst recht jede „verteidigung“ schon zu viel der ehre.
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#20   Stimme aus dem Tradiland   18:17:49 | Dienstag, 11. Oktober 2005
mit oder ohne Schurz
ohne Schurz ist S.Em. Cardinal Schönborn jedenfalls mit dabei (@ Sulpicius). Wahrscheinlich ist er aus Gründen der Vorsicht nicht selbst bei einer Loge (so wie sein großes Vorbild Cardinal König), wenn er so weitermacht, wird er aber ohnedies noch durch Bnai Brith ausgezeichnet und damit Ehrenfreimaurer und Ehrenjude.
Interessant ist es, mit welcher Einmütigkeit auf diesem Forum die „JugendKirche Wien“ und die abgebilderte liturgische Handlung abgelehnt werden. Findet sich gar kein Verteidiger für seine Eminenz? Entspricht sein Verhalten nicht dem der anderen Bischöfe (mindestens im deutschsprachigen Raum) und dem des Hl. Vaters (WJT Köln (noch schlimmer natürlich bei Papst JoPaII.).
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#19   Römisch-Katholisch   18:17:38 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Es braucht noch 20 Jahre
Wir müssen wohl oder übel noch ein paar Jahre Geduld haben. Solange noch Leute das Sagen haben, die mit dem 68er-Geist oder dem 68er-Virus infiziert sind, wird es keine durchgreifenden Veränderungen geben. Aber in 20-25 Jahren werden die 68er langsam verschwunden sein, sowohl bei uns, wie auch in Rom. Und dann wird wohl nichts unmöglich sein…
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#18   Justus   18:17:34 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Entwürdigend
Dass sich Eminenz bei einem solchen Spektakel selbst entwürdigt, sei ihm gestattet. Dass er aber den eucharistischen Herrn entwürdigt – und das auch noch während der laufenden Bischofssynode zum Thema Eucharistie – ist ein Skandal!
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#17   Sulpicius   17:39:04 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Ein Freimaurer-Bischof…
… paßt doch in eine Freimaurer-Stadt… :-)
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#16   Palma   17:19:31 | Dienstag, 11. Oktober 2005
SOS an Christoph
Was isn mit Dir los???
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#15   Bonaventura   17:12:51 | Dienstag, 11. Oktober 2005
–----
Zumal das „herumwerfen“ bzw. austeilen eines Fladenbrotes den Eucharistieglauben der Jugendlichen nicht wirklich fördern dürfte.
Es war dann halt „ne geile Party und der Bischof hat nachher Brot verteilt“
Meine Herrschaften, blicken wir der harten Realität in Auge, wir stehen hart am Abgrund!
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#14   Isidorus Hispalensis   16:54:38 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Zeichen einer tiefen Identitätskrise!
Kardinal Schönborn ist sicherlich ein sehr gebildeter und auch kultivierter Mensch! Ich kann mir nicht vorstellen, dass er selbst sich mit dieser Art von völlig asakraler Liturgie identifizieren kann. Ich vermute, dass Kardinal Schönborn sich irgendeinen Erfolg erhofft und so gute Miene zum äußerst fragwürdigen Spiel macht. Es ist der Ausdruck einer tiefen Identitätskrise der katholischen Kirche, die nicht mehr auf ihre großen liturgischen Traditionen vertraut, diese jungen Menschen nicht mehr weitergibt und sich stattdessen in primitiver Weise dem Zeitgeist und Massengeschmack anbiedert. Doch junge Leute, die ein wenig nachdenken, werden dies schnell durchschaut haben. Authentisch und glaubwürdig ist dies alles wirklich nicht; wenn es nicht die Symptome einer sehr tiefen Krise wären, könnte man über eine solche Realsatire, die sich Harald Schmidt nicht besser hätte ausdenken können, lachen…
Isidorus
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#13   Benedikt   16:52:26 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@ Bonaventura
Wissen Sie eigentlich, wie das bei den Messen im byzantinischen Ritus ist? Die haben ja so eine Art Weißbrot, dass sie in kleine Würfel schneiden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese nicht auch bloß aus Weizen und Wasser bestehen.
Allerdings… wie eine byzantinische Messe sieht das ja nicht aus, was der Kardinal da fabrziert hat ;-). Zumal bei Weißbrot ja wirklich keine Handkommunion durchgeführt werden darf – es ist zu bröselig.
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#12   Midshipman Casey   16:46:37 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Ui
Da hat der Jansen vom „Bundesbruder Kardinal“ wieder mal ordentlich Spielgeld zugeschossen erhalten.
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#11   Bonaventura   16:37:02 | Dienstag, 11. Oktober 2005
–----
So schade es auch ist, aber wir dürfen annehmen das bei dieser „Heiligen Messe“ nichts passiert ist. Denn was offensichtlich ist, die Intention, zu tuen was die Kirche tuen will und dem Auftrag Jesu entsprechend tuen soll, war nicht gegeben.
Traurig, denn angeblich sollte es ja darum gehen, das die Jugendlichen zu einer Begegnung mit Christus gelangen, und nicht ein Stück Fladenbrot betrachten.
Als Kleiner Hinweis: Ich bin vom Fach und sie können mir glauben ohne Säuern oder Hefe ist das Backen eines Solchen Brotes wie es in Wien verwendet wurde, nicht möglich. Die Materie stimmte also nicht. Und da kein Notfall herrschte, ist das auch nicht zu entschuldigen.
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#10   Niedermünster   16:34:18 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Opa der Hip-Hop tanzt
Wenn der nette Kardinal mit Handy doch nur wüsste wie lächerlich er sich durch seine Anbiederung an eine Jugendkultur macht, in die er in seiner Spiessbürgerlichkeit doch nicht passt.
Auf den Bildern wirkt er so peinlich wie ein Opa der mit seinen Enkeln hip-hop tanzt.
Die Kirche sollte sich auf ihre Tradition besinnen und sich nicht mit allen Mitteln pseudo-modern geben wollen. Das kann nur schief gehen!
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#9   Marcel   16:34:14 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Oh Herr, beschütze uns vor den falschen Hirten
Bonaventura schrieb: EXKOMMUNIZIEREN !!! Die ganze Sippschaft! Und den Kardinal gleich mit! {…}
Das ist doch perfid!!!
Ich verstehe Ihren heiligen Zorn (und den von anderen, wie z.B. des elendsten Sünders) [*]. Man glaubt, die Vorgänge in der apostatischen Konzilskirche seien unerträglich geworden. Dennoch: sie werden noch viel schlimmer werden, wie mehrere Heilige visionär andeuteten.
Es ging mir genau wie Ihnen. Bis ich die FSSPX fand – auch wenn Sie das nicht hören mögen. Seither erfaßt mich der Friede des Herrn auf geheimnsvolle Weise. Wir Besucher der hl. Messen der FSSPX beten, opfern und sühnen abgeschirmt von diesen schlechten V.II-Hirten, die eine Häresie nach der anderen verkünden und in die Praxis umsetzen. Ich bin mir sicher, daß das wesentlich zur Gesundung der heiligen Kirche beiträgt. Die nichtige Exkommunationsfeststellung des modernistischen Roms gegen die Bischöfe der FSSPX stellt auf geheimnisvolle Weise einen Schutzschild dar: die FSSPX wird vor dem Zugriff der modernistischen Kirchenfürsten geschützt. Das ist auch ein Grund, warum mir der Wechsel von der FSSP zur FSSPX ein Befreiungsschlag bedeutete: endlich nicht mehr schutzlos den modernistischen Kirchenfürsten ausgeliefert zu sein.
[*] Allerdings denke ich nicht, daß der Zorn etwas bringt. Mein Seelenführer pflegt zu sagen: der Teufel ist zornig. Nutzen wir seine Anfeindungen, um Stoßgebete gen Himmel zu senden. Somit führt das schlechte Ansinnen des Widersachers zu guten Früchten.
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#8   Criticus   16:27:25 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Erlaubte Materie?
@Wiener:
Das sieht mir aber nicht nach ungesäuertem Brot, ausschließlich aus Weizenmehl aus… Außerdem sind solche Keramikgefäße verboten. Zumindest das Innere, das mit dem Allerheiligsten in Berührung kommt muß vergoldet sein!!
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#7   Dolfus   16:26:16 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Das Opfer von Golgota!!
Eminenz Schönborns Hinwendung zum schwärmerischen Charismatikertum hat er ja schon lange demonstriert.
Charismatikertum, discomäßiges Rumgehüpfe, all das ist mit dem Hl. Meßopfer der Kirche Christi unvereinbar!
Eine Katastrophe, das ein offenbar rechtgläubiger Cardinal, noch dazu ein Ratzinger-Schüler Gefallen an diesem Treiben hat.
Die Kirche braucht gläubige Beter, keine Discogymnasiasten.
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#6   Bonaventura   16:20:27 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Das…
wage ich ernsthaft zu bezweifeln und selbst wenn dem so wäre, war dann die materie noch das einzig gültige!
Auf einmal kommen die liberalen und freidenker innerhalb der Kirche und versuchen nun ihren Schwachsinn und ihre Gottlosen Praktiken damit zu entschuldigen das doch alles den Vorschriften entspräche!
Reinstes Pharisäertum ist das!
Wenn jemand der noch anständig Katholisch ist, auch nur auf die Idee kommt, an die geltenden Vorschriften zu erinnern, ist er direkt ein Rubriken und paragraphenreiter.
Und was die Ehrfurch vor dem Allerheiligsten angeht, da können Sie sicher sein, die habe ich.
Ich bezweifel jedoch schon fast ob irgendjemand beim Projekt Jugenkirche überhaupt mit dem begriff des Allerheiligsten etwas anfangen kann!
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#5   wiener   16:15:35 | Dienstag, 11. Oktober 2005
respekt vor der eucharistie?
das brot, das am sonntag für die eucharistie verwendet wurde, entspricht in allem den vorschriften, die für die feier des hl. messopfers bestehen. wenn hier völig respektlos die rede davon ist, dass „ein kebap eleviert“ wird, dann frage ich mich, welche haltung die schreiber zur allerheiligsten eucharistie haben. solche kommentare diskreditieren ausschließlich deren verfasser.
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#4   Bonaventura   16:09:40 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Sofort…
EXKOMMUNIZIEREN !!! Die ganze Sippschaft! Und den Kardinal gleich mit!
Das sind mir die liebsten, im Stephansdom Barocke Kasel und Dalmatik drunter tragen und dann in der „Jugendkirche“ nen Kebap elevieren!
Das ist doch perfid!!!
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#3   famulus dei   15:52:33 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@Benedikt
Was ist denn das nun wieder für eine Materie bei der Elevation?
Das habe ich mich auch gefragt. Sieht aus wie ein Fladenbrot aus der Dönerbude.
Es ist schon sehr befremdlich, wenn selbst ein Kardinal sich nicht an die eindeutigen Vorgaben der Kirche hält.
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#2   Benedikt   15:33:56 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Frommer Wunsch
Gleichzeitig forderte er sie auf, die eigene Pfarrei zu beleben.
„In der Erzdiözese Wien gibt es 660 Pfarren und die warten darauf, daß dort Jugendkirche stattfindet. Tut was für eure Pfarre!“
Ihr Wunsch in Gottes Ohr, Eminenz. Ich kann da leider nicht recht dran glauben.
PS: Was ist denn das nun wieder für eine Materie bei der Elevation?
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#1   Pelagius   15:33:51 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Treue zum Experiment, Experiment der Treue
Welcher Durchbruch! Die Jugendlichen werden es dem Kirchenfürsten gewiß für immer und ewig danken, daß er ihnen das ermöglicht und sie sogar zur Treue gegenüber dem Experiment aufgefordert hat.
Vor 30 Jahren hatten andere vergeblich darum gebeten, das Experiment der Traditionstreue machen zu dürfen. Wie sich die Zeiten doch ändern!
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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